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Karl-May-Gesellschaft
D-1817 - Bibliogr. Daten überprüft

Kein Online-Text bekannt.
[P-229] Carl Zuckmayer
Als wär's ein Stück von mir
HOREN DER FREUNDSCHAFT
Lizenzausgabe
Deutscher Bücherbund: Stuttgart • Hamburg - © 1966
Leinen - Höhe: 22,3 cm - 654 Seiten
Buchausstattung: Fritz Blankenborn; Umschlagfoto: Rudolf Storz
Klappentext/Verlagswerbung:
»Als wär's ein Stück von mir«, so erzählt Carl Zuckmayer von seinem Leben, seiner Zeit — in jeder Zeile Repräsentant der Generation des Aufbruchs in diesem Jahrhundert. Er erzählt von Zeitgenossen und Freunden, mit denen er durch Jahrzehnte verbunden war und die so sehr Teil seiner selbst wurden, daß Zuckmayer über jeden exakt zu schreiben vermag, »als wär's ein Stück« von ihm — und jeder ist es: ein Stück Verehrung, ein Stück. Liebe, die auch den Tod überlebt. Im großen Strom der Erinnerung gewinnen Ereignisse und Namen wieder ursprüngliche, ungebrochene Gestalt. • Das Persönliche wird Epoche, das Private säkular: die Jugend im »goldenen Mainz« mit den glänzenden Tagen vor dem Ersten Weltkrieg, die Jahre des Umbruchs, der Misere und Erschütterungen von 1914 bis 1945 — Menschen, Ereignisse sind gegenwärtig, als hätte man ihnen gerade die Hand gegeben: Carlo Mierendorff, der Freund aus der Zeit des Studiums, der Flieger Udet, der Kreis der Schauspieler und Regis-seure um Werner Kxauß, Emil Jan-nings, Käthe Dorsch, Paula Wessely, Max Reinhardt, Heinz Hilpert, Gustaf Gründgens, die Dichterfreunde Richard Billinger, Horväth, Stefan Zweig, der große Generationsgenosse Bertolt Brecht und all die anderen. »Das Aktuelle ist kurzlebig, das Gegenwärtige bleibt«, sagt Zuckmayer. Das Wort gilt für all seine Werke, die dramatischen und die epischen, es gilt vor allem für die Erinnerungen. Wo beides, das immer Gegenwärtige und das Aktuelle, zusammenkamen, erlebte der Bühnenautor Sternstunden unvergleichlicher Erfolge; dort entzündete seine Kunst Leuchtfeuer, von denen die literarische Landschaft seiner Zeit weithin überstrahlt wird. Carl Zuckmayer hat alle Höhen und Tiefen dieser Epoche erlebt. Er kennt sich aus, oben und unten. Die Zeit hat ihn geprägt, und zugleich hat er sie erobert und in diesen Erinnerungen sich selber in Sprache und Gestalt zurückgegeben. Die Begeisterung der Kriegsfreiwilligen im Sommer 1914, die Ernüchterung an der Front, der Wille zur revolutionären Umgestaltung aller Bereiche unserer Existenz, auch der Dichtung — er hat an allem teilgehabt, es gehörte ihm; und es gehört ihm wieder in der Erinnerung. »Als wär's ein Stück« von ihm — es ist mehr als ein Stück, es ist der ganze Zuckmayer, der uns in diesem Band begegnet, es ist die Fülle der Welt, es ist der »ganze Kerl«, ein ganzer Dichter. Ein gesammeltes Leben, ein gesammeltes Werk.
T-4025 - Als wär's ein Stück von mir / Horen der Freundschaft -

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