Februar 2020

Archiv, Nachrichten

Information des Vorstandes

Der Vorstand der Karl-May-Gesellschaft wurde am 14.02.2020 informiert, dass im Kopf eines Twitter-Profils die Bezeichnung „Karl-May-Gesellschaft eV“ ohne Wissen und Zustimmung der KMG benutzt wird. Der Vorstand stellt fest, dass die Karl-May-Gesellschaft keinen Twitter-Account unterhält und nicht an den Aktivitäten des betreffenden Accounts beteiligt ist.

Archiv, Nachrichten

Offener Brief von Christian Wacker zur HKA

Liebe Freunde und Abonnenten der HKA,

Mit Bedauern habe ich die kritischen Kommentare von einigen HKA-Lesern und Abonnenten zur Kenntnis genommen. Leider muss ich zustimmen, dass wir als HKA-Partner zur Auslieferung und Bewerbung der Ausgaben ein Defizit in der Kommunikation haben. Dies zu beheben ist mir ein großes Anliegen und habe bereits darauf hingewiesen, dass hier Verbesserungen notwendig sind. Seit Kurzem hat das Karl May Museum eine neue Mitarbeiterin, die in das Abonnementwesen eingearbeitet wird und die Kommunikation in Zukunft übernehmen wird. Bis dahin möchte ich Sie ganz herzlich bitten, Reklamation welcher Art auch immer und Kritik direkt an mich zu schicken unter christian.wacker@karl-may-museum.de. Ich werde diese dann direkt bearbeiten.

Ich hatte bereits darauf hingewiesen, dass wir die Werbung für HKA intensivieren werden. Ein neuer Prospekt ist in Arbeit, ebenso werden wir versuchen, neue Abonnenten zu akquirieren.

Bei all den Schwächen, die Sie kritisieren, bitte ich dennoch zu bedenken, dass wir primär ein Museum betreiben und weiterentwickeln und mit unserer überschaubaren Manpower unseren Teil zum HKA-Projekt mit beitragen. Dies soll in keiner Weise Versäumnisse auf unserer Seite rechtfertigen, wirbt nur um etwas Verständnis verbunden mit der Bitte, Kritik sachlich zu äußern und Verärgerungen gerne mir direkt entgegenzubringen.

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. Christian Wacker

Museumsdirektor & Geschäftsführer

Karl May Museum

Archiv, Veranstaltungen

27.02.2020: Veranstaltung des Karl-May-Freundeskreises Freiburg

Am Donnerstag, 27. Februar 2020, 19 Uhr findet das nächste Treffen des Karl-May-Freundeskreises Freiburg statt. Karl A. Ammann spricht zum Thema:

„Karl May und die „vergessenen“ orientalischen Christen“

Wer Karl Mays Orienterzählungen gelesen hat, der weiß, dass es im Nahen Osten nicht nur Muslime, sondern auch Christen gibt. So begegnet Kara Ben Nemsi „Im wilden Kurdistan“ zum Beispiel Chaldäern und Nestorianern. Auch armenische und griechische Christen tauchen immer wieder einmal in seinen Erzählungen auf. In seiner Marienkalendererzählung „Der Kys-Kaptschiji“ geht Karl May sogar erstaunlich detailliert auf dogmatische Lehrinhalte der armenischen Kirche ein. Dies lässt vermuten, dass er sich mit den orientalischen Kirchen auskannte?

Andererseits gelingt es ihm, Kara Ben Nemsi durch Ägypten reiten zu lassen, ohne dort auf koptische Christen zu stoßen. Nachdem die Kopten annähernd 10 Prozent der Bevölkerung ausmachen, ist das verwunderlich. Auch sonst sieht es so aus, als ob Karl May allzu oft die orientalischen Christen vergessen hat. Der Referent weiß mehr darüber zu berichten.

Ort: Freiburg i.Br., Restaurant „La Stazione“

Veranstalter: Karl-May-Freundeskreis Freiburg

weitere Informationen unter: karlmay-freiburg.de.tl

mehr Termine und Veranstaltungen rund um Karl May unter: www.karl-may-lebt.de

Archiv, Neuerscheinungen

Karl May & Co. Nr. 159 erschienen

kmco159Aus dem Inhalt:

Karl May — Leben und Werk

– Stefan Schmatz: Karl Mays Helden in grellen Farben. Vor 20 Jahren starb der Ma­ler Klaus Dill

– Henning Franke: Onkel Toms Briefe. Ein früher Mitarbeiter des Karl-May-Ver­lags ge­winnt durch sei­ne Kor­res­pon­denz Kon­tu­ren

– Hartmut Schmidt: Konstantinopler Hotelkritik. Ein Detail der Orientreise Karl Mays

– Stefan Schmatz: Karl May im Feld. Der Erste Weltkrieg und seine Folgen für die May-Re­zep­tion (VI)

Karl May im Film

– Michael Petzel: Die „Constantin“-Großfotos: „Der Ölprinz“

– Henning Franke: Kleine Bildchen von der großen Leinwand. Die Eikon-Sam­mel­bil­der – an­läss­lich des Dop­pel­al­bums „Der Schut“

– Dirk Brüderle: Was lief denn da? Karl Mays Helden im Anzeigenteil – Wer­bung für die Karl-May-Fil­me in Ta­ges­zei­tun­gen, Teil 3

Bühne

– Nicolas Finke: Held, Ganove, Westmann: Claus Wilckes Ausflüge in die Karl-May-Welt

– Stefan Schmatz: Helmut Schmidt, der Kalkberg und Marah Durimeh. Ein Bun­des­kanz­ler be­kennt sich zu Karl May

– Nicolas Finke: Komm, wir finden einen Schatz. Mit dem zweiten Band der „Pier­re-Bri­ce-Edi­tion“ tref­fen Hel­la Bri­ce und der Karl-May-Ver­lag ins Schwar­ze

– Christoph Alexander Schmidberger: „Die Menschen müssen Helden bleiben“. Im Ge­spräch mit dem Schau­spie­ler Mi­cha­el Mül­ler, der bei den Fest­spie­len in Burg­rie­den seit 2018 in­sze­niert und für das Karl-May-Text­buch ver­ant­wort­lich ist

Szene & Co.

– Christoph Alexander Schmidberger: Böttcher-Musik & May-Texte im Saloon. KARL MAY & Co. fei­er­te 35-jäh­ri­ges Be­ste­hen in Els­pe

– Irmgard Elhachoumi/Michael Kunz/Jenny Florstedt: Der Kongress tanzt. Die Karl-May-Ge­sell­schaft fei­er­te ih­ren 50. Ge­burts­tag

– Jonas Remmert: Horoskop für das Karl-May-Jahr 2020. Mit individuellen Glücks­sprü­chen von Zar­ba Ben Nem­si für je­des Stern­zei­chen. Gül­tig vom 25.2.2020–25.2.2021

– Nicolas Finke: Der „Verleger“ im Visier der Stasi. In den 1960er-Jahren wollte das Mi­nis­te­ri­um für Staats­si­cher­heit der DDR den Karl-May-Ver­le­ger Ro­land Schmid als Mit­ar­bei­ter an­wer­ben. Doch Schmid wi­der­stand, und der Ver­such, ihn zu er­pres­sen, schei­ter­te. Die Karl-May-Sze­ne und die Sta­si, Teil 8

Das Heft ist zu beziehen über: Mescalero e.V.

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