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07.10.2021 (Do) - 10.10.2021 (So): 26. KMG-Kongress in München (Stand: 14.04.2020)



Letzte Nachrichten



Karl May lebt: Brasilien 2020 (Meldung vom 02. Juni 2020)

Fast unglaublich aber wahr! Während in Deutschland die Lesergemeinde schrumpft, entdeckt man in Brasilien Karl Mays Winnetou-Trilogie. Auf dem beigefügten Video empfiehlt der brasilianische Autor Vijean Moviner (Ademar da Silva) auf portugiesisch deren Lektüre. Der Vorbesitzer seiner Winnetou-Übersetzung hat in ihr, so berichtete Ademar da Silva dem KMG-Geschäftsführer Hartmut Wörner, vermerkt, er hätte die Bücher fünfzehn Mal gelesen.



Sonderheft der Karl-May-Gesellschaft Nr. 165 erschienen (Meldung vom 02. Juni 2020)

SH165Joachim Biermann: Stichwortverzeichnis für die Nummern 191—200. Sonderheft der Karl-May-Gesellschaft Nr. 165, 2020. 48 Seiten, 4,00€* / 5,00€ zzgl. Versandkosten.

*Das Sonderheft kostet für die Abonnenten der Reihe 4,00 Euro (zzgl. Versandkosten).

Mitglieder richten ihre Bestellungen bitte an: vertrieb[AT]karl-may-gesellschaft.de

 

 

 

 



Interview mit Johannes Zeilinger zur Krise in Radebeul (Meldung vom 26. Mai 2020)

Johannes Zeilinger, bis 2019 Vorstandsvorsitzender der Karl-May-Gesellschaft und ebenfalls bis 2019 Mitglied des Kuratoriums der Karl-May-Stiftung, hat sich in einem Interview mit der Redaktion von Karl May & Co. zu den Vorgängen in Radebeul geäußert. Dabei vertritt er eine klare Position, wie das Museum für die Zukunft neu aufgestellt werden könnte.

Nachzulesen ist das Interview auf www.karl-may-magazin.de



Presseerklärung des Vorstands der Karl-May-Stiftung (Meldung vom 19. Mai 2020)

Den Übergang gestalten – Herr René Wagner zum Interimsgeschäftsführer bestellt

Vorstand und Kuratorium hatten in ihren Sitzungen am 12. und 13. Mai 2020 entschieden, die im Zusammenhang mit dem bevorstehenden Abgang von Herrn Dr. Wacker als Geschäftsführer von Karl-May-Stiftung und Karl-May-Museum gGmbH öffentlich erhobenen massiven Vorhaltungen vorbehaltlos aufzuklären und erst auf dieser Grundlage dann personelle Veränderungen im Vorstand vorzunehmen. Dem soll die nächste planmäßige Kuratoriumssitzung am 27. Juni 2020 dienen.

Auf dieser Grundlage hat sich der verbliebene vierköpfige Vorstand in seiner Sitzung am 12.05.2020 für diese Übergangszeit unter nunmehrigem Vorsitz von Oberbürgermeister Bert Wendsche neu konstituiert.

Parallel wurde in einer weiteren Vorstandssitzung am heutigen Tage Herr René Wagner einstimmig zum Interimsgeschäftsführer bestellt. Damit konnte eine Person gewonnen werden, die jahrelang selbst die Geschicke des Karl-May-Museums geleitet hat, die weiterhin gut in der Karl-May-Szene und im Kuratorium vernetzt ist und die Karl May in all seiner Vielfalt genau kennt. Herr Wagner hat sich bereit erklärt, diese Position bis zum 30.06.2020 unentgeltlich zu übernehmen. Er unterstützt damit zugleich das Karl-May-Museum in einer vor allem auch durch Corona wirtschaftlich schwierigen Zeit.

Zugleich wurde Herr Dr. Wacker als Geschäftsführer abberufen.

Der Vorstandsvorsitzende Herr Wendsche erklärt dazu: „Der Respekt vor der Entscheidung des Kuratoriums, Personalveränderungen im Vorstand erst in der Sitzung am 27. Juni 2020 auf der Grundlage einer sorgfältigen Sachanalyse vorzunehmen, gebietet es seitens des Vorstandes diesen Prozess vorerst auch nur mit einem Interimsgeschäftsführer zu begleiten. Dem am 27. Juni 2020 neu zu bildenden Vorstand – egal wie dieser personell auch aussehen möge – soll damit die Möglichkeit gegeben werden, ohne Bindung an Vorabentscheidungen des alten Vorstandes, einen Geschäftsführer seines Vertrauens zu berufen.“

Dem amtierenden Vorstand ist damit zugleich daran gelegen, die Situation von Stiftung und Kuratorium in einer durch den Weggang von Herrn Dr. Wacker samt Begleitumständen sowie durch die Auswirkungen von Corona schwierigen Zeit zu beruhigen und zu stabilisieren; gerade auch im Interesse der engagierten Belegschaft.

Gez. Bert Wendsche,
Vorstandsvorsitzender der Karl-May-Stiftung



Tomos Forrest: Mein Orient-Tagebuch. Der Löwe von Assur. Trilogie-Gesamtband (Meldung vom 17. Mai 2020)

forrestTomos Forrest (Thomas Ostwald). Mein Orient-Tagebuch: Der Löwe von Assur. Trilogie-Gesamtband. Verlag: Der Romankiosk. München. 324 Seiten.
Hardcover: ISBN 978-3-7529-4890-5. Preis: 24,99€
Paperpack: ISBN 978-3-7529-4888-2. Preis 15,99€

Verlagstext
Kara Ben Nemsi schreibt in seinem Orient-Tagebuch: Wie so oft in mei­nem bis­he­ri­gen Le­ben über­rasch­te mich die Ein­la­dung mei­nes al­ten Be­kann­ten, Sir Da­vid Lind­say. Ei­gent­lich war ich nicht ge­willt, mich er­neut auf ei­ne Rei­se zu be­ge­ben. Doch da es hier ganz of­fen­bar um ein ur­al­tes Ge­heim­nis ging, das auf die ein­sti­gen Herr­scher im Zwei­strom­land deu­te­te, reiz­te mich doch wie­der das Aben­teu­er. Konn­te ich denn ah­nen, in wel­che Ge­fah­ren ich mich be­gab? Schließ­lich woll­ten wir doch nur ein neu­es Aus­gra­bungs­feld be­su­chen, um end­lich den Traum Sir Da­vid Lind­says zu rea­li­sie­ren, und ei­nen Ge­flü­gel­ten Stier für ihn fin­den! Doch schon in Dres­den stieß ich auf ei­ne in­te­res­san­te Spur, wur­de aber auch von ei­nem Un­be­kann­ten ver­folgt und be­ob­ach­tet. Das hät­te mir als War­nung die­nen sol­len …

Trilogie:
1. Die Bruderschaft
2. Die Prophezeiung
3. Krieg der Löwen

erschienen im Verlag Der Romankiosk



Karl May & Co. Nr. 160 erschienen (Meldung vom 16. Mai 2020)

kmco160Aus dem Inhalt:

Karl May — Leben und Werk
- „Mit Karl May durch Amerika“. Klara Mays Reise auf den Spuren der Helden Karl Mays
- Wolfgang Hermesmeier: Auf der Jagd nach der Phantomauflage. Eine Spu­ren­su­che „Durch die Wüs­te“
- Stefan Schmatz: Karl Mays Waldläufer-Bearbeitung im Verlag Bardtenschlager (Teil 1) Sel­te­ne Ein­band­va­ri­an­ten von Karl-May-Bü­chern (II)
- Stefan Schmatz: Der erste Besuch des Waldkönigs in der Schweiz. Un­be­kann­te May-Ab­dru­cke ent­deckt (XXX)

Karl May im Film
- Stefan von der Heiden: Winne … who? Die internationale Vermarktung der Karl-May-Fil­me (Teil 12) – DDR
- „Wir träumen weiter“. Interview mit Ulrich Wirsing, Veranstalter der Win­ne­tou-Fes­te in Kroa­ti­en
- Gänsehaut zwischen Film und Traum. „Goldene“ Filmfeste für Winnetou – ein Rück­blick
- Dirk Brüderle: Was lief denn da? Karl Mays Helden im Anzeigenteil – Wer­bung für die Karl-May-Fil­me in Ta­ges­zei­tun­gen, Teil 4

Bühne
- Festspiel-News. „Corona Edition“
- Häuptling, Mr. Patterson, Grillmeister. Die Institution im Sauerland: Wolfgang Kirch­hoff, Els­per Ak­teur vor und hin­ter den Ku­lis­sen

Szene & Co.
- Ha-ha-ha Hadschi Halef Omar. Wie eine Karl-May-Figur 1980 die Charts stürm­te
- Henning Franke: „Winnetou ist eine weit überschätzte Figur“. La­ger­feu­er­ge­sprä­che (38)
- Stefan Schmatz: Karl Mays Traumwelten im Comic. Teil 12: Condor-Verlag (4)
- Marah Schmidt oder Helmut Durimeh? Der kaum bekannte Karl-May-Ka­ri­ka­tu­rist Lutz Ba­ckes

Das Heft ist zu beziehen über: Mescalero e.V.



Presseerklärung des Kuratoriums der Karl-May-Stiftung (Meldung vom 15. Mai 2020)

Die Zukunft der Karl-May-Stiftung und ihrer Vision

Kuratorium und Vorstand der Karl-May-Stiftung haben sich am 13.05.2020 in einer gemeinsamen Videokonferenz mit den augenblicklichen kontroversen Entwicklungen rund um die Karl-May-Stiftung befasst.

Dabei wurde seitens des Kuratoriums der Vorschlag der amtierenden Vorstände angenommen, dass der Vorstand der Stiftung unter Vorsitz von Oberbürgermeister Bert Wendsche bis zur nächsten Kuratoriumssitzung, die satzungsgemäß am 27.06.2020 stattfindet, die Geschäfte der Stiftung weiterführen wird.

Vor dem Hintergrund der derzeitigen Corona-Krise und den kommunikativen Einschränkungen von Videokonferenzen waren sich die Teilnehmer einig, dass die gesamten aufgeworfenen Themenkomplexe unter Beachtung der satzungsrechtlichen Vorgaben geordnet nur auf einer Präsenzsitzung am 27.06.2020 aufgearbeitet werden können. In diesem Zusammenhang ist in den nächsten Tagen und Wochen der Austausch und die Klärung mannigfacher Hintergrundinformationen notwendig.

Gleichwohl wiesen mehrere Kuratoren bereits jetzt darauf hin, dass auf der Kuratoriumssitzung am 27.06.2020 großflächige Umbesetzungen im Vorstand diskutiert und dann umgesetzt werden sollten. Geeignete neue Kandidaten und Kandidatinnen hätten bereits ihre Bereitschaft zur Mitwirkung im Vorstand erklärt. Die derzeitige Satzung der Stiftung sieht bis zu 7 Vorstandsmitglieder vor. Das Kuratorium wird Neubesetzungsvorschläge in den nächsten Wochen entgegennehmen.

Auch die Notwendigkeit von stiftungsrechtlich zulässigen Satzungsreformen insbesondere im Bereich des Verhältnisses von Museumsgeschäftsführung und Vorstand werden auf der nächsten Sitzung diskutiert werden müssen.

Das Kuratorium erklärt, an der angestrebten Umsetzung der Vision des Museumsneubaus unbedingt festzuhalten. Würde, wie in einigen Kommentaren zur Lage gefordert, die Repräsentation der Stadt Radebeul im Vorstand nicht mehr gewährleistet sein oder entsprechende Grundstückskäufe für die Durchführung des Neubaus ausfallen, so hätte dies voraussichtlich das Scheitern der Vision Museumsneubau zur Folge.

Das Kuratorium und der Vorstand betonten einheitlich und nachdrücklich, dass das Personal des Karl-May-Museums, das die Umstrukturierung des Museums in den beiden vergangenen Jahren bereits weit vorangetrieben hat, für die Umsetzung der Vision eine zentrale Rolle spielt und man die zukünftigen Ziele ohne weitere Spaltungen erreichen will. Man sei sich im Kuratorium der Leistungskraft des Personals und der erzielten Erfolge bewusst.

Das Kuratorium bedauert das vorzeitige Ausscheiden von Herrn Dr. Wacker. Er hat nicht nur wichtige Impulse für die Weiterentwicklung des Radebeuler Karl-May-Museums, sondern auch neue Akzente in den Bereichen Kommunikation und Kooperation gesetzt. Dies gilt es weiter zu führen. Das Kuratorium wünscht Herrn Dr. Wacker bei seiner neuen Aufgabe in Kuwait viel Erfolg.

Gleichwohl haben mehrere Kuratoren darauf hingewiesen, dass auch berechtigte Kritik bevor sie in die Öffentlichkeit getragen wird, in der Breite des Kuratoriums hätte besprochen werden müssen. In der augenblicklichen Lage ist man innerhalb weniger Tage von den Ereignissen überrascht und überrannt worden, ohne Probleme in der Tiefe besprechen zu können.

Das Kuratorium wird alle Vorgänge und Problemstellungen nunmehr im engen Informationsaustauch mit dem Vorstand aufarbeiten, auf seiner Sitzung am 27.06.2020 besprechen und entsprechende Beschlüsse fassen.

Das Kuratorium bittet um Verständnis dafür, dass die abschließende Sachverhaltsklärung eine gewisse Zeit braucht, die stiftungsrechtlichen Vorgaben eingehalten werden müssen und das Ganze auch noch in Zeiten der Einschränkungen durch die Corona-Krise erfolgen muss.

Das Kuratorium wird die Öffentlichkeit unmittelbar nach seiner Sitzung am 27.06.2020 umfassend informieren.

Gez. Dr. Robert Straßer
Präsident des Kuratoriums



Presseerklärung des Vorstands der Karl-May-Stiftung (Meldung vom 14. Mai 2020)

Ein Gebot der Verantwortung für Karl May und die Stadt Radebeul

Kuratorium und Vorstand der Karl-May-Stiftung haben sich in außerordentlichen Sitzungen mit der Situation nach dem Bekanntwerden des bevorstehenden Ausscheidens des Museumsdirektors und Geschäftsführers des Karl-May-Museums sowie der Karl-May-Stiftung, Herrn Dr. Christian Wacker, und insbesondere auch mit den dabei erhoben öffentlichen Vorwürfen beschäftigt.

Beide Gremien betonen nochmals, dass sie das vorzeitige Ausscheiden von Herrn Dr. Wacker bedauern. Er hat in den nahezu zwei Jahren seines Wirkens im musealen Bereich wichtige Impulse für die Weiterentwicklung des Radebeuler Karl-May-Museums gesetzt. Wir wünschen ihm bei seiner neuen interessanten Stelle in Kuwait Erfolg.

Seine Enttäuschung über den langwieriger als seinerseits erwarteten Weg zur Umsetzung der Zukunftsvision des Karl-May-Museums ist verständlich. Unverständlich aus Sicht des Vorstandes ist jedoch, warum Herr Dr. Wacker den Weg über die Presse gewählt hat. Eine konstruktive Problem- und vor allem Lösungssuche wird dadurch nicht befördert, wohl aber der Ruf von Stiftung und Museum schwer beschädigt und der Weg zur Umsetzung der Zukunftsvision weiter erschwert.

Aus Verantwortung für die Bewahrung und Pflege des Erbes von Karl May sowie in Anerkennung der herausragenden Bedeutung seiner Person für die Stadt Radebeul hat sich der Stiftungsvorstand, bestehend aus den Herren Thomas Grübner, Ralf Harder, Klaus Voigt und Bert Wendsche einstimmig darauf verständigt, dass Herr Oberbürgermeister Bert Wendsche bis auf Weiteres den Vorstandsvorsitz übernimmt.

In Abstimmung mit dem Kuratorium soll in der planmäßigen Kuratoriumssitzung am 27. Juni 2020 auch über etwaige Veränderungen im Vorstand und die Zuwahl neuer Vorstandsmitglieder entschieden werden.

Der Vorstand ist sich einig, dass die Verwirklichung der Vision für die Zukunft des Karl-May-Museums und für die lebendige Bewahrung des Erbes von Karl May von existenzieller Bedeutung ist. Dafür gilt es konsequent planerische, finanzielle und organisatorische Grundlagen zu legen. Belegschaft, Vorstand, Kuratorium, Stadt und Karl-May-Szene sollten sich um dieses Ziel unter Zurückstellung persönlicher Befindlichkeiten auch weiterhin vereinen und nicht spalten. Der neue Vorstandsvorsitzende Bert Wendsche betont: „Die Ideale von Toleranz und Menschenliebe Karl Mays sind mit dem öffentlichen Beschädigen von Personen, aus welchen Beweggründen auch immer, unvereinbar.“

Gez. Bert Wendsche, Vorstandsvorsitzender der Karl-May-Stiftung



Statement des Vorsitzenden der Karl-May-Gesellschaft (Meldung vom 11. Mai 2020)

Liebe Mitglieder der Karl-May-Gesellschaft,

ich begrüße die freimütige öffentliche Diskussion der Gründe, Umstände und Konsequenzen des überraschenden Abschieds von Herrn Dr. Wacker und danke allen, die durch ihre Stellungnahmen ihre Sorge um die Zukunft der Karl-May-Stiftung und des Karl-May-Museums zum Ausdruck bringen. Als Mitglied des Kuratoriums, das nun dringlich zur Wahrnehmung seiner Verpflichtungen aufgefordert ist, halte ich mich selbst mit öffentlichen Kommentaren zurück – umso intensiver bemühe ich mich, unterstützt vom Vorstand der Karl-May-Gesellschaft und einer großen Zahl engagierter Mitarbeiter, um eine Verständigung mit anderen Mitgliedern des Gremiums und anderen Institutionen der May-Szene, damit dieser Krise ein Neubeginn für das schwer angeschlagene Museum und nach Möglichkeit auch strukturelle Verbesserungen folgen können. Wir alle wünschen uns, dass die Stätte, an der Karl May lebte und arbeitete, bald wieder für bessere Schlagzeilen sorgen wird.

Florian Schleburg,
Vorsitzender der Karl-May-Gesellschaft



Offener Brief von Christian Wacker zu seinem Rücktritt (Meldung vom 08. Mai 2020)

Liebe Freundinnen und Freunde des Karl May Museums,
Liebe Karl May Fans,
Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Aus Gründen der Transparenz habe ich mich entschlossen, meine Gründe und Motive für die Kündigung der Stelle als Geschäftsführer und Museumsdirektor im Karl May Museum gGmbH der Karl May Stiftung darzulegen. Mit diesem Schreiben verbinde ich die Hoffnung, dass eine selbstkritische Betrachtung der Strukturen des Karl May Museums und der Karl May Stiftung Veränderungen und Verbesserungen bewirken, die einer Zukunft dieser Institution förderlich sind.

Schon im Vorstellungsgespräch im Dezember 2017 sowie in den darauffolgenden Monaten wurden die Prioritäten meines Arbeitsauftrags von Seiten der Stiftung mündlich und schriftlich festgelegt. Primäres Anliegen war es, das Museum in die Zukunft zu führen und die Neukonzeption einschließlich Neubau zu gestalten. In den ersten Monaten meiner Tätigkeit arbeitete ich gemeinsam mit dem Museumsteam die inhaltliche Konzeption um und erweiterte diese auf die beiden renovierungsbedürftigen bestehenden Gebäude. Die von mir vorgefundene Konzeption war inhaltlich nicht tragfähig, weshalb die neuen Ideen vom Vorstand angenommen und akzeptiert wurden. Die bestehenden Pläne hätten entsprechend modifiziert werden müssen, um einen Förderantrag bei Bund, Land und Stadt einreichen zu können. Diese Pläne hätten innerhalb von wenigen Wochen erarbeitet und damit die Grundlage für die Fortsetzung des Projektes Neukonzeption geschaffen werden können. Zum Zeitpunkt meiner Einstellung zum 1.4.2018 war das Konto der Stiftung gut gefüllt, was mehr als ausreichend dafür gewesen wäre, das gesamte Projekt soweit vorzubereiten, dass Förderanträge offiziell gestellt hätten werden können.

Erst nach Unterzeichnung des Geschäftsführervertrags wurde mir offenbart, dass die Stiftung bereits förderschädlich gehandelt hatte, noch bevor Förderanträge gestellt worden waren, indem sie einen Generalplanervertrag mit einem Radebeuler Architekturbüro unterschrieben hatte. Dieser fahrlässige Fehler wurde von Seiten der Stiftung „behoben“, indem die ehemalige Geschäftsführerin fristlos entlassen wurde und mit Hilfe eines überteuerten Rechtsanwaltsbüros ein Aufhebungsvertrag mit dem Architekturbüro ausgehandelt wurde. Aus dem Generalplanervertrag wurde ein Vertrag zur Umsetzung aller Planungsleistung bis Leistungs-Phase 4-5, der nebenbei bemerkt ebenfalls förderschädlich ist. Das Thema der Förderschädlichkeit sollte von Mitgliedern der Stiftung – ich sollte nur bei Bedarf hinzugezogen werden - mit dem Bund diskutiert und behoben werden. Über 1,5 Jahre und bis heute wurde die Stiftung hier nicht aktiv. Von Beginn an war ich äußerst verwundert darüber und habe dies bei verschiedenen Gelegenheiten auch angesprochen, dass ich in originäre Prozesse eines Geschäftsführers (z.B.: Diskussion mit dem Architekturbüro zum Thema Generalvertrag, Thema Förderschädlichkeit gegenüber dem Bund) nicht eingebunden werden sollte.

In jedem Fall wurde das Budget darauf verwendet, die fristlose Kündigung der ehemaligen Geschäftsführerin zu finanzieren (Abfindung, Rechtsanwalt), den Aufhebungsvertrag mit dem Architekturbüro abzuschließen (Rechtsberatung), ausstehende Honorare aus den Jahren 2016 und 2017 an das Architekturbüro zu bezahlen und die Skulptur des Brunnenengels umzusetzen, der im Januar 2018 noch vor meiner Zeit beauftragt wurde. Es wurde innerhalb des Vorstands der Stiftung vereinbart, keine weiteren Planungsschritte zur Neukonzeption zu unternehmen, bevor nicht das Problem der Förderschädlichkeit mit dem Bund geklärt ist. Für mich sind dieses Verhalten und die Verzögerungen des Stiftungsvorstands maßgeblich verantwortlich dafür, dass sich meine Begeisterung für das Projekt und meine Motivation dafür in den letzten beiden Jahren sukzessive gemindert hat. Ich war angetreten, um die Neukonzeption inhaltlich zu überarbeiten und in ein Neu- und Umbauprojekt zu überführen und umzusetzen. Tatsächlich habe ich die Neukonzeption mit dem Museumsteam inhaltlich überarbeitet und zum 90. Geburtstag des Museums am 1.12.2018 öffentlich präsentiert. Seitdem ist allerdings nichts geschehen!

Das Museum hatte ich in einem vollständig veralteten Zustand übernommen und in den letzten beiden Jahren mit dem Team und einigen neuen qualifizierten MitarbeiterInnen in allen Bereichen musealer Arbeit weiterentwickelt. Es ist freilich zentrale Aufgabe eines Museumsdirektors, dies zu leisten, weshalb er als Professioneller seines Faches auch verpflichtet wird. Ich habe diese Aufgaben von Beginn an mit großer Leidenschaft verfolgt, zumal das Image des Museums innerhalb der Kulturszene aber auch der Karl-May-Szene ein schlechtes war. Um eine solche Institution zukunftsfähig machen zu können, muss sie inhaltlich und technisch aber vor allem ideologisch entstaubt werden. Neue Inhalte wurden geschaffen, neue Sichtweisen angeboten und Arbeitsweisen digitalisiert (z.B.: Inventarisierung). Ein modernes Museum muss als Ort des Diskurses verstanden werden, an dem Meinungen unterschiedlichster Art zum Thema der Einrichtung geäußert und beschrieben werden dürfen. Wenn sich eine Kultureinrichtung heutzutage nicht den Diskussionen der Gesellschaft stellt, darf sie auch keine Unterstützung derselben erwarten. Für das Karl-May-Museum übersetzt bedeutet dies, die gesamte Karl-May-Szene und alle Interessierten darüber hinaus mitzunehmen und eine Bühne zu schaffen, Karl May auch anders deuten, ihm gegenüber auch Kritik äußern zu dürfen und ihn eben nicht nur auf einen Sockel zu stellen. Anfangs irritiert, später schockiert war ich darüber, dass in der Stiftung eine Meinung vertreten werden sollte, die der eines Mitglieds des Vorstands entsprechen musste. Sämtliche Themen zu Karl May wurden so über eine einzige Person kanalisiert, deren Einschätzungen als regelkonforme Stiftungswahrheit galten. Warum nur verfügt die Stiftung nicht über einen Pool an Karl-May-Spezialisten, die zu kniffligen Fragen gemeinsam entscheiden?

Natürlich sind inhaltliche Themen zu Karl May nicht von musealen Themen zu trennen und ich habe meine Aufgabe immer so definiert, dass ich für die Weiterentwicklung des Museums zuständig bin. In einem Museumsbeirat wurden die großen Themen auch diskutiert, die Umsetzung sollte man tunlichst den Museumsprofis überlassen. Ich habe zu Beginn meiner Amtszeit wohlgemeinte Ratschläge von besagtem Mitglied des Vorstands erhalten, sah mich aber bald mit Gegendarstellungen konfrontiert und wurde daran erinnert, Weisungsbefugnisse umzusetzen zu haben. Als promoviertem Kulturwissenschaftler erachte ich es als Anmaßung, mich in stundenlangen Telefonaten oder seitenlangen emails dorfschulmeisterlich belehren lassen zu müssen. Solche Diskurse können in einem Beirat geführt werden, dürfen aber nicht die Alltagsarbeit im Museum belasten. Ich kenne keine vergleichbare Institution, in der eine derartige Einmischung in die Museumsarbeit geschieht!

Moralisch absolut indiskutabel finde ich dabei, dass meine Person von selbigem Mitglied des Vorstandes hinter meinem Rücken diskreditiert wurde, meine Kompetenzen in Frage gestellt werden und unter Ausbeutung meiner privaten facebook-Seite Sachverhalte skizziert werden, die ich gar nicht kenne. Es handelt sich hier um klassisches Mobbing, dem ich mich nicht weiter aussetzen werde.

Ich bin nach wie schockiert darüber, dass ein Beitrag einer anerkannten amerikanischen Professorin für den letzten „Beobachter“ abgelehnt wurde, nur weil er „dem Gerücht, May sei homosexuell gewesen, neue Nahrung geben“ könnte. Ein weiteres Mitglied des Vorstands der Stiftung unterstrich, May solle nicht mit „Schwulengeschichten in Verbindung“ gebracht werden. Solche Äußerungen vertragen sich nicht mit dem Stiftungszweck unserer Satzung §2.1 der „[...] erzieherische[n] Absicht der Ausbreitung von Toleranz [...]“.

Trotz allem war ich stets hochmotiviert, das Museum in die Zukunft zu führen und habe zwei Jobangebote für Direktorenstellen in Kairo im Sommer 2019 und im Saarland im Herbst 2019 ausgeschlagen. Mittlerweilen ist meine Begeisterung für das Projekt Neukonzeption des Karl May Museums unter den gegebenen Voraussetzungen derart getrübt, dass es mir nicht schwer fiel, ein Angebot aus Kuwait als Generaldirektor einer Museums- und Kultureinrichtung ab 1.6.2020 anzunehmen.

Hochachtungsvoll!
Dr. Christian Wacker



vollständige Pressemitteilung des Karl May Museums zum Weggang von Christian Wacker (Meldung vom 08. Mai 2020)

Geschäftsführer verlässt das Karl May Museum

Der Museumsdirektor und Geschäftsführer des Karl May Museums sowie der Karl-May-Stiftung, Herr Dr. Christian Wacker, wird das Museum zum 31. Mai 2020 verlassen. Der Vorstand der Stiftung hatte seinem Gesuch nach vorzeitiger Aufhebung des Vertrags jüngst entsprochen.

Herr Wacker hatte das Museum vor zwei Jahren übernommen und mit einem Team, das mit jungen Museumsprofis ergänzt wurde, inhaltlich erweitert. Das Museum verfügt nun über eine klar definierte Sammlungspolitik, eine systematische digitale Inventarisierung und regelmäßig wechselnde Sonderausstellungen. Inhalte wurden überarbeitet und das Museum erschließt zunehmend jüngere Zielgruppen mit erlebnisorientierten Programmen und Events. Die Vision für ein neues und zukunftsfähiges Karl May Museum wurde von Herrn Wacker weiterentwickelt und einer Umsetzung nähergebracht.

Herr Wacker verlässt das Karl May Museum auf seine Bitte hin und wird ab 1. Juni 2020 eine neue Tätigkeit im Kulturmanagement antreten. Die Karl-May-Stiftung dankt Herrn Wacker für sein Engagement und die leidenschaftliche Weiterentwicklung unseres Museums.

Gez. Vorstand der Karl-May-Stiftung



Christian Wacker verlässt das Karl May Museum (Meldung vom 07. Mai 2020)

Dr. Christian Wacker, Museumsdirektor und Geschäftsführer des Karl May Museums sowie der Karl-May-Stiftung, wird das Museum laut einer Pressemitteilung des Museums zum 31. Mai 2020 vorzeitig verlassen. In der Pressemitteilung heißt es dazu:

"Herr Wacker hatte das Museum vor zwei Jahren übernommen und mit einem Team, das mit jungen Museumsprofis ergänzt wurde, inhaltlich erweitert. Das Museum verfügt nun über eine klar definierte Sammlungspolitik, eine systematische digitale Inventarisierung und regelmäßig wechselnde Sonderausstellungen. Inhalte wurden überarbeitet und das Museum erschließt zunehmend jüngere Zielgruppen mit erlebnisorientierten Programmen und Events. Die Vision für ein neues und zukunftsfähiges Karl May Museum wurde von Herrn Wacker weiterentwickelt und einer Umsetzung nähergebracht. Herr Wacker verlässt das Karl May Museum auf seine Bitte hin und wird ab 1. Juni 2020 eine neue Tätigkeit im Kulturmanagement antreten."



Wiedereröffnung des Karl May Museums (Meldung vom 04. Mai 2020)

Ab sofort ist das Karl May Museum Radebeul wieder geöffnet. Nach sieben langen Wochen werden die Villa Shatterhand, die Villa Bärenfett und der Museumspark unter Auflagen für unsere kleinen und großen Gäste wieder zugänglich sein.

Die Öffnung wird sehr behutsam und unter strengen Auflagen erfolgen. Folgende Auflagen gelten ab sofort für Gäste und das gesamte Personal:

1. Maximale Anzahl an Besucherinnen und Besuchern
Die Anzahl an Gästen im Museum ist auf 50 Personen begrenzt. In der Villa Shatterhand dürfen sich max. 10 Personen gleichzeitig aufhalten, in der Villa Bärenfett max. 15 Personen.

2. Mindestabstand
Auf dem gesamten Museumsgelände ist stets darauf zu achten, dass die Mindestabstände von 1,5 bis 2 Meter eingehalten werden.

3. Maskenpflicht
In allen Gebäuden des Museums gilt grundsätzlich Maskenpflicht. Ausgenommen davon sind Kleinkinder. Masken können zu einem Preis von € 5,00 an der Kasse erworben werden.

4. Hygienemaßnahmen
Die Hygienemaßnahmen im gesamten Museum sind verstärkt worden. Desinfektionsspender befinden sich in allen WCs sowie an den Zugängen der Museumsgebäude.

5. Gruppenführungen und Veranstaltungen
Bis 30.6.2020 werden im Museum keine Führungen, museumspädagogische Programme und Veranstaltungen stattfinden. Dies gilt auch für den Erlebnisrundgang „Damals, als ich Old Shatterhand war …“. Besuche von Familien und kleinen Gruppen bis 10 Personen sind möglich, wenn die einzelnen Gruppenmitglieder die Abstands- und Maskenregeln einhalten.

6. Imbiss
Der Imbiss wird für Getränke und Snacks zur Mitnahme geöffnet sein.



Neuerscheinung: Eine Kriminalgeschichte um Karl May (Meldung vom 04. Mai 2020)

griesserAnne Grießer (Hrsg.). Diebe, Mörder, Galgenstricke: Es geschah in Freiburg. Wellhöfer Verlag. Mannheim. 292 Seiten. Paperback. ISBN 978-3-95428-269-2. Preis: 12,95€

Verlagstext
Hinter jedem Verbrechen steckt eine Geschichte. 24 Autorinnen und Autoren erzählen diese Geschichten anhand authentischer Kriminalfälle der Freiburger Stadtgeschichte. Sie erzählen von der „Kinderhexe“ Agatha Gatter, vom Metzger Hauri, der einen Bischof tötete, vom Serienmörder Heinrich Pommerenke, von Hochstapelei, aufmüpfigen Weibern, Brandstiftung und vielem mehr.
Tauchen Sie ein in die Freiburger Stadtgeschichte, die Sie so spannend und ergreifend noch nicht erlebt haben!

Die Anthologie enthält die Kriminalerzählung "Im dunklen Tann. Karl May in Freiburg" von Alexa Rudolph. Eine Leseprobe finden Sie hier.

erschienen im Wellhöfer Verlag



Neuerscheinung: Boom. 500 Jahre Industriekultur in Sachsen (Meldung vom 03. Mai 2020)

boomThomas Spring (Hrsg.). Boom. 500 Jahre Industriekultur in Sachsen. Sandstein Verlag. Dresden. 384 Seiten. Paperback. ISBN 978-3-95498-544-9. Preis: 29,00€

Bis zum 07.05.2020 gilt der Subskriptionspreis von 19,90 €.

Verlagstext
Bergbau, Eisenbahn und Maschinen, Textilien, Autos und Mi­kro­chips – Sach­sen wird bis heu­te stark durch sei­ne In­du­strie ge­prägt. Der Band be­leuch­tet in ei­nem gro­ßen kul­tur­?hi­sto­ri­schen Pa­no­ra­ma die wech­sel­vol­le Ge­schich­te von In­du­strie und Geld, Ar­beit und Tech­nik, Wis­sen und In­no­va­tion, Ge­sell­schaft und Po­li­tik. Er gibt Ein­bli­cke in Dis­kus­sio­nen, führt durch 500 Jahre säch­si­sche In­du­strie­kul­tur und lie­fert mög­li­che Zu­kunfts­vi­sio­nen für den Frei­staat.

Inhaltsverzeichnis
1 Barock & Berggeschrey
2 Garn & Globalisierung
3 Karl Marx & Karl May
4 Schockensöhne & Sachsenstolz
5 Trabi & Treuhand
6 Industriekultur 2020

Der dritte Abschnitt Karl Marx & Karl May enthält einen Beitrag unseres früheren Vorsitzenden Johannes Zeilinger mit dem Titel Karl May und die Naturheilkunde in Sachsen.

erschienen im Sandstein Verlag



Neuerscheinung: May-nungen Nr 12 (2020) (Meldung vom 03. Mai 2020)

may_nungen12Inhaltsverzeichnis
- Zum Geleit
- Eva Denner: A grausliche G‘schicht
- Sr. Mirjam Dinkelbach: Blutsbrüder*innen
- Peter Baldia: Karl May und der Colt aus Ottakring
- Sr. Mirjam Dinkelbach: Karl-May-Preis für interkulturelle Verständigung Teil IX
- Elisabeth Kolb: Ein Stück Nostalgie — das Karl-May-Jahrbuch 1936, Rezension
- Elisabeth Kolb: Und was kam dann? — Die Zeit nach den Karl-May-Filmen, Re­zen­sion
- Werner Geilsdörfer: Eine Abenteuerreise nach Mittelamerika — unter der „Schirm­herr­schaft“ Karl Mays?
- Sr. Mirjam Dinkelbach: Die hohe Schule des Spurenlesens — Eine Mayditation
- Elisabeth Kolb: Berliner Balladesken oder zwei Alben und drei Karl May
- Karl May entkommt man nicht …

Das Heft ist zu beziehen über den Karl May Club Österreich



Neuerscheinung: Winnetou I auf Bayrisch (Meldung vom 22. April 2020)

bayrischWinnetou I auf Bayrisch, mp3-Hörbuch. Gelesen von Woife Berger - der Fälscher und Matthias M., Audio-CD, Karl-May-Verlag. ISBN: 978-3-7802-0870-5. Preis: 15,00€

Verlagsbeschreibung:
Ein skurriles Projekt? Nein, eher spaßig und kurzweilig!
Der edelste aller Indianer ist wohl Karl Mays Apatschenhäuptling Winnetou, von dem der niederbayerische Kabarettist, Moderator und Buchautor „Der Fälscher“ Wolfgang „Woife“ Berger seit seiner Kindheit begeistert ist. Und so will Berger die Geschichte seines Helden mal auf Bayrisch erzählen und hat kurzerhand den ersten Band des WINNETOU in eine gekürzte 90-Minuten-Version ‚übersetzt‘. Zur Aufführung und Aufnahme gesellte sich Countrysänger Matthias M. alias Matt Daniels, der seit 2004 bei den Süddeutschen Karl May-Festspielen in Dasing die Rolle des Winnetou perfekt verkörpert.
Nun als Hörbuch und auf der Bühne: WINNETOU I auf Bayrisch. Wie war das nochmal, wie wurden Winnetou und Old Shatterhand eigentlich Blutsbrüder? Hier wird aus „Hugh“ ein bayrisches „Habedere“.

1 mp3-CD, ca. 90 min, Digipack

Erscheinungsjahr: 2020

erschienen im Karl-May-Verlag



Eine Zeichner im Dienste Karl Mays (Meldung vom 21. April 2020)

Lars Noah ist ein vielseitiger Zeichner und er ist Mitglied der Karl-May-Gesellschaft. Vielen von Ihnen wird das Plakat zum Jubiläumskongress der KMG 2019 in Mainz bekannt sein, das er mit Zeichnungen von Karl May und Carl Zuckmayer gestaltet hat. Auch der Entwurf der 'Marah-Durimeh-Medaille', die auf dem kommenden Kongress in München erstmals verliehen werden soll, stammt von seiner Hand.

Jetzt hat er eine öffentliche Facebookseite eingerichtet, die allein seinen Zeichnungen zu Karl May und seinem Blick auf die Fantasiewelt Karl Mays gewidmet ist.

Diese Seite finden Sie auf www.facebook.com.

Lars Noahs persönliche Webseite können Sie unter finearts-larsnoah.de aufrufen.



Neuerscheinung: In Mekka (Hörbuch) (Meldung vom 16. April 2020)

mekkaIn Mekka, mp3-Hörbuch, Band 50 der Gesammelten Werke, Gelesen von Heiko Grauel, Audio-CD, Karl-May-Verlag. ISBN: 978-3-7802-0750-0. Preis: 19,95€

Verlagsbeschreibung:
Karl May hat die Fortsetzung seiner Erzählung "Am Jenseits" (Band 25) immer wieder angekündigt, aber nie zu Papier gebracht. Franz Kandolf übernahm ein Jahrzehnt nach Mays Tod diese schwierige Aufgabe und löste sie vortrefflich. Er traf genau Karl Mays Stil der abenteuerlichen Reiseerzählungen. In der für Nichtmuslime verbotenen Stadt Mekka laufen all die geheimnisvollen Verwicklungen aus Band 25 um den blinden 'Münedschi', den verräterischen 'El Ghani' und den gestohlenen Schatz des Heiligtums von Meschhed Ali zusammen. Für Kara Ben Nemsi als 'Ungläubigen' ist der Besuch in Mekka mit höchster Lebensgefahr verbunden.
Der Sprecher Heiko Grauel erhielt seine Ausbildung für Synchron, Werbung und Moderation beim Hessischen Rundfunk. Seit 1993 moderiert er zahlreiche Radio- und TV-Events. Als Synchronsprecher lieh er seine Stimme Charakteren in unzähligen Spielfilmen. Daneben kennt man seine Stimme aus Funk- und Fernseh-Werbespots für namhafte Firmen und Produkte aus den verschiedensten Branchen, von der Lufthansa bis zu Softdrinks und Cornflakes. Der gebürtige Hanauer lebt in Frankfurt und vertont derzeit aktuelle Management- und Personalcoachings. Von Karl May las er auch Band 7 WINNETOU I, Band 8 WINNETOU II, Band 9 WINNETOU III, Band 10 SAND DES VERDERBENS, Band 11 AM STILLEN OZEAN, Band 12 AM RIO DE LA PLATA, Band 13 IN DEN KORDILLEREN, Band 14 OLD SUREHAND I, Band 15 OLD SUREHAND II, Band 16 MENSCHENJÄGER, Band 17 DER MAHDI, Band 18 IM SUDAN, Band 19 KAPITÄN KAIMAN Band 20 DIE FELSENBURG, Band 21 KRÜGER BEI, Band 22 SATAN UND ISCHARIOT, Band 23 AUF FREMDEN PFADEN, Band 24 WEIHNACHT, Band 25 AM JENSEITS, Band 35 UNTER GEIERN, Band 36 DER SCHATZ IM SILBERSEE, Band 37 DER ÖLPRINZ, Band 38 HALBLUT, Band 39 DAS VERMÄCHTNIS DES INKA und Band 41 DIE SKLAVENKARAWANE.

1 mp3-CD, ca. 10,5 Stunden, Digipack mit 8-seitigem Booklet

Erscheinungsjahr: 2020

erschienen im Karl-May-Verlag



Philologie des Abenteuers (Meldung vom 14. April 2020)

An der Ludwig-Maximilians-Universität München befasst sich seit April 2018 die Forschungsgruppe "Philologie des Abenteuers" mit dem Begriff "Abenteuer" im Kontext des Erzählens. Das "Abenteuer" wird aus verschiedenen Perspektiven, wie der Erzähltheorie oder der Literaturpsychologie, untersucht. Jules Verne, Herman Melville und Robert Louis Stevenson werden dabei ebenso betrachtet, wie natürlich Karl May. In diesem Zusammenhang ist gerade ein kurzer Essay von Susanne Lüdemann und Elisabeth Hutter zu Karl Mays "Winnetou I" veröffentlicht worden. Der Essay ist unter der folgenden URL frei verfügbar:

https://www.abenteuer.fak13.uni-muenchen.de/lektuere-logbuch/winnetou/index.html



KMG während der Corona-Pandemie (Meldung vom 03. April 2020)

Liebe Mitglieder der KMG, liebe Karl-May-Freunde,

die aktuelle Situation und die Maßnahmen, die ergriffen werden müssen, um eine Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, treffen uns in allen Bereichen des täglichen Lebens. Auch vor der Arbeit der Karl-May-Gesellschaft und anderer Karl-May-Institutionen und -Freundeskreise macht die Lage nicht halt. Zahlreiche Vorträge sind ausgefallen, das Karl-May-Museum in Radebeul musste seine Tore schließen und sowohl das 7. Freiburger Karl-May-Symposium wie auch die Vorstandssitzung und Mitarbeitertagung unserer Gesellschaft in Dessau sind abgesagt worden.

Daneben gibt es weitere Einschränkungen, die die Arbeit hinter den Kulissen betreffen. Manche von Ihnen haben vielleicht bemerkt, dass sich der Versand der Spendendankarten verzögert. Alle Spender erhalten zeitnah für Ihre großzügigen Spenden als Dank eine Karte, aktuell mit einem Motiv von Sascha Schneider. Für viele sind diese Karten längst zu beliebten Sammlerobjekten geworden, so dass Sie vielleicht schon vorfreudig warten. Hintergrund der Verzögerung ist, dass die Karten nachgedruckt werden müssen, die Arbeitsprozesse in der Druckerei aufgrund der aktuellen Situation aber etwas stockend sind. Wir bitten Sie daher um etwas Geduld.

Um Geduld und Rücksicht bitten wir Sie auch bei der Bestellung unserer Publikationen. Hier wird ehrenamtlich gearbeitet und in normalen Zeiten wird auch jedes Buch schnellstmöglich zur Post gebracht. Selbstverständlich können Sie über die bekannten Adressen weiterhin Sonderhefte, Reprints u.v.m. bestellen, doch sehen Sie uns bitte nach, wenn der Versand sich etwas verzögert. Alles, was nicht einfach in den Briefkasten geworfen werden kann, wird zunächst gesammelt, um die Gänge zur Post auf ein Minimum zu reduzieren.

Kommen Sie gesund durch diese ungewöhnliche Zeit!



Neuerscheinung: Karl May Haus Information - Nr. 35 (Meldung vom 02. April 2020)

kmhi35Aus dem Inhalt:
- Joachim Biermann: „… wenn man so hingebend einen Autor liebt, …“
- Hartmut Schmidt: Einer der 3 Könige aus dem Schwabenland
- Thomas Pilz-Lorenz: „Sagenhaftes“ zu Karl May
- Henning Franke: „… wie ich im Falle eines Krieges zu handeln habe“
- Jürgen Seul: Max Dittrich versus Rudolf Lebius
- Hans-Dieter Steinmetz: „Was einem Goethe recht ist, muß einem Karl May billig sein.“
- Jenny Florstedt: Karl Mays erste Liebe – Anna Preßler
- Hainer Plaul: Über Karl Mays Fluchthelferin Malwine Wadenbach
- Hans-Dieter Steinmetz: Wie die Radebeuler Karl-May-Straße wieder zu ihrem Namen kam
- André Neubert: Das „Karl-May-Haus-Depot“ und ein Stück Bühnengeschichte
- André Neubert: Rund um das Karl-May-Haus



Neuerscheinung: Briefwechsel mit seinen 'Kindern' I (Meldung vom 23. März 2020)

gw95Hartmut Vollmer/Hans-Dieter Steinmetz/Florian Schleburg (Hrsg.). Briefwechsel mit seinen 'Kindern' I. Band 95 der Gesammelten Werke. Karl-May-Verlag. Bamberg/Radebeul. 608 Seiten. 56 SW-Abbildungen. Hardcover. ISBN 978-3-7802-0095-2. Preis: 25,00€

Verlagstext
Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunderts traten aus dem breiten Lesepublikum Karl Mays vier junge Menschen in Erscheinung, die dem Schriftsteller in besonderer Weise nahestanden und sich in der Zeit der zermürbenden Presse- und Prozesshetze für ihn engagierten: die Geschwister Marie und Ferdinand Hannes, Lu Fritsch und Willy Einsle. Dazu gesellte sich nach einiger Zeit noch der Philologe und Pädagoge Dr. Adolf Droop, der auch bereits eine wissenschaftliche Analyse von Mays Reiseerzählungen veröffentlicht hatte.
Diese fünf Verehrer standen Karl May geistig und seelisch derart nahe, dass seine zweite Ehefrau Klara sie als seine "Kinder" bezeichnete.
Die umfangreiche Korrespondenz der 'Kinder' mit Karl und Klara May wird in dieser zweibändigen, kritisch kommentierten Edition erstmals - und soweit möglich vollständig - veröffentlicht.
Die vorgestellten Briefe bieten nicht nur wichtige und spannende, sondern auch bewegende, sehr private Einblicke in die Persönlichkeit des populären Schriftstellers; sie dokumentieren überdies das für Mays Biografie sehr bedeutende Engagement der 'Kinder' für den literarischen 'Outlaw' und ihre unermüdlichen, z.T. auch recht abenteuerlichen Bemühungen, den vielfach beschuldigten und geschmähten Autor öffentlich zu rehabilitieren.

erschienen im Karl-May-Verlag



Neue Rubrik auf der KMG-Seite: Audiothek (Meldung vom 18. März 2020)

Die Webseite der KMG verfügt nun über eine Audiothek. Die ersten Inhalte sind zwei Lesungen von Werner Geilsdörfer (Stuttgart):

(1) "Die Ahnengalerie" aus "Und Friede auf Erden" (1901/04), entnommen aus der Anthologie "Karl May: Märchen und Visionen" (Bamberg 2018)

(2) "Die Sage vom verschwundenen Fluss" aus "Ardistan und Dschinnistan" (1907/09), entnommen aus der Anthologie "Karl May: Märchen und Visionen" (Bamberg 2018).

Sie finden die Rubrik links im Menü unter "Karl Mays Werke" oder über diesen Direktlink zur Audiothek. Die Audiothek wird künftig erweitert.



Karl May in Leipzig Nr. 120 erschienen (Meldung vom 16. März 2020)

kml120Aus dem Inhalt:
- Jenny Florstedt/Martin Schulz: Gleißner, Kaden und Siegismund oder Münchmeyer in Breslau, Stettin und Danzig
- Uwe Lehmann: Die geheimnisvolle Klägerin. Zum 155. Geburtstag von Alma Eulitz
- Martin Schulz: Karl May aus Leipzig (III) – Die Zeit von 1913 bis 1945
- Thomas Braatz: Die Schwimmleistung von Robert Kraft und die Folgen seines sportlichen Rekords
- Roy Dieckmann: Der falsche May. Nummer Achtzehn – Ein Uhrmacher, der Wel­len schlägt
- Jörg-M. Bönisch: Klara May zum 50. Geburtstag von Heinrich Zerkaulen
- Sven-R. Schulz: Der vornehme Reisende oder ein doppelt falscher May
- Rene Grießbach: Wiedersehen mit Nemo
- Jochen Schneider: Werktreu, jung und erfolgreich
- Jenny Florstedt: Orientalische Märchen von Karl May
- Jochen Schneider: Reise nach Konstantinopel mit Problemen
- Roy Dieckmann: „…deklamatorische Abendunterhaltung“ im Eventtipi
- Das Geheimniß des Indianers. Nach Mitteilungen eines deutsch-amerikanischen Arztes. Teil X

Das Heft ist zu beziehen über: Freundeskreis Karl May Leipzig e.V.



Neuerscheinung: Karl-May-Jahrbuch 1936 (Meldung vom 14. März 2020)

kmjb1936Christoph F. Lorenz (Hrsg.): Karl-May-Jahrbuch 1936. Karl-May-Verlag Bamberg/Radebeul. 360 Seiten. Hardcover. ISBN 978-3-7802-1936-7. Preis: 29,90€

Verlagstext:
Mit 23 Beiträgen zur frühen Karl-May-Forschung von: Alfred Biedermann, Eduard Engel, Heinz Grill, Konrad Guenther, Harald Güthe, Josef Höck, Hans Höss, Friedrich Jobst, Franz Kandolf, Egon Erwin Kisch, Karl Lokotsch, Wilhelm Manig, Alfred Staack, Adalbert Stütz, Alfred Thürmer, Roland Weise und Karl Wolf.

erschienen im Karl-May-Verlag

 

 

 



Vollständiger Reprint: China. Schilderungen aus Leben und Geschichte, Krieg und Sieg (Meldung vom 13. März 2020)

China1901 erschien der opulente Band China. Schilderungen aus Leben und Geschichte, Krieg und Sieg. Ein Denkmal den Streitern und der Weltpolitik, hrsg. von J. Kürschner. Darin befand sich die Erstveröffentlichung von Karl Mays Friedendsroman Et in Terra Pax. Bereits 2015 ist ein vollständiger Reprint in leicht verkleinertem Format im Verlag Fines Mundi erschienen und kann über die Verlagsseite für 119,00€ erworben werden.

www.fines-mundi.de

Auch der Reprint der Karl-May-Gesellschaft mit einer Auswahl an Texten ist noch verfügbar. Der KMG-Reprint kann für 39,00€ über die KMG bezogen werden:

Bestellungen richten Sie bitte an: reprints@karl-may-gesellschaft.de

Seit 2018 liegt Karl Mays Roman Et in Terra Pax / Und Friede auf Erden! auch als Band V.2 der Historisch-kritischen Ausgabe der Werke Karl Mays vor. Diese Ausgabe ist beziehbar über den Museumsshop des Karl-May-Museums Radebeul



Jetzt als Taschenbuch erhältlich: Der Karl-May-Roman von Philipp Schwenke (Meldung vom 11. März 2020)

FlimmernPhilipp Schwenke: Das Flimmern der Wahrheit über der Wüste. Ein Karl-May-Roman. Kiepenheuer&Witsch. Köln. 608 Seiten. Hardcover. ISBN 978-3-462-05420-0. Preis: 12,00€

Verlagstext
»Eine wunderbare Idee, ich will diesen Roman unbedingt lesen. Hoffentlich hält der Brexit niemanden ab, ihn ins Englische zu übersetzen.« Nick Hornby.
Jahrelang hat Karl May behauptet, er selbst sei Old Shatterhand: unbesiegbarer Abenteurer, bärenstarker Fährtenleser und Winnetous Blutsbruder. Hunderttausende Leser glauben ihm, obwohl er Sachsen praktisch nie verlassen hat. 1899 aber bricht er zum ersten Mal wirklich in den Orient auf.
Monatelang reist Karl – der angeblich 800 Sprachen spricht, alle Kontinente durchstreift hat und Gegner mit einem Fausthieb niederstreckt – mit dem Reiseführer in der Hand durch den Orient. Doch alles ist ihm eine Enttäuschung. Die Länder, die Sehenswürdigkeiten und am allermeisten der Mann, den auch er für Old Shatterhand gehalten hat: er selbst. Dann aber blasen die Zeitungen daheim zur Jagd auf ihn, und unterwegs muss Karl May plötzlich ein noch größerer Held werden als der, den er immer gegeben hat. Denn vielleicht kann er so noch seinen Ruf retten. Oder zumindest die Welt.
Philipp Schwenkes Roman ist eine irrwitzige Erzählung über Briefe aus dem Jenseits, Sexskandale und die Lügenpresse, über eine Goldader im Dschungel und Winnetous Haare. Die Geschichte von Karl Mays Orientreise 1899 beruht dabei auf Tatsachen. Und auf alternativen Tatsachen. Und auf Tatsachen, die auf jeden Fall wahrer sind als alles, was Karl May selbst je behauptet hat.

erschienen bei Kiepenheuer&Witsch

 

 



Zum Fortgang der Historisch-kritischen Ausgabe (Meldung vom 09. März 2020)

hkavon Joachim Biermann

Inzwischen ist Band IV.26 der Historisch-kritischen Ausgabe Auf fremden Pfaden erschienen. Auch der als nächstes geplante Band, der Gedichtband Himmelsgedanken, ist von Herausgeberseite im Prinzip fertiggestellt. Die Gedichte des Textteils und der Editorische Bericht wurden bereits vom Bandherausgeber Hartmut Wörner gegengelesen. Nun müssen noch letzte Informationen zu einigen Gedichtmanuskripten aus dem Archiv der Verlegerfamilie Schmid eingearbeitet werden; dann kann auch die Herstellung dieses Bandes in Angriff genommen werden.

Vielleicht ist es einmal von Interesse, die wesentlichen Stationen nach der Tätigkeit von Bandbearbeiter und Bandherausgeber kurz zu erläutern. Zunächst wird der Textteil eines HKA-Bandes im Karl-May-Verlag gesetzt. Aufgrund dieses Satzes werden dann noch einmal Bandbearbeiter und Bandherausgeber tätig und passen alle Stellenangaben im Editorischen Bericht, insbesondere natürlich diejenigen des Variantenapparats, an den nunmehr gesetzten Text an. Es folgt der Satz des Editorischen Berichts und der Band wird von allen Beteiligten noch einer letzten Durchsicht unterzogen. Gleichzeitig wird der Buchrücken vorbereitet. Wenn dann die Karl-May-Stiftung ihr OK zur Produktion des Bandes gegeben hat, geht der Satz an die Druckerei, wo der Buchblock hergestellt und dann in den ebenfalls dort produzierten Einband eingefügt wird. Schließlich werden dann alle Exemplare nach Radebeul expediert, von wo aus dann vom Karl-May-Museum die Abonnenten und Besteller beliefert werden. Leider ist es immer möglich, dass an einer der vielen Stellen, die die Fertigstellung eines HKA-Bandes durchläuft, eine Verzögerung eintritt, so dass Voraussagen zum endgültigen Erscheinen immer mit einem gewissen Unsicherheitsfaktor behaftet sind. Für die Himmelsgedanken hoffe ich aber weiterhin auf eine Fertigstellung im Laufe der ersten Jahreshälfte 2020.

Was mich selbst angeht, so habe ich mir als Bandbearbeiter Karl Mays erzgebirgische Dorfgeschichten als nächstes Projekt vorgenommen. Sie sind innerhalb der HKA bekanntlich auf zwei Bände aufgeteilt: May selbst gab im Alter eine Auswahl aus vier alten und zwei neu geschriebenen Dorfgeschichten unter dem Titel Erzgebirgische Dorfgeschichten und mit dem Untertitel Karl Mays Erstlingswerke zunächst bei Adalbert Fischer und in zweiter Auflage bei Friedrich Ernst Fehsenfeld heraus. Diesen Band, der aufgrund seiner Entstehungsgeschichte von uns dem Spätwerk Mays zugeordnet wurde, soll als Band V.9 der HKA als erster der beiden Bände erscheinen. Die Vorbereitungen sind zum Teil recht aufwendig, weil in diesem Band zwei Erzählungen enthalten sind, die zu den zu Mays Lebzeiten vermutlich meistpublizierten gehören, und weil May die in diesen Band aufgenommenen frühen Erzählungen im Detail durchgehend bearbeitete, indem er die Dialekt-Elemente in den wörtlichen Reden seiner Figuren weitgehend (wenn auch nicht vollständig) entfernte. Entsprechend umfangreich werden dann die entsprechenden Variantenapparate ausfallen.

Karl May plante auch eine Herausgabe eines zweiten Bandes der Erzgebirgischen Dorfgeschichten, wozu es aber nicht kam. So behielten die nicht in den genannten Band aufgenommenen Dorfgeschichten ihre frühe Form und finden Aufnahme in Band I.5 der HKA Die Rose von Ernstthal, den ich nach Fertigstellung von Band V.9 in Angriff nehmen will.

Auch die Herausgabe der zweiten Auflage des dritten Bandes des Orientzyklus Von Bagdad nach Stambul (HKA IV.3) zeichnet sich langsam ab. Die wie immer recht aufwendigen Vergleichslesungen der einzelnen Ausgaben und Auflagen werden voraussichtlich Mitte 2020 abgeschlossen sein, so dass dann die Textdurchsicht und die Erstellung des Editorischen Berichts folgen können.

Weitere Informationen zur Historisch-kritischen Ausgabe finden Sie unter: www.karl-mays-werke.de



Heft Nr. 203 der Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft erschienen (Meldung vom 06. März 2020)

M203 Ausgabe Nr. 203 der Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft ist erschienen!

Inhaltsverzeichnis
- Joachim Biermann: In eigener Sache
- Wilhelm Brauneder: Das Repertorium C. May (Teil 2)
- Gunnar Sperveslage: Vom Aufhören. Beobachtungen zum Ende von Karl Mays Orienterzählungen
- Joachim Biermann: Wie der Name Ocama entstand
- Willi Vocke: ... und Uwe Johnson? Eine Miszelle zum Thema ›Goethe und Karl May‹
- Eckehard Koch/Gerd Hardacker: Das Thema Blutsbrüderschaft bei Karl May
- Stefan Schmatz: ›Das Indianerbuch‹ in Saarlouis und Saarlautern
- Andreas Brenne: Einer, der nicht nur Winnetou kannte. Eine Annäherung
- Gunnar Sperveslage: Ein Meister des Kolportagehandwerks. Eine Rezension zum Begleitband des 3. Robert-Kraft-Symposiums

 

 



Sonderheft der Karl-May-Gesellschaft Nr. 164 erschienen (Meldung vom 04. März 2020)

SH164Karl May als Erzähler. Vorträge des 6. Karl-May-Symposiums der Akademie für Weiterbildung Waldhof in Freiburg-Littenweiler in Kooperation mit dem Karl-May-Freundeskreis Freiburg am 16./17. März 2019. Herausgegeben von Karl Schäfer, Albrecht Götz von Olenhusen und Michael Rudloff unter Mitwirkung von Joachim Biermann. Sonderheft der Karl-May-Gesellschaft Nr. 164, 2020. 128 Seiten, 6,50€* / 7,50€ zzgl. Versandkosten.

Inhaltsverzeichnis:
- Karl K. Schäfer: Begrüßung
- Ekkehard Bartsch: Karl-May-Rezeptionsgeschichte seit mehr als 100 Jahren
- Albrecht Götz von Olenhusen: Kleine Zwischenbemerkung
- Karl K. Schäfer: »Das ist ein Roman!« Metafiktion im Werk Karl Mays
- Florian Schleburg: »Grad wie auf der Bühne! Ein ausgezeichnetes Tableau!« Dramatische Elemente des May’schen Erzählens
- Michael Rudloff: Ehrung durch den Karl-May-Freundeskreis Freiburg
- Helmut Schmiedt: Verfolgte Unschuld. Karl May erzählt über seine letzten Lebensjahre
- Martin Lowsky: Professoren auf Forschungsreise. Karl Mays Erzählkunst in der Sklavenkarawane und die Bildungsideale um 1900
- Rudi Schweikert: Karl May als Patchwork-Erzähler
- Joachim Biermann: Jede Entwickelung, welche Sprünge macht, ist eine falsche. Beobachtungen zu Karl Mays Sprache und Stil
- Silvia Zahner: Karl Mays Erzählweise. Ein Vergleich von Ich- und Er-Erzählungen
- Albrecht Götz von Olenhusen: Schlusswort und Dank

*Das Sonderheft kostet für die Abonnenten der Reihe 6,50 Euro (zzgl. Versandkosten), auch wenn sie später weitere Hefte haben möchten. Ebenso gilt dieser ermäßigte Preis für alle Besteller bei einem Kauf von mehr als fünf Exemplaren.

Mitglieder richten ihre Bestellungen bitte an: vertrieb[AT]karl-may-gesellschaft.de



Vorstandssitzung in Köln (Meldung vom 03. März 2020)

Der auf der Mitgliederversammlung in Mainz gewählte und neu zusammengesetzte Vorstand der KMG traf sich am 15. und 16. Februar 2020 in Köln zu einer ersten konstituierenden Sitzung. Nach dem 50-jährigen Jubiläum gilt es, den Schwung in die neue Epoche mitzunehmen und die Zukunft der Gesellschaft zu gestalten. Entsprechend sah die umfangreiche Tagesordnung für zwei intensive Arbeitstage aus.

Zunächst wurden die Aufgabenbereiche innerhalb der neuen Vorstandskonstellation festgelegt und sodann über die Anregungen aus der Mitgliederversammlung in Mainz diskutiert. Weiterhin wurde die Mitarbeitertagung in Dessau vorbereitet sowie weitere Überlegungen zur Zukunft der KMG, insbesondere im Bereich der Digitalisierung, angestellt. Auch die Planung künftiger Kongresse wurde besprochen.



'Schacht und Hütte' Nr. 2 online verfügbar (Meldung vom 28. Februar 2020)

Ausgabe Nr. 2 des Online-Magazins "SCHACHT UND HÜTTE" der Karl-May-Vereinigung in Sachsen ist erschienen und steht kostenlos zum Download bereit.

SuH2 

Das Magazin steht unter www.schacht-und-huette.de zur Verfügung.



Information des Vorstandes (Meldung vom 15. Februar 2020)

Der Vorstand der Karl-May-Gesellschaft wurde am 14.02.2020 informiert, dass im Kopf eines Twitter-Profils die Bezeichnung "Karl-May-Gesellschaft eV" ohne Wissen und Zustimmung der KMG benutzt wird. Der Vorstand stellt fest, dass die Karl-May-Gesellschaft keinen Twitter-Account unterhält und nicht an den Aktivitäten des betreffenden Accounts beteiligt ist.



Reprints zum Sonderpreis (Meldung vom 12. Januar 2020)

DH02_Scout_2Auch im Jahr 2020 sind alle lieferbaren KMG-Reprints mit Ausnahme des opulenten Bandes "Et in terra pax" zum Sonderpreis von nur 9,90 Euro erhältlich. Lieferbar sind die folgenden Titel:

Der Mir von Dschinnistan
Der Scout/Deadly Dust
Old Firehand
Das Buch der Liebe I
Der Beobachter an der Elbe
Winnetou IV
Am Tode
Der Seminarist und Lehrer Karl May

Jeder Reprint kostet nur 9,90 Euro zzgl. Versandkosten.

Bestellungen bitte an Reiner Pütz: reprints@karl-may-gesellschaft.de



Sonderausstellung im Karl-May-Museum: Ich bin ein Indianer (Meldung vom 01. Dezember 2019)

Vom 1. Dezember 2019 bis 7. Juni 2020 zeigt das Karl-May-Museum Radebeul die Fotoausstellung "Ich bin ein Indianer".

Für „Ich bin ein Indianer!“ haben Kurt Prinz und Clemens Marschall seit 2012 verschiedene Indianerfans in Österreich, Deutschland und Tschechien getroffen und fotografiert. Auszüge aus dem Fotoprojekt werden erstmals im Karl May Museum im Rahmen der Jahresausstellung öffentlich präsentiert.

weitere Informationen zur Ausstellung unter www.karl-may-museum.de



Sonderausstellung im Karl-May-Museum: Indianerszene im Osten (Meldung vom 01. Dezember 2019)

Vom 1. Dezember 2019 bis 7. Juni 2020 zeigt das Karl-May-Museum Radebeul die Kabinettsausstellung "Indianerszene im Osten".

Sachsen ist das Kernland der deutschen Indianerszene. In Radebeul belebten nach dem Zweiten Weltkrieg sächsische Indianerfans die Beschäftigung mit den indigenen Völkern Nordamerikas neu. Die Ausstellung gibt Einblicke in die ostdeutsche Indianistikszene, in der sich hobbywissenschaftlich mit dem Leben und der Kultur der echten Indianer gestern und heute beschäftigt wird.

weitere Informationen zur Ausstellung unter www.karl-may-museum.de



Sonderausstellung im Karl-May-Museum: Die Deutschen und ihre Indianer (Meldung vom 01. Dezember 2019)

Vom 1. Dezember 2019 bis 1. November 2020 zeigt das Karl-May-Museum Radebeul die Jahresausstellung "Die Deutschen und ihre Indianer".

Die besondere Faszination für die indigenen Menschen Nordamerikas ist in Deutschland über zweihundert Jahre alt. Karl May, Wild West Shows und zahlreiche Filme prägen unser Bild von den „Indianern“ bis heute. Wir möchten Sie in unserer aktuellen Jahresausstellung auf eine Entdeckungsreise zu den Ursprüngen und den vielfältigen Facetten der deutschen Indianerfaszination einladen.

weitere Informationen zur Ausstellung unter www.karl-may-museum.de



Jahrbuch der Karl-May-Gesellschaft 2019 erschienen (Meldung vom 02. November 2019)

jb2019

Das Jahrbuch 2019 ist soeben erschienen und wird an die Mitglieder und Abonnenten ausgeliefert. Der Band enthält wieder vielfältige und vielversprechende Beiträge, darunter Vorträge vom Kongress in Naumburg/Bad Kösen. Leser des Jahrbuches, sind herzlich eingeladen, Bewertungen und Kritiken zum Jahrbuch oder auch zu einzelnen Beiträgen zur Veröffentlichung hier im Blog einzureichen. Senden Sie Ihre Texte bitte an: gunnar.sperveslage[@]karl-may-gesellschaft.de

Ankündigungstext:
Im fünfzigsten Jahr des Bestehens der Karl-May-Gesellschaft erscheint deren neunundvierzigstes Jahrbuch. Als Besonderheit enthält es eine jüngst aufgefundene, seinerzeit anonym veröffentlichte Erzählung mit dem Titel „Zum Schillerfeste“, bei der es sich möglicherweise um ein frühes, bisher unbekanntes Werk Mays handelt; über die Autorschaft wird in zwei Aufsätzen kontrovers diskutiert. In den übrigen Beiträgen des Bandes werden Leben, Werk und Wirkung Karl Mays auf die bewährte Weise unter den verschiedensten Aspekten beleuchtet, vom Verhältnis zwischen May und Theodor Storm über die Analyse komischer Elemente bis hin zum kulturgeschichtlich aufschlussreichen Porträt eines amerikanischen Indianer­darstellers auf einer deutschen Bühne in den 1930er-Jahren. Die obligatorischen Rubriken ­Literaturbericht, Medienbericht und Bericht über die Arbeit der Karl-May-Gesellschaft runden den Band ab.

Inhaltsverzeichnis
- Helmut Schmiedt: Das neunundvierzigste Jahrbuch
- Anonym: Zum Schillerfeste
- Joachim Biermann: Eine May-Erzählung in einem frühen Münchmeyer-Lie­fe­rungs­werk? Über­le­gun­gen auf­grund ei­nes neu­en Fun­des
- Wilhelm Vinzenz/Jürgen Wehnert: ›Zum Schillerfeste‹ – eine Erzählung von Karl May?
- Rudolf Lüthe: Die Komik der Unvollkommenheit und der Fremdheit. Eine idea­lis­ti­sche Be­schrei­bung der Fi­gu­ren Had­schi Ha­lef Omar, ›der blau­ro­te Me­thu­sa­lem‹ und Sam Hawk­ens
- Wynfrid Kriegleder: Das war unerhört! Erzählperspektiven in Karl Mays ›Der Oel­prinz‹
- Willi Vocke: Der Geist der Romantik. Die Erzählung ›Das Geldmännle‹ als Bei­spiel für den ›phan­tas­ti­schen‹ Karl May
- Peter Hofmann: »… aber diese Arbeit bin ich selbst«. Wie sich Karl May mit Theo­dor Storm le­sen lässt
- Alexander Dietz: »Mag man mich immerhin auslachen«. Karl Mays Beitrag zur theo­lo­gi­schen De­bat­te um männ­li­che Fröm­mig­keit im spä­ten 19. Jahr­hun­dert
- Eckehard Koch/Gerd Hardacker: »Wir haben viele tapfere Scheiks?« … »Aber kei­nen Abd el Ka­der …«. Zum ge­schicht­li­chen Hin­ter­grund der Al­ge­ri­en-?Hand­lung in Karl Mays ›Die Lie­be des Ula­nen‹
- Albrecht Götz von Olenhusen: ›Os-ko-mon – Chief der Yakima‹. Zu in­ter­kul­tu­rel­len Be­zie­hun­gen USA – Frank­reich – Deutsch­land 1900–?1960. In­dia­ni­sche Tän­zer und Sän­ger in USA und Eu­ro­pa
- Helmut Schmiedt: Literaturbericht I
- Gunnar Sperveslage: Literaturbericht II
- Henning Franke: Medienbericht
- Joachim Biermann: Die Zukunft im Blick. Die Karl-May-Gesellschaft im Jahr 2018

Erschienen im Hansa Verlag, Husum



26. KMG-Kongress in München (Stand: 14.04.2020) (Meldung vom 14. Oktober 2019)

Der 26. Kongress der Karl-May-Gesellschaft findet vom 7. bis zum 10. Oktober 2021 in München statt.

Hinweis zur Hotelbuchung für den KMG-Kongress 2021:

Aufgrund der Auswirkungen der Corona-Krise auf den Messe- und Kongressbetrieb ist unser Münchener KMG-Kongress mittlerweile in terminliche Konkurrenz mit mehreren verschobenen Veranstaltungen geraten. Beispiele sind die Messe DRINK-TEC, die auf den 4. - 8. Oktober 2021 verlegt wurde. Die Großmesse EXPO Real endet nun erst am Tag vor unserem Kongress. Auch der 53. Deutsche Historikertag in München wurde von 2020 auf den 5. - 8. Oktober 2021 verlegt.

Bitte buchen Sie Ihre Zimmer so bald wie möglich, da unter diesen Umständen mit der einseitigen Reduzierung oder gar Aufkündigung unserer Hotelkontingente zu rechnen ist.

Erste Informationen zu Unterkünften:

Hotelkontingente in München
Abrufformular IBIS Arnulfpark
Abrufformular IBIS München Süd

Eine Website von Münchner Karl-May-Freunden zum Kongress bietet Informationen zur Tagung und zum Thema »Karl May und München«. Sie befindet sich derzeit noch im Aufbaustadium und wird regelmäßig erweitert und überarbeitet:

www.karl-may-und-muenchen.de



Preissenkung: Sonderheft Nr. 133 kostet ab sofort nur noch 3 Euro (Meldung vom 06. Juni 2019)

Das Sonderheft Nr. 133 von 2006 kostet ab sofort 3 Euro (statt wie bisher 6 Euro), zzgl. Versandkosten:

Christoph Blau / Ulrich von Thüna: Karl May in Frankreich
72 S., viele, z. T. farbige, Abbildungen

Bestellungen bitte an vertrieb[AT]karl-may-gesellschaft.de





 

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