Karl May in Leipzig Nr. 136

Inhaltsverzeichnis
- Martin Schulz: Die Puma-Hühner des Hobble-Frank
- Uwe Lehmann: Wenn ich nur eines dieser Werke hätte gestalten können, dann hätte ich mehr erreicht! Zum 110. Todestag der Pazifistin Bertha von Suttner
- Martin Schulz: „Du bist so still, Sihdi“. Werbung mit einem Textschnipsel (I)
- Sven-Roger Schulz: »Der Dukatenhof« in Temesvar?!
- Thomas Pramann: Ein Stücklein vom alten Schulze, jedoch keine Humoreske
- Volker Krischel: A Legend called Old Shatterhand. Ein kleiner Spaziergang durch die fremdsprachigen May-Pastiches (Teil II)
- Thomas Harbach: »Das Herz des Donnervogels« von Petra Hartmann im BLITZ-Verlag
- Jenny Florstedt: Country Roads … Meine Bühnentour 2023
- Auf den »Schuh« folgt das »Kanu«. Abahachi und Winnetouch sollen 2025 ins Kino zurückkehren
- Tobias Weskamp: Karl May und der Mann, der in den Dschungel fiel
- Lederstrumpf trifft Vitzliputzli. Die »Mosaik«-Börse in Wolfen 2023
- Martin Schulz: Mit Sitting Bull in Wounded Knee. Zum 100. Geburtstag des Comiczeichners Horst Klöpfel
- Thomas Harbach: Robert Krafts Roman »Wir Seezigeuner« (II)
- Kurz notiert
- Alexander Krell: Der Landrichter. Eine Geschichte vom Lande. Teil 13






Karl May, der als Abenteuer- und Jugendschriftsteller bekannte Schöpfer des „Winnetou“, unternahm 1899/1900 eine 15-monatige Reise in den Orient, die ihn bis nach Sumatra führte. Unter dem Eindruck der orientalischen Welt, die er bisher nur aus Büchern gekannt hatte, verfasste er religiös geprägte Gedichte und Aphorismen, die er in einem Band „Himmelsgedanken“ veröffentlichte. Geradezu euphorisch schrieb Karl May am 10.09.1900 an seinen Verleger Friedrich Ernst Fehsenfeld: „Ich trete erst jetzt an meine eigentliche Aufgabe, und zwar mit diesem Gedichtsbande, welcher das Thor zu meinem Tempel bildet“, und er war davon überzeugt, „daß wir Epoche machen werden.“