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Sonderausstellung: Das Herz des Orients gewinnen!

In der Zitadelle Spandau, Berlin, ist vom 23. September 2023 bis 7. Januar 2024 die von Thomas Kramer kuratierte Ausstellung „Das Herz des Orients gewinnen! Armenier, Eziden und Kurden bei Karl May und wie sie sich selbst sehen“ zu sehen.

Vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen stellt die Ausstellung die Aktualität von Karl Mays Orienterzählungen zur Diskussion. Armenische, ezidische und kurdische Teams gestalten dazu eigene Ausstellungskapitel. Erstmals überhaupt wird damit die Lebenswirklichkeit der bei May beschriebenen Menschen von den heutigen Communities anhand spektakulärer und z.T. noch nie gezeigter Ausstellungsstücke geschildert. Viele der in Romanen wie „Durchs wilde Kurdistan“ (1892) beschriebenen Ethnien und Religionsgemeinschaften sind in ihren Herkunftsregionen Opfer von Terror und Unterdrückung. Als Teil unserer Gesellschaft sehen sie sich oft mit Populismus und Fremdenhass konfrontiert.

Anhand von zeitgenössischen Büchern, Landkarten und Dokumenten (u.a. Erstausgaben) werden die Inhalte und das historische Umfeld von Mays Romanen vorgestellt, kritisch hinterfragt und mit der heutigen Situation der Menschen im Nahen Osten und in Deutschland verglichen.

weitere Informationen unter www.zitadelle-berlin.de

Einen Podcast von Uwe Kullnick finden Sie auf den Seiten von Literaturradio Hörbahn.

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Sonderausstellung im Karl-May-Museum: 180 Jahre Friedrich Eduard Bilz

180 Jahre Friedrich Eduard BilzVom 2. April 2022 bis 3. Juli 2022 zeigt das Karl-May-Museum Radebeul die Sonderausstellung „180 Jahre Friedrich Eduard Bilz“.

Anlässlich des 180. Geburtstags präsentiert das Karl-May-Museum Radebeul vom 2. April bis zum 3. Juli eine Ausstellung des Bilz-Bund für Naturheilkunde e.V. zu Leben und Werk des Naturheilkundlers und Lebensreformers.

Neben Karl May war Friedrich Eduard Bilz in den Jahrzehnten um 1900 der populärste Radebeuler Schriftsteller. Sein erfolgreichstes Buch „Das Neue Naturheilverfahren“ erreichte eine Auflage von mehreren Millionen Exemplaren. Die beiden Freunde Bilz und May einten neben dem selben Geburtsjahr und ihrer gleichen sozialen Herkunft auch aufklärerische Gedanken und pazifistische Anschauungen. Die Ausstellung stellt das reiche Schaffen des Naturheilkundlers Bilz vor und gibt Einblicke in das Naturheilsanatorium und das Bilz-Bad, welche die heutigen Radebeuler Ortsteile Oberloschwitz und Kötzschenbroda in jener Zeit mitprägten und weit über die sächsischen Landesgrenzen hinaus bekannt machten.

Am Samstag, 2. April um 15:00 Uhr wird die Ausstellung mit einem Vortrag von Dr. Marina Lienert vom Institut für Geschichte der Medizin der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus der TU Dresden über Bilz eröffnet. Im Anschluss daran gibt es für alle Gäste eine kühle Erfrischung in Form einer Bilz Bio-Limonade, mit freundlicher Unterstützung der Deutschen Sinalco GmbH Markengetränke & Co. KG.

Die Sonderausstellung entstand in Kooperation mit dem Bilz-Bund für Naturheilkunde und der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus der Technischen Universität Dresden.

weitere Informationen zur Ausstellung unter www.karl-may-museum.de

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Sonderausstellung ‚Franz Kandolf‘ in München

Franz KandolfVom 03. Oktober 2021 bis zum 23. Januar 2022 ist im Haidhausen-Musuem in München die Ausstellung „Franz Kandolf – Der ‚Karl-May-Kaplan‘ vom Gasteig-Spital. Zur Geschichte eines Karl-May-Schriftstellers aus dem Münchner Osten“ zu sehen.

Haidhausen-Museum

Kirchenstr. 24, München-Haidhausen

(Nähe Max-Weber-Platz)

Öffnungszeiten:

So 14-17 Uhr

Mo, Di, Mi 17-19 Uhr

Vernissage am 03. Oktober 2021 ab 14 Uhr mit den Kuratoren Ludwig Stimpfle und Hermann Wilhelm. Michaela Lugo sorgt mit Gesang und Liedern aus den 1920ern und 1960ern für musikalische Begleitung.

Bitte beachten Sie die aktuell gültigen Hygiene-Vorschriften.

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Fotoausstellung ‚Großmystiker trifft Kunstfotograf‘ in Hohenstein-Ernstthal

03088Seit dem 22.04.2021 ist im Hohenstein-Ernstthaler Rathaus die Fotoausstellung „Großmystiker trifft Kunstfotograf“ zu sehen.

Die Ausstellung verbindet eindrückliche Zitate Karl Mays aus seinem Spätwerk mit bildgewaltigen Fotografien des international bekannten Kunstfotografen Timm Stütz.

Weitere Informationen unter https://hohenstein-ernstthal.de und www.kabeljournal-chemnitzer-land.de

 

 

 

 

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Sonderausstellung ‚Plakatiert! Reflexionen des indigenen Nordamerika‘ in der galerie KUB (Leipzig)

Vom 31. Oktober 2020 bis 13. Dezember 2020 zeigt die galerie KUB in Leipzig die Sonderausstellung „Plakatiert! Reflexionen des indigenen Nordamerika“.

Mit Unterstützung des Karl May Museums Radebeul und des GRASSI Museums für Völkerkunde zu Leipzig präsentiert die galerie KUB die Ausstellung „Plakatiert! Reflexionen des indigenen Nordamerika“. Sie wurde von Studierenden der Ethnologie und der Museologie an der Goethe-Universität Frankfurt kuratiert. Plakate sind Dokumente materieller Kultur und ein Spiegel der sozialen und politischen Welt, in der sie entstanden sind. Diese historischen “Geschichtenerzähler“ helfen heutigen Betrachter*innen dabei, den Alltag, die kulturellen Ausdrucksformen, die sozialen Probleme und Konflikte der damaligen Gesellschaft in ihrer Vielschichtigkeit besser zu verstehen. Anhand von etwa 100 Plakaten aus den 1970er Jahren bis heute zeigt die Ausstellung ausgewählte Aspekte indigener Lebenswelten zwischen der Arktis und dem US-amerikanischen Süden. Themen sind u.a. die Bedeutung von Abstammung und Identität, Gesundheit und Soziales, die Rolle der Bildung, Kunst und Kultur, militärische Traditionen sowie Probleme häuslicher Gewalt.

Ort: galerie KUB, Kantstr. 18, 04275 Leipzig

Öffnungszeiten: Do-So, 16:00-20:00

Eintritt frei

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Sonderausstellung im Karl-May-Museum: Ich bin ein Indianer

Vom 1. Dezember 2019 bis 7. Juni 2020 zeigt das Karl-May-Museum Radebeul die Fotoausstellung „Ich bin ein Indianer“.

Für „Ich bin ein Indianer!“ haben Kurt Prinz und Clemens Marschall seit 2012 verschiedene Indianerfans in Österreich, Deutschland und Tschechien getroffen und fotografiert. Auszüge aus dem Fotoprojekt werden erstmals im Karl May Museum im Rahmen der Jahresausstellung öffentlich präsentiert.

weitere Informationen zur Ausstellung unter www.karl-may-museum.de

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Sonderausstellung im Karl-May-Museum: Indianerszene im Osten

Vom 1. Dezember 2019 bis 7. Juni 2020 zeigt das Karl-May-Museum Radebeul die Kabinettsausstellung „Indianerszene im Osten“.

Sachsen ist das Kernland der deutschen Indianerszene. In Radebeul belebten nach dem Zweiten Weltkrieg sächsische Indianerfans die Beschäftigung mit den indigenen Völkern Nordamerikas neu. Die Ausstellung gibt Einblicke in die ostdeutsche Indianistikszene, in der sich hobbywissenschaftlich mit dem Leben und der Kultur der echten Indianer gestern und heute beschäftigt wird.

weitere Informationen zur Ausstellung unter www.karl-may-museum.de

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Sonderausstellung im Karl-May-Museum: Die Deutschen und ihre Indianer

Vom 1. Dezember 2019 bis 1. November 2020 zeigt das Karl-May-Museum Radebeul die Jahresausstellung „Die Deutschen und ihre Indianer“.

Die besondere Faszination für die indigenen Menschen Nordamerikas ist in Deutschland über zweihundert Jahre alt. Karl May, Wild West Shows und zahlreiche Filme prägen unser Bild von den „Indianern“ bis heute. Wir möchten Sie in unserer aktuellen Jahresausstellung auf eine Entdeckungsreise zu den Ursprüngen und den vielfältigen Facetten der deutschen Indianerfaszination einladen.

weitere Informationen zur Ausstellung unter www.karl-may-museum.de

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Fotoausstellung ‚Großmystiker trifft Kunstfotograf‘ in Mainz

03088Vom 03. Oktober 2019 bis zum 30. Oktober 2019 ist in der Pankratius-Kapelle von St. Stephan in Mainz die Fotoausstellung „Großmystiker trifft Kunstfotograf“ zu sehen.

Karl May (1842 bis 1912) ist bis heute vor allem als Autor spannender Abenteuererzählungen und Schöpfer mythischer literarischer Figuren wie Winnetou und Old Shatterhand berühmt. Weniger bekannt ist, dass sich der Sachse in seiner letzten Schaffensphase ab 1900 als ‚Märchenerzähler‘ definierte. In seinen symbolistischen und spirituellen Erzählungen aus dieser Zeit machte er sich als Freund der Friedensnobelpreisträgerin von 1905 Bertha von Suttner für eine nächstenlieben-de Humanität und den Weltfrieden stark. Diesen ‚letzten Großmystiker‘ der deutschen Literatur (Arno Schmid), der sich am Vorabend des Ersten Weltkriegs gegen den herrschenden militaristischen Zeitgeist wandte und eine Entwicklung hin zum Edelmenschentum propagierte, stellt die Ausstellung „Großmystiker trifft Kunstfotograf“ vor.

Es handelt sich um die zweite Ausstellung im Rahmenprogramm des Jubläumskongresses der Karl-May-Gesellschaft vom 3.10. bis 6.10.2019 in Mainz – neben „Karl May in Mainz“ im Mainzer Rathaus. Auf zwanzig Tafeln treten Texte Karl Mays in einen Dialog mit modernen Fotogra-fien von Timm Stütz (*1938). Als international bekannter Kunstfotograf wurde der seit 1986 in der Nähe von Stettin in Polen lebende Stütz, der eine Vielzahl von Kunstbüchern veröffentlicht hat, mit dem Titel ‚Excellence‘ der Fédération Internationale de l’Art Photographique‘ ausge-zeichnet.

Die künstlerische Begegnung der aussagestarken Texte aus Mays weniger bekanntem Spätwerk, die mit Blick auf den Zeitgeist wieder sehr aktuell wirken, und der ‚Fotografie des entscheidenden Augenblicks‘ von Timm Stütz ist ein besonderes Erlebnis, das zur Reflexion anregt.

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Ausstellung ‚Karl May in Mainz‘

KarlMainz20. September bis 19. Oktober 2019 im Rathaus in Mainz

Das Ausstellungsprojekt „Karl May in Mainz“ möchte in einigen Schautafeln und einer kleinen Auswahl von Exponaten die Beziehungen der Person Karl Mays zu Mainz und seinen Mainzer Leserinnen und Lesern sowie die Rolle von Mainz und Rheinhessen in seinem Werk beleuchteten. Daneben gibt die Ausstellung einen Überblick über Leben, Werk und Rezeption des Autors.

Bevor Karl May zu seiner großen Orientreise aufbrach, besuchte er auf einer Rundreise durch Deutschland und Böhmen am 31.05.1897 auch das Goldene Mainz. Ein weiterer Besuch folgte, anderthalb Jahre vor seinem Tod, am 29.09.1910. Mit seinen Bewunderern in Mainz stand er in regem Briefwechsel.

Erstmals präsentiert wird auch ein besonderes Kleinod, der von Hans-Dieter Steinmetz, bei seinen Arbeiten an der Karl-May-Chronik entdeckte Brief der Mainzerin Anna Saarbach an Karl May.

Das von Arne Jacobsen und Otto Weiltling entworfene, nach dem damaligen Mainzer Oberbürgermeister Jockel Fuchs scherzhaft als „Fuchsbau“ bezeichnete Mainzer Rathaus ist nicht nur Verwaltungssitz. Es ist auch ein Ort der kulturellen Begegnung für die Mainzerinnen und Mainzer und für die Gäste der Stadt. Ein besonderes Anliegen des Ausstellungsprojekts ist es, vor allem die Menschen anzusprechen, die Karl May nur noch vom Hörensagen kennen. „Karl May in Mainz“ möchte versuchen, über die Heimat/en, das „goldene Meenz“ und die rheinhessische „Provinz“, einen Bezug zu Karl May und seinem Werk zu schaffen und wieder Interesse für ihn zu wecken. „Heimat/en“ so lautet auch dass Motto des diesjährigen Kultursommers Rheinland-Pfalz.

Nutzen Sie nicht nur die Gelegenheit die Ausstellung im denkmalgeschützten „Fuchsbau“ zu besuchen. Nehmen Sie auch einmal auf einem von 460, von Arne Jacobsen in den 1950er Jahren entworfenen und heute denkmalgeschützten Stühlen der Serie 7 (Modell 3107 ohne und Modell 3207 mit Armlehne) Platz. Nach der Ausstellung wird das Rathaus saniert und der Öffentlichkeit für längere Zeit nicht mehr zugänglich sein. Die Ausstellung „Karl May in Mainz“ der Karl-May-Gesellschaft wird eine der letzten Veranstaltungen im Mainzer Rathaus vor dessen Sanierung sein.

Ausstellungseröffnung:

Donnerstag, 19. September 2019, um 18 Uhr im Rathaus der Stadt Mainz, Foyer

Begrüßung:

Günter Beck, Bürgermeister der Landeshauptstadt Mainz

Einführung:

Prof. Dr. Helmut Schmiedt, Köln, Karl-May-Gesellschaft e.V.

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