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-------> Schülerwettbewerb 'Karl May lebt' <-------



Letzte Nachrichten



10.05.2018: Prolog zu den Karl-May-Festtagen – Country- und Westernfest im Karl-May-Museum (Meldung vom 20. April 2018)

Als Prolog zu den Karl-May-Festtagen findet am Donnerstag, 10. Mai 2018, ab 11 Uhr das Country- und Westernfest im Karl-May-Museum statt.

Ein Erlebnis für die ganze Familie als Einstimmung auf das Karl-May-Festwochenende erwartet Sie am Himmelfahrtstag im Karl-May-Museum. Freuen Sie sich auf Country-Livemusik, Bastelstationen für Kinder, Lesungen, den Tanz der Oneida-Indianer und einen Einblick in die Handwerkskunst der Nordwestküste Amerikas.

Preise: Museumseintrittspreis, Radebeuler Einwohner zahlen unter Vorlage ihres Ausweises nur den halben Preis

Weitere Informationen unter www.karl-may-museum.de



Wiener Karl-May-Brief 1-2/2018 erschienen (Meldung vom 16. April 2018)

http://www.freundeskreis-karl-may.com/med/print/mag/wkmb/2017-34-150.jpgWiener Karl-May-Brief, 14. Jg., Nr. 1-2/2018, 59 S.

Aus dem Inhalt:
- Wilhelm Brauneder: Wir haben einen guten Freund verloren – Dr. Christian Heer­mann † (1936-2017)
- Hans Langsteiner: Nachdenkliches in Naumburg – Der 24. Kongress der Karl-?May-?Ge­sell­schaft
- Jürgen Brake: Kein Zwischenstopp in Mekka und Medina
- h[ans] l[angsteiner]: Wulffen und die Ich-Legende
- Robert Ciza: Pirnaer Kalendergeschichten – Einige unbekannte May-?Ab­drucke
- Karl May im Theater im Bunker (Mödling)
- Jürgen Brake: Karl May auf Wellness-Tour in Süderland – „Westphälische“ An­klän­ge in „Scep­ter und Ham­mer“
- Hans Langsteiner: Fast wie vom Mayster selbst – Franz Kandolfs „Die Söh­ne des Scheiks“
- Alexander Brandt: Produktwerbung mit Karl May – Buntstiftschachteln von Staedt­ler
- Robert Ciza: Baron und Schornsteinfeger – Unbekannte May-Übersetzungen aus nie­der­län­di­schen Zei­tungen
- Besuch bei Karl May (1930)
- Wilhelm Brauneder: Payerbach und Reichenau an der Rax – zwei „May-Orte“ Teil IV: Pay­er­bach und Ho­hen­stein-?Ernst­thal
- Wie die Chinesen einen Esel maultot machen
- Robert Ciza: Der Kaiserbauer vom Bodensee – Ein unbekannter May-Abdruck
- Ludwig Patsch: „Winnetou“ – Die Kritik an einem Radiohörspiel von 1955
- Wilhelm Brauneder: Marah Durimeh – Ergänzungen zur Textgeschichte
- Wilhelm Brauneder: Eine May-Ausgabe „Ost“ (DDR) schon 1956?
- Reinhard Habeck: Winnetou – Gruppenbild (Illustration)

Beziehbar über die Wiener Karl-May-Runde



Interview mit Christian Wacker (Meldung vom 14. April 2018)

Seit 1. April ist Dr. Christian Wacker neuer Direktor des Karl-May-Museums in Radebeul. Im Mitteldeutschen Rundfunk sprach er mit Andreas Berger über seinen Bezug zu Karl May und seine Pläne für das Karl-May-Museum.

Hier können Sie das Interview im MDR nachhören.



"Ilja Richter: Vergesst Winnetou" im SWR zum Download verfügbar (Meldung vom 13. April 2018)

http://iljarichter.de/page/wp-content/uploads/2013/05/KarlMay_Internet-212x300.jpgDer bekannte Schauspieler und Autor Ilja Richter tourt mit einem neuen Programm zu Karl Mays Leben: "Vergesst Winnetou"

Auf SWR 2 war das Stück am 10. April zu hören und steht nun zum Download bereit. Auf der Website des SWR 2 ist ebenfalls ein 11-minütiger Video-Zusammenschnitt zu sehen.

zum Download auf www.swr.de

Weitere Informationen zum Stück unter www.iljarichter.de

 

 

 




Reprint zum Sonderpreis: "Frohe Stunden" (Meldung vom 04. April 2018)

Vom 1.April. bis 30. Juni. 2018 ist folgender KMG-Reprint zu einem Sonderpreis erhältlich:

Karl May: Frohe Stunden. Unterhaltungsblätter für Jedermann. Reprint der Karl-May-Gesellschaft. Hamburg 2000, 368 Seiten.

1877/78 betreute Karl May als Redakteur den zweiten Jahrgang der Zeitschrift Frohe Stunden des Verlags von Bruno Radelli und veröffentlichte darin einen eigenen Roman und 11 Erzählungen. Aus Umfangsgründen konnte die KMG nicht den gesamten Jahrgang drucken, aber doch alle May-Texte, und zwar nicht neu montiert, sondern in der Originalpaginierung. Auch einige wichtige redaktionelle Seiten sind aufgenommen worden.

Die Einleitung von Siegfried Augustin informiert ausführlich über Mays Biografie der beiden Jahre, über den Verlag Radelli, über die in der Zeitschrift enthaltenen May-Texte und über die nicht einfachen Fragen der Datierung der Zeitschrift.

Eine Bibliografie der Erzählungen verfasste Ruprecht Gammler.

Der Reprint enthält:
- Der Oelprinz
- Die Gum
- Ein Abenteuer auf Ceylon
- Die Kriegskasse
- Aqua benedetta
- Auf der See gefangen
- Ein Self-man
- Husarenstreiche
- Der Africander
- Vom Tode erstanden
- Die Rache des Ehri und Nach Sibirien

Der Reprint kostet in diesem Zeitraum 19,90 Euro statt 44 Euro (zzgl. Versandkosten).

Bestellungen bitte an Reiner Pütz: reprints@karl-may-gesellschaft.de



2. Robert-Kraft-Symposium in Leipzig - Programm online (Meldung vom 26. März 2018)

https://www.robert-kraft.de/files/stacks_image_1731.jpgVom 12. bis 13. Mai 2018 findet in Leipzig das 2. Robert-Kraft-Symposium statt.

Tagungsort ist die Gartengaststätte "Futterkiste"; die Adresse lautet: 04277 Leipzig, An der Tabakstühle 44a.

Das Programm zum Symposium sowie alle weiteren Informationen sind jetzt online verfügar unter www.robert-kraft.de

mehr Termine und Veranstaltungen rund um Karl May unter: http://www.karl-may-lebt.de

 

 

 

 

 



Karl May & Co. Nr. 151 (März 2018) erschienen (Meldung vom 24. März 2018)

http://www.karl-may-magazin.de/typo3temp/pics/14364a8ed8.jpgAus dem Inhalt:

Karl May — Leben und Werk
- Hartmut Schmidt: Karl May in Palästina — Eine Ergänzung
- Rolf Dernen: Aus Karl Mays Bastelstube — Die Entstehung von „Winnetou 2. Band“
- Stefan Schmatz: Die tschechischen Karl-May-Ausgaben. Teil 3: Die „große Serie“ des Verlags Toužimský und Moravec (II)

Karl May im Film
- Henning Franke: Die Schweigsame. Zum Tod von Karin Dor
- Christine Hünseler: Zweimal May im Großformat. Winnetou-Filevent in Hamm
- Stefan von der Heiden: Winne … who? Die internationale Vermarktung der Karl-May-Filme (Teil 8) — Schweden
- Michael Petzel: Die „Constantin“ Großfotos. „Old Surehand 1. Teil“

Karl May auf der Bühne Nicolas Finke: Inszenierte Mixed Pickles. Parranoh, Firehand, Ribanna, Old Death — „Winnetou II“ auf der Bühne, im Film, Fernsehen und Hörspiel
- Henning Franke: „Die Leidenschaft für Freilichtbühnen steckte immer in mir drin“ Lagerfeuergespräche (33): Uwe Hänchen

Szene & Sonstiges
- Marc Hairapetian: „Wehe, wenn Ulbrich kommt!“. Interview mit Rüdiger Bahr zum „Aktion- und Musik-Schauspiel Winnetou“ und dem ZDF-Adventsvierteiler „Lockruf des Goldes“
- Malte Ristau: Old Shatterhand als Gartenzwerg? Eine sonderliche Darstellung im Kolorit der 1960er-Jahre
- Jenny Florstedt: Ufos, FBI und Karl May. Ein Nachruf auf Christian Heermann
- Irmgard Elhachoumi: Familientreffen mit buntem Beiprogramm. 24. Kongress der Karl-May-Gesellschaft
- Nicolas Finke: Ziemlich beste Freunde. Wie sich die Führungsriege des Radebeuler Karl-May-Museums vor dreißig Jahren selbst zerlegte / Die Karl-May-Szene und die Stasi, Teil 4
- Michael Kunz: Figuren, Bücher, Spiele und ein Messer. Karl-May-Ausstellung in Iserlohn

das Heft ist zu beziehen über: Mescalero e.V.



Neuerscheinung: Karl Mays Magischer Orient, Band 5 (Meldung vom 22. März 2018)

http://www.karl-may.de/images/titelbilder_gross/02505.jpgAlexander Röder / Thomas Le Blanc / Tanja Kinkel / Karl-Ulrich Burgdorf / Friedhelm Schneidewind / Jacqueline Montemurri: Sklavin und Königin. Karl Mays Magischer Orient. Band 5. Karl-May-Verlag Bamberg/Radebeul. 480 Seiten. Broschiert. ISBN 978-3-7802-2505-4. Preis: 19,99 €

Verlagstext:
Nach den Kämpfen gegen den Schut und Al-Kadir trifft Kara Ben Nemsi auf die Niederländerin Marijke van Beverningh und befreit sie aus ihrer Gefangenschaft als Sklavin. Gemeinsam mit Marijke, Sir David Lindsay, Hadschi Halef Omar und Magier Haschim verfolgt er daraufhin die Sklavenhändler bis nach Katar. Dort gelingt es den Freunden zwar, sich in die Bande einzuschmuggeln, doch bald müssen sie fliehen: mitten durch die Wüste, wo sie gegen einen Dämon kämpfen, und weiter durch Zeit und Raum ins mystische Königreich von Saba. Hier wird vor allem Marijke von der intriganten Königin und ihren magischen Fähigkeiten auf die Probe gestellt.

Die einzelnen Teile des Episodenbandes:
- Alexander Röder "An der Piratenküste"
- Karl-Ulrich Burgdorf "Die Wüste des Todes"
- Friedhelm Schneidewind "Die Gelehrten von Hadramaut"
- Jacqueline Montemurri "Die Königin von Saba"
- und ein Prolog "Eine Befreiung" von Thomas Le Blanc, Leiter der Phantastischen Bibliothek in Wetzlar
- und ein Epilog "Ein gesiegelter Brief" von Bestseller-Autorin Tanja Kinkel

erschienen im Karl-May-Verlag

 

 



Neuerscheinung: Erich Wulffen - Zwischen Kunst und Verbrechen (Meldung vom 18. März 2018)

https://elektrischer-verlag.de/files/shop/cover/Wulffen_Zwischen_Kunst_und_Verbrechen.jpgErich Wulffen: Zwischen Kunst und Verbrechen. Kriminalpsychologische Aufsätze und Essays. Herausgegeben von Jürgen Seul und Albrecht Götz von Olenhusen. Elektrischer Verlag. Berlin. 236 Seiten. Taschenbuch. ISBN 978-3-943889-66-6. Preis: 12,90€

Verlagstext
Eine Anthologie der wichtigsten und besten Aufsätze von Erich Wulffen, einem der »Väter« der deutschen Kriminalpsychologie, herausgegeben von Jürgen Seul und Albrecht Götz von Olenhusen.
Erich Wulffen (1862–1936) zählt zu den Wegbereitern des modernen Strafvollzugs, aber auch zu den »Vätern« der deutschen Kriminalpsychologie. Darüber hinaus schrieb er zehn Romane, zwei Lustspiele und einen Gedichtband. Jürgen Seul und Albrecht Götz von Olenhusen legen mit dem Titel »Erich Wulfen – Zwischen Kunst und Verbrechen. Kriminalpsychologische Aufsätze und Essays« eine Anthologie seiner wichtigsten und besten Aufsätze vor, darunter auch Texte mit kriminologischen Betrachtungen über Leben und Werke berühmter Persönlichkeiten, etwa Goethe, Schiller, Wagner, Karl May, Gerhard Hauptmann und Sigmund Freud. Einige der hier versammelten Aufsätze werden nun erstmals veröffentlicht.

erschienen bei Elektrischer Verlag

 

 



Saisonstart: Erlebnisrundgänge mit Karl May in Radebeul (Meldung vom 17. März 2018)

Am Samstag, 7. April und Sonntag, 8. April 2018 ist es wieder so weit. Bis zum 28. Oktober finden im Karl-May-Museum Radebeul jeden Samstag und Sonntag jeweils um 11 Uhr die Erlebnisrundgänge mit Karl May „Damals, als ich Old Shatterhand war …“

Karl May höchstpersönlich führt seine kleinen und großen Gäste in der Kluft von „Old Shatterhand“ durch sein einzigartiges Museum. Freuen Sie sich auf spannende Abenteuergeschichten aus dem Wilden Westen, die drei berühmtesten Gewehre der Welt und eine Kostprobe von Mays „Indianisch“-Kenntnissen.



Karl May in Leipzig - Sondernummer (Meldung vom 14. März 2018)

http://www.freundeskreis-karl-may.com/med/print/mag/kmInLeipzig/112-150se.jpgSondernummer von Karl May in Leipzig anlässlich des 30-jährigen Bestehen des Freundeskreises; Umfang: 16 Seiten

Inhalt:
Günther Wüste: Karl-May-Fortsetzer oder Das zweite Leben Winnetous

das Heft ist zu beziehen über: Freundeskreis Karl May Leipzig e.V.

 




Karl May in Leipzig Nr. 112 (März 2017) erschienen (Meldung vom 14. März 2018)

http://www.freundeskreis-karl-may.com/med/print/mag/kmInLeipzig/112-150.jpgAus dem Inhalt:
- Uwe Lehmann: Minna und Karl. Die Geschichte einer Wohl-kaum-Romanze
- Martin Schulz: Wo nahm der Kanal von Suez seinen Ausgang? Ein kleiner Bau­stein zur Fra­ge der Quel­le ei­nes Auf­sat­zes aus »Schacht und Hütte«
- Rudi Schweikert: „Die Erde und ihre Entstehung“ und „Das Winterleben der Pflan­ze“ – nicht von Karl May. Klä­ren­des zur Text­her­kunft
- Martin Schulz: Allerlei (nicht) von Karl May (VIII) - Anekdoten aus der Mot­ten­kis­te
- Jenny Florstedt: „Fräulein Rothaut“. Winnetou schon 1916 erstmals auf der Büh­ne
- Dana Horáková: Die Schoßhunde des Old Shatterhand
- Klara May: Karl Mays Hund Cherry
- Tobias Weskamp: Old Sherlock: Mit Deerstalker und Henrystutzen auf Fähr­ten­su­che - Teil II -
- Jenny Florstedt / Martin Schulz: Der falsche May. Nummer Elf. – Ein Re­dak­teur fei­ert Ju­bi­lä­en
- Joachim Schneider: Unser Häuptling hat uns verlassen!
- Old Shatterhand. Wie ich Karl May begegnete.
- Joachim Schneider: Weihnachten mit Karl May
- Das Geheimniß des Indianers. Nach Mitteilungen eines deutsch-?ame­ri­ka­ni­schen Arz­tes. [II]

- Mit einer Beilage zum Tode von Dr. Christian Heermann

das Heft ist zu beziehen über: Freundeskreis Karl May Leipzig e.V.



Sonderausstellung im Karl-May-Museum: (Meldung vom 13. März 2018)

Vom 22. April bis 1. September 2018 zeigt das Karl-May-Museum Radebeul die Sonderausstellung "80 Jahre Karl May in Rathen".

Die Sonderschau wirft einen Blick zurück auf die Entstehungsgeschichte der ältesten Karl-May-Spiele Deutschlands, die seit 1938 auf der Felsenbühne in Rathen bei Dresden stattfinden. Neben historischen Dokumenten, Fotografien und Filmaufnahmen werden besondere Kostüme, Requisiten und Akteure der Naturbühne präsentiert.

weitere Informationen zur Ausstellung unter www.karl-may-museum.de



Heft Nr. 195 der Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft erschienen (Meldung vom 11. März 2018)

195Inhaltsverzeichnis
- Joachim Biermann: In eigener Sache
- Josef Jaser: Karl Mays frühe Werke im Überblick. Entstehungszeitraum 1874—1882
- Klaus Eggers: „Il Sangue mio“. Eine Richtigstellung
- Hartmut Schmidt: Wohne auf Schiff Sethi. Neues über Karl Mays Ägyptenaufenthalt
- Hartmut Wörner: Zwei Reden über Humanität
- Hans-Jürgen Düsing: Eine kurze Geschichte der Geographischen Predigten
- Joachim Biermann: Friede auf Erden oder Und Friede auf Erden? Zur Titelgestaltung eines Werkes
- Albrecht Götz von Olenhusen: Kleinode aus den Welten von Phantasie und Wissenschaft. 25 große Mikro-Studien Rudi Schweikerts
- Johannes Zeilinger: Kein Herr der Heerscharen. Krüger-Beis Lebensgeschichte, diesmal von ihm selbst erzählt

 

 



Ilja Richter: Vergesst Winnetou - Termine im Mai (Meldung vom 08. März 2018)

http://iljarichter.de/page/wp-content/uploads/2013/05/KarlMay_Internet-212x300.jpgDer bekannte Schauspieler und Autor Ilja Richter tourt mit einem neuen Programm zu Karl Mays Leben: "Vergesst Winnetou"

Aktuelle Termine:
12. Mai 2018: Friedberg, Theater Altes Hallenbad
17. Mai 2018: Bünde, Universum
19. Mai 2018: Berlin, Schlossparktheater

Ankündigunsgtext:
Sicher kennen Sie Winnetou! Aber kennen Sie auch Karl May?
Wenn Ilja Richter das schräge Leben eines Karl May erzählt, wird das gerade bei ihm, mit ihm und durch ihn – kein „gerader“ Abend! Aber ein unterhaltsamer!
In 90 Minuten schildert er Mays Schicksalsweg: Vom Kleinkriminellen zum Bestseller-Autor. Hochstapler und Genie! Und mit 200 Millionen Auflage heute noch Deutschlands erfolgreichster Schriftsteller.
Aber: „Vergesst Winnetou“ bedeutet auch: DA WAR SO VIEL MEHR.

Weitere Informationen unter www.iljarichter.de




Artikel-Archiv (Meldung vom 06. März 2018)

von Sigbert Helle

Auf der Mitarbeitertagung der KMG am 24./25.2.2018 wurde folgende Neuregelung der Einlieferung von Artikeln aus Zeitungen und Zeitschriften vereinbart:

Nachdem die KMG ihren Zeitungsausschnittdienst schon vor einiger Zeit aufgegeben hatte, hat nun das Museum in Radebeul auch keinen mehr. Deshalb geht die dringende Bitte an alle May-Interessenten, diese Leerstelle auszufüllen. Um das Verfahren zu vereinfachen, bietet die KMG jetzt eine zentrale Einlieferungsdresse für alle Artikel aus allen Periodika aller Zeiträume an:

Originale und Fotokopien gehen an: Sigbert Helle, Dorfstraße 20, 19273 Preten

Scans gehen an: km@sigbert.de

Scans bitte nicht (!) in PDFs eingebettet sondern pur als Bitmap (Jpeg, Tiff etc) und bitte mit mind. 300 dpi

Bitte Einlieferung mit ausreichenden bibliographischen Daten, auch Seitenangabe. Bei vielen Zeitungen ist Angabe der Lokal-Ausgabe erforderlich (BILD z. B. genügt nicht).



-------> Schülerwettbewerb 'Karl May lebt' <------- (Meldung vom 04. März 2018)

Aus Anlass ihres fünfzigjährigen Bestehens im Jahre 2019 richtet die Karl-May-Gesellschaft e.V. einen Wettbewerb "Karl May lebt" für Karl-May-Projekte im Schulunterricht aus.

Ziel des Schülerwettbewerbs ist es, gerade heute junge Leserinnen und Leser mit den Geschichten und Romanen dieses großen Erzählers wieder vertraut zu machen, um so das vielschichtige und bedeutende Werk Karl Mays auch bei künftigen Generationen zu verankern.

Download Ausschreibungstext (PDF)

Download Handreichung für Lehrer (PDF)



Neuerscheinung: Karl May Haus Information - Nr. 33 (Meldung vom 28. Februar 2018)

http://karl-may-haus.de/wp-content/uploads/2018/02/KMHI-33.pngAus dem Inhalt:
- Hans-Dieter Steinmetz: Der geheimnisvolle Oberförster
- Hans-Dieter Steinmetz: Die Einbürgerung Christian Gotthilf Pollmers (1835)
- Hartmut Wörner: Dr. Karl Emil Göttelmann
- Hans-Dieter Steinmetz: Brief Karl Mays an Houston Stewart Chamberlain (1906)
- Hans-Dieter Steinmetz: ‚Merhameh‘ im Aachener ‚Volksfreund‘ 1909
- Jenny Florstedt: Oskar Neumann über Karl May
- Jürgen Seul: Karl May in den Lebius-Artikeln nach 1912
- Jens Pompe: Was wollte Richard Plöhn in Siegmar?
- Jens Pompe: „Der erste Auftrag seit 20 Jahren, der etwas einbringt“
- Hartmut Schmidt: Zum Gedenken an Adolf Stärz
- Hainer Plaul: Dr. Christian Heermann †
- Henry Kreul: Zum Gedenken an Rainer Klis
- Wolfgang Hallmann: … oder was ich ihm auf seinem letzten Weg mitzugeben hätte
- André Neubert: Rund um das Karl-May-Haus



Ehrenschlaraffe "Winnetou" (Meldung vom 26. Februar 2018)

von René Wagner

Schlaraffische Vereine gibt es, seit ihrer Gründung 1859 in Prag, weltweit und diese widmen sich der Pflege von Kunst, Freundschaft und Humor. Eine besondere Ehrung erweisen diese Vereine den verstorbenen Heroen der Kunst und Wissenschaft, in dem sie zu Ehrenschlaraffen ernannt werden. Ein Ehrenschlaraffe erhält bei der Erkürung einen meist schlaraffisch geprägten Ehrenschlaraffen-Namen, der auf das Werk der betreffenden Person Bezug nimmt.

Der Verein Schlaraffia Meißen erkürte, drei Tage vor seinem 176. Geburtstag (25. Februar), als vierter Verein weltweit und erster in seiner sächsischen Heimat, den Volksschriftsteller Karl May zum Ehrenschlaraffen "Winnetou". Damit ist für diesen Verein die Verpflichtung verbunden das Erbe Karl Mays zu bewahren und den Besuch des Karl-May-Museums zu fördern. Mit Karl May wurde ein Schriftsteller geehrt, der mit seinen Erzählungen sicher auch einer großen Anzahl von Schlaraffen nicht nur in ihren Kindheitstagen viel Freude bereitete. Mit der dichterischen Figur "Winnetou" schuf er, zumindest für den deutschsprachigen Raum, zusätzlich ein Synonym für die Indianer überhaupt. Seine Schriften erschienen mittlerweile in 48 Sprachen und einer Gesamtauflage von mehr als 200 Millionen Exemplaren.



Neuerscheinung: Wilder Westen Made in Germany (Meldung vom 22. Februar 2018)

http://muehlbeyer-verlag.de/assets/images/d/Wilder%20Westen%20Made%20in%20Germany_450x600-df3f72ad.jpgReiner Boller: Wilder Westen made in Germany. Mühlbeyer Filmbuchverlag, Frankenthal. 524 Seiten. Paperback. ISBN 978-3-945378-41-0. Preis: 29,90€.

Verlagstext:
Deutsche Western-Produktionen, das sind vor allem die ikonischen Karl-May-Verfilmungen der 1960er Jahre. Doch von der Stummfilmzeit an hat der deutsche Wildwest-Film seine Traditionen. Schauspieler wie Lex Barker, Pierre Brice, Stewart Granger, Hans Albers, Hellmut Lange, Gojko Mitic oder zuletzt Wotan Wilke Möhring und Nik Xhelilaj verkörperten die Männer des Westens. Das Kino- und Fernsehpublikum hält diese so ungewöhnliche wie besondere Genrevariation im kulturellen Gedächtnis.
"Wilder Westen made in Germany", das Handbuch zum deutschen Western, schildert dieses ganz spezielle Phänomen anhand seiner Filme und seiner Stars. Autor Reiner Boller hat über Jahre zu dem Thema recherchiert, hat Archive und Drehorte besucht und viele der Beteiligten – speziell an den klassischen Karl May-Filmen – persönlich gesprochen. Bei seiner Aufarbeitung wurde er besonders von Matthias Wendlandt, dessen Vater in den 1960er Jahren die berühmte Winnetou-Reihe produzierte, sowie von Christian Becker, dem Produzenten der RTL-Neuverfilmung, unterstützt.

erschienen bei Mühlbeyer Filmbuchverlag



Sonderheft der Karl-May-Gesellschaft Nr. 159 erschienen (Meldung vom 10. Februar 2018)

SH_159Albrecht Götz von Olenhusen, Michael Rudloff, Karl Schäfer (Hg.): „Mehr Licht!“. 'Tabu-Themen' der Karl-May-Forschung. Vorträge des 4. Karl-May-Symposiums der Akademie für Weiterbildung Waldhof in Freiburg-Littenweiler in Kooperation mit dem Karl-May-Freundeskreis Freiburg am 18./19. Februar 2017. 157 Seiten. Preis: 8 Eur (zzgl. Versandkosten) .

Inhaltsverzeichnis:
- Albrecht Götz von Olenhusen: “Mehr Licht!” Das 4. Freiburger Karl-May-Symposium – Vorwort, Rück- und Ausblick
- Programm des Symposiums
- Hier begann der Erfolg von Karl May. Am Gebäude Wallstraße 10 erinnert eine Bronzetafel an den Verleger Friedrich Ernst Fehsenfeld (Badische Zeitung)
- Christine Richard: Winnetous “küssliche Lippen”. Zum 175. Geburtstag von Karl May: Eine spannende Tagung über die Tabus der May-Forschung (Basler Zeitung)
- Rudi Schweikert: Er genoß es mit der Eleganz einer Dame: Erzähleremotionen – Autorenemotionen? Überlegungen zur psychosexuellen Konstitution Karl Mays
- Albrecht Götz von Olenhusen: Karl May und Einer seiner Bewunderer. Arno Schmidt, SITARA und Karl May – Geschichte einer Kontroverse
- Rainer Jeglin: Karl May war kein Antisemit – oder doch?
- Peter Hofmann: Spurensuche in der Tabuzone. Zu Karl Mays Evangelium
- Joachim Biermann: Alles nur geklaut? Zum Umgang Karl Mays mit seinen Quellen
- Hans-Dieter Steinmetz: War Karl May Spiritist? Karl Mays Beziehungen zum Spiritismus zwischen 1880 und 1900
- Lorenz Hunziker: Die Frauenrollen in Karl Mays klassischen Reiseerzählungen. Über Weiblichkeit zum Edelmenschen

Bestellungen bitte an: vertrieb[AT]karl-may-gesellschaft.de



Neuerscheinung: 150 Jahre Schachclub 1868 Bamberg (Meldung vom 10. Februar 2018)

http://www.karl-may.de/images/titelbilder/03500.jpgGünter Lossa u. Bernhard Schmid: "Das Haar muss ziehen!" 150 Jahre Schachclub 1868 Bamberg. Chronik - Anekdoten - Partien - Probleme. Hrsg. vom Schachclub Bamberg. Karl-May-Verlag, Bamberg / Radebeul. 264 Seiten, 175 s/w und 130 farbige Bilder sowie 34 Schachdiagramme. Hardcover. ISBN 978-3-7802-3500-8. Preis: € 25,00

Verlagstext:
Einer der ältesten noch bestehenden Schachvereine wurde 1966, 1976 und 1977 Deutscher Mannschaftsmeister sowie 1983/84 Deutscher Pokalsieger und feiert 2018 ein großes Jubiläum!
Mit den Schachgroßmeistern Lothar Schmid (über 50 Jahre Karl-May-Verleger) und Dr. Helmut Pfleger kam internationales Flair nach Bamberg und bei vielen Veranstaltungen war die Schachelite - wie z. B. die Weltmeister Dr. Michael Botwinnik, Dr. Max Euwe, Bobby Fischer, Anatoli Karpow, Tigran Petrosjan, Boris Spasski und Michael Tal - zu Gast!
Nach einem kurzen Einblick in die Geschichte des Schachs allgemein und in Bamberg wird in einem ausführlichen Chronikteil die vielseitige Vereinsgeschichte aufgearbeitet. Aber nicht nur Schachspieler wird dieses Buch begeistern, sondern auch jeden mit Interesse an der Regionalgeschichte Bambergs, die die Autoren mit viel Herz und Charme in persönlichen Erzählungen, Anekdoten und Fakten zum Leben erwecken.
Vom Gründungsjahr bis hin zur heutigen Zeit werden die regionalen Gegebenheiten näher betrachtet und durch zahlreiche Bilder anschaulich dargestellt, so u. a. auch die zahlreichen Spiellokale, von denen viele heute nicht mehr existieren.
Ausgewählte Bamberger Weltklassepartien und Schachprobleme bereichern diesen Band, ergänzt durch Aufstellungen zu Einzelerfolgen Bamberger Spieler auf oberfränkischer, bayerischer und deutscher Ebene, der Ersten Vorsitzenden und Ehrenmitglieder sowie der Mitgliederzahlen.
Hinzu kommt eine kaum bekannte Groteske des Bamberger Schachautors Max Weiß: "K. May als Schachspieler" (Erstabdruck in der Wiener Schachzeitung 1903).

erschienen im Karl-May-Verlag



Neuerscheinung: Illustrierte Bibliografie der Werke von Karl May (Update) (Meldung vom 10. Februar 2018)

https://www.epubli.de/shop/buch/70442/cover/front/200Edmund-Kara Jendrewski: Illustrierte Bibliografie der Werke von Karl May, die im Verlag Friedrich E. Fehsenfeld, Freiburg i. Br., verlegt worden sind. 1892 bis 1912. Verlag epubli, Berlin. 108 Seiten. Hardcover. ISBN 978-3-7450-9401-5. Preis: 41,99€

Verlagstext:
Bibliografie der Werke von Karl May, alles was im Verlag von Friedrich Ernst Fehsenfeld, Freiburg i. Breisgau erschienen ist.
Über 300 Abbildungen zeigen die Früchte der Zusammenarbeit des Autors und des Verlegers. Werksbibliografie. Besonders einfache Zuordnung der einzelnen Werke und der verschiedenen Einbandgestaltungen. Die über 300 Abbildungen zeigen jede im Verlag erschienene Buchvariante.

erschienen bei epubli



5. Freiburger Karl-May-Symposium (Meldung vom 30. Januar 2018)

Am Wochenende 28. bis 29. April 2018 findet das inzwischen 5. Freiburger Karl-May-Symposium statt.

weitere Informationen auf der Website des Karl-May-Freundeskreises Freiburg



Neuerscheinung: Mounir Fendri: Krüger-Bei (Meldung vom 01. Januar 2018)

http://www.freundeskreis-karl-may.com/med/print/buc/thelem/kruegerBei508.jpgMounir Fendri: Krüger-Bei. Ein deutsch-maghrebinisches Schicksal. Thelem w.e.b Universitätsverlag und Buchhandlung. Dresden. 236 Seiten. Paperback. ISBN 978-3-945363-78-2. Preis: 34,90€

Klappentext
Im Jahr 1881 führte Karl May beim deutschen Lesepublikum Krü­ger-Bei ein, ei­nen deut­schen Exi­lan­ten, der es am Hof des Beys von Tu­nis zum Kom­man­dan­ten der Leib­wa­che ge­bracht ha­be. May schreibt hier ein schwe­res und kei­nes­wegs mit Er­folg ge­seg­ne­tes Lebens­schick­sal um: Jo­hann Gott­lieb Krü­ger aus Meck­len­burg war mit ge­rin­ger Schul­bil­dung in die Frem­den­le­gion ein­ge­tre­ten, aus ihr in Nord­af­ri­ka de­ser­tiert und auf Irr­we­gen durch die Ber­be­rei schließ­lich am Hof des Beys von Tu­nis als kärg­lich be­sol­de­tes Mit­glied der Leib­wa­che auf­ge­nom­men wor­den.
Hier werden von Mounir Fendri, dem Entdecker der handschriftlichen Le­bens­be­schrei­bung Krü­gers, die­se Ma­nu­skrip­te zum ers­ten Mal mit ei­ner um­fas­sen­den bio­gra­phi­schen Ein­lei­tung und gründ­li­chen Kom­men­ta­ren he­raus­ge­ge­ben. Mit den Bei­trä­gen von Wal­ter Schmitz zur Ko­lo­nial­kul­tur in Deutsch­land und von Mar­tin Lows­ky zu Karl May ge­währt der Band ei­nen um­fas­sen­den Ein­blick in Phan­ta­sie und Wirk­lich­keit des ko­lo­nia­len Zeit­al­ters. Jo­hann Gott­lieb Krü­ger aber ge­winnt hier erst­mals sei­ne ei­ge­ne Stim­me.

erschienen bei Thelem

 



Neuerscheinung: Karl Mays Inferno - Eine kriminalpsychologische Biografie (Meldung vom 17. Dezember 2017)

http://www.karl-may.de/images/titelbilder_gross/00561.jpgErich Wulffen: Karl Mays Inferno. Eine kriminalpsychologische Biografie. Hrsg. von Albrecht Götz von Olenhusen und Jürgen Seul. Karl-May-Verlag, Bamberg / Radebeul. 480 Seiten. Hardcover. ISBN 978-3-7802-0561-2

Verlagstext:
Zur Wirkungsgeschichte Karl Mays gehört auch das ungewöhnliche Schicksal der sensationellen Biografie "Karl Mays Inferno" des Juristen und Kriminalpsychologen Erich Wulffen, die hier erstmals fast 90 Jahre nach ihrer Niederschrift veröffentlicht wird. Die im Auftrag des Karl-May-Verlags verfasste Studie wurde von Mays Witwe rundweg abgelehnt: Ende 1931 verbrannte Klara May das Originalmanuskript in einem beispiellosen Autodafé im Kamin der Villa "Bärenfett". Zwei Abschriften dieser bemerkenswerten und tiefgründigen Analyse der Straftaten des jungen Karl May entgingen jedoch dem Feuertod.
Der Band dokumentiert und kommentiert die schwierige Entstehungsgeschichte mit bislang unbekanntem Archivmaterial und Briefwechseln zwischen Klara May, Erich Wulffen und Euchar Albrecht Schmid. Mit dieser ersten mit wissenschaftlichem Anspruch verfassten Biografie verbinden sich zugleich neue Einblicke in eine bislang unbekannte Seite der Kriminalitäts-, Literatur- und Verlagsgeschichte.

erschienen im Karl-May-Verlag



2. Robert-Kraft-Symposium (Meldung vom 16. Dezember 2017)

https://www.robert-kraft.de/files/stacks_image_1731.jpgVom 12. bis 13. Mai 2018 findet in Leipzig das 2. Robert-Kraft-Symposium statt.

Tagungsort ist die Gartengaststätte "Futterkiste"; die Adresse lautet: 04277 Leipzig, An der Tabakstühle 44a.

Eine elektronische Anmeldung mit Frühbucherrabatt (30 €) bis 31.12.2017 ist jetzt möglich.

weitere Informationen unter www.robert-kraft.de

mehr Termine und Veranstaltungen rund um Karl May unter: http://www.karl-may-lebt.de

 

 

 

 



Jahrbuch der Karl-May-Gesellschaft 2017 erschienen (Meldung vom 23. Oktober 2017)

JbKMG2017

Das Jahrbuch 2017 ist soeben erschienen und wird ab dieser Woche an die Mitglieder und Abonnenten ausgeliefert. Der Band ist 431 Seiten stark und enthält wieder vielfältige und vielversprechende Beiträge. Leser des Jahrbuches, sind herzlich eingeladen, Bewertungen und Kritiken zum Jahrbuch oder auch zu einzelnen Beiträgen zur Veröffentlichung hier auf dem Blog einzureichen. Senden Sie Ihre Texte bitte an: gunnar.sperveslage[@]karl-may-gesellschaft.de

Ankündigungstext:
Das 47. Jahrbuch dokumentiert erneut die überaus produktive wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Leben, Werk und Wirkung Karl Mays. Eröffnet wird der Band von Überlegungen zu einem neu entdeckten Brief Mays an den Historiker Karl Lamprecht. Es folgen u. a. eine biografische Erforschung von Mays rätselhaftem Großvater väterlicherseits und dessen Spuren im Werk des Autors, eine Untersuchung des lange Zeit verschollenen Erzählfragments „Der verlorene Sohn“ sowie eine Quellenstudie zum geografischen Namen „Befour“. Ferner werden Mays Umgang mit authentisch-wissenschaftlichen Quellen in „Waldröschen“ und „Winnetou II“, die dichterische Verarbeitung seiner Orientreise in der Lyrik- und Aphorismensammlung „Himmelsgedanken“ und seine Schrift „Frau Pollmer, eine psychologische Studie“ in den Fokus genommen. Ein Vergleich Mays mit Dante Alighieri zeigt, dass die „Göttliche Komödie“ Details von Mays symbolischem Spätwerk vorwegnimmt. Ein Literatur- und Medienbericht sowie die Aktivitäten der Karl-May-Gesellschaft komplettieren das Jahrbuch.

Inhaltsverzeichnis
- Hartmut Vollmer: Das siebenundvierzigste Jahrbuch
- Hartmut Vollmer: »Ich habe das herzliche Bedürfniß, Ihnen die Hand drü­cken zu dür­fen …«. Über­le­gun­gen zu ei­nem neu ent­deck­ten Brief Karl Mays an den His­to­ri­ker Karl Lamp­recht
- Klaus Eggers: Napoleon und Oberförster. Auf der Spur des bio­lo­gi­schen Groß­va­ters
- Christoph F. Lorenz: Die Rückkehr in die Heimat. Karl Mays frü­hes Ma­nu­skript-?Frag­ment ›Der ver­lo­re­ne Sohn‹ als In­spi­ra­tion und Mo­tiv­quel­le
- Rudi Schweikert: »Da fand ich das Wort Befour«. Zur Herkunft der Na­mens­form ›Be­four‹ für Karl Mays frü­hen Sehn­suchts­ort und ei­ni­ges zu ih­rem Kon­text
- Eckehard Koch / Gerd Hardacker: »Winnetou liebt Juarez …«. Indianer und Deut­sche in Karl Mays Ro­ma­nen um Be­ni­to Juá­rez und Kai­ser Ma­xi­mi­li­an von Me­xi­ko
- Sophia Wege: Der Leser hat immer Recht. Karl Mays Evolutionäre Ästhetik
- Ulf Abraham: Karl May als Erzähler · Semantische Felder und Textmuster in ›»Weih­nacht«!‹
- Hartmut Wörner: Zwischen Depression und Aufbruch. Karl Mays Ori­ent­rei­se und sein Ge­dicht­band ›Him­mels­ge­dan­ken‹
- Stefan Schawe: Frau Pollmer, die Femme fatale. Ein Mythos als Mittel der Ver­gan­gen­heits­be­wäl­ti­gung in Karl Mays ›psy­cho­lo­gi­scher Stu­die‹
- Peter Hofmann: Der Streit um das wahre Bild. Karl Mays ›Winnetou IV‹ als Ido­la­trie­dis­kurs
- Hermann Wohlgschaft: Ein ›undogmatisches Christentum‹ oder Wie ›christ­lich‹ dachte Karl May?
- Karl May: Mein Glaubensbekenntnis
- Florian Schleburg: Ich-Erzähler, Sünder, Visionäre. Karl May und … Dan­te Ali­ghie­ri
- Helmut Schmiedt: Literaturbericht
- Henning Franke: Medienbericht
- Joachim Biermann: Im Banne der 1960er Jahre. Die Karl-May-Ge­sell­schaft 2016

Erschienen im Hansa Verlag, Husum



Neuerscheinung: Franz Kandolf: Die Söhne des Scheiks (Meldung vom 27. September 2017)

http://www.karl-may.de/images/titelbilder_gross/00131.jpgFranz Kandolf: Die Söhne des Scheiks. Karl-May-Verlag, Bamberg / Radebeul. 624 Seiten. Hardcover. ISBN 978-3-7802-0131-7. Preis: 22 €

Verlagstext:
Franz Kandolfs in den 1930er-Jahren entstandene spannende Karl-May-Pastiche knüpft inhaltlich an Ereignisse aus den Bänden 2 und 3 der Gesammelten Werke an, "Durchs wilde Kurdistan" und "Von Bagdad nach Stambul".
Die geheimnisvolle Marah Durimeh schickt Brief und Amulett an Kara Ben Nemsi mit der Bitte, sich des Ssali Ben Aquil anzunehmen. Diese Gestalt, die im Werk Karl Mays eigentlich eine Nebenfigur ist, wird von Kandolf nun in den Mittelpunkt seiner Fortsetzungsgeschichte gerückt. Die zwei Söhne eines kurdischen Scheiks sind vom rachsüchtigen und goldgierigen Sekmet Beg entführt worden. Kara Ben Nemsi befreit zusammen mit seinen Gefährten Hadschi Halef Omar, dessen Sohn Kara Ben Halef und dem unvermeidlichen Sir David Lindsay nicht nur die beiden Knaben, sondern entdeckt auch einen reichen Goldschatz, den Sekmet Beg und der persische Zollaufseher Hussein Ali gestohlen haben.
Mit einem erläuternden Nachwort von Prof. Dr. Christoph F. Lorenz.

erschienen im Karl-May-Verlag