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Herzlich willkommen auf den Seiten der literarischen Karl-May-Gesellschaft e.V.!

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07.10.2021 (Do) - 10.10.2021 (So): 26. KMG-Kongress in München (Stand: 14.04.2020)


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Letzte Nachrichten



Hartmut Kühne verstorben (Meldung vom 28. November 2020)

Am 21. November 2020 ist unser Gründungs- und Ehrenmitglied Hartmut Kühne verstorben. Unser Mitgefühl gehört seinen Angehörigen. Hartmut Kühne hat die Karl-May-Gesellschaft und die Karl-May-Forschung durch sein vielfältiges Engagement und seine große Sachkenntnis geprägt. Die Karl-May-Gesellschaft wird ihm stets ein freundschaftliches und ehrendes Andenken bewahren.



Neues Mitgliederportal der KMG (Meldung vom 26. November 2020)

Liebe Mitglieder der Karl-May-Gesellschaft,

das allmählich zu Ende gehende Jahr hat deutlich gezeigt, dass digitale Kanäle zwar keineswegs den direkten menschlichen Umgang ersetzen, aber doch für manche Zwecke zweitbeste Lösungen bieten können. Wir haben deshalb eine Arbeitsgruppe ›Digitalisierung‹ gebildet, die, nachdem die geplante Mitarbeitertagung in Dessau zum zweiten Mal der Pandemie zum Opfer gefallen war, am 15. November zu einer Videokonferenz zusammentrat. Das wichtigste Ergebnis der Beratung ist ein vereinsinternes Internetportal, das die kostenlose Plattform Moodle verwendet und von uns für die Kommunikationsbedürfnisse der Karl-May-Gesellschaft konfiguriert wurde. Ich danke allen, die bei der Einrichtung der Seite geholfen haben, insbesondere unserem Webmaster Ralf Schönbach!

Zu dem neuen Portal erhalten ausschließlich unsere Mitglieder Zugang. Anders als die allgemeine Website der KMG und die öffentliche Mailingliste eignet es sich also – in Ergänzung der vierteljährlich auf Papier erscheinenden Nachrichten – für aktuelle Bekanntmachungen, die nur Vereinsmitglieder angehen, für Vorzugsangebote, für die Diskussion ›innerer Angelegenheiten‹ und für den direkten Dialog zwischen Mitgliedern und Vorstand. Außerdem sollen den Arbeitsgruppen im Mitarbeiterkreis, den Redaktionen unserer Publikationen und dem Vorstand Austausch und Ablage von Dokumenten erleichtert und auf längere Sicht natürlich die digitalen Projekte der May-Forschung koordiniert werden. Hierfür stehen auf dem Portal virtuelle ›Räume‹ und Funktionen wie ›Forum‹, ›persönliche Mitteilung‹, ›Abstimmung‹ u. ä. zur Verfügung. Die Handhabung ist für die TeilnehmerInnen ganz unkompliziert, für die BearbeiterInnen sehr leicht zu erlernen. Dieselbe, oder eine sehr ähnliche, Software ist unter ganz verschiedenen Bezeichnungen an zahlreichen Schulen und Universitäten in Gebrauch und daher wohl auch vielen Mitgliedern bereits vertraut.

Fürs erste haben wir für Sie auf dem Portal mehrere Jahrgänge der Mitteilungen und Nachrichten abgelegt, die für Nicht-Mitglieder stets erst verzögert bzw. gar nicht digital verfügbar gemacht werden. Hieraus könnte im Laufe der Zeit ein digitales Vereinsarchiv entstehen. Weitere Ressourcen und zusätzliche ›Räume‹ werden nach und nach folgen, und Vorschläge sind jederzeit willkommen.

Sie können sich ab sofort mit folgenden Informationen einloggen:

Internetadresse: mitglied.karl-may-gesellschaft.de
Anmeldename: (Ihre Mitgliedsnummer, ohne führende Nullen)
Kennwort: (Ihre Postleitzahl, im Ausland ggf. mit Buchstaben, aber ohne Leerzeichen)

Der Anmeldename wird einheitlich bleiben. Ihr vorläufiges Kennwort müssen Sie beim ersten Login durch ein sichereres ersetzen. (Die vorab erstellten Konten der Arbeitsgruppe Digitalisierung sind unverändert.) Außerdem ist für den Betrieb eine gültige e-mail-Adresse erforderlich. Bitte beachten Sie auch die Datenschutzhinweise, für deren Aktualisierung unser Geschäftsführer Hartmut Wörner gesorgt hat. Das Portal lässt sich übrigens auch auf mobilen Endgeräten komfortabel nutzen, obschon längere Lektüre auf dem Telefon natürlich nicht jedermanns Sache ist.

Abschließend darf ich Sie um etwas Nachsicht für den Fall bitten, dass nicht auf Anhieb alles perfekt funktioniert. Sollten Sie beim Login eine Fehlermeldung erhalten, bitte ich Sie einfach um eine kurze e-mail mit Angabe Ihrer Mitgliedsnummer an portal@karl-may-gesellschaft.de. Sobald Sie Zutritt zum Portal erhalten haben, können Sie für Mitteilungen auch den Raum ›Diskussionsforen‹ oder den direkten Draht ›Nachricht an den Vorsitzenden‹ nutzen.

Dieses Portal ist ein Anfang. Im Augenblick ist dort vor allem viel Platz zu finden – er symbolisiert das Potential für gute Ideen. Die Seite mit Leben zu erfüllen, dazu sind Sie alle eingeladen. Ich freue mich auf Ihre Rückmeldungen und wünsche Ihnen viel Spaß mit dem digitalen Vorweihnachtsgeschenk Ihrer KMG!

Ihr Florian Schleburg

PS. Der Druck des Jahrbuchs 2020 hat sich leider aus technischen Gründen, die nicht von der KMG zu verantworten waren, verzögert. Es steht nun aber unmittelbar vor der Auslieferung und wird hoffentlich bald in Ihren Briefkästen liegen.



Der Deutsche, der bei 'Indianern' aufwuchs (Meldung vom 24. November 2020)

Das Magazin "Der Spiegel" berichtet in seiner Online-Ausgabe über das Schicksal von Herman Lehmann, der als 10-jähriger in Texas von Apachen entführt wurde und dort aufwuchs. Dort wurde er zu einem treuen Krieger erzogen, der auch Weiße tötete und nach seiner Rettung gar nicht wieder zurück in die Zivilisation wollte.

Den Artikel finden Sie auf www.spiegel.de.

Die Lebensgeschichte Herman Lehmann ist auch unter dem Titel Neun Jahre unter den Indianern, 1870 - 1879 als Buch erschienen.



Reprints zum Sonderpreis (Meldung vom 24. November 2020)

DH02_Scout_2Die Reprints der Karl-May-Gesellschaft werden weiterhin zum Sonderpreis von nur 9,90 Euro abverkauft. Lesen Sie die Erzählungen Karl Mays in Ihrer ursprünglichen Fassung und erfahren Sie informative Hintergründe in den Einleitungen der Herausgeber. Die Reprints eignen sich auch hervorragend als Weihnachtsgeschenk! Lieferbar sind die folgenden Titel:

Der Mir von Dschinnistan
Der Scout/Deadly Dust
Der Beobachter an der Elbe
Winnetou IV
Am Tode
Der Seminarist und Lehrer Karl May

Jeder Reprint kostet nur 9,90 Euro zzgl. Versandkosten.

Bestellungen bitte an Reiner Pütz: reprints@karl-may-gesellschaft.de



Himmelsgedanke (Meldung vom 23. November 2020)

Der Körper des Menschen soll sich nach dem Tode langsam unter der Erde auflösen, damit alle seine Bestandteile Zeit finden, die ihnen bestimmte, neue Verbindung einzugehen. Das vorschnelle Verbrennen im Crematorium aber ist keine Auflösung sondern eine gewaltsame Verwandlung in Asche, bei welcher wichtige Impoderabilien dem Uebergange in eine Daseinsform entzogen werden, an der wir uns nicht versündigen sollten. Beim Tode hat nicht der Anatom und nicht der Chemiker das erste und das letzte Wort zu sprechen.

 



Virtuelle Charity Lesung: Winnetou im Wohnzimmer (Meldung vom 22. November 2020)

weihnachtDas Fan-Magazin Wild-West-Reporter hat eine virtuelle Charity Lesung zugunsten der Stiftung Deutsche Schlaganfallhilfe mit Schauspielern aus der Karl-May Szene & der Störtebeker Festspiele auf die Beine gestellt. Alexander Klaws (erster „DSDS“ Gewinner, Musicaldarsteller und Winnetou-Darsteller in Bad Segeberg), Christian Wolff („Forsthaus Falkenau“ und Synchronstimme von Pierre Brice), Götz Otto („Bond-Bösewicht“), Radost Bokel („Momo“), Patrick Bach („Silas“), Susan Sideropolous („GZSZ“) und rund 55 weitere Mitwirkende sind bei der Aktion #winnetouimwohnzimmer mit von der Partie. Der Startschuss fällt am Freitag, 20.November. Am 31.12.2020 wird es außerdem ein „Burgrieden Silvester Special“ geben, bei dem Schauspieler der Festspiele Burgrieden aus zwei Kurzgeschichten Karl Mays lesen.

Die Lesungen können Sie auf www.wild-west-reporter.com/ und auf Youtube verfolgen.

 

 

 



Neuerscheinung: 'Die Kinder Manitus' von Adalbert Stütz (Meldung vom 17. November 2020)

DieKinderManitusAdalbert Stütz: Die Kinder Manitus. Ein Sang vom Roten Manne. Herausgegeben von Timm Stütz mit Beiträgen von Andreas Brenne und Arnulf Meifert. Engelsdorfer Verlag. 326 Seiten. ISBN 978-3-96940-057-9. Paperback. Preis: 30,00€

Verlagstext:
Die Jahrhundert-Geschichte des Manuskripts »Die Kinder Manitus« hätte beinahe ein tragisches Ende gefunden. Adalbert Stütz schrieb dieses gewaltige Vers-Epos wahrscheinlich zwischen 1928 und 1931 und hoffte bis in seine letzten Tage auf eine Veröffentlichung. Nachdem Euchar Schmid noch 1931 eine Herausgabe im Karl-May-Verlag wie auch im Verlag Haupt&Hammon entschieden ablehnte, unternahm Adalbert Stütz in den 50-er Jahren einen letzten Versuch. Einer der jungen Verlagsleiter, Roland Schmid, versprach sich des Werkes anzunehmen. Doch es kam weder zu einer Ablehnung noch zu einer Veröffentlichung. So schickte er den später mehrmals korrigierten Text von 225 Seiten in seinem letzten Lebensjahr 1957 an Katharina Schmid, die vom Interesse eines Dakota-Clubs gehört hatte. Auch war die Ethnologin Dr. Eva Lips über Fritz Maschke noch ins Gespräch gebracht worden. Als aber dann alle Hoffnung verloren schien, bat der Autor in seinem letzten Brief den Verlag um Rückgabe des Manuskripts und legte es seinen Nachkommen ans Herz. Dass diese bisher verschollen geglaubte Schöpfungsgeschichte der Ureinwohner Amerikas nun doch ans Tageslicht kommt, verdanken wir dem Engelsdorfer Verlag mit der Übernahme der Veröffentlichung, dem Karl May Verlag dank Manuskriptfindung, Christian Wacker und Robin Leipold vom Karl May Museum Radebeul für die Mitarbeit an der Illustration. Vor allem aber ist zu danken Andreas Brenne von der Universität Osnabrück für seine einfühlsame Rezension und dem Essayisten Arnulf Meifert für die Einordnung in die Geschichte des Epos. Wenn »Die Kinder Manitus« auch nur ein begrenztes Publikum finden wird, so sollte dieses Werk von Adalbert Stütz doch sicher eine neuerliche Brücke schlagen zu Karl May und allen Fans der großen und unvergesslichen Welt der Indianer, die wir heute nur noch in Büchern finden.

Erschnen im Engelsdorfer Verlag.



Himmelsgedanke (Meldung vom 16. November 2020)

Warum war deine Kindheit ein irdisches Paradies für dich? Weil du keine Sorge zu haben brauchtest, denn der Vater sorgte für dich. Und doch verzichtest du auf ein viel herrlicheres Paradies, indem du deine Gottesheimath verleugnest und deine irdischen Sorgen höher stellst als die himmlischen des Vaters!

 



Himmelsgedanke (Meldung vom 09. November 2020)

Ihr kämpft um den Besitz dieser und streitet Euch über das Vorhandensein jener Welt, und doch ist es grad Euer Unfriede, welcher Euch verhindert, diese zu besitzen und jene zu erkennen.

 



Neuerscheinung: 100 Jahre Karl May im Kino (Meldung vom 05. November 2020)

KMKinoStefan von der Heiden: 100 Jahre Karl May im Kino. Von der Stummfilmzeit bis heute. Karl-May-Verlag Bamberg/Radebeul. 200 Seiten. Hardcover. ISBN 978-3-7802-3089-8. Preis: 29,00€

Verlagstext:
Karl May ist nicht nur der meistgelesene Schriftsteller deutscher Sprache, sondern mit über 25 Kinoverfilmungen auch der erfolgreichste Vorlagengeber in der Geschichte der deutschen Filmindustrie. Beginnend mit dem ersten Stummfilm aus dem Jahr 1920, erscheinen seine Helden seit nunmehr einem Jahrhundert immer wieder auf den Kinoleinwänden. Die allseits bekannten Filme mit Pierre Brice und Lex Barker sind dabei bis heute d i e deutsche Filmserie der Superlative.
Über 200 Fotos und Abbildungen lassen eine außergewöhnliche Erfolgsgeschichte mit ihren vielfältigen Facetten Revue passieren. Teils noch nie veröffentlichte Werbemittel, Dokumente oder Dreharbeitenfotos geben zusammen mit den Filmbildern einen Einblick in die (filmische) Welt Karl Mays.

erschienen im Karl-May-Verlag

 

 



Neuerscheinung: Vom Leid zum Lied (Meldung vom 03. November 2020)

LeidzumLiedWolfgang Molkow: Vom Leid zum Lied. Friedrich Huch: Enzio, Jakob Wassermann: Das Gänsemännchen und Karl May: Der Weg zum Glück. Wolke Verlag Hofheim am Taunus. 72 Seiten. Paperback. ISBN 978-3-95593-309-8. Preis: 9,00€

Verlagstext: Drei Geschichten um Künstlerschicksale – eine tragische, eine fast tra­gi­sche mit ver­söhn­li­chem Aus­gang und ei­ne un­frei­wil­lig ko­mi­sche mit Hap­py End. Letz­te­re geht den bei­den an­de­ren Jahr­zehn­te vo­raus: 1886, im Ster­be­jahr des Bay­ern­kö­nigs Ludwig II. und des­sen An­den­ken ge­wid­met, ent­steht Karl Mays 2616-?sei­ti­ger Kol­por­ta­ge­ro­man über ei­ne Sen­ne­rin, die auf aben­teu­er­li­chen Um­we­gen zur Sän­ge­rin wird. In Fried­rich Huchs Ro­man En­zio da­ge­gen ist der Held, ob­gleich mit Ta­lent und Schön­heit ge­seg­net, nicht le­bens­fä­hig, weil er nach dem Mo­dell Os­car Wild­es sein Ta­lent an die Kunst, sein Ge­nie an das Le­ben ver­schwen­det. Ähn­lich grau­sam wird dem Mu­si­ker Da­ni­el Not­hafft in Ja­kob Was­ser­manns Nürn­berg-?Ro­man Das Gän­se­männ­chen mit­ge­spielt. „Kunst ist ein Mo­loch; sie frisst See­len“ – sagt der Au­tor an­ge­sichts der Lei­den sei­nes Par­zi­vals der Tö­ne.

erschienen im Wolek Verlag

 

 



Himmelsgedanke (Meldung vom 02. November 2020)

Es ist selbstverständlich, daß die forschende Wissenschaft Alles zergliedert, was Glieder hat; aber es ist unerfindlich, aus welchem Grunde der Psycholog auch die Seele wie ein Gliederthier behandelt.

 



Nachtrag zum 'Roten Baron' (Meldung vom 01. November 2020)

Vor ein paar Tagen berichtete Heinz Lepper in diesem Blog über einen Lesefund. In dem Buch "Der rote Baron und der Schriftsteller aus Radebeul" von Tomos Forrest findet eine Begegnung zwischen Karl May und Freiherr Manfred von Richthofen statt. In Anbetracht der historischen Hintergründe und der Biografie von Richthofens weist Klaus Eggers darauf hin, dass ein Zusammentreffen mit von Richthofen für May ein zweifelhaftes Vergnügen gewesen wäre:

Zur Meldung vom 21. Oktober 2020

von Klaus Eggers

Karl May im September 1906 an Sascha Schneider:

Sie sagen, die Menschheit brauche den Krieg, damit wir wieder ein Geschlecht von Männern bekommen? Wo sind die Männer, die durch die letzten Kriege entstanden? Ich sehe sie nicht!!! Ich meine vielmehr, daß wir auf den Krieg eingingen, weil wir Männer hatten, ihn zu führen. Wehe und tausendmal wehe dem Volke, welches das Blut und das Leben von Hunderttausenden vergießt, um anderthalb Schock Ritter des eisernen Kreuzes erster Klasse dekoriren zu können!

Mays Warnung war berechtigt, aber fruchtlos, seine Prophezeiung bewahrheitete sich, wo sie nicht von der Realität noch übertroffen wurde. Zu den anderthalb Schock Dekorierten aber gehörte Manfred von Richthofen. Zu seiner Charakterisierung einige Sätze aus seinem Buch ›Der rote Kampfflieger‹:

"So hatte ich mich mal für eine Weile für dieses Bombenfliegen begeistert. Es machte mir einen unheimlichen Spaß, die Brüder da unten zu bepflastern.
Der Sechzehnte ist gefallen. Ich stand somit an der Spitze sämtlicher Jagdflieger. […]Nach zwei Tagen […] kommt das Telegramm aus dem Hauptquartier, daß Majestät die Gnade hatte, mir den Pour le mérite zu verleihen. Da war die Freude natürlich groß. Es soll immer englisches Pilotenblut regnen.
Pardon kenne ich nicht mehr, deshalb attackierte ich ihn noch ein zweites Mal, worauf das Flugzeug in meiner Geschoßgarbe auseinanderklappte. Die Flächen fielen wie ein Blatt Papier, jede einzeln, und der Rumpf sauste wie ein Stein brennend in die Tiefe. Fünfzig sind abgeschossen. […] Aber so ein halbes [kein ganzes] Hundert macht einem eben doch auch Spaß."

Ich erspare dem Leser Weiteres. Wer mehr wissen möchte, findet das Buch beim Projekt Gutenberg. Eiserne und Ritterkreuze wurden Richthofen mehrfach verliehen.

Ob es eine Ehre für May sein kann, mit so jemandem im Orientexpress gemeinsam plaudernd in die Schluchten des Balkan gefahren zu werden?



Wiener Karl-May-Brief 2/2020 erschienen (Meldung vom 27. Oktober 2020)

wkmb2020_2

Aus dem Inhalt:
- Wilhelm Brauneder: Karl May im Rahmen der Lektüre seiner Leserschaft
- Robert Ciza: Singende Wasser in Texas und Nebraska – Zwei May-Nach­dru­cke aus deutsch-ame­ri­ka­ni­schen Zei­tun­gen
- Hans Langsteiner: Was ist los in Radebeul? – Unruhe um das Karl-May-Mu­se­um
- Jürgen Brake: Das Gold der Schwarzen Berge (II). Karl May und der stei­ri­sche Prä­rie-Poet Ale­xan­der Berg­hold
- Hans Langsteiner: „Er ist so groß und wir sind so klein“ – Karl Mays „Brief­wech­sel mit sei­nen ‚Kin­dern’“
- Jürgen Brake: Karl May – kein Käse!
- Hans Langsteiner: Neuer Karl May-Film kommt ins Kino – „Der junge Häupt­ling Win­ne­tou“
- Mario Espig: Neue Karl-May-Bücher in Rumänien
- Robert Ciza: Sint Franciscus aus Belgien – Eine unbekannte May-Über­set­zung
- Ludwig Stimpfle: Wie kommt Karl May in das Amerikahaus?
- Elisabeth Berger: „Kansas“ und Kansas – Über Deckelbilder
- Wilhelm Brauneder: Karl-May-Rundschreiben (KMRS) von Ludwig Patsch – Zen­sur und Aus­sen­dung
- Reinhard Habeck: Winnetou (Illustration)

Beziehbar über die Wiener Karl-May-Runde



Rezension zum Briefwechsel mit seinen 'Kindern' Bd. 1-2 (GW 95-96) (Meldung vom 24. Oktober 2020)

gw96Albrecht Götz von Olenhusen hat eine Rezension zu den beiden Briefbänden Briefwechsel mit seinen 'Kindern' Bd. 1-2 (GW 95-96) verfasst. Die Besprechung ist online frei verfügbar und kann unter https://wiki.koeblergerhard.de/zier/9570 abgerufen werden.

Hartmut Vollmer/Hans-Dieter Steinmetz/Florian Schleburg (Hrsg.). Briefwechsel mit seinen 'Kindern' I-II. Band 95-96 der Gesammelten Werke. Karl-May-Verlag. Bamberg/Radebeul. 608 / 640 Seiten. Hardcover. ISBN 978-3-7802-0095-2 / 978-3-7802-0096-9. Preis: jeweils 25,00€

erschienen im Karl-May-Verlag

 

 

 

 



Vorankündigung: Die Kinder Manitus von Adalbert Stütz (Meldung vom 22. Oktober 2020)

DieKinderManitusAdalbert Stütz: Die Kinder Manitus. Ein Sang vom Roten Manne. Herausgegeben von Timm Stütz mit Beiträgen von Andreas Brenne und Arnulf Meifert. Engelsdorfer Verlag. 326 Seiten. ISBN 978-3-96940-057-9. Paperback. Preis: 30,00€

Verlagstext:
Die Jahrhundert-Geschichte des Manuskripts »Die Kinder Manitus« hätte beinahe ein tragisches Ende gefunden. Adalbert Stütz schrieb dieses gewaltige Vers-Epos wahrscheinlich zwischen 1928 und 1931 und hoffte bis in seine letzten Tage auf eine Veröffentlichung. Nachdem Euchar Schmid noch 1931 eine Herausgabe im Karl-May-Verlag wie auch im Verlag Haupt&Hammon entschieden ablehnte, unternahm Adalbert Stütz in den 50-er Jahren einen letzten Versuch. Einer der jungen Verlagsleiter, Roland Schmid, versprach sich des Werkes anzunehmen. Doch es kam weder zu einer Ablehnung noch zu einer Veröffentlichung. So schickte er den später mehrmals korrigierten Text von 225 Seiten in seinem letzten Lebensjahr 1957 an Katharina Schmid, die vom Interesse eines Dakota-Clubs gehört hatte. Auch war die Ethnologin Dr. Eva Lips über Fritz Maschke noch ins Gespräch gebracht worden. Als aber dann alle Hoffnung verloren schien, bat der Autor in seinem letzten Brief den Verlag um Rückgabe des Manuskripts und legte es seinen Nachkommen ans Herz. Dass diese bisher verschollen geglaubte Schöpfungsgeschichte der Ureinwohner Amerikas nun doch ans Tageslicht kommt, verdanken wir dem Engelsdorfer Verlag mit der Übernahme der Veröffentlichung, dem Karl May Verlag dank Manuskriptfindung, Christian Wacker und Robin Leipold vom Karl May Museum Radebeul für die Mitarbeit an der Illustration. Vor allem aber ist zu danken Andreas Brenne von der Universität Osnabrück für seine einfühlsame Rezension und dem Essayisten Arnulf Meifert für die Einordnung in die Geschichte des Epos. Wenn »Die Kinder Manitus« auch nur ein begrenztes Publikum finden wird, so sollte dieses Werk von Adalbert Stütz doch sicher eine neuerliche Brücke schlagen zu Karl May und allen Fans der großen und unvergesslichen Welt der Indianer, die wir heute nur noch in Büchern finden.

Das Buch erscheint im November im Engelsdorfer Verlag in einer auf 100 Exemplare limitierten Auflage. Vorbestellungen sind unter info@engelsdorfer-verlag.de möglich.



Sonderheft der Karl-May-Gesellschaft Nr. 166 erschienen (Meldung vom 20. Oktober 2020)

SH166Julia Heiligensetzer: Karl May in der öffentlichen Kritik. Ein Vergleich der zeitgenössischen Wahrnehmung Mays und seiner Winnetou-Romane um die Trendwende im Jahr 1899 inklusive der Apologien des Autors. Sonderheft der Karl-May-Gesellschaft Nr. 166, 2020. 94 Seiten, 6,20€* / 7,20€ zzgl. Versandkosten.

*Das Sonderheft kostet für die Abonnenten der Reihe 6,20 Euro (zzgl. Versandkosten).

Mitglieder richten ihre Bestellungen bitte an: vertrieb[AT]karl-may-gesellschaft.de

 

 

 

 



Kalender des Karl-May-Verlages (Meldung vom 20. Oktober 2020)

Der Karl-May-Verlag hat drei Kalender entworfen:

1. Schokoladen-Adventskalender "Weihnacht"
Adventskalender mit 24 Türchen, 300 g Karton, Vollmilch-Schokolade, Lagergarantie 6 Monate ab Lieferdatum bei sachgemäßer Lagerung
Lieferbar ab ca. 20. Oktober
Format: 24,0 x 34,3 cm
Preis: € 14,99

Kalender2 

2. "Karl May" Originalbilder aus den Buchausgaben des Union Verlags. Wandkalender 2021
12 Buchillustrationen aus Karl Mays Jugenderzählungen, erschienen in der Union Deutsche Verlagsgesellschaft in den Jahren 1890-1897. Je zwei Bilder aus:
- Der Sohn des Bärenjägers, Illustrator Konrad Weigand (1890)
- Der blaurote Methusalem, Illustrator Oskar Herrfurth (1892)
- Die Sklavenkarawane, Illustrator Gustav Adolf Closs (1893)
- Der Schatz im Silbersee, Illustrator Ewald Thiel (1894)
- Das Vermächtnis des Inka, Illustrator Ewald Thiel (1895)
- Der Oelprinz, Illustrator Oskar Herrfurth (1897) Anmerkungen:
Lieferbar ab ca. Anfang November
Größe: DIN A3 hoch mit Spiralbindung, mit Kalendarium
Preis: € 19,99 [D]

Kalender1 

3. Das Karl-May-Museum Radebeul in historischen Fotos. Wandkalender 2021
12 Fotos von und aus der Villa Bärenfett, darunter auch zwei Bilder der "Indianerbesuche" aus den Jahren 1929 und 1937
Lieferbar ab ca. Anfang November
Größe: DIN A4 quer mit Spiralbindung, mit Kalendarium
Preis: € 9,99 [D]

Kalender3 



Neue Vertonung eines frühen Karl-May-Gedichts (Meldung vom 17. Oktober 2020)

von Roy Dieckmann

Die Radebeuler Komponistin und Sängerin Silivana Mehnert hat im Rahmen ihres Soloprojekts Miss Rockester das frühe Karl-May-Gedicht „Ade!“ für ihr eben erschienenes Album „Dieser Moment“ vertont und zusammen mit der Elbland Philharmonie Sachsen eingespielt. In der Pressemitteilung heißt es unter anderem:

„Das übergeordnete Thema der neuen CD heißt Heimat, beschreiben die Songs von MISS ROCKESTER doch innere wie äußere Landschaften, die sie mit Leidenschaft zu Klang werden lässt. … Daneben ist die Literatur eine große Inspirationsquelle für die Sängerin. Nachdem sie auf ihrem Album ‚Songs, Poems & Stars‘ Gedichte von Annette Droste-Hülshoff, John Keats oder William Shakespeare in ihre Klangsprache übersetzte, hat sie ihrer Heimatstadt Radebeul jetzt mit der Vertonung des Naturgedichts ‚Adé‘ von Karl May eine eigene Ode gewidmet.“

Über die Entstehung des Titels schreibt sie dort weiter: „Karl May, einer der berühmtesten deutschsprachigen Dichter weltweit. Er ist vor allem bekannt geworden durch seine Abenteuerromane und damit auch ein fester Bestandteil meiner Kindheit gewesen. Was ich jedoch bis vor ein paar Jahren noch nicht wusste, dass er auch unglaublich viele Gedichte geschrieben hat. Nachdem ich mir einen Gedichtband von Karl May zugelegt hatte, habe ich mich in ein Gedicht ganz besonders verliebt und es gleich mit einer Melodie versehen.“

Der Text (im Original „Ade!“) erschien zuerst im Oktober 1875 in der von May redigierten Zeitschrift „Schacht und Hütte“ in der Rubrik „Allerlei“ (Heft Nr. 5, S. 39) und findet sich auch hier (https://www.karl-may-gesellschaft.de/kmg/primlit/redakteur/schacht/zeitung/039.png) als Faksimile.

Homepage von Miss Rockester: https://www.miss-rockester.com



Sonderausstellung 'Plakatiert! Reflexionen des indigenen Nordamerika' in der galerie KUB (Leipzig) (Meldung vom 15. Oktober 2020)

Vom 31. Oktober 2020 bis 13. Dezember 2020 zeigt die galerie KUB in Leipzig die Sonderausstellung "Plakatiert! Reflexionen des indigenen Nordamerika".

Mit Unterstützung des Karl May Museums Radebeul und des GRASSI Museums für Völkerkunde zu Leipzig präsentiert die galerie KUB die Ausstellung „Plakatiert! Reflexionen des indigenen Nordamerika“. Sie wurde von Studierenden der Ethnologie und der Museologie an der Goethe-Universität Frankfurt kuratiert. Plakate sind Dokumente materieller Kultur und ein Spiegel der sozialen und politischen Welt, in der sie entstanden sind. Diese historischen “Geschichtenerzähler“ helfen heutigen Betrachter*innen dabei, den Alltag, die kulturellen Ausdrucksformen, die sozialen Probleme und Konflikte der damaligen Gesellschaft in ihrer Vielschichtigkeit besser zu verstehen. Anhand von etwa 100 Plakaten aus den 1970er Jahren bis heute zeigt die Ausstellung ausgewählte Aspekte indigener Lebenswelten zwischen der Arktis und dem US-amerikanischen Süden. Themen sind u.a. die Bedeutung von Abstammung und Identität, Gesundheit und Soziales, die Rolle der Bildung, Kunst und Kultur, militärische Traditionen sowie Probleme häuslicher Gewalt.

Ort: galerie KUB, Kantstr. 18, 04275 Leipzig
Öffnungszeiten: Do-So, 16:00-20:00
Eintritt frei



Veränderungen in Vorstand und Kuratorium der Karl-May-Stiftung (Meldung vom 11. Oktober 2020)

Am Samstag, 10. Oktober, fand in Radebeul eine Sitzung des Kuratoriums der Karl-May-Stiftung statt. Zum neuen Stellvertreter des Kuratoriumspräsidenten Dr. Robert Straßer wurde Thomas Grafenberg gewählt. Neue Mitglieder des Kuratoriums sind Dr. Jürgen Wehnert und Tanja Trübenbach. Zudem wurde Daniel Höhn von der Sparkasse Meißen in den Vorstand der Stiftung berufen.

Das Magazin Karl May & Co. berichtet darüber auf seiner Webseite:

www.karl-may-magazin.de



Neuerscheinung: Briefwechsel mit seinen 'Kindern' II (Meldung vom 06. Oktober 2020)

gw96Hartmut Vollmer/Hans-Dieter Steinmetz/Florian Schleburg (Hrsg.). Briefwechsel mit seinen 'Kindern' II. Band 96 der Gesammelten Werke. Karl-May-Verlag. Bamberg/Radebeul. 640 Seiten. Hardcover. ISBN 978-3-7802-0096-9. Preis: 25,00€

Verlagstext
Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunderts traten aus dem breiten Lesepublikum Karl Mays vier junge Menschen in Erscheinung, die dem Schriftsteller in besonderer Weise nahestanden und sich in der Zeit der zermürbenden Presse- und Prozesshetze für ihn engagierten: die Geschwister Marie und Ferdinand Hannes, Lu Fritsch, Willy Einsle und der Philologe und Pädagoge Dr. Adolf Droop, der auch bereits eine wissenschaftliche Analyse von Mays Reiseerzählungen veröffentlicht hatte.
Diese fünf Verehrer standen Karl May geistig und seelisch derart nahe, dass seine zweite Ehefrau Klara sie als seine "Kinder" bezeichnete.
Die umfangreiche Korrespondenz der 'Kinder' mit Karl und Klara May wird in dieser zweibändigen, kritisch kommentierten Edition erstmals - und soweit möglich vollständig - veröffentlicht.
Die vorgestellten Briefe bieten nicht nur wichtige und spannende, sondern auch bewegende, sehr private Einblicke in die Persönlichkeit des populären Schriftstellers; sie dokumentieren überdies das für Mays Biografie sehr bedeutende Engagement der 'Kinder' für den literarischen 'Outlaw' und ihre unermüdlichen, z.T. auch recht abenteuerlichen Bemühungen, den vielfach beschuldigten und geschmähten Autor öffentlich zu rehabilitieren.

erschienen im Karl-May-Verlag



Neuerscheinung: Am Hancockberg (Meldung vom 28. September 2020)

HancockbergKarl May: Am Hancockberg. Fantastische Geschichten mit Winnetou, Old Shatterhand, Kara Ben Nemsi... Mit Textillustrationen aus der Zeit Karl Mays und Bildtafeln von Lars Noah. Hrsg. von Hartmut Wörner. Verlag der Nation Husum. 506 Seiten. Paperback. ISBN 978-3-373-00540-7. Preis: 14,95€

Verlagstext:
Karl May ist einer der begnadedsten fantastischen Erzähler der deutschen Literatur. Er erfand legendäre Helden wie Winnetou, Old Shatterhand, Kara Ben Nemsi und Hadschi Halef Omar. Bei der Lektüre dieser Anthologie taucht man in die spannenden und anrührenden Ereignisse rund um den gewaltsamen Tod des legendären Apachenhäuptlings Winnetou ebenso ein wie in ein Zuchthaus des 19. Jahrhunderts, wo die Häftlinge zur „Nummer“ degradiert sind. Mit Mays Helden strandet man auf einer Südsee-Insel und befreit einige Buchseiten danach eine geheimnisumwitterte spirituelle Meisterin aus einem einsam gelegenen Turm in den kurdischen Bergen. Bei diesen und weiteren Abenteuern rund um den Erdball ist spannende und niveauvolle Unterhaltung garantiert. Dieses mit zahlreichen zeitgenössischen Textillustrationen und Tafeln des Geraer Künstlers Lars Noah reich bebilderte Buch lädt ein zum (Wieder)Entdecken eines unsterblichen Geschichtenerzählers und Fantasten.

erschienen im Verlag der Nation

 

 



Neuerscheinung: Die Sonne, die mir lacht (Meldung vom 23. September 2020)

BeckerKarl-Heinz Becker: Die Sonne, die mir lacht. tredition Verlag Hamburg. 88 Seiten. ISBN 978-3-347-05832-3. Preis: 14,99€ (Hardcover), 9,99€ (Paperback), 4,99€ (E-Book)

Verlagstext:
In seinen Kurzgeschichten „Die Sonne, die mir lacht“, lässt der Autor Karl-Heinz Becker die Hoffnungsstrahlen des christlichen Glaubens aufleuchten
Häufig schon hat Karl-Heinz Becker in den Kirchen in und rund um Hamburg aus seinen schwungvollen Erzählungen gelesen: in der Zachäus-Kirche, Langenhorn, St. Lukas in Fuhlsbüttel oder in der Kaltenkirchener Michaeliskirche. Nun ist in der Corona-Phase ein neuer Erzählband von ihm erschienen. „Die Sonne, die mir lacht“.
Spannend und humorig erzählen die kurzen Geschichten von Freude und Abenteuern, von Festen und Lachen, von kindlichem Glück und erlösenden Taten. Alle Geschichten haben eines gemeinsam: Sie sind voller Überraschungen und kleinen Wundern und beleben den Alltag. Wer genauer hinschaut, kann zwischen den Zeilen noch viel mehr entdecken, den Trost des Glaubens, dass der Mensch nicht allein ist. Denn sowohl in Zeiten des Lachens als auch in Zeiten des Weinens ist eine Hand über ihm - segnend und haltend.
Der Hamburger Autor Karl-Heinz Becker (73) war viele Jahre als Redakteur für Fernsehzeitschriften tätig und arbeitet heute als freier Publizist. Neben Büchern hat er auch Hörspiele geschrieben. Aktuell widmet er sich vor allem dem Schreiben von Kurzgeschichten, in denen er mal heiter, mal anrührend Glauben und Alltag miteinander verbindet.

Anmerkung: Unter den Erzählungen befindet sich auch eine Liebeserklärung an Karl May. Die Geschichte „Das Mai-Wunder“ spiegelt die glühende Vorstellungs- und Gefühlswelt von jungen May-Lesern (und vielleicht auch von manchen älteren?) wider.

erschienen im tredition Verlag

 

 



Psychoanalyse Karl Mays (Meldung vom 22. September 2020)

Manfred Krill, Facharzt für Neurologie und Psychiatrie, Psychoanalyse, Psychotherapie, hat auf seiner Webseite eine kurze Studie zu einer möglichen psychischen Erkrankung bei Karl May veröffentlicht. Darin diagnostiziert er eine narzisstische Persönlichkeitstörung. Textgrundlage der Untersuchung sind die autobiographischen Schriften Mays im Band "Ich" in der Bamberger Ausgabe von 1968.

Nachzulesen ist der die Untersuchung unter http://drkrillverlag.de



Neuerscheinung: Reinhard Marheinecke: Die Tramps vom Kansas River (Meldung vom 17. September 2020)

trampsReinhard Marheinecke: Die Tramps vom Kansas River. Ein neuer Roman mit Winnetou und Old Shatterhand. Karl-May-Verlag Bamberg/Radebeul. 320 Seiten. Hardcover. ISBN 978-3-7802-0133-1. Preis: 22,00€

Verlagstext:
Winnetou und Old Shatterhand vereiteln mit Hilfe der beiden "Snuffels" einen Postkutschenüberfall am Kansas River. In Lawrence erfahren sie, dass eine üble Bande Tramps schon länger die Gegend unsicher macht. In der Postkutsche befanden sich zwei junge englische Ladies, die auf der Suche nach ihrem Bruder sind, der sich in die Hände eines zwielichtigen Burschen begeben hat. Die Blutsbrüder versprechen, den Frauen bei der Suche nach dem jungen Mann zu helfen. Unweigerlich geraten sie so den Tramps in die Quere. Mit Hilfe der Osagen wollen die Freunde den Schurken endgültig das Handwerk legen.

erschienen im Karl-May-Verlag

 

 



Winnetous Erben und die Bearbeitung von Texten (Meldung vom 16. September 2020)

von Rolf Kamradek

Erfreulicherweise hat Herr Klaus Eggers zu meiner Rezension über Winnetous Erben Stellung genommen. So kommt Leben in die KMG-Webseite.

Als Literaturwissenschaftler wünscht Herr Eggers natürlich, dass allen Stellungsnahmen zu Karl May die Historisch-kritische Ausgabe zugrunde liegt. Verständlich, wenn man sein Beispiel der Textverfälschungen in der von ihm angeführten Frühstücksszene in Winnetous Erben sieht.

Aber die grünen Bände sind nun mal da, werden gelesen und wer sie besitzt, wird sich auch ihrer bedienen, wie auch der vielen populären Bücher, die durch Bearbeitungen ihr Jahrhundert überlebt haben: Robinson, Lederstrumpf, Sigismund Rüstig, Die drei Musketiere, Die Schatzinsel, Steubens Tecumseh, Huckleberry Finn, Simplicissimus usw. usw. Auch auf unserer besagten Website wird ein Winnetou für Kinder angeboten und sogar in Herrn Biermanns Leitartikel „In eigener Sache“, in Nr. 205 der letzten Mitteilungen der KMG, wird erwogen die „N-Frage“ in Karl Mays Bänden zu überdenken, ein sehr problematischer Eingriff, da gerade May die Bezeichnung „Neger“ ausdrücklich gegen den negativen „Nigger“ abgrenzt. (Old Surehand I, Bamberger Ausgabe 1949, S. 199/200)

Schlimm sind Bearbeitungen natürlich dann, wenn Inhalt und Aussage des Autors verfälscht werden.

Ich glaube aber, dass auch in der Bamberger Ausgabe von „Winnetous Erben“, der von Karl May geforderte Aufstieg der Indianer zum Edelmenschen nur durch Zusammenschluss aller Völker und Rassen deutlich erkennbar wird. Er wird symbolisiert durch die Beteiligung des Bleichgesichtes Old Shatterhand. Dies kommt auch in meiner Rezension zum Ausdruck.

Im Gegensatz hierzu streben die feindlichen Sioux diesen Aufschwung unter Ausschluss der Weißen und deren Freunde, der Apatschen, an, ganz im Sinne des von Karl May kritisierten und von Herrn Eggers zitierten namhaften Universitätsprofessors, der die Entwicklung rein völkerschaftlicher Individualitäten fordert.



Zum Fortgang der Historisch-kritischen Ausgabe (Meldung vom 15. September 2020)

HKAvon Joachim Biermann

Die Arbeit an dem als nächstes geplanten HKA-Band Himmelsgedanken ist abgeschlossen. Wenn ich jetzt noch nicht davon berichten kann, dass dieser Band im Erscheinen begriffen ist, so liegt das im Wesentlichen an der Corona-Krise, die uns alle ja in vielen Lebensbereichen berührt und betrifft. Das Karl-May-Museum musste, wie alle ähnlichen Institutionen, für eine längere Zeit seine Tore schließen und konnte bis heute nicht vollständig in seinen „Normalbetrieb“ zurückkehren. Das hatte auch gravierende Auswirkungen auf die finanzielle Lage von Museum und Stiftung. Geplante Ausgaben mussten zeitlich gestreckt werden, wovon auch die HKA betroffen ist. So ist der angestrebte Termin für die Himmelsgedanken – Herbst 2020 – leider nicht zu halten gewesen. Wir gehen jetzt davon aus, dass der Band um das Jahresende herum erscheinen kann. Der dann folgende Band, voraussichtlich Band IX.2 (Karl Mays Bibliothek) ist dann wohl für Mitte 2021 zu erwarten.

Auch die Arbeit an weiteren geplanten Bänden schreitet fort. Welcher davon als erstes druckfertig ist, kann allerdings zur Zeit noch nicht gesagt werden. Von Herausgeberseite ist also der Fortgang der HKA gesichert. Wir hoffen aber sehr darauf, dass auch die Abonnentenzahl in Zukunft wieder in die Höhe geht. Der nunmehr doch bereits mehr als eine Generation andauernde Erscheinungszeitraum dieser Ausgabe (der erste Band Scepter und Hammer kann bekanntlich 1987 heraus) erweist sich als wesentlich länger, als Hans Wollschläger und Hermann Wiedenroth sich dies ursprünglich wohl vorgestellt hatten. Vielleicht waren die seinerzeitigen Erwartungen auch ein wenig unrealistisch oder, positiver gesagt, zu idealistisch – die von den beiden Erstherausgebern eingeplanten 99 Bände müssen editorisch ja erst einmal erarbeitet werden, und wir schaffen heute mit wesentlich mehr Manpower als damals gerade ein oder zwei Bände im Jahr. Diese lange Zeit, über die sich die Edition nun erstreckt und noch erstrecken wird, bringt es mit sich, dass von den ursprünglichen Beziehern etliche im Laufe der Jahre leider verstorben sind. Neue Abonnenten sind zwar hinzugekommen, doch sind wir auch auf weitere Neu-Abonnenten angewiesen. Allen an Karl May und seinem Werk Interessierten sollte die Sicherung der Originaltexte Karl Mays ein wesentliches Anliegen sein. Die Reihe ›Karl Mays Werke‹ kann abonniert werden, es ist aber auch der Bezug einzelner Bände möglich. Näheres ist auf der Homepage der HKA zu erfahren: https://www.karl-may-museum.de/de/sammlungen/publikationen/karl-mays-werke/



Neuerscheinung: Karl Mays Magischer Orient, Band 9 (Meldung vom 12. September 2020)

MagOr9Jacqueline Montemurri: Das Geheimnis des Lamassu. Karl Mays Magischer Orient. Band 9. Karl-May-Verlag Bamberg/Radebeul. 480 Seiten. Broschiert. ISBN 978-3-7802-2509-2. Preis: 20,00€

Verlagstext:
Sir David Lindsays Vater wurde unter mysteriösen Umständen ermordet. Während der Trauerfeierlichkeiten auf Lindsay Castle lernen Kara Ben Nemsi und Hadschi Halef Omar Sir Davids Ziehschwester Anahita kennen, die eines Nachts plötzlich verschwindet. Mit Hilfe des analytisch begabten Familienfreundes Arthur Conan Doyle finden sie eine Spur, die in Lindsays Vergangenheit und zudem nach Persien weist. Damit beginnt ein Abenteuer, das in die Wüste mit ihren gefährlichen Geschöpfen führt, in unwegsame Berge zu schattenhaften Kriegern und in den prunkvollen Palast des Schahs von Persien...

Mit einem Epilog von Bestsellerautorin Nina Blazon!

erschienen im Karl-May-Verlag

 

 



Heft Nr. 205 der Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft erschienen (Meldung vom 08. September 2020)

M205 Ausgabe Nr. 205 der Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft ist erschienen!

Inhaltsverzeichnis
- Joachim Biermann: In eigener Sache
- Wolfgang Sämmer: Aus alten Zeitungen, Tagblättern und Journalen (2): Hadschi Halef in Würzburg
- Paolo Boccafoglio: Der Aufenthalt Karl Mays in Riva am Gardasee und der Varone-Wasserfall im Reiche des silbernen Löwen IV (I)
- Wilhelm Brauneder: Ein Nachtrag zu Mays Repertorium: Wilhelm Hauff
- Andreas Graf: Nachtrag zu »Mein Name ist Bruno Albrecht.«
- Joachim Biermann: Ein Nachtrag zum Brief Karl Mays an eine pazifistische Zeitschrift
- René Grießbach: Masser Bob – ein Held aus der zweiten Reihe und die ambivalente Darstellung der ›Schwarzen‹ in Karl Mays Amerikaromanen (Teil 1)
- Lorenz Hunziker: Der Skalp von Ribannas Mörder sei mein! Winnetous Verlangen nach diesem Skalp
- Malte Ristau: Vor 150 Jahren: Ein doppelter Triumph Mays Liebe des Ulanen und der außerordentliche Sieg von Sedan
- Uwe Kahl: Winnetou in Oybin 65
- Joachim Biermann: Aufgelesen … aus einer alten Festschrift



Karl May in Leipzig Nr. 122 erschienen (Meldung vom 05. September 2020)

kml122Aus dem Inhalt:
- Martin Schulz: Münchmeyers Mitarbeiter in »Schacht und Hütte« oder ein Kes­sel­feue­rung­be­frie­di­gungs­an­ge­stell­ter in Dres­den
- Thomas Pramann: Der „Veteran des Schulwesens“ „war ein Moltke“
- Martin Schulz: Karl May aus Leipzig (VI) – Die Zeit von 1945 bis 1990
- Bludgeon: Winnetous Tod – oder: Eine Sucht von gestern
- Uwe Lehmann: Sozialistische Groschenromane
- Thomas Wilde: Gojko in my life
- Uwe Lehmann: Der falsche May. Nummer Zwanzig – Ein Berner Oberst
- Thomas Pramann: Blumige Grüße zum 25-jährigen Jubiläum
- Sven-Roger Schulz: Neues Altes von Hermann Goedsche (Sir John Retcliffe)
- Martin Schulz: Der Wüstenreiter. Mit dem „Vater der Macht“ über die Ara­bi­sche Halb­in­sel
- Jenny Florstedt: Re:Orient. Karl May im Grassimuseum für Völkerkunde
- Martin Schulz: »Old Surehand« und »Der Schatz im Silbersee«. Die Oh­ren­knei­fer le­gen nach
- Kurz notiert
- Das Geheimniß des Indianers. Nach Mitteilungen eines deutsch-ame­ri­ka­ni­schen Arz­tes. Teil XII (und Schluss)
- Wie man ein Waldröschen unter die Haube bringt

Das Heft ist zu beziehen über: Freundeskreis Karl May Leipzig e.V.



Karl May & Co. Nr. 161 erschienen (Meldung vom 25. August 2020)

kmco161Aus dem Inhalt:

Karl May — Leben und Werk
- Stefan Schmatz: Der Waldschwarze und der kleine Nazi. Unbekannte May-Ab­dru­cke ent­deckt (XXXI)
- Wolfgang Hermesmeier: Robert Surcoufs zweiter Besuch in der neutralen Schweiz. Un­be­kann­te May-Ab­dru­cke ent­deckt (XXXII)
- Stefan Schmatz: Karl Mays Waldläufer-Bearbeitung im Verlag Bardtenschlager (Teil 2). Sel­te­ne Ein­band­va­ri­an­ten von Karl-May-Bü­chern (III)
- Hartmut Schmidt: „Silbersee“ und „Inka“ in Halbleder. Seltene Ein­band­va­ri­an­ten von Karl-May-Bü­chern (IV)

Karl May im Film
- Stefan von der Heiden: Die Silberbüchse und der Bärentöter. Die Waffen der Karl-May-Fil­me
- Rolf Dernen: Der erste Karl-May-Film-Kinderstar. Leonhardt „Burschi“ Putz­gru­ber
- Jenny Florstedt: „Es hat uns das Herz gebrochen, das Treffen verschieben zu müs­sen“. In­ter­view mit Sa­bri­na Kretz­schmar, Mit­or­ga­ni­sa­to­rin der Nos­tal­gie­tref­fen

Bühne
- Nicolas Finke: Familienzusammenführung im Bayerischen Wald. Surehand-Pre­mie­re in Pull­man Ci­ty Bay­ern
- Sven Margref: Winnetou@home. Zur Benefiz-Aktion von KARL MAY & Co.
- Jonas Remmert: Die Indianer sprechen Türkisch. Karlsruher Figurentheater bringt „Sil­ber­see“
- Nicolas Finke: Ein Mann für (fast) alle Rollen. Im Gespräch mit Helmut Urban
- Michael Kunz: Winnie2 in Würselen. Zum „Schatz im Blausteinsee“
- Markus Böswirth: Ein Greaschnobi in Dasing. Nachlese: Lesung „Winnetou auf Bay­risch“
- Nicolas Finke/Christine Hünseler: Servus, Winnetou! „Winnetou I auf Bay­risch“ auf Da­sings Frei­licht­büh­ne
- Michael Kunz: Kara & Sherlock vertreiben die Schatten. Peter Wayands „per­si­scher Pan­tof­fel“

Szene & Co.
- Michael Kunz: Unter Geiern — Der Kampf ums Karl-May-Museum. Zur Krise von Stif­tung und Mu­se­um
- Kai Naumann: „Jetzt reden wir aber auch mal über Karl May“. Ein Interview mit Il­ja Rich­ter
- Volker Krischel: Mays Helden auf anderen Pfaden. Romane von Axel J. Hal­bach
- Nicolas Finke/Stefan Schmatz: Halef 2.0. Kurioses und Skurriles im Zu­sam­men­hang mit Had­schi Ha­lef Omar
- Nicolas Finke: Stasi-Netz in der Weberstadt. Zu den Aktivitäten der Stasi rund um das Karl-May-Haus Ho­hen­stein-Ernst­thal / Die Karl-May-Sze­ne und die Sta­si, Teil 9
- Malte Ristau: Gelungene Wiederbelebung alter Träume. Janetzkis Karl-May-Fi­gu­ren und -Co­mics
- Stefan Schmatz: Karl Mays Traumwelten im Comic. Teil 13: Schwarzweiße Bil­der­rei­sen

Das Heft ist zu beziehen über: Mescalero e.V.



Neuerscheinung: Die Wüste (Meldung vom 20. August 2020)

Die_WüstePierre-Henri Stanislas d'Escayrac de Lauture: Die Wüste. Hrsg. von Dirk Schmücker. Books on Demand Norderstedt 2020. 372 Seiten. Hardcover. ISBN 978-3-75193-274-5. Preis: 49,90€ (als E-Book: 24,99€)

Verlagstext:
Pierre-Henri Stanislas d'Escayrac de Lauture, Diplomat und Weltreisender, berichtet in seiner ersten großen Reisebeschreibung, Le Désert et le Soudan, über die Natur, vor allem aber über die Menschen, denen er in der afrikanischen Wüste und im Sudan, den Ländern jenseits des 17. Breitengrades, begegnet. Sein Reisebericht wird schon zwei Jahre nach dem Erscheinen 1853 in einer leicht gekürzten Fassung ins Deutsche übertragen. Diese Ausgabe enthält außerdem Teile des französischen Originaltextes sowie einen Nachruf auf d'Escayrac von Victor-Adolphe Malte-Brun, ebenfalls in französischer Sprache.
"Dieses Buch steht in Karl Mays Bibliothek und bildet, wie sich erweist, gleichsam Mays Handbuch und Reiseführer für die Sahara und Teile Nordafrikas. Außerdem dient es noch als arabischer Sprachführer." (Helmut Lieblang)

erschienen bei Books on Demand



Neues Karl May Buch in Frankreich veröffentlicht (Meldung vom 18. August 2020)

incaKarl May; L’Héritage de l’Inca. Traduit par Steliana Pujolras. Éditions Post-Scriptum Montaigut, 2020. 443 Seiten. Paperback. ISBN 979-10-94605-20-2. Preis: ca. 20,00€

In Frankreich ist eine Neuübersetzung von Karl Mays Roman "Das Vermächtnis des Inka" erschienen. Es handelt sich um die erste Übersetzung eines Karl-May-Romans seit den 1960er Jahren.

Angaben zur Übersetzerin Steliana Pujulras finden Sie unter www.winnetou.fr.

Das Buch ist erschienen bei Éditions Post-Scriptum, bestellbar über Amazon.

 

 

 



Neuerscheinung: Allah il Allah! (Hörbuch) (Meldung vom 04. August 2020)

mekkaAllah il Allah!, mp3-Hörbuch, Band 60 der Gesammelten Werke, Gelesen von Heiko Grauel, Audio-CD, Karl-May-Verlag. ISBN: 978-3-7802-0760-9. Preis: 19,95€

Verlagsbeschreibung:
Voller Lebendigkeit schildert der Verfasser die Begebenheiten, die sich auf dem langen und gefahrvollen Weg Kara Ben Nemsis und Hadschi Halef Omars durch die Wüste von Tunesien aus über Tripolis bis nach Ägypten zutrugen. Mit dabei sind gute alte Bekannte: Krüger Bei und Sir David Lindsay.
Der Sprecher Heiko Grauel erhielt seine Ausbildung für Synchron, Werbung und Moderation beim Hessischen Rundfunk. Seit 1993 moderiert er zahlreiche Radio- und TV-Events. Als Synchronsprecher lieh er seine Stimme Charakteren in unzähligen Spielfilmen. Daneben kennt man seine Stimme aus Funk- und Fernseh-Werbespots für namhafte Firmen und Produkte aus den verschiedensten Branchen, von der Lufthansa bis zu Softdrinks und Cornflakes. Der gebürtige Hanauer lebt in Frankfurt und vertont derzeit aktuelle Management- und Personalcoachings. Von Karl May las er auch Band 7 WINNETOU I, Band 8 WINNETOU II, Band 9 WINNETOU III, Band 10 SAND DES VERDERBENS, Band 11 AM STILLEN OZEAN, Band 12 AM RIO DE LA PLATA, Band 13 IN DEN KORDILLEREN, Band 14 OLD SUREHAND I, Band 15 OLD SUREHAND II, Band 16 MENSCHENJÄGER, Band 17 DER MAHDI, Band 18 IM SUDAN, Band 19 KAPITÄN KAIMAN Band 20 DIE FELSENBURG, Band 21 KRÜGER BEI, Band 22 SATAN UND ISCHARIOT, Band 23 AUF FREMDEN PFADEN, Band 24 WEIHNACHT, Band 25 AM JENSEITS, Band 35 UNTER GEIERN, Band 36 DER SCHATZ IM SILBERSEE, Band 37 DER ÖLPRINZ, Band 38 HALBLUT, Band 39 DAS VERMÄCHTNIS DES INKA, Band 41 DIE SKLAVENKARAWANE und Band 50 IN MEKKA.

1 mp3-CD, Digipack mit 8-seitigem Booklet

Erscheinungsjahr: 2020

erschienen im Karl-May-Verlag



Materialien zum Werk Karl Mays, Band 9 erschienen (Meldung vom 02. August 2020)

Mat9In der Reihe der Materialien zum Werk Karl Mays ist eine Studie unseres Geschäftsführers Hartmut Wörner zur Rezeptions Chamberlains bei Karl May erschienen. Satz und Druckvorlage hat Laura Thüring in sorgfältiger Arbeit erstellt.

Hartmut Wörner: Der Wegbereiter und der Lieblingsschriftsteller des "Führers". Eine Studie zur Rezeption von Houston Stewart Chamberlains „Grundlagen des neunzehnten Jahrhunderts“ durch Karl May. Materialien zum Werk Karl Mays, Band 9. Hansa Verlag, Husum. 148 Seiten. Broschiert. ISBN 978-3-941629-25-7

Das Buch kostet im Buchhandel 14,- Eur
Der Preis für KMG-Mitglieder beträgt 8,- Eur (zzgl. Versandkosten; Bestellungen der KMG-Mitglieder bitte an: vertrieb[AT]karl-may-gesellschaft.de)

Verlagstext
Karl May war auch im ‚Dritten Reich‘ beliebt und gilt als einer der Lieblingsschriftsteller Adolf Hitlers. Der Rassentheoretiker Houston Stewart Chamberlain, Schwiegersohn Richard Wagners, gilt mit seinem einflussreichen Hauptwerk ‚Die Grundlagen des Neunzehnten Jahrhunderts‘ von 1899 als geistiger Wegbereiter des Nationalsozialismus. Dieses Buch geht dem Einfluss des Kulturphilosophen auf den späten Karl May nach, der mit Chamberlain 1906 brieflichen Kontakt aufnahm. Es dokumentiert Mays intensive Befassung mit den ‚Grundlagen‘ und deckt die Einflüsse Chamberlains auf sein Denken ab 1905 auf. So wird deutlich, dass Mays Idee einer neuen germanisch-indianischen Rasse und sein Kunstbegriff von Chamberlain beeinflusst war. Zugleich zeigt sich aber auch, dass der sächsische Phantast durch sein humanitäres Credo gegen Chamberlains zentrales Postulat der Rassenkonkurrenz und dessen radikalen Antisemitismus immun war.

erschienen im Hansa-Verlag



Neuerscheinung: Der Schatz im Silbersee für Kinder (Meldung vom 31. Juli 2020)

knorre2Karl May / Christian Loeffelbein: Der Schatz im Silbersee. Illustriert von Alexander von Knorre. Arena Verlag Würzburg. 72 Seiten. Hardcover. ISBN 978-3-401-71719-7. Preis: 9,00€

Verlagstext:
Der Rote Colonel und seine Bande verbreiten Angst und Schre­cken im Wil­den Wes­ten. Sie sind auf dem Weg zum Sil­ber­see. Denn in sei­nen Tie­fen soll ein sa­gen­um­wo­be­ner Schatz ver­bor­gen sein.

Für Kinder ab 7 Jahren.

Anmerkung: Es handelt sich um eine Neuedition der ebenfalls im Arena Verlag erschienenen "Bücherbär"-Ausgabe von 2018.

erschienen im Arena Verlag

 

 

 



Wieder verfügbar: Hans Wollschlägers Karl-May-Biographie (Meldung vom 29. Juli 2020)

wollschlaegerHans Wollschläger: Karl May. Grundriß eines gebrochenen Lebens. Wallstein Verlag Göttingen. 304 Seiten. Hardcover. ISBN 978-3-8924-4740-5. Preis: 29,90€

Verlagstext:
Bis Mitte der sechziger Jahre war der Name Karl May nur noch durch die kom­mer­ziel­le Aus­schlach­tung als »Ju­gend- und Volks­schrift­stel­ler« wahr­nehm­bar. Dies än­der­te sich 1965 mit dem Er­schei­nen von Hans Woll­schlä­gers bio­gra­phi­scher Pio­nier­ar­beit, in der die aben­teu­er­li­che Exis­tenz des Groß­schrift­stel­lers May in ein­drucks­vol­ler De­tail­fül­le ge­schil­dert wird. Di­rekt aus den Quel­len re­kon­stru­iert Woll­schlä­ger in die­ser mitt­ler­wei­le zum Klas­si­ker avan­cier­ten Bio­gra­phie den bi­zar­ren Le­bens­weg ei­nes Au­ßen­sei­ters, der we­gen sei­nes schwa­chen Rea­li­täts­sinns im­mer wie­der in ver­häng­nis­vol­le Kon­fron­ta­tio­nen mit sei­ner so­zia­len Um­welt ge­riet – sei es mit skru­pel­lo­sen Ver­le­gern oder mit par­tei­li­cher Jus­tiz und Pu­bli­zis­tik. Der bril­lan­te Stil und die be­ein­dru­cken­de Sprach­mäch­tig­keit Woll­schlä­gers wur­den sei­ner­zeit selbst vom ge­stren­gen Ar­no Schmidt ge­lobt, der die Bio­gra­phie nicht zu­letzt auch we­gen der »un­un­ter­drück­ba­ren Fä­hig­keit des Ver­fas­sers zu ele­gan­ten For­mu­lie­run­gen« drin­gend emp­fahl. In ih­rer Exakt­heit und Zu­ver­läs­sig­keit ist die­se lan­ge ver­grif­fe­ne »Grün­dungs­ur­kun­de der neue­ren Karl-?May For­schung« auch heu­te noch un­ent­behr­li­che Lek­tü­re für al­le, die sich mit May ernst­haft be­schäf­ti­gen möch­ten.

erschienen im Wallstein Verlag

 



Lagerfeuer Nr. 11 erschienen (Meldung vom 28. Juli 2020)

lagerfeuer11Klaus Zimmer: Das Winchester-Gewehr Modell 1866 im Karl-May-Museum Radebeul. Ein Rückblick anlässlich 150 Jahre Winchester 1866-2016. Lagerfeuer 11, 2020. 24 Seiten. Preis: 5,50€ / 10,00 CHF

Das Heft ist zu beziehen über den Schweizer Karl May Freundeskreis

 

 

 

 




May-Titel (Meldung vom 08. Juli 2020)

von Klaus Eggers

In dieser Rubrik haben wir in den letzten Tagen eine kleine Serie von Beiträgen des Autors Rolf Kamradek gelesen, in denen zwei Titel als solche Mays genannt wurden. Ohne dem verdienstvollen Verfasser und Mediziner zu nahe treten zu wollen – hat er doch, wie wir alle seinerzeit, gutgläubig angenommen, wenn auf einem Buch Karl May stünde, so sei auch Karl May darin, ohne den Wechselbalg, der sich bereits mit dem Titel ankündigte, zu erkennen –, seien zu ebendiesen Titeln einige Anmerkungen gestattet.

Vor vielen Jahren fand sich im Band 27 des Magazins für jede Art von Literatur ›Der Rabe‹ eine vierseitige Gegenüberstellung von Texten aus dem spätesten Roman von Mays Spätwerk und dem entsprechenden Wechselbalg: ›Zweimal Winnetou IV. Karl May und seine Bearbeiter‹.

Karl May, 1910: Es war in der Frühe eines schönen, warmen, hoffnungsreichen Frühlingstages. Ein lieber, lieber Sonnenstrahl schaute mir zum Fenster herein und sagte: »Grüß dich Gott!« Da kam das »Herzle« aus ihrem Erdgeschoß herauf und brachte mir die erste Morgenpost, die soeben vom Briefträger abgegeben worden war.

Karl-May-Verlag, 1935: Ein schöner, sonnenwarmer Frühlingsmorgen, das Zimmer voll Licht, das den Schreibtisch lockend überflutet, was braucht der Schriftsteller mehr, um schaffensfreudig zu sein!
Von unten hörte ich ein Klingeln an der Gartenpforte. Das war die Morgenpost.
Glücklicher Mann! dachte ich so nebenbei, während mein Federhalter eine Minute Ruhe hatte. Die Frau nimmt das alles in Empfang, deine Frau, das Herzle, das zärtlich für dich sorgt.

Wo May, wenn auch unter Zugabe einer kleinen Prise Kitsch, sachlich berichtet, geht der Bearbeiter, nachdem er den Märcheneingang entfernt und den religiösen Bezug gestrichen hat, in die vollen und beweist, daß er das Stilmittel der erlebten Rede beherrscht. So nebenbei erfahren wir, May, wenn er dichte, denke »so nebenbei« auch.

Noch ein Beispiel:

Karl May, 1910: Und er [ein wohlbekannter, hervorragender Universitätsprofessor] schien die Hauptaufgabe des Menschengeschlechtes in der Entwickelung der völkerschaftlichen Sonderheit und Individualität zu suchen, nicht aber in der sich immer mehr ausbreitenden Erkenntnis, daß alle Stämme, Völker, Nationen und Rassen sich nach und nach zu vereinigen und zusammenzuschließen haben zur Bildung des einen, einzigen, großen, über alles Animalische hoch erhabenen Edelmenschen. Erst dann, wenn die Menschheit sich von innen heraus, also aus sich selbst heraus, zu dieser harmonischen, von Gott gewollten Persönlichkeit geboren hat, wird die Schöpfung des wirklichen »Menschen« vollendet sein und das Paradies sich uns, den bisher Sterblichen, von neuem öffnen.

Karl-May-Verlag, 1935: Auch in der Rasse sind Unterschiede. Süd ist Süd, und Nord ist Nord, und jedes entwickelt seine bedingten Eigenarten. Und darüberhinaus ist eine Rasse nicht tot, deren Glieder zeitweilig zu völkischen Schlaf verurteilt sind. Ruht in ihr die Kraft der Auferstehung, so bedarf es nur des Weckrufs, und sie wird sich wieder melden unter den Völkern der Welt.
Und letzten Endes soll – das ist meine Erkenntnis – jede Rasse danach streben, in sich den vollkommensten, den Edelmenschen zu züchten.

Das ist nun gar nicht mehr lustig. Während bei May alle Menschen Brüder (und Schwestern, gerade in diesem Roman!) werden sollen – guter aufklärerischer und klassischer Tradition gemäß und wieder religiös grundiert – beruht die May unterschobene Erkenntnis des Bearbeiters auf einer deutlich anderen Ideologie. Der Weckruf (›Deutschland erwache‹) ist noch bekannt, ebenso wie er weitergeht; auch weiß man, daß der krude Biologismus der Rassenzüchtung, in die Tat umgesetzt, keineswegs zu Edelmenschlichem geführt hat.

Man mag Otto Eicke vielleicht zu gute halten, daß er 1935 noch nicht alle Konsequenzen des nationalsozialistischen Rassenwahns absehen konnte, doch stutzt man schon, wenn man seine Fälschung wörtlich so in einer Nachkriegsausgabe von 1952 findet, die, wenn nicht die Vorkriegsausgabe, Dr. Kamradek in seiner Kindheit gelesen hat. Erst die von Hans Wollschläger rückbearbeitete Version von 1960 gibt Mays originale Ausführungen wieder.

*

Zum anderen Titel bitte ich, ein paar Zeilen aus einem noch unveröffentlichten eigenen Aufsatz etwas modifiziert zitieren zu dürfen.

Wie wir wissen, hat May niemals ein ›Unter Geiern‹ genanntes Buch geschrieben. Vielmehr verdankt diese Benennung sich der Trivialisierung, die mit der nachträglichen Verwandlung des Visionärs in einen Volksschriftsteller einhergegangen war. Hier ist die Anpassung an den vermuteten Volksgeschmack besonders wenig glücklich ausgefallen: May humanisiert den Abenteuerroman (So waren abermals Feinde in Freunde umgewandelt worden, heißt es in der Titelerzählung des original ›Der Sohn des Bärenjägers‹ benannten Bandes); in der Bearbeitung werden die Angehörigen des indigenen Volkes der Sioux-Ogallala als ›Felsengeier‹ animalisiert. Was nicht gerade sensibel und zudem noch unstimmig ist, sind doch die Gefahr signalisierenden Geier keine Beutegreifer, sondern Aasfresser, und May hatte in der Erzählung vom ›Geist des Llano estacado‹ die – weißen – Räuber so genannt, weil sie ihre Opfer in die wasserlose Öde des Llano locken, wo sie verschmachten müssen, damit die Übeltäter hinterher die Leichen fleddern können. In der Haupterzählung des Buches dagegen begegnen uns verschiedene Indianernationen, die von Feinde(n) in Freunde umgewandelt werden, Geier aber kommen nicht vor.

*

Das Deckelbild des letzten Bandes der Fehsenfeld-Ausgabe entspricht nicht recht dem Inhalt und Tenor des Romans; über die Gründe seiner Wahl kann man anderswo nachlesen. Immerhin ist es von Sascha Schneider, und so integriert sich der Band in die Reihe der von diesem gestalteten Ausgabe. Der Erbe Winnetous hingegen, der uns, wie in dieser Rubrik mehrfach gezeigt, auf dem Titelbild von GW 33 entgegenreitet, ist offensichtlich nicht aus dem Burschen- und Bubenalter, in dem man sich nur immer schlägt und prügelt, herausgekommen, und entspricht damit dem Winnetou-Bild der Young Surehand und Young Apanatschka, nicht aber dem Old Shatterhands und also des Autors.



Neuerscheinung: Winnetou für Kinder (Meldung vom 03. Juli 2020)

knorre1Karl May / Christian Loeffelbein: Winnetou. Illustriert von Alexander von Knorre. Arena Verlag Würzburg. 72 Seiten. Hardcover. ISBN 978-3-401-71713-5. Preis: 9,00€

Verlagstext:
Seinen Namen kennt im Wilden Westen jeder: Winnetou, der Häupt­ling der Apat­schen, ist be­rühmt für sei­nen Mut. Old Shat­ter­hand will mit ihm Freund­schaft schlie­ßen. Win­ne­tou aber miss­traut den Bleich­ge­sich­tern — bis Old Shat­ter­hand ihm das Le­ben ret­tet. Der Klas­si­ker von Karl May in ei­ner al­ters­ge­rech­ten Nach­er­zäh­lung von Chris­ti­an Loef­fel­bein.

Für Kinder ab 7 Jahren.

Anmerkung: Es handelt sich um eine Neuedition der ebenfalls im Arena Verlag erschienenen "Bücherbär"-Ausgabe von 2014.

erschienen im Arena Verlag

 

 



Winnetous Erben – Abenteuer und Symbol (Teil 3) (Meldung vom 30. Juni 2020)

GW33Der Autor Rolf Kamradek, Verfasser von „Die seltsamen Reisen des R.K.“ und des Schauspiels „Karl May – der Traum vom Fliegen“, hat erstmals seit seiner Kindheit den Band „Winnetous Erben“ wieder gelesen und seine Gedanken dazu notiert. Seine Rezension bringen wir hier in drei Teilen. Der erste Teil betrachtet den Roman unter dem Aspekt des Abenteuers, der zweite stellt die Symbolik heraus und der dritte Teil schließlich liefert einen historischen Nachtrag.

Den Band „Winnetous Erben“ können Sie im Karl-May-Verlag erwerben. Die ursprüngliche, unter dem Titel „Winnetou IV“ erschienene Fassung ist noch als Reprint zum Sonderpreis von nur 9,90€ lieferbar. Bestellungen des Reprints richten Sie bitte an: reprints@karl-may-gesellschaft.de

 

Winnetous Erben – Abenteuer und Symbol

zwei unterschiedliche Inhaltsangaben.

von Rolf Kamradek

3. Nachtrag: Karl May, Winnetous Erben und Indianerdenkmäler

In dem symbolischen Roman Winnetous Erben widersetzt sich Karl May vehement dem Bau eines Winnetoudenkmals. Winnetou hat Seele, nur Seele zu sein. Er soll nicht unter Metall und Stein begraben werden.

Im Nachwort des Romans aber weist Karl May hoffnungsvoll auf ein Projekt Lewis Rodman Wanemakers hin. Er wollte 1909 im New Yorker Hafen das überdimensionale Monument eines Indianers errichten. Es sollte, gegenüber der Freiheitsstatue, die Weißen mit ausgestreckten Händen begrüßen. Das Projekt wurde nicht verwirklicht.

Und im ersten Kapitel des Romans stehen Karl May und das Herzle ergriffen vor dem Denkmal des Indianerhäuptlings Sa-go-ye-wat-ha, des weisen Sprechers der Seneca.

In diesen beiden Fällen bejaht May also ein Denkmal.

Im Roman lässt Karl May die Söhne seiner halbindianischen Freunde, des Westmannes Old Surehand und des Komantschen Apanatschka, als Bildhauer auftreten, die Winnetou als Kolossalstatue, in der Hand eine Pistole, das besagte Denkmal setzen wollen. Im Jahre 1907

Es gibt eine Parallele zur Wirklichkeit, allerdings erst nach Karl Mays Tod:

Allan Houser, (1914 – 1994), Sohn eines Apachenkriegers und Großneffe Geronimos (1829 – 1909), des letzten Kriegshäuptlings der Apachen, studierte Kunstgeschichte und schuf als Bildhauer beeindruckende Bronzeskulpturen. Oft sind mehrere Personen in einem Block vereint, was manchmal an Ernst Barlachs erinnert.

Er zeigt jedoch auch Realistisches aus der indianischen Vergangenheit: Tanzende, Betende, Singende, Trommelnde, Büsten mit den Köpfen von Häuptlingen oder schönen Indianerinnen.

Aber auch die kriegerische Vergangenheit wird bearbeitet: Bewaffnete, sich anschleichende Apachen, Kundschafter, Bogenschützen.

Bestimmt erfreut hätte Karl May wohl die Bronzeplastik einer Apachenfamilie. Sie zeigt wahrscheinlich den Häuptling Cochise, mit seiner Schwester.

Und gerade dieser Cochise, der letzte große Häuptling, von Zeitgenossen als edelmütig und gut aussehend geschildert, war es wohl, der Karl May zur Gestalt seines Winnetou anregte.

Cochises Schwiegervater Mangas Colorado kämpfte wie Winnetous Vater Intschu tschuna gegen Goldgräber. Wie er wurde er von Weißen ermordet (allerdings bei seiner Friedenmission von Soldaten). Wie Cochise kämpfte auch Winnetou anfangs gegen die Weißen, wie Cochise schloss er Frieden und wie er hatte er auch einen weißen Westmann zum Freund. Seine Schwester soll großen Einfluss auf Cochise gehabt haben, so wie Nscho-tschi auf Winnetou. In Winnetous Erben erwähnt Karl May diesen großen Einfluss der Frauen und spricht von der weiblichen Erbfolge bei der Häuptlingswahl. Tatsächlich war ja Cochise der Schwiegersohn Mangas Colorados.

Ganz gewiss hätte Karl May eine weitere Skulptur Housers gefreut: Ein Apache reckt seine Friedenspfeife in die Höhe.

Teil 1 "Abenteuer" finden Sie hier

Teil 2 "Symbolik und bewusstes Wunschdenken" finden Sie hier



Interview mit Florian Schleburg (Meldung vom 29. Juni 2020)

Nach der entscheidenden Sitzung von Kuratorium und Vorstand der Karl-May-Stiftung am 27. Juni, auf der ein neuer Stiftungsvorstand ins Amt berufen wurde, äußert sich nun unser Vorsitzender Florian Schleburg gegenüber Karl May & Co. in einem ausführlichen Interview. Darin richtet er auch seinen Dank an die breite öffentliche Unterstützung und bittet darum, der Stiftung und dem Museum nun etwas Geduld entgegen zu bringen:

"Die ganze Karl-May-Szene hat in den vergangenen Wochen mitgefiebert und mitdiskutiert – die Villa "Shatterhand." ist ja für jeden und jede von uns ein Ort von großer symbolischer Bedeutung. Von meiner KMG, die sich – um ein Schlagwort der Debatte aufzugreifen – am ›Kommunikationskulturkampf‹ sehr tat- und wortkräftig beteiligt hat, erhalte ich seit Bekanntwerden der Ergebnisse fast im Minutentakt freudige und erleichterte Rückmeldungen. [...] Der 27. Juni hat Weichen gestellt, aber der Weg ist noch weit und wird den Gremien der Stiftung und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sehr viel Arbeit abverlangen. Wer dem Museum und seinem hochmotivierten Personal in dieser kritischen Lage seine Solidarität bekunden möchte, sollte bald wieder einmal in Radebeul vorbeischauen!"

Das vollständige Interview können Sie auf www.karl-may-magazin.de nachlesen.



Neuer Vorstand der Karl-May-Stiftung (Meldung vom 28. Juni 2020)

Auf der Sitzung von Vorstand und Kuratorium der Karl-May-Stiftung wurde ein neuer Stiftungsvorstand für zunächst ein Jahr gewählt. Der Vorstand besteht aus den folgenden vier Personen:

  • Thomas Grübner
  • Léontine Meijer-van Mensch
  • Dr. Jörg Müller
  • Dr. Volkmar Kunze

Volkmar Kunze, zuvor stellvertretender Kuratoriumspräsident, übernimmt als neues Vorstandsmitglied die Geschäftsführung von Stiftung und Museum. Den Posten des fachlichen Museumsdirektors soll der bisherige Sammlungsleiter Robin Leipold einnehmen.

Weitere Informationen finden Sie auf www.karl-may-magazin.de, www.dnn.de und www.mdr.de.



Winnetous Erben – Abenteuer und Symbol (Teil 2) (Meldung vom 23. Juni 2020)

GW33Der Autor Rolf Kamradek, Verfasser von „Die seltsamen Reisen des R.K.“ und des Schauspiels „Karl May – der Traum vom Fliegen“, hat erstmals seit seiner Kindheit den Band „Winnetous Erben“ wieder gelesen und seine Gedanken dazu notiert. Seine Rezension bringen wir hier in drei Teilen. Der erste Teil betrachtet den Roman unter dem Aspekt des Abenteuers, der zweite stellt die Symbolik heraus und der dritte Teil schließlich liefert einen historischen Nachtrag.

Den Band „Winnetous Erben“ können Sie im Karl-May-Verlag erwerben. Die ursprüngliche, unter dem Titel „Winnetou IV“ erschienene Fassung ist noch als Reprint zum Sonderpreis von nur 9,90€ lieferbar. Bestellungen des Reprints richten Sie bitte an: reprints@karl-may-gesellschaft.de

 

Winnetous Erben – Abenteuer und Symbol

zwei unterschiedliche Inhaltsangaben.

von Rolf Kamradek

2. Symbolik und bewusstes Wunschdenken

Wenn Karl May im Jahre 1907 tausende Apatschen, und Sioux als frei lebende Indianer auf den Kriegspfad schickt und man weiß, dass der letzte Apachenhäuptling Geronimo und seine letzten 23 Krieger schon 1886 von der ganzen US-Army gejagt und gefangen wurden, dass man danach alle Apachen nach Florida verschleppte, dass die Sioux nach der Schlacht am Little Bighorn nach Kanada flohen, dann erscheint das Geschilderte oft etwas albern.

Karl May war 1908 in Amerika. Man kann doch annehmen, dass er um diese Wirklichkeit wusste.

Aber die Wirklichkeit verfremdet er bewusst. Er will den Roman symbolisch verstanden wissen.

Das früher noch unbewusste Wunschdenken Mays, das er sich mit Überhöhung seiner eigenen Person in seinen Abenteuerromanen verwirklichte, erkannte schon Hermann Hesse. Jetzt in Mays Alterswerk wird dieses Wunschdenken auch bewusst eingesetzt, wobei der Dichter die traurige Wirklichkeit verschweigt. Hartmut Wörner hat das mit der Interpretation des Gedichtes „Schön“ aus dem Spätwerk Mays gezeigt. Seine verunglückte Ehe mit Emma Pollmer verschweigt May darin, idealisiert sie bewusst ins Gegenteil, in die Wunschdarstellung einer Ehe (Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft No 204, Juni 2020).

So arbeitet er auch in Winnetous Erben.

Deshalb hier eine zweite Inhaltsangabe:

In Mays Wunschvorstellung entstammen alle Indianer einer großen, gemeinsamen Nation. Aus Asien kommend, haben sie, unter Beibehalten der Verbindung zu ihrer Heimat deren Hochkultur und geistige Reife auch in Amerika bewahrt, mussten aber später ihren Niedergang, beschleunigt durch die Weißen, zur traurigen Gegenwart erleben. Jetzt aber stehe ihnen wieder eine große Zukunft bevor. Sinnbild daf

ür ist der Niagara, der sich aus erhabenen Seen kommend zu einem Fall verengt, sich aber unten wieder zur erneuten Größe weitet. Tatellah-Satha, der Bewahrer der Medizinen, war der Lehrer Winnetous. Er besitzt am Mount Winnetou ein altes Schloss, das im Laufe der Jahrhunderte mit allen Bauelementen indianischer Hochkulturen errichtet wurde. (Nur einen emporstrebenden Dom vermisst Karl May). In dem weisen Medizinmann erkennt er das Pendant seiner asiatischen „Seele“ Marah Durimeh in Kurdistan, die man aus anderen Spätwerken Mays kennt. Sogar die Gesichtszüge sind identisch. Die unermesslichen bibliophilen und kunstgeschichtlichen Schätze der Indianer werden nun mit Hilfe Karl Mays und des fliegenden „Jungen Adlers“ entdeckt.

Dem Wiederaufstieg der roten Rasse steht also nichts mehr im Wege. Aber die Sioux wollen ein nationales indianisches Großreich unter Ausschluss der Bleichgesichter und deren Helfer der Apatschen. Old Shatterhand und Winnetou stehen dem als Symbole für die Gemeinsamkeit aller Menschen im Wege.

Old Shatterhand beginnt nochmals an Winnetous Grab zu graben und entdeckt die Tagebücher des Apatschen. Die werden nun jeden Abend vorgelesen und das Herzle wirft mit einem Projektor das Bild Sasha Schneiders an den Wasserfall, auf dem der nackte Winnetou, eine Adlerfeder verlierend, gegen das fallende Wasser emporsteigt, empor ins Reich der Edelmenschen. Das ist das Gegenbild zu dem Rowdy im Denkmal. Alle, auch die nun befreiten Sioux, Utahs und Kiowas, sogar die beiden Bildhauer werden so vom richtigen Weg überzeugt. Alle treten dem Clan der edel gesinnten „Winnetous und Winnetas“ bei, die, alle wie Winnetou gekleidet, einen Stern an der Brust tragen, auf deren Rückseite der Name eines Menschen steht, dessen Schutzengel sie sein wollen. Interessant ist auch Mays modern anmutende Kritik an der Zerstörung der Natur durch die Technik, ebenso der den Frauen gewährte Anteil am Erfolg der Geschichte, insbesondere des „Herzles“, das sich im emotionalen Erfassen einer Situation oft sogar Old Shatterhand überlegen zeigt. Auch einige Indianerinnen und die Siouxfrauen, die sich dem Kriegszug ihrer Männer widersetzen und selbst einen friedlichen Zug zum Mount Winnetou unternehmen, passen hierzu.

Mays alle Menschen vereinenden und damit die Welt verbessernden Ziele sind sicher edel und bejahenswert, liegen aber, so wie hier dargestellt, meist allzu fern aller Realität. Diese sollte sich eigentlich auch im Symbol erkennbar spiegeln, ist aber allenfalls in Ansätzen erkennbar. May beschwört diese Ziele oft in seitenlangen, emotionalen und sich wiederholenden Monologen.

Nun ja – ich lege das Buch zur Seite. Ich werde mal wieder „Unter Geiern“ lesen.

Fortsetzung folgt ...

Teil 1 "Abenteuer" finden Sie hier



Winnetous Erben – Abenteuer und Symbol (Teil 1) (Meldung vom 16. Juni 2020)

GW33Der Autor Rolf Kamradek, Verfasser von „Die seltsamen Reisen des R.K.“ und des Schauspiels „Karl May – der Traum vom Fliegen“, hat erstmals seit seiner Kindheit den Band „Winnetous Erben“ wieder gelesen und seine Gedanken dazu notiert. Seine Rezension bringen wir hier in drei Teilen. Der erste Teil betrachtet den Roman unter dem Aspekt des Abenteuers, der zweite stellt die Symbolik heraus und der dritte Teil schließlich liefert einen historischen Nachtrag.

Den Band „Winnetous Erben“ können Sie im Karl-May-Verlag erwerben. Die ursprüngliche, unter dem Titel „Winnetou IV“ erschienene Fassung ist noch als Reprint zum Sonderpreis von nur 9,90€ lieferbar. Bestellungen des Reprints richten Sie bitte an: reprints@karl-may-gesellschaft.de

 

Winnetous Erben – Abenteuer und Symbol

zwei unterschiedliche Inhaltsangaben.

von Rolf Kamradek

1. Abenteuer

Da steht ein etwa zehnjähriger Junge und möchte einen Karl-May-Band kaufen. Einen, in dem Winnetou vorkommt.
Tatsächlich. Das gibt es? Ein Junge, der sich den Winnetou noch erliest!
„Da hab ich was liegen“, sagt der Buchhändler. „Der Band wurde bestellt und nicht abgeholt.“
Mit Federkrone und nacktem Oberkörper sitzt ein Indianer, das Gewehr aufrecht in der linken Hand haltend, stolz auf einem Pferd. Im Hintergrund tummeln sich, etwas verschwommen, weitere berittene und gefiederte Rothäute.
„Winnetous Erben“, sagt der Buchhändler.
„Nein! Um Gottes Wille nein!“, mische ich mich ein. „Dem Jungen wird der ganze Karl May zerstört!“ Und ich empfehle ihm „Unter Geiern“.
Der Buchhändler will es bestellen.
Ich kaufe ihm Winnetous Erben ab. Vielleicht lese ich es mit Erwachsenenaugen anders.

Da reist der senile Karl May mit seiner zweiten Frau Klara – im Roman nur „Herzle“ genannt, zu einem Mount Winnetou in Neu Mexiko. Um sich Geltung zu verschaffen haben dort die Söhne Old Surehands und Apanatschkas, beide Bildhauer, begonnen, ein überdimensionales Standbild Winnetous zu errichten. Winnetou, als indianischer Held, eine Pistole in der Hand, soll den erhofften Aufbruch der roten Rasse symbolisieren. Eine grandiose Landschaft wird dabei zerstört.

Apatschen, befreundete Stämme und Old Shatterhand wollen dies verhindern, denn Winnetou, für Karl May nur „Seele“, sieht auf dem Strandbild aus wie ein Rowdy.

Sioux, Utahs und Kiowas ziehen zu tausenden herbei um die Gelegenheit zu nutzen, ihre alten Feinde, die Apatschen und den wieder aufgetauchten Old Shatterhand endlich zu vernichten.

Das hört sich alles nach einem echten Karl May an. Und manchmal verzichtet der Dichter tatsächlich nicht auf die bewährten, wirkungsvollen Szenen:

Ein Bär wird erlegt. Überhebliche Strolche erkennen Old Shatterhand nicht, wissen nicht, mit wem sie sich da anlegen und blamieren sich natürlich gründlich. Die im Wilden Westen anscheinend wichtige Frage, wer zuerst grüßt, wird mit Gewalt ausgetragen. Old Shatterhand erlauscht aus dem Brennpunkt einer Ellipse die Pläne der feindlichen Häuptlinge durch ein akustisches Phänomen. Er erbeutet deren Medizinen und schließt die Feinde schließlich in einer Schlucht ein. Bei der Eröffnungsfeier bricht das schwere Denkmal Winnetous durch die Decke der unter ihm liegenden grandiosen Tropfsteinhöhle (das Vorbild sind wohl die Carlsbad Caverns), in dem sich die dort versteckten Feinde befinden. Old Shatterhand und die Apatschen retten sie, und der junge Apatschenhäuptling „Junger Adler“ kommt in einem selbst gebauten Flieger angeflogen und bringt den dankbaren Häuptlingen ihre Medizinen wieder. So scheiden alle als Freunde, und die Söhne Santers, des Mörders von Winnetous Vater und Schwester, die gekommen sind um sich an Old Shatterhand zu rächen, opfern sich sogar für ihn und das Herzle.

Das liest sich zeitweise auch gewohnt amüsant, erreicht aber nie die Spannung der Reiseromane.

Nun – ich habe dem Jungen ja „Unter Geiern“ empfohlen.

Fortsetzung folgt ...



Verleihung der Marah-Durimeh-Medaille (Meldung vom 09. Juni 2020)

Die Mitgliederversammlung hat 2019 in Mainz die Stiftung der Marah-Durimeh-Medaille beschlossen. Damit werden künftig Personen geehrt, die sich auf besondere Weise für Karl May und die von ihm vertretenen Werte verdient gemacht haben. Die Verleihung der von unserem Mitglied Lars Noah gestalteten Medaille wird alle zwei Jahre jeweils im Rahmen der Karl-May-Kongresse stattfinden. Erstmals ist dies für den Kongress 2021 in München geplant.

MDMedaille 

Bei der Auswahl der Preisträger und Preisträgerinnen spielen Sie, liebe Mitglieder, die wichtigste Rolle, denn Sie können Vorschläge unterbreiten. Nominiert werden kann jede Person, die sich um unseren Autor verdient gemacht hat. Eine Mitgliedschaft in der KMG ist nicht Voraussetzung. Einzige Voraussetzung für eine Nominierung ist, dass sie gemeinsam von sechs Mitliedern der KMG eingereicht wird. Wenn Sie jemanden vorschlagen möchten, benötigen Sie also fünf weitere Unterstützer.

Bitte reichen Sie Ihre Vorschläge bis zum 31. Dezember 2020 als Brief an die Geschäftsstelle oder als E-Mail an den Vorstand ein.



Service Regional: Bereitstellung von Materialien für Ihre Karl-May-Veranstaltung (Meldung vom 07. Juni 2020)

Die Karl-May-Gesellschaft bietet Ihnen ab sofort einen Service Regional an. Wir untersützen Sie, wenn Sie eine regionale Veranstaltung planen und stellen Ihnen Materialien zur Verfügung. Die Anforderung erfolgt ganz unkompliziert über ein Formuler. Als Koordinator steht Lorenz Hunziker, Vorsitzender des Schweizer Karl May Freundeskreises, zur Verfügung.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.



Reprints zum Sonderpreis (Meldung vom 12. Januar 2020)

DH02_Scout_2Auch im Jahr 2020 sind alle lieferbaren KMG-Reprints mit Ausnahme des opulenten Bandes "Et in terra pax" zum Sonderpreis von nur 9,90 Euro erhältlich. Lieferbar sind die folgenden Titel:

Der Mir von Dschinnistan
Der Scout/Deadly Dust
Old Firehand
Das Buch der Liebe I
Der Beobachter an der Elbe
Winnetou IV
Am Tode
Der Seminarist und Lehrer Karl May

Jeder Reprint kostet nur 9,90 Euro zzgl. Versandkosten.

Bestellungen bitte an Reiner Pütz: reprints@karl-may-gesellschaft.de



26. KMG-Kongress in München (Stand: 14.04.2020) (Meldung vom 14. Oktober 2019)

Der 26. Kongress der Karl-May-Gesellschaft findet vom 7. bis zum 10. Oktober 2021 in München statt.

Hinweis zur Hotelbuchung für den KMG-Kongress 2021:

Aufgrund der Auswirkungen der Corona-Krise auf den Messe- und Kongressbetrieb ist unser Münchener KMG-Kongress mittlerweile in terminliche Konkurrenz mit mehreren verschobenen Veranstaltungen geraten. Beispiele sind die Messe DRINK-TEC, die auf den 4. - 8. Oktober 2021 verlegt wurde. Die Großmesse EXPO Real endet nun erst am Tag vor unserem Kongress. Auch der 53. Deutsche Historikertag in München wurde von 2020 auf den 5. - 8. Oktober 2021 verlegt.

Bitte buchen Sie Ihre Zimmer so bald wie möglich, da unter diesen Umständen mit der einseitigen Reduzierung oder gar Aufkündigung unserer Hotelkontingente zu rechnen ist.

Erste Informationen zu Unterkünften:

Hotelkontingente in München
Abrufformular IBIS Arnulfpark
Abrufformular IBIS München Süd

Eine Website von Münchner Karl-May-Freunden zum Kongress bietet Informationen zur Tagung und zum Thema »Karl May und München«. Sie befindet sich derzeit noch im Aufbaustadium und wird regelmäßig erweitert und überarbeitet:

www.karl-may-und-muenchen.de





 

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