2009

Archiv, Nachrichten

Neues aus dem KMV

Der Karl-May-Verlag hat zwei Bücher herausgebracht, die auch für literaturwissenschaftlich interessierte Leser von Interesse sind.

Die von Jürgen Wehnert und Michael Petzel herausgegebenen „Karl-May-Welten III“ bringen u.a. neben zahlreichen Artikeln für Film-Fans auch den Abdruck eines Manuskriptfragments der Dorfgeschichte „Der Herrgottsengel“, das stark von der Erstveröffentlichung abweicht, eine Darstellung der Entstehung von Erich Wulffens nie veröffentlichter und von Klara May vernichteter Arbeit „Karl Mays Inferno“ von Jürgen Seul und Götz von Olenhusen und einen Beitrag von Christina Wehnert über die Zeitschrift „Der Calculator an der Elbe“, von der sich May als Redakteur anscheinend inspirieren ließ.

Die von Bernhard Schmid herausgegebene 42. Auflage von Bd. 34 der Gesammelten Werke „Ich“ bringt eine aktualisierte Fassung des Klassikers der biographischen Literatur Karl Mays. Für Sammler interessant: Bei der Gestaltung des Covers griff man auf das Titelbild der Radebeuler Vorkriegsauflagen zurück.

Archiv, Neuerscheinungen

Symposionsband lieferbar

 

Wie der Verlag Königshausen & Neumann mitteilt, ist der Sammelband „Karl May. Werk – Rezeption – Aktualität“ mit den Vorträgen des gleichnamigen Symposions, das im November 2007 im Rahmen der großen Karl-May-Ausstellung im Deutschen Historischen Museum (DHM) in Berlin stattfand, ab sofort lieferbar. Herausgeber sind Helmut Schmiedt (KMG) und Dieter Vorsteher (DHM).

Das Inhaltsverzeichnis finden Sie hier.

Mitglieder der Karl-May-Gesellschaft erhalten den Band zum ermäßigten Preis über die zentrale Bestelladresse vertrieb@karl-may-gesellschaft.de, Nichtmitglieder für 29,80 Euro im Buchhandel.

Archiv, Neuerscheinungen

Neues Sonderheft fertig

 

Wie die Redaktion mitteilt, ist das neueste Sonderheft der Karl-May-Gesellschaft fertig und wird vorraussichtlich in der nächsten Woche den Abonnenten zugehen. Rudi Schweikert: Mekka – Damaskus – Baalbek. Schilderungen Karl Mays und ihre Quellen. Sonderheft der KMG Nr. 140/2009. 112 S.

Der Preis wird noch festgelegt.

Nicht-Abonnenten können das Heft über vertrieb@karl-may-gesellschaft.de bestellen.

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Zentrale Bestelladresse

Neuer E-Mail-Kontakt

Ab sofort können die KMG-Publikationen von der Angebotsliste aus den KMG-Nachrichten unter der „Zentralen Bestelladresse“ vertrieb@karl-may-gesellschaft.de bestellt werden. Nichtmitglieder können hier Publikationen, die es im Buchhandel gibt, nicht bestellen.

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Karl-May-Kegelbahn droht Abriss

Unterschriftenaktion zur Rettung eingeleitet

Der Kegelbahn, in der Karl May mit 12 Jahren als Kegeljunge arbeitete, droht der Abriss. Das um 1800 erbaute Fachwerkgebäude ist architektonisch einzigartig und durch Karl Mays Autobiographie „Mein Leben und Streben“ bekannt geworden. Ralf Harder, Chefredakteur der Zeitschrift „Der Beobachter an der Elbe“ des Karl-May-Museums in Radebeul, und Dr. Christian Heerman, Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirates des Karl-May-Hauses in Hohenstein-Ernstthal, stellen eine Unterschriftenliste zusammen, um gegen den Abriss zu protestieren. Wer sich eintragen möchte, findet hier weitere Informationen.

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Einladung zum KMG-Kongress

Wichtige Satzungsänderung auf dem Programm

Mit der Auslieferung der „Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft“ Nr. 160 erhielten die KMG-Mitglieder die Einladung zum 20. KMG-Kongress vom 2. bis zum 4. Oktober 2009 in Marburg. Die KMG kann ihr 40-jähriges Bestehen feiern. Auf dem Programm stehen zahlreiche Vorträge, bei denen auch interessierte Nicht-Mitglieder herzlich willkommen sind.

Wichtiger Tagesordungspunkt der Mitgliederversammlung ist die Satzungsänderung, mit der die Öffentlichkeitsarbeit als Ziel und Aufgabe der Gesellschaft in der Vereinssatzung verankert werden soll. Dazu liegen zwei Wortlaute vor, der Vorschlag von der Mitgliederversammlung in Berlin und ein Gegenvorschlag von Christian Heermann. Beide Vorschläge sind den Mitglieder in den KMG-Nachrichten zugänglich gemacht worden.

Für die Buchauktion am 2. Oktober können noch bis zum 30. Juni Bücher und andere Mayensia eingeliefert werden.

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Symposionsband vor dem Erscheinen

 

In den nächsten Wochen erscheint im Verlag Königshausen & Neumann der Sammelband „Karl May. Werk – Rezeption – Aktualität“ mit den Vorträgen des gleichnamigen Symposions, das im November 2007 im Rahmen der großen Karl-May-Ausstellung im Deutschen Historischen Museum (DHM) in Berlin stattfand. Herausgeber sind Helmut Schmiedt (KMG) und Dieter Vorsteher (DHM).

Das Inhaltsverzeichnis finden Sie hier .

Mitglieder der Karl-May-Gesellschaft erhalten den Band zum ermäßigten Preis über die zentrale Bestelladresse.

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Neue ›Mitteilungen‹ vor der Auslieferung

 

Anfang Juni erscheinen als letztes Heft im alten Layout die ›Mitteilungen der Karl May-Gesellschaft‹ Nr. 160. Besonders hingewiesen sei auf einen englischsprachigen Artikel eines KMG-Mitgliedes aus den USA, der auch in deutscher Übersetzung gebracht wird.

Aus dem Inhalt:

Rolf J. G. Stadelmayer: Der Oklahoma Panhandle – Ein vergessenes Land?

Rudi Schweikert: Karl May schlägt erzählerische Funken aus statistischem Material zur Türkei

Hans-Jürgen Düsing: Gedanken über die Marienkreuzdistel – Lesesplitter

Joachim Biermann: ›Fragen und Antworten‹. Aus den Leserbriefspalten des ›Guten Kameraden‹ (IV)

Sophia J. Wien: Shooting a Story, Dancing to Remember, Riding Your Pride, and Making New Reality (Wie man mit einer Geschichte schießt, zur Erinnerung tanzt, zur Wiederherstellung seines Stolzes reitet und eine neue Wirklichkeit schafft)

Eckehard Koch: Karl May und die Theorie des kulturellen Evolutionismus. Ergänzungen zu den Darlegungen von Peter Bolz

Erwin Müller: Die Fundstelle (34) Albrecht Götz von Olenhusen: Lu Fritsch vor Gericht

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Karl May & Co. wird 25!

Die Karl-May-Gesellschaft gratuliert

Karl May & Co. wird 25!

Die Karl-May-Gesellschaft gratuliert

Ein Vierteljahrhundert „Karl May & Co.“: Dieses Jubiläum zeigt einmal mehr, wie vital und aktiv die Karl-May-Szene ist und welche Popularität der Winnetou-Erfinder auch 99 Jahre nach Erscheinen der letzten Erzählung um den Apatschenhäuptling beim Publikum genießt. 1984 als „Karl-May-Rundbrief“ gegründet, widmet sich das Magazin all jenen Erscheinungen, die Karl May zum „Gründungsvater“ der populären Kultur in Deutschland gemacht haben. Ob mit Beitragen zu Verfilmungen, Freilichtbühnen-Aufführungen oder Fan-Fiction, in „Karl May & Co.“ findet eine direkte, herzliche und unverstellte Auseinandersetzung mit dem zeitlosen Lieblingsschriftsteller der Deutschen statt, die eine wertvolle Ergänzung und Popularisierung der wissenschaftlichen Arbeit der Karl-May-Gesellschaft darstellt. Die kraftvoll verspielte grafische Aufmachung der Zeitschrift wirkt – spätestens seit dem Relaunch im Mai 2004 – wie eine moderne Ergänzung zum klassischen Design der Grünen Bände.

Herzlichen Glückwunsch!

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Forschungsrelevante Veröffentlichungen

Karl-May-Verlag bringt Arbeiten von KMG-Mitgliedern

Der Karl-May-Verlag kündigt für August 2009 als Band 93 von Karl May’s Gesammelten Werken und Briefen den „Briefwechsel mit Sascha Schneider“ an. Herausgeber sind KMG-Vorstandsmitglied Hartmut Vollmer und Hans-Dieter Steinmetz. Mit Erscheinen des Buches liegt der Briefwechsel Mays mit dem symbolistischen Maler Sascha Schneider vollständig vor, der zum großen Teil erstmals 1967 in Hansotto Hatzigs mittlerweile vergriffener Monographie „Karl May und Sascha Schneider“ veröffentlicht worden war.

Als Sonderband zu den Gesammeletn Werken erscheint im September 2009 „Old Shatterhand vor Gericht“, in dem Jürgen Seul, Herausgeber der juristsichen Schriftenreihe der KMG, über 100 Prozesse, die Karl May führte, dokumentiert. Die Einführung stammt vom Strafrechtsexperten und langjährigen Vorsitzenden der KMG Prof. Dr. Claus Roxin.

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