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Sonderheft 150 erschienen (Meldung vom 18. Dezember 2013)

Sonderheft_150 

 

Eugène Sues Roman „Die Geheimnisse von Paris“ ist schon seit längerem als eine zentrale Quelle für Karl Mays Kolportageromane, insbesondere für den Roman „Der verlorne Sohn“ bekannt. Im neuen Sonderheft der KMG geht René Grießbach den Spuren von Sue zu May erstmals detailliert und umfassend nach. Er stellt zunächst Sues Roman, dessen Hauptgestalten und die philosophischen Betrachtungen des Autors in diesem Werk vor. Die Einflüsse auf Karl Mays Werk stehen dann im zweiten Teil im Zentrum der Untersuchung, sei es in der Form der allgemeinen Inspiration durch Sue, sei es in Form von Adaption und Variation. Grießbach kommt zu dem Schluss, dass es May dabei gelang, Motive aus Sues Roman „für sein eigens Werk zu verwenden, ohne dabei die ‚Vorlagen‘ zu kopieren, sondern vielmehr eigene Geschichten daraus zu entwickeln.“

Grießbach, René: Eugène Sues Roman ‚Die Geheimnisse von Paris‘ und seine Wirkung auf das schriftstellerische Werk Karl Mays. Parallelen – Widerspiegelungen – Unterschiede. Radebeul: Karl-May-Gesellschaft 2013 (Sonderheft der Karl-May-Gesellschaft Nr. 150). Broschiert, 113 S. € 5,00 zzgl. Versandkosten. Zu beziehen über die zentrale Bestelladresse der KMG (vertrieb[ät]karl-may-gesellschaft.de).






 

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