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05.10.2017 (Do) - 08.10.2017 (So): Tagung der Karl-May-Gesellschaft in Naumburg (Stand: 05.05.2017)



Letzte Nachrichten



Buchvorstellung: Norland als juristischer Tagtraum (Meldung vom 20. Mai 2017)

Coverabbildungvon Hartmut Wörner

Bereits im vergangenen Jahr ist im Rahmen der Schriftenreihe ‚humaniora‘ im LIT Verlag die kleine Monographie „Norland als juristischer Tagestraum“ des Jura-Professors Thomas Vormbaum zu Mays frühem Roman ‚Scepter und Hammer‘ erschienen, die hier angezeigt werden soll.

Vormbaum geht in seinem Büchlein, ausgehend von Ernst Blochs Definition des Tagtraums, der Frage nach, inwieweit der literarische Tagträumer Karl May in ‚Scepter und Hammer‘ die rechtspolitischen Gegebenheiten in der Entstehungszeit des Romans um 1880 spiegelt und von welchen Veränderungen dieser Realität er in seinem Werk „träumt“. Dieser Ansatz Vormbaums erweist sich als durchaus ertragreich. Er weist nach, dass sich in Mays utopischem Raum von Norland und Süderland viele gesellschaftliche und politische Entwicklungen um 1879 niedergeschlagen haben. Beispielsweise spiegelt sich dort der im deutschen Kaiserreich verbreitete Blick auf „Reichsfeinde“ wie Katholische Kirche, Jesuiten und Sozialdemokraten wider, der diese heterogenen Gruppen undifferenziert „zu einem einzigen großen deutschfeindlichen Bündnis“ zusammenfasste. Vormbaum zeigt auch, dass Mays staatpolitischer Tagtraum von einer konstitutionellen Monarchie, in der es keine Todesstrafe mehr gibt, zwar nicht sehr konkret, aber für die damalige Zeit durchaus fortschrittlich war.

Man muss nicht allen Bewertungen Vormbaums folgen. So erscheint die Einstufung des Königs Wilhelm II. von Norland, der ein zwar ein gutwilliger, sympathischer Mensch ist, aber in seiner Funktion eklatant versagt hat und ohne die Hilfe Max Brandauers seinen Thron zurecht verlieren würde, als „milden, volkstümlichen, lernfähigen und letztlich dann doch durchsetzungsfähigen Herrscher“ durchaus anfechtbar. Solche Details mindern aber nicht den Wert von Vormbaums Studie, die auch durch eine klare Struktur und ihre verständliche Sprache besticht. Insgesamt handelt es sich um eine wertvolle Ergänzung der Sekundärliteratur zu Karl Mays frühem utopischem Doppelroman, die dem Interessierten nur empfohlen werden kann.

Thomas Vormbaum: Norland als juristischer Tagtraum. Rechtsutopien und Rechtsdystopien in Karl Mays Roman „Scepter und Hammer“. LIT Verlag Berlin 2016. 80 S. ISBN 978-3-643-13330-4



Der Beobachter an der Elbe Nr. 28 (Meldung vom 18. Mai 2017)

u1Ausgabe Nr. 28 des Magazins aus dem Karl-May-Museum Radebeul ist erschienen. Themenschwerpunkt ist der Maler und Bildhauer Sascha Schneider, dem das Museum ab 1. Juli 2017 auch eine Sonderausstellung widmen wird.

Aus dem Inhalt:
Hartmut Vollmer: "Beide Künstler sind begeistert für ein und dasselbe hohe Ziel"
Holger Kuße: Winnetous herrliches Haar
Holger Kuße: Fragile Flugobjekte
Eckehard Koch: Indianer als Freunde und Verbündete der Weißen IX
Wir über uns: Museumsreport
Beate Störzel: Förderverein Karl-May-Museum
Hasso Segschneider: Lukullische Feder
Redaktion: Veranstaltungen in der Karl-May-Geburtsstadt
Redaktion: Allerlei

weitere Informationen unter www.karl-may-museum.de



»Winnetou360« - Interview mit Micky Remann über die Aufführung im Fulldome Theater (Meldung vom 16. Mai 2017)

Micky Remann spricht mit Judith Noll über die 360-Grad-Performance im Fulldome Theater im Zeiss-Planetarium Jena

Hier geht es zum Video.

Weitere Informationen zur Aufführung finden Sie hier.



Limitierte Sammlerkarte zum KMG-Kongress in Naumburg (Meldung vom 12. Mai 2017)

Die abgebildete Sammlerkarte von Reinhard F. Gusky wird exklusiv beim Kongress der KMG in Naumburg vom 5. - 8.10.2017 in einer Auflage von 200 Exemplaren erhältlich sein. Die Kongressteilnehmer bekommen die Karte beim Tagungsbüro kostenlos als Erinnerung an die Tagung.



Postkartenserie 'Karl May und Sascha Schneider' (Meldung vom 12. Mai 2017)

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Zum Kongress der KMG in Naumburg erscheint auch exklusiv in sehr kleiner Auflage eine Postkartenserie "Karl May und Sascha Schneider" gestaltet von Hartmut Wörner. Die Serie umfasst vier Karten und wird beim Tagungsbüro für eine kleine Spende an die KMG erhältlich sein.



Vortrag des Karl-May-Freundeskreises Freiburg (Meldung vom 12. Mai 2017)

Am Donnerstag, 25. Mai 2017, 19 Uhr hält Joachim Klarner einen Vortrag zum Thema:

"Karl May und Ex Libris"

Ort: Freiburg i.Br.
Veranstalter:  Karl-May-Freundeskreis Freiburg

weitere Informationen unter: http://karlmay-freiburg.de.tl/Veranstaltungshinweise.htm

mehr Termine und Veranstaltungen rund um Karl May unter: http://www.karl-may-lebt.de



Country- und Westernfest im Karl-May-Museum (Meldung vom 10. Mai 2017)

Als Prolog zu den Karl-May-Festtagen findet am Donnerstag, 25. Mai 2017, ab 11 Uhr ein Country- und Westernfest im Karl-May-Museum statt.

Weitere Informationen unter www.karl-may-museum.de



Karl-May-Festtage im Lößnitzgrund (Meldung vom 10. Mai 2017)

GRAFIK-MOTIV_Karl-May-Festtage_2017Von Freitag, 26. Mai bis Sonntag, 28. Mai finden in Radebeul die 26. Karl-May-Festtage statt.

Weitere Informationen und das Veranstaltungsprogramm finden Sie unter www.karl-may-fest.de



Buchvorstellung: Eine Geschichte des Ezidentums (Meldung vom 09. Mai 2017)

Die Eziden und das Ezidentumvon Gunnar Sperveslage

Bei Karl May treten die Eziden in den ersten beiden Bänden des Orientzyklus, "Durch die Wüste" und "Durchs wilde Kurdistan", und später noch einmal in "Im Reiche des Silbernen Löwen II" auf. May beschreibt den Glauben dieser religiösen Minderheit sehr ausführlich und mit viel Empathie. Er stellt sie durchweg positiv dar und nimmt sie gegen Vorurteile in Schutz.

Lesern von Karl May sind die Eziden deshalb seit jeher ein Begriff. Doch obwohl in Deutschland die weltweit größte ezidische Diaspora beheimatet ist, ist allgemein recht wenig über die Eziden, ihre Geschichte, ihren Glauben und ihre schwierige Lebenssituation bekannt. Dies begann sich erst zu ändern, als der IS 2014 einen systematischen Völkermord unter den Eziden beging und darüber weltweit in den Medien berichtet wurde.

Der Psychologe Sefik Tagay und der Jurist Serhat Ortaç, beide Vorsitzende der "Gesellschaft Ezidischer AkademikerInnen" (GEA), haben 2016 im Auftrag der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg ein Buch über die Eziden vorgelegt. Darin geben sie einen ausführlichen Überblick über die Geschichte des Ezidentums und die gegenwärtige Situation.

Das Buch ist in drei Hauptkapitel gegliedert: Das erste beschreibt die Geschichte, den Glauben und die Traditionen der Eziden, das zweite die Geschichte der ezidischen Diaspora in Deutschland und das dritte ist dem 2014 durch den IS begangenen Völkermord gewidmet.

Das Buch ist eine Veröffentlichung der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg und steht kostenlos als PDF zur Verfügung.

Sefik Tagay und Serhat Ortaç: Die Eziden und das Ezidentum. Geschichte und Gegenwart einer vom Untergang bedrohten Religion. Hamburg 2016. 217 Seiten. ISBN: 978-3-946246-03-9



Neuerscheinung: Kara Ben Nemsi - Neue Abenteuer (Meldung vom 05. Mai 2017)

Im Blitz-Verlag sind die Bände 8 und 9 der Romanreihe 'Kara Ben Nemsi - Neue Abenteuer' erschienen:

Hymer Georgy: Das Königsgrab in der Felsenstadt. Kara Ben Nemsi - Neue Abenteuer Bd. 8. Blitz Verlag, Windeck. 192 Seiten. Kartoniert. 

Verlagstext:
Ein heimtückischer Überfall. Ein ewiges Grab. Ein geheimnisvoller Schatz. Kara Ben Nemsi und seine Freunde sind in einem tödlichen Abenteuer aus Habgier und Verrat gefangen, aus dem es kein Entrinnen gibt.

Hymer Georgy: Das Vermächtnis aus der Felsenstadt. Kara Ben Nemsi - Neue Abenteuer Bd. 9. Blitz Verlag, Windeck. 236 Seiten. Kartoniert. 

Verlagstext:
Kara Ben Nemsi entdeckt geheimnisvolle Papyrusrollen, deren Inhalt Hoffnung und Segen oder Tod und Verderben bedeuten kann. Das Verhängnis nimmt seinen Lauf. 

erschienen im Blitz-Verlag



Neuerscheinung: Arno Schmidt und Hans Wollschläger (Audio-CD) (Meldung vom 01. Mai 2017)

»Es ist schon ein selbstmörderisches Gewerbe«. Arno Schmidt und Hans Wollschläger»Es ist schon ein selbstmörderisches Gewerbe«. Arno Schmidt und Hans Wollschläger im Gespräch. Hörcollage von Walter Gödden. Eine Produktion der Nyland-Stiftung im Rahmen der »Hörbibliothek Nyland«.
Sprecher: Carsten Bender und Thomas Thieme
Musik: Matthias Hirzel
2017
ISBN 978-3-8498-1229-4
CD, 60 min.

Verlagstext:
Zwei Geistesgrößen im Gespräch: Hier Arno Schmidt, der mit vielen Preisen ausgezeichnete Sprach-Experimentator und Schöpfer des epochalen Werks „Zettels Traum“. Dort Hans Wollschläger, bekannt durch seine Karl-May-Forschungen und seine kongeniale Übersetzung von James Joyces „Ulysses“, auch er ein begnadeter Stilist und Essayist. In der vorliegenden Hör-Collage kommen beide im Rahmen eines Zwiegesprächs zu Wort, das zwei interessierte Leser – ganz im Stile der Schmidt‘schen Radioessays – über die Protagonisten führen. Es fußt auf dem mehrere hundert Seiten umfassenden, bislang – bis auf wenige Zeugnisse – unveröffentlichten Briefwechsel zwischen Schmidt und Wollschläger.

erschienen im Aisthesis-Verlag



Neuerscheinung: Old Shatterhand - Neue Abenteuer (Meldung vom 01. Mai 2017)

Im Blitz-Verlag sind die Bände 2 und 3 der Romanreihe 'Old Shatterhand - Neue Abenteuer' erschienen:

Auf der Spur. Old Shatterhand - Neue Abenteuer Bd. 2. Blitz Verlag, Windeck. 154 Seiten. Kartoniert. 

Verlagstext:
Old Shatterhand begleitet weiter seine Reisegefährten. Auf einem Mississippi-Dampfer treffen sie Bandenmitglieder der Bushwhacker, die nach dem Bürgerkrieg die Umgebung von St. Louis terrorisieren. Der geheimnisvolle Anführer besitzt Kenntnisse über Geldtransporte, die nur ein Insider haben kann. Als Klara von Rauten entführt wird, nimmt Old Shatterhand zusammen mit zwei Kriegern der Osage die Verfolgung auf.

Der schwarze Josh. Old Shatterhand - Neue Abenteuer Bd. 3. Blitz Verlag, Windeck. 164 Seiten. Kartoniert. 

Verlagstext:
Old Shatterhand jagt den Schwarzen Josh, den Anführer der Bushwhacker, der ein gepanzertes Rammschiff der Konföderierten in seine Gewalt gebracht hat. In St. Louis trifft Old Shatterhand auf seinen Blutsbruder Winnetou. 

erschienen im Blitz-Verlag



Neuerscheinung: Verlorene Welten - Eine Geschichte der Indianer Nordamerikas (Meldung vom 24. April 2017)

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Aram Mattioli: Verlorene Welten. Eine Geschichte der Indianer Nordamerikas 1700-1910. Verlag Klett-Cotta, Stuttgart. 464 Seiten. Gebunden mit Schutzumschlag. ISBN 978-3-608-94914-8

Verlagstext:
Umfassend erzählt und deutet Aram Mattioli die Geschichte der Indianer und ihrer Vernichtung vom 18. Jahrhundert bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts. Anschaulich schildert er die globalen Ereignisse vor dem Hintergrund aller zentralen Zeiterscheinungen. Eindringlich beschreibt er den langen und gewaltsamen Prozess der Kolonisierung durch die weißen Siedler. Zugleich bezieht er stets die Sicht der »Besiegten« gleichberechtigt in die Betrachtung mit ein und zeigt eindrucksvoll, wie indianische Nationen ganz unterschiedlich auf die Landnahme reagierten. Daneben kommen die kulturellen Leistungen der Indianer ebenso zur Sprache wie die großen sozialen Umwälzungen und die vielfältigen Lebensformen. In packenden Szenen beschreibt der Autor die entscheidenden Kämpfe und zeichnet treffende Porträts der einfachen Menschen wie der großen politischen Akteure. Ein anregendes und brisantes Buch über die Verwandlung der amerikanischen Welt, das nicht nur auf die Vergangenheit, sondern auch auf die Gegenwart ein neues Licht wirft. 

erschienen bei Klett-Cotta



Mitarbeitertagung in Köln (Meldung vom 24. April 2017)

Am 22. und 23. April 2017 fand die jährliche Mitarbeitertagung der Karl-Gesellschaft in Köln statt. Auf der Tagesordnung standen neben Themen des Tagesgeschäftes auch Fragen zur Zukunft der Gesellschaft. Zuerst aber hatte Johannes Zeilinger als Vorsitzender das durch persönliche Gründe bedingte Ausscheiden Udo Lipperts aus dem Vorstand mitzuteilen. Die Funktionen des Schatzmeisters werden im Auftrag des Vorstands nun vorerst von Uwe Teusch übernommen, der sich bei der nächsten Mitgliederversammlung am 7. Oktober 2017 für dieses wichtige Amt zur Wahl stellen wird.

Ein wichtiger Tagespunkt war der Karl-May-Kongress in Naumburg / Bad Kösen, der vom 5.-8. Oktober dieses Jahres stattfinden wird. Hartmut Wörner berichtete über die hervorragenden logistischen Bedingungen und die angenehme wie zuvorkommende Zusammenarbeit vor Ort. Zur Unterstützung bei der Durchführung des Kongresses, insbesondere im Tagungsbüro und an den Büchertischen, wurden noch helfende Hände gesucht, die sich im Plenum sofort fanden. Der Geschäftsführer berichtete ferner über die ersten Sondierungen in Mainz, dem Tagungsort für 2019. Anschließend wurden Vorschläge zur Ausrichtung des Kongresses im Jahr 2021 gesammelt, die auf der Mitgliederversammlung in Naumburg zur Diskussion gestellt werden.

Zum Thema Publikationen konnte Joachim Biermann den Fortschritt an weiteren Sonderheften vermelden, u.a. das Stichwortverzeichnis für die Mitteilungen 181-190 sowie eine Sammlung der Pressestimmen zum 175. Geburtstag Mays. Helmut Schmiedt referierte den Stand einer Festschrift, die 2019 anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Karl-May-Gesellschaft erscheinen wird.

Der Abschluss des ersten Tages gehörte den Berichten der Karl-May-Einrichtungen sowie einzelner Mitarbeiter über Stand und Probleme ihrer Aktivitäten. Sowohl Claudia Kaulfuß für das Karl-May-Museum Radebeul als auch André Neubert für das Karl-May-Haus Hohenstein-Ernstthal konnten Erfreuliches zur Bereitstellung von Bundesfördermitteln zur Baufinanzierung berichten.

Am zweiten Tag konstituierten sich zwei Arbeitsgruppen, deren Ergebnisse anschließend im Plenum vorgestellt wurden. Eine Gruppe befasste sich mit der Fortführung der HKA. Hier konnten neue Mitarbeiter zur Unterstützung gewonnen werden, auch sind weitere Bände in der Bearbeitung weit fortgeschritten. Der Band „Auf der See gefangen“ mit Texten aus dem Frühwerk kann voraussichtlich bereits in der Jahresmitte erscheinen. Für die Abteilung VII „Vermischte und nachgelassene Schriften“ konnte eine konkrete Bandeinteilung erarbeitet werden, die demnächst auch im Editionsplan sichtbar sein wird.

Die zweite Arbeitsgruppe widmete sich dem Thema Öffentlichkeitsarbeit. Hier wurden Ideen erarbeitet, die Start- und Nachrichtenseite der KMG-Webseite aktualitätsnäher zu gestalten. Die Seite soll zu einem Blog ausweitet werden, der nach verschiedenen Kategorien filterbar die wichtigsten Neuigkeiten rund um Karl May enthält, wie z.B. Neuerscheinungen und Tagungstermine, aber auch Rezensionen und Berichte über Veranstaltungen. Die inhaltliche Gestaltung übernimmt Gunnar Sperveslage, Ralf Schönbach die technische Umsetzung.

Damit endete eine atmosphärisch angenehme Tagung, auf der viele wichtige organisatorische Fragen geklärt und Weichen für die Zukunft gestellt werden konnten. Der Dank der Teilnehmer geht an Hartmut Wörner für die gelungene Planung sowie an Thomas Grafenberg für das Begleitprogramm und die kenntnisreiche Stadtführung.



Neuerscheinung: Das »Ross der Himmelsphantasie« (Meldung vom 24. April 2017)

Das Ross der Himmelsphantasie Karl May: Das „Ross der Himmelsphantasie“. Texte aus dem Spätwerk. Eingeleitet und kommentiert von Hartmut Wörner. Karl-May-Verlag, Bamberg. 302 Seiten. Broschiert. ISBN 978-3-7802-3086-7

Klappentext:
Karl May – dieser Name steht für spannende, niveauvolle Unter­haltung, für legendäre Helden wie Winnetou und Old Shatterhand. Die vorlie­gende Anthologie zeigt, dass die literarische Spannbreite des sächsischen Phantasten viel größer ist als vielfach bekannt. Die facettenreiche Sammlung von Texten aus der letzten Schaffensperiode des meistgelesenen Autors deut­scher Sprache prä­sentiert May als Weltanschauungsschriftsteller, der mit sei­nen Schriften Impulse zur Humanisierung vermitteln wollte.
»Das Ross der Himmelsphantasie« enthält neben ebenso fesselnden wie tief­grün­digen Erzählungen auch Reflexionen, Gedichte und autobiografische Tex­te. Eine bunte literarische Reise in den unbekannteren Teil des ›May-Univer­sums‹, die den passionierten Leser zu einer Neuentdeckung des faszinieren­den Autors einlädt.
Mit fachkundigen Kommentaren und einer Einführung des Herausgebers Hart­mut Wörner (Geschäftsführer der Karl-May-Gesellschaft)

erschienen im Karl-May-Verlag



Neuer HKA-Band IV.24 'Orangen und Datteln' erschienen (Meldung vom 19. April 2017)

Mit „Orangen und Datteln“ ist nun innerhalb der Historisch-kritischen Ausgabe der erste der drei 2017_04_19Sammelbände erschienen, die Karl May für seine „Gesammelten Reiseromane“ aus zuvor zwischen 1879 und 1892 in Kalendern und Zeitschriften verstreut veröffentlichten kürzeren Erzählungen zusammenstellte. 1893 erstmals erschienen, vereint der Band ausschließlich im Orient spielende Texte.

Die umfangreichste dieser Erzählungen ist „Der Krumir“. May hatte diesen Text 1882 an die Redaktion des „Daheim“ geschickt, die ihn aber nicht selbst veröffentlichte, sondern in der „Belletristischen Correspondenz“ anderen Zeitungen und Zeitschriften zur Übernahme in ihr Feuilleton anbot. Aus diesem Grunde wurde „Der Krumir“ vielfach publiziert, und vermutlich kennen wir heute noch immer nicht alle Organe, die diesen Text übernommen haben. Erst kurz vor dem Erscheinen dieses HKA-Bandes sind von dem Wiener May-Forscher Robert Ciza vier weitere Abdrucke entdeckt worden, die im Editorischen Bericht des Bandes erstmals eingehender dokumentiert wrden.

Auch die den Band eröffnende Erzählung „Die Gum“ hat eine interessante Textgeschichte. May bearbeitete die Urfassung, die in der Zeitschrift „Frohe Stunden“ veröffentlicht worden war und im HKA-Band I.8 („Aus der Mappe eines Vielgereisten“) separat abgedruckt und beschrieben wird, eingehend für die Erstveröffentlichung 1879 im „Deutschen Hausschatz“. Danach kam sie 1885 auch unter dem Titel „Die Wüstenräuber“ als eine der ersten Buchausgaben Mays im Bachem-Verlag in Köln heraus und erlebte dort mehrere Auflagen.

Die Dokumentation der Text- und Editionsgeschichte dieser und aller weiteren in dem Band enthaltenen Erzählungen führt dazu, dass der Editorische Bericht des Bandes mit fast 150 Seiten einer der bisher umfangreichsten der HKA geworden ist.

Herausgeber des Bandes ist Joachim Biermann, und als Bandbearbeiter war Josef Jaser tätig. Zu beziehen ist das Band über den Museumsshop des Karl-May-Museums: https://www.tradingpost.de/



Reprint zum Sonderpreis im zweiten Quartal 2017 (Meldung vom 04. April 2017)

Vom 1.4. bis 30.6.2017 ist folgender KMG-Reprint zu einem Sonderpreis erhältlich:

Karl May: Der Mir von Dschinnistan. Reprint der Karl-May-Gesellschaft. 2. Auflage. Hamburg 1997. 338 Seiten.

Der Reprint bringt den Abdruck der May-Erzählung Der ’Mir von Dschinnistan aus dem 34. und 35. Jahrgang (1908/09) der Zeitschrift Deutscher Hausschatz in Wort und Bild. Das neue Vorwort zu dieser Auflage, das u. a. die Publikationen verzeichnet, die von 1977 bis 1997 zu der Erzählung bzw. der Buchausgabe Ardistan und Dschinnistan erschienen sind, verfasste Hansotto Hatzig. Das Vorwort der ersten Auflage von Hansotto Hatzig und Claus Roxin ist ebenfalls abgedruckt wie auch eine Seitenkonkordanz Zeitschriftenfassung – Buchfassung.

Der Reprint kostet in diesem Zeitraum 19,90 Euro statt 41 Euro (zzgl. Versandkosten).

Bestellungen bitte an Reiner Pütz: reprints@karl-may-gesellschaft.de



Heft Nr. 191 der Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft erschienen (Meldung vom 03. März 2017)

Inhaltsverzeichnis2017-03-03

- Joachim Biermann: In eigener Sache (S.1)
- Gedenkblatt für die 2016 verstorbenen Mitglieder (S.2)
- Hans-Jürgen Düsing: Karl May und das ›Grazer Volksblatt‹ (Teil 1) (S.3)
- Peter Essenwein: Zum „bayerischen Dreierjuristen“ (S.17)
- Florian Schleburg: »Du irrst.« – »Du lügst.« Eine islamische Parallele zur Strafphantasie in Am Jenseits (S.18)
- Hartmut Wörner: Sie bestellten Brandy … Alkohol in Karl Mays Leben und Werk (III) (S.19)
- Peter Essenwein: Karl Mays Der schwarze Mustang. Die Erzählung als ein erster Schritt in eine ganz andere Richtung? Vom Buchtext des Lesers zum Textbuch des Mimen? (S.35)
- Nizar Sabir/Hartmut Wörner: Eine neue Karl-May-Übersetzung für Kurdistan (S.43)
- Joachim Biermann: Von Nachtwächtern und Todfeinden. Ein weitgehend unbekannter Abdruck einer Erzählung Karl Mays (S.55)
- Hans-Dieter Steinmetz: Nein, nicht in Frankreich! Mays Auslandsrezeption begann schon 1880 in Kroatien (S.60)
- Martin Lowsky: Ein großartiges Karl-May-Lexikon, ein gewaltiges Lesevergnügen. Über die Fortsetzung des Geografie-Lexikons von Lieblang/Kosciuszko (S.67)
- Gunnar Sperveslage: Ein fast vergessener Meister des Symbolismus. Eine Rezension zu Christiane Starcks ›Sascha Schneider‹ (S.69)

Unser Titelbild

Geburtstagsgruß an Karl May zum 175. Geburtstag am 25. Februar 2017. Das Foto wurde anlässlich seines 66. Geburtstags aufgenommen (Archiv Redaktion).



Jahrbuch der Karl-May-Gesellschaft 2016 erschienen (Meldung vom 17. Oktober 2016)

InhaltsverzeichnisCover Jahrbuch 2016

  • Florian Schleburg: Das sechsundvierzigste Jahrbuch (S.7)
  • Horst Briehl: Sonne, Mond und Sterne. Astronomie bei Karl May? (S.17)
  • Eckehard Koch / Gerd Hardacker: "Also eine Blutsbruderschaft, eine richtige, wirkliche Blutsbruderschaft, von der ich so oft gelesen hatte!" Die Darstellung der Blutsbrüderschaft bei Karl May - eine Bestandsaufnahme (S.79)
  • Thomas Kramer: ›Joseph und seine Brüder‹, Kara Ben Nemsi und die Ihren. Eine komparatistische Heldenreise zum Mythos bei Karl May und Thomas Mann (S.131)
  • Lutz Hagestedt: Helden und Herzen. Karl Mays lyrischer Kanon (S.189)
  • Ralf Georg Czapla: Etablierte und Außenseiter. Soziale Figurationen und ihre narrative Inszenierung in ›Dorfgeschichten‹ von Karl May, Ludwig Ganghofer und Kuni Tremel-Eggert (S.213)
  • Johannes Zeilinger: "Ich war gestorben gewesen und hatte dies doch bemerkt". Scheintod und Nahtoderfahrungen bei Karl May (S.241)
  • Rudolf Lüthe: Sehnsuchtsorte. Kulturphilosophische und rezeptionstheoretische Anmerkungen zu Karl Mays ›Orientzyklus‹ (S.271)
  • Thomas Le Blanc: "Darum will ich Märchenerzähler sein…". Karl May als phantastischer Autor (S.283)
  • Harald Eggebrecht: Wieviel Kolportage steckt im Spätwerk? (S.311)
  • Rudi Schweikert: Karl Mays Figuren des ›Dritten Geschlechts‹ - Überblick und Analyse. Eine Einführung in die Welt des Transgender bei Karl May (S.329)
  • Helmut Schmiedt: Literaturbericht (S.373)
  • Henning Franke: Medienbericht (S.387)
  • Joachim Biermann: Kongressjahr 2015 (S.417)
  • Die Autoren des Jahrbuchs (S.428)

siehe auch hier



Tagung der Karl-May-Gesellschaft in Naumburg (Stand: 05.05.2017) (Meldung vom 25. März 2016)

Die nächste Tagung der Karl-May-Gesellschaft findet von Donnerstag, den 05.10.2017 (Abend) bis Sonntag, den 8.10.2017 (Mittag) in Naumburg an der Saale statt.

Tagungsprogramm (PDF, Stand: 05.05.2017)

Anmeldeformular

Lageplan

Tagungsort ist das:

Ringhotel Mutiger Ritter, Rudolf-Breitscheid-Str.2, 06628 Naumburg OT Bad Kösen (Tel. 034463/637-0).

Das Tagungshotel ist inzwischen ausgebucht.

Weitere Zimmerangebote:


Die Hotelkontingente der KMG sind zum 31.01.2017 ausgelaufen. Bitte Buchung über die bekannten Portale im Internet, direkt beim Hotel oder tourismus@naumburg.de.