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Karl-May-Gesellschaft
[C-7653] () - Datensatz zuletzt geändert: 2021-05-19
Artikel fehlt im Archiv.
Thomas Kramer, Rüdiger Steinlein :
Zwischen Winnetou und Pawel Kortschagin
Kinder- und Jugendliteratur in der Sowjetischen Besatzungszone und frühen DDR (1945 bis 1951)

In: Humboldt-Spektrum, Berlin - 1999
Jahrgang: 6
Ausgabe: 2
Seite: 34 - 42

abstract
Kinder- und Jugendliteratur beeinflußte in nicht unerheblichem Maße Weltbild und Leseverhalten ganzer Generationen von DDR-Bürgern. Der Charakter der Kinder- und Jugendliteratur der DDR bestimmte das Niveau des Leseverhaltens mit Auswirkungen auf den Umgang mit Texten der Erwachsenenliteratur maßgeblich. Zu Bestsellern avancierte Titel wie Welskopf-Henrichs »Die Söhne der Großen Bärin« (1951) oder Holtz-Baumerts »Alfons Zitterbacke« (1958) finden sich auch weiter im Angebot der Buchhandlungen, vor allem aber seit Jahrzehnten in vielen Bücherschränken zwischen Kap Arkona und Fichtelberg. Besonders wenig ist bislang über das Leseverhalten in der SBZ und frühen DDR bekannt. Was lasen Kinder in den Nachkriegsjahren denn nun tatsächlich: Immerzu »Timur und sein Trupp« und »Das Mädchen Ustja«, wie es eine von ideologischen Erwägungen dominierte DDR-Literaturwissenschaft darzustellen suchte, oder doch lieber »Winnetou« und »Nesthäckchen« aus alten - und stets rarer werdenden - Beständen? Wurde vielleicht nach Lust und Laune, Angebot und Nachfrage kombiniert, ritten in kindlichen Phantasiewelten gar Sowjetheld Kortschagin und Apachenhäuptling Winnetou - sozusagen als »rote Brüder« - Seite an Seite?
Info: Karl-Eugen Spreng

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