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Auf der Suche nach Adalbert Stütz (Meldung vom 14. Oktober 2017)

stuetzvon Timm Stütz

„ … herrscht über die indianischen Mundarten” beschrieb E.A.Schmid die Aufgaben des Oberzahlmeisters der Kaiserlichen Marine a.D. im Karl May Verlag.

Stütz war ab 1918 für den Karl May Verlag als Lektor tätig. Selbst verfasste er eine Reihe von Jahrbuchbeiträgen wie: Die Bedeutung des Wortes Winnetou (1922), Über die Abstammung der Ureinwohner Amerikas (1923), Indianische Stammesnamen (1924), Indianische Eigennamen (1925), Opfer (1926), Kauderwelsch (1927), Die indianische Zeichensprache (1928), Manitou (1929), Die Beleidigungsparagraphen des Indianers (1930), Die Gefühlswerte der Apatschesprache (1931), Vom Klanwesen der Indianer (1933). Wichtige Verdienste erwarb sich Stütz durch die Katalogisierung von Karl Mays Bücherei zusammen mit Rudolph Kandolf im Jahrbuch 1931.

http://karl-may-wiki.de/index.php/Adalbert_Stütz

Adalbert Stütz besaß eine umfangreiche Sammlung von Indianertrophäen. Seine Wohnung in Bischleben glich nach Aussagen seines Großenkels Matthias Stütz einem faszinierenden Indianer-Museum. Es ist unbekannt, wo diese wertvolle Sammlung verblieben ist.

Geboren ist Adalbert Stütz am 14.02.1878 in Weimar. Er verstarb am 23.12.1957 in Bischleben/Erfurt Seine Ehefrau Anne Stütz, geb. Lange, wurde am 03.10 1879 auf Sylt geboren, verstorben am 08.11.1959.

Adalbert Stütz besaß zwei Söhne, die beide im letzten Krieg blieben, Siegfried Stütz, geb. 27.07.1917, ein Adoptivkind, und Eberhard-Otto Stütz, geb. 15.01.1924.

Zuletzt war Adalbert Stütz wohnhaft in Erfurt-Bischleben, Neue Straße 13.

Für Informationen zu Biografie und Sammlung des Adalbert Stütz sind wir dankbar.

Informationen bitte an:
Timm Stütz
PL 74106 Glinna 1a
Polen
Fon: 0160 90 200 701
E-Mail: timela@inet.pl