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-------> Schülerwettbewerb 'Karl May lebt' <-------


Informationen zum 25. Kongress der Karl-May-Gesellschaft in Mainz (03.-06.10.2019)



Letzte Nachrichten



Der Beobachter an der Elbe Nr. 31 (Meldung vom 09. Dezember 2018)

Beob31

Ausgabe Nr. 31 des Magazins aus dem Karl-May-Museum Radebeul ist erschienen. Die Jubiläumsausgabe zum 90. Geburtstag des Museums widmet sich schwerpunktmäßig Karl Mays Friedensgedanken. Aus Anlass des Jubiläums ist der Umfang des Heftes auf 78 Seiten erweitert.

Aus dem Inhalt:
- Hermann Wohlgschaft: Religiöse Symbolik im Spätwerk Karl Mays
- René Grießbach: »Du sollst der Engel deines Nächsten sein.« Engel im Er­zähl­werk Karl Mays
- Christian Wacker: Und Friede auf Erden! Zur Jahresausstellung des Karl-?May-?Mu­se­ums 2019 (1. De­zem­ber 2018 bis 27. Ok­to­ber 2019)
- Andreas Dehmer: Engel an der Elbe · Die Radebeuler Brunnenfigur von Paul Pe­te­rich im Kon­text der bil­den­den Kunst um 1900
- Holger Kuße: Karl Mays Friedenswege: Pazifismus, Irenik und Lebensreform
- Eckehard Koch: Indianer als Freunde und Verbündete der Weißen · Zwölf­ter Teil
- Gunnar Sperveslage: Erlebnisse eines dreizehnjährigen Knaben · Eine Re­zen­sion zu Ro­bert Krafts au­to­bio­gra­phi­schem Ro­man
- Robin Leipold: Ein Museum für Karl May · Erste Auswertungen des Brief­be­stan­des zu Pat­ty Frank aus dem Ar­chiv des Karl-?May-?Verl­ags
- Christian Wacker: Neues aus dem Museum
- Beate Störzel: Förderverein Karl-May-Museum
- Hasso Segschneider: Lukullische Feder – Red Snapper Filet vom Grill
- Redaktion: Allerlei

weitere Informationen unter www.karl-may-museum.de

 



Neuerscheinung: Stimmen um Karl May (Audio-CD) (Meldung vom 08. Dezember 2018)

00890Stimmen um Karl May. Historische Tondokumente aus Radebeul, Audio-CD. ISBN: 978-3-7802-0890-3. Preis: 19,95€

Verlagsbeschreibung:
Schriftstellerwitwe Klara May, Verleger Euchar Albrecht Schmid, Museumsleiter Patty Frank und andere erinnern sich an Karl May. Diese Aufnahmen aus den Jahren 1937 bis 1944, überliefert auf speziellen Schallfolien, konnten erst kürzlich durch aufwendige technische Verfahren digitalisiert und wieder hörbar gemacht werden. Ergänzt mit Aufnahmen aus den 1950er- und 1970er-Jahren.

1 Audio-CD mit ca. 66 min Spielzeit, Digipack mit 16-seitigem Booklet mit 12 Abbildungen

Erscheinungsjahr: 2018

erschienen im Karl-May-Verlag



Neuerscheinung: Karl Mays Magischer Orient, Band 5 (Meldung vom 06. Dezember 2018)

02506Alexander Röder : Auf der Spur der Sklavenjäger. Karl Mays Magischer Orient. Band 6. Karl-May-Verlag Bamberg/Radebeul. 480 Seiten. Broschiert. ISBN 978-3-7802-2506-1. Preis: 20,00€

Verlagstext:
Nach dem erfolgreichen Kampf gegen die Sklavenhändler weilen Kara Ben Nemsi und Hadschi Halef Omar auf dem Landgut ihres Freundes Scheik Haschim. Dort ereilt sie eine schreckliche Nachricht: Die Haddedihn-Beduinen sind überfallen worden - die von den Helden besiegt geglaubten Sklavenjäger haben sich gerächt! Sofort brechen die Gefährten auf, um Halefs Frau Hanneh und deren Schwester Djamila zu befreien. Durch verwunschene Berge und verfluchte Sümpfe gelangen die Helden schließlich bis zum geheimen Nest der levantinischen Piraten.

erschienen im Karl-May-Verlag

 

 



Drei Sonderausstellungen im Karl-May-Museum (Meldung vom 01. Dezember 2018)

Anlässlich des 90. Geburtstages des Karl-May-Museums am 1. Dezember 2018 zeigt das Musuem drei neue Sonderausstellungen:

  • Jahresausstellung „Und Friede auf Erden!“ (1. Dezember 2018 bis 27. Oktober 2019)
  • Kabinettausstellung „Das Karl-May-Museum: gestern – heute – morgen“ (1. Dezember 2018 bis 2. Juni 2019)
  • Fotoausstellung „Großmystiker trifft Kunstfotograf“ (1. Dezember 2018 bis 19. Mai 2019)

weitere Informationen zur Ausstellung unter www.karl-may-museum.de



Ausstellung im Westfälischen Schieferbergbau- und Heimatmuseum Holthausen (Meldung vom 01. Dezember 2018)

Vom 18. November 2018 bis zum 31. März 2019 ist im Westfälischen Schieferbergbau- und Heimatmuseum Holthausen die Sonderausstellung "Wilder Westen und ferner Orient: Auf den Spuren von Karl May" zu sehen. Eine Ausstellung aus der Sammlung Siegfried Israel.

Aus der Ankündigung der Ausstellung:
Die große Freiheit und die Weite der Prärie, Goldgräber und Postkutschenräuber, Cowboys und Indianer: Der Wilde Westen fasziniert in Deutschland bis heute und bildet eine Welt der Spannung und Abenteuer, wie aus Karl Mays Büchern entsprungen.
Wenn Bücher Fantasiewelten schaffen sollen, ist Karl May bis heute einer der einflussreichsten deutschen Schriftsteller: Ob Winnetou, Durchs wilde Kurdistan oder Old Surehand, mit seinen Abenteuerromanen aus dem Wilden Westen und dem Orient hat er den Vorstellungskosmos ganzer Generationen geprägt. Karl Mays Werke wurden in 42 Sprachen übersetzt, zudem vielfach verfilmt und als Hörspiele vertont. Noch heute, über 100 Jahre nach seinem Tod am 30. März 1912, werden sie auf Freilichtbühnen wie in Elspe nachgespielt.
In der neuen Sonderausstellung lebt die Welt von Karl May wieder auf. Gezeigt werden Originalausgaben der berühmten Buchreihe, illustrierte Werke, Filmplakate, Post- und Reisekarten, die helfen, die routen in den Romanen nachzuvollziehen. Des Weiteren sind auch Objekte wie Spielfiguren, Tipi und Indianerschmuck zu sehen, die der Sammler Siegfried Israel aus Schnathorst über viele Jahrzehnte zusammengetragen hat. Alle großen und kleinen Fans des Wilden Westens und der Abenteuer von Hadschi Halef Omar finden in der Ausstellung die Helden ihrer Träume.

Begleitprogramm:
Am Sonntag, 09.12.2018, 15.00 Uhr, wird der Filmschauspieler und Winnetou-Darsteller der Karl-May-Festspiele in Elspe, Jean-Marc Birkholz, für eine Lesung ins Museum Holthausen kommen.
Am Sonntag, 20.01.2019, 14.00 Uhr, führt der Sammler Siegfried Israel durch die Ausstellung.

weitere Informationen zur Ausstellung unter www.museum-holthausen.de



Karl May und Beethoven ... und Weihnachten (Meldung vom 01. Dezember 2018)

Karl Mays Gedicht "Weihnachstabend", das wohl während seiner Haftzeit in Zwickau entstanden ist und das in verschiedenen Werken, u.a. im "Waldröschen", in "Der verlorne Sohn" und besonders prominent in "Weihnacht!" zitiert wird, ist nie vertont worden. Von May selbst, der ja bekanntlich auch komponierte, ist jedenfalls keine Melodie bekannt.

Der Text harmoniert allerdings sehr gut mit der Melodie, die Ludwig van Beethoven zu Friedrich Schillers "Ode an die Freude" schrieb. Zufall oder Absicht? Letzteres ist sehr gut möglich, denn schließlich hat May Schiller sehr geschätzt und ihn mehrfach zitiert. Auch die "Ode an die Freude" erwähnt, z.B. im "Buch der Liebe", in "Der Sohn des Bärenjägers" und in "Durchs wilde Kurdistan". Erwähnungen Beethovens finden sich in "Der verlorne Sohn" und in "Der Weg zum Glück".

Mehr zum möglichen Zusammenhang zwischen May und Beethoven auf www.fermate.cc.



Wiener Karl-May-Brief 3-4/2018 erschienen (Meldung vom 29. November 2018)

wkmb218Wiener Karl-May-Brief, 14. Jg., Nr. 3-4/2018, 64 S.

Aus dem Inhalt:
- Robert Ciza: Die mitgenommenen Manuskripte – Eine Mär von Karl May?
- Jürgen Brake: Karl May, die Sioux und die Gartenlaube – Annäherungen an ei­ne schwie­ri­ge Drei­ecks­be­zie­hung (I)
- Hans Langsteiner: „Karl MayBe“ im Bunker – Gelungene Dramatisierung von Mays Le­ben
- Robert Ciza: Aus dem Feuilleton – Weitere unbekannte May-Abdrucke
- Alexander Brandt: Winnetou-Quartette von Harry Wolf
- Michael Mrkvicka: Kein Mann ohne Revolver – Ein kleiner Blick ins „Wald­rös­chen“
- Robert Ciza: Winnetou in Cincinnati – Ein unbekannter Nachdruck
- Wilhelm Brauneder: „Winnetou in Cincinnati“ – Ein Kommentar
- Hans Langsteiner: Die Fahrt zum Fenster – Mit der Wiener Karl-May-Runde in Os­siach und Slo­we­ni­en
- Hartmut Wörner: Prälat Heidenreich, Pfarrer Franta und die Christlichsozialen – Auf der Spur be­son­de­rer Be­zie­hun­gen Karl Mays nach Öster­reich
- Robert Ciza: Karl May in Dobrna – Eine lokale Legende
- Wilhelm Brauneder: Vergessen? – Gestrichen!
- Ludwig Patsch: Zur Neugestaltung der „grünen Bände“ nach 1945

Beziehbar über die Wiener Karl-May-Runde



Neuerscheinung: Irmgard Gehle - Der Benediktiner Ansgar Pöllman (Meldung vom 28. November 2018)

9783959483841 Irmgard Gehle: Der Benediktiner Ansgar Pöllman unterwegs aus dem Kloster in die Welt der Kunst und Literatur auf der Suche nach schöner Dichtung, nach hieratischer Kunst, nach Kolportage – auch bei Karl May. Verlag Traugott Bautz Nordhausen. 399 Seiten. Broschiert. ISBN 978-3-95948-384-1. Preis: 45,00€

Verlagstext:
Das Wirken des Benediktiners Ansgar Pöllmann steht im Fokus der Kunst und Li­te­ra­tur sei­ner Zeit, ist ge­prägt durch das re­strik­ti­ve Pon­ti­fi­kat Papst Leos X. und durch Be­stre­bun­gen der Au­to­no­mie und Ab­gren­zung. Kul­tur­schaf­fen, Theo­lo­gie, de­mo­kra­ti­sche und eman­zi­pa­ti­ve Be­stre­bun­gen der ka­tho­li­schen Ge­sell­schaft wa­ren durch En­zy­kli­ken von 1903 und 1907, durch In­di­zie­rung, Ul­tra­mon­ta­nis­mus und An­ti­mo­der­nis­mus in Miss­kre­dit ge­ra­ten und in Fra­ge ge­stellt wor­den. Als Kunst- und Li­te­ra­tur­kri­ti­ker muss­te Pa­ter Pöll­mann auf die den Ka­tho­li­ken zu­ge­schrie­be­ne kul­tu­rel­le „In­fe­rio­ri­tät“ rea­gie­ren. Die teils be­kämpf­te, teils ak­zep­tier­te Ghet­to­men­ta­li­tät führ­te zu ei­ner Ver­un­si­che­rung und zum Li­te­ra­tur­streit, zur He­raus­ga­be ka­tho­li­scher Zeit­schrif­ten (Hoch­land, Der Gral), die nicht nur der Eman­zi­pa­tion dien­ten, son­dern auch der Be­to­nung des kon­fes­sio­nell-kirch­li­chen und mo­ra­li­sie­ren­den Ele­ments.
Pöllmann vertrat einen klerikal-erbaulichen Charakter, er stand in der Nach­fol­ge des letz­ten an­er­kannt ka­tho­li­schen Dich­ters Ei­chen­dorff, be­ton­te die ka­tho­li­sche Li­te­ra­tur der Ro­man­tik und der Zeit vor der Re­for­ma­tion, stell­te die Fra­ge nach der Kon­fes­sion der Klas­si­ker (Schil­ler), ent­wi­ckel­te Stu­di­en zur Beu­ro­ner Schu­le, zur Bau­ge­schich­te der Vä­ter und zur Kir­chen­kunst. Er wür­dig­te die Päps­te Pi­us X. und Be­ne­dikt XV. aus der Sicht des Welt­kriegs. Bei sei­ner Kri­tik „christ­li­cher“ Au­to­ren (Pe­ter Ros­eg­ger) über­rea­gier­te der Pa­ter mit sei­nen An­grif­fen auf Karl May, was ihn un­rühm­lich be­kannt mach­te.

erschienen im Verlag Traugott Bautz



Sonderaustellung in Berlin: Theodor Fontane und Karl May (Meldung vom 25. November 2018)

Vom 2. August 2019 bis zum 5. Januar 2020 ist im Stadtgeschichtlichen Museum Spandau (Gotisches Haus) die Sonderausstellung "Theodor Fontane und Karl May" zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Aus der Ankündigung der Ausstellung:
Theodor Fontane und Karl May, märkische Alleen und Prärie – wie passt das zusammen? Jeder von uns ist mit dem tragischen Schicksal von »Effi Briest« vertraut; ungezählte Tränen vergossen wir bei Winnetous Roman- oder Leinwandtod. Doch was haben beide Autoren außer dem strapaziösen Schriftstellerberuf im 19. Jahrhundert und anhaltendem Bestsellerruhm gemeinsam? Dieser Frage widmet sich nun erstmals eine Ausstellung. Der Preuße Fontane schrieb über die märkischen Quitzows im 15. Jahrhundert, verfasste ein berühmtes Gedicht über Leopold von Anhalt-Dessau, erzählte in »Schach von Wuthenow« und »Vor dem Sturm« über die Napoleonzeit oder in opulenten Sachbüchern über die deutschen Einheitskriege zwischen 1864 und 1870/71. Schließlich lässt er einen seiner Romanhelden sogar ins amerikanische Felsengebirge fliehen. Denn vielseitig waren sie beide: Der Sachse Karl May verfasste nicht nur reißende Wildwestmärchen oder aquarienbunte Orientabenteuer, sondern auch den Ritterroman »Der beiden Quitzows letzte Fahrten« oder Humoresken um den »Alten Dessauer«. In »Die Liebe des Ulanen« verfolgt er auf über 2000 (!) Seiten die Schicksale einer preußischen Offiziersfamilie in Liebe und Krieg zwischen 1814 und 1871. Die Ausstellung vergleicht die Sicht der Autoren auf entscheidende Etappen brandenburgisch-preußischer Historie im Kontext europäischer Kulturgeschichte. Selbst biografische Aspekte wie beider Eheprobleme und deren Reflexion kommen dabei nicht zu kurz.

weitere Informationen zur Ausstellung unter www.fontane-200.de



Bericht zum Liederabend mit Werken von Mays Musikerzieher Friedrich Moritz Gast (Meldung vom 24. November 2018)

von Elisabeth Kolb

Am 9. November 2018 erlebten Wiener Musikfreunde ein Konzert der besonderen Art. Unter dem Titel „Bald tönten die Lieder überall… - Von Mai zu May“ boten Thomas Schmidt (Moderation, Gesang) und Hangil Kim (Klavier) einen Abend mit Liedern von Justus Wilhelm Lyra, Albert Jungmann, Moritz Wilhelm Vogt und – Friedrich Moritz Gast. Letzterer war besonders für Karl-May-Freunde von Interesse, arbeitete er doch ab 1859 als Kantor in Plauen, unterrichtete dort an mehreren Schulen und war Karl Mays Musiklehrer während seiner Plauener Seminarzeit.

Im gemütlichen Saal der Gesellschaft für Musiktheater erklangen mehrheitlich unbekannte bzw. längst vergessene Musikstücke. Im zweiten Teil, der sich ganz den Kompositionen Gasts widmete, kam den May-Freunden einiges doch auch vertraut vor. Karl May wurde offensichtlich durch seinen Lehrer stark inspiriert, nicht nur, dass er eine stilistisch ähnliche Oster-Cantate schrieb, auch in seinem „Ave Maria“ sind viele Anklänge an die Musik seines ehemaligen Lehrers zu erkennen.

Wie bei allen Konzerten Thomas Schmidts erfuhr man zwischendurch viele wissenswerte Details aus dem Leben der Komponisten, was diese Abende immer zu einem ganz besonderen Erlebnis werden lässt. Es wäre interessant, einmal einen direkten Vergleich zwischen den Musikstücken Gasts und Mays hören zu können, was inzwischen offenbar auch in Planung ist.



Neuerscheinung: Arno Schmidt - Der Briefwechsel mit Hans Wollschläger (Meldung vom 23. November 2018)

ASHW Arno Schmidt: Der Briefwechsel mit Hans Wollschläger. Herausgegeben von Giesbert Damaschke. Bargfelder Ausgabe. Briefe von und an Arno Schmidt Band 4. Suhrkamp Verlag Berlin. 1200 Seiten. Leinen im Schuber. ISBN 978-3-518-80240-3. Preis: 68,00€

Verlagstext:
Eine einzigartige Korrespondenz beginnt im September 1957 zwischen Arno Schmidt und dem jungen Mitarbeiter des Karl-May-Verlags, Hans Wollschläger. Zu Beginn kreist der Briefwechsel, noch förmlich, um das Spätwerk Karl Mays und die umstrittenen Bearbeitungen der Texte durch den Verlag. Doch schon bald wird der Kontakt intensiver und persönlicher, der Ton freier. Wollschläger nimmt unter Arno Schmidts Briefpartnern eine Sonderstellung ein: Schmidt akzeptiert ihn als Kollegen und bemüht sich, ihn als Autor und Übersetzer zu fördern. Er vermittelt Aufträge und setzt sich nachdrücklich für seinen Roman Herzgewächse oder der Fall Adams ein. 1964 beginnen sie damit, das Gesamtwerk Edgar Allan Poes ins Deutsche zu übersetzen. Nicht in gemeinsamer Arbeit, aber in regelmäßigem Austausch über Autor und Werk. Erst als Schmidt sich in die Arbeit an Zettel’s Traum zurückzieht, wird der Kontakt spärlicher, bis Schmidt völlig verstummt.
Der Band präsentiert neben den Briefen Schmidts und Wollschlägers die Korrespondenz zwischen Alice Schmidt und Hans Wollschläger, den Briefwechsel zwischen Arno Schmidt und dem Karl-May-Verlag sowie zahlreiche ergänzende Dokumente.

erschienen im Suhrkamp Verlag

 



Neuerscheinung: Old Shatterhand - Neue Abenteuer (Bd. 7-9) (Meldung vom 08. November 2018)

2207Im Blitz-Verlag sind die Bände 7 bis 9 der Romanreihe 'Old Shatterhand - Neue Abenteuer' erschienen, Preis je 12,95€:

Der Schwur der Blutsbrüder. Old Shatterhand - Neue Abenteuer Bd. 7. Blitz Verlag, Windeck. 160 Seiten. Kartoniert. 

Verlagstext:
Als Gast auf einer Hazienda lernt Old Shatterhand den König von Araukanien und Patagonien kennen. Durch einen Zufall findet er nach Monaten eine Spur der nach dem Dampferunglück vermissten Klara von Rauten. Gemeinsam mit Winnetou geht er dieser Spur nach.

 

Die Felsenburg. Old Shatterhand - Neue Abenteuer Bd. 8. Blitz Verlag, Windeck. 156 Seiten. Kartoniert.

Verlagstext:
Winnetou und Old Shatterhand treffen auf eine Gruppe tapferer Siedler, die von den Comanchen bedroht wird. Es entbrennt ein erbitterter Kampf, dabei entdeckt man eine geistig verwirrte weiße Frau die bei den Comanchen lebt.
Im Fort Union kommen die Blutsbrüder einem Offizier auf die Schliche, der seine eigenen Interessen im Krieg der Comanchen gegen die weißen Siedler und die Apachen verfolgt.


Der Geist von Rio Pecos. Old Shatterhand - Neue Abenteuer Bd. 9. Blitz Verlag, Windeck. 154 Seiten. Kartoniert.

Verlagstext:
Der Drahtzieher zahlreicher Überfälle auf Weiße und Indianer befindet sich noch immer auf freiem Fuß. Mit einem Heißluftballon versucht er, sein Gebiet zu kontrollieren.
Old Shatterhand trifft auf Ned Buntline und dessen Show. Neue Berichte über einen singenden Geist bei den Comanchen, bestätigen eine ungeheuerliche Vermutung.

erschienen im serieid=321" target="_blank">Blitz-Verlag



Karl May & Co. Nr. 154 (November 2018) erschienen (Meldung vom 06. November 2018)

kmco154Aus dem Inhalt:

Karl May — Leben und Werk
- Rolf Dernen: Karl May und Italien – Leben und Werk
- Wolfgang Hermesmeier/Stefan Schmatz: Karl May im Feld. Der Erste Welt­krieg und sei­ne Fol­gen für die May-Re­zep­tion (I)
- Rolf Dernen: Vom Obstgarten zur Gedächtnisstätte. Der Karl-May-Hain in Ra­de­beul
- Tanja Trübenbach: Gruß aus Amerika! Vor 110 Jahren reiste Karl May zum ers­ten und ein­zi­gen Mal zu Win­ne­tous Kon­ti­nent.
- Schmatz: Die tschechischen Karl-May-Ausgaben. Teil 3: Die „große Se­rie“ des Ver­lags Tou­žims­ký und Mo­ra­vec (V)

Karl May im Film
- Stefan von der Heiden: Eldorado für Karl-May-Filmsammler. Kleine Reprise: Die Wer­be­mit­tel zu den Karl-May-Filmen in Itali­en
- Karl-Heinz Becker: 50 Jahre „Winnetou und Shatterhand im Tal der To­ten“. Der letz­te Karl-May-Ki­no­film oder: Kei­ne Ex­pe­ri­men­te
- Sigfried Baumann: Verkannte Schönheiten. Die Drehorte im Gorski-Kotar-Gebirge begeistern Besucher, waren aber in der Win­ne­tou-Neu­ver­fil­mung nur bloßes Beiwerk.
- Marc Hairapetian: Winnetous Erben im Tal des Todes. Das harte, aber humanistische Western-Meisterwerk „Feinde – Hos­tiles“ ist soeben auf DVD und Blu-ray erschienen.

Bühne
- Peter Züllig: Der Henrystutzen im Klosterdorf. Zur zweiten Saison der Karl-May-Freilichtspiele in En­gel­berg (Schweiz)
- Christoph Alexander Schmidberger: Dasinger Wiederauferstehung. Kein Ver­har­ren im Tal des To­des
- Nicolas Finke: With a little help from Eberhard & Johanna. Burgrieden: Gelungene „Unter Gei­ern“-Inszenierung trotz Filmanleihen
- Michael Kunz: Winnetou à la Disney. Jetzt wissen wir’s: Winnetou hat eine Ziehtochter! Zumindest in Winzendorf.
- Hans Langsteiner: Routine am Wagram. Im zweiten Jahr der neuen Spielstätte konnte die Truppe um Regisseur Rochus Millauer mit „Der Ölprinz“ kaum überzeugen.
- Reinhard Marheinecke: Gelungenes Experiment. Hörspiel zum Sehen – „Old Fi­re­hand“ in Se­ge­berg

Szene & Co.
- Nicolas Finke: Von Formel 1 zu Winnetou oder: Winnetou in Kalabrien. Von sizilianischen Früchten, einem Ackergaul und dem Winnetou-Warenzeichen: Die Story hinter einem Fotoshooting im süditalienischen Felsengebirge
- Bernhard Schmid: „Bruno Schwatzek nach Carl Lindeberg“. Nachträge zum „Win­ne­tou I“-De­ckel­bild
- Stefan Schmatz: Rätselraten um ein Deckelbild. Und noch mal: Von wem stammt das „Win­ne­tou“-Co­ver?
- Hartmut Schmidt: „Karl May – die Trivialliteratur und unser Recht auf Un­ter­hal­tung“. Bau­stei­ne zur Karl-May-Re­zep­tion in der DDR (VII)
- Christoph Alexander Schmidberger: „Figuren erschaffen, die sich in den Her­zen sei­ner Le­ser ein­nis­te­ten“. Im Ge­spräch mit der Au­to­rin Tan­ja Kin­kel über Karl May und die Fantasy-Buchreihe des Karl-May-Verlags

Das Heft ist zu beziehen über: Mescalero e.V.



Sonderausstellung im Karl-May-Museum: 90 Jahre Karl-May-Museum (Meldung vom 01. November 2018)

Vom 1. Dezember 2018 bis 2. Juni 2019 zeigt das Karl-May-Museum Radebeul die Sonderausstellung "90 Jahre Karl-May-Museum".

Im Jahr 1928 wurde das berühmte Karl-May-Museum am Wohnort des Ausnahmeschriftstellers auf Initiative von dessen Witwe Klara May gegründet. Bis heute gilt es als Hort deutscher Indianer- und Wildwestromantik. Die Sonderausstellung thematisiert die wechselhafte Museumsgeschichte und stellt gleichzeitig die zukünftige Neugestaltung des Hauses in den Mittelpunkt.

weitere Informationen zur Ausstellung unter www.karl-may-museum.de



Sonderheft der Karl-May-Gesellschaft Nr. 160 erschienen (Meldung vom 30. Oktober 2018)

Julia Stetter: Menschen und Tiere bei Karl May, Schopenhauer und Hesse. Zur literarischen Modellierung von Tierethik. 73 Seiten. Preis: 5,50 Eur (zzgl. Versandkosten).

Bestellungen bitte an: vertrieb[AT]karl-may-gesellschaft.de



Neuerscheinung: 'Ein Dieb von Zeit' - Ein Karl-May-Roman (Meldung vom 19. Oktober 2018)

9781983204357Götz & Gerke: Ein Dieb von Zeit: Karl May. Tränen im Mississippi, Band 4. Selfpublishing. 207 Seiten. Broschiert. ISBN 978-1983204357. Preis: 6,99€

Verlagstext:
Was hat Karl May angestellt? Wieso taucht er im Mai 1889 unter und erst Monate später am anderen Ende der Welt wieder auf? Bislang unentdeckte Briefe, Dokumente und Artefakte eröffnen einen Einblick in den Werdegang des späteren Gutmenschen.
Ziellos flieht May über Nacht aus seiner Heimatstadt Radebeul. Für ihn der Beginn, seinen einzigartigen literarischen Weg zu beschreiten.
Auf dem neuen Kontinent hinterlässt er spektakuläre Spuren, welche Historiker veranlassen werden, die amerikanische Geschichtsschreibung zu korrigieren.

Vierter Band einer sechsteiligen Reihe abgeschlossener Romane.
Fünf namhafte Autoren begeben sich auf den Weg nach St. Louis.
Im letzten Band werden sie dort an einem Tag im August 1889 aufeinandertreffen.

Band 1 Mark Twain: Die Irrfahrt des Lotsen
Band 2 Alexandre Dumas d. J.: Der Lohn des Schriftstellers
Band 3 Jack London: Der Jäger des Unglücks
Band 4 Karl May: Ein Dieb von Zeit
Band 5 Jules Verne: Der Meister der Zukunft
Band 6 Finale in St. Louis: Die Zärtlichkeit des Henkers

Über den Inhalt der Reihe
Was geschieht, wenn fünf Schriftsteller des ausklingenden 19. Jahrhunderts das Reisefieber packt? So unterschiedlich wie ihre Persönlichkeiten und ihre Motivationen sind die Wegstrecken, die sie bewältigen. Sei es zu Land, zu Wasser oder zur Luft. Alle haben das gleiche Ziel: St. Louis.

Band 1 – 5 illustrieren, in individuell gewählten Erzählformen, wie es dazu kommt, dass die Protagonisten nicht einen Tag früher und nicht einen Tag später die berühmte Stadt am Mississippi erreichen. Am schicksalhaften 18. August 1889, einem ungewöhnlich heißen Tag, werden Mark Twain, Alexandre Dumas der Jüngere, Jack London, Karl May und Jules Verne schließlich in Teil 6 aufeinandertreffen.

Independently published, beziehbar über www.amazon.de



Neuerscheinung: Reinhard Weber - Die Karl-May-Filme (Meldung vom 14. Oktober 2018)

9783943127089Reinhard Weber: Die Karl-May-Filme. 3. Auflage. Verlag Reinhard Weber Landshut/Isar. 300 Seiten. Illustrierter Pappband. ISBN 978-3-943127-08-9. Preis: 39,00€

Verlagstext
„Papas Kino ist tot“, tönten die jungen deutschen Regisseure 1962 zum Abschluss des Oberhausener Manifests. Doch just in diesem Moment zeigte es sich mit der einsetzenden Karl-May-Film-Welle quicklebendig. Geprägt durch die Regisseure Harald Reinl und Alfred Vohrer gehört sie mit ihren Helden Winnetou und Old Shatterhand, deren Darsteller Pierre Brice und Lex Barker über Nacht zu Publikumslieblingen katapultiert wurden, zu den erfolgreichsten Kapiteln deutscher Filmhistorie. Bereits 1920 hatte man aufgrund der Popularität des Schriftstellers Karl May auf eine solche Resonanz gehofft. Doch die Adaptionen fanden ebenso wenig ein Publikum wie der 1936 entstandene Durch die Wüste. Einige Zugkraft entwickelten erst Ende 1950er Jahre die Orientabenteuer Die Sklavenkarawane und Der Löwe von Babylon. Die dritte Auflage – nun im DIN A-4-Format und limitiert auf 500 Stück, nummeriert – wurde komplett überarbeitet; Sachverhalte wurden aufgrund bisher unberücksichtigter Quellen neu bewertet und um bisher Unbekanntes ergänzt. Erstmals werden neben der ausführlichen Entstehungsgeschichte jedes Films zeitgenössische Kritiken miteinbezogen, die einen Überblick über die unterschiedliche Rezeption der Regisseure und der Hauptdarsteller geben. Zudem werden die Filme ausführlich mit den Vorlagen, die sie widerspiegeln oder widerspiegeln sollten, verglichen. Das Vorwort lieferte Rudolf Worschech, leitender Redakteur der Zeitschrift epd Film.

erschienen im Verlag Reinhard Weber



'Verlorene Welten' von Aram Mattioli als Sonderausgabe bei der bpb erschienen (Meldung vom 11. Oktober 2018)

9783608949148Die Geschichte der nordamerikanischen Indianer des Schweizer Historikers Aram Mattioli ist in einer Sonderausgabe in der Schriftenreihe der Bundeszentrale für politische Bildung als Band 10173 erschienen. Das Buch kann im Shop der bpb für 7,00€ (Verlagsausgabe: 26,00€) bestellt werden: Bundeszentrale für politische Bildung

Verlagsausgabe:
Aram Mattioli: Verlorene Welten. Eine Geschichte der Indianer Nordamerikas 1700-1910. Verlag Klett-Cotta, Stuttgart. 464 Seiten. Gebunden mit Schutzumschlag. ISBN 978-3-608-94914-8. Preis: 26,00€.

Verlagstext:
Umfassend erzählt und deutet Aram Mattioli die Geschichte der Indianer und ihrer Vernichtung vom 18. Jahrhundert bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts. Anschaulich schildert er die globalen Ereignisse vor dem Hintergrund aller zentralen Zeiterscheinungen. Eindringlich beschreibt er den langen und gewaltsamen Prozess der Kolonisierung durch die weißen Siedler. Zugleich bezieht er stets die Sicht der »Besiegten« gleichberechtigt in die Betrachtung mit ein und zeigt eindrucksvoll, wie indianische Nationen ganz unterschiedlich auf die Landnahme reagierten. Daneben kommen die kulturellen Leistungen der Indianer ebenso zur Sprache wie die großen sozialen Umwälzungen und die vielfältigen Lebensformen. In packenden Szenen beschreibt der Autor die entscheidenden Kämpfe und zeichnet treffende Porträts der einfachen Menschen wie der großen politischen Akteure. Ein anregendes und brisantes Buch über die Verwandlung der amerikanischen Welt, das nicht nur auf die Vergangenheit, sondern auch auf die Gegenwart ein neues Licht wirft. 



Neuerscheinung: Pierre-Brice-Edition (Meldung vom 09. Oktober 2018)

03101Hella Brice: Pierre-Brice-Edition "...UND ÜBER NACHT WAR ICH WINNETOU" 1960er-Jahre | Dreharbeiten der Karl-May-Filme. Karl-May-Verlag. Bamberg/Radebeul. 224 Seiten. Hardcover. ISBN 978-3-7802-3101-7. Preis: 39,00€ (Sonderausgabe in grünem Leinen: 99,00€)

Verlagstext
Ein wahrer Schatz nicht nur für Pierre-Brice- und Karl-May-Fans, sondern für alle Filmfans: Drei Jahre nach dem Tod ihres Mannes Pierre Brice zeigt seine Frau Hella das über 50 Jahre lang behütete und zum Großteil unveröffentlichte private Fotomaterial des Winnetou-Schauspielers, entstanden am Rande der Dreharbeiten zu den Winnetou-Filmen. Ergänzt werden diese Aufnahmen neben zahlreichen weiteren Fotos aus den Winnetou-Filmen unter anderem durch persönliche Briefe, Postkarten, Verträge und Vereinbarungen. Viele Plakate zu Pierre Brice’ anderen Filmrollen runden diese einzigartige Sammlung von Memorabilia über einen der beliebtesten und populärsten Schauspieler ab.

erschienen im Karl-May-Verlag



Karl May in Leipzig Nr. 114 (September 2018) erschienen (Meldung vom 06. Oktober 2018)

kmil114Aus dem Inhalt:
- Jenny Florstedt: Eine dunkle Sage. Der Ursprung des Weesenstein-Gedichts
- Martin Schulz: Begehrte Grüße aus Massaua
- Uwe Lehmann: Mine kocht Sauerkraut! Karl Mays Lieblingsschwester Wil­hel­mi­ne Schö­ne
- Martin Schulz: Allerlei (nicht) von Karl May IX – Kaffeefälschern auf der Spur
- Thomas Pramann: Der Weg zum Zins. Karl Mays mathematische Spuren V
- Martin Schulz: Die (Noten)Spur führt nach Leipzig. Zum Nachlass des Ernst­tha­ler Kan­tors Sa­mu­el Fried­rich Strauch
- René Kalka: Den Schalk im Nacken. Die letzte Sonderausstellung in Ho­hen­stein-?Ernst­thal
- Jenny Florstedt/Martin Schulz: Der falsche May. Nummer Dreizehn – Tanz­abend in Bu­da­pest
- Winnetou und der Akkuschrauber
- Joachim Schneider: Mit Karl May durch El Kahira. Hartmut Schmidt berichtete am 31. Mai 2018 über Karl Mays Ägyp­ten­rei­se
- Martin Schulz: Durchs falsche Kurdistan
- Jenny Florstedt: Mephisto und Winnetou
- Martin Schulz: Wer ist Robert Bauer?
- Robert Bauer: Das Franzosengrab
- Das Geheimniß des Indianers IV

das Heft ist zu beziehen über: Freundeskreis Karl May Leipzig e.V.



Radiobeitrag zu 'Märchen und Visionen' (Meldung vom 05. Oktober 2018)

03088Ralf Bosse hat die Anthologie »Märchen und Visionen« in einem Rundfunkbeitrag für Radio WAF vorgestellt und gewürdigt:

Den kompletten Beitrag können Sie hier anhören.

Karl May: Märchen und Visionen. Mit Fotografien von Timm Stütz. Herausgegeben von Hartmut Wörner. Hardcover. Karl-May-Verlag. 192 Seiten. ISBN: 978-3-7802-3088-1. Preis: 20,00€

erschienen im Karl-May-Verlag

 

 

 

 

 



Neuerscheinung: Katharina Maier: Moderne Helden (Meldung vom 04. Oktober 2018)

00564Katharina Maier: Moderne Helden. Welten retten mit Old Shatterhand, Superman, Gandalf, Mr. Spock und Sherlock Holmes. Karl-May-Verlag. Bamberg/Radebeul. 464 Seiten. Hardcover. ISBN 978-3-7802-0564-3. Preis: 25,00€

Verlagstext
Karl May schrieb Heldengeschichten und Heldengeschichten beschreiben unser Jahrhundert. Wie viel die May-Helden mit den Superhelden unserer Zeit gemein haben, deckt Katharina Maier in detektivischer Sherlock-Holmes-Manier in ihrem neuen Buch auf und zeigt die vielen verblüffenden Parallelen zwischen den ikonischen Figuren der Reiseerzählungen und den DC- und Marvel-Helden, tapferen Hobbits und Halb-Vulkaniern.

erschienen im Karl-May-Verlag

 

 



Neuerscheinung: Helmut Schmiedt - Die Winnetou-Trilogie (Meldung vom 04. Oktober 2018)

00563Helmut Schmiedt: Die Winnetou-Trilogie. Über Karl Mays berühmtesten Roman. Karl-May-Verlag. Bamberg/Radebeul. 304 Seiten. Hardcover. ISBN 978-3-7802-0563-6. Preis: 25,00€

Verlagstext
Herr May, wie haben Sie das gemacht?
125 Jahre nach der Veröffentlichung des dreibändigen "Winnetou"-Romans geht die vor­lie­gen­de Un­ter­su­chung der Fra­ge nach, wo­durch sich die­se ein­zig­ar­tig er­folg­rei­chen Bü­cher aus­zeich­nen und wie sich der My­thos dar­stellt, der ih­re Ti­tel­fi­gur um­gibt. Da­bei wer­den un­er­war­te­te li­te­ra­ri­sche Qua­li­tä­ten eben­so sicht­bar wie ori­gi­nel­le kul­tur­ge­schicht­li­che Zu­sam­men­hän­ge. Mit einem Vorwort von Prof. Dr. Claus Roxin

erschienen im Karl-May-Verlag

 

 



Rezension zum Roman 'Das Flimmern der Wahrheit über der Wüste' (Meldung vom 03. Oktober 2018)

9783462051070Ein neuer "Karl-May-Roman"

von Hartmut Wörner

Auch im 21. Jahrhundert fordert die schillernde Persönlichkeit des einstigen Bestsellerautors Karl May zur literarischen Auseinandersetzung heraus. In diesem Bücherherbst 2018 hat der bekannte Journalist und Buchautor Philipp Schwenke in einem dickleibigen ‚Karl-May-Roman‘ eine neue Variante der Befassung mit dem Phänomen Karl May geliefert. Inspiration der auf eine breitere Leserschaft zugeschnittenen Erzählung ist die legendäre und einzige Orientreise Mays in den Jahren 1899/1900. Schwenkes fiktiver Hauptdarsteller Karl, Erfolgsschriftsteller aus Radebeul, macht sich im April 1899 auf den Weg in die Region, die ein zentraler Handlungsraum seiner – für ihn ständig im Kopf präsenten – Reiseerzählungen ist. Schwenkes Karl sieht sich dabei einer Gratwanderung zwischen extrem auseinanderfallender äußerer und innerer Realität ausgesetzt; kein Wunder, denn, so der zeitgenössische auktoriale Erzähler von Schwenkes Roman: „Karl erschuf Wirklichkeit, indem er sie niederschrieb, Gedanken wurden wahr, wenn er sie in Worte fasste.“ So ist der fiktive Karl May in dem Buch eine tragische, aber keine lächerliche Figur. Der nun real reisende deutsche Reiseschriftsteller, dessen Auftreten bereits auf dem Dampfer ‚Preussen‘ zwischen Genua und Port Said für eine Polarisierung der Passagiere der ersten Klasse in May-Fans und May-Gegner sorgt, ist ein intelligenter, wohlwollender und sympathischer Mann. Angestoßen durch den Verlust seines bürgerlichen Lehrerberufs durch einen Diebstahl, der keiner war, ist er aber seit langem tief in sich selbst und seine literarische Phantasiewelt verstrickt.

Schwenkes Karl ist kein berechnender Lügner und Geschäftsmann, sondern ein ebenso begabter wie mit menschlichen Schwächen gesegneter Hauptdarsteller, der sich im Rahmen seiner Möglichkeiten ehrlich bemüht, es allen, auch seiner mit ihm nicht mehr harmonierenden Ehefrau Emma, irgendwie recht zu machen. Karl, der es gewöhnt war, dass ihm von der Öffentlichkeit seine Phantasien als Realität ‚abgekauft‘ wurden, erlebt nun eine äußerst schmerzliche Konfrontation mit der äußeren Wahrheit. Verfolgt von einem investigativen Journalisten, geplagt von Hitze, peinlichen körperlichen Folgeerscheinungen orientalischer Speisen und Getränke und behindert durch die totale Abwesenheit der von ihm behaupteten umfassenden Sprachkenntnisse kämpft er sich mit dem Baedecker in der Hand oder im Schlepptau von Mitreisenden wacker durch einen ihm fremden realen Orient. Eine Stütze ist ihm dabei die Arbeit an seinen Gedichten und die nach und nach entstehende Ambition, persönlich und literarisch neue, edlere Wege zu gehen.

Schwenke erschafft in seinem Roman natürlich einen fiktiven Karl. Man hat jedoch durchaus den Eindruck, dass er so ähnlich gewesen sein könnte, der reale Karl May, dessen Charakter bis heute zu Spekulationen Anlass gibt. Das liegt beileibe nicht nur an der äußerst soliden Fundierung der Handlung mit wissenschaftlich ermittelten Fakten zur Biographie Mays – der Autor bezieht sich in seiner Danksagung auf die Jahrbücher der KMG sowie die Karl-May-Chronik von Sudhoff und Steinmetz -, sondern an einer, wenn auch immer journalistisch reflektierten, fast liebevollen Zuwendung Schwenkes zu ‚seinem‘ Karl, in dessen Figur sich exemplarisch das menschliche Ringen um die Herstellung einer Kohärenz zwischen Innen- und Außenwelt spiegelt.

Ein Buch somit, dem man eine breite Leserschaft wünscht, das aber auch für den May-Spezialisten sehr lesenswert ist.

Philipp Schwenke: Das Flimmern der Wahrheit über der Wüste. Ein Karl-May-Roman. Kiepenheuer&Witsch. Köln. 608 Seiten. Hardcover. ISBN 978-3-462-05107-0. Preis: 23,00€



Themenraum MarxKarlMay im Goethe-Institut in Prag (Meldung vom 28. September 2018)

Das Goethe-Institut Tschechien in Prag präsentiert seit dem 24. September 2018 einen Themenraum, der unter dem Titel MarxKarlMay die beiden Karls zusammenbringt. Getragen wird die Präsentation neben der Ausstellung der Werke beider Autoren durch Comicbilder von Mawil und Tomáš Chlud. Am 10. Oktober macht Ilja Richter dann mit seinem Programm „Vergesst Winnetou“ Halt im Goethe-Institut.

Einen Eindruck vermittelt die Internet-Präsentation unter www.goethe.de mit weiteren Informationen zu Karl Marx und Karl May, insbesondere auch dessen Beziehungen zu Prag. Hierbei war das Karl-May-Museum unterstützend tätig.

Besonders sehenswert sind die Straßeninterviews, die zu beiden „Karls“ in Berlin und Prag geführt worden sind.



Rezension: Karl-May-Hörspiel 'Babel und Bibel' von Peter Wayand (Meldung vom 12. September 2018)

Schattenspiel

Die in Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft Nr. 197, S. 62-64 erschienene Rezenion von Andreas Brenne zum Hörspiel "Babel und Bibel" ist nun als Podcast eingesprochen verfügbar:

Sie können sich die Rezension unter Soundcloud.com anhören.

Das Hörspiel ist auf YouTube und auf Soundcloud.com verfügbar.

Weitere Informationen zur Produktion in der Karl-May-Hörspiele-Datenbank.



Neuerscheinung: Karl-May-Roman von Philipp Schwenke (Meldung vom 11. September 2018)

9783462051070Philipp Schwenke: Das Flimmern der Wahrheit über der Wüste. Ein Karl-May-Roman. Kiepenheuer&Witsch. Köln. 608 Seiten. Hardcover. ISBN 978-3-462-05107-0. Preis: 23,00€

Verlagstext
»Eine wunderbare Idee, ich will diesen Roman unbedingt lesen. Hoffentlich hält der Brexit niemanden ab, ihn ins Englische zu übersetzen.« Nick Hornby.
Jahrelang hat Karl May behauptet, er selbst sei Old Shatterhand: unbesiegbarer Abenteurer, bärenstarker Fährtenleser und Winnetous Blutsbruder. Hunderttausende Leser glauben ihm, obwohl er Sachsen praktisch nie verlassen hat. 1899 aber bricht er zum ersten Mal wirklich in den Orient auf.
Monatelang reist Karl – der angeblich 800 Sprachen spricht, alle Kontinente durchstreift hat und Gegner mit einem Fausthieb niederstreckt – mit dem Reiseführer in der Hand durch den Orient. Doch alles ist ihm eine Enttäuschung. Die Länder, die Sehenswürdigkeiten und am allermeisten der Mann, den auch er für Old Shatterhand gehalten hat: er selbst. Dann aber blasen die Zeitungen daheim zur Jagd auf ihn, und unterwegs muss Karl May plötzlich ein noch größerer Held werden als der, den er immer gegeben hat. Denn vielleicht kann er so noch seinen Ruf retten. Oder zumindest die Welt.
Philipp Schwenkes Roman ist eine irrwitzige Erzählung über Briefe aus dem Jenseits, Sexskandale und die Lügenpresse, über eine Goldader im Dschungel und Winnetous Haare. Die Geschichte von Karl Mays Orientreise 1899 beruht dabei auf Tatsachen. Und auf alternativen Tatsachen. Und auf Tatsachen, die auf jeden Fall wahrer sind als alles, was Karl May selbst je behauptet hat.

erschienen bei Kiepenheuer&Witsch

 

 



Heft Nr. 197 der Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft erschienen (Meldung vom 10. September 2018)

M197Inhaltsverzeichnis
- Helmut Schmiedt: Zum 70. Geburtstag von Johannes Zeilinger (S.1)
- Roy Dieckmann: Wie mit May die Marlitt in die Pampa kam. Über heimelig(e) Räume in Am Rio de la Plata (S.3)
- Rudi Schweikert: Matagorda, der östliche Colorado und sein "Raft". Der Scout und seine Fremdmaterialien (II) (S.14)
- Max Papenhausen: Anton Helmers und Karl Sternau - eine Vermutung (S.22)
- Malte Ristau: Karl der Preuße und Marschall Blücher. Wie der Schriftsteller May den Zeitgeist pflegte (S.25)
- Andreas Brenne: "Karl May als Erzieher". Zum Bildungspotential ›x-beliebiger‹ Topologien (S.40)
- Christoph Blau: Im Lande des "Duce". Ergänzende Feststellungen zu zwei italienischen Karl-May-Ausgaben (S.50)
- Gunnar Sperveslage: Ein Feuerwerk der anderen Art. Rezension zu "Karl Mays Inferno" (S.59)
- Andreas Brenne: Ein Beitrag zur Popkultur? Babel und Bibel in der Hörspiel-Fassung von Peter Wayand (S.62)

 

 



Neuerscheinung: Karl May. Die Orientfilme (Meldung vom 08. September 2018)

03077Michael Petzel: Karl May: Die Orientfilme: Der Schut - Durchs wilde Kurdistan - Im Reiche des silbernen Löwen. Film-Bildbuch. Hardcover. Karl-May-Verlag. 200 Seiten. ISBN: 978-3-7802-3077-5. Preis: 26,00€

Verlagstext
Den ganzen Zauber des Orients fangen die drei Karl-May-Filme "Der Schut", "Durchs wilde Kurdistan" und "Im Reiche des silbernen Löwen" ein. Dabei zeigt sich, dass Karl May durchaus nicht nur 'Winnetou und Old Shatterhand' ist. Viele Karl-May-Freunde schätzen seine Orient-Romane weitaus höher ein, weil die Fabulierkunst des Autors und sein Humor hier noch stärker zum Tragen kommt, ohne dass es auf Kosten der Spannung geht.
Die drei Filme waren in den 1960er Jahren Publikumsrenner in den bundesdeutschen Lichtspieltheatern. Die Hauptrolle in den vom Film-Tycoon Arthur Brauner produzierten Streifen spielte der US-Star Lex Barker, dessen 'Kara Ben Nemsi' gleichberechtigt neben seiner 'Old Shatterhand'-Darstellung steht. Seine Partner sind die kapriziöse Französin Marie Versini, bekannt geworden als Winnetous Schwester 'Nscho-tschi', und Ralf Wolter, der 'Sam Hawkens' der Winnetou-Filme, als Karas treuer Begleiter mit dem Bandwurm-Namen 'Hadschi Halef Omar Ben Hadschi Abul Abbas Ibn Hadschi Dawuhd al Gossarah'.
Für den heutigen Zuschauer ist es spannend zu beobachten, dass trotz der abenteuerlichen Handlung in allen drei Filmen die völkerverbindende und auf Toleranz zielende Gesinnung Karl Mays spürbar bleibt.
Der erste Filmbildband zu den Orientfilmen!
Mit 184 farbigen Abbildungen.

erschienen im Karl-May-Verlag

 



Informationen zum 25. Kongress der Karl-May-Gesellschaft in Mainz (03.-06.10.2019) (Meldung vom 19. August 2018)

25. Kongress der Karl-May-Gesellschaft tagung2019_plakat
in Mainz a. Rhein
Donnerstag, 03.10.2019 bis Sonntag, 06.10.2019


Tagungsort: Erbacher Hof, Grebenstr. 24-26, 55116 Mainz. Der Erbacher Hof liegt in zentraler Lage unweit des hohen Doms St. Martin zu Mainz, des Markplatzes und des Gutenberg-Museums in der Mainzer Altstadt.

Anmeldungen zum Kongress werden ab Ende Januar 2019 möglich sein.

Ab sofort sind Hotelbuchungen möglich. Informationen zur Hotelbuchung (PDF)



Schülerwettbewerb 'Karl May lebt' (Meldung vom 27. Juli 2018)

Anlässlich ihres fünfzigjährigen Bestehens im Jahre 2019 richtet die Karl-May-Gesellschaft e.V. einen Wettbewerb "Karl May lebt" für Karl-May-Projekte im Schulunterricht aus, um insbesondere junge Leserinnen und Leser mit den Geschichten und Romanen dieses großen Erzählers wieder vertraut zu machen. Noch bis zum 31. Dezember 2018 können Projekte eingereicht werden.

Das Thema des Wettbewerbes stößt auf großes Interesse, wie dieser prominenten Hinweis des Bayerischen Kultusminsteriums zeigt: Schüler begegnen Winnetou und Old Shatterhand.

Weitere Informationen zum Schülerwettbewerb finden Sie hier.



-------> Schülerwettbewerb 'Karl May lebt' <------- (Meldung vom 04. März 2018)

Aus Anlass ihres fünfzigjährigen Bestehens im Jahre 2019 richtet die Karl-May-Gesellschaft e.V. einen Wettbewerb "Karl May lebt" für Karl-May-Projekte im Schulunterricht aus.

Ziel des Schülerwettbewerbs ist es, gerade heute junge Leserinnen und Leser mit den Geschichten und Romanen dieses großen Erzählers wieder vertraut zu machen, um so das vielschichtige und bedeutende Werk Karl Mays auch bei künftigen Generationen zu verankern.

Download Ausschreibungstext (PDF)

Download Handreichung für Lehrer (PDF)





 

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