September 2022

Archiv, Neuerscheinungen

Karl May & Co. Nr. 169 erschienen

Karl May & Co.Aus dem Inhalt:

Karl May – Leben und Werk

– Tanja Trübenbach: Die Gerümpelausstellung im Schießhaussaal. Karl Mays Auf­ent­halt in Ko­mo­tau

– Stefan Schmatz: Radebeuler Tapetenmuseum. Die Vorsätze der „Ge­sam­mel­ten Wer­ke“. Teil 2: Nach­kriegs- und In­fla­tions­zeit

– Stefan Schmatz: Radebeuler Tapetenmuseum. Ergänzungen und Kor­rek­tu­ren zu Teil 1

Karl May im Film

– Karl Ebner/Michael Petzel: Weist der Steinkreis den Weg zum Dorf der Na­va­jos? Die ein­fa­che, schwie­ri­ge Su­che nach ei­nem Dreh­ort

– Karl-Heinz Becker: Verwirrung um Hasenpfeffer. „Azteken“-Zweiteiler oder be­reits Ur­sprün­ge in „Win­ne­tou“?

– Michael Kunz: Das Vermächtnis des Artur „Atze“ Brauner. Zum 75-jährigen Be­ste­hen der CCC ist ein opu­len­ter Ka­ta­log zum Blät­tern und Schwel­gen er­schie­nen.

– Karl-Heinz Becker: Überschäumende Vorfreude. Wenn Werbetrommeln in den sechziger Jahren den neu­es­ten Karl-May-Film an­kün­dig­ten

Bühne

– Michael Kunz: Ein Scharlih ist nicht genug. In Mörschied starb Winnetou in den Ar­men sei­ner Bluts­brü­der

– Nadine Schmenger: Mörschied proudly presents: Helmut Urban

– Michael Kunz: Die Gier nach dem Gold – mal wieder. Elspe setzt mit dem „Schatz im Sil­ber­see“ auf Be­währ­tes

– Michael Kunz: Pepe, wechselnde Frauen und ein Dampfer. Der Elsper „Sil­ber­see“ seit 1982

– Jenny Florstedt: Es will das Licht des Scharlihs scheiden … In Twisteden wird mit ei­nem un­er­war­te­ten „Twist“ May-Ge­schich­te ge­schrie­ben

– Christine Hünseler: Der Ölprinz trifft ins Schwarze. Premiere in Bad Segeberg mit Sa­scha Hödl als Win­ne­tou

Szene & Co.

– Uwe Teusch: Das Warten hat ein Ende. Das Karl-May-Haus wurde nach knapp drei Jah­ren (Um)-Bau­zeit wie­der­er­öf­fnet

– Malte Ristau: Die „Häuptlinge und Scheiks“ Karl Mays. Ein neues Buch über Fi­gu­ren, die nach­hal­ti­ge Wir­kun­gen be­grün­den

– Stefan Schmatz: Karl Mays Traumwelten im Comic. Teil 18: Das Feuerwerk im Bas­tei-Ver­lag (3): Mah­di-Tri­lo­gie und Spät­werk

– Hartmut Schmidt: Karl May und Karl Marx friedlich vereint. Auf den Spuren ei­nes Pla­kat­ent­wurfs

– Stefan Schmatz: April 1933 bis März 1934: Karl Mays Etablierung im Dritten Reich. Karl May im Na­tio­nal­so­zia­li­smus (VI)

– Jenny Florstedt: May Town in Leipzig. Ein Treffen mit Karl May

Das Heft ist zu beziehen über: Mescalero e.V.

Archiv, Neuerscheinungen

Neuerscheinung: Karl May. Dichter · Themen · Umfeld

Karl MayWilhelm Brauneder: Karl May. Dichter · Themen · Umfeld. Karolinger Verlag Wien/Leipzig. 184 Seiten. Broschiert. ISBN 978-3-85418-210-8. Preis: 19,90€

Verlagstext:

Eine Darstellung mit vielen neuen Akzenten: Faktenreich zur Biographie mit intensiv beleuchteten Parallelen zum literarischen Umfeld. Der Weg vom begabten Junglehrer zum Häftling, zum Autor von Dorf-, Kriminal-, Gesellschafts-, See-, Geschichts-, Orient- und Wildwest-Geschichten bis zum symbolistisch-mystischen Spätwerk. Mays Anpassung an Verlagsprogramme und deren unterschiedliche Leserschichten: ein katholisches, dann wieder evangelisches Publikum, Gymnasialjugend, Kolportage für einfache Leute bis zum Durchbruch der auflagenstarken „Gesammelten Werke“. Die unterschiedlichen literarischen Ich-Figuren werden ebenso analysiert wie die von Mays Gegnern inszenierte „Old-Shatterhand-Legende.“

erschienen im Karolinger Verlag

 

 

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HKA-Band V.9 ‚Erzgebirgische Dorfgeschichten‘ erschienen

Historisch-kritische AusgabeIn der Historisch-kritischen Ausgabe der Werke Karl Mays ist in der Abteilung V »Spätwerk« jetzt auch der Band Erzgebirgische Dorfgeschichten erschienen. Die darin enthaltenen Erzählungen präsentieren uns eine weniger bekannte Seite des Autors. Im Gegensatz zu seinen Abenteuergeschichten im Wilden Westen und im Orient, nimmt Karl May seine Leserinnen und Leser nun mit auf eine Reise in seine erzgebirgische Heimat. In einer Mischung aus Dorf-, Liebes- und Kriminalgeschichten spiegeln sie die Heimatverbundenheit des Verfassers wider.

Der Band enthält in der Mehrzahl Erzählungen, die dem Frühwerk zuzurechnen sind. Er wurde jedoch schon von Karl May selbst in der vorliegenden Form als Sammelband konzipiert und zunächst 1903 von A. Fischer und erneut 1907 von F. E. Fehsenfeld verlegt. In der Absicht, den symbolischen Charakter auch seiner Erstlingswerke herauszustellen, wählte May vier seiner frühesten Erzählungen aus, darunter Der Dukatenhof und Vergeltung bzw. Der Waldkönig, die zu den zu seinen Lebzeiten am häufigsten publizierten Werken gehören. Diese ergänzte er um zwei neu verfasste, stark vom Geist des Spätwerks geprägte Erzählungen: Sonnenscheinchen und Das Geldmännle.

Die jetzt vorgelegte Edition folgt der 1907 bei Fehsenfeld erschienen Fassung als letzter zu Mays Lebzeiten veröffentlichten Ausgabe. Ein ausführlicher editorischer Bericht beschreibt die Entstehungs- und Textgeschichte jeder einzelnen Erzählung und erfasst neben den bibliografischen Verzeichnissen alle Varianten zu früheren Veröffentlichungen.

Bearbeiter des Bandes: Joachim Biermann

Herausgeber des Bandes: Gunnar Sperveslage

erschienen im Karl-May-Verlag

beziehbar über den Museumsshop des Karl-May-Museums Radebeul

Weitere Informationen zur Historisch-kritischen Ausgabe finden Sie unter: www.karl-mays-werke.de

Archiv, Nachrichten

Zum Fortgang der Historisch-kritischen Ausgabe

HKAvon Joachim Biermann

In diesen Tagen erscheint der nächste Band der Historisch-kritischen Ausgabe Erzgebirgische Dorfgeschichten (KMW V.9). Es handelt sich um einen der bisher umfangreichsten Bände der HKA. Grund dafür ist die Tatsache, dass einige der darin enthaltenen Erzählungen – Der Dukatenhof und Vergeltung bzw. Der Waldkönig – zu den zu Lebzeiten Karl Mays am häufigsten publizierten Werken gehören, die Variantenapparate und bibliografischen Verzeichnisse also entsprechend umfangreich geraten sind.

Der Band war im ursprünglichen Konzept der HKA, wie es Hermann Wiedenroth und Hans Wollschläger entworfen hatten, nicht enthalten gewesen, weil man die Mehrzahl der darin zu findenden Erzählungen dem Frühwerk zurechnete und entsprechend in der Abteilung I der HKA publizieren wollte, während man die beiden Spätwerk-Dorfgeschichten (Sonnenscheinchen und Das Geldmännle) in einem Sammelband der Abteilung V unterbringen wollte. Nach Übernahme der HKA-Herausgeberschaft durch die Karl-May-Gesellschaft haben wir jedoch – nicht ohne längere kontroverse Diskussionen – eine davon abweichende Entscheidung getroffen und diesen Sammelband so herausgebracht, wie ihn Karl May im Jahr 1903 konzipiert hat. Entsprechend wurde er auch der Spätwerks-Abteilung V zugewiesen. Damit versuchen wir dem in der HKA ja auch ansonsten maßgeblichen Prinzip zu folgen, dass von May selbst zusammengestellte Bände (wie z. B. auch Orangen und Datteln, Auf fremden Pfaden oder Die Rose von Kaïrwan) auch in dieser Form erhalten bleiben.

Der Band Erzgebirgische Dorfgeschichten enthält nicht alle May’schen Erzählungen dieses Genres. Die restlichen sind im Band I.5 Die Rose von Ernstthal zusammengeführt, den wir als nächsten herausbringen möchten. Wenn alles nach Plan verläuft, werden Sie diesen Band noch Ende 2022 in Händen halten können. Er ist bereits jetzt von Herausgeberseite fertiggestellt. Dieser Band beinhaltet auch den Text zweier Manuskript-Fragmente, die sich in Mays Nachlass erhalten haben, Der Herrgottsengel und Der verlorene Sohn, und die im ersten Fall eindeutig und im zweiten Fall mutmaßlich dem Komplex der Dorfgeschichten zuzuordnen sind. Erstmals präsentieren wir auf der Grundlage der beiden Manuskripte, die das Archiv der Verlegerfamilie Schmid bereitstellte, den zeichengetreuen Wortlaut dieser beiden Manuskripte.

Mit diesen beiden Bänden mit Erzählungen, die in Mays erzgebirgischer Heimat spielen, setzen wir gewissenmaßen einen Schwerpunkt, der Karl May von einer ganz anderen als der bekannten Seite des Abenteuererzählers zeigt. Seine Verbundenheit mit der Heimat zeigt sich in vielen dieser Geschichten, besonders aber zum einen im Spätwerk Das Geldmännle, in dem er zu Beginn augenzwinkernd die sagenhafte Erschaffung des Erzgebirges durch zwei antike Götter darstellt, und zum anderen in einer seiner frühesten Erzählungen, Die Rose von Ernstthal, die nicht nur in seinem Heimatort spielt, sondern auch ganz ungewöhnlich vor dem ersten Kapitel mit einer Art Prolog beginnt, in der May in poetischen Tönen einen Lobgesang auf seine Heimatstadt Ernstthal anstimmt.

Bereits in meinem letzten Bericht habe ich darauf hingewiesen, dass die augenblicklich zu beobachtende Teuerungswelle in verschiedenen die Buchherstellung betreffenden Bereichen irgendwann auch die HKA erreichen wird. Erfreulicherweise kann ich Ihnen aber an dieser Stelle mitteilen, dass der Karl-May-Verlag und die Karl-May-Stiftung für den nächsten Band Erzgebirgische Dorfgeschichten den bisherigen Preis noch halten konnten, und dass sich abzeichnet, dass auch der folgende Band Die Rose von Ernstthal zum bisherigen Preis verkauft werden kann. Wie es dann aber 2023 für die nächsten Bände aussehen wird, ist nur schwer absehbar, da sich diverse Kosten im Augenblick recht rasant nach oben bewegen. Wir werden dann leider wohl auch für die HKA nicht um eine Preiserhöhung herumkommen.

Archiv, Neuerscheinungen

Sonderheft der Karl-May-Gesellschaft Nr. 170 erschienen

Sonderheft der Karl-May-GesellschaftLudwig Stimpfle: Franz Kandolf – May-Leser, May-Forscher, May-Bearbeiter. Persönliche und biografische Annäherungen an einen Münchner Priester. Sonderheft der Karl-May-Gesellschaft Nr. 170, 2022. 97 Seiten, 7,25€* / 8,50€ zzgl. Versandkosten.

*Das Sonderheft kostet für die Abonnenten der Reihe 7,25 Euro (zzgl. Versandkosten).

Mitglieder richten ihre Bestellungen bitte an: vertrieb[AT]karl-may-gesellschaft.de

 

 

 

 

Archiv, Neuerscheinungen

Heft Nr. 213 der Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft erschienen

Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft Ausgabe Nr. 213 der Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft ist erschienen!

Inhaltsverzeichnis

– Rainer Jeglin: In eigener Sache

– Jürgen Wehnert: Frühe Lebensspuren. Chronologische No­ti­zen zu Au­gust Wal­ther und Hein­rich Gott­hold Münch­mey­er bis En­de des Jah­res 1866. Kor­rek­tu­ren und Er­gän­zun­gen, ins­be­son­de­re zum Jahr 1862

– Elisabeth Berger: Weiteres zum Repertorium C. May

– Joachim Biermann: Was Karl Mays Doktortitel kostete. Zugleich: Über­le­gun­gen zum Nut­zen der HKA-Bi­blio­theksbän­de und zu Mays Auf­ent­halt in Ti­rol im Sep­tem­ber 1902

– Martin Lowsky: Ihr sollt euch nicht die Hände blutig arbeiten. Das Ziel Spanien des Kna­ben Karl May und die so­zio­lo­gi­sche For­schung

– Stefan Schmatz: Abdahn Effendi im schönen Lande Sachsen

– Ruprecht Frieling: Aus dem Archiv 1982: Karl May – das Geschäft mit einem Schrift­stel­ler, den es in der DDR of­fi­zi­ell gar nicht gab. In­ter­view mit dem Lei­ter des In­dia­ner-Mu­se­ums in Ra­de­beul

– Emmanuelle Dollié: Die deutsch-französischen Ehen in der Liebe des Ulanen: na­tio­na­lis­ti­sche Pro­pa­gan­da oder Frie­dens­bot­schaft? Ein Blick aus Frank­reich

– Stefan Schmatz: Kiefer, May und Rottenburg. Eine Sklavenkarawane zieht ins bra­si­lia­ni­sche Hoch­land

– Rainer Jeglin: Gambusino und Wanderer in Sachen Literatur. Eine Rezension zu ei­nem neu­en Buch von Vol­ker Klotz

– Volker Krischel: Kara Ben Nemsis neue Abenteuer in der syrischen Wüste. Axel J. Hal­bachs Ro­man ›Der Blick des Te­tra­py­lon‹

Archiv, Nachrichten

12000 Unterschriften für Karl May

Der Offene Brief, in dem sich Karl-May-Gesellschaft und Karl-May-Stiftung gegen eine pauschale Abqualifikation Karl Mays und für eine differenzierte Auseinandersetzung mit historischen Texten aussprechen, hat innerhalb von zehn Tagen mehr als 12000 Unterstützer und Unterstützerinnen gefunden. Wir danken allen, die mit ihrer Unterschrift bekundet haben, dass Karl May, seine Imaginationswelten und seine Figuren nicht ›erledigt‹, sondern ein wertvoller Bestandteil des kulturellen Bewusstseins sind.

Die in der Kommentarspalte der Unterschriftenliste geäußerten Meinungen entsprechen nicht unbedingt der Auffassung der Initiatoren, zeigen aber unmissverständlich, dass Karl May bei einer riesigen Leserschaft Neugier, Toleranz und Sympathie für außereuropäische Kulturen geweckt hat und dass ein großes gesellschaftliches Interesse an einer ausgewogenen, faktenbasierten Diskussion über den Autor und sein Werk besteht. Hierfür werden sich Karl-May-Gesellschaft und Karl-May-Stiftung, ihren Satzungen gemäß, weiterhin einsetzen.

Dr. Florian Schleburg, Vorsitzender der Karl-May-Gesellschaft e. V.

Dr. Volkmar Kunze, Vorstandsvorsitzender der Karl-May-Stiftung

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