Neuerscheinungen

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HKA IV.6 „Der Schut“ erschienen

Mit dem Erscheinen von Der Schut, dem 6. Band des großen Orientromans Karl Mays, kommt eines der Großprojekte der Historisch-kritischen Ausgabe nach fast 40 Jahren endlich zum Abschluss. Nicht zuletzt diese Reiseerzählung, die den Erzähler auf eine Reise rund um das Mittelmeer durch weite Teile des Osmanischen Reiches führt, hatte seinerzeit Karl Mays Ruhm begründet, als sie unter dem Titel Giölgeda padishanün – Im Schatten des Padischah – in der Zeitschrift ›Deutscher Hausschatz‹ in Fortsetzungen über mehrere Jahre erstveröffentlicht wurde.

Wie die Zweitauflagen der vorausgehenden fünf Bände des Orientromans, so enthält auch Der Schut einen ausführlichen editorischen Bericht, der unter anderem wieder die Varianten der Zeitschriftenfassung gegenüber der Buchausgabe detailliert verzeichnet. Der editorische Bericht enthält darüber hinaus die Editionsgeschichte des Bandes, die Bibliografie aller zu Mays Lebzeiten erschienenen Ausgaben und Auflagen und die Darstellung der Textgeschichte.

Herausgeber: Joachim Biermann

Bearbeiter: Dr. Florian Schleburg

Erscheinungsjahr: 2026

629 Seiten, Halbleinen-Band mit Lesebändchen, Graphitschnitt, Buntpapierbezug und Silberprägung

Neuerscheinungen

Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft Nr. 227

Inhaltsverzeichnis

  • Joachim Biermann: In eigener Sache
  • Hans-Dieter Steinmetz: Eine Schaufenster-Ausstellung in Koblenz.Ein überraschender (zu) später Fund ergänzt GW 97
  • Hartmut Wörner: Karl Mays Lektüre von H. S. Chamberlains ›Worte Christi‹
  • René Grießbach: Das Gedicht Die zweite Welt oder: Gedanke zu einem nicht geschriebenen Buch
  • Stefan Schmatz: Die Liebe des Ulanen in der ›New-Yorker Staats-Zeitung‹. Ein in mehrfacher Hinsicht besonderer
  • Karl-May-Abdruck während des Ersten Weltkriegs (Teil 2)
  • Anette Pieper: Wieder gelesen: Der Oelprinz
  • Gedenkblatt für die 2025 verstorbenen Mitglieder
  • Malte Ristau: Professor Konrad Guenther. Ein besonderer Karl-May-Fan mit Schattenseiten
  • Thilo Scholle: Marie Jahoda und Karl May
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Karl May in Leipzig Nr. 144

Aus dem Inhalt:

  • Martin Schulz: Mit Harald Holm durch die Wüste
  • Thomas Pramann: „[…] die vierte ist geschieden“ (II). Über die Münchmeyer-Böhlers sowie deren familiäre Verflechtungen. Münchmeyers Kosmos (IV)
  • Martin Schulz: Leipziger Korrespondenzen (IV): Ernst Keil an Ludwig von Al­vensleben
  • Martin Schulz: Münchmeyers Gesetzesbrecher (V): Wenig Fortüne mit der »For­tuna« in Leipzig
  • Jenny Florstedt: Otto Emersleben. Eine Erinnerung
  • Thomas Harbach: Friedhelm Schneidewind schickt Old Firehand in einen letzten Kampf
  • Thomas Harbach: Robert Krafts »Untersee-Teufel« treffen bei Dieter von Reeken auf »Das Glück von Robin Hood« (I)
  • Thomas „Thowi“ Wilde: »Vom Orient bis zum Nucleon« in Leipzig
  • Alexander Krell: Der Landrichter. Eine Geschichte vom Lande. Teil 21
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Das Trivialepos der DDR. Mosaik und seine Quellen

Thomas Kramer: Das Trivialepos der DDR. Mosaik und seine Quellen. Ch. A. Bachmann Verlag, Berlin, 2026, 254 Seiten, Hardcover, ISBN 978-3-96234-102-2. Preis: 29,90€

Das MOSAIK war weit mehr als ein Comic. Für Millionen Leserinnen und Leser der DDR wurde es zur inoffiziellen Geschichtserzählung. Als aquarienbuntes Trivialepos prägte das Heft ganze Generationen. Doch welche Ideen, Vorbilder und verborgenen Bezüge steckten hinter den zeitreisenden Abenteuern? In 60 pointiert erzählten Kapiteln entdeckt Thomas Kramer ein überraschend weites Netz von historischen, literarischen und künstlerischen Quellen, die die Schöpfer selbst nie offenlegten. So entsteht ein facettenreiches Panorama, das die unterschätzte Komplexität der kulturellen Identität des Ostens neu beleuchtet. Eine etwas andere Kulturgeschichte für alle, die das MOSAIK lieben oder erst noch entdecken wollen.

Analysiert werden u.a. auch die zahlreichen Karl-May-Bezüge zwischen Euphrat und Silbersee im MOSAIK.

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May-nungen Nummer 29 (2026)

Inhaltsverzeichnis

  • Elisabeth Kolb/Hubert Havlicek: Zum Geleit
  • Alexander Brandt: Sammelbilder von Buck Eierteigwaren
  • Alexander Brandt: Die Geschichte der Karl-May-Serienbilder
  • Eva Denner: Thomas Wawerka: „Der rote Gentleman – Roman nach Motiven von Karl May. Band 1“
  • Sr. Mirjam Dinkelbach: Karl May würde sich freuen über … Das Wirken von Christian Wehrschütz
  • Sr. Mirjam Dinkelbach: „Vater unser“ … oder: So sehr kann man sich irren! Eine Mayditation
  • Eva Denner: Kara Ben Nemsi, die Skipetaren und ich!
  • Elisabeth Kolb: Ein vorweihnachtliches Konzert mit Überraschungen. Michaels Kammerchor und Karl May
  • Karl May entkommt man nicht
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Jahrbuch der Karl-May-Gesellschaft 2025 erschienen

DAS FÜNFUNDFÜNFZIGSTE JAHRBUCH ist in der langen Geschichte der Karl-May-Gesellschaft das erste, für das der im Februar 2025 verstorbene Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Claus Roxin nicht mehr als Mitherausgeber fungiert. Das Jahrbuch ist daher dem verdienstvollen langjährigen Vorsitzenden und späteren Ehrenvorsitzenden der KMG gewidmet. Die hier versammelten Beiträge zeigen ein weiteres Mal eindrücklich, dass nicht nur die Forschung zu Karl May weiterhin neue Erkenntnisse bringt, sondern dass auch die Grundlagenforschung noch nicht abgeschlossen ist.

Martin Lowsky präsentiert erstmals eine vollständige deutsche Übersetzung der Briefe der französischen Übersetzerin Juliette Charoy an Karl May, und Joachim Biermann kommt zu neuen Ergebnissen bei der Suche nach Mays Vorlagen zu seiner Bearbeitung des ›Waldläufers‹ von Gabriel Ferry. Die Untersuchung von Spannung und Retardierung in Mays Werk durch Michael Andermatt zeigt, dass deren Verwendung auch in Abenteuerromanen keineswegs trivial ist. Helmut Schmiedt und Hartmut Vollmer gehen in ihren Aufsätzen Verbindungen zwischen Karl May und Thomas Mann bzw. Friedrich Schiller nach und verdeutlichen, dass die Grenze zwischen Hoch- und Trivialliteratur eine künstliche ist.

Vier Beiträge widmen sich der Figurenebene. Laura Thüring analysiert in ihrem Beitrag die Figurenkonstitution des Westmanns Sam Hawkens, und Theresa Homm untersucht vergleichend Figurenkonstellationen bei Karl May und James Fenimore Cooper. Zwei Beiträge befassen sich mit der Figur Quimbo: Stefan Schmatz betrachtet Mays Quimbo vor dem Hintergrund der gleichnamigen Figur in Harriet Beecher Stowes ›Onkel Toms Hütte‹, während Rudi Schweikert der Namensherkunft nachgeht und davon ausgehend narrative Elemente in Mays Werk erörtert.

Der weiterhin aktuellen postkolonialen Debatte widmet sich Malte Ristau mit Überlegungen zu Mays kolonialem Mindset,  und Florian Schleburg stellt zwei Eingaben aus dem Jahr 1957 an den US-Senat vor, die sich für die indigene Bevölkerung stark machen und deutlich von der Lektüre Karl Mays inspiriert sind.

Den Abschluss des Jahrbuchs bilden wie stets der Literaturbericht von Helmut Schmiedt, der Medienbericht von Michael Kunz und der Schriftführerbericht von Gunnar Sperveslage.

Inhaltsverzeichnis:

  • Gunnar Sperveslage: Das fünfundfünfzigste Jahrbuch
  • Juliette Charoy: Briefe aus Paris an Karl May · Mit Briefen weiterer Übersetzerin­nen · Herausgegeben und erläutert von Martin Lowsky
  • Joachim Biermann: Karl Mays ›Waldläufer‹ und seine Vorlagen
  • Michael Andermatt: »Er hielt einige Augenblicke inne, jedenfalls um die Span­nung seiner Zuhörer zu vergrößern« · Spannung und Retardierung in Karl Mays ›Winnetou‹-Trilogie
  • Laura Thüring: Sam Hawkens – ein Flickenteppich · Zu einigen ›Flicken‹ seiner Figurenkonstitution
  • Hartmut Vollmer: »Setz Dich, und schreib!« · Karl May und sein »Lieblings­schriftsteller« Friedrich Schiller
  • Theresa Homm: Westmann und American Frontier Hero, Apple Indian und Edler Wilder · Kulturkontakt und Anpassung in Karl Mays ›Winnetou I‹ und James Fe­nimore Coopers ›Last of the Mohicans‹
  • Stefan Schmatz: Quimbo · Karl May und Harriet Beecher Stowe
  • Rudi Schweikert: Sich einen Namen wählen: Quimbo · Mit Bemerkungen zu eini­gen narrativen Elementen May’schen Erzählens
  • Helmut Schmiedt: Der eine empfiehlt Korinthenbrot, der andere wurmstichige Bä­rentatzen · Über Störungen des Essens bei Thomas Mann und Karl May
  • Malte Ristau: Koloniales Mindset bei Karl May? · Überlegungen zur mentalen Landkarte des Schriftstellers
  • Florian Schleburg: »… these famous and all over the world well-known peo­ples …« · Wie Karl May zwei Eingaben an den US-Senat inspirierte
  • Helmut Schmiedt: Literaturbericht
  • Michael Kunz: Medienbericht
  • Gunnar Sperveslage: Ruhiges Fahrwasser · Das 55. Jahr der Karl-May-Ge­sell­schaft
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HKA IV.5 „Durch das Land der Skipetaren“ erschienen

Mit dem 5. Band von Karl Mays Orientzyklus ist nunmehr im Rahmen der Historisch-kritischen Ausgabe die Reihe der Zweitauflagen der ersten Bände dieser vor fast 40 Jahren begonnenen Reihe abgeschlossen. Auch in diesem Fall wurde der Text nicht nur noch einmal kritisch durchgesehen, sondern der Band um einen ausführlichen editorischen Bericht erweitert, wobei einige neue Erkenntnisse bezüglich der Entstehung des ursprünglichen Manuskripts der Zeitschriftenfassung mitgeteilt werden können.

Der editorische Bericht enthält neben der Editionsgeschichte des Bandes die Bibliografie aller zu Mays Lebzeiten erschienenen Ausgaben und Auflagen, die Darstellung der Textgeschichte und auch wieder ein detailliertes Variantenverzeichnis. Ein besonderes Augenmerk wurde auf die von May recht häufig verwendete Konstellation gelegt, die den Ich-Erzähler als Angeklagten vor Gericht zeigt.

Herausgeber: Joachim Biermann

Bearbeiter: Gunnar Sperveslage, unter Mitwirkung von Manfred Mertiens

Erscheinungsjahr: 2025

557 Seiten, Halbleinen-Band mit Lesebändchen, Graphitschnitt, Buntpapierbezug und Silberprägung

Der Band kann im Online-Shop des Karl-May-Museums erworben werden.

Neuerscheinungen

Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft Nr. 226

Inhaltsverzeichnis

  • Rainer Jeglin: In eigener Sache
  • Florian Schleburg: Rechenschaftsbericht des Vorsitzenden, vorgetragen in der Mitgliederversammlung am 4. Oktober 2025
  • Hartmut Wörner Karl May und ›Die schöne Literatur‹
  • Christoph Blau Noch einmal Franz Weigl und Gegen den Schund. Eine Ergän­zung zum KMG-Sonderheft Nr. 155
  • René Grießbach: … aber der Inhalt ist für mich von Wert. Zu Karl Mays Gedich­ten im Allgemeinen und Heimkehr im Besonderen
  • Stefan Schmatz: Die Liebe des Ulanen in der ›New-Yorker Staats-Zeitung‹. Ein in mehrfacher Hinsicht besonderer Karl-May-Abdruck während des Ersten Welt­kriegs (Teil 1)
  • Stefan Schmatz: Historisch-kritische Karl-May-Ausgabe im Halbleder? Ein merkwürdiges Fundstück
  • … Aufgelesen … aus einer amerikanischen Zeitung von 1944
  • Hans-Ulrich Danner: Clemens Mayers ›Die Projektoren‹ – ein Buch für Karl-May-Fans
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Karl May Museum Magazin, Ausgabe 6

Karl May Museum Magazin Nr. 6: 150 Jahre Winnetou, 107 Seiten, Preis: 12,90€

Inhaltsverzeichnis

  • Grußwort: Clemens Meyer
  • Gunnar Sperveslage: 150 Jahre Winnetou. Wie alles begann
  • Holger Kuße, Ljudmila Tokatova: Androgyner Winnetou. Idealgestalt aus dem Geist der Romantik
  • Ralf Junkerjürgen: Winnetou reitet weiter. Gedanken zu einem Mythos
  • Hilke Thode-Arora: Völkerschauen. Eine kurze Einführung
  • Brigitte Georgi-Findlay: Von den Wild West Shows zu den Western-Filmen
  • Robin Leipold: „Show-Indianer“ in Radebeul
  • Claudia Hartwich: Die Restaurierung des Gemäldes „Auf zum Kampf“ von Sascha Schneider
  • Martin Schultz, Robin Leipold: Native Made. Die Erfindung indianischer Kunst
  • Robin Leipold: Dem Witz auf der Spur. Eine Karikaturenausstellung zum Jubiläum
  • Robin Leipold: Bilderbogen: 40 Jahre Karl May in der Villa „Shatterhand“. 30 Jahre Rückkehr von Karl Mays Möbeln
  • Hans Schulze: „Habt ihr Karl May schon mal gehört?“
  • Robin Leipold: Museumsreport 2024
  • Peter Bolz, Martin Schultz, Robin Leipold, Hans Grunert: Christian Feest zum 80. Geburtstag
  • Gedenken an René Wagner und Helmuth Grimmer
  • Neues aus dem Förderverein
  • Interview mit Thomas Störzel

Erhältlich im Shop des Karl-May-Museums

Archiv, Neuerscheinungen

Karl Mays Briefwechsel mit seinen Verlegern

Karl May: Briefwechsel mit seinen Verlegern und Redakteuren. Erster Band: Briefe von und an Friedrich Pustet, Karl Pustet, Venanz Müller, Heinrich Keiter, Otto Denk und Johannes Dederle Hrsg. von Hans-Dieter Steinmetz, Florian Schleburg und Helmut Schmiedt. Gesammelten Werke Band 97. Karl-May-Verlag, Bamberg/Radebeul, 2025. 548 Seiten, Hardcover. ISBN: 978-3-7802-0097-6. Preis: 29,00€

Karl May hat, wie in der damaligen Literatur üblich, einen großen Teil seiner Werke zunächst als Fortsetzungsromane in Zeitungen und Zeitschriften veröffentlicht. Das für ihn wichtigste Publikationsorgan war der im Regensburger Pustet-Verlag erscheinende ‚Deutsche Hausschatz‘. Ein großer Teil der Korrespondenz zu dieser Geschäftsbeziehung hat sich erhalten. Sie verlief problematisch, da May wegen seiner umfangreichen Tätigkeit für andere Verlage immer wieder mit Manuskriptlieferungen in Rückstand geriet und mit seinem Spätwerk in Widerspruch zur streng katholischen Linie des ‚Hausschatz‘ stand.
Die überlieferten Briefe, Postkarten und anderen Materialien zu diesem Themenkomplex werden dokumentiert. Es ergeben sich spannende Einblicke in das Leben des Autors, aber auch zur Literatur- und Mediengeschichte generell. Detaillierte Erläuterungen zu den in der Korrespondenz angesprochenen Personen und Ereignissen ermöglichen das Verständnis der Texte.
Im zweiten Teil des Bandes wird Mays Briefwechsel mit dem Journalisten Johannes Dederle wiedergegeben, der May wohlwollend gegenüberstand und sich seit der Jahrhundertwende angesichts der Auseinandersetzungen um sein Leben und Werk immer wieder für ihn engagierte. May nutzte den Kontakt, um in der Öffentlichkeit das Bild von sich zu verbreiten, an dem ihm im Alter gelegen war.

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