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Editorische Hinweise:Der erste Elk

Textvorlage

Der erste Elk. In: Ueber Land und Meer. [Il­lu­strier­te Ok­tav­hef­te. IX. Jahrgang] 1892/93. III. Band. Heft 11. Stutt­gart—​Leip­zig—​Ber­lin—​Wien: Deut­sche Ver­lags-​An­stalt, [1893]; Sp. 341–350. Fo­to­me­cha­ni­scher Nach­dru­ck in:

Karl May. Der Krumir. Hamburg: KMG, 1985; S. 133–137. (= Sel­te­ne Ori­gi­nal­tex­te Band 1 = Re­print der Karl-​May-​Ge­sell­schaft)

Zur Textgeschichte

Karl May schickte die Erzählung spätestens im Ja­nu­ar 1890 an die Deut­sche Ver­lags-​An­stalt nach Stutt­gart. In sei­nem Brief vom 14. Ja­nu­ar be­dank­te sich der He­raus­ge­ber, Jo­seph Kürsch­ner, für die Über­sen­dung des Ma­nu­skripts. Der er­ste Elk dürf­te so­mit un­mit­tel­bar zu­vor ge­schrie­ben wor­den sein. Die Ver­öf­fent­li­chung er­folg­te je­doch erst im Mai 1893 ano­nym in der Zeit­schrift Ueber Land und Meer. Da der Text ei­gent­lich zu vor­ge­ge­be­nen Il­lus­tra­tio­nen ver­fasst, dann aber un­il­lu­striert ver­öf­fent­licht wur­de, wird die Mög­lich­keit ei­nes frü­he­ren, bis­her un­ent­deckt ge­blie­be­nen, Ab­drucks dis­ku­tiert.

1894 übernahm Karl May die Erzählung für das ers­te Ka­pi­tel des ers­ten Old Su­re­hand-​Ban­des. Er fin­det sich dort auf den Sei­ten 13 bis 31. Die Än­de­run­gen zur er­sten Ver­öf­fent­li­chung sind mi­ni­mal. Am auf­fäl­ligs­ten ist die Um­be­nen­nung des Or­tes, in wel­chem der Er­zäh­ler Bau­schrei­ber ge­we­sen ist, von Og­den (Spal­ten 342 und 346) in Prince­ton (Sei­ten 14 und 21). Wei­te­re Än­de­run­gen be­tref­fen die Groß-/Klein­schrei­bung von An­re­den so­wie die Ein­füh­rung von Ver­schlei­fun­gen. Zwei Sa­xo­nis­men aus Der er­ste Elk (bir­schen, Bir­sche) wur­den im Su­re­hand ins Hoch­deut­sche auf­ge­löst.

Erst 2003 fand die Urfassung ihren Platz in den Ge­sam­mel­ten Wer­ken, als Bei­trag zum 84. Band Der Bo­wie-​Pa­ter. 2011 schließ­lich er­folg­te die Ein­glie­de­rung in die his­to­risch-​kri­ti­sche May-​Aus­ga­be (HKA), in Band IV.27 Im »wil­den We­sten« Nord­ame­ri­ka’s.

Zur Textgestalt

Der Text folgt in Rechtschreibung und Pa­gi­nie­rung der oben ge­nann­ten Vor­la­ge. Er­gänzt wur­den – in Über­ein­stim­mung mit der HKA – nur drei feh­len­de Satz­zei­chen. Die Stel­len sind durch Grau­fär­bung kennt­lich ge­macht.

Verfügbare Online-Fassungen

Website

Digitalisat aus dem KMG-Reprint »Der Krumir«

Erfassung:
Frank Werder,
Bremerhaven, 6. Juni 1999

Digitalisat (KMG-Reprint):
Ralf Schönbach,
Hennef, 7. Juni 2004

Revision:
Wolfgang Hermesmeier,
Berlin, 20. März 2018