Dezember 2020

Archiv, Neuerscheinungen

Jahrbuch der Karl-May-Gesellschaft 2020 erschienen

jb2020

Die Herstellung des Jahrbuchs 2020 hat sich aufgrund einer personellen und technischen Umstellung im Verlag dieses Jahr leider etwas verzögert. Nun ist das Jahrbuch aber erschienen und wird an die Mitglieder und Abonnenten ausgeliefert. Sie sollten Ihr Exemplar also bald in Händen halten können.

Der Band enthält wieder vielfältige und vielversprechende Beiträge, darunter Vorträge vom Jubiläumskongress in Mainz. Leser des Jahrbuches, sind auch diesmal wieder herzlich eingeladen, Bewertungen und Kritiken zum Jahrbuch oder auch zu einzelnen Beiträgen zur Veröffentlichung hier im Blog einzureichen. Senden Sie Ihre Texte bitte an: gunnar.sperveslage[@]karl-may-gesellschaft.de

Ankündigungstext:

Im 51. Jahr ihres Bestehens legt die Karl-May-Ge­sell­schaft ihr 50. Jahr­buch vor. Ne­ben den üb­li­chen Jah­res­be­rich­ten blickt des­halb ei­ne aus­führ­li­che Chro­nik auf Ge­schich­te und Ge­schi­cke des Pe­rio­di­kums zu­rück. Über­grei­fen­de Dar­stel­lun­gen, de­nen Vor­trä­ge des Ju­bi­lä­ums­kon­gres­ses in Mainz zu­grun­de lie­gen, be­han­deln Mays Platz in der deut­schen Ori­ent­re­zep­tion des 19. Jahr­hun­derts, sei­nen krea­ti­ven Um­gang mit dem Ko­ran, das zen­tra­le Mo­tiv der Aus­wan­de­rung und die Be­gräb­nis­kul­tur in Werk und Le­ben. Ein­zel­stu­di­en wid­men sich der Fra­ge, ob Mays Kol­por­ta­ge­ro­ma­ne nach münd­li­chem Dik­tat ge­setzt wur­den, dem skur­ri­len Pa­läon­to­lo­gen Dr. Mor­gen­stern im ›Ver­mächt­nis des In­ka‹ und den Pa­ral­le­len zwi­schen May und sei­nem Zeit­ge­nos­sen Paul Scheer­bart. Erst­mals in deut­scher Über­set­zung wird mit ei­ner Ein­füh­rung die voll­stän­di­ge Quel­le des Ge­rüchts pub­li­ziert, der er­folg­lo­se Kunst­ma­ler Adolf Hit­ler ha­be in ge­lie­he­nen Stie­feln den Wie­ner Vor­trag des grei­sen Karl May über Fried­en und Völ­ker­ver­stän­di­gung be­sucht.

Inhaltsverzeichnis

– Florian Schleburg: Das fünfzigste Jahrbuch

– Werner Thiede: Verstehensfehler beim Druckerei-Diktat. Wurden Karl Mays Münch­mey­er-Ro­ma­ne dem Schrift­set­zer vor­ge­le­sen?

– Ralf Gehrke: »nach einer Überlieferung«. Vorbemerkungen zum Abdruck des ›Brünner Anonymus‹

– ›Brünner Anonymus‹: Mein Freund Hitler

– Rudi Schweikert: »Für ein Mastodon oder ein Glyptodon wage ich alles, selbst mein Le­ben.«. Pa­lä­on­to­lo­gi­sches in und um Karl Mays ›Das Ver­mächt­nis des In­ka‹

– Florian Schleburg: Der Prophet aber hat gesagt: »Liebe deine Esel!«. Karl Mays apo­kry­pher Ko­ran

– Johannes Zeilinger: Karl May, die Deutschen und der Orient

– Malte Ristau: Ein neues, besseres Leben? Auswanderung als Thema des Zeit­ge­nos­sen Karl May

– Stephan Lesker: Über den Tod hinaus. Begräbniskultur bei Karl May als Klam­mer um Le­ben und Werk

– Lutz Hagestedt: Morphologie der Erzählung. Karl Mays Rezepturen

– Micky Remann: Zwei Blutsbrüder treffen sich im Unendlichen. Karl May und Paul Scheer­bart

– Roy Dieckmann: 50 Bände Arbeit für Karl May. Chronik des Jahrbuchs

– Helmut Schmiedt: Literaturbericht

– Roy Dieckmann: Medienbericht

– Gunnar Sperveslage: Ein Jahr im Zeichen des Jubiläums: 50 Jahre Karl-May-Ge­sell­schaft

Erschienen im Hansa Verlag, Husum

Archiv, Neuerscheinungen

Neuerscheinung: Old Shatterhand unter Gangstern

ShatterhandUnterGangsternAlbrecht Götz von Olenhusen: Old Shatterhand unter Gangstern. Ausgewählte Beiträge zu Karl May. Herausgegeben von Jürgen Seul. Karl-May-Verlag Bamberg/Radebeul. 224 Seiten. Paperback. ISBN 978-3-7802-0567-4. Preis: 20,00€

Verlagstext: Die vorliegende Sammlung ist eine – subjektive – Auswahl der wichtigsten und schönsten Beiträge des Autors aus den letzten Jahrzehnten, die er zum Thema Karl May verfasste. Sie erschienen vornehmlich in den periodischen Publikationen der Karl-May-Gesellschaft (Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft und Karl-May-Nachrichten), deren aktives und beliebtes Mitglied Albrecht Götz von Olenhusen seit den 1970er-Jahren ist. Die Auswahl enthält auch einen Beitrag aus der Zeitschrift „Der Beobachter an der Elbe“, dem früheren Magazin des Radebeuler Karl-May-Museums. Albrecht Götz von Olenhusen gehört damit zum Forschungs-Establishment, das man kennen sollte. Dabei zeichnen sich seine Beiträge durch brillanten Wortwitz, erstaunlichen Informationen und auch durch feinsinnigen Humor aus. Analog der Fehsenfeld’schen Motivation, Karl Mays „Erzählungen in Buchform, nicht in einer Zeitschrift zerstückelt“ herauszugeben, sollen Götz von Olenhusens lesens- und wissenswerte Aufsätze, Fachartikel und Rezensionen zum Thema Karl May dem geneigten Leser hiermit ebenfalls in Buchform zur Verfügung gestellt werden.

erschienen im Karl-May-Verlag

 

 

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Karl May & Co. Nr. 162 erschienen

kmco160Aus dem Inhalt:

Karl May — Leben und Werk

– Wolfgang Hermesmeier: Mein Bild von Emma. Rätselraten um ein neu ent­deck­tes Nun­warz-Foto

– Stefan Schmatz: Textproben in Massenauflagen. Unbekannte May-Ab­dru­cke ent­deckt (XXXIII)

– Hartmut Schmidt: „Aus dem rüttelnden Zuge von Saltlake City nach Chicago“. Post­kar­ten­grü­ße als Be­le­ge für Kla­ra Mays gro­ße Rei­sen

– Stefan Schmatz: Karl Mays Waldläufer-Bearbeitung im Verlag Bardtenschlager (Teil 3)

– Stefan Schmatz: Karl May in den „Berühmten Reise- und Abenteuer-Ro­ma­nen“. Sel­te­ne Ein­band­va­ri­an­ten von Karl-May-Bü­chern (V)

Karl May im Film

– Henning Franke: Für Santer kennt er keine Gnade. Mario Adorfs Bilanz aus 90 Le­bens­jah­ren

– Karl-Heinz Becker: Ein Stuntman schießt auf sich selbst. Kuriositäten und Be­son­der­hei­ten der Karl-May-Fil­me

– Dirk Brüderle: Was lief denn da? Karl Mays Helden im Anzeigenteil — Wer­bung für die Karl-May-Fil­me in Ta­ges­zei­tun­gen, Teil 5

Bühne

– Christine Hünseler/Nicolas Finke: Winnetou wurde ihm in die Wiege gelegt. Im Ge­spräch mit Dasings Win­ne­tou Matt­hi­as M.

– Michael Kunz: Mays Helden trotzen dem Virus. Mörschied gelang es, mit ei­ner Neu­auf­la­ge von „Der Öl­prinz“ auch im Kri­sen­jahr sein Pub­li­kum zu be­geis­tern

– Heinz-Gerd Stricker/Andreas Hardt: Der Rekordhalter vom Kalkberg. Zum Tod von Nor­bert Schult­ze jr., lang­jäh­ri­ger Re­gis­seur in Bad Se­ge­berg

– Michael Kunz: Mit Abstand eines mittleren Ponys. Martin Exel und sein Team trotz­ten in Win­zen­dorf er­folg­reich dem Ri­si­ko

Szene & Co.

– Jörg Bielefeld: Das May-Hörspiel-Double-Feature. „Der Schatz im Silbersee“ und „Old Su­re­hand“ als Neu­pro­duk­tion des Oh­ren­knei­fer-La­bel

– Malte Ristau: Kara Ben Nemsi und Co. aus Wien. Spielfiguren der Firma Hahn wa­ren Teil des Karl-May-Neu­an­fangs nach dem Zwei­ten Welt­krieg

– André Neubert: So geht sächsisch! Ausstellung zu 500 Jahren In­dus­trie­kul­tur in Karl Mays Hei­mat

Das Heft ist zu beziehen über: Mescalero e.V.

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