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Editorische Hinweise: Ave Maria (Perlen der Erinnerung)

Textvorlage

Ave Maria. Gedicht und Composition für Männerchor von Dr. Karl May. In: Per­len der Er­in­ne­rung an die Fünf­te Wie­ner Män­ner­wall­fahrt nach Ma­ria­zell · Drei Fest­pre­dig­ten ge­hal­ten von den hoch­w[ür­di­gen] Her­ren P[a­ter] Sup[e­ri­or] An­ton Forst­ner S[o­cie­tas] J[e­su], P[a­ter] Franz Zen­ker S[o­cie­tas] J[e­su], P[a­ter] Hein­rich Abel S[o­cie­tas] J[e­su]. Im An­han­ge: Schluß­pre­digt des hoch­w[ür­di­gen] P[a­ter] H[ein­rich] Abel, ge­hal­ten am 21. Ju­li in der Hof- und Stadt­pfarr­kir­che zu St. Au­gus­tin in Wien. Wien: Ver­lag „Aus­tr­ia“ Franz Doll, 1897; S. (45–48). Fo­to­me­cha­ni­scher Nach­druck:

Ave Maria. Gedicht und Composition für Männerchor von Dr. Karl May. Ei­ne Ar­chiv-Edi­ti­on. Oh­ne Ort [Bad Se­ge­berg]: Col­lec­tion Die Scha­tul­le [Ek­ke­hard Bartsch], oh­ne Jahr [1992]. (= Karl May · Le­ben - Werk - Wir­kung · Ab­tei­lung II: Werk · Grup­pe a: Sel­te­ne Zei­tungs- und Ne­ben­ab­dru­cke (bis 1912) · Heft 3)

Zur Textgeschichte

Vom 17. bis 19. Juli mit einem Abschlussgottesdienst am 21. Ju­li 1897 fand die Fünf­te Wie­ner Män­ner­wall­fahrt nach Ma­ria­zell statt. Als Teil des Pro­gramms kam auch Karl Mays Kom­po­si­tion Ave Ma­ria zur Auf­füh­rung. Nicht we­ni­ger als 2.000 Stim­men sol­len da­ran be­tei­ligt ge­we­sen sein, wie ein Teil­neh­mer Karl May per Te­le­gramm wis­sen ließ. Wohl nicht vor Au­gust des Jah­res er­schien ein Er­in­ne­rungs­heft, das unter an­de­rem die ge­hal­te­nen Pre­dig­ten und ei­nen Nach­druck von Karl Mays Kom­po­si­tion ent­hielt. Dass Karl May sich da­von ei­ni­ge Ex­em­pla­re zum Zwe­cke der Ei­gen­wer­bung kom­men ließ, darf als ge­si­chert an­ge­nom­men wer­den.

Das einzige bekannte Belegstück übersandte er mit einer An­mer­kung auf dem Um­schlag und ei­ni­gen An­strei­chun­gen im In­ne­ren ver­se­hen ei­nem be­freun­de­ten Re­dak­teur: „Zum Nach­weis, wie tief mei­ne Wer­ke auf die Men­schen­see­le wir­ken.“ Was auf uns heut­zu­ta­ge eher pein­lich wirkt, hat das al­les an­de­re als un­eit­le Ego des Ra­de­beu­lers of­fen­bar ge­strei­chelt.

Zur Textgestalt

Das Digitalisat enthält zu Dokumentationszwecken alle Um­schlag- und Textseiten hochauflösend in Farbe.

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Wolfgang Hermesmeier,
Berlin, 24. August 2025