Juni 2018

Archiv, Ausstellungen

Sonderausstellung in Dortmund: ‚Cowboy und Indianer – Made in Germany‘

Vom 25. Juni bis 21. Oktober zeigt das Museum für Kunst und Kulturgeschichte in Dortmund die Ausstellung „Cowboy und Indianer – Made in Germany“

Seit der Deutschland-Tournee von Buffalo Bills Wild West-Show 1890/91 sind die Bilder von Cowboys und Indianern in der Alltagskultur verankert wie in kaum einem anderen Land. Ob Kaiserreich, Weimarer Republik oder Nationalsozialismus – stets boten sie Projektionsfläche. Während in den 1960er Jahren im Westen der Franzose Pierre Brice für das Gute ritt, war es im Osten der Serbe Gojko Mitic, der in den Filmen der DEFA als Häuptling das „Wolfsgesetz des Kapitalismus“ abwehrte. Während im Westen „Western-Clubs“ auch im Zeichen der deutsch-amerikanischen Freundschaft boomten, waren es im Osten Vereine für „Indianistik“, die Flucht aus dem Alltag des SED-Regimes boten. Der gesamtdeutsche Erfolg der Parodie „Der Schuh des Manitu“ im Jahr 2001 war vorgezeichnet.

Die Ausstellung spürt den deutschen Vorstellungen von „Rothäuten“ und „Bleichgesichtern“ nach. Über 300 Objekte, Film- und Audio-Stationen, Prärielandschaft, Tipi-Dorf und Westernstadt-Szenerie richten sich an kleine wie große Wild-West-Fans.

weitere Informationen unter: http://mkk.dortmund.de

Archiv, Neuerscheinungen

Karl May in Leipzig Nr. 113 (Juni 2018) erschienen

kml113Aus dem Inhalt:

– Hartmut Schmidt: Karl May und „Der Gute Kamerad“

– Martin Schulz: „Ich bitte dringend, Herr Redacteur, von dieser Rich­tig­stel­lung in Ih­rem Blat­te No­tiz zu neh­men“. Karl May schreibt nach Bo­zen

– Uwe Lehmann: Gemahlin, literarische Figur, Nachlasswaltering: Das Herz­le, eine Frau für al­le Fäl­le

– Klara May: Erinnerung

– Martin Schulz: Ein Tiroler Original

– Tobias Weskamp: Old Sherlock: Mit Deerstalker und Henrystutzen auf Fähr­ten­su­che – Schluss –

– Jenny Florstedt / Martin Schulz: Der falsche May. Nummer Zwölf. Der be­red­te Eng­län­der

– Sven-R. Schulz: Über Alexandre Dumas, Karl May oder andere „bö­se“ Pla­gia­to­ren

– Martin Schulz: Verhexte Ziegen – auch in Hohenstein-Ernstthal

– Joachim Schneider: „Stehaufmännchen Winnetou“. Jenny Florstedt in­for­mier­te im Fe­bru­ar über Fort­set­zer und Fort­set­zun­gen.

– Joachim Schneider: Traditionstreffen. Zur Buchmesse trafen sich Karl-?May-?Haus, Karl-?May-?Ver­lag und Freun­des­kreis

– Joachim Schneider: Robert Kraft und der Münchmeyer-Verlag. Thomas Braatz sprach am 12. April in der Stad­tbi­blio­thek über die Ge­schich­te des Münch­mey­er-?Ver­lags

– Das Geheimniß des Indianers. Nach Mitteilungen eines deutsch-?ame­ri­ka­ni­schen Arz­tes. Teil III

das Heft ist zu beziehen über: Freundeskreis Karl May Leipzig e.V.

Archiv, Neuerscheinungen

Heft Nr. 196 der Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft erschienen

M196Inhaltsverzeichnis

– Rainer Jeglin: In eigener Sache

– Rudi Schweikert: May bedient sich bei Meyer (Weltreisender). Der Scout und sei­ne Fremd­ma­te­ria­li­en (I)

– Hartmut Wörner: Die Geschwister von Stauffen oder Der Künstler auf dem Weg zwi­schen Glück und Un­glück

– Karl Ammann: Karl May und die arabische Schrift

– Aufgelesen … – … aus der Zeit­schrift ›Immergrün‹ von 1898

– Laura Thüring: Poetik der Grenzerfahrung. Zum Phantastischen in Karl Mays Ro­man Ar­di­stan und Dschin­ni­stan im Ho­ri­zont des Ex­pres­sio­nis­mus

– Eckehard Koch/Gerd Hardacker: Das Thema Blutsbrüderschaft bei Karl May. Neue Er­kennt­nis­se und Er­gän­zun­gen zu un­se­rem Jahr­buch-Bei­trag 2016

– Gunnar Sperveslage: Im Schatten von Karl May. Eine Rezension zum Be­gleit­band des 1. Ro­bert-Kraft-Sym­po­si­ums

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