Juli 2019

Archiv, Neuerscheinungen

Karl May & Co. Nr. 157 erschienen

kmco157Aus dem Inhalt:

Karl May — Leben und Werk

– Stefan Schmatz: Karl May im Feld. Der Erste Weltkrieg und seine Folgen für die May-Re­zep­tion (IV)

– Malte Ristau: „Winnetou liebt Juarez“ (Teil 2). Der mexikanische Nationalheld als Karl-May-Fi­gur

– Stefan Schmatz: Karl May in Missouri

– Stefan Schmatz: Die bunte Welt der Karl-May-Taschenbücher. Teil 2: Die Ent­wick­lung bis 1983

Karl May im Film

– Karl-Heinz Becker: Seine Musik geht direkt ins Herz. Martin Böttcher – Er­in­ne­run­gen an den be­lieb­ten Film­kom­po­nis­ten, der am 20. April 2019 fried­lich ein­schlief

– Marc Hairapetian: Der Schatz im Genfersee. 25. Karl-May-(Film)-Fan-Treffen im stim­mungs­vol­len Am­bien­te und mit sehr of­fe­nem Star­gast

– Dirk Brüderle: Was lief denn da? Karl Mays Helden im Anzeigenteil – Werbung für die Karl-May-Fil­me in Ta­ges­zei­tun­gen, Teil 2

Bühne

– Christoph Alexander Schmidberger: Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne. Ge­lun­ge­ner Win­ne­tou-?Ein­stand für Alex­an­der Klaws in „Un­ter Gei­ern – Der Sohn des Bä­ren­jä­gers“

– Kai Naumann: Das Mädchen mit der Mundharmonika – oder: Spiel mir das Lied vom Tod. Pre­mie­re von „Win­ne­tou III“ in Els­pe

– Sven Margref: Neuer Jagdgrund für Winnetou. Premiere auf der neuen Frei­licht­büh­ne in der Wes­tern­stadt Pull­man Ci­ty in Eging am See, wo man 2020 wei­ter­ma­chen und das Karl-May-Pro­jekt zu Fest­spie­len aus­bau­en möch­te

– Henning Franke: Der Action-Winnetou. Klaus-Hagen Latwesen: für Bad Se­ge­bergs Karl-May-Spie­le prä­gend

– Ulrich Neumann: Wenn der Vater mit dem Sohne … Kurzweilige Bärenjagd in Bi­schofs­wer­da

Szene & Co.

– Hartmut Schmidt: Der Indianerfreund [Zum 60. Todestag von Patty Frank]

– Michael Kunz: Familientreffen im Hunsrück. Die Karl-May-Festspiele in Mör­schied or­ga­ni­sier­ten erst­mals ei­ne „Karl-May-Mes­se“ in Idar-Ober­stein

– Nicolas Finke: Der Junge aus Oberfrohna. Aktenfund: Mit dem Dresdner Karl-May-Forscher Klaus Lud­wig stand ein wei­te­res Mit­glied des Wis­sen­schaft­li­chen Bei­rats Karl-May-Haus Ho­hen­stein-Ernst­thal als IM in den Diens­ten der Sta­si / Die Karl-May-Sze­ne und die Sta­si, Teil 7

Das Heft ist zu beziehen über: Mescalero e.V.

Archiv, Ausstellungen

Ausstellung ‚Großmystiker trifft Kunstfotograf‘ in Rhinow eröffnet

Rhinow3von Hartmut Wörner

In Anwesenheit des KMG-Vorsitzenden Dr. Johannes Zeilinger fand am 21. Juli 2019 in der brandenburgischen Stadt Rhinow die Vernissage der Ausstellung ‚Großmystiker trifft Kunstfotograf‘ statt. Das Projekt, in dem sich auf zwanzig Tafeln Texte von Karl May und Fotos von Timm Stütz künstlerisch begegnen, hat in Rhinow bereits seine fünfte Station. Veranstalter ist hier der Förderkreis Stadtkirche Rhinow e.V. in Kooperation mit der evangelischen Kirchengemeinde.

Bei der Vernissage in der Rhinower Stadtkirche stellte der Initiator des Projekts, KMG-Geschäftsführer Hartmut Wörner, das von Karl May ab 1900 entwickelte literarische Programm eines symbolistischen ‚Märchenerzählers‘ vor, der seinen Lesern in seinen Werken einen Weg zur Humanisierung zeigen wollte. Zwei Rhinower Laienschauspielerinnen, Thekla Zachert und Martina Schimke, lasen die Texte ‚Die Maske des roten Todes‘ von E.A. Poe und ‚Die Ahnengalerie‘, einen Auszug aus ‚Und Friede auf Erden!‘ von Karl May. Der unterschiedliche Umgang von Poe und May mit dem Thema ‚Tod und Vergänglichkeit‘ verdeutlichte dem Publikum die transzendente Programmatik des späten May und seine Nähe zum Expressionismus.

Die musikalische Umrahmung übernahm ein Ensemble der Freien Musikschule TonArt aus Rathenow, das unter anderem auch Mays ‚Ave Maria‘ in einer sehr gelungenen instrumentalen Version für Violine und Klavier vortrug.

Die Ausstellung ist in Rhinow noch bis Ende Oktober, teilweise im Freien und teilweise in der Kirche, die jeden Sonntagnachmittag geöffnet ist, zu sehen. Weitere Stationen werden Mainz (Oktober 2019) und Schwerin (2020) sein. Neben der 2018 beim Karl-May-Verlag erschienenen May-Anthologie ‚Märchen und Visionen‘ mit Illustrationen von Timm Stütz wird beim Mainzer-Kongress der KMG auch ein großformatiger Kalender mit Fotos von Stütz und kurzen Auszügen aus dem HKA-Band ‚Und Friede auf Erden!‘ erhältlich sein.

Einen Pressebericht finden Sie unter www.maz-online.de.

Archiv, Nachrichten

Karl-May-Auktion: Vorab-Präsentation des Auktionskatalogs für Mainz online

Auch in diesem Jahr wird es im Rahmen des Kongresses der Karl-May-Gesellschaft in Mainz wieder die von Wolfgang Hermesmeier organisierte und fachkundig betreute Buchauktion geben. Die Auktion findet am Fr., 4. Oktober ab 19 Uhr statt. Versteigert werden erneut interessante und hochkarätige Sammlerstücke, wie z.B. Bände der Kamerad-Bibliothek, Fehsenfeld- und Sascha-Schneider-Ausgaben u.v.m.

Der gedruckte Katalog wird der September-Ausgabe der KMG-Nachrichten beiliegen, eine Vorab-Präsentation mit Informationen und Bildern zu den einzelnen Losenkann schon jetzt online eingesehen eingesehen werden:

Unverbindliche Online-Vorab-Präsentation des Auktionskatalogs zur Auktion auf dem Kongress.

Archiv, Veranstaltungen

24.07.2019: Familiennachmittag im Karl-May-Museum

Familiennachmittag mit Yakari und „Großer Häuptling Kleiner Bär“ – Yakari und das Leben der Indianer

Sonntag, 24. Juli 2019, 15:00 Uhr, Karl-May-Museum

Das Museumsmaskottchen „Großer Häuptling Kleiner Bär“ erforscht gemeinsam mit den kleinen und großen Besuchern anhand der Trickfilmserie „Yakari“ das Leben der Indianer. Freut Euch dabei auf die Yakari-Episode „Die Saat der Sonne“. Im Anschluss gehen alle gemeinsam in der Dauerausstellung der Frage auf den Grund, wie der Alltag der indianischen Völker Nordamerikas in Wirklichkeit aussah. Geeignet für Kinder ab 4 Jahre.

Preise: 1 Euro zusätzlich pro Person zum Museumseintrittspreis

Ort: Radebeul

Veranstalter:  Karl-May-Museum Radebeul

weitere Informationen unter: www.karl-may-museum.de

mehr Termine und Veranstaltungen rund um Karl May unter: http://www.karl-may-lebt.de

Archiv, Neuerscheinungen

Neuerscheinung: Festschrift zum 50-jährigen Bestehen der KMG

kmg50 „Wenn mersch nich erleben thät, so thät mersch gar nich glooben!“ Fünfzig Jahre Karl-May-Gesellschaft 1969–2019. Hrsg. von Helmut Schmiedt, Joachim Biermann und Florian Schleburg. Hansa Verlag, Husum. 210 Seiten. Broschiert. ISBN 978-3-941629-23-3. Preis: 12,95€

Verlagstext

Das Buch knüpft in der ausführlichen Darstellung der Entwicklung der Karl-May-Gesellschaft durch Joachim Biermann unmittelbar an die zwei früheren Jubiläumsbände an. Eine Reihe Beiträge, die in ihrem Duktus und ihrer Argumentation ganz unterschiedlich sind, vermitteln weitere Einblicke in die Tätigkeit der KMG. Hans Zeilinger und Ekkehard Bartsch blicken zurück in die Frühgeschichte der Gesellschaft und rücken dabei Persönlichkeiten ins Licht, ohne die sie wohl nicht so glänzend – wenn überhaupt – hätte gedeihen können. Hans Grunert, Roy Dieckmann, Sigbert Helle und Jenny Florstedt stellen Arbeitsbereiche besonders aktiver Mitglieder vor und lassen etwas von der Faszination erahnen, die sie zu ihrer Tätigkeit ­bewegt, ein Thema, über das sich auch Florian Schleburg bei seinem Blick in die Zukunft ­Gedanken macht. Martin Lowsky und Ulrich Scheinhammer-Schmid lassen an das Wort von der „fröhlichen Wissenschaft“ denken, das man gelegentlich mit der KMG verbunden hat.

erschienen im Hansa-Verlag

Archiv, Neuerscheinungen

„Schacht und Hütte“ – neues Online-Magazin der Karl-May-Vereinigung in Sachsen

SuH1Unter dem Titel „SCHACHT UND HÜTTE“ stellt die Karl-May-Vereinigung – Arbeits- und Forschungsgemeinschaft der Karl-May-Stiftung ein Online-Magazin kostenlos zum Download bereit. Das Magazin wird halbjährlich jeweils im Januar und Juli erscheinen.

In „SCHACHT UND HÜTTE“ werden u. a. ausgewählte Forschungsbeiträge über Karl May und seine Heimat Hohenstein- Ernstthal, die bereits im BEOBACHTER AN DER ELBE gedruckt erschienen sind, frei zugänglich aktualisiert wieder veröffentlicht, auch sind neue Beiträge vorgesehen. Die erste Ausgabe beginnt mit einer Forschungsarbeit von Harald Mischnick, der zweifelsfrei nachweist, dass die verbreitete Meinung, Karl May sei am 25. Februar 1842 in der Ernstthaler Niedergasse 111 geboren, nicht korrekt ist – Niedergasse 122 ist richtig.

Das Magazin steht unter www.schacht-und-huette.de zur Verfügung.

 

 

Archiv, Ausstellungen

Fotoausstellung ‚Großmystiker trifft Kunstfotograf‘ in Rhinow

03088Vom 21. Juli 2019 bis zum 31. Oktober 2019 ist auf dem Marktplatz von Rhinow die Fotoausstellung „Großmystiker trifft Kunstfotograf“ zu sehen.

Karl May (1842—1912) ist bis heute vor allem als Au­tor span­nen­der Aben­teu­er­er­zäh­lun­gen und Schöp­fer my­thi­scher li­te­ra­ri­scher Fi­gu­ren wie Win­ne­tou und Old Shat­ter­hand be­rühmt. We­ni­ger be­kannt ist, dass sich der Sach­se in sei­ner letz­ten Schaf­fens­pha­se ab 1900 als ‚Mär­chen­er­zäh­ler‘ de­fi­nier­te. In sei­nen sym­bo­lis­ti­schen und spi­ri­tu­el­len Er­zäh­lun­gen aus die­ser Zeit mach­te er sich als Freund der Frie­dens­no­bel­preis­trä­ge­rin von 1905, Ber­tha von Sutt­ner, für ei­ne nächs­ten­lie­ben­de Hu­ma­ni­tät und den Welt­frie­den stark. Die­sen ‚letz­ten Groß­mys­ti­ker‘ der deut­schen Li­te­ra­tur (Ar­no Schmid) stellt die Aus­stel­lung vor, der sich am Vor­abend des Ers­ten Welt­kriegs ge­gen den herr­schen­den mi­li­ta­ris­ti­schen Zeit­geist wand­te und ei­ne Ent­wick­lung hin zum Edel­men­schen­tum pro­pa­gier­te. Auf zwan­zig Ta­feln tre­ten Tex­te Karl Mays in ei­nen Dia­log mit mo­der­nen Fo­to­gra­fi­en von Timm Stütz (1938). Als in­ter­na­tion­al be­kann­ter Kunst­fo­to­graf wur­de der seit 1986 in der Nähe von Stet­tin in Po­len le­ben­de Stütz, der ei­ne Viel­zahl von Kunst­bü­chern ver­öf­fent­licht hat, mit dem Ti­tel ›Ex­cel­len­ce‹ der ›Fé­dé­ra­tion In­ter­na­tio­na­le de l’Art Pho­to­gra­phi­que‹ aus­ge­zeich­net.

Die künstlerische Begegnung der aussagestarken Texte aus Mays weniger be­kann­tem Spät­werk, die mit Blick auf den Zeit­geist wie­der sehr ak­tu­ell wir­ken, und der ‚Fo­to­gra­fie des ent­schei­den­den Au­gen­blicks‘ von Timm Stütz ist ein be­son­de­res Er­leb­nis, das zur Re­fle­xion an­regt.

Bei ei­ner Ver­nis­sage am Sonn­tag, den 21. Ju­li 2019, 15:00 Uhr in der Stadt­kir­che Rhi­now, Markt­platz 10, 14728 Rhi­now wird das Pro­jekt „Groß­mys­ti­ker trifft Kunst­fo­to­graf“ der Öf­fent­lich­keit vor­ge­stellt, zu dem ne­ben der Aus­stel­lung auch die im Karl-?May-?Ver­lag er­schie­ne­ne An­tho­lo­gie „Karl May: Mär­chen und Vi­sio­nen“ mit Bil­dern von Timm Stütz ge­hört. Prä­sen­ta­tor wird der He­raus­ge­ber der Bu­ches Hart­mut Wör­ner, Ge­schäfts­füh­rer der Karl-?May-?Ge­sell­schaft und Schorn­dor­fer, sein, der das Pro­jekt ini­ti­iert und die May-?Tex­te aus­ge­wählt hat. Es be­steht da­bei die Ge­le­gen­heit, das Buch „Mär­chen und Vi­sio­nen“ von Wör­ner sig­nie­ren zu las­sen.

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