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Jahrbuch der Karl-May-Gesellschaft 2020 erschienen (Meldung vom 03. Dezember 2020)

jb2020

Die Herstellung des Jahrbuchs 2020 hat sich aufgrund einer personellen und technischen Umstellung im Verlag dieses Jahr leider etwas verzögert. Nun ist das Jahrbuch aber erschienen und wird an die Mitglieder und Abonnenten ausgeliefert. Sie sollten Ihr Exemplar also bald in Händen halten können.

Der Band enthält wieder vielfältige und vielversprechende Beiträge, darunter Vorträge vom Jubiläumskongress in Mainz. Leser des Jahrbuches, sind auch diesmal wieder herzlich eingeladen, Bewertungen und Kritiken zum Jahrbuch oder auch zu einzelnen Beiträgen zur Veröffentlichung hier im Blog einzureichen. Senden Sie Ihre Texte bitte an: gunnar.sperveslage[@]karl-may-gesellschaft.de

Ankündigungstext:
Im 51. Jahr ihres Bestehens legt die Karl-May-Ge­sell­schaft ihr 50. Jahr­buch vor. Ne­ben den üb­li­chen Jah­res­be­rich­ten blickt des­halb ei­ne aus­führ­li­che Chro­nik auf Ge­schich­te und Ge­schi­cke des Pe­rio­di­kums zu­rück. Über­grei­fen­de Dar­stel­lun­gen, de­nen Vor­trä­ge des Ju­bi­lä­ums­kon­gres­ses in Mainz zu­grun­de lie­gen, be­han­deln Mays Platz in der deut­schen Ori­ent­re­zep­tion des 19. Jahr­hun­derts, sei­nen krea­ti­ven Um­gang mit dem Ko­ran, das zen­tra­le Mo­tiv der Aus­wan­de­rung und die Be­gräb­nis­kul­tur in Werk und Le­ben. Ein­zel­stu­di­en wid­men sich der Fra­ge, ob Mays Kol­por­ta­ge­ro­ma­ne nach münd­li­chem Dik­tat ge­setzt wur­den, dem skur­ri­len Pa­läon­to­lo­gen Dr. Mor­gen­stern im ›Ver­mächt­nis des In­ka‹ und den Pa­ral­le­len zwi­schen May und sei­nem Zeit­ge­nos­sen Paul Scheer­bart. Erst­mals in deut­scher Über­set­zung wird mit ei­ner Ein­füh­rung die voll­stän­di­ge Quel­le des Ge­rüchts pub­li­ziert, der er­folg­lo­se Kunst­ma­ler Adolf Hit­ler ha­be in ge­lie­he­nen Stie­feln den Wie­ner Vor­trag des grei­sen Karl May über Fried­en und Völ­ker­ver­stän­di­gung be­sucht.

Inhaltsverzeichnis
- Florian Schleburg: Das fünfzigste Jahrbuch
- Werner Thiede: Verstehensfehler beim Druckerei-Diktat. Wurden Karl Mays Münch­mey­er-Ro­ma­ne dem Schrift­set­zer vor­ge­le­sen?
- Ralf Gehrke: »nach einer Überlieferung«. Vorbemerkungen zum Abdruck des ›Brünner Anonymus‹
- ›Brünner Anonymus‹: Mein Freund Hitler
- Rudi Schweikert: »Für ein Mastodon oder ein Glyptodon wage ich alles, selbst mein Le­ben.«. Pa­lä­on­to­lo­gi­sches in und um Karl Mays ›Das Ver­mächt­nis des In­ka‹
- Florian Schleburg: Der Prophet aber hat gesagt: »Liebe deine Esel!«. Karl Mays apo­kry­pher Ko­ran
- Johannes Zeilinger: Karl May, die Deutschen und der Orient
- Malte Ristau: Ein neues, besseres Leben? Auswanderung als Thema des Zeit­ge­nos­sen Karl May
- Stephan Lesker: Über den Tod hinaus. Begräbniskultur bei Karl May als Klam­mer um Le­ben und Werk
- Lutz Hagestedt: Morphologie der Erzählung. Karl Mays Rezepturen
- Micky Remann: Zwei Blutsbrüder treffen sich im Unendlichen. Karl May und Paul Scheer­bart
- Roy Dieckmann: 50 Bände Arbeit für Karl May. Chronik des Jahrbuchs
- Helmut Schmiedt: Literaturbericht
- Roy Dieckmann: Medienbericht
- Gunnar Sperveslage: Ein Jahr im Zeichen des Jubiläums: 50 Jahre Karl-May-Ge­sell­schaft

Erschienen im Hansa Verlag, Husum





 

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