04.10.2013 (Fr) - 06.10.2013 (So): Aktuelles zum KMG-Kongress vom 04.-06.10.2013 in Radebeul (Stand: 18.06.2013)
Start/Neuigkeiten
Herzlich willkommen auf den Seiten der literarischen Karl-May-Gesellschaft e.V.!
Informationen sind auch in folgenden Sprachen erhältlich:
04.10.2013 (Fr) - 06.10.2013 (So): Aktuelles zum KMG-Kongress vom 04.-06.10.2013 in Radebeul (Stand: 18.06.2013)
Letzte Nachrichten
Sonntag, 16. Juni 2013 Heft 176 der Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft erschienen
Inhaltsverzeichnis
- Rainer Jeglin: In eigener Sache (S.1)
- Jürgen Seul: Erich Sello. Ein Justizrat für Karl May (S.2)
- Hartmut Wörner: Eine lyrische Postkarte von Karl May (S.13)
- René Grießbach: Er berief sich auf das Heimstättengesetz… Fiktion auf Grundlage der Wirklichkeit in Karl Mays Werk (S.20)
- Rudi Schweikert: Der Nil, sein Wasser, die Flöße und die Krüge. Ein Beitrag zum Quellen-Puzzle von Karl Mays erstem Mahdi-Band und zu seiner kurzen Erzählung Die beiden Kulledschi (S.27)
- Joachim Biermann: Neues Altes von den ›Senfindianern‹ (S.40)
- Christoph Blau: Transatlantisches Textrecycling größeren Ausmaßes. Einige Ergänzungen zu Florian Schleburgs ›Ostrich-riding of the Somali‹ (S.46)
- Jörg-M. Bönisch/Gerd Hardacker: Die Karl-May-Stummfilme und die Ustad-Film GmbH im Spiegel der Filmzeitschriften 1920/21 (Teil 5) (S.55)
Unser Titelbild
Justizrat Erich Sello (1852-1912). Vgl. dazu den Artikel von Jürgen Seul in diesem Heft. (Bildvorlage: Archiv der Familienstiftung Hofgärtner Hermann Sello, Berlin).
Montag, 20. Mai 2013 Karl-May-Verleger Lothar Schmid verstorben
Karl-May-Verleger Lothar Schmid verstorben
Am Samstag, den 18. Mai 2013 ist der langjährige Leiter des Karl-May-Verlages, Lothar Schmid, im Alter von 85 Jahren verstorben. Die Karl-May-Gesellschaft trauert um ihr langjähriges Mitglied. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie.
Ein ausführlicher Nachruf folgt in Kürze.
Dienstag, 14. Mai 2013 Karl-May-Gesellschaft erhält den "Lifetime Achievement Award" der American Cowboy Culture Association
Dass Karl May über den deutschsprachigen Raum hinaus kaum bekannt sei und insbesondere in den Vereinigten Staaten nur sehr wenige die Namen Winnetou und Old Shatterhand kennen würden, war über Jahrzehnte eine weithin bekannte und unwidersprochene Tatsache. Doch hat sich hier offensichtlich einiges getan: Das vor gut zehn Jahren abgehaltene Karl-May-Symposium in Lubbock, Texas, das von unserem langjährigen Mitglied, Prof. Dr. Meredith McClain, initiiert worden war, hat beiderseits des Atlantiks das Interesse nachhaltig geweckt beziehungsweise gestärkt – in Deutschland vornehmlich mit dem Blick auf die Handlungsschauplätze, an denen May seine Protagonisten agieren lässt (die Shatterhan-t-ouren sind nicht umsonst inzwischen eine feste Größe in der Karl-May-Szene), und jenseits des Atlantiks für die speziell deutsche Rezeption der Geschichte des »Wilden Westens« und die der amerikanischen Ureinwohner. Welchen Stellenwert dabei insbesondere der Arbeit unserer Gesellschaft zukommt, kann man daran erkennen, dass uns in diesem Jahr der Lifetime-Achievement-Award der American Cowboy Culture Association verliehen wird – die höchste Auszeichnung, die diese Gesellschaft vergibt. Nach Ansicht ihrer Jury hat kein anderer fremdsprachiger Autor außerhalb der Vereinigten Staaten mit seinen Büchern so viel zum Bekanntwerden und zur Pflege der Wildwestkultur beigetragen wie Karl May, und die Association würdigt mit dieser Auszeichnung unsere langjährigen besonderen Verdienste um die wissenschaftliche Forschung an diesem einmaligen Phänomen. Dass dieser Preis an Personen und Institutionen aus den unterschiedlichsten Bereichen von Wissenschaft, Politik, Kunst und Kultur verliehen wird – bisherige Preisträger waren unter anderem bekannte Countrysänger und Schauspieler, aber auch Museen und der ehemalige US-Präsident George W. Bush – spricht für unsere Gesellschaft und bildet sowohl ihre Arbeit als auch ihre Mitgliederstruktur beispielhaft ab: Auch in der KMG wird das Werk Mays und dessen Rezeption von einem weit gefächerten, internationalen Personenkreis aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln beleuchtet. Die feierliche Übergabe des Preises findet im Rahmen des National Cowboy Symposiums Anfang September in Lubbock statt.
Freitag, 10. Mai 2013 22. Kongress der Karl-May-Gesellschaft: Vorläufiges Tagungsprogramm
22. Kongress der Karl-May-Gesellschaft e.V.
04. bis 06. Oktober 2013
Radisson Blu Park Hotel Dresden Radebeul
Conference Centre
Nizzastr. 55, 01445 Radebeul
Vorläufiges Programm – Änderungen vorbehalten
Die offiziellen Veranstaltungen sind fett gedruckt.
Alle Vorträge des 22. Kongresses der Karl-May-Gesellschaft sind öffentlich. Gäste sind herzlich willkommen!
Das Anmeldeformular kann als PDF hier heruntergeladen werden!
Mittwoch, 02. Oktober 2013
15.00 Uhr: Empfang für den Vorstand im Rathaus
16.30 Uhr: Pressekonferenz im Karl-May-Museum, Villa »Nscho-tschi«
18.00 Uhr: Eröffnung der Sonderausstellung »Karl Mays Reisephantasien als Zinnfiguren« im Karl-May-Museum
19.00 Uhr: Vortrag Prof. Dr. Birgit Hans (Grand Forks, North Dakota, USA): »Indianer heute – Erfahrungsbericht als Professor für Indian Studies in Amerika« im Karl-May-Museum, Villa »Nscho-tschi«
Donnerstag, 03. Oktober 2013
09.30 Uhr: Vorstandssitzung in der Villa »Nscho-tschi«
15.00 Uhr: Sitzung von Vorstand und Mitarbeiterkreis der Karl-May-Gesellschaft, in der Villa »Nscho-tschi«
15.00 Uhr: Rundgang zu Karl-May-Stätten in Radebeul
18.00 Uhr: »Das Karl-May-Museum lädt ein« – kostenlose Besichtigung des Karl-May-Museums und der neu errichteten Villa »Nscho-tschi« mit anschließendem Grillabend
Freitag, 04. Oktober 2013
09.30 Uhr: Eröffnung des 22. Kongresses der Karl-May-Gesellschaft
10.00 Uhr: Vortrag Prof. Dr. Birgit Hans (Grand Forks, North Dakota, USA): Karl May und die Indianerpolitik der
Vereinigten Staaten im 19. Jahrhundert
11.15 Uhr: Vortrag Dr. Hagen Schäfer (Radebeul): Karl May und die Moderne. Wie können junge Menschen wieder für Karl May begeistert werden?
14.00 Uhr: Vortrag Dr. Florian Schleburg (Regensburg): »Der Kenner weiß... keineswegs... das versteht sich ganz von selbst!« – Sprachliche Strategien der Welt- und Selbstmanipulation beim alten May
16.00 Uhr: Podiumsdiskussion: Karl May nach 100 Jahren – Experten im Gespräch
Teilnehmer:
Prof. Dr. Helmut Schmiedt - *1950, Literaturwissenschaftler (Universität Koblenz-Landau); stv. Vorsitzender der Karl-May-Gesellschaft und Autor der Biographie »Karl May oder Die Macht der Phantasie« (2011).
Dr. Thomas Kramer - *1959, Literaturwissenschaftler, Privatdozent (Humboldt-Universität Berlin); Autor der Biographie »Karl May - Ein biographisches Porträt« (2011).
Rüdiger Schaper - *1959, Journalist (Tagesspiegel), Theaterkritiker und Autor der Biographie »Karl May: Untertan, Hochstapler, Übermensch« (2011).
Dr. Hermann Wohlgschaft - *1944, kath. Pfarrer und Klinikseelsorger. Zahlreiche Veröffentlichungen zu Leben und Werk Karl Mays. Autor der dreibändigen Biographie »Karl May - Leben und Werk« (2005).
Nicolas Finke - *1977, Medienwissenschaftler und Pressereferent eines TV-Unternehmens. Redakteur des Magazins »Karl May & Co«. Zahlreiche Veröffentlichungen insbesondere zu Freilichtaufführungen und Verfilmungen der Werke Karl Mays.
Moderation: Dr. Johannes Zeilinger (Vorsitzender der Karl-May-Gesellschaft)
19.00 Uhr: Buchauktion mit Christoph Blau und Wolfgang Hermesmeier (nur für KMG-Mitglieder)
Samstag, 05. Oktober 2013
09.30 Uhr: Mitgliederversammlung
09.30 Uhr: Rundgang zu Karl-May-Stätten in Radebeul
14.15 Uhr: Vortrag Dr. Ulrich Scheinhammer-Schmid (Neu-Ulm): Transparente Transzendenz. Biblischkindliche
Vexierbilder in Mays Spätwerk
16.00 Uhr: Vortrag Prof. Dr. Gert Ueding (Jungingen): ›Professorenspiele.‹ Karl May und seine Wissenschaftler
17.30 Uhr: Ökumenischer Gottesdienst in der Lutherkirche
19.30 Uhr: Galaabend anlässlich des 100jährigen Jubiläums der Karl-May-Stiftung im Radisson Blu Park Hotel. Moderation: Griseldis Wenner
(Bitte beachten Sie [gilt auch für KMG-Mitglieder!]: Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung für den Galaabend nur bis spätestens 31. August möglich!)
Sonntag, 06. Oktober 2013
09.30 Uhr: Vortrag Prof. Dr. Helmut Schmiedt (Köln): Von männlichen Tanten und seehundartigen Bayern. Groteske Figurenbeschreibungen in Thomas Manns ›Buddenbrooks‹ und Karl Mays ›Der Schatz im Silbersee‹.
11.15 Uhr: Vortrag Prof. Dr. Christoph F. Lorenz (Köln): [Karl May und T. E. Lawrence]
13.00 Uhr: Rundgang zu Karl-May-Stätten in Radebeul
Dienstag, 16. April 2013 Band 5 der Juristischen Schriftenreihe erschienen
Als der Herausgeber der angesehenen Zeitschrift ›Kunstwart‹, Ferdinand Avenarius (1856–1923), davon sprach, dass Karl May »mit seiner Million im Trocknen« sitzen würde, gab er eine weit verbreitete Meinung der Gegner des Schriftstellers wieder. Diese Einschätzung bezog sich auf Mays wirtschaftliche Situation nach der Jahrhundertwende, die den Schriftsteller aus Radebeul sicherlich als einen der wohlhabendsten Vertreter seiner Gilde erscheinen ließ. Ein Millionär ist May jedoch auch damals nicht gewesen.
»Der Dichter hat während seines ganzen Lebens«, so der May-Verleger Euchar Albrecht Schmid (1884–1951) »insgesamt im Höchstfall die Summe von 800.000 Mark vereinnahmt, und sein Nachlass bezifferte sich einschließlich des Wertes seiner Villa und der dazugehörigen Gartengrundstücke auf 140.000 Mark!«
Die Hauptgrundlage seiner guten ökonomischen Situation in der damaligen Zeit waren vor allem die umfangreichen Einnahmen, die May seit 1892 mit der Herausgabe seiner ›Gesammelten Reiseromane‹ (ab Band XVIII ›Gesammelte Reiseerzählungen‹) im Verlag von Friedrich Ernst Fehsenfeld (1853–1933) erzielte.
Der Karl-May-Forscher und damalige Mitinhaber des Bamberger Karl-May-Verlages, Roland Schmid (1930–1990), verdeutlichte durch Vorlage umfangreicher Auflistungen, in welchem Maße sich Mays jährliche Einkünfte mit der Herausgabe der ›Gesammelten Reiseromane/-erzählungen‹ verbesserten. Das hatte auch Einfluss auf das Verhältnis des Dichters zur Justiz: Noch in den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts geriet Karl May aufgrund seiner wirtschaftlichen Situation mehr als einmal in Konflikte mit dem Gesetz. Vor allem die Jahre zwischen 1887 und 1891 werden neben dem erfolgreichen literarischen Aufstieg vor allem von Zahlungsbefehlen und Zahlungsklagen zahlreicher Gläubiger geprägt. Das Erstaunliche dabei ist auf der einen Seite der enorme Umfang von Mays Veröffentlichungen, doch auf der anderen Seite, dass seine Honorare zur vollständigen Deckung seiner Lebenshaltung anscheinend nicht ausreichten. Mit der schwierigen wirtschaftlichen Situation eines Schriftstellers stand Karl May nicht alleine da. Sie betraf viele Schriftsteller und entsprach einer deprimierenden Historie.
Jürgen Seul: Karl Mays Zivilprozesse und Honorare. Hrsg. von Ruprecht Gammler und Jürgen Seul. Husum: Hansa-Verlag 2013 (Juristische Schriftenreihe der Karl-May-Gesellschaft, Band 5). 90 Seiten, zahlreiche Faksimiles. Broschiert, Format: 21 x 29,7 cm. ISBN 13: 978-3-941629-08-0. Preis: 10,95 €
Mitglieder der Karl-May-Gesellschaft können den Band zum ermäßigten Mitgliederpreis von € 7,50 zzgl. Versandkosten über die zentrale Bestelladresse beziehen: vertrieb[at]karl-may-gesellschaft.de. Bitte bei der Bestellung unbedingt die Mitgliedsnummer angeben!
Sonntag, 07. April 2013 Griseldis Wenner moderiert Galaabend beim KMG-Kongress in Radebeul
Die bekannte Fernsehmoderatorin Griseldis Wenner wird zusammen mit dem KMG-Vorsitzenden Dr. Johannes Zeilinger durch den von der Karl-May-Gesellschaft ausgerichteten Galaabend anlässlich des 100. Geburtstages der Karl-May-Stiftung am 6. Oktober 2013 im Radisson Blu Hotel in Radebeul führen.
Die "Bambi"- und "Goldene Kamera"-Preisträgerin moderierte von 1995-2008 das ARD-Magazin "Brisant" und moderiert seit September 2008 mit ihrem Kollegen Axel Bulthaupt die MDR-Talkshow "Unter uns - Geschichten aus dem Leben". Die Begeisterung für Karl May zeigt Griseldis Wenner auch in ehrenamtlicher Tätigkeit: Seit 2012 ist sie als Nachfolgerin von Peter Sodann Vorsitzende von "Silberbüchse e. V.", dem Förderverein des Karl-May-Hauses in Hohenstein-Ernstthal.
Mittwoch, 27. März 2013 22. Kongress der Karl-May-Gesellschaft 04.-06.10.2013 in Radebeul
Vom 4. bis 6. Oktober 2013 findet der 22. Kongress der Karl-May-Gesellschaft in Radebeul statt, zu dem Sie ganz herzlich eingeladen sind. Mit Ausnahme der vereinsinternen Veranstaltungen (Mitgliederversammlung, Buchauktion und Mitarbeitertagung) sind alle Veranstaltungen des Kongressprogramms öffentlich.
Tagungsstätte ist das
Radisson Blu Park Hotel & Conference Centre Dresden Radebeul
Nizzastraße 55
01445 Radebeul
Telefon: (03 51) 83 21-0
E-Mail: info.radebeul.dresden@radissonblu.com
Die satzungsgemäße Einladung einschließlich der Bekanntgabe des Tagungsprogramms erhalten unsere Mitglieder mit den Juni-Nachrichten. An dieser Stelle sollen einige Angebote im Rahmen des Kongresses erfolgen, damit Sie sich langfristig auf diesen Termin einstellen können.
Die Kongresse zwischen den „Wahlkongressen“ sind ja bekanntlich „kurze“ Kongresse, von Freitag bis Sonntag. Aufgrund des Feiertages am Donnerstag ergibt sich in diesem Jahr jedoch die Möglichkeit, den Kongress etwas umfangreicher zu gestalten, einen Vortrag und eine Podiumsdiskussion zusätzlich unterzubringen und auch ein erweitertes Rahmenprogramm anzubieten. Da die Karl-May-Stiftung in diesem Jahr ihren 100. Geburtstag begeht, bringt auch diese sich mit einigen Programmpunkten in den Tagungsablauf ein.
So wird am Mittwoch, dem 2. Oktober, um 18.00 Uhr im Karl-May-Museum eine Sonderausstellung Karl Mays Reisephantasien als Zinnfiguren eröffnet, die dann ab Donnerstag von der breiten Öffentlichkeit besichtigt werden kann. Anschließend an die Ausstellungseröffnung, ab 19.00 Uhr, gibt unser Mitglied Prof. Dr. Birgit Hans (North Dakota/USA) unter dem Titel Indianer heute einen Erfahrungsbericht als Professor für Indian Studies in Amerika. Der Eintritt zu diesem Vortrag ist frei.
Am Donnerstag, dem 3. Oktober, findet ab 14.00 Uhr in der Villa Nscho Tschi die Tagung des Vorstandes und Mitarbeiterkreises statt. Ab 18.00 Uhr lädt das Karl-May-Museum alle Teilnehmer des Kongresses zu einer kostenlosen Besichtigung des Museums und der neu errichteten Villa Nscho Tschi ein. Man kann sich hier über die weiteren Vorhaben der Umgestaltung des Museums informieren und bei Grillbratwurst und Bier (oder auch Wasser; zu moderaten Preisen) im Museumsgarten den Abend ausklingen lassen.
Natürlich wird es am Freitag die beliebte Buchauktion (nur für KMG-Mitglieder) und am Sonnabend den traditionellen ökumenischen Gottesdienst geben, letzteren in der Lutherkirche Radebeul, in der sich Karl und Klara May 1903 trauen ließen.
Der gesellige Abend am Sonnabend, dem 5. Oktober, ab 19.30 Uhr wird dieses Mal zusammen mit der Karl-May-Stiftung anlässlich ihres 100. Jubiläums als Galaabend gestaltet. Dieser findet ebenfalls im Radisson Blu Park Hotel statt. Im Preis von € 35,00 ist das Buffet enthalten, die Getränke werden nach Verzehr abgerechnet. Am Donnerstagnachmittag, Sonnabendvormittag (während der Mitgliederversammlung für mitreisende Angehörige) und Sonntagnachmittag wird ein Rundgang zu Karl-May-Stätten in Radebeul angeboten. Vorbei am Karl-May-Museum führt der Weg zum Karl-May-Grab und endet an der Villa Agnes, in der Karl May von 1891 bis 1895 wohnte. Im Preis von 5 Euro ist eine Probe Radebeuler Weins zum Abschluss des Rundganges enthalten. Aufgrund der guten Erfahrungen mit der Voranmeldung incl. Vorauskasse zum Kongress in Wolfenbüttel liegt auch in diesem Jahr für die Mitglieder der Karl-May-Gesellschaft den gerade ausgelieferten März-Nachrichten ein Anmeldeformular mit anhängendem Überweisungsträger bei. Anmeldeschluss ist der 31. August 2013. Bitte beachten Sie, dass wir aus organisatorischen Gründen für den Galaabend nach dem 31. August keine Anmeldungen mehr entgegennehmen können! Eine Anmeldung für die Tagung ist natürlich auch sehr kurzfristig noch möglich.
Schließlich noch einige Informationen zu den Übernachtungsmöglichkeiten. Wie schon beim letzten Kongress werden Sie gebeten, die Zimmerbuchung selbst vorzunehmen. In der Tagungsstätte sind eine Reihe Zimmer für die Tagungsteilnehmer reserviert, die unter dem Kennwort KARL MAY telefonisch gebucht werden können. Der Zimmerpreis beträgt 100 EUR pro Person und Nacht für das Einzelzimmer und 118 EUR für das Doppelzimmer. In diesem Preis ist das Frühstück und die Nutzung der SPA-World mit enthalten. Es empfiehlt sich, im Internet nach Sonderangeboten zu suchen, wobei zu beachten ist, dass dort teilweise Frühstück und Wellnessbereich (18 bzw. 10 EUR pro Tag) nicht enthalten ist. In der Umgebung des Tagungslokals gibt es eine Reihe von Pensionen, in denen man natürlich zu günstigeren Preisen nächtigen kann, und im weiteren Umfeld bis hinein nach Dresden existieren eine große Zahl von Hotels, so dass jede(r) entsprechend seinem Geschmack oder auch Geldbeutel eine Übernachtungsmöglichkeit finden sollte.
Kontaktadressen:
Tourist-Information Radebeul: (03 51) 1 94 33
Tourist-Information Dresden: (03 51) 50 16 01 60
Es empfiehlt sich, rechtzeitig zu buchen, da erfahrungsgemäß zu solchen verlängerten Wochenenden vor allem günstige Übernachtungsmöglichkeiten schnell ausgebucht sind
Mittwoch, 27. März 2013 KMG auf der Leipziger Buchmesse 2013
Nach den positiven Erfahrungen im letzten Jahr war die Karl-May-Gesellschaft auch 2013 wieder mit einem eigenen Stand auf der Leipziger Buchmesse vertreten. Vom 14.-17. März konnten wir an unserem gewohnten Stand D107 in der Halle 4 eine große Anzahl an interessierten Besuchern begrüßen. Neben den Vorstandsmitgliedern Dr. Johannes Zeilinger, Dr. Florian Schleburg und Ulf Debelius (Bild links, bei der Lektüre des neuen HKA-Bandes Winnetou I) waren auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Mitglieder am Stand vertreten, so dass die Möglichkeit gegeben war, mit den Besuchern auch einmal längere Gespräche führen zu können. Der Schwerpunkt des Interesses lag dabei, wie wir konstatieren konnten, auf der historisch-kritischen Ausgabe Karl Mays Werke. Der KMG-Vorsitzende Dr. Johannes Zeilinger konnte die Gelegenheit nutzen, zur besten Besucherzeit am Samstagnachmittag aus dem gerade erschienenen HKA-Band Winnetou I eine Lesung zu halten, die erfreulich gut besucht war. Auch im nächsten Jahr werden wir wieder auf der Leipziger Buchmesse sein und dann aus diesen Erfahrungen heraus den Fokus der Präsentation auf die HKA legen, wird sie doch in den nächsten Jahren (und Jahrzehnten) eines unserer "Kerngeschäfte" sein.
Mittwoch, 27. März 2013 HKA-Band IV.12 - Winnetou I erschienen
Rechtzeitig zur Leipziger Buchmesse ist der neueste Band der historischen-kritischen Ausgabe Karl Mays Werke an die Abonnenten ausgeliefert worden. Mit Winnetou I liegt somit die von vielen lang erwartete Neuauflage des 1990 bei Haffmans erstmals erschienenen Bandes vor. Wie bereits seit Übernahme der HKA-Herausgabe durch die KMG angekündigt, enthält dieser Band (entgegen der ursprünglichen Planung der Erstherausgeber) die gesamte Entstehungsgeschichte der Winnetou-Trilogie, und die Editorischen Berichte der Einzelbände werden jeweils die Textgenese und den Textbefund der darin enthaltenen Teile darstellen. Diese Entstehungsgeschichte ist im Grundsatz bereits bekannt, doch zeigt die konkrete Sichtung der Überlieferung klarer als je zuvor, wie May von Anfang an am Winnetou-Mythos gearbeitet und dieser sich dann verändert und immer konkreter herausgebildet hat, bis May zu dem Schluss kam, den ursprünglich auf zwei Bände konzipierten Winnetou um einen neu geschriebenen ersten Band zu erweitern, um seine Vorstellungen zumindest im Ansatz verwirklichen zu können. Er war sich aber dabei immer auch bewusst, dass die Zusammenstellung älterer Winnetou-Erzählungen aus verschiedenen Schaffensperioden ein Werk aus einem Guss letztlich verhinderte.
Der Editorische Bericht enthält neben der Textgeschichte wie gewohnt eine ausführliche Bibliographie, ein Korrektur- und ein Variantenverzeichnis, in dem sämtliche Änderungen in den zu Mays Lebzeiten erschienenen Auflagen dokumentiert werden. Eine schematische Darstellung der Bezüge zwischen den von May für die Trilogie verwendeten älteren Zeitschriftentexten und den Buchausgaben rundet den Band ab.
Ursprünglich war geplant, den Band Winnetou III gemeinam mit Band I herauszubringen. Da sich jedoch gegen Ende der Editionsarbeit unerwartet ein Manuskriptteil aus dem letzten Kapitel im Nachlass aufgefunden hat, wird sich die Herausgabe auf Mitte des Jahres verschieben. Selbst Karl-May-Experten erwartet dann eine Überraschung: Ein Winnetou III, wie ihn zuvor noch niemand gelesen hat!
Informationen zum Fortgang und jeweils aktuellen Planungsstand der HKA veröffentlicht der Geschäftsführende Herausgeber der Edition, Joachim Biermann, vierteljährlich in den Pressemitteilungen auf der Internetpräsenz der Ausgabe (dort findet man auch einen Editionsplan zum Download und ein Bestellformular) sowie in den KMG-Nachrichten.
May, Karl: Winnetou. Erster Band. Reiseerzählung von Karl May. Herausgegeben von Joachim Biermann und Ulrich Scheinhammer-Schmid. Zweite, verbesserte und erweiterte Auflage. Bamberg und Radebeul: Karl-May-Verlag 2013 (Karl Mays Werke. Historisch-kritische Ausgabe für die Karl-May-Stiftung. Abt. IV, Bd. 12). ISBN 978-3-7802-2064-6. € 39,90. Zu beziehen direkt im Online-Shop des Karl-May-Museums und im gut sortierten Buchhandel.
Mittwoch, 09. Januar 2013 Reprints: Rabatt-Aktionen 2013
Wie schon im abgelaufenen Jubiläumsjahr werden wir auch 2013 in jedem Quartal einen Reprint zu einem deutlich reduzierten Preis anbieten:
1. Quartal: Der Scout - Deadly dust - Ave Maria: statt € 36,00 nur € 17,90
2. Quartal: Frohe Stunden: statt € 44,00 nur € 19,90
3. Quartal: Der Oelprinz: statt € 26,00 nur € 12,90
4. Quartal: Winnetou IV: statt € 38,00 nur € 18,90
Die Bände können direkt per E-Mail über unsere zentrale Vertriebsadresse bestellt werden:
vertrieb[at]karl-may-gesellschaft.de
Versand gegen Rechnung, zzgl. Porto und Verpackung.
Hinweis für Mitglieder: Bitte bei der Bestellung unbedingt die Mitgliedsnummer angeben!

