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Karl-May-Gesellschaft
[R-75] - Datensatz zuletzt geändert: 2021-01-01
Information: Uwe Teusch
Art der Sendung: Radio
Titel: Das Wasser vom Brunnen Sem-Sem / Karl May als Orientversteher
Datum: 2017-06-20
Beteiligte Personen: Johannes Zeilinger (Mitwirkung), Sabine Schiffner (Mitwirkung), Johannes Sauer (Mitwirkung)
Inhalt: Er war der Mann, der den Löwen getötet hat; er war der Freund des Scheiks der Haddedihn; er war in Mekka, der Stadt, die für jeden Ungläubigen bei Todesstrafe verboten ist, und füllte sich Wasser vom heiligen Brunnen Sem-Sem ab - freilich alles nur in seiner Phantasie. Der stets in Sachsen sesshafte "Reiseschriftsteller" Karl May brachte sich als Kara Ben Nemsi Effendi in den Ländern des Padischah zur Geltung, schlichtete Stammesfehden im wilden Kurdistan und jagte Verbrecher bis in die letzten Schluchten des Balkan. Seinen Lesern brachte er ein ebenso angelesenes wie erschriebenes Wissen über den Islam und die ethnischen Konflikte Arabiens und des Vorderen Orients nahe, das bis heute verblüfft - und in diesen Zeiten dringend fehlt. Was kann man von Karl May heute über den Orient lernen? Norbert Hummelt geht dieser Frage nach, im Gespräch mit passionierten Karl May-Lesern und mit frischem Blick auf die Romane des Orientzyklus, von "Durch die Wüste" bis "Der Schut". (Info SWR)
Von Norbert Hummelt Redaktion: Gerwig Epkes Regie: Günter Maurer Produktion: SWR 2017
Mitschnitt im Archiv
Manuskript(e) im Archiv

Sendungen:
2017-06-20 SWR2 - Reihe: Literatur
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