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Sonderheft 148 erschienen (Meldung vom 12. Juli 2013)

Sonderheft_148_WebRudi Schweikert

Karl Mays Erzählung Robert Surcouf
Quellen und Kontexte

Karl May veröffentlichte dieses "Seemannsbild" über den französischen Kaperkapitän Robert Surcouf unter dem Pseudonym Ernst von Linden 1882 in den letzten drei Heften des 8. Jahrgangs der Zeitschrift Deutscher Hausschatz in Wort und Bild. Dort publizierte er unter seinem eigenen Namen im selben Zeitraum Teile seines großen Orientromans.

In seiner detaillierten Studie folgt der Autor Rudi Schweikert erstmals akribisch den Spuren in Mays Erzählung, die ihn zu den verschiedenen von May genutzten Quellen und Vorlagen führen und füllt damit eine bis dato praktisch unerforschte Lücke in der Werkgeschichte Mays. Der Text ist dabei analog zu den Kapiteln der May-Erzählung gegliedert und gibt zusätzlich viele erläuternde Hinweise in Wort und Bild zum historischen Kontext der Erzählung. Auch die "Zweitverwertung" des Stoffes in Mays erstem großen Kolportageroman Waldröschen wird ausführlich dargelegt.
In einem umfangreichen Anhang hat Schweikert nicht nur sämtliche Quellentexte in Ausschnitten zusammengestellt, sondern präsentiert darüber hinaus diverse Materialien, die dem Umfeld der Hauptthemen Mays in Robert Surcouf gewidmet sind und so Mays Erzählung in ihren zeitgenössischen Wissenszusammenhang einbetten. Dazu gehören unter anderem die vielfältigen Berichte über den Seefahrer Surcouf selbst und über das Pfeilgift Pohon Upas.

Schweikert, Rudi:
Karl Mays Erzählung Robert Surcouf. Quellen und Kontexte
Sonderheft der Karl-May-Gesellschaft Nr. 148/2013
160 S., zahlr. s/w-Abb.
€ 6,00 zzgl. Versand.

Zu beziehen über die zentrale Bestelladresse der Karl-May-Gesellschaft (E-Mail: vertrieb[ät]karl-may-gesellschaft.de)





 

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