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Herzlich willkommen auf den Seiten der literarischen Karl-May-Gesellschaft e.V.! tagung2019_plakat

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Informationen zum 25. Kongress der Karl-May-Gesellschaft in Mainz (03.-06.10.2019)



Letzte Nachrichten



Heft Nr. 201 der Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft erschienen (Meldung vom 11. September 2019)

MKMG201Inhaltsverzeichnis
- Joachim Biermann: In eigener Sache
- KMG-Schülerwerrbewerb "Karl May lebt 2019"
- Uwe Kahl: "Ein gescheiter Kopf ist er, aber ein Filou." Pater Expeditus Schmidt O.F.M. - ein gebürtiger Zittauer
- Heike Pütz: Der Wilde Westen zu Gast im Rheinland
- Hermann Josef Roth: Ein makabrer Waffenschmuck
- Hartmut Wörner: "Abenteuer-Narr" oder moderner Wissenschaftler? Karl Mays Protagonist Dr. Morgenstern "von der anderen Seite" (Teil 2)
- René Grießbach: Karl Mays Verständige Liebe
- Gunnar Sperveslage: Leben und Prozesse eines Skandaljournalisten. Rezension zu: Die Akte Rudolf Lebius

 

 



Karl May in Leipzig Nr. 118 erschienen (Meldung vom 10. September 2019)

kml118Aus dem Inhalt:
- Volker Krischel: Krieche auf dem Bauch im Grase, Rieche alles mit der Nase. An­mer­kun­gen zu Karl Mays Scherz­ge­dich­ten
- Jenny Florstedt: Ein Ehrenretter aus Lambsheim – Johann David Dengel
- [Johann David Dengel]: Zur Ehrenrettung von Karl May
- Martin Schulz: Karl May aus Leipzig (I) – Die Zeit von 1875 bis 1889/90
- Redaktion: Kalle Blekansikte. erzählt frei nach Karl May (und Franz Treller)
- Sven-R. Schulz: Die Illustrierte Adler-Bibliothek – Eine Groschenheftreihe mit gro­ßem An­spruch
- Sigbert Helle: Der falsche May. Nummer Sechzehn – Doch kein Prozesshansl!
- Martin Schulz: „Campe war ja derjenige Berühmte, welcher off eener Insel stran­de­te“. 300 Jah­re Ro­bin­son Cru­soe
- Martin Schulz: Vergessene Welten von Henry Rider Haggard bis Wladimir Ob­rut­schew. Ein klei­ner Streif­zug durch das Gen­re der Lost-?World-?Ge­schich­ten
- Thomas Pramann: „Licht und Schatten liegen nah beieinander“. Am 11. Juni be­rich­te­te Ni­co­las Fin­ke über „Die Karl-?May-?Sze­ne und die Sta­si“
- Das Geheimniß des Indianers. Nach Mitteilungen eines deutsch-ame­ri­ka­ni­schen Arz­tes. Teil VIII

Das Heft ist zu beziehen über: Freundeskreis Karl May Leipzig e.V.



Neuerscheinung: Skorpion und Klapperschlange - Ein neuer Roman mit Winnetou und Old Shatterhand (Meldung vom 07. September 2019)

00132Reinhard Marheinecke: Skorpion und Klapperschlange. Ein neuer Roman mit Winnetou und Old Shatterhand. Karl-May-Verlag Bamberg/Radebeul. 320 Seiten. Hardcover. ISBN 978-3-7802-0132-4. Preis: 22,00€

Verlagstext:
Winnetou und Old Shatterhand befreien den jungen Jeff Robinson aus der Gewalt der Kiowas, der sich allein aufgemacht hat, den Mörder seines Bruders aufzuspüren. Die Blutsbrüder beschließen, dem gebürtigen Iren bei der Suche zu helfen. Alte Freunde wie Bloody Fox und der Missouri-Blenter begleiten sie, um der Gerechtigkeit zum Sieg zu verhelfen, wobei sie immer wieder in gefährliche, brenzlige Situationen geraten.

erschienen im Karl-May-Verlag

 

 



21.09.2019: Veranstaltung der Karl-May-Freunde Franken (Meldung vom 07. September 2019)

Am Samstag, 27. Oktober 2018, 15 Uhr hält René Grießbach einen Vortrag zum Thema:

"Buffalo Bill kenne ich persönlich. Karl May zwischen Fiktion und Realität."

Ort: Nürnberg
Veranstalter: Karl-May-Freunde Franken

weitere Informationen unter: http://www.karl-may-franken.de

mehr Termine und Veranstaltungen rund um Karl May unter: http://www.karl-may-lebt.de



Ausstellung 'Karl May in Mainz' (Meldung vom 17. August 2019)

KarlMainz20. September bis 19. Oktober 2019 im Rathaus in Mainz

Das Ausstellungsprojekt „Karl May in Mainz“ möchte in einigen Schautafeln und einer kleinen Auswahl von Exponaten die Beziehungen der Person Karl Mays zu Mainz und seinen Mainzer Leserinnen und Lesern sowie die Rolle von Mainz und Rheinhessen in seinem Werk beleuchteten. Daneben gibt die Ausstellung einen Überblick über Leben, Werk und Rezeption des Autors.

Bevor Karl May zu seiner großen Orientreise aufbrach, besuchte er auf einer Rundreise durch Deutschland und Böhmen am 31.05.1897 auch das Goldene Mainz. Ein weiterer Besuch folgte, anderthalb Jahre vor seinem Tod, am 29.09.1910. Mit seinen Bewunderern in Mainz stand er in regem Briefwechsel.

Erstmals präsentiert wird auch ein besonderes Kleinod, der von Hans-Dieter Steinmetz, bei seinen Arbeiten an der Karl-May-Chronik entdeckte Brief der Mainzerin Anna Saarbach an Karl May.

Das von Arne Jacobsen und Otto Weiltling entworfene, nach dem damaligen Mainzer Oberbürgermeister Jockel Fuchs scherzhaft als „Fuchsbau“ bezeichnete Mainzer Rathaus ist nicht nur Verwaltungssitz. Es ist auch ein Ort der kulturellen Begegnung für die Mainzerinnen und Mainzer und für die Gäste der Stadt. Ein besonderes Anliegen des Ausstellungsprojekts ist es, vor allem die Menschen anzusprechen, die Karl May nur noch vom Hörensagen kennen. „Karl May in Mainz“ möchte versuchen, über die Heimat/en, das „goldene Meenz“ und die rheinhessische „Provinz“, einen Bezug zu Karl May und seinem Werk zu schaffen und wieder Interesse für ihn zu wecken. „Heimat/en“ so lautet auch dass Motto des diesjährigen Kultursommers Rheinland-Pfalz.

Nutzen Sie nicht nur die Gelegenheit die Ausstellung im denkmalgeschützten „Fuchsbau“ zu besuchen. Nehmen Sie auch einmal auf einem von 460, von Arne Jacobsen in den 1950er Jahren entworfenen und heute denkmalgeschützten Stühlen der Serie 7 (Modell 3107 ohne und Modell 3207 mit Armlehne) Platz. Nach der Ausstellung wird das Rathaus saniert und der Öffentlichkeit für längere Zeit nicht mehr zugänglich sein. Die Ausstellung „Karl May in Mainz“ der Karl-May-Gesellschaft wird eine der letzten Veranstaltungen im Mainzer Rathaus vor dessen Sanierung sein.

Ausstellungseröffnung:
Donnerstag, 19. September 2019, um 18 Uhr im Rathaus der Stadt Mainz, Foyer

Begrüßung:
Günter Beck, Bürgermeister der Landeshauptstadt Mainz

Einführung:
Prof. Dr. Helmut Schmiedt, Köln, Karl-May-Gesellschaft e.V.



Wiener Karl-May-Brief 3/2019 erschienen (Meldung vom 13. August 2019)

wkmb2019_3

Aus dem Inhalt:
- Hans Langsteiner: Traumweltenklänge. In Memoriam Martin Böttcher
- Robert Ciza: „Das gute Gretl“. Ein Blick auf Karl Mays Leserschaft in Ös­ter­reich (I) – Die Fa­mi­lie Ko­vatsch
- Jürgen Brake: Karl May, die Sioux und die Gartenlaube – Annäherungen an ei­ne schwie­ri­ge Drei­ecks­be­zie­hung (III)
- Wilhelm Brauneder: Ein Projekt Karl Mays: versteckt, vergessen?
- Ludwig Stimpfle: Wer ist Alcanzor?
- Robert Ciza: Der Teufelsbauer vom Lech. Ein unbekannter May-Abdruck
- Hans Langsteiner: Stimmen um Karl May. Der KMV veröffentlicht historische Ton­do­ku­men­te
- Robert Ciza: Klapperschlanges Tod. Dänische May-Abdrucke
- Wilhelm Brauneder: Patsch der Kanonier und Bearbeiter
- Alexander Brandt: Karl-May-Sammelbilder der Firma Eilebrecht
- Wilhelm Brauneder: „Vergessenes Land“. Vom Kaw an die Elbe
- Robert Ciza: Mary Dobson. Eine Hamburger Schriftstellerin
- Richard Findeis: Wie lernt man lesen? Mahnwort an die Schüler der Un­ter­stu­fe
- Hans Langsteiner: „Wir haben acht Karl Mays“. Ein Gespräch mit „Karl MayBe“-?Er­fin­der Bru­no Max
- Wilhelm Brauneder: Aus der Vor-Zeit der Wiener Karl-May-Ausgabe

Beziehbar über die Wiener Karl-May-Runde



Touristisches Begleitprogramm zum Kongress in Mainz (Meldung vom 12. August 2019)

Rund um den Jubiläumskongress der Karl-May-Gesellschaft in Mainz findet ein attraktives Begleitprogramm statt:

Stadtführungen

Am Freitag, den 04.10.2019 um 11:30 Uhr (parallel zum Kongressprogramm) und um 17:00 Uhr möchten wir Ihnen bzw. den mitreisenden Partnern je eine Stadtführung anbieten. Teilnehmerzahl min. 15 bis max. 25 Personen pro Gruppe zum Preis von 4,50 € bis 7,00 € p.P. je nach Gruppengröße.

Besichtigung und Führung durch das Gutenberg-Museum

Sonntag, 06.10.2019, 13:00 Uhr (in Anschluss an den Kongress). Teilnehmerzahl min. 15 bis max. 25 Personen pro Gruppe zum Preis von 7,00 € bis 9,00 € p.P. (Eintritt und Führung) je nach Gruppengröße.

Die o.g. Führungen werden nur bei einer Mindestteilnehmerzahl von jeweils 15 Personen stattfinden können. Um diese Programmpunkte planen zu können, wird um verbindliche Anmeldung bis zum 25.09.2019 gebeten. Bei einer Mindesteilnehmerzahl von 15 werden die Führungen stattfinden. Bei mehr als 25 Teilnehmern besteht die Möglichkeit, bei Verfügbarkeit kurzfristig weitere Führungen hinzu zu buchen. Melden Sie sich bei Interesse daher bitte so zeitig wie möglich an. Soweit Plätze frei sind, ist eine Anmeldung zu den Führungen noch im Tagungsbüro möglich.

Ihre Anmeldung richten Sie mit dem Anmeldeformular entweder postalisch oder elektronisch direkt an den Schatzmeister Uwe Teusch.



Neuerscheinung: Karl May. Winnetou und sein Freund Old Firehand (Meldung vom 02. August 2019)

firehandMichael Petzel: Karl May: Winnetou und sein Freund Old Firehand. Film-Bildbuch. Hardcover. Karl-May-Verlag. 200 Seiten. ISBN: 978-3-7802-3078-2. Preis: 29,00€

Verlagstext
Der letzte Karl-May-Film der "Rialto"-Filmproduktion wurde weltweit durch den Hollywood-Major Columbia Pictures in die Lichtspielhäuser gebracht. Zum einzigen Mal innerhalb der Serie steht an Winnetous Seite der Westernheld Old Firehand, verkörpert von dem kanadischen Filmstar Rod Cameron. Neben dem legendären Pierre Brice in der Rolle des Apatschenhäuptlings spielen Harald Leipnitz, Rik Battaglia, Viktor de Kowa und Marie Versini als Winnetous Schwester die Hauptrollen.
Das Buch illustriert eines der farbenprächtigsten Kapitel der deutschen Filmgeschichte - aus jener Zeit, als der Wilde Westen in Deutschland lag.

Mit ca. 170 farbigen Abbildungen!

zu diesem Titel gibt es eine Einbandvariante.

erschienen im Karl-May-Verlag

 



Karl May & Co. Nr. 157 erschienen (Meldung vom 27. Juli 2019)

kmco157Aus dem Inhalt:

Karl May — Leben und Werk
- Stefan Schmatz: Karl May im Feld. Der Erste Weltkrieg und seine Folgen für die May-?Re­zep­tion (IV)
- Malte Ristau: „Winnetou liebt Juarez“ (Teil 2). Der mexikanische Nationalheld als Karl-?May-?Fi­gur
- Stefan Schmatz: Karl May in Missouri
- Stefan Schmatz: Die bunte Welt der Karl-May-Taschenbücher. Teil 2: Die Ent­wick­lung bis 1983

Karl May im Film
- Karl-Heinz Becker: Seine Musik geht direkt ins Herz. Martin Böttcher – Er­in­ne­run­gen an den be­lieb­ten Film­kom­po­nis­ten, der am 20. April 2019 fried­lich ein­schlief
- Marc Hairapetian: Der Schatz im Genfersee. 25. Karl-May-(Film)-Fan-Treffen im stim­mungs­vol­len Am­bien­te und mit sehr of­fe­nem Star­gast
- Dirk Brüderle: Was lief denn da? Karl Mays Helden im Anzeigenteil – Werbung für die Karl-?May-?Fil­me in Ta­ges­zei­tun­gen, Teil 2

Bühne
- Christoph Alexander Schmidberger: Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne. Ge­lun­ge­ner Win­ne­tou-?Ein­stand für Alex­an­der Klaws in „Un­ter Gei­ern – Der Sohn des Bä­ren­jä­gers“
- Kai Naumann: Das Mädchen mit der Mundharmonika – oder: Spiel mir das Lied vom Tod. Pre­mie­re von „Win­ne­tou III“ in Els­pe
- Sven Margref: Neuer Jagdgrund für Winnetou. Premiere auf der neuen Frei­licht­büh­ne in der Wes­tern­stadt Pull­man Ci­ty in Eging am See, wo man 2020 wei­ter­ma­chen und das Karl-?May-?Pro­jekt zu Fest­spie­len aus­bau­en möch­te
- Henning Franke: Der Action-Winnetou. Klaus-Hagen Latwesen: für Bad Se­ge­bergs Karl-?May-?Spie­le prä­gend
- Ulrich Neumann: Wenn der Vater mit dem Sohne … Kurzweilige Bärenjagd in Bi­schofs­wer­da

Szene & Co.
- Hartmut Schmidt: Der Indianerfreund [Zum 60. Todestag von Patty Frank]
- Michael Kunz: Familientreffen im Hunsrück. Die Karl-May-Festspiele in Mör­schied or­ga­ni­sier­ten erst­mals ei­ne „Karl-?May-?Mes­se“ in Idar-?Ober­stein
- Nicolas Finke: Der Junge aus Oberfrohna. Aktenfund: Mit dem Dresdner Karl-May-Forscher Klaus Lud­wig stand ein wei­te­res Mit­glied des Wis­sen­schaft­li­chen Bei­rats Karl-?May-?Haus Ho­hen­stein-?Ernst­thal als IM in den Diens­ten der Sta­si / Die Karl-?May-?Sze­ne und die Sta­si, Teil 7

Das Heft ist zu beziehen über: Mescalero e.V.



Ausstellung 'Großmystiker trifft Kunstfotograf' in Rhinow eröffnet (Meldung vom 26. Juli 2019)

Rhinow3von Hartmut Wörner

In Anwesenheit des KMG-Vorsitzenden Dr. Johannes Zeilinger fand am 21. Juli 2019 in der brandenburgischen Stadt Rhinow die Vernissage der Ausstellung ‚Großmystiker trifft Kunstfotograf‘ statt. Das Projekt, in dem sich auf zwanzig Tafeln Texte von Karl May und Fotos von Timm Stütz künstlerisch begegnen, hat in Rhinow bereits seine fünfte Station. Veranstalter ist hier der Förderkreis Stadtkirche Rhinow e.V. in Kooperation mit der evangelischen Kirchengemeinde.

Bei der Vernissage in der Rhinower Stadtkirche stellte der Initiator des Projekts, KMG-Geschäftsführer Hartmut Wörner, das von Karl May ab 1900 entwickelte literarische Programm eines symbolistischen ‚Märchenerzählers‘ vor, der seinen Lesern in seinen Werken einen Weg zur Humanisierung zeigen wollte. Zwei Rhinower Laienschauspielerinnen, Thekla Zachert und Martina Schimke, lasen die Texte ‚Die Maske des roten Todes‘ von E.A. Poe und ‚Die Ahnengalerie‘, einen Auszug aus ‚Und Friede auf Erden!‘ von Karl May. Der unterschiedliche Umgang von Poe und May mit dem Thema ‚Tod und Vergänglichkeit‘ verdeutlichte dem Publikum die transzendente Programmatik des späten May und seine Nähe zum Expressionismus.

Die musikalische Umrahmung übernahm ein Ensemble der Freien Musikschule TonArt aus Rathenow, das unter anderem auch Mays ‚Ave Maria‘ in einer sehr gelungenen instrumentalen Version für Violine und Klavier vortrug.

Die Ausstellung ist in Rhinow noch bis Ende Oktober, teilweise im Freien und teilweise in der Kirche, die jeden Sonntagnachmittag geöffnet ist, zu sehen. Weitere Stationen werden Mainz (Oktober 2019) und Schwerin (2020) sein. Neben der 2018 beim Karl-May-Verlag erschienenen May-Anthologie ‚Märchen und Visionen‘ mit Illustrationen von Timm Stütz wird beim Mainzer-Kongress der KMG auch ein großformatiger Kalender mit Fotos von Stütz und kurzen Auszügen aus dem HKA-Band ‚Und Friede auf Erden!‘ erhältlich sein.

Einen Pressebericht finden Sie unter www.maz-online.de.



Karl-May-Auktion: Vorab-Präsentation des Auktionskatalogs für Mainz online (Meldung vom 13. Juli 2019)

Auch in diesem Jahr wird es im Rahmen des Kongresses der Karl-May-Gesellschaft in Mainz wieder die von Wolfgang Hermesmeier organisierte und fachkundig betreute Buchauktion geben. Die Auktion findet am Fr., 4. Oktober ab 19 Uhr statt. Versteigert werden erneut interessante und hochkarätige Sammlerstücke, wie z.B. Bände der Kamerad-Bibliothek, Fehsenfeld- und Sascha-Schneider-Ausgaben u.v.m.

Der gedruckte Katalog wird der September-Ausgabe der KMG-Nachrichten beiliegen, eine Vorab-Präsentation mit Informationen und Bildern zu den einzelnen Losenkann schon jetzt online eingesehen eingesehen werden:

Unverbindliche Online-Vorab-Präsentation des Auktionskatalogs zur Auktion auf dem Kongress.



Neuerscheinung: Festschrift zum 50-jährigen Bestehen der KMG (Meldung vom 03. Juli 2019)

kmg50 „Wenn mersch nich erleben thät, so thät mersch gar nich glooben!“ Fünfzig Jahre Karl-May-Gesellschaft 1969–2019. Hrsg. von Helmut Schmiedt, Joachim Biermann und Florian Schleburg. Hansa Verlag, Husum. 210 Seiten. Broschiert. ISBN 978-3-941629-23-3. Preis: 12,95€

Verlagstext
Das Buch knüpft in der ausführlichen Darstellung der Entwicklung der Karl-May-Gesellschaft durch Joachim Biermann unmittelbar an die zwei früheren Jubiläumsbände an. Eine Reihe Beiträge, die in ihrem Duktus und ihrer Argumentation ganz unterschiedlich sind, vermitteln weitere Einblicke in die Tätigkeit der KMG. Hans Zeilinger und Ekkehard Bartsch blicken zurück in die Frühgeschichte der Gesellschaft und rücken dabei Persönlichkeiten ins Licht, ohne die sie wohl nicht so glänzend – wenn überhaupt – hätte gedeihen können. Hans Grunert, Roy Dieckmann, Sigbert Helle und Jenny Florstedt stellen Arbeitsbereiche besonders aktiver Mitglieder vor und lassen etwas von der Faszination erahnen, die sie zu ihrer Tätigkeit ­bewegt, ein Thema, über das sich auch Florian Schleburg bei seinem Blick in die Zukunft ­Gedanken macht. Martin Lowsky und Ulrich Scheinhammer-Schmid lassen an das Wort von der „fröhlichen Wissenschaft“ denken, das man gelegentlich mit der KMG verbunden hat.

erschienen im Hansa-Verlag



"Schacht und Hütte" - neues Online-Magazin der Karl-May-Vereinigung in Sachsen (Meldung vom 02. Juli 2019)

SuH1Unter dem Titel "SCHACHT UND HÜTTE" stellt die Karl-May-Vereinigung – Arbeits- und Forschungsgemeinschaft der Karl-May-Stiftung ein Online-Magazin kostenlos zum Download bereit. Das Magazin wird halbjährlich jeweils im Januar und Juli erscheinen.

In "SCHACHT UND HÜTTE" werden u. a. ausgewählte Forschungsbeiträge über Karl May und seine Heimat Hohenstein- Ernstthal, die bereits im BEOBACHTER AN DER ELBE gedruckt erschienen sind, frei zugänglich aktualisiert wieder veröffentlicht, auch sind neue Beiträge vorgesehen. Die erste Ausgabe beginnt mit einer Forschungsarbeit von Harald Mischnick, der zweifelsfrei nachweist, dass die verbreitete Meinung, Karl May sei am 25. Februar 1842 in der Ernstthaler Niedergasse 111 geboren, nicht korrekt ist – Niedergasse 122 ist richtig.

Das Magazin steht unter www.schacht-und-huette.de zur Verfügung.

 

 



Fotoausstellung 'Großmystiker trifft Kunstfotograf' in Rhinow (Meldung vom 01. Juli 2019)

03088Vom 21. Juli 2019 bis zum 31. Oktober 2019 ist auf dem Marktplatz von Rhinow die Fotoausstellung "Großmystiker trifft Kunstfotograf" zu sehen.

Karl May (1842—1912) ist bis heute vor allem als Au­tor span­nen­der Aben­teu­er­er­zäh­lun­gen und Schöp­fer my­thi­scher li­te­ra­ri­scher Fi­gu­ren wie Win­ne­tou und Old Shat­ter­hand be­rühmt. We­ni­ger be­kannt ist, dass sich der Sach­se in sei­ner letz­ten Schaf­fens­pha­se ab 1900 als ‚Mär­chen­er­zäh­ler‘ de­fi­nier­te. In sei­nen sym­bo­lis­ti­schen und spi­ri­tu­el­len Er­zäh­lun­gen aus die­ser Zeit mach­te er sich als Freund der Frie­dens­no­bel­preis­trä­ge­rin von 1905, Ber­tha von Sutt­ner, für ei­ne nächs­ten­lie­ben­de Hu­ma­ni­tät und den Welt­frie­den stark. Die­sen ‚letz­ten Groß­mys­ti­ker‘ der deut­schen Li­te­ra­tur (Ar­no Schmid) stellt die Aus­stel­lung vor, der sich am Vor­abend des Ers­ten Welt­kriegs ge­gen den herr­schen­den mi­li­ta­ris­ti­schen Zeit­geist wand­te und ei­ne Ent­wick­lung hin zum Edel­men­schen­tum pro­pa­gier­te. Auf zwan­zig Ta­feln tre­ten Tex­te Karl Mays in ei­nen Dia­log mit mo­der­nen Fo­to­gra­fi­en von Timm Stütz (1938). Als in­ter­na­tion­al be­kann­ter Kunst­fo­to­graf wur­de der seit 1986 in der Nähe von Stet­tin in Po­len le­ben­de Stütz, der ei­ne Viel­zahl von Kunst­bü­chern ver­öf­fent­licht hat, mit dem Ti­tel ›Ex­cel­len­ce‹ der ›Fé­dé­ra­tion In­ter­na­tio­na­le de l’Art Pho­to­gra­phi­que‹ aus­ge­zeich­net.

Die künstlerische Begegnung der aussagestarken Texte aus Mays weniger be­kann­tem Spät­werk, die mit Blick auf den Zeit­geist wie­der sehr ak­tu­ell wir­ken, und der ‚Fo­to­gra­fie des ent­schei­den­den Au­gen­blicks‘ von Timm Stütz ist ein be­son­de­res Er­leb­nis, das zur Re­fle­xion an­regt.

Bei ei­ner Ver­nis­sage am Sonn­tag, den 21. Ju­li 2019, 15:00 Uhr in der Stadt­kir­che Rhi­now, Markt­platz 10, 14728 Rhi­now wird das Pro­jekt „Groß­mys­ti­ker trifft Kunst­fo­to­graf“ der Öf­fent­lich­keit vor­ge­stellt, zu dem ne­ben der Aus­stel­lung auch die im Karl-?May-?Ver­lag er­schie­ne­ne An­tho­lo­gie „Karl May: Mär­chen und Vi­sio­nen“ mit Bil­dern von Timm Stütz ge­hört. Prä­sen­ta­tor wird der He­raus­ge­ber der Bu­ches Hart­mut Wör­ner, Ge­schäfts­füh­rer der Karl-?May-?Ge­sell­schaft und Schorn­dor­fer, sein, der das Pro­jekt ini­ti­iert und die May-?Tex­te aus­ge­wählt hat. Es be­steht da­bei die Ge­le­gen­heit, das Buch „Mär­chen und Vi­sio­nen“ von Wör­ner sig­nie­ren zu las­sen.



Karl May in Leipzig Nr. 117 erschienen (Meldung vom 28. Juni 2019)

kml117Aus dem Inhalt:
- Thomas Pramann: Wenn die Erde bebt
- Meiko Richert: Karl Mays „Nachfolger“. Henry Rider Haggard und Karl May
- Martin Schulz: Illustriert von Adolf Wald. Der große Unbekannte
- Uwe Lehmann: Karl May als Stifter eines Radebeuler Kirchenfensters?
- Karl May auf dem Kehrichthaufen
- Robert Ciza: Der falsche May. Nummer Sechs (Reprise) – Das Ende einer Le­gen­de
- Thomas Pramann: Vom Turnlehrer zum Mikroskopiker
- Jenny Florstedt: Winnetou und Old Shatterhand im Kino – schon 1948
- Volker Krischel: Die etwas andere Welt des Karl May. Axel Jonas Halbach und sei­ne Karl-?May-?Pas­ti­ches
- Tobias Weskamp: „Blutsbrüder“-Ausstellung in Osnabrück mit Führung
- Tobias Weskamp: „Elementar, mein lieber May“
- „Klassische Texte neu beleben“
- Joachim Schneider: Die Geschichte einer Bibliothek
- Joachim Schneider: Traditionspflege
- Joachim Schneider: 50 Jahre Karl-May-Gesellschaft
- Das Geheimniß des Indianers. Nach Mitteilungen eines deutsch-ame­ri­ka­ni­schen Arz­tes. Teil VII

Das Heft ist zu beziehen über: Freundeskreis Karl May Leipzig e.V.



Eröffnung der Sonderausstellung 'Theodor Fontane und Karl May' (Meldung vom 26. Juni 2019)

Am 13. Juni wurde im Stadtgeschichtlichen Museum Spandau (Gotisches Haus) die Sonderausstellung "Theodor Fontane und Karl May" feierlich eröffnet. Einen Einblick bietet ein Film von Spandau TV. Noch bis zum 24. November kann die Ausstellung bei freiem Eintritt besucht werden.



Aufzeichnung des Kamingespächs im Karl-May-Museum Radebeul vom 9. Mai (Meldung vom 25. Juni 2019)

Am Donnerstag, 9. Mai 2019 fand im Karl-May-Museum Radebeul ein Kamingespräch zur Jahresausstellung „Und Friede auf Erden!“ statt. Zu Gast waren Florian Schleburg, stellverstretender Vorsitzender der Karl-May-Gesellschaft, und Christof Heinze, Pfarrer der Lutherkirchgemeinde Radebeul. Mit Christian Wacker diskutieren sie über die Religiosität in Karl May literarischem Werk und den Dualismus zwischen Gut und Böse. Die Aufzeichnung des Kamingespächs können Sie hier ansehen.



Dr. Morgenstern widerlegt? (Meldung vom 22. Juni 2019)

von Dr. Helga Gemegah, Hamburg

In Ergänzung zu dem sehr interessanten Artikel von Hartmut Wörner >Abenteuer-Narr< oder moderner Wissenschaftler? Karl Mays Protagonist Dr. Morgenstern von der anderen Seite< (Teil I), Mitteilungen der Karl May Gesellschaft, Nummer 200, Juni 2019, 2. Quartal, stimme ich ihm voll und ganz zu in seinem Bezug auf die wissenschaftlichen Kenntnisse des Dr. Morgenstern. Dadurch wird auch deutlich, dass Karl May sehr wohl informiert war über den aktuellen Forschungsstand seiner Zeit. Allerdings habe ich mich vorrangig mit Karl Mays möglicher Rezeption der Vorstellungen von José de Acosta (1540-1600), des Physischen Anthropologen Aleš Hrdlicka (1869-1943) bzw. von Alexander von Humboldt auseinandergesetzt [Gemegah 2007, 2009].

Die Auseinandersetzungen über eine frühe Besiedelung Amerikas dauern an. Es gibt heute ebensolche unterschiedlichen Ansätze nicht nur zu Amerika, sondern auch zu anderen Kontinenten. Man ging damals eher davon aus, dass die Menschheit in Europa entstanden war. Als in Amerika Werkzeuge und Fossilien gefunden wurden, die auf eine frühe menschliche Präsenz hinwiesen, waren diese bis 1910 anerkannt, anschließend wurden sie strikt abgelehnt. Zum damaligen Zeitpunkt gab es noch keine Erkenntnisse über Funde in Afrika. Als im 20. Jahrhundert die ersten Funde in Afrika gemacht wurden, gab es etwa zwanzig Jahre lang keine Möglichkeit für Veröffentlichungen. Frühe Funde in China wurden ebenso abgelehnt. Der gemeinsame Nenner für die Ablehnung von weltweiten frühen Funden, vor allem der amerikanischen, liegt darin begründet, dass man von Anfang an davon ausging, dass die gesamte Menschheit nur einen einzigen Ursprung haben konnte. Daher war es nicht möglich, diverse Fundorte für Frühmenschen weltweit zu akzeptieren.

Nachdem Europa für lange Zeit als einziger Ursprungsort galt, mussten die afrikanischen Funde in das Weltbild eingeordnet werden. Dadurch entstand die „Out-of-Africa“-Vorstellung. Allerdings gibt es hierzu heute heftige Widersprüche. Man ist sich nicht einig, ob es nur die Auswanderung von Homo Sapiens oder von Homo Erectus aus Afrika gab. Ebenso gibt es widersprüchliche Ansätze dazu, ob es Verdrängungen lokaler Bevölkerungen gab oder ob die Wanderer aus Afrika leere, unbewohnte Gegenden vorfanden. Das Alter und die Herkunft der ersten Amerikaner sind daher nach wie vor offene Fragen. Inzwischen werden Ansätze über weltweite multiregionale Ursprünge diskutiert.

Für Morgenstern gab es lediglich die damals gängige vierhundert Jahre alte Vorstellung von José de Acosta, dass die ersten Amerikaner zu Fuß aus Asien gekommen waren. Dieses Modell ist in den letzten zwanzig Jahren immer mehr hinterfragt worden. Sicher gibt es Mitglieder in der Karl- May-Gesellschaft, die die neuen Forschungsrichtungen fachlich nachvollziehen können. Als Nicht- Naturwissenschaftlerin kann ich nur die neuen Forschungsansätze in ihrer Zusammenfassung beobachten.

Karl May hat diese Auseinandersetzungen, die damals in ähnlicher Form verliefen, akribisch verfolgt. Seine genauen Schilderungen sind in der Erstausgabe des „Vermächtnis des Inka“ enthalten. Aus späteren Versionen wurden einige von Mays Hinweisen auf den Forschungsstand entfernt.

May hat als Pädagoge wissenschaftliche Inhalte in einen spielerischen, abenteuerlichen Rahmen gesetzt, um damit seinen nicht nur jugendlichen Lesern Kenntnisse zu vermitteln. Das ist ein Aspekt, den man nicht vergessen sollte.



Sonderausstellung im Karl-May-Museum: Karl Mays Reise in den Orient (Meldung vom 20. Juni 2019)

Vom 23. Juni bis 27. Oktober 2019 zeigt das Karl-May-Museum Radebeul die Sonderausstellung "Karl Mays Reise in den Orient".

Die Reise fand 1899/1900 statt und dauerte anderthalb Jahre. Heute gilt sie als Wendepunkt in Karl Mays Leben, da in diesen Jahren eine neue Schaffensperiode einsetzte. Das Spätwerk wurde u.a. durch die auf seiner Orientreise geschriebenen ersten Teile des Gedichtzyklus „Eine Pilgerreise in das Morgenland“ eingeleitet. Im Band „Und Friede auf Erden!“ sowie der Erzählung „Schamah“ wurden ebenfalls Eindrücke verarbeitet.

Die Ausstellung nimmt die Besucher mit in den Orient und vermittelt ihnen, wie das Reisen vor über 100 Jahren aussah. Zu sehen sind u.a. Reisepässe Karl Mays, Briefe, Postkarten sowie zahlreiche Fotos. Auch der berühmte Tropenhelm Karl Mays wird ausgestellt wie auch orientalische Objekte, welche bisher noch nie öffentlich zugänglich waren.

Die Kabinettausstellung wird mit dem Vortrag “Im Lande der Fowling Bulls. Karl May und die vorderasiatischen Altertümer” des Archäologen Dr. Friedhelm Pedde eröffnet.

Die kleine Sonderschau wird im Erdgeschoss der Villa Shatterhand zu sehen sein.

weitere Informationen zur Ausstellung unter www.karl-may-museum.de



Ein May-Gegner im Kontext der Zeitgeschichte - eine Rezension zu 'Die Akte Rudolf Lebius' (Meldung vom 07. Juni 2019)

lebiusvon Hartmut Wörner

Rudolf Lebius (1868–1946) ist bis heute als der wohl skrupelloseste und auch kreativste Gegner Karl Mays bekannt. Aber wer war dieser schillernde Journalist, Verleger und Politiker wirklich, der im deutschen Kaiserreich, der Weimarer Republik und dem Dritten Reich öffentlich wirkte? Diese Frage beantwortet nun endlich das neue Buch von Jürgen Seul „Die Akte Rudolf Lebius“.

Erstmals werden die Auseinandersetzungen zwischen Lebius und May zwischen 1904 und 1912 in den Gesamtkontext der Biographie des „Skandaljournalisten“ eingeordnet. Dabei zeigt sich, dass auch das Leben und Schaffen von Rudolf Lebius exemplarische Qualität hat. Aus einer großbürgerlichen Tilsiter Kaufmannsfamilie stammend, war er im Kaiserreich zunächst Sozialdemokrat und Studienfreund Karl Liebknechts, wechselte dann aber die Seiten und wurde der führende Kopf der „Gelben“, einer von Wilhelm von Siemens lancierten wirtschaftsfriedlichen Arbeiterorganisation. In der Weimarer Republik profilierte sich Lebius als Vorsitzender einer völkisch-nationalistischen Splitterpartei und rief in seiner „Staatsbürger Zeitung“ zur Tötung von Pazifisten wie Albert Einstein auf. Trotz seiner nationalistischen Einstellung, die ihm im Dritten Reich zunächst die Fortsetzung seiner publizistischen Tätigkeit ermöglichte, wurde Lebius zum Gegner des NS-Regimes und produzierte ab 1935 kritische „Informationsberichte“ über die Lage in Deutschland für Vertreter ausländischer Zeitungen, die ihn schließlich ins Zuchthaus brachten. Ein schillernder Charakter, der – so Seul – getrieben war von „eine(r) Mischung aus Racheimpulsen, einem Gerechtigkeitsverlangen und einer narzisstisch begründeten Selbstüberschätzung“.

Seul beleuchtet Leben und Karriere von Rudolf Lebius auf der Basis einer akribischen Auswertung zeitgenössischer Dokumente. So entsteht nicht nur ein aufschlussreiches Bild eines Gegners von Karl May, sondern ein wirklich hochspannender Einblick in die wohl wechselhafteste Epoche der deutschen Geschichte. Dieses wirklich exzellente Buch gehört in jede May-Sammlung. Man wünscht ihm aber als profundem und fesselnd geschriebenem zeitgeschichtlichem Werk auch viele Leser über den engeren Kreis der May-Interessierten hinaus.

Jürgen Seul: Die Akte Rudolf Lebius. Auf den Spuren eines Skandaljournalisten zwischen Kaiserzeit und Drittem Reich. Eine Biografie. Karl-May-Verlag Bamberg/Radebeul. 416 Seiten. Hardcover. ISBN 978-3-7802-0565-0. Preis: 29,90€



Preissenkung: Sonderheft Nr. 133 kostet ab sofort nur noch 3 Euro (Meldung vom 06. Juni 2019)

Das Sonderheft Nr. 133 von 2006 kostet ab sofort 3 Euro (statt wie bisher 6 Euro), zzgl. Versandkosten:

Christoph Blau / Ulrich von Thüna: Karl May in Frankreich
72 S., viele, z. T. farbige, Abbildungen

Bestellungen bitte an vertrieb[AT]karl-may-gesellschaft.de



Neuer HKA-Band IV.2 'Durchs wilde Kurdistan' erschienen (Meldung vom 27. Mai 2019)

Als Band IV.2 der Historisch-kritischen Ausgabe der Werke Karl Mays ist "Durchs wilde Kurdistan" in der 2. verbesserten Auflage erschienen.

Bearbeiter dieses Bandes: Flo­ri­an Schle­burg und Marcus Höhn, Herausgeber: Joachim Biermann

erschienen im Karl-May-Verlag

beziehbar über den Museumsshop des Karl-May-Museums Radebeul



Der Beobachter an der Elbe Nr. 32 (Meldung vom 27. Mai 2019)

beobachter32

Ausgabe Nr. 32 des Magazins aus dem Karl-May-Museum Radebeul ist erschienen.

Aus dem Inhalt:
- Peter Bolz: Geschichte der Berliner Nordamerika-Sammlung
- Christian Feest: Der Beginn der indianischen Sammlungen in Deutschland
- Eckehard Koch: Indianer als Freunde und Verbündete der Weißen. Drei­zehn­ter Teil
- Rainer Kottmann: Jenseits von Winnetou: Das Häuptlingstum bei den Apa­chen
- Peter Hofmann: May und seine Annotationen zu Schopenhauer
- Robin Leipold/Martin Schultz: Über den Sammler Patty Frank und seine Netz­wer­ke
- Michael Petzel: Martin Böttcher 1927–2019
- Gerhard Schirmers: Eistaucher und der „Geist der nördlichen Seen“
- Christian Wacker: Zeitgenössische indigene Kunst aus Nordamerika
- René Wagner: Engelbert Botschen 1931–2019
- Hasso Segschneider: Lukullische Feder – Red Snapper Filet vom Grill
- Redaktion: Allerlei

weitere Informationen unter www.karl-may-museum.de

 



Sonderaustellung in Berlin: Theodor Fontane und Karl May (Meldung vom 15. Mai 2019)

Vom 14. Juni 2019 bis zum 24. November 2019 ist im Stadtgeschichtlichen Museum Spandau (Gotisches Haus) die Sonderausstellung "Theodor Fontane und Karl May" zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Aus der Ankündigung der Ausstellung:
Theodor Fontane und Karl May, märkische Alleen und Prärie – wie passt das zusammen? Jeder von uns ist mit dem tragischen Schicksal von »Effi Briest« vertraut; ungezählte Tränen vergossen wir bei Winnetous Roman- oder Leinwandtod. Doch was haben beide Autoren außer dem strapaziösen Schriftstellerberuf im 19. Jahrhundert und anhaltendem Bestsellerruhm gemeinsam? Dieser Frage widmet sich nun erstmals eine Ausstellung. Der Preuße Fontane schrieb über die märkischen Quitzows im 15. Jahrhundert, verfasste ein berühmtes Gedicht über Leopold von Anhalt-Dessau, erzählte in »Schach von Wuthenow« und »Vor dem Sturm« über die Napoleonzeit oder in opulenten Sachbüchern über die deutschen Einheitskriege zwischen 1864 und 1870/71. Schließlich lässt er einen seiner Romanhelden sogar ins amerikanische Felsengebirge fliehen. Denn vielseitig waren sie beide: Der Sachse Karl May verfasste nicht nur reißende Wildwestmärchen oder aquarienbunte Orientabenteuer, sondern auch den Ritterroman »Der beiden Quitzows letzte Fahrten« oder Humoresken um den »Alten Dessauer«. In »Die Liebe des Ulanen« verfolgt er auf über 2000 (!) Seiten die Schicksale einer preußischen Offiziersfamilie in Liebe und Krieg zwischen 1814 und 1871. Die Ausstellung vergleicht die Sicht der Autoren auf entscheidende Etappen brandenburgisch-preußischer Historie im Kontext europäischer Kulturgeschichte. Selbst biografische Aspekte wie beider Eheprobleme und deren Reflexion kommen dabei nicht zu kurz.

Eröffnung: Donnerstag 13. Juni, 19 Uhr
Begrüßung: Dr. Urte Evert, Stadtgeschichtliches Museums Spandau;
Dr. Ralf F. Hartmann, Kulturamt Spandau
Einführung und Ausstellungsrundgang mit Dr. Thomas Kramer

Theodor Fontane und Karl May, märkische Alleen und Prärie – passt das zusammen? Kurator Thomas Kramer vergleicht den Blick der Autoren auf brandenburgisch-preußische Historie zwischen 1414 und 1870/71. Neben Erstausgaben werden Dioramen, historische Gemälde, Waffen und Uniformen präsentiert. Lebendige Geschichte lädt so zu einer Reise zwischen Literatur und Realität ein.

Veranstaltungen:
17.8., 14.30 Uhr: Mit der U7 zu Theodor Fontane und Karl May!
Thomas Kramer erzählt von den Autoren und führt am Ziel der Fahrt durch die Ausstellung. Treffpunkt: U-Bahnhof Bayerischer
Platz, Teilnahme kostenlos, BVG-Fahrschein erforderlich.
In Kooperation mit dem „Buchladen Bayerischer Platz“

Begleitprogramm bei der VHS Spandau:
14.9., 11–15 Uhr: Illustrationskurs
Zusammen mit der Illustratorin Mara Burmester setzen sich die Teilnehmer*innen
künstlerisch mit der Ausstellung auseinander.

26.10., 2.11., 9.11., 11–15 Uhr: Kuratorenführung
Dr. Thomas Kramer beleuchtet jeweils verschiedene Aspekte der Ausstellung bei einem gemeinsamen Rundgang mit anschließender Diskussionsrunde.

24.11., 15 Uhr: Was wäre Fontane ohne seine Emilie?
Die Schauspielerin Margrit Straßburger gibt einen authentischen Einblick in das Leben beider Ehepartner.

Weitere Infos und Anmeldung unter www.berlin.de


Stadtgeschichtliches Museum Spandau
Gotisches Haus
Breite Str. 32 13597 Berlin
Tel: 030 354944297
www.gotischeshaus.de
Mo–Sa 10–18 Uhr, So 12–18 Uhr Feiertags geschlossen

weitere Informationen zur Ausstellung unter www.fontane-200.de



50-jähriges Bestehen der KMG (Meldung vom 18. Februar 2019)

Liebe Karl-May-Gesellschaft,

in diesem Jahr feiert die KMG ihr 50-jähriges Bestehen. Seit dem Jahr 2000 bin ich Mitglied und ich möchte zu diesem Jubiläum sehr herzlich gratulieren. In den 60-er Jahren gab es die Karl-May Filme, die ich damals voller Begeisterung sah. Unabhängig davon ermöglichte die Lektüre der Romane Reisen in ferne Länder. Viele Details über Sprachen, Völker sowie Bräuche konnte man in diesen Romanen neben der Schilderung von Abenteuern spielerisch lernen.

Die Jahrzehnte vergehen wie im Fluge. Der Karl-May-Gesellschaft und ihren Veröffentlichungen, in denen nun die Inhalte der Karl-May-Bücher wissenschaftlich erforscht werden, verdanke ich wichtige Erkenntnisse.

Unabhängig davon nachfolgend zu Ihrer Kenntnis meine eigene Gratulation zu einem weiteren Jubiläum, und zwar zum 100-jährigen Bestehen der Universität Hamburg, an der übrigens ein Gründungsmitglied der KMG, Heinz Stolte, tätig war: https://www.jubilaeum.uni-hamburg.de/100-blickwinkel/detail.html?51

Mit den besten Wünschen für die weiteren Jahre der KMG verbleibe ich

mit freundlichen Grüßen

Dr. Helga Gemegah, Hamburg



Saisonstart: Erlebnisrundgänge mit Karl-May-Museum in Radebeul (Meldung vom 16. Februar 2019)

Am Samstag, 2. März und Sonntag, 3. März 2019 ist es wieder so weit. Bis zum 27. Oktober finden im Karl-May-Museum Radebeul jeden Samstag und Sonntag jeweils um 11 Uhr die Erlebnisrundgänge mit Karl May „Damals, als ich Old Shatterhand war …“

Karl May höchstpersönlich führt seine kleinen und großen Gäste in der Kluft von „Old Shatterhand“ durch sein einzigartiges Museum. Freuen Sie sich auf spannende Abenteuergeschichten aus dem Wilden Westen, die drei berühmtesten Gewehre der Welt und eine Kostprobe von Mays „Indianisch“-Kenntnissen.

Preise (inkl. Eintritt in das Karl-May-Museum):
Erwachsene: 19,00 Euro
Kinder (7-14 Jahre): 12,50 Euro
Familienkarte (2 Erwachsene und 2 Kinder): 45,00 Euro

Ort: Radebeul
Veranstalter:  Karl-May-Museum Radebeul

weitere Informationen unter: www.karl-may-museum.de

mehr Termine und Veranstaltungen rund um Karl May unter: http://www.karl-may-lebt.de



***Jubiläumsangebot*** Reprints zum Sonderpreis ***Jubiläumsangebot*** (Meldung vom 28. Januar 2019)

DH02_Scout_2Ab 1.Januar 2019 sind anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Karl-May-Gesellschaft alle lieferbaren KMG-Reprints mit Ausnahme des opulenten Bandes "Et in terra pax" zum Sonderpreis von nur 9,90 Euro erhältlich. Lieferbar sind die folgenden Titel:

Der Mir von Dschinnistan
Der Scout/Deadly Dust
Old Firehand
Das Buch der Liebe I
Der Beobachter an der Elbe
Winnetou IV
Am Tode
Der Seminarist und Lehrer Karl May
Frohe Stunden

Jeder Reprint kostet nur 9,90 Euro zzgl. Versandkosten.

Bestellungen bitte an Reiner Pütz: reprints@karl-may-gesellschaft.de



Drei Sonderausstellungen im Karl-May-Museum (Meldung vom 01. Dezember 2018)

Anlässlich des 90. Geburtstages des Karl-May-Museums am 1. Dezember 2018 zeigt das Musuem drei neue Sonderausstellungen:

  • Jahresausstellung „Und Friede auf Erden!“ (1. Dezember 2018 bis 27. Oktober 2019)
  • Kabinettausstellung „Das Karl-May-Museum: gestern – heute – morgen“ (1. Dezember 2018 bis 2. Juni 2019)
  • Fotoausstellung „Großmystiker trifft Kunstfotograf“ (1. Dezember 2018 bis 19. Mai 2019)

weitere Informationen zur Ausstellung unter www.karl-may-museum.de



Informationen zum 25. Kongress der Karl-May-Gesellschaft in Mainz (03.-06.10.2019) (Meldung vom 19. August 2018)

25. Kongress der Karl-May-Gesellschaft tagung2019_plakat
in Mainz a. Rhein
Donnerstag, 03.10.2019 bis Sonntag, 06.10.2019


Tagungsort: Erbacher Hof, Grebenstr. 24-26, 55116 Mainz. Der Erbacher Hof liegt in zentraler Lage unweit des hohen Doms St. Martin zu Mainz, des Markplatzes und des Gutenberg-Museums in der Mainzer Altstadt

Organisatorische Hinweise (aus N-KMG 200)

Ergänzende organisatorische Hinweise

Parken in Mainz

Touristisches Begleitprogramm / Anmeldeformular

Vorläufiges Tagungsprogramm (Stand: 19.07.2019)

Unverbindliche Online-Vorab-Präsentation des Auktionskatalogs zur Auktion auf dem Kongress.

Informationen zur Hotelbuchung (PDF)



 

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