Karl May: Eine Befreiung

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Textvorlage: Karl May. Die Rose von Kaïrwan. Osnabrück 1894. (Reprints: Karl-May-Verlag, Bamberg und Olms-Presse, Hildesheim, beide 1974.)


Zur Textgeschichte

Mays Orientgeschichte "Eine Befreiung" erschien zuerst als "Dritte Abtheilung" in dem Band "Die Rose von Kairwan". Dessen erster und zweiter Teil bilden "Ein Kaper" und "Der Pfahlmann"). Bei "Ein Kaper" handelt es sich um einen im wesentlichen unbearbeiteten Nachdruck der bereits im "Deutschen Hausschatz" erschienenen Erzählung "Robert Surcouf". "Der Pfahlmann" stellt eine um ein Kapitel gekürzte Fassung des in "All-Deutschland/Für alle Welt" veröffentlichten "Ein Dichter" dar.

"Eine Befreiung" erwuchs wohl der stärksten Bearbeitung: May benutzte Thema und Personal der Novelle "Die Rose von Sokna" (1878) und erweiterte den Stoff in "Eine Befreiung" fast auf den vierfachen Umfang.


Zur Textgestalt

Der Text weist bezüglich der Worterläuterungen eine Merkwürdigkeit auf. Im ersten sind die Erläuterungen in Klammern in den laufenden Text eingefügt. Ab Seite 289 werden sie jedoch in Fußnoten gesetzt. Dies war zu dieser Zeit längst Mays gängige Praxis. Aus technischen Gründen wurden die in der Buchausgabe verwendeten Fußnotenzeichen wie "*" oder "**" gegen eine laufende Numerierung ausgetauscht.

Nicht korrigiert wurden uneinheitliche Schreibweisen geographischer Bezeichnungen, Eigennamen, Titel etc., z.B.

Lediglich auf Seite 334 wurde eine Korrektur von Pasche vorgenommen (s.u.)

Korrekturen offensichtlicher Druckfehler:

246: daher dieser Name.« > daher dieser Name.
248: das Lastkameel (Dschemel) genannt > das Lastkameel Dschemel genannt
249: Feigen- Pfirsich- > Feigen-, Pfirsich-
250: Henrystutzen, aus welchen ich > Henrystutzen, aus welchem ich
255: Woher komme Ihr? > Woher kommt Ihr?
269: die hinter im Stehenden > die hinter ihm Stehenden
281: dann einen Mann dann wieder ein Kameel > dann einen Mann, dann wieder ein Kameel
281: von Eurem Zelten > von Euren Zelten
281: beschimpft worden bin« > beschimpft worden bin?«
282: in allen Dingen.« > in allen Dingen.
283: dem einem Zelte > dem einen Zelte
284: herübergerannt kammen > herübergerannt kamen
287: so könnt ihr sicher sein daß > so könnt ihr sicher sein, daß
291: von den Tibbu ermordet worden? > von den Tibbu ermordet worden,
292: seid wir das Duar verlassen hatten > seit wir das Duar verlassen hatten
295: Gegenständen welche > Gegenständen, welche
295: ah ich es an > sah ich es an
295: und fragte ihn. > und fragte ihn:
297: Bist Du reich! > Bist Du reich?
304: von uns anhielten Diese > von uns anhielten. Diese
312: auf diesen Namen kemmen > auf diesen Namen kommen
313: ihnen nicht erst zu sagen > Ihnen nicht erst zu sagen
315: daß Du endlich kommst? > daß Du endlich kommst!
315: sie ist fort, fort, fort? > sie ist fort, fort, fort!
315: Wie meinst Du das! > Wie meinst Du das?
317: den Herrn, den sie > den Herrn, dem sie
317: sie hat es nie versäumt > ; sie hat es nie versäumt
317: Ich weckte den Herrn, den > Ich weckte den Herrn, dem
318: Wohl auch umsonst > »Wohl auch umsonst
320: sie zu überzeugen daß sie > sie zu überzeugen, daß sie
321: und dann mit berathen. > und dann mit berathen.«
322: Du kennst ihn Effendi? > Du kennst ihn, Effendi?
323: wichtige Sache handelt> wichtige Sache handelt
325: Er will sich rächen? > Er will sich rächen!
323: ohne daß ich es ahnte > ohne, daß ich es ahnte
326: sie könen eine Gefangene > sie können eine Gefangene
327: allen Grund, dies zu denken > allen Grund, dies zu denken.
330: Sein Auge fiel auf mich.« > Sein Auge fiel auf mich.
332: Der Herr hatt es > Der Herr hatte es
334: Der Pasche selbst > Der Pascha selbst
347: der Mudir Forster und ich > der Mudir, Forster und ich


Hannover, Juni 1996
Rainer Clodius
Stand: 21.06.2010


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