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Herzlich willkommen auf den Seiten der literarischen Karl-May-Gesellschaft e.V.!

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05.10.2017 (Do) - 08.10.2017 (So): Tagung der Karl-May-Gesellschaft in Naumburg (Stand: 14.09.2017: Letzte Hinweise und Auktionskatalog)



Letzte Nachrichten



Hörspiel: Karl May - Babel und Bibel. Teil 2: Das Schachspiel (Meldung vom 21. September 2017)

Teil 2 des Karl-May-Hörspiels von und mit Peter Wayand ist nun erschienen. Es handelt sich um eine zweiteilige Fassung des Dramas BABEL UND BIBEL, das Karl May 1906 geschrieben hat. Der erste Teil: "Das Schattenspiel" ist bereits seit Ende August verfügbar; nun liegt auch der zweite Teil "Das Schachspiel" vor.

Karl Mays (1842-1912) BABEL UND BIBEL, Teil 2: Das Schachspiel

Das Hörspiel ist verfügbar auf YouTube und auf Soundcloud.com.

Eine streng limitierte CD-Auflage wird beim Karl-May-Kongress in Naumburg/Bad Kösen zu erwerben sein.

Weitere Informationen zur Produktion in der Karl-May-Hörspiele-Datenbank.

 



Heft Nr. 193 der Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft erschienen (Meldung vom 16. September 2017)

Inhaltsverzeichnismkmg193
- Joachim Biermann: In eigener Sache
- Wolfgang Sämmer/Volker Griese: „Ein Künstler aber ist er nicht.“ Der Musik- und Literaturkritiker Karl Storck und Karl May
- Hans-Jürgen Düsing: Karl May und das ›Grazer Volksblatt‹ (Teil 3)
- Hans-Dieter Steinmetz: Neues von ›Mariechen‹
- Christoph Alexander Schmidberger: Vom König der Cowboys zu ei­ner männlichen Eumenide. Old Wabble und die Entzauberung des Cowboy-Mythos in Karl Mays Old-Surehand-Roman
- René Grießbach: Dieses Entsetzen hat mich nicht wieder verlassen. Traumaverarbeitung in Tex­ten Karl Mays
- Martin Lowsky: Karl Mays ›Edelmensch‹ – auch ein Sinnbild der Lebensfreude und Lebenslie­be
- Gunnar Sperveslage: Karl May im Kontext deutscher Babylon-Rezeption. Eine Rezension zu Andrea Polascheggs und Michael Weichenhans Anthologie ›Berlin–Babylon‹

Unser Titelbild
Die Geschwister Marie (1881-1953) und Ferdinand Hannes (1879-1968). Siehe dazu auch den Beitrag von Hans-Dieter Steinmetz auf S. 24ff. dieses Hefts. (Familienarchiv Hannes)



Letzte Hinweise zum Kongress (Meldung vom 15. September 2017)

Für die Teilnehmer am 24. Kongress der Karl-May-Gesellschaft hat Reinhard F. Gusky einige letzte Hinweise u.a. zu Bus- und Taxifahrten zusammengestellt. Diese werden in den KMG-Nachrichten Nr. 193 (September-Ausgabe) erscheinen und können schon vorab hier auf der Website der KMG eingesehen werden.

Weitere Informationen zum Kongress finden Sie hier.



Karl-May-Auktion in Naumburg/Bad Kösen: Auktionskatalog online (Meldung vom 15. September 2017)

Auch in diesem Jahr wird es im Rahmen des Kongresses der Karl-May-Gesellschaft wieder die von Wolfgang Hermesmeier organisierte und fachkundig betreute Buchauktion geben. Die Auktion findet am Fr., 6. Oktober um 19 Uhr statt. Versteigert werden erneut interessante und hochkarätige Sammlerstücke, wie z.B. Autographen, Bände der Kamerad-Bibliothek, Fehsenfeld- und Sascha-Schneider-Ausgaben.

Der gedruckter Katalog, der auch der September-Ausgabe der KMG-Nachrichten beiliegen wird, kann schon jetzt hier auf der Website der KMG eingesehen werden.

Weitere Informationen mit Bildern zu den einzelnen Losen finden Sie unter https://karl-may.berlin/auktion

Weitere Informationen zum Kongress finden Sie hier.



Vortrag des Freundeskreises Karl May Leipzig (Meldung vom 12. September 2017)

Am Freitag, 29. September 2017, 18 Uhr hält Hans Grunert einen Vortrag zum Thema:

"Das Land muß ein Tempel Gottes gewesen sein. Auf Karl Mays Spuren durch Neuengland"

Ort: Leipzig
Veranstalter:  Freundeskreis Karl May Leipzig und Stadtbibliothek Leipzig

weitere Informationen unter: http://www.karl-may-leipzig.de

mehr Termine und Veranstaltungen rund um Karl May unter: http://www.karl-may-lebt.de



Karl-May-Ausstellung in Naumburg (Meldung vom 11. September 2017)

Plakat-NaumburgIm Begleitprogramm zum 24. Kongress der Karl-May-Gesellschaft in Naumburg/Bad Kösen vom 5.10. – 8.10.2017 gibt es, dank des persönlichen Einsatzes des früheren KMG-Geschäftsführers Hans Grunert, eine weitere Attraktion für May-Freunde und solche, die es werden wollen.

Im Foyer des Naumburger Rathauses wird vom 22.9.2017 bis 8.10.2017 die Ausstellung „Karl May – Leben, Werk, Wirkung“ gezeigt. Die vom Karl-May-Haus in Hohenstein-Ernstthal konzipierte Ausstellung vermittelt auf 20 Tafeln einen facettenreichen Eindruck vom abenteuerlichen Lebensweg Mays und dem bis heute wirkenden literarischen Universum, das er geschaffen hat.

 

 



News: Das Karl-May-Museum erhält eine Doppelspitze (Meldung vom 07. September 2017)

Die Geschäftsführerin der Karl-May-Museum gGmbH und der Karl-May-Stiftung Claudia Kaulfuß hatte bislang neben dem Posten der kaufmännischen Direktorin ebenfalls die Position der Museumsdirektorin in Personalunion inne. Nun schreibt die Karl-May-Stiftung angesichts der geplanten Museumserweiterung und -neugestaltung die Stelle des Museumsdirektors neu aus.

Die Position des Museumsdirektors des Karl-May-Museums Radebeul wurde nach dem Ausscheiden von René Wagner vor ca. 4 Jahren vakant. Seitdem wird sie mit hohem persönlichen und fachlichen Engagement und Geschick von der kaufmännischen Direktorin Claudia Kaulfuß in Personalunion mit abgedeckt. Der Vorstand der Karl-May-Stiftung möchte sich dafür ausdrücklich bei Frau Kaulfuß bedanken: „Ein solches Brennen für die Sache Karl Mays erlebt man wahrlich nicht alle Tage. Hochachtung!“, betont der Vorstandsvorsitzende Werner Schul.

Mit Blick auf die immensen Herausforderungen im Zuge des geplanten Museumsneubaus an der Meißner Straße und der damit verbundenen zusätzlichen Aufgaben einschließlich der musealen Weiterentwicklung hat der Vorstand der Karl-May-Stiftung nunmehr jedoch einstimmig beschlossen, den Posten des Museumsdirektors zur Stärkung des Museumsteams wieder neu zu besetzen. „Wir sind uns sicher, dass wir mit dem neuen Leitungsteam aus Museumsdirektor und kaufmännischer Geschäftsführerin Frau Kaulfuß sowie dem engagierten Mitarbeiterteam die vor uns stehenden Herausforderungen meistern werden“, unterstreicht Werner Schul.

Die Stellenausschreibung Museumsdirektor/-in wird in den nächsten Tagen auf der Website des Karl-May-Museums veröffentlicht.



Programmänderung zum Kongress in Naumburg: Vortrag von Prof. Dr. Volker Zotz (Meldung vom 01. September 2017)

Der Frage "Was hat Karl May mit dem Buddhismus zu tun?" wird Herr Prof. Dr. Volker Zotz aus Grimmenstein/Österreich in seinem öffentlichen Vortrag

„Indem alles, was auf Erden lebt, in das Nirwana sinkt.“ Karl May, der Buddha und die Lamas

auf dem Naumburger Kongress der Karl-May-Gesellschaft am Sonntag, den 8.10.2017, 10:30 h im Festsaal des Hotels ‚Mutiger Ritter‘ in Bad Kösen nachgehen. Vorab kann Folgendes verraten werden: Karl May hat sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts, als Asien von Europa eher als Objekt imperialistischer Machtpolitik behandelt und in Deutschland von der „gelben Gefahr“ schwadroniert wurde, ernsthaft mit ‚östlicher‘ Philosophie und Spiritualität auseinandergesetzt.

Der Vortrag von Herrn Professor Zotz rückt an die Stelle des geplanten Referats von Herrn Prof. Dr. Christoph F. Lorenz/Köln zu den Bezügen zwischen zeitgenössischer Musik und dem Spätwerk Mays. Professor Lorenz musste seine Teilnahme am Kongress leider aus persönlichen Gründen absagen.

Prof. Dr. Volker Zotz (*1956) ist Philosoph mit einem Forschungsschwerpunkt in der interkulturellen Philosophie und den Religionswissenschaften. Der Spezialist für Buddhismus und Konfuzianismus promovierte an der Universität Wien und habilitierte an der Universität des Saarlandes. Er lehrte und forschte an der Université du Luxembourg. Darüber hinaus ist er als wissenschaftlicher Schriftsteller sowie als Berater für Unternehmen und Institutionen tätig. Seine Expertise für den asiatischen Raum und dessen Religionen erwarb sich Zotz auch bei längeren Studien- und Forschungsaufenthalten im islamischen Orient, dem indischen Subkontinent und Japan, wo er 1989 bis 1999 an den Universitäten Tokio und Kyoto arbeitete. Früchte seiner Auseinandersetzung mit dem Buddhismus sind unter anderem eine „Geschichte der buddhistischen Philosophie“ (1996) und das erfolgreiche Lebenshilfebuch „Mit Buddha das Leben meistern“ (1999).

Der Vortrag von Prof. Zotz fügt sich in ein vielseitiges und facettenreiches Programm ein, das die Karl-May-Gesellschaft auf ihrem Kongress bieten wird. Zu allen Vorträgen und dem ökumenischen Gottesdienst am 7.10.2017 um 17:00 Uhr in der Naumburger Stadtkirche St. Wenzel ist die interessierte Öffentlichkeit bei freiem Eintritt herzlich willkommen. Das Programmheft ist über die Webseite www.karl-may-gesellschaft.de bereits zugänglich. Am 7.10.2017 wird es zudem in der Tagungsstätte ein Sonderpostamt mit einem exklusiven Sonderstempel geben. Die offizielle Eröffnung erfolgt am 5.10.2017, 19:00 h durch den Naumburger Oberbürgermeister Bernward Küper und den Vorsitzenden der Karl-May-Gesellschaft Dr. Johannes Zeilinger.

Weitere Informationen zum Kongress finden Sie hier.



Exklusives Angebot für die Begleiter/innen unserer Mitglieder beim Naumburger Kongress (Meldung vom 31. August 2017)

Am Freitag, den 6.10.2017, 14:00 h bieten wir eine exklusive Weinprobe im Landesweingut Kloster Pforta (ca. 2 km von Bad Kösen) an. Nach einer informativen Führung durch das Weingut werden sieben ausgewählte Weine zur Probe vorgestellt. Dazu werden Wasser, Käsewürfel und Brot gereicht. Anschließend besteht die Möglichkeit eines Besuches des Hofverkaufs.

Leitung: Bürgermeister a.D. Gerd Förster, Bad Kösen.

Kosten: 20 Euro pro Person, direkt zu bezahlen beim Weingut.

Treffpunkt: 13:30 h im Foyer des Hotels 'Mutiger Ritter' oder um 14:00 h im Weingut.

Achtung: Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt. Bindende Anmeldungen sind beim Kongress (Tagungsbüro) am 5.10.2017 bis 18:00 h und vorab an geschaeftsfuehrer[AT]karl-may-gesellschaft.de möglich.

Weitere Informationen zum Kongress finden Sie hier.



Hörspiel: Karl May - Babel und Bibel. Teil 1: Das Schattenspiel (Meldung vom 28. August 2017)

Es gibt ein neues Karl-May-Hörspiel von und mit Peter Wayand. Es handelt sich um eine zweiteilige Fassung des Dramas BABEL UND BIBEL, das Karl May 1906 geschrieben hat. Der erste Teil: "Das Schattenspiel" ist nun veröffentlicht, der zweite Teil "Das Schachspiel" wird gerade produziert.

Karl Mays (1842-1912) BABEL UND BIBEL, Teil 1: Das Schattenspiel

Das Hörspiel ist verfügbar auf YouTube und auf Soundcloud.com.

Weitere Informationen zur Produktion in der Karl-May-Hörspiele-Datenbank.

 



Neuerscheinung: Winnetou - Ein Friedensmonolog. Theaterstück für einen Schauspieler (Meldung vom 23. August 2017)

https://www.epubli.de/shop/buch/66513/cover/front/200Detlef Romey: Winnetou - Ein Friedensmonolog. Theaterstück für einen Schauspieler. epubli, Berlin. 36 Seiten. Broschiert. ISBN 9783745011586

Verlagstext
Winnetou - Ein Friedensmonolog - Der fiktive Monolog für Winnetou ist ein Plädoyer für gelebten Humanismus und Pazifismus, gegen Rassismus, Krieg, Terror, Klimawandel, Umweltzerstörung und Tierschutz, ganz im Geiste Winnetous. Karl May ließ Winnetou im Laufe seines literarischen Auftretens vom Kriegshäuptling zum Friedensmissionar werden und Detlef Romey, der Autor, verknüpfte Mays Gedanken mit seinen eigenen gesellschaftspolitischen Wirken und Erlebnissen. Ein Leben für Völkerverständigung. Gegen Rassismus. Schutz von Minderheiten und den Tierschutz.

 erschienen bei epubli



Neuerscheinung: Rudi Schweikert: Studien zur Arbeitsweise Karl Mays (Update) (Meldung vom 23. August 2017)

https://www.verlagsgruppe.de/system/html/id-3-941629-20-2-1a251f52.jpgRudi Schweikert: "Durch eegenes Ingenium zusammengesetzt". Studien zur Arbeitsweise Karl Mays aus fünfundzwanzig Jahren. Materialien zum Werk Karl Mays, Band 8. Hansa Verlag, Husum. 399 Seiten. Broschiert. ISBN 978-3-941629-20-2

Das Buch kostet im Buchhandel 19,- Eur
Der Preis für KMG-Mitglieder beträgt 11,90 Eur (zzgl. Versandkosten; Bestellungen bitte an: vertrieb[AT]karl-may-gesellschaft.de)

Verlagstext
Karl Mays berühmte Abenteuergeschichten sind nicht ausschließlich seiner Fantasie entsprungen, sondern häufig durch eigene Lektüre inspiriert. In 25 exemplarischen Studien aus 25 Jahren führt Rudi Schweikert Einzelmotive, Namen und ganze Handlungsstränge aus Mays Erzählungen zwischen Wildwest und Fernost auf ihre Vorbilder in Reiseberichten und Romanen des 19. Jahrhunderts zurück. Der Detailvergleich ermöglicht einen faszinierenden Blick in die Werkstatt des Schriftstellers, der eine Fußnote in ein zentrales Handlungsmoment zu verwandeln und aus einem trockenen Lexikoneintrag pointierte Dialoge herauszuspinnen verstand - um anschließend geschickt die Spuren zu verwischen. Eine Gesamtbibliographie der bisherigen Veröffentlichungen Rudi Schweikerts zu Karl May rundet den Band ab.

erschienen im Hansa-Verlag



Neuer HKA-Band I.9 'Auf der See gefangen' erschienen (Meldung vom 22. August 2017)

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Als zweiter Band mit frühen Abenteuererzählungen Karl Mays im Rahmen der HKA (nach Band I.8 „Aus der Mappe eines Vielgereisten“) enthält „Auf der Seegefangen“ drei im Wilden Westen angesiedelte Werke Karl Mays.

Das umfangreichste davon gibt dem Band den Titel: „Auf der See gefangen“ ist Mays erster vollendeter Roman. Deutlich erkennbar knüpft er an seine früheste Winnetou-Erzählung „Old Firehand“ an, weitet aber den Handlungsraum einerseits bis nach Deutschland aus und lässt andererseits größere Handlungsteile auf See spielen. Nach der Erstveröffentlichung in der Zeitschrift „Frohe Stunden“ 1878 erlebte der Roman zwei weitere Veröffentlichungen (vermutlich ohne Zutun Karl Mays) und wurde schließlich vom Autor selbst in erheblich gekürzter und bearbeiteter Form in den zweiten Band der Old-Surehand-Trilogie aufgenommen.

Als zweites ebenfalls recht umfangreiches Werk enthält der Band die Erzählung „Ein Dichter“ von 1879, von May später unter dem Titel „Ein Pfahlmann“ nochmals in bearbeiteter Form veröffentlicht. Es handelt sich um eine Handlung, die May in seinen späteren Wildwest-Erzählungen nicht wiederverwendet hat: Der titelgebende Held ist nicht Old Shatterhand, sondern Richard Forster, ein dichtender Westmann, der in einem Städtchen in Arkansas die Liebe seines Lebens kennenlernt und nach aufregenden Abenteuern schließlich auch zur Frau nimmt. Den Band beschließt die kurze Erzählung „Die Both Shatters“, ebenfalls erkennbar beeinflusst von der frühen Erzählung „Old Firehand“ und zu Lebzeiten Mays nur ein einziges Mal (1882) veröffentlicht.

Herausgeber des Bandes ist Ulrich Scheinhammer-Schmid und Bandbearbeiter Joachim Biermann.

erschienen im Karl-May-Verlag

beziehbar über den Museumsshop des Karl-May-Museums Radebeul



Rezension: Momoreska - Fantasie und Feder (CD zum Kleinkunstprogramm) (Meldung vom 22. August 2017)

CD_Momoreskavon Hartmut Wörner

Eine erstaunlich umfang- und facettenreiche Reihe von Kulturereignissen des Jahres 2017 belegt die nach wie vor lebendige Ausstrahlung des ‚Phänomens Karl May‘. So war die Tragik seines Alters Gegenstand eines erfolgreichen Theaterstücks, der ‚Winnetou‘-Mythos wurde von jungen Medienkünstlern in 3-D-Projektionen umgesetzt und das wechselhafte und abenteuerliche Leben Mays inspiriert einen bundesweit bekannten Schauspieler zu einer Lesung. In diese Reihe gehört auch das, vor allem von Mays Amerika-Romanen geprägte musikalische Kleinkunstprogramm der Karlsruher Musikerin, Komponistin und Musikpädagogin Kathrin Beddig alias Momoreska, das auch als ‚musikalisches Hörbuch‘ auf CD erschienen ist.

Im Begleittext zur CD schreibt Momoreska, dass sie über die Beschäftigung mit dem Thema ‚Utopie‘ zufällig auf Karl May gestoßen ist. Karl May wird von der Künstlerin als utopischer Weltanschauungsschriftsteller begriffen. So ergründen die sechzehn thematischen Musikstücke von ‚Fantasie und Feder‘ den bunten Abenteuerkosmos Mays als Ausdruck einer Vision von der Gleichheit und Würde aller Menschen, die sich in seiner Schilderung der Indianer ausdrückt (z.B. im Titel ‚Ist ein Indianer ein Mensch?‘). Kathrin Beddig greift auch zentrale Aspekte der u.a. in ‚Mein Leben und Streben‘ und in ‚Empor ins Reich der Edelmenschen‘ dargestellten ‚literarischen Mission‘ Mays auf: seinen Anspruch ein geistiger Aviatiker zu sein (‚Nicht Rad, nicht Automobil‘) und seinen Lesern in der Form von Märchen Orientierung und Lebenshilfe zu bieten. Beddigs musikalisch ausgeführter These, dass es ohne Utopie nur ‚rasenden Stillstand‘ geben kann, hätte Karl May zweifellos zugestimmt. Auch das Rollenspiel des Bestsellerautors mit einem, so die Irokesen, ‚Falschgesicht‘ wird in dem Stück ‚Die Narben des Old Shatterhand‘ aufgegriffen.

Momoreska, die auch als ‚Karlsruher Zauberflöte‘ bekannt ist, hat Karl Mays humanitäre Botschaft nicht nur verstanden, sondern diese in expressive ‚musikalische Kulturlandschaften‘ umgesetzt. Die mit verschiedenen Flöten und teilweise auch mit Klavier sowie Bassbox musizierten Stücke klingen immer melodiös und harmonisch. Beschwingtheit wechselt sich mit Kontemplation ab. Fast durchgehend gelingt in den, teilweise durch kurze Wortbeiträge eingeleiteten, Stücken eine überzeugende musikalische Umsetzung des gegebenen Themas, besonders eindrucksvoll in den auf verschiedene Landschaften (Schlucht, Wüste, Wald) bezogenen Stücken. Eindrücklich demonstriert Kathrin Beddig, die in eigenständiger Weise orientalische und indianische Motive aufgreift, ihr Können auch in mehrstimmigen Stücken der CD wie ‚Stompground‘ und ‚Die Irokesen lachen‘.

Der Erwerb der CD (15 Euro) kann jedem Freund des Weltanschauungschriftstellers May, der auch niveauvolle Musik schätzt, empfohlen werden. Webseite: www.momore.de; E-Mail: info@momoreska.de.

Das durch die Kritik hoch gelobte Programm ‚Fantasie und Feder‘ ist auch live zu sehen und zu hören. So am 9.9.2017 in Bad Urach/Baden-Württemberg. Ein Auftritt von Momoreska kann über die Kontaktadresse der Künstlerin gebucht werden.



Exklusiver Sonderstempel der Post zum Kongress in Naumburg (Meldung vom 20. August 2017)

Poststempel_Naumburgvon Hartmut Wörner

Auf Anregung des Naumburger Briefmarkensammlervereins wird die Deutsche Post AG am 7.10.2017 in der Tagungsstätte des 24. Kongresses der KMG im Hotel 'Mutiger Ritter' in Naumburg/Bad Kösen ein Sonderpostamt einrichten. Dort wird exklusiv für einen Tag der abgebildete Sonderstempel zum Einsatz kommen. Abgestempelt werden alle Postsachen und der Sonderumschlag der Deutschen Post zum 175. Geburtstag von Karl May, der beim Sonderpostamt für 0,90 Euro erworben werden kann. Es handelt sich um das erste deutsche Sonderpostamt aus Anlass eines KMG-Kongresses; zuvor gab es nur 1987 in Wien ein entsprechendes Angebot der Österreichischen Post. Eine einmalige Gelegenheit, die sich Karl-May-Anhänger und Philatelisten nicht entgehen lassen dürfen!



Neuerscheinung: Abenteuer zwischen Wirtschaftswunder und Rebellion - Karl May in den 60er Jahren (Meldung vom 18. August 2017)

http://www.freundeskreis-karl-may.com/med/print/buc/hansaVerlag/kmInDen60erJahren150.jpgJohannes Zeilinger und Florian Schleburg (Hrsg.): Abenteuer zwischen Wirtschaftswunder und Rebellion. Karl May in den 60er Jahren. Symposium der Karl-May-Gesellschaft 16.–18. September 2016, Haus der Geschichte, Bonn. Hansa Verlag, Husum. 252 Seiten. Broschiert. ISBN 978-3-941629-19-6

Das Buch kostet im Buchhandel 19,- Eur
Der Preis für KMG-Mitglieder beträgt 10,90 Eur (zzgl. Versandkosten; Bestellungen bitte an: vertrieb[AT]karl-may-gesellschaft.de)

Verlagstext:
Karl May im Taschenbuch, Karl May im Comic, Karl May im Kino, Karl May auf der Bühne, Karl May endlich auch in der Literaturwissenschaft – und Karl May gar im Strafrecht? In den 60er-Jahren des 20. Jahrhunderts erreichte die Popularität des sächsischen Fabulierers in Deutschland ihren Höhepunkt. Die Karl-May-Gesellschaft veranstaltete vom 16. bis 18. September 2016 ein Symposium im Bonner Haus der Geschichte, das die multimediale Rezeption und die beginnende wissenschaftliche Erschließung der Werke Karl Mays in diesem turbulenten Jahrzehnt untersucht. Beiträge in diesem Band stammen unter anderem von Bernd Dolle-Weinkauff, Thomas Kramer, Heinz-Peter Preußer, Malte Ristau, Ulrich Scheinhammer-Schmid, Helmut Schmiedt, Bernd Schünemann, Rudi Schweikert, Gert Ueding, A. Dana Weber und Johannes Zeilinger.

erschienen im Hansa-Verlag



Neuerscheinung: Ralph Norwood (Armands Werke, Marburger Ausgabe, Bd. V) (Meldung vom 10. August 2017)

http://www.armands-werke.de/wp-content/uploads/2017/08/AM_MA_05_2017.jpgFredéric Armand Strubberg: Ralph Norwood. Armands Werke, Marburger Ausgabe Bd. V, herausgegeben und mit einem Anhang versehen von Ulf Debelius. Tectum Verlag, Marburg. 945 Seiten. Hardcover. ISBN 978-8288-2705-9

Verlagstext:
Mit Ralph Norwood legte Fredéric Armand Strubberg im Jahr 1860 den umfangreichsten Roman seiner Karriere vor und schuf mit dem Titelhelden eine seiner düstersten und gleichzeitig gelungensten Figuren. Mit einer Mischung aus Abscheu, Bangen und Hoffen verfolgt der Leser den Lebensweg eines sich immer weiter in Schuld und Verbrechen verstrickenden Antihelden, den er am Todestage des Vaters als charakterschwachen, wiewohl mit guten Anlagen versehenen jungen Mann kennenlernt.
Ralph Norwood, Sohn eines Ansiedlers an der Indianergrenze und einer Seminolenfrau, war von seinem Vater im Alter von sechs Jahren auf eine Schule in Columbus geschickt worden, um ihm eine gute Ausbildung zu ermöglichen. Schon bald war Ralph dort an die falschen Freunde geraten, dem Spiel und dem Alkohol verfallen, und so versäumt er trotz rechtzeitiger Benachrichtigung von dessen schwerer Erkrankung den Tod seines Vaters, dem er zur Tilgung seiner Spielschulden sogar das Vieh gestohlen hat. Zwar bereut Ralph in der unmittelbaren Trauer um den Verlust des Vaters seine Jugendsünden, die ihm dieser noch auf dem Sterbebett vergeben hat, doch verfällt er schon bald wieder den Verlockungen seines früheren Lebens...
Vor dem historischen Hintergrund der Seminolenkriege in Florida entwarf Strubberg mit Ralph Norwood eine facettenreiche Abenteuererzählung, die mit Seeräubern, Familienintrigen und politischen Verschwörungen Elemente des zeitgenössischen Sensationsromans zitiert und damit die Grenzen des eigentlichen Wildwestromans sprengt. Thematisch ging der Autor damit erstmals weit über seine eigenen Erfahrungen während seiner Amerikaaufenthalte hinaus. Auch deshalb stellt der Roman eine deutliche Zäsur in Strubbergs literarischem Schaffen dar und ist wegweisend für nachfolgende Werke aus der mittleren Periode wie Saat und Ernte (AW-MA X) und In Süd-Carolina und auf dem Schlachtfelde von Langensalza (AW-MA XIII). Der Band enthält neben dem zeichengetreuen Text auch das Frontispiz aus der Erstausgabe von 1860.

Zur Edition:
Die Marburger Ausgabe macht das Werk dieses zu Unrecht nahezu vergessenen Meisters der klassischen deutschen Abenteuerliteratur in seiner Gesamtheit und in ursprünglicher Gestalt dem Leserpublikum erstmals zugänglich. Zugleich werden der literaturwissenschaftlichen Forschung damit zuverlässige, nach den Erstdrucken sorgfältig edierte Texte an die Hand gegeben. Ein Variantenapparat enthält die Lesarten aller autorisierten Fassungen, und ein kurzer Abriss zur Entstehungs- und Editionsgeschichte der enthaltenen Romane rundet jeden der bibliophil gestalteten Bände ab.

erschienen im Tectum Verlag

mehr zur Marburger Ausgabe von Armands Werken unter www.armands-werke.de



Neuerscheinung: Crazy Horse: Leben und Vermächtnis (Meldung vom 04. August 2017)

http://www.traumfaenger-verlag.de/tl_files/Buecher/Crazy%20Horse%20klein.jpgWilliam B. Matson: Crazy Horse - Das Leben und Vermächtnis eines Lakota-Kriegers. Traumfänger Verlag, Hohenthann. 360 Seiten. Hardcover. ISBN 978-3941485525

Verlagstext:
Floyd Clown, Doug War Eagle und Don Red Thunder sind die Repräsentanten der Crazy Horse Familie. Mit der Hilfe von B. Matson enthüllen sie Famiengeschichten, die ein neues Licht auf das Leben und den Tod werfen, die das bisher bekannte Wissen über den bekannten Krieger der Lakota verändern werden.
Es wird Zeit, dass diese reiche Quelle an mündlicher Überlieferung, erzählt mit der Stimme der Native Americans, endlich gehört wird.

erschienen im Traumfänger Verlag




Ilja Richter: Vergesst Winnetou (Meldung vom 03. August 2017)

http://iljarichter.de/page/wp-content/uploads/2013/05/KarlMay_Internet-212x300.jpgDer bekannte Schauspieler und Autor Ilja Richter tourt mit einem neuen Programm zu Karl Mays Leben. "Vergesst Winnetou" hat am 25.11.2017 im Berliner Schlossparktheater Premiere. Weitere Vorstellungen sind angekündigt für 2.12. in Hamburg (Politbüro) und 7.12. in Gaggenau (Klag-Bühne).

Ankündigunsgtext:
Sicher kennen Sie Winnetou! Aber kennen Sie auch Karl May?
Wenn Ilja Richter das schräge Leben eines Karl May erzählt, wird das gerade bei ihm, mit ihm und durch ihn – kein „gerader“ Abend! Aber ein unterhaltsamer!
In 90 Minuten schildert er Mays Schicksalsweg: Vom Kleinkriminellen zum Bestseller-Autor. Hochstapler und Genie! Und mit 200 Millionen Auflage heute noch Deutschlands erfolgreichster Schriftsteller.
Aber: „Vergesst Winnetou“ bedeutet auch: DA WAR SO VIEL MEHR.

Weitere Informationen unter www.iljarichter.de




Karl May, der alte Dessauer und das Naumburger Bier (Meldung vom 30. Juli 2017)

Vom 5. bis 8. Oktober findet in Naumburg / Bad Kösen der 24. Kongress der Karl-May-Gesellschaft statt. Eigentlich ist Naumburg als Weinstadt bekannt, doch auch für den Biertrinker hat die Stadt etwas zu bieten: Einen Gerstensaft, den schon Karl May 1882 rühmend erwähnte: Das Naumburger Bier "Zitzemille".

Zu finden ist die Anekdote in Mays Humoreske über Leopold I. von Anhalt-Dessau. "Ein Fürst-Marschall als Bäcker. Humoristische Episode aus dem Leben des "alten Dessauers"", später wieder abgedruckt im Band "Der alte Dessauer" (Bd. 42, S. 180):

"Kann ich ein Glas Bier bekommen?" frug er nach einer Weile.
Niemand antwortete.
"Gebt mir ein Glas Bier!" gebot er nach längerer Pause zum zweiten Male.
Kein Mensch rührte sich, seinen Wunsch zu erfüllen.
Er wartete noch einige Minuten, dann trat er an den Schänktisch und nahm ein Glas und eine Flasche, auf welcher das einladende Wort "Zitzemille" zu lesen war. Dieses beliebte Bier wurde in Naumburg gebraut und weit und breit versandt und getrunken. Er kehrte an seinen Platz zurück und schänkte sich ein. Da drehte der Wirth den Kopf abermals herum: "Hat Er Asche?"
"Geht Ihm einen Dreck an!"
Diese Art zu antworten war dem berühmten Grobian denn doch zu sympathisch, als daß er den Sprecher noch länger hätte ignoriren können. Er musterte ihn aufmerksam und meinte dann: "Na, Er hat wenigstens einen vollen Tornister. Der gilt mir als Pfand, wenn Er nicht bezahlen kann."
Leopold fand solchen Geschmack an dem braunen Trank, daß die Flasche bald leer war. Er ging also zum Schänktische und holte sich eine zweite. Das bemerkte der Wirth und wandte ihm das Gesicht zum dritten Male zu: "Die zweite Bulle? Mache Er zwei Striche an die Thür! Die Kreide hängt dort an dem Stricke."

Dass das Titelblatt des Bandes "Der alte Dessauer" auf dem Kongress-Plakat zu sehen ist (s.o.), ist also kein Zufall, wie auch das Naumburger Tageblatt zu berichten weiß.



Neuerscheinung: Auch im Osten der Wilde Westen - Karl May und die russische Ausdehnung in Asien (Meldung vom 18. Juli 2017)

Eckehard Koch / Holger Kuße: Auch im Osten der Wilde Westen - Karl May und die russische Ausdehnung in Asien. Karl-May-Verlag, Bamberg / Radebeul. 384 Seiten. Hardcover. ISBN 978-3-7802-0562-9

Verlagstext:
Karl May hat sich in seinem Werk immer wieder der Minderheiten, der Verachteten, Verfolgten, Geknechteten, der unterdrückten Naturvölker oder der in Folge der europäischen Expansionen gedemütigten Bewohner des Orients angenommen. Er verfügte über die nötige Courage und das pädagogische Geschick, seine Botschaft der Toleranz gegenüber den Verachteten in seinen turbulenten Abenteuergeschichten so zu verpacken, dass sie oft nur indirekt zum Ausdruck kam und daher die vielfach im Zeitgeist verhafteten Leser eher unterschwellig beeinflusste.

Es wäre erstaunlich, wenn die russischen Eroberungen in Asien in Mays Werk keine Spuren hinterlassen hätten. Diese spielen zwar nicht die gleiche Rolle wie der Wilde Westen oder der Orient, aber er hat sie in ihren Grundzügen gekannt und vor allem die Eroberung Sibiriens als Sujet verwendet. Das vorliegende Buch informiert über die russische Ausdehnung in Asien, die in der Öffentlichkeit nur wenig bekannt ist, und bindet die Erzählung oder Andeutung der Ereignisse bei Karl May in die Geschichte ein.

erschienen im Karl-May-Verlag



Neuerscheinung: Karl May im Kontext des Balkanismus (Meldung vom 16. Juli 2017)

http://www.kulturverlag-kadmos.de/var/kadmos/files/products/details/9783865993687.jpgBoris Previšic: »Es heiszt aber ganz Europa …«: Imperiale Vermächtnisse von Herder bis Handke. Kadmos Verlag, Berlin 2017.  276 Seiten. Broschiert. ISBN 978-3-86599-368-7

Verlagstext:
Ob innerhalb unseres Subkontinents das andere Europa Leitfigur des europäischen Projekts ist?
An der geographischen Schnittstelle zwischen den beiden Vielvölkerstaaten des langen 19. Jahrhunderts, zwischen Osmanischem und Habsburgischem Reich, bildet sich eine Projektionsfläche, die in erster Linie für den deutschsprachigen Raum zentrale Identifikationsmuster zur Verfügung ausbildet:
Entdeckt Goethe in der Hasanaginica die Urpflanze der Ballade und Ranke in der serbischen Revolution den für Deutschland gültigen Prototyp des Nation Building? Lässt sich die Kulturdifferenz zwischen Deutschland und Österreich am besten in den unterschiedlichen Narrativierungen des südslawischen Raums festmachen? Und was haben Karl May, Hofmannsthal und Handke damit zu tun?
Für diese Fragen hält vorliegendes Buch überraschende Antworten bereit. Gleichzeitig zeigt es, warum die imperialen Vermächtnisse gerade für heute zentral sind:
Denn es gibt ihn, und wir haben ihn für ein inkludierendes offenes Europa nötiger denn je – so paradox es klingen mag: einen positiven Balkanismus.

erschienen im Kadmos Verlag



Karl-May-Auktion in Naumburg/Bad Kösen (Meldung vom 13. Juli 2017)

CoverAuch in diesem Jahr wird es im Rahmen des Kongresses der Karl-May-Gesellschaft wieder die von Wolfgang Hermesmeier organisierte und fachkundig betreute Buchauktion geben. Die Auktion findet am Fr., 6. Oktober um 19 Uhr statt. Versteigert werden erneut interessante und hochkarätige Sammlerstücke, wie z.B. Autographen, Bände der Kamerad-Bibliothek, Fehsenfeld- und Sascha-Schneider-Ausgaben.

Ein gedruckter Katalog wird im September den KMG-Nachrichten beiliegen, als Vorabinformation können alle zur Versteigerung kommenden Lose unter folgender Webadresse eingesehen werden:

https://karl-may.berlin/auktion

 



Wiener Karl-May-Brief 1-2/2017 erschienen (Meldung vom 09. Juli 2017)

http://www.freundeskreis-karl-may.com/med/print/mag/wkmb/2017-12-150.jpgWiener Karl-May-Brief, 13. Jg., Nr. 1-2/2017, 51 S.

Aus dem Inhalt:
- Robert Ciza: In einem Amberger Blatte · Karl May bei Josef Habbel
- h[ans] l[angsteiner]: Neuer Karl-May-Spielort in Niederösterreich
- Harald Hofbauer: Karl May als Landvermesser
- Robert Ciza: Der Mistake-Cannon in Wien · Unbekannte May-Abdrucke
- Jürgen Brake: La bataillère · Der Untergang der „Frühreisen-Legende“ in den wilden  Wassern des Lac Léman
- Robert Ciza: Repertorium, Grube und andere geographische Bilder
- Franz Császár: Old Shatterhand und sein Henry-Stutzen
- Alexander Brandt: Karl-May-Sammelbilder 1968 · Neuentdeckung aus Tsche­chien
- Franz Kotrba: Egon Friedell über Karl May
- Hans Langsteiner: Der Fantasy-Versuch · Der KMV startet die Buchreihe „Ma­gi­scher Ori­ent“
- Faszinationen des Orients · Inspiration für Karl May?
- Robert Ciza: Karl May in Siebenbürgen · Frühe Rumänische May-Abdrucke
- Hans Langsteiner: Eine legitime Neuerzählung · „Winnetou“ in RTL
- Wilhelm Brauneder: Ein May-Film, der keiner ist
- Hans Langsteiner: Karl May zum Lachen · Kabarettprogramm „Bluts­brü­der“ im Wie­ner Ra­ben­hofThea­ter
- Hans Langsteiner: „Babel und Bibel“ als Leseaufführung
- w[ilhelm] b[rauneder]: In guter Gesellschaft
- r[obert] c[iza]: Zur Datierung der Wiener Bilderbogen
- Wilhelm Brauneder: Kein May am Leman

Beziehbar über die Wiener Karl-May-Runde



Neuerscheinung: Karl-May-Welten V (Meldung vom 06. Juli 2017)

Roderich Haug / Bernhard Schmid (Hrsg): Karl-May-Welten V. Karl-May-Verlag, Bamberg / Radebeul. 232 Seiten. Paperback. ISBN 978-3-7802-3029-4

Verlagstext:
Mit Beiträgen von Wilhelm Brauneder, Christian Heermann, Adolf Kellenberger, Christoph F. Lorenz, Michael Petzel, Malte Ristau, Bernhard Schmid, Hartmut Schmidt, Jürgen Seul, Hans-Dieter Steinmetz, Christina Wehnert, Jürgen Wehnertund Thomas Winkler

Biografisches:
- Über Karl May am See Genezareth
Bibliografisches:
- Über die Zeitschrift "Frohe Stunden",die Erzählung "Auferstehung", die Bearbeitung des Doppelromans "Szepter und Hammer"/"Die Juweleninsel" und eine May-Parodie von Kurt Schwitters
Filmgeschichte:
- Über den Drehort Tulove Grede, die verschollenen Stummfilme und Thea von Harbous Kontakte zu den frühen May-Filmen
Und weitere spannende Themen wie Karl Mays Waffen, Spiel-und Sammlerfiguren von Elastolin und frühe Hörspielprojekte

erschienen im Karl-May-Verlag



Reprint zum Sonderpreis im dritten Quartal 2017 (Meldung vom 01. Juli 2017)

Vom 1.7. bis 30.9.2017 ist folgender KMG-Reprint zu einem Sonderpreis erhältlich:

Der Beobachter an der Elbe. Reprint der Karl-May-Gesellschaft. Einleitung von Christoph F. Lorenz. Hamburg 1996. 352 Seiten.

Der 2. Jahrgang der bei der Verlagsbuchhandlung und Druckerei Heinrich Gotthold Münchmeyer erschienenen und von Karl May als Redakteur betreuten Zeitschrift (1875) wird in diesem Reprint auszugsweise wiedergegeben und enthält Mays Novelle Wanda, außerdem seine Erzählung Der Gitano. Ein Abenteuer unter den Carlisten, also beide Texte, die May für den Beobachter verfasst hat.
Ebenso abgedruckt ist der umfangreichste Beitrag für die Zeitschrift, der Historische Roman Der Goldmacher von Otto Freitag, Mays Vorgänger als Redakteur bei Münchmeyer.
Weiter sind zu lesen Friedrich Axmanns Scizzen aus dem Nachtleben Wiens (Eine Nacht in der Brigittenau), sein Nachtstück aus der Wiener Gaunerwelt (Aus Leichtsinn), vom selben Autor Ein Wiener Nachtbild (Von Verbrechen zu Verbrechen), die Kriminalgeschichte Verderblicher Wahn und ein Nachtbild aus dem Pußtenleben (Die Zigeunerbraut).
Beschlossen wird der Reprint mit einer Erzählung aus dem Westen Amerika’s: Die Räuber am Osagestrom von Mary Dobson und im Anhang mit einem Ausschnitt aus dem Roman Die Tochter des Freiherrn von Carl Adler, in dem eine Familie Sternau eine Rolle spielt.

Der Reprint kostet in diesem Zeitraum 14,90 Euro statt 30 Euro (zzgl. Versandkosten).

Bestellungen bitte an Reiner Pütz: reprints@karl-may-gesellschaft.de



'Das Wasser vom Brunnen Sem-Sem' - SWR2 Literatur-Sendung zum Download (Meldung vom 21. Juni 2017)

von Hartmut Wörner

Nach den hervorragenden Hörspielen des Bayerischen Rundfunks zum Mythos von Sitara kann nun ein weiteres Highlight als MP3-Datei heruntergeladen werden. Das am 20.6.2017 in SWR2 Literatur gesendete Feature von Norbert Hummelt:

"Das Wasser vom Brunnen Sem-Sem. Karl May als Orientversteher".

Die Sendung beschäftigt sich anhand des großen Orientzyklus mit der Aktualität Karl Mays. Durch in Hörspielform aufbereitete Originaltexte aus den Bänden 1 - 3 der "Gesammelten Reiseerzählungen" und Kommentare von May-Lesern und Experten wird deutlich, dass May ein exzellenter Wissensvermittler war und seine Leser bis heute gültige Informationen über den Orient, seine Völker und seine Religionen, insbesondere den Islam, erhalten. Das Feature belegt auch - in beeindruckender Weise, aber ohne Schönfärberei - die völkerverbindende, humanitäre Grundströmung der Orientromane Karl Mays. Ausführlich zu Wort kommt der KMG-Vorsitzende Dr. Johannes Zeilinger. Eine Sendung, die May-Interessierten und solchen, die es werden wollen, ans Herz gelegt sei.

SWR2 stellte das Feature mit folgendem Text vor:

Er war der Mann, der den Löwen getötet hat; er war der Freund des Scheiks der Haddedihn; er war in Mekka, der Stadt, die für jeden Ungläubigen bei Todesstrafe verboten ist, und füllte sich Wasser vom heiligen Brunnen Sem-Sem ab - freilich alles nur in seiner Phantasie. Der stets in Sachsen sesshafte "Reiseschriftsteller" Karl May brachte sich als Kara Ben Nemsi Effendi in den Ländern des Padischah zur Geltung, schlichtete Stammesfehden im wilden Kurdistan und jagte Verbrecher bis in die letzten Schluchten des Balkan. Seinen Lesern brachte er ein ebenso angelesenes wie erschriebenes Wissen über den Islam und die ethnischen Konflikte Arabiens und des Vorderen Orients nahe, das bis heute verblüfft - und in diesen Zeiten dringend fehlt. Was kann man von Karl May heute über den Orient lernen? Norbert Hummelt geht dieser Frage nach, im Gespräch mit passionierten Karl May-Lesern und mit frischem Blick auf die Romane des Orientzyklus, von "Durch die Wüste" bis "Der Schut".

Die Sendung kann hier heruntergeladen werden.



Sonderheft der Karl-May-Gesellschaft Nr. 157 erschienen (Meldung vom 19. Juni 2017)

SKMG_157Joachim Biermann, Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft. Stichwortverzeichnis für die Nummern 181-190

46 Seiten. 4 Euro (zzgl. Versandkosten)
 
 
Bestellungen bitte an: vertrieb[AT]karl-may-gesellschaft.de

 

 

 

 



Kabinettsausstellung „Fragile Kräfte – Bilder zu Karl May von Sascha Schneider und Rainer Griese“ (Meldung vom 09. Juni 2017)

Von Samstag, 1. Juli bis Dienstag, 31. Oktober 2017 zeigt das Karl-May-Museum Radebeul die Kabinettsausstellung "Fragile Kräfte – Bilder zu Karl May von Sascha Schneider und Rainer Griese".

Die Ausstellung „Fragile Kräfte – Bilder zu Karl May von Sascha Schneider und Rainer Griese“ ist im Erdgeschoss der Villa „Shatterhand.“ zu sehen. Sie stellt das grafische Werk des symbolistischen Künstlers Sascha Schneider den modernen Darstellungen von Motiven Karl Mays durch den Fotografen Rainer Griese gegenüber. Schneider zeigte besonders den kraftvollen Menschen in Mays Werken, doch in seinen Bildern sind auch Schwäche und Zerbrechlichkeit zu spüren. Diese Fragilität der Kräfte rückt in den Fotografien Grieses in den Mittelpunkt.

Abbildung rechts: "Winnetou" von Rainer Griese (2007), in Anlehnung an ein Motiv von Sascha Schneider

Zu Sascha Schneider und Rainer Griese siehe auch die Beiträge von Hartmut Vollmer und Holger Kuße in der aktuellen Ausgabe des Museumsmagazins Der Beobachter an der Elbe.

weitere Informationen zur Ausstellung unter www.karl-may-museum.de



Buchvorstellung: Robert-Kraft-Bibliographie (Meldung vom 29. Mai 2017)

https://www.robert-kraft.de/files/stacks_image_12544.jpg

von Gunnar Sperveslage

Anlässlich des 100. Todestages von Robert Kraft ist im November 2016 die von Thomas Braatz erstellte Robert-Kraft-Bibliographie in 3. erweiterter und verbesserter Auflage erschienen. Die Robert-Kraft-Bibliographie ist ein überaus opulent ausgestattetes und durchgängig farbig illustriertes Werk. Der Band enthält auf über 1000 Seiten alle bekannten von Robert Kraft verfassten Texte, die zwischen 1895 und 2016 in gedruckter Form oder als E-Book erschienen sind. Diese sind in all ihren Varianten und Auflagen, einschließlich der Übersetzungen in andere Sprachen, aufgenommen.  Der Umfang der Bibliographie ist gegenüber der 2. Auflage von 2006 um mehr als 100 Seiten erweitert worden. Hinzu kamen neu entdeckte Ausgaben, z.B. von „Der Medizinmann“ und „Das Totenschiff“. Ferner konnte Thomas Braatz zwei bislang unbekannte Texte aus dem Jahr 1899 in die Bibliographie aufnehmen: die Erzählung „Ein Freundschaftsdienst“  und die Humoreske „Ein kerngesunder Mensch“.

Auf lange Sicht wird die Bibliographie ein unentbehrliches Standardwerk der Robert-Kraft-Forschung sein und auch in Bezug auf andere Abenteuerschriftsteller wie Karl May als wichtiges Referenzwerk dienen.

Ausführlichere Besprechungen der Bibliographie finden Sie in:
- KMG-Nachrichten 192, S. 24-25 (Chr. F. Lorenz)
- Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft 192, S. 70-72 (G. Sperveslage)

Thomas Braatz: Robert Kraft (1869–1916). Umfassende, reich illustrierte Bibliographie zum 100. Todestag. Edition Braatz & Mayrhofer, Leipzig & Wien 2016. 1031 S. € 85,00

Die Bibliographie kann unter www.robert-kraft.de bestellt werden.



Sitara-Hörspiel des BR steht zum Download bereit (Meldung vom 28. Mai 2017)

von Hartmut Wörner

Das vierteilige Hörspiel „Sitara – Land der Sternenblumen“ kann nun in exzellenter MP 3-Qualität von der Webseite des Bayrischen Rundfunks heruntergeladen werden.

Das gesamte Hörspiel beruht auf Mays großem Altersroman ‚Ardistan und Dschinnistan‘:

Im Zentrum von Teil 1 „Lichte Höhen“ steht die Beobachtung der als Metapher für die Öffnung der „Tore des Paradieses“ stehenden Vulkanausbrüche vom Dach des Tempels in Ussula und die hierauf bezogene „Sage vom verlorenen Paradies“. Teil 2 „Die Insel der Heiden“ schildert die zweite Begegnung von Kara Ben Nemsi mit dem Dschirbani mit mystischen Reflexionen zu Leben und Tod. Teil 3 „Die Stadt der Toten“ führt in die verödete ehemalige Hauptstadt von Ardistan; im Zentrum steht die Erzählung der Sage des Maha Lama-Sees und die Nachtszene mit dem Mir von Ardistan im Tempel der Totenstadt. Teil 4 „Marah Durimeh“ bringt den Auftakt des Doppelromans in Sitara, in dessen Mittelpunkt die „Menschhheitsseele“ Marah Durimeh steht. Ergänzt wird dies um Texte aus den ‚Himmelsgedanken‘ und das ‚Ave Maria‘.

In dem von Michael Farin konzipierten modernen Hörspiel wird die literarische Qualität und Kraft von Karl Mays zentralem Alterswerk in der Interpretation durch professionelle Schauspieler in beeindruckender Form verdeutlicht. Dabei werden die zentralen – vielleicht mehr denn je aktuellen – humanitären und pazifistischen Botschaften des späten May in eindringlicher Weise transportiert. Mit der Musik von Franz Hautzinger wird dies zu einem beeindruckenden Kulturereignis, das für jeden Literaturfreund ein Genuss und für jeden Kenner Karl Mays ein unbedingtes Muss ist.

Als „Schmankerl“ bietet der BR noch ein weiteres, ebenfalls uneingeschränkt empfehlenswertes, Hörspiel „Sitara – Seelenland“ zu Mays Augsburger Rede von 1909, in deren Mittelpunkt das „Märchen von Sitara“ stand, zum Herunterladen.

Eine weitere Verbreitung und eine medienkünstlerische Visualisierung dieser Hörspiele wäre ein Desiderat.

Weitere Informationen und Link zum Download auf der Website des Bayrischen Rundfunks.



Der Beobachter an der Elbe Nr. 28 (Meldung vom 18. Mai 2017)

u1Ausgabe Nr. 28 des Magazins aus dem Karl-May-Museum Radebeul ist erschienen. Themenschwerpunkt ist der Maler und Bildhauer Sascha Schneider, dem das Museum ab 1. Juli 2017 auch eine Sonderausstellung widmen wird.

Aus dem Inhalt:
Hartmut Vollmer: "Beide Künstler sind begeistert für ein und dasselbe hohe Ziel"
Holger Kuße: Winnetous herrliches Haar
Holger Kuße: Fragile Flugobjekte
Eckehard Koch: Indianer als Freunde und Verbündete der Weißen IX
Wir über uns: Museumsreport
Beate Störzel: Förderverein Karl-May-Museum
Hasso Segschneider: Lukullische Feder
Redaktion: Veranstaltungen in der Karl-May-Geburtsstadt
Redaktion: Allerlei

weitere Informationen unter www.karl-may-museum.de



Limitierte Sammlerkarte zum KMG-Kongress in Naumburg (Meldung vom 12. Mai 2017)

Die abgebildete Sammlerkarte von Reinhard F. Gusky wird exklusiv beim Kongress der KMG in Naumburg vom 5. - 8.10.2017 in einer Auflage von 200 Exemplaren erhältlich sein. Die Kongressteilnehmer bekommen die Karte beim Tagungsbüro kostenlos als Erinnerung an die Tagung.



Postkartenserie 'Karl May und Sascha Schneider' (Meldung vom 12. Mai 2017)

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Zum Kongress der KMG in Naumburg erscheint auch exklusiv in sehr kleiner Auflage eine Postkartenserie "Karl May und Sascha Schneider" gestaltet von Hartmut Wörner. Die Serie umfasst vier Karten und wird beim Tagungsbüro für eine kleine Spende an die KMG erhältlich sein.



Buchvorstellung: Eine Geschichte des Ezidentums (Meldung vom 09. Mai 2017)

Die Eziden und das Ezidentumvon Gunnar Sperveslage

Bei Karl May treten die Eziden in den ersten beiden Bänden des Orientzyklus, "Durch die Wüste" und "Durchs wilde Kurdistan", und später noch einmal in "Im Reiche des Silbernen Löwen II" auf. May beschreibt den Glauben dieser religiösen Minderheit sehr ausführlich und mit viel Empathie. Er stellt sie durchweg positiv dar und nimmt sie gegen Vorurteile in Schutz.

Lesern von Karl May sind die Eziden deshalb seit jeher ein Begriff. Doch obwohl in Deutschland die weltweit größte ezidische Diaspora beheimatet ist, ist allgemein recht wenig über die Eziden, ihre Geschichte, ihren Glauben und ihre schwierige Lebenssituation bekannt. Dies begann sich erst zu ändern, als der IS 2014 einen systematischen Völkermord unter den Eziden beging und darüber weltweit in den Medien berichtet wurde.

Der Psychologe Sefik Tagay und der Jurist Serhat Ortaç, beide Vorsitzende der "Gesellschaft Ezidischer AkademikerInnen" (GEA), haben 2016 im Auftrag der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg ein Buch über die Eziden vorgelegt. Darin geben sie einen ausführlichen Überblick über die Geschichte des Ezidentums und die gegenwärtige Situation.

Das Buch ist in drei Hauptkapitel gegliedert: Das erste beschreibt die Geschichte, den Glauben und die Traditionen der Eziden, das zweite die Geschichte der ezidischen Diaspora in Deutschland und das dritte ist dem 2014 durch den IS begangenen Völkermord gewidmet.

Das Buch ist eine Veröffentlichung der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg und steht kostenlos als PDF zur Verfügung.

Sefik Tagay und Serhat Ortaç: Die Eziden und das Ezidentum. Geschichte und Gegenwart einer vom Untergang bedrohten Religion. Hamburg 2016. 217 Seiten. ISBN: 978-3-946246-03-9



Neuerscheinung: Verlorene Welten - Eine Geschichte der Indianer Nordamerikas (Meldung vom 24. April 2017)

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Aram Mattioli: Verlorene Welten. Eine Geschichte der Indianer Nordamerikas 1700-1910. Verlag Klett-Cotta, Stuttgart. 464 Seiten. Gebunden mit Schutzumschlag. ISBN 978-3-608-94914-8

Verlagstext:
Umfassend erzählt und deutet Aram Mattioli die Geschichte der Indianer und ihrer Vernichtung vom 18. Jahrhundert bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts. Anschaulich schildert er die globalen Ereignisse vor dem Hintergrund aller zentralen Zeiterscheinungen. Eindringlich beschreibt er den langen und gewaltsamen Prozess der Kolonisierung durch die weißen Siedler. Zugleich bezieht er stets die Sicht der »Besiegten« gleichberechtigt in die Betrachtung mit ein und zeigt eindrucksvoll, wie indianische Nationen ganz unterschiedlich auf die Landnahme reagierten. Daneben kommen die kulturellen Leistungen der Indianer ebenso zur Sprache wie die großen sozialen Umwälzungen und die vielfältigen Lebensformen. In packenden Szenen beschreibt der Autor die entscheidenden Kämpfe und zeichnet treffende Porträts der einfachen Menschen wie der großen politischen Akteure. Ein anregendes und brisantes Buch über die Verwandlung der amerikanischen Welt, das nicht nur auf die Vergangenheit, sondern auch auf die Gegenwart ein neues Licht wirft. 

erschienen bei Klett-Cotta



Mitarbeitertagung in Köln (Meldung vom 24. April 2017)

Am 22. und 23. April 2017 fand die jährliche Mitarbeitertagung der Karl-Gesellschaft in Köln statt. Auf der Tagesordnung standen neben Themen des Tagesgeschäftes auch Fragen zur Zukunft der Gesellschaft. Zuerst aber hatte Johannes Zeilinger als Vorsitzender das durch persönliche Gründe bedingte Ausscheiden Udo Lipperts aus dem Vorstand mitzuteilen. Die Funktionen des Schatzmeisters werden im Auftrag des Vorstands nun vorerst von Uwe Teusch übernommen, der sich bei der nächsten Mitgliederversammlung am 7. Oktober 2017 für dieses wichtige Amt zur Wahl stellen wird.

Ein wichtiger Tagespunkt war der Karl-May-Kongress in Naumburg / Bad Kösen, der vom 5.-8. Oktober dieses Jahres stattfinden wird. Hartmut Wörner berichtete über die hervorragenden logistischen Bedingungen und die angenehme wie zuvorkommende Zusammenarbeit vor Ort. Zur Unterstützung bei der Durchführung des Kongresses, insbesondere im Tagungsbüro und an den Büchertischen, wurden noch helfende Hände gesucht, die sich im Plenum sofort fanden. Der Geschäftsführer berichtete ferner über die ersten Sondierungen in Mainz, dem Tagungsort für 2019. Anschließend wurden Vorschläge zur Ausrichtung des Kongresses im Jahr 2021 gesammelt, die auf der Mitgliederversammlung in Naumburg zur Diskussion gestellt werden.

Zum Thema Publikationen konnte Joachim Biermann den Fortschritt an weiteren Sonderheften vermelden, u.a. das Stichwortverzeichnis für die Mitteilungen 181-190 sowie eine Sammlung der Pressestimmen zum 175. Geburtstag Mays. Helmut Schmiedt referierte den Stand einer Festschrift, die 2019 anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Karl-May-Gesellschaft erscheinen wird.

Der Abschluss des ersten Tages gehörte den Berichten der Karl-May-Einrichtungen sowie einzelner Mitarbeiter über Stand und Probleme ihrer Aktivitäten. Sowohl Claudia Kaulfuß für das Karl-May-Museum Radebeul als auch André Neubert für das Karl-May-Haus Hohenstein-Ernstthal konnten Erfreuliches zur Bereitstellung von Bundesfördermitteln zur Baufinanzierung berichten.

Am zweiten Tag konstituierten sich zwei Arbeitsgruppen, deren Ergebnisse anschließend im Plenum vorgestellt wurden. Eine Gruppe befasste sich mit der Fortführung der HKA. Hier konnten neue Mitarbeiter zur Unterstützung gewonnen werden, auch sind weitere Bände in der Bearbeitung weit fortgeschritten. Der Band „Auf der See gefangen“ mit Texten aus dem Frühwerk kann voraussichtlich bereits in der Jahresmitte erscheinen. Für die Abteilung VII „Vermischte und nachgelassene Schriften“ konnte eine konkrete Bandeinteilung erarbeitet werden, die demnächst auch im Editionsplan sichtbar sein wird.

Die zweite Arbeitsgruppe widmete sich dem Thema Öffentlichkeitsarbeit. Hier wurden Ideen erarbeitet, die Start- und Nachrichtenseite der KMG-Webseite aktualitätsnäher zu gestalten. Die Seite soll zu einem Blog ausweitet werden, der nach verschiedenen Kategorien filterbar die wichtigsten Neuigkeiten rund um Karl May enthält, wie z.B. Neuerscheinungen und Tagungstermine, aber auch Rezensionen und Berichte über Veranstaltungen. Die inhaltliche Gestaltung übernimmt Gunnar Sperveslage, Ralf Schönbach die technische Umsetzung.

Damit endete eine atmosphärisch angenehme Tagung, auf der viele wichtige organisatorische Fragen geklärt und Weichen für die Zukunft gestellt werden konnten. Der Dank der Teilnehmer geht an Hartmut Wörner für die gelungene Planung sowie an Thomas Grafenberg für das Begleitprogramm und die kenntnisreiche Stadtführung.



Neuerscheinung: Das »Ross der Himmelsphantasie« (Meldung vom 24. April 2017)

Das Ross der Himmelsphantasie Karl May: Das „Ross der Himmelsphantasie“. Texte aus dem Spätwerk. Eingeleitet und kommentiert von Hartmut Wörner. Karl-May-Verlag, Bamberg. 302 Seiten. Broschiert. ISBN 978-3-7802-3086-7

Klappentext:
Karl May – dieser Name steht für spannende, niveauvolle Unter­haltung, für legendäre Helden wie Winnetou und Old Shatterhand. Die vorlie­gende Anthologie zeigt, dass die literarische Spannbreite des sächsischen Phantasten viel größer ist als vielfach bekannt. Die facettenreiche Sammlung von Texten aus der letzten Schaffensperiode des meistgelesenen Autors deut­scher Sprache prä­sentiert May als Weltanschauungsschriftsteller, der mit sei­nen Schriften Impulse zur Humanisierung vermitteln wollte.
»Das Ross der Himmelsphantasie« enthält neben ebenso fesselnden wie tief­grün­digen Erzählungen auch Reflexionen, Gedichte und autobiografische Tex­te. Eine bunte literarische Reise in den unbekannteren Teil des ›May-Univer­sums‹, die den passionierten Leser zu einer Neuentdeckung des faszinieren­den Autors einlädt.
Mit fachkundigen Kommentaren und einer Einführung des Herausgebers Hart­mut Wörner (Geschäftsführer der Karl-May-Gesellschaft)

erschienen im Karl-May-Verlag



Jahrbuch der Karl-May-Gesellschaft 2016 erschienen (Meldung vom 17. Oktober 2016)

InhaltsverzeichnisCover Jahrbuch 2016

  • Florian Schleburg: Das sechsundvierzigste Jahrbuch (S.7)
  • Horst Briehl: Sonne, Mond und Sterne. Astronomie bei Karl May? (S.17)
  • Eckehard Koch / Gerd Hardacker: "Also eine Blutsbruderschaft, eine richtige, wirkliche Blutsbruderschaft, von der ich so oft gelesen hatte!" Die Darstellung der Blutsbrüderschaft bei Karl May - eine Bestandsaufnahme (S.79)
  • Thomas Kramer: ›Joseph und seine Brüder‹, Kara Ben Nemsi und die Ihren. Eine komparatistische Heldenreise zum Mythos bei Karl May und Thomas Mann (S.131)
  • Lutz Hagestedt: Helden und Herzen. Karl Mays lyrischer Kanon (S.189)
  • Ralf Georg Czapla: Etablierte und Außenseiter. Soziale Figurationen und ihre narrative Inszenierung in ›Dorfgeschichten‹ von Karl May, Ludwig Ganghofer und Kuni Tremel-Eggert (S.213)
  • Johannes Zeilinger: "Ich war gestorben gewesen und hatte dies doch bemerkt". Scheintod und Nahtoderfahrungen bei Karl May (S.241)
  • Rudolf Lüthe: Sehnsuchtsorte. Kulturphilosophische und rezeptionstheoretische Anmerkungen zu Karl Mays ›Orientzyklus‹ (S.271)
  • Thomas Le Blanc: "Darum will ich Märchenerzähler sein…". Karl May als phantastischer Autor (S.283)
  • Harald Eggebrecht: Wieviel Kolportage steckt im Spätwerk? (S.311)
  • Rudi Schweikert: Karl Mays Figuren des ›Dritten Geschlechts‹ - Überblick und Analyse. Eine Einführung in die Welt des Transgender bei Karl May (S.329)
  • Helmut Schmiedt: Literaturbericht (S.373)
  • Henning Franke: Medienbericht (S.387)
  • Joachim Biermann: Kongressjahr 2015 (S.417)
  • Die Autoren des Jahrbuchs (S.428)

siehe auch hier



Tagung der Karl-May-Gesellschaft in Naumburg (Stand: 14.09.2017: Letzte Hinweise und Auktionskatalog) (Meldung vom 25. März 2016)

Die nächste Tagung der Karl-May-Gesellschaft findet von Donnerstag, den 05.10.2017 (Abend) bis Sonntag, den 8.10.2017 (Mittag) in Naumburg an der Saale statt.

Auktionskatalog (aus N-KMG Nr.193/2017)

Letzte Hinweise zur Tagung (aus N-KMG Nr.193/2017)

Hinweise zur Tagung (aus N-KMG Nr.192/2017)

Tagungsprogramm (PDF, Stand: 31.08.2017)

Anmeldeformular

Lageplan

Tagungsort ist das:

Ringhotel Mutiger Ritter, Rudolf-Breitscheid-Str.2, 06628 Naumburg OT Bad Kösen (Tel. 034463/637-0).

Das Tagungshotel ist inzwischen ausgebucht.

Weitere Zimmerangebote:


Die Hotelkontingente der KMG sind zum 31.01.2017 ausgelaufen. Bitte Buchung über die bekannten Portale im Internet, direkt beim Hotel oder tourismus@naumburg.de.

Rahmenprogramm:

exklusive Weinprobe für Begleiter/innen

Karl-May-Ausstellung im Naumburger Rathaus

Programmänderung: Anstelle von Prof. Dr. Christoph F. Lorenz spricht Prof. Dr. Volker Zotz. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.