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06.10.2022 (Do) - 09.10.2022 (So): 26. KMG-Kongress in München (Stand: 28.09.2022)


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»Kann man heute noch ›Indianerbücher‹ lesen?«



Letzte Nachrichten



Karl May & Co. Nr. 169 erschienen (Meldung vom 29. September 2022)

Karl May & Co.Aus dem Inhalt:

Karl May – Leben und Werk
- Tanja Trübenbach: Die Gerümpelausstellung im Schießhaussaal. Karl Mays Auf­ent­halt in Ko­mo­tau
- Stefan Schmatz: Radebeuler Tapetenmuseum. Die Vorsätze der „Ge­sam­mel­ten Wer­ke“. Teil 2: Nach­kriegs- und In­fla­tions­zeit
- Stefan Schmatz: Radebeuler Tapetenmuseum. Ergänzungen und Kor­rek­tu­ren zu Teil 1

Karl May im Film
- Karl Ebner/Michael Petzel: Weist der Steinkreis den Weg zum Dorf der Na­va­jos? Die ein­fa­che, schwie­ri­ge Su­che nach ei­nem Dreh­ort
- Karl-Heinz Becker: Verwirrung um Hasenpfeffer. „Azteken“-Zweiteiler oder be­reits Ur­sprün­ge in „Win­ne­tou“?
- Michael Kunz: Das Vermächtnis des Artur „Atze“ Brauner. Zum 75-jährigen Be­ste­hen der CCC ist ein opu­len­ter Ka­ta­log zum Blät­tern und Schwel­gen er­schie­nen.
- Karl-Heinz Becker: Überschäumende Vorfreude. Wenn Werbetrommeln in den sechziger Jahren den neu­es­ten Karl-May-Film an­kün­dig­ten

Bühne
- Michael Kunz: Ein Scharlih ist nicht genug. In Mörschied starb Winnetou in den Ar­men sei­ner Bluts­brü­der
- Nadine Schmenger: Mörschied proudly presents: Helmut Urban
- Michael Kunz: Die Gier nach dem Gold – mal wieder. Elspe setzt mit dem „Schatz im Sil­ber­see“ auf Be­währ­tes
- Michael Kunz: Pepe, wechselnde Frauen und ein Dampfer. Der Elsper „Sil­ber­see“ seit 1982
- Jenny Florstedt: Es will das Licht des Scharlihs scheiden … In Twisteden wird mit ei­nem un­er­war­te­ten „Twist“ May-Ge­schich­te ge­schrie­ben
- Christine Hünseler: Der Ölprinz trifft ins Schwarze. Premiere in Bad Segeberg mit Sa­scha Hödl als Win­ne­tou

Szene & Co.
- Uwe Teusch: Das Warten hat ein Ende. Das Karl-May-Haus wurde nach knapp drei Jah­ren (Um)-Bau­zeit wie­der­er­öf­fnet
- Malte Ristau: Die „Häuptlinge und Scheiks“ Karl Mays. Ein neues Buch über Fi­gu­ren, die nach­hal­ti­ge Wir­kun­gen be­grün­den
- Stefan Schmatz: Karl Mays Traumwelten im Comic. Teil 18: Das Feuerwerk im Bas­tei-Ver­lag (3): Mah­di-Tri­lo­gie und Spät­werk
- Hartmut Schmidt: Karl May und Karl Marx friedlich vereint. Auf den Spuren ei­nes Pla­kat­ent­wurfs
- Stefan Schmatz: April 1933 bis März 1934: Karl Mays Etablierung im Dritten Reich. Karl May im Na­tio­nal­so­zia­li­smus (VI)
- Jenny Florstedt: May Town in Leipzig. Ein Treffen mit Karl May

Das Heft ist zu beziehen über: Mescalero e.V.



Neuerscheinung: Karl May. Dichter · Themen · Umfeld (Meldung vom 28. September 2022)

Karl MayWilhelm Brauneder: Karl May. Dichter · Themen · Umfeld. Karolinger Verlag Wien/Leipzig. 184 Seiten. Broschiert. ISBN 978-3-85418-210-8. Preis: 19,90€

Verlagstext:
Eine Darstellung mit vielen neuen Akzenten: Faktenreich zur Biographie mit intensiv beleuchteten Parallelen zum literarischen Umfeld. Der Weg vom begabten Junglehrer zum Häftling, zum Autor von Dorf-, Kriminal-, Gesellschafts-, See-, Geschichts-, Orient- und Wildwest-Geschichten bis zum symbolistisch-mystischen Spätwerk. Mays Anpassung an Verlagsprogramme und deren unterschiedliche Leserschichten: ein katholisches, dann wieder evangelisches Publikum, Gymnasialjugend, Kolportage für einfache Leute bis zum Durchbruch der auflagenstarken „Gesammelten Werke“. Die unterschiedlichen literarischen Ich-Figuren werden ebenso analysiert wie die von Mays Gegnern inszenierte „Old-Shatterhand-Legende.“

erschienen im Karolinger Verlag

 

 



HKA-Band V.9 'Erzgebirgische Dorfgeschichten' erschienen (Meldung vom 20. September 2022)

Historisch-kritische AusgabeIn der Historisch-kritischen Ausgabe der Werke Karl Mays ist in der Abteilung V »Spätwerk« jetzt auch der Band Erzgebirgische Dorfgeschichten erschienen. Die darin enthaltenen Erzählungen präsentieren uns eine weniger bekannte Seite des Autors. Im Gegensatz zu seinen Abenteuergeschichten im Wilden Westen und im Orient, nimmt Karl May seine Leserinnen und Leser nun mit auf eine Reise in seine erzgebirgische Heimat. In einer Mischung aus Dorf-, Liebes- und Kriminalgeschichten spiegeln sie die Heimatverbundenheit des Verfassers wider.

Der Band enthält in der Mehrzahl Erzählungen, die dem Frühwerk zuzurechnen sind. Er wurde jedoch schon von Karl May selbst in der vorliegenden Form als Sammelband konzipiert und zunächst 1903 von A. Fischer und erneut 1907 von F. E. Fehsenfeld verlegt. In der Absicht, den symbolischen Charakter auch seiner Erstlingswerke herauszustellen, wählte May vier seiner frühesten Erzählungen aus, darunter Der Dukatenhof und Vergeltung bzw. Der Waldkönig, die zu den zu seinen Lebzeiten am häufigsten publizierten Werken gehören. Diese ergänzte er um zwei neu verfasste, stark vom Geist des Spätwerks geprägte Erzählungen: Sonnenscheinchen und Das Geldmännle.

Die jetzt vorgelegte Edition folgt der 1907 bei Fehsenfeld erschienen Fassung als letzter zu Mays Lebzeiten veröffentlichten Ausgabe. Ein ausführlicher editorischer Bericht beschreibt die Entstehungs- und Textgeschichte jeder einzelnen Erzählung und erfasst neben den bibliografischen Verzeichnissen alle Varianten zu früheren Veröffentlichungen.

Bearbeiter des Bandes: Joachim Biermann
Herausgeber des Bandes: Gunnar Sperveslage

erschienen im Karl-May-Verlag

beziehbar über den Museumsshop des Karl-May-Museums Radebeul

Weitere Informationen zur Historisch-kritischen Ausgabe finden Sie unter: www.karl-mays-werke.de



Zum Fortgang der Historisch-kritischen Ausgabe (Meldung vom 13. September 2022)

HKAvon Joachim Biermann

In diesen Tagen erscheint der nächste Band der Historisch-kritischen Ausgabe Erzgebirgische Dorfgeschichten (KMW V.9). Es handelt sich um einen der bisher umfangreichsten Bände der HKA. Grund dafür ist die Tatsache, dass einige der darin enthaltenen Erzählungen – Der Dukatenhof und Vergeltung bzw. Der Waldkönig – zu den zu Lebzeiten Karl Mays am häufigsten publizierten Werken gehören, die Variantenapparate und bibliografischen Verzeichnisse also entsprechend umfangreich geraten sind.

Der Band war im ursprünglichen Konzept der HKA, wie es Hermann Wiedenroth und Hans Wollschläger entworfen hatten, nicht enthalten gewesen, weil man die Mehrzahl der darin zu findenden Erzählungen dem Frühwerk zurechnete und entsprechend in der Abteilung I der HKA publizieren wollte, während man die beiden Spätwerk-Dorfgeschichten (Sonnenscheinchen und Das Geldmännle) in einem Sammelband der Abteilung V unterbringen wollte. Nach Übernahme der HKA-Herausgeberschaft durch die Karl-May-Gesellschaft haben wir jedoch – nicht ohne längere kontroverse Diskussionen – eine davon abweichende Entscheidung getroffen und diesen Sammelband so herausgebracht, wie ihn Karl May im Jahr 1903 konzipiert hat. Entsprechend wurde er auch der Spätwerks-Abteilung V zugewiesen. Damit versuchen wir dem in der HKA ja auch ansonsten maßgeblichen Prinzip zu folgen, dass von May selbst zusammengestellte Bände (wie z. B. auch Orangen und Datteln, Auf fremden Pfaden oder Die Rose von Kaïrwan) auch in dieser Form erhalten bleiben.

Der Band Erzgebirgische Dorfgeschichten enthält nicht alle May’schen Erzählungen dieses Genres. Die restlichen sind im Band I.5 Die Rose von Ernstthal zusammengeführt, den wir als nächsten herausbringen möchten. Wenn alles nach Plan verläuft, werden Sie diesen Band noch Ende 2022 in Händen halten können. Er ist bereits jetzt von Herausgeberseite fertiggestellt. Dieser Band beinhaltet auch den Text zweier Manuskript-Fragmente, die sich in Mays Nachlass erhalten haben, Der Herrgottsengel und Der verlorene Sohn, und die im ersten Fall eindeutig und im zweiten Fall mutmaßlich dem Komplex der Dorfgeschichten zuzuordnen sind. Erstmals präsentieren wir auf der Grundlage der beiden Manuskripte, die das Archiv der Verlegerfamilie Schmid bereitstellte, den zeichengetreuen Wortlaut dieser beiden Manuskripte.

Mit diesen beiden Bänden mit Erzählungen, die in Mays erzgebirgischer Heimat spielen, setzen wir gewissenmaßen einen Schwerpunkt, der Karl May von einer ganz anderen als der bekannten Seite des Abenteuererzählers zeigt. Seine Verbundenheit mit der Heimat zeigt sich in vielen dieser Geschichten, besonders aber zum einen im Spätwerk Das Geldmännle, in dem er zu Beginn augenzwinkernd die sagenhafte Erschaffung des Erzgebirges durch zwei antike Götter darstellt, und zum anderen in einer seiner frühesten Erzählungen, Die Rose von Ernstthal, die nicht nur in seinem Heimatort spielt, sondern auch ganz ungewöhnlich vor dem ersten Kapitel mit einer Art Prolog beginnt, in der May in poetischen Tönen einen Lobgesang auf seine Heimatstadt Ernstthal anstimmt.

Bereits in meinem letzten Bericht habe ich darauf hingewiesen, dass die augenblicklich zu beobachtende Teuerungswelle in verschiedenen die Buchherstellung betreffenden Bereichen irgendwann auch die HKA erreichen wird. Erfreulicherweise kann ich Ihnen aber an dieser Stelle mitteilen, dass der Karl-May-Verlag und die Karl-May-Stiftung für den nächsten Band Erzgebirgische Dorfgeschichten den bisherigen Preis noch halten konnten, und dass sich abzeichnet, dass auch der folgende Band Die Rose von Ernstthal zum bisherigen Preis verkauft werden kann. Wie es dann aber 2023 für die nächsten Bände aussehen wird, ist nur schwer absehbar, da sich diverse Kosten im Augenblick recht rasant nach oben bewegen. Wir werden dann leider wohl auch für die HKA nicht um eine Preiserhöhung herumkommen.



Sonderheft der Karl-May-Gesellschaft Nr. 170 erschienen (Meldung vom 11. September 2022)

Sonderheft der Karl-May-GesellschaftLudwig Stimpfle: Franz Kandolf - May-Leser, May-Forscher, May-Bearbeiter. Persönliche und biografische Annäherungen an einen Münchner Priester. Sonderheft der Karl-May-Gesellschaft Nr. 170, 2022. 97 Seiten, 7,25€* / 8,50€ zzgl. Versandkosten.

*Das Sonderheft kostet für die Abonnenten der Reihe 7,25 Euro (zzgl. Versandkosten).

Mitglieder richten ihre Bestellungen bitte an: vertrieb[AT]karl-may-gesellschaft.de

 

 

 

 



Heft Nr. 213 der Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft erschienen (Meldung vom 07. September 2022)

Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft Ausgabe Nr. 213 der Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft ist erschienen!

Inhaltsverzeichnis
- Rainer Jeglin: In eigener Sache
- Jürgen Wehnert: Frühe Lebensspuren. Chronologische No­ti­zen zu Au­gust Wal­ther und Hein­rich Gott­hold Münch­mey­er bis En­de des Jah­res 1866. Kor­rek­tu­ren und Er­gän­zun­gen, ins­be­son­de­re zum Jahr 1862
- Elisabeth Berger: Weiteres zum Repertorium C. May
- Joachim Biermann: Was Karl Mays Doktortitel kostete. Zugleich: Über­le­gun­gen zum Nut­zen der HKA-Bi­blio­theksbän­de und zu Mays Auf­ent­halt in Ti­rol im Sep­tem­ber 1902
- Martin Lowsky: Ihr sollt euch nicht die Hände blutig arbeiten. Das Ziel Spanien des Kna­ben Karl May und die so­zio­lo­gi­sche For­schung
- Stefan Schmatz: Abdahn Effendi im schönen Lande Sachsen
- Ruprecht Frieling: Aus dem Archiv 1982: Karl May – das Geschäft mit einem Schrift­stel­ler, den es in der DDR of­fi­zi­ell gar nicht gab. In­ter­view mit dem Lei­ter des In­dia­ner-Mu­se­ums in Ra­de­beul
- Emmanuelle Dollié: Die deutsch-französischen Ehen in der Liebe des Ulanen: na­tio­na­lis­ti­sche Pro­pa­gan­da oder Frie­dens­bot­schaft? Ein Blick aus Frank­reich
- Stefan Schmatz: Kiefer, May und Rottenburg. Eine Sklavenkarawane zieht ins bra­si­lia­ni­sche Hoch­land
- Rainer Jeglin: Gambusino und Wanderer in Sachen Literatur. Eine Rezension zu ei­nem neu­en Buch von Vol­ker Klotz
- Volker Krischel: Kara Ben Nemsis neue Abenteuer in der syrischen Wüste. Axel J. Hal­bachs Ro­man ›Der Blick des Te­tra­py­lon‹



12000 Unterschriften für Karl May (Meldung vom 05. September 2022)

Der Offene Brief, in dem sich Karl-May-Gesellschaft und Karl-May-Stiftung gegen eine pauschale Abqualifikation Karl Mays und für eine differenzierte Auseinandersetzung mit historischen Texten aussprechen, hat innerhalb von zehn Tagen mehr als 12000 Unterstützer und Unterstützerinnen gefunden. Wir danken allen, die mit ihrer Unterschrift bekundet haben, dass Karl May, seine Imaginationswelten und seine Figuren nicht ›erledigt‹, sondern ein wertvoller Bestandteil des kulturellen Bewusstseins sind.

Die in der Kommentarspalte der Unterschriftenliste geäußerten Meinungen entsprechen nicht unbedingt der Auffassung der Initiatoren, zeigen aber unmissverständlich, dass Karl May bei einer riesigen Leserschaft Neugier, Toleranz und Sympathie für außereuropäische Kulturen geweckt hat und dass ein großes gesellschaftliches Interesse an einer ausgewogenen, faktenbasierten Diskussion über den Autor und sein Werk besteht. Hierfür werden sich Karl-May-Gesellschaft und Karl-May-Stiftung, ihren Satzungen gemäß, weiterhin einsetzen.

Dr. Florian Schleburg, Vorsitzender der Karl-May-Gesellschaft e. V.
Dr. Volkmar Kunze, Vorstandsvorsitzender der Karl-May-Stiftung



Ein offener Brief von Karl-May-Gesellschaft und Karl-May-Stiftung (Meldung vom 25. August 2022)

Nachdem der Ravensburger Verlag aufgrund eines in den sozialen Medien erhobenen Rassismusvorwurfes mehrere Publikationen rund um den Kinofilm "Der junge Häuptling Winnetou" vom Markt genommen hat und eine Debatte zur Winnetou-Cancellation entstanden ist, haben die Karl-May-Gesellschaft und die Karl-May-Stiftung eine offizielle Stellungnahme verfasst und online zur Unterschrift bereitgestellt.

Hier geht es zur Onlinepetition: Ist Winnetou erledigt? Ein offener Brief von Karl-May-Gesellschaft und Karl-May-Stiftung



Neuerscheinung: Das Ewigweibliche im indianischen Leben (Meldung vom 25. August 2022)

Das Ewigweibliche im indianischen LebenAdalbert Stütz: Das Ewigweibliche im indianischen Leben. Karl-May-Verlag Bamberg/Radebeul. 240 Seiten. Broschur. ISBN 978-3-7802-0573-5. Preis: 28,00€

Verlagstext:
Im Alter von 50 Jahren schrieb Adalbert Stütz (1878-1957) an seinen bedeutendsten Werken „Die Schwarze Sonne”, „Mana-toi” und „Die Kinder Manitus“. Er wolle keinen „neuen Karl May oder Robert Kraft“ schreiben, das könne er nicht, sondern die Wahrheit über Herkunft, Sprache, Leben, Sitten, Gebräuche und Überlebenskampf der Indianer. Für ihn war dies eine notwendige Ergänzung zu Karl Mays Abenteuerbüchern.
Dieser Band enthält alle Beiträge von Adalbert Stütz für die Karl-May-Jahrbücher 1922 bis 1936, auch einige bisher unveröffentlichte. Darüber hinaus „Der abgefressene Skalp, eine Geschichte von Rothäuten und Bleichgesichtern“, ein vollständiger Erstdruck, in dem Adalbert Stütz sein Alter Ego im bekannten Professor Vitzliputzli sucht. Des Weiteren das Gutachten für den Karl May-Verlag „Über Herkunft und Bedeutung des Namens Winnetou“ aus dem Jahre 1953.

erschienen im Karl-May-Verlag

 

 



Karl May in Leipzig Nr. 129 erschienen (Meldung vom 25. August 2022)

Karl May in Leipzig Nr. 129Aus dem Inhalt:
- Thomas Pramann: „23 ehemalige Zöglinge“. Zu den Quellen eines Artikels über das Leh­rer­se­mi­nar zu Wal­den­burg
- Martin Schulz: Münchmeyers Gesetzesbrecher (II): Otto Freitag – Vom Be­ob­ach­ter­pos­ten an der El­be bis ins dunk­le Af­ri­ka. (Teil 2)
- Frank Preller: Zensur und Eingriff in Texte und Verfilmungen Karl Mays im letz­ten Jahr­zehnt der Deut­schen De­mo­kra­ti­schen Re­pub­lik und ih­re Wahr­neh­mung beim jun­gen Pub­li­kum. Ein au­to­bio­gra­fi­scher Tat­sa­chen­be­richt
- Jenny Florstedt: Otto Ruppius aus Glaucha(u). Unsere Veranstaltung im April
- Michael Bauer: 4. Robert-Kraft-Symposium
- Hartmut Fischer: Großes Kraft-Kino. Thomas Braatz’ 4. Symposiumsband
- Martin Schulz: Halefs Papa – ein Elefant?
- Thomas Pramann: #leipzigwirkommen – die buchmesse popup
- Alexander Krell: Der Landrichter. Eine Geschichte vom Lande. Teil 6

Das Heft ist zu beziehen über: Freundeskreis Karl May Leipzig e.V.

 




Neuerscheinung: 60 Jahre Winnetou-Film (Meldung vom 24. August 2022)

Karl May auf der Bühne Bd. IIMichael Petzel: 60 Jahre Winnetou-Film Zweite, überarbeitete Auflage von "50 Jahre Winnetou-Film". Karl-May-Verlag Bamberg/Radebeul. 200 Seiten. Hardcover. ISBN 978-3-7802-3094-2. Preis: 34,00€

Verlagstext:
Film-Bildbuch mit den schönsten Fotos der legendären Winnetou-Filme mit den unvergesslichen Stars Pierre Brice und Lex Barker.
Dieses Buch versammelt die schönsten Fotos aus den legendären Winnetou-Filmen. Ein "Best of" aus Karl-May-Filmen wie "Der Schatz im Silbersee", "Winnetou" Teil 1-3 und "Old Shatterhand" mit den unvergesslichen Stars Pierre Brice und Lex Barker.
Mit 154 Farb- und 23 SW-Bildern!

Hinweis: Auch mit einer Titelbildvariante erhältlich

erschienen im Karl-May-Verlag

 



Neuerscheinung: Pierre-Brice-Edition Band 3 (Meldung vom 24. August 2022)

Pierre-Brice-Edition Band 3Hella Brice: Pierre-Brice-Edition Band 3: "...und dann blieb ich ewig Winnetou" 1980-90er-Jahre | Karl-May-Spiele Bad Segeberg. Karl-May-Verlag Bamberg/Radebeul. 224 Seiten. Hardcover. ISBN 978-3-7802-3103-1. Preis: 39,00€

Hinweis: Eine Sonderedition in grüner Leinwand ist ebenfalls verfügbar. Preis: 99,00€

Verlagstext:
Aus dem Sauerland in die norddeutsche Tiefebene Schleswig-Holsteins: So flach das Land auch ist, so groß war der Erfolg am Segeberger Kalkberg, als Pierre Brice dort von 1988 bis 1991 als Winnetou aufsattelte. Hier ließ man ihm noch mehr künstlerische Freiheiten. Er schrieb die Bücher und versammelte ein professionelles Team um sich, um seine Bühnenstücke zu inszenieren. Der Erfolg gab ihm recht – es war „extraordinaire“, wie Pierre es bezeichnete. Die Zuschauerzahlen explodierten. Pierre Brice wurde zum Rainbow-Man. Die Mitglieder des Stammes der Winnebagos nahmen ihn als einen der ihren auf – für ihn eine der wichtigsten Auszeichnungen, die er im Laufe seiner Karriere erhalten hat.
Als Winnetou begeisterte er die Fans – als Pierre Brice brachte er den Menschen Medikamente, Lebensmittel, Trost und Mitmenschlichkeit. Rund 40 Jahre nach seiner Zeit beim Militär kehrte Pierre Brice in den Krieg zurück und führte einen Hilfskonvoi ins umkämpfte Bosnien. Für Pierre Brice sein persönlich größter Erfolg.
In diesem dritten Band der Pierre-Brice-Edition nimmt Hella Brice die Leser mit auf und hinter die Bühne der Karl-May-Spiele in Bad Segeberg. Doch auch in diesen Jahren stand Pierre Brice nicht nur als Winnetou auf der Bühne, sondern trat in vielen anderen Rollen im Theater und vor der Kamera auf.
Vor allem war er natürlich auch Privatmensch. Hella Brice gewährt Einblicke in Verträge, in Stimmungen und Situationen – die mal mehr, mal weniger Beachtung in der medialen Öffentlichkeit erfuhren –, in Pierres Leidenschaft für Musik und Kunst. Und mit der Veröffentlichung persönlicher Briefe öffnet sie eine ganz private Schatztruhe …

erschienen im Karl-May-Verlag

 



Sonderheft der Karl-May-Gesellschaft Nr. 169 erschienen (Meldung vom 23. August 2022)

Sonderheft 169Joachim Biermann: Stichwortverzeichnis für die Nummern 201—210. Sonderheft der Karl-May-Gesellschaft Nr. 169, 2022. 47 Seiten, 4,00€* / 5,00€ zzgl. Versandkosten.

*Das Sonderheft kostet für die Abonnenten der Reihe 4,00 Euro (zzgl. Versandkosten).

Mitglieder richten ihre Bestellungen bitte an: vertrieb[AT]karl-may-gesellschaft.de

 

 

 

 



Karl May & Co. Nr. 168 erschienen (Meldung vom 19. Juni 2022)

Karl May & Co.Aus dem Inhalt:

Karl May – Leben und Werk
- Stefan Schmatz: Radebeuler Tapetenmuseum. Die Vorsätze der „Ge­sam­mel­ten Wer­ke“. Teil 1: Der Ers­te Welt­krieg
- Malte Ristau: „Ein Stück Wunderland … nirgends seinesgleichen“. Vor 150 Jah­ren wur­de der Yel­low­sto­ne Park ge­grün­det
- Stefan Schmatz: „Das Vermächtnis des Inka“ als Zeitungsroman
- Stefan Schmatz: Dietrich Evers und das Berliner Pfeifen-Tipi. Zum Artikel über „Old Su­re­hand“ in der Deut­schen Buch-Ge­mein­schaft aus Heft 167

Karl May im Film
- Karl-Heinz Becker: Vor 60 Jahren: Hamburg wird zum „Tor“ für Winnetous Ki­no­welt. Span­nung und Auf­re­gung um die End­fer­ti­gung des „Schatz im Sil­ber­see“ 1962 in der Han­se­stadt
- Christoph Alexander Schmidberger: „Was, Ihr kennt Franz Bosch nicht?!“. Franz Bosch aus Ulm war für zwei Ri­al­to-Pro­duk­tio­nen Horst Wend­landts Pro­duk­tions­fah­rer und Win­ne­tous Mas­seur
- Aneka Schult-Fietz: Ein Irrer bucht die ganze Höhle

Bühne
- Klassiker und neue Gesichter. Unser Bühnenüberblick für die Spielzeit 2022

Szene & Co.
- Michael Petzel: In der Hauptrolle: Peter Alexander als Winnetou und Old Shat­ter­hand. Von der Ver­ei­ni­gung Öster­reichs mit Karl May
- Jenny Florstedt: Ein Bagger steht in Radebeul
- Festgemauert in der Erden Schneiders „Aufstrebender Winnetou“ als Statue? Eine ak­tu­el­le Dis­kus­sion
- Michael Kunz: Winnetou und Winnetüli. Ein Jugendzirkusprojekt bringt Karl May ins Schwei­zer Be­wusst­sein zu­rück
- Nicolas Finke: Kalte Platte, Bananen vorm Parteitag und Schlaftabletten. Ek­ke­hard Frö­de alias IM „Ha­rald Wur­zig“ über Misch­nick, Bartsch, Pet­zel und Krenz / Die Karl-May-Sze­ne und die Sta­si, Teil 12
- Jenny Florstedt: „Sollten wir also Titel einfach fehlen lassen?“. Nachgefragt bei Bern­hard Schmid
- Stefan Schmatz: Karl Mays Traumwelten im Comic. Teil 17: Das Feuerwerk im Bas­tei-Ver­lag (2): Der Wil­de Wes­ten

Das Heft ist zu beziehen über: Mescalero e.V.



Neuerscheinung: Das Geheimnis des Marabut (Hörbuch) (Meldung vom 14. Juni 2022)

Das Geheimnis des MarabutDas Geheimnis des Marabut, mp3-Hörbuch, Band 57 der Gesammelten Werke, Gelesen von Heiko Grauel, Audio-CD, Karl-May-Verlag. ISBN: 978-3-7802-0757-9. Preis: 19,95€

Verlagsbeschreibung:
Karl May verlässt für einige Zeit die geschichtlichen Ereignisse. In Algerien beginnt die buntbewegte Handlung; auf die Geschicke der Familie Greifenklau wirken dunkle Geschehnisse in der Vergangenheit. Ihre Schatten reichen in die Gegenwart und verdüstern den Weg des unglücklichen Helden.

1 mp3-CD, Digipack mit 8-seitigem Booklet

erschienen im Karl-May-Verlag



Zum Fortgang der Historisch-kritischen Ausgabe (Meldung vom 12. Juni 2022)

HKAvon Joachim Biermann

Für diesen Bericht für Juni 2022 kann ich mich recht kurz fassen; wesentliche Neuigkeiten sind nicht zu besprechen.

Der HKA-Band V.9 Erzgebirgische Dorfgeschichten wurde mittlerweile im Karl-May-Verlag gesetzt. Druck und Bindung werden dann wohl in absehbarer Zeit folgen, so dass mit dem Erscheinen in der zweiten Jahreshälfte 2022 gerechnet werden kann.

Danach sind weiterhin die Bände Die Rose von Ernstthal (I.3), Von Bagdad nach Stambul (IV.3), Ein Fürst des Schwindels (I.7) und Am Jenseits (V.1) vorgesehen.

Bücher sind nur unter recht hohem Energieaufwand zu produzieren. Durch die augenblickliche Teuerung im Energiebereich geraten im gesamten Buchhandel die Preise ins Rutschen, und wir können nicht ausschließen, dass diese Welle auch irgendwann die HKA erreicht. Noch ist eine mögliche Preiserhöhung für die HKA-Bände nicht abzusehen, und wir werden uns auch sehr bemühen, sie zu vermeiden, aber es sei an dieser Stelle doch bereits darauf hingewiesen, dass wir sie nicht ausschließen können.

Zur Homepage der HKA: https://www.karl-may-museum.de/de/museum/publikationen/karl-mays-werke/



Philipp Stölzl wird erster Preisträger der Marah-Durimeh-Medaille (Meldung vom 09. Juni 2022)

Eine Premiere gibt es im Rahmen des 26. Kongresses der Karl-May-Gesellschaft vom 6. bis 9. Oktober 2022. Im Theatersaal des Amerikahauses am Münchner Karolinenplatz wird am 7. Oktober 2022 um 10:00 h durch den Vorsitzenden der Karl-May-Gesellschaft Dr. Florian Schleburg erstmals die 2019 gestiftete Marah-Durimeh-Medaille für überragende Verdienste um das Werk Karl Mays und die darin vertretenen Werte verliehen. Preisträger ist der bekannte Regisseur Philipp Stölzl (Der Phantast, Das Vermächtnis), der aus München stammt.

MDMedaille

Die vollständige Pressemitteilung der Karl-May-Gesellschaft können Sie hier abrufen.



Heft Nr. 212 der Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft erschienen (Meldung vom 08. Juni 2022)

M-KMG 212 Ausgabe Nr. 212 der Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft ist erschienen!

Inhaltsverzeichnis
- Joachim Biermann: In eigener Sache
- Jürgen Wehnert/Wilhelm Vinzenz: Frühe Lebensspuren. Chronologische No­ti­zen zu Au­gust Wal­ther und Hein­rich Gott­hold Münch­mey­er bis En­de des Jah­res 1866 (Teil 2)
- Frank Werder: Das Buch der Liebe und seine Quellen (Teil 3)
- René Grießbach: Das Gedicht Der blinde Bergmann. Eine Themenbetrachtung
- Michael Schaden: Karl May zwischen Rassen-Vorurteil und völ­ker­ver­bin­den­der Bot­schaft. Zu Em­ma­nu­el­le Dol­liés ›Karl May in Frank­reich‹
- Stefan Schmatz: Karl May in der ›Muttersprache‹. Die Entwicklung der May-Re­zep­tion zwi­schen 1931 und 1939 im Spie­gel der Wer­bung des Karl-May-Ver­lags. Teil 2: Die ›neue Zeit‹: Eta­blie­rung im Na­tio­nal­so­zia­lis­mus
- Malte Ristau: Traumwelten besonderer Art. Ein berühmter Zeitgenosse Karl Mays wur­de vor 200 Jah­ren ge­bo­ren.
- Thilo Scholle: Krimineller, Schelm, Poet. Karl May und kein Ende: neue Li­te­ra­tur über ei­nen schil­lern­den Au­tor



Neuerscheinung: Blutsbrüder – Der Mythos Karl May im Diorama (Meldung vom 07. Juni 2022)

BlutsbrüderAndreas Brenne (Hrsg.): Blutsbrüder – Der Mythos Karl May im Diorama. Karl-May-Verlag Bamberg/Radebeul. 320 Seiten. Hardcover. ISBN 978-3-7802-00569-8. Preis: 39,00€

Verlagstext:
Karl May ist präsent! So begeistern die „Winnetou-Filme“ der 1960er Jahre weiterhin Kinder, Jugendliche und Erwachsene; sie sind ein Familienereignis. Auch die Besuchszahlen der im deutschsprachigen Raum aufgeführten „Karl-May-Spiele“ gehen jedes Jahr in die Hunderttausende. Des Weiteren wird das Bild des „Wilden Westens“, des Indianers und der damit verbundenen Begegnung fremder Kulturen vor allem durch die Mayschen Narrationen geprägt – mit allen Ambivalenzen.
Diesem Phänomen ging die Osnabrücker Ausstellung „Blutsbrüder – Der Mythos Karl May in Dioramen“ aus dem Jahre 2019 nach, indem sie an verschiedenen Beispielen die mentalitätsgeschichtliche Genese des „Kosmos Karl May“ in seiner Wirkungsästhetik veranschaulichte. Ausgangspunkt waren historische Dioramen und Figurenwelten, die durch unterschiedliche Formate der Medien- und Alltagskultur bis in die jüngste Zeit ergänzt wurden.
Dem gegenüber standen Dokumente der deutschen Migrationsgeschichte, Artefakte der indigenen Kulturen sowie Informationen über die Kolonialisierung Nordamerikas.
Der vorliegende Band dokumentiert nicht nur bildreich das kulturgeschichtliche Ausstellungsprojekt, sondern publiziert auch die Vorträge einer damit verbundenen interdisziplinäre Ringvorlesung der Universität Osnabrück, in der Expertinnen und Experten der Karl May Forschung, der Amerikanistik, der Literaturwissenschaft, der neuesten Geschichte und der Kunstpädagogik zu Wort kommen.

erschienen im Karl-May-Verlag

 

 



Band 2 der Juristischen Schriftenreihe erschienen (Meldung vom 19. Mai 2022)

Juristische Schriftenreihe Bd. 2In der Juristischen Schriftenreihe ist Band 2 in der überarbeiteten Neuauflage erschienen:

Jürgen Seul: Das Strafverfahren Karl May versus Dr. Alban Frisch & Wilhelm Lippacher. Karl Mays Prozess gegen das ‚Hohenstein-Ernstthaler Tageblatt‘. Juristische Schriftenreihe der Karl-May-Gesellschaft, Band 2., 2. überarbeitete Auflage. Hansa Verlag, Husum. 228 Seiten. Broschiert. ISBN 978-3-941629-30-1

Das Buch kostet im Buchhandel 18,- Eur
Der Preis für KMG-Mitglieder beträgt 12,- Eur (zzgl. Versandkosten (innerhalb D 2,60 als Büchersendung; für Mitglieder aus dem Ausland könnte ggf. ein Kauf im Buchhandel günstiger sein); Bestellungen der KMG-Mitglieder bitte an: vertrieb[AT]karl-may-gesellschaft.de)

Hinweis an alle Abonennten und Vorbesteller: Die Auslieferung ist bereits angelaufen. Wir bitten Sie um etwas Geduld, wenn es etwas länger dauert, da nicht alle Sendungen gleichzeitig verschickt werden können.

Verlagstext
Zu den Großereignissen der Berliner Justizgeschichte gehört die Prozessniederlage von Karl May am 12. April 1910. Der Sensationsjournalist Rudolf Lebius, der den Schriftsteller einen „geborenen Verbrecher“ genannt hatte und deshalb verklagt worden war, wurde an diesem Tag freigesprochen. Kaum jemand – am allerwenigsten Karl May selber – hatte damit gerechnet. Das Presseecho war gewaltig. Die Heimatpresse des Dichters wie das ‚Hohenstein- Ernstthaler Tageblatt‘ sprang auf das Trittbrett des „Sensationsjournalismus“ auf und begab sich dadurch in einen juristischen Konflikt mit May. Zu den interessantesten Aspekten dieses Falles zählt die Entdeckung, dass die Verantwortlichen des ‚Tageblattes‘, Dr. Alban Frisch und Wilhelm Lippacher, während ihrer Auseinandersetzung mit Karl May in brieflichen Kontakt zu Lebius bzw. dessen Rechtsanwalt Paul Bredereck traten und hier sogar eine Zusammenarbeit stattfand.

erschienen im Hansa-Verlag



Neuerscheinung: Reinhard Marheinecke - Gewehre für die Utahs (Meldung vom 18. Mai 2022)

Gewehre für die UtahsReinhard Marheinecke: Gewehre für die Utahs. Ein neuer Roman mit Winnetou, Old Shatterhand und Sam Hawkens. Karl-May-Verlag Bamberg/Radebeul. 320 Seiten. Hardcover. ISBN 978-3-7802-0147-8. Preis: 24,00€

Verlagstext:
Old Shatterhand wird hinterrücks von einem Utah-Krieger überfallen, den er im Kampf überwindet. Dieser ist eigentlich ein Deutscher, der vor vielen Jahren von den Utahs geraubt worden war. Durch ihn erfährt der Westmann, dass die Rothäute gegen alle Bleichgesichter das Kriegsbeil ausgegraben haben. Durch Will Parker, Dick Stone und Sam Hawkens bekommen die Blutsbrüder mitgeteilt, dass ein Geschäftsmann aus Canon City die Utahs mit neuen Gewehren ausgerüstet hat. Wer spielt da ein falsches Spiel gegen seine eigenen Landsleute? Können die Freunde einen drohenden Indianerkrieg verhindern?

erschienen im Karl-May-Verlag

 

 



»Kann man heute noch ›Indianerbücher‹ lesen?« (Meldung vom 03. Mai 2022)

Die Karl-May-Gesellschaft begrüßt die breite Debatte über die Rechte aller ethnischen und gesellschaftlichen Gruppen und beteiligt sich aktiv an der wissenschaftlichen Aufarbeitung diskriminierender Diskurse. Wir glauben, dass dieser noch lange nicht abgeschlossenen Diskussion durch die kritische Auseinandersetzung mit historischen Texten, einschließlich ihrer zeitbedingten Sprache, besser gedient ist als durch das Vermeiden oder gar Verfälschen problematischen Materials.

Aufgrund ihrer Handlung, ihres weltanschaulichen Gehalts und ihres generationenlangen Einflusses sind die Texte Karl Mays besonders gut dafür geeignet, Leserinnen und Leser des 21. Jahrhunderts für die historische Bedingtheit von ethnischen Stereotypen und Geschlechterrollen zu sensibilisieren. Sie zeigen den Autor als einen Menschen, der in den Denk- und Ausdrucksgewohnheiten seines Umfelds befangen und auf die damals verfügbaren Informationen angewiesen, aber zeit seines Lebens bemüht war, zu einem gerechteren Urteil zu gelangen. Die Verbrechen von Kolonialismus und Sklaverei, die pauschale Geringschätzung anderer Kulturen und die Zerstörung ihrer natürlichen Lebensgrundlagen werden in Mays populären Abenteuererzählungen unmissverständlich verurteilt. Sein Spätwerk ist ein engagiertes Plädoyer für Toleranz und Völkerverständigung.



Neuerscheinung: Der Briefwechsel mit Prinzessin Wiltrud von Bayern (Meldung vom 05. April 2022)

Briefwechsel mit Prinzessin Wiltrud von BayernUlrich Scheinhammer-Schmid (Hrsg.): Prinzessin Wiltrud von Bayern, Herzogin von Urach. Der Briefwechsel mit Karl und Klara May. Mit literarischen Werken und Lebenszeugnissen der Prinzessin. Karl-May-Verlag Bamberg/Radebeul. 544 Seiten. Hardcover. ISBN 978-3-7802-0146-1. Preis: 28,00€

Verlagstext:
Der Band stellt den Briefwechsel der bayrischen Prinzessin Wil­trud, der spä­te­ren Her­zo­gin von Urach (1884-1975), mit Karl May und des­sen Frau Kla­ra vor; die­se Kor­res­pon­denz reich­te von Prin­zes­sin Wil­truds Ju­gend­ta­gen bis ins rei­fe­re Al­ter und um­spannt mehr als ein hal­bes Jahr­hun­dert.
Darin entwickelte die Prinzessin als eine von wenigen Leser/innen Karl Mays ein tie­fe­res Ver­ständ­nis für des­sen Spät­werk. Ihr gro­ßes Ziel war, selbst Schrift­stel­le­rin zu wer­den – ein Le­bens­plan, an dem sie mit In­ten­si­tät und Aus­dau­er ar­bei­te­te.
Dokumentiert und kommentiert wird daher hier nicht nur der umfangreiche Brief­wech­sel Prin­zes­sin Wil­truds mit Karl und Kla­ra May; auch das li­te­ra­ri­sche Werk der Prin­zes­sin/Her­zo­gin wird in Aus­zü­gen vor­ge­stellt. So ent­steht aus ih­ren Selbst­zeug­nis­sen und Ta­ge­bü­chern das fas­zi­nie­ren­de Bild ei­ner Ade­li­gen zwi­schen den Epo­chen des 20. Jahr­hun­derts und zwi­schen den Län­dern Bay­ern und Würt­tem­berg.

erschienen im Karl-May-Verlag

 

 



Neuerscheinung: Lese-Launen (Meldung vom 30. März 2022)

Lese-LaunenFriedhelm Munzel, Thomas Nisslmüller: Lese-Launen. Zur Bedeutung von Literatur für unser Leben. LIT-Verlag Münster. 200 Seiten. Broschiert. ISBN 978-3-643-15105-6 . Preis: 24,90€

Verlagstext:
Bert Brecht hat das Lesen als "Lebens-Mittel" bezeichnet. In der Pandemie hat viele Menschen die Lust am Lesen gepackt. So gründen u.a. Prominente digitale Buch-Clubs, tauschen Lesetipps aus. Die Autoren stellen in diesem Buch auf je individuelle Weise vor, was Lesen für sie selbst bedeutet, wie faszinierend manche Bücher sind und wie Lesen unser aller Leben bereichert und vertieft - auch in Auseinandersetzung mit der Digitalisierung. Lesen stärkt das Selbstbewusstsein, fordert heraus und stiftet Heil: Denn im lesenden Lauschen auf Heilsames gewinnt die Seele Kraft und unser Herz Mut, dem Leben standzuhalten.

Das Buch enthält u.a. auch zwei Beiträge zu Karl May von Friedhelm Munzel:
- Meine Erfahrungen als Pubertierender und als Wissenschaftler mit Karl May (S. 77-81)
- Mein liebstes Buch - "Weihnacht!" (S. 82-88)

erschienen im LIT-Verlag



Jahrbuch der Karl-May-Gesellschaft 2021 erschienen (Meldung vom 28. November 2021)

Jahrbuch 2021

Das Jahrbuch 2021 ist erschienen und wird an die Mitglieder und Abonnenten ausgeliefert. Der Band enthält wieder vielfältige und vielversprechende Beiträge. Leser des Jahrbuches sind wie immer herzlich eingeladen, Bewertungen und Kritiken zum Jahrbuch oder auch zu einzelnen Beiträgen zur Veröffentlichung hier im Blog einzureichen. Senden Sie Ihre Texte bitte an: gunnar.sperveslage[@]karl-may-gesellschaft.de

Ankündigungstext:
Das 51. Jahrbuch der Karl-May-Gesellschaft bezeugt in bewährter Weise die vielfältigen wissenschaftlichen Arbeiten über das Werk, die Biografie und die Rezeption des Radebeuler Schriftstellers. Hans-Dieter Steinmetz stellt bisher unbekannte Briefe Mays vor. Im Teil der Werkanalysen beschäftigt sich Sebastian Susteck mit Mays frühen ‚Geographischen Predigten‘. Ekkehart Rotter befasst sich mit Mays skurriler Figur Sir David Lindsay. Der späten Schaffensphase widmet sich Martin Lowsky mit der Interpretation der Rede ‚Empor ins Reich der Edelmenschen‘. Hartmut Vollmer verfolgt eine erzähltheoretische Neubetrachtung des ‚Ich‘ in Mays Reiseerzählungen und Spätwerk. Volker Zotz inspiziert Mays Beziehung zum Buddhismus. Der rezeptionsorientierte Teil des Jahrbuchs beginnt mit Stefan Schmatz’ Porträt eines „unbekannten Gegners“ Karl Mays, des Gymnasialprofessors Alfred Kleinberg. Hartmut Wörner greift die May-Rezeption Adolf Hitlers auf und gelangt zu wichtigen neuen Erkenntnissen. Der problematischen Beurteilung Mays im Kontext einer aktuell lebhaft diskutierten ‚Political Correctness‘ nimmt sich Andreas Brenne an.

Inhaltsverzeichnis
- Hartmut Vollmer: Das einundfünfzigste Jahrbuch
- Hans-Dieter Steinmetz: »Ich reise übermorgen nach München …«. Unbekannte Briefe Karl Mays an Carl Muth
- Sebastian Susteck: Die Schönheit der Welt. Volksbildung und Wis­sen­schafts­po­pu­la­ri­sie­rung in Karl Mays ›Geo­gra­phi­schen Pre­dig­ten‹
- Ekkehart Rotter: Die Lindsay und der Lord. Neue Überlegungen zu Karl Mays Sir Lind­say
- Martin Lowsky: Karl Mays Wiener Rede ›Empor ins Reich der Edelmenschen‹ als poe­ti­sches Werk – mit Be­ob­ach­tun­gen zum The­ma »Ex­cel­si­or« in Theo­dor Fon­ta­nes ›Stech­lin‹
- Hartmut Vollmer: Durch das Leben in die Schrift. Karl Mays Entwicklungsreise des er­zäh­len­den Ich
- Volker Zotz: »Indem alles, was auf Erden lebt, in das Nirwana sinkt«. Karl May, der Budd­ha und die La­mas
- Stefan Schmatz: »Ein gerader Mensch, dem es darum zu tun war, eine sittlich ein­wand­freie Welt zu schaf­fen«. Al­fred Klein­berg, der un­be­kann­te Geg­ner Karl Mays
- Hartmut Wörner: Kunst, Politik und Architektur. Verbindungslinien zwischen Adolf Hit­ler und Karl May
- Andreas Brenne: Karl Mays Liebe zu den Indianern – oder: Was ist ›Political Cor­rect­ness‹?
- Helmut Schmiedt: Literaturbericht
- Michael Kunz: Medienbericht
- Gunnar Sperveslage: Allen Krisen zum Trotz. Das 51. Jahr der Karl-May-Ge­sell­schaft

Erschienen im Hansa Verlag, Husum



26. KMG-Kongress in München (Stand: 28.09.2022) (Meldung vom 28. Juli 2021)

Der 26. Kongress der KMG findet vom 06.10. bis 09.10.2022 im Amerikahaus München, Karolinenplatz 3, 80333 München statt.

Informationen zum Kongress:

Kongressprogramm (Stand: 28.09.2022)

Organisatorische Hinweise aus den N-KMG 212

Pressemitteilung zur Verleihung der Marah-Durimeh-Medaille im Rahmen des Kongresses

Zur Online-Anmeldung bzw. Download des Anmeldeformulars (Die Anmeldefrist ist am 31.08.2022 leider abgelaufen.)

Hotelkontingente

Lagepläne München

Eine Website von Münchner Karl-May-Freunden zum Kongress bietet Informationen zur Tagung und zum Thema »Karl May und München«:

www.karl-may-und-muenchen.de



Service Regional: Bereitstellung von Materialien für Ihre Karl-May-Veranstaltung (Meldung vom 07. Juni 2020)

Die Karl-May-Gesellschaft bietet Ihnen ab sofort einen Service Regional an. Wir untersützen Sie, wenn Sie eine regionale Veranstaltung planen und stellen Ihnen Materialien zur Verfügung. Die Anforderung erfolgt ganz unkompliziert über ein Formuler. Als Koordinator steht Lorenz Hunziker, Vorsitzender des Schweizer Karl May Freundeskreises, zur Verfügung.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.





 

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