Neuerscheinungen

Neuerscheinungen

Der schwarze Mustang – Reprint der ersten Buchausgabe

Zwischen 1887 und 1897 erschienen in acht Jahrgängen der Jugendzeitschrift „Der gute Kamerad“ eine Reihe von Abenteuerromanen Karl Mays, darunter Titel wie „Die Sklavenkarawane“, „Der Schatz im Silbersee“ oder „Der Ölprinz“. Im Gegensatz zu den bekannten Reiseerzählungen handelt es sich hier nicht um Ich-Erzählungen. May achtete darauf, jugendliche Figuren einzuführen, mit denen sich die adressierten Leser identifizieren konnten. Außerdem pflegte er einen humoristischen Umgang mit Inhalten des bürgerlichen Bildungskanons. „Der schwarze Mustang“ war der letzte dieser Romane. Er erschien zuerst im elften Jahrgang der Zeitschrift 1896/1897.

Alle Romane wurden damals im Union-Verlag nach der Zeitschriftenverwertung auch als Buchausgaben herausgebracht, der vorliegende 1899. Die dem Reprint zugrundegelegte siebzehnte Auflage von 1907 unterscheidet sich von den vorherigen vor allem durch im vorhandenen Bleisatz vorgenommene Änderungen der Orthografie.

erschienen bei Books on Demand

Neuerscheinungen

Himmelsgedanken – Reprint der ersten Buchausgabe Freiburg 1900 (Hardcover)

Karl May, der als Abenteuer- und Jugendschriftsteller bekannte Schöpfer des „Winnetou“, unternahm 1899/1900 eine 15-monatige Reise in den Orient, die ihn bis nach Sumatra führte. Unter dem Eindruck der orientalischen Welt, die er bisher nur aus Büchern gekannt hatte, verfasste er religiös geprägte Gedichte und Aphorismen, die er in einem Band „Himmelsgedanken“ veröffentlichte. Geradezu euphorisch schrieb Karl May am 10.09.1900 an seinen Verleger Friedrich Ernst Fehsenfeld: „Ich trete erst jetzt an meine eigentliche Aufgabe, und zwar mit diesem Gedichtsbande, welcher das Thor zu meinem Tempel bildet“, und er war davon überzeugt, „daß wir Epoche machen werden.“

Dieser Reprint der Ausgabe von 1900 ist hiermit nun auch in einer Hardcover-Variante greifbar. Er dokumentiert das Streben eines Mannes, der mehr sein wollte als ein Unterhaltungsschriftsteller, und eine tief empfundene Religiosität, die uns in der Weise heute fern ist.

erschienen bei Books on Demand

Nachrichten, Neuerscheinungen

Am Stillen Ocean – Reprint der illustrierten Ausgabe von 1910

In der katholischen Wochenzeitschrift „Deutscher Hausschatz“ begann im siebten Jahrgang 1880/1881 unter dem Titel „Giölgeda padishanün. Reise-Erinnerungen aus dem Türkenreiche von Karl May“ Karl Mays großer Orientroman zu erscheinen, der seinen Erfolg als Abenteuerschriftsteller begründete. Fasziniert von Mays Romanen kontaktierte 1891 der junge Verleger Friedrich Ernst Fehsenfeld den Autor. Gemeinsam schufen sie die Reihe „Carl Mays gesammelte Reiseromane“, die wenig später in „Karl May’s gesammelte Reiseerzählungen“ umbenannt wurde. Sie machte Karl May berühmt und sicherte ihn finanziell ab. Als nach der Jahrhundertwende – auch aufgrund von Querelen in der Öffentlichkeit um Karl May – der Absatz der Bücher zurückging, versuchten Autor und Verleger u.a. mit dem Start einer illustrierten Ausgabe dem entgegenzuwirken.“

Am Stillen Ocean“ war hier der siebzehnte Band. Erstmals liegt nun ein Reprint dieses illustrierten Bandes vor.

erschienen bei Books on Demand

Neuerscheinungen

Heft Nr. 218 der Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft erschienen

Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft Ausgabe Nr. 218 der Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft ist erschienen!

Inhaltsverzeichnis

– Joachim Biermann: In eigener Sache

– Florian Schleburg: Rechenschaftsbericht des Vorsitzenden, vorgetragen in der Mitgliederversammlung am 7. Oktober 2023

– Aufgelesen … aus einem frühen Mitteilungsheft

– Wieland Zirbs: ›Karl May (Er)lesen‹. Eine (auch selbstkritische) Rückschau auf den Schülerwettbewerb der Karl-May-Gesellschaft 2022

– Malte Ristau: Zukunft mit Karl May. Nicht ohne ihn – aber anders mit ihm. Ein Jahr nach der Cancel-Debatte

– Martin Lowsky/Renate-Maria Schmahl(†): Spaziergang der Mays mit Hans Möller und Rudolf Kafka

– Thomas Le Blanc: Die drei Leseebenen. Oder: Wie oft man Karl May lesen muss

– Ergänzendes zum Thema Blutsbrüderschaft

– Joachim Biermann: Karl Mays Quelle Friedrich Bodenstedt – eine präzisierende Ergänzung

– Günther Wüste: Karl May und die Musik

– Stefan Schmatz: „Karl May verkitscht uns die männliche Tat“. Warum Fritz Steuben 1934 Bücher Karl Mays „entschieden und ohne Vorbehalt“ ablehnte

– Andreas Brenne: Winnetou ist kein Sauerländer – Karl May auf der Bühne II

– Volker Krischel: Old Surehand nimmt die Spur auf Lennardt M. Arndts zweites Surehand-Prequel ›Die Buschklepper‹

Neuerscheinungen

Neuerscheinung: Karl May Museum Magazin – Ausgabe 4/5

Karl May Museum Magazin

Aus dem Inhalt:

– Editorial

– Grußwort

– Hans Schulze/Leonie von Wangenheim: Zwischen Popkultur und Politik. Zeit­genössische indigene Kunst in der neuen ›Turtle Island Gallery‹

– Martin Schultz: Von der Kunst, Kunst als Kunst zu vermarkten. Santa Fe und der Indian Market

– Holger Kuße: ›Der unbequeme Indianer‹. Fünf Titel indigener amerikanischer Literatur

– Robin Leipold: Indigene Perspektiven im Film. Eine aktuelle Bestandsaufnah­me

– Gundula Stoll: Zwei Welten – ein Herzschlag. Das First Americans Museum in Oklahoma City

– Volkmar Göschka: Der Münchner Maler Wilhelm Emil ›Elk‹ Eber. Ein National­sozialist als Indianerfreund

– Claudia-Maria Maruschke: ›Wanbli Sapa‹ – ›Schwarzer Adler‹. Eugen Bücher – ein Thüringer Missionar bei den Lakota

– Peter Bolz: Prinz Maximilian zu Wied als Vorbild für Karl Mays Old Shatter­hand? Eine ›waghalsige‹ These und ein Blick auf Catlin, Möllhausen und Cooper

– Holger Kuße: »Bunt ist ihr Kleid«. Mato Kosyks sorbischer Blick auf eine ›Indianarka‹ (1884)

– Holger Kuße: Wir und die ›Indianer‹. Beiträge zu einer aktuellen Debatte ›Arbeitsgemeinschaft Karl May vermitteln‹. Gemeinsame Stellungnahme zur ›Winnetou-Debatte‹

– Drew Hayden Taylor: Was passiert, wenn Bücher Fantasien über indigenes Leben schaffen – und dann die Realität eintritt. Eine indigene Meinung zur Deutschen ›Winnetou-Debatte‹

– Markus H. Lindner: ›Indianer‹? Anmerkungen zu einer komplexen terminolo­gischen Situation

– Kerstin Groeper: Gedanken zum Thema ›Indianer‹

– Darf man noch ›Indianer‹ sagen? Indigene Statements

– Frank Usbeck: Comanche im Konjunktiv. Fragen und Annäherungen zur Aus­rüstung eines Kriegers in Dresden und Radebeul

– Johanna Steffen: Ein Konvolut an Archivalien. Zur Herstellung von Vittorio Güttners Kostümfiguren zwischen 1928 und 1932 für das Karl-May-Museum. Ein Praktikumsbericht

– Christina Ludwig: ›MENSCHENanSCHAUEN‹. Einblicke in ein kooperatives Projekt des Stadtmuseums

– Thomas Kramer: ›Das Herz des Orients gewinnen!‹. Armenier, Eziden und Kurden bei Karl May und wie sie sich selbst sehen. Eine Sonderausstellung im Museum Zitadelle Spandau

– Neuerscheinungen in der Historisch-kritischen Ausgabe

– Amerindian Research. Deutschsprachige Quartalszeitschrift für Interessen­ten indianischer Kulturen von Alaska bis Feuerland

– Robin Leipold: Museumsreport

– Robin Leipold: Karl-May-Museum 3.0. Zum Stand der Erweiterungspläne

– Nachrufe · Dr. Klaus Hoffmann | Dietmar Kuegler

– Beate Störzel: Neues aus dem Förderverein

– Bernd Schicht: Interview mit Katharina Walter. Vorsitzende »Förderverein Karl-May-Museum Radebeul e. V.«

weitere Informationen unter www.karl-may-museum.de

Neuerscheinungen

Karl May & Co. Nr. 174 erschienen

Karl May & Co.Aus dem Inhalt:

Karl May – Leben und Werk

– Das Weihnachtsfest Karl Mays. Ein Zitate-Adventskalender

– Stefan Schmatz: Die Radebeuler Broschuren. Eine Bestandsaufnahme

Karl May im Film

– Kostümwechsel im Galopp. Karl-May-Darsteller im raschen Wechsel zwischen Rialto- und CCC-Produktionen

Bühne

– 30 Jahre Spielgemeinschaft „Goyko Mitić“ Bischofswerder e. V.. Eine Erfolgs­geschichte

– „Brennendes Wasser“. Wie Winnetou zu seinem Namen kommt

– Intsch ovomb! Intsch ovomb! – Zur Fichte! Zur Fichte!. Der Pluwiger „Schatz im Silbersee“ lässt tief ins Werk eintauchen

– Im „Königreich“ am Kalkberg – Winnetou und Old Shatterhand als „First Avengers“. Interview mit Nico König

– Cornel & Co. rocken die Show. „Die Legende vom Schatz im Silbersee“ in Pullman City

– „…Old Shatterhand brauchen eine verletziche Seite…“

– Wer ist hier der Star? Originelle „Blutsbrüder“-Adaption auf der Waldbühne Jonsdorf

Szene & Co.

– Von der Havel an den Tigris. Eine Ausstellung zu Ethnien des Nahen Ostens bei Karl May und in der Lebenswirklichkeit

– Ein Abend mit Pierre Brice – oder eine emotionale Reise in die Vergangenheit. Ganz persönliche Eindrücke eines Theaterprojektes

– „Dürfen wir noch Indianer spielen?“. Eine Gesprächsstunde am Lagerfeuer

– Reiseabenteuer für die Ohren – Der Orientzyklus im Hörspiel 1964–2023. Teil 2: Durchs wilde Kurdistan

– Böttcher-Medley im Kurorchester. Winnetou zu Gast im Schweizerischen En­gadin

Das Heft ist zu beziehen über: Mescalero e.V.

Neuerscheinungen

Karl May in Leipzig Nr. 135 erschienen

Karl May in LeipzigAus dem Inhalt:

– Jenny Florstedt: Karl May in Aussig 1904. Ein biografisches Detail
– Martin Schulz: Wo Winnetou wohnt. Wie die Mescaleros zum ihrem Pueblo gekommen sein könnten
– Uwe Lehmann: Die adlige Verehrerin. Lucie von Schönburg-Waldenburg zum 120. Todestag
– Thomas Pramann: Neues von den Atenstädts. Ein Nachtrag zu KARL MAY IN LEIPZIG Nr. 133
– Martin Schulz: Keine ruhiges Weihnachtsfest. Der „Räuberhauptmann“ greift zur Feder
– Uwe Lehmann: Eine unbekannte Episode aus dem Leben Karl Mays?
– Volker Krischel: A Legend called Old Shatterhand. Ein kleiner Spaziergang durch die fremdsprachigen May-Pastiches (Teil 1)
– Tobias Weskamp / Thomas Pramann: Die Spur führt ins Ruhrgebiet. Über den 27. KMG-Kongress in Dortmund
– Thomas Harbach: »Tochter der Wüste«. Neue Abenteuer mit Kara und Halef
– Thomas Harbach: Robert Krafts Roman »Wir Seezigeuner«. Neu aufgelegt im Verlag von Dieter von Reeken (Teil 1)
– Kurz notiert
– Alexander Krell: Der Landrichter. Eine Geschichte vom Lande. Teil 12

Das Heft ist zu beziehen über: Freundeskreis Karl May Leipzig e.V.

Neuerscheinungen

Wiener Karl-May-Brief 3-4/2023 erschienen

Wiener Karl-May-Brief

Aus dem Inhalt:

– Jürgen Brake: Sitara und der Flug dorthin

– Gunnar Sperveslage: 75 Piaster oder doch nur 70? – Ein Zahlenrätsel um die Entschädigung Baruch Schebets in „Von Bagdad nach Stambul“

– Robert Ciza: Nicht nur zur fränkischen Unterhaltung – Unbekannte Karl-May-Abdrucke

– Wilhelm Brauneder: Zwei Bücher über München und Karl May: Nicht nur Lokales

– Michael Schaden: Vom Abfall der Vereinigten Niederlande zu Karl May – Was Wilhelm der Schweiger mit „Scepter und Hammer“ zu tun haben könnte

– Hans Langsteiner: Dichtung und Wahrheit im Zeichen Äskulaps – Johannes Zeilingers Monografie „Dr. med. Karl May“

– Alexander Brandt: Abstreichlisten für Karl-May-Sammelbilder

– Robert Ciza: Eilebrecht goes online

– Mario Espig: „Weihnacht!“ und Maria Kulm

– Ludwig Patsch (†): Beiträge zur Karl-May-Forschung V – Von Adrianopel nach Antivari

– Alexander Brandt: Karl Mays Porträt für Amalie Mauß

– Wilhelm Brauneder: Hadschi Halefs Ahnen: Fast eine Realität

– Robert Ciza: „Kennen Master Indian?“ – Ein unbekannter Karl-May-Abdruck

– Jürgen Brake: Ein neuer Gott am Silbersee?

– Elisabeth Berger: Abfassungszeit – Handlungszeit: eine Glosse

– Wilhelm Brauneder: Nochmals Abfassungszeit und Handlungszeit

– Elisabeth Berger: Permanent Fleischkost

– Robert Ciza: Vom Kuhschluck – Erinnerungen aus Hall in Tirol und ein Scherz­gedicht Karl Mays von 1897

Beziehbar über die Wiener Karl-May-Runde

Neuerscheinungen

Jetzt als Taschenbuch: Erkämpftes Glück

Erkämpftes GlückKarl May: Erkämpftes Glück. Liebesgeschichten aus dem Werk. Karl-May-Verlag Bamberg/Radebeul. 480 Seiten. Broschur. ISBN 978-3-7802-0937-5. Preis: 25,00€

Verlagstext:

Karl May hat sich – so scheint es – an die Devise seines Kollegen Henry Rider Haggard gehalten, wonach Weiberröcke nichts in Abenteuerromanen zu suchen hätten. Vor rund 120 Jahren wurde einer Leserin der Familienzeitschrift „Deutscher Hausschatz“ beschieden, sie sei ein „Schelm“, weil sie „sogar in Karl Mays Reiseroman eine Liebesgeschichte“ wünsche. Und noch bei heutigen Fans kursiert die irrige Meinung, dass eine Sammlung von Liebesgeschichten Mays wohl ein recht schmales Bändchen ergebe. Dabei hat er, wie die Auswahl von Heinz Mees / Uwe Neßler zeigt, auch auf diesem Sektor durchaus etwas zu bieten. Die hier versammelten Liebesgeschichten stellen May ein weiteres Zeugnis aus – als Autor, der mehr konnte, als man vordergründig glauben mag. Von den Teufeln in weiblicher Gestalt und unschuldig verfolgten engelhaften Wesen der Kolportageromane über dramatische, tragische und komische Liebesepisoden auch – und gerade – der Reiseerzählungen bis zur elegisch-wehmütigen Spiegelung der Jugendliebe im Spätwerk „Winnetous Erben“ spielen das schöne Geschlecht und die Irrungen und Wirrungen der Liebe im Gesamtwerk Karl Mays eine ganz und gar nicht geringe Rolle.

Hier sind sie alle versammelt – die glücklichen, tragischen und kurios-witzigen Liebespaare aus Mays Erzählungen: Nscho-tschi und Old Shatterhand, Hanneh und Hadschi Halef Omar, Sam Hawkens und Kliuna-ai, Rosa de Rodriganda und Karl Sternau, Aschta und Max Pappermann und viele mehr.

Nachdruck der vergriffenen Hardcover-Ausgabe als Taschenbuch!

erschienen im Karl-May-Verlag

Neuerscheinungen

Neuerscheinung: May-nungen Nr. 22 (2023)

May-nungenInhaltsverzeichnis

– Elisabeth Kolb/Hubert Havlicek: Zum Geleit

– Hans Langsteiner: Karl May und Robert Kraft – Rivalen von einst

– Karl-Heinz Becker: Die Goldader Winnetou … bringt BRAVO und Martin Böttcher ganz nach oben

– Jürgen Brake: „Besinnliche Fahrten im Wilden Westen“ – zum Pueblo am Rio Pecos und zur Sioux-Squaw aus Ottakring

– Günther Wüste: Friedrich Ernst Fehsenfeld – mit Karl May auf ewig verbun­den

– Sr. Mirjam Dinkelbach: Stern von Bethlehem – eine Mayditation

– Karl May’s Stammbaum – ein künstlerisches Werk von Elmar Elbs

– Anton H. Paschinger: Das falsche Fräulein Winnetou – Zum „Zufallsfund“ in den May-nungen 21/2023, S. 11

– Erhard Rössler: Winnetou-Spiele Wagram 2023

– Elisabeth Kolb: Karl May unter Slowenen

– Elisabeth Kolb: In Memoriam Günther Zäuner

– Elisabeth Kolb: Mays „Ave Maria“ als Roman – ein Kuriosum

– Karl May entkommt man nicht

– Winnetous Weihnachtsbraten

Das Heft ist zu beziehen über den Karl May Club Österreich

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