Nachrichten


Neuerscheinung: Die Söhne der großen Bärin (Meldung vom 03. Dezember 2017)

http://www.palisander-verlag.de/images/titel_sohne_xxl.jpgLiselotte Welskopf-Henrich: Die Söhne der großen Bärin. 6 Bände. Palisander Verlag. Chemnitz. 1960 Seiten. Hardcover. Preis: 113,40€ (19,90€ pro Band)

Band 1: Harka - 272 Seiten, Mit einem Vorwort von Gojko Mitic
Band 2: Der Weg in die Verbannung - 256 Seiten
Band 3: Die Höhle in den schwarzen Bergen - 376 Seiten
Band 4: Heimkehr zu den Dakota - 384 Seiten
Band 5: Der junge Häuptling - 320 Seiten
Band 6: Über den Missouri - 352 Seiten

Verlagstext
"Die Söhne der Großen Bärin" ist eine Indianer-Roman-Hexalogie von Liselotte Welskopf-Henrich, die besonders in der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) sehr erfolgreich war und auch heute noch viele Anhänger hat. Zunächst erschien 1951 eine einbändige Ausgabe Die Söhne der großen Bärin, die ab 1963 um die Vorgeschichte der Jugend von Harka zur Trilogie erweitert wird. Ab 1970 besteht „Die Söhne der großen Bärin“ aus sechs Bänden. Held der mit wissenschaftlichen Kenntnissen geschriebenen, aber auch phantasievollen und spannenden Indianerbücher ist der Lakota-Junge Harka, der sich später als Häuptling Tokei-ihto nennt. Die Autorin zeichnet die Hauptfiguren mit ihren biographischen Brüchen durchaus zwiespältig, ohne dass die Sympathie des Lesers mit den indianischen Hauptfiguren darunter leidet. Anders als andere Indianer-Erzählungen beruht der Romanzyklus von Welskopf-Henrich auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und ist deutlich weniger von Gut-Gegen-Böse- Schwarz-Weiß-Malerei („Der gute Rote Mann gegen den bösen Weißen Mann“) geprägt. Unter dem gleichen Titel wie der Romanzyklus entstand 1966 bei der DEFA der ebenfalls sehr erfolgreiche Film "Die Söhne der großen Bärin" mit Gojko Mitic in der Hauptrolle als Tokei-ihto. Die erste Fassung des Drehbuches schrieb abermals Liselotte Welskopf-Henrich; nach Unstimmigkeiten mit den Machern des Filmes zog sie ihren Namen als Drehbuchautorin jedoch letztendlich zurück. 1968 erhielt Liselotte Welskopf-Henrich den Friedrich-Gerstäcker-Preis für diesen Romanzyklus.

erschienen im Palisander Verlag