Start/Neuigkeiten


Herzlich willkommen auf den Seiten der literarischen Karl-May-Gesellschaft e.V.!



Informationen sind auch in folgenden Sprachen erhältlich: Karl_May_Kongress_2021_Plakat
    Schülerwettbewerb Karl May (er)lesen

english | dansk Dansk | esperanto Esperanto | français Français | catala Català | nederlands Nederlands | svensk Svensk | slovencina Slovencina | español Español | ceština Ceština | magyar Magyar





Schülerwettbewerb "Karl May (er)lesen – Auf den Spuren eines phantasiemächtigen Erzählers"


06.10.2022 (Do) - 09.10.2022 (So): 26. KMG-Kongress in München (Stand: 04.08.2022)


Service Regional: Bereitstellung von Materialien für Ihre Karl-May-Veranstaltung


»Kann man heute noch ›Indianerbücher‹ lesen?«



Letzte Nachrichten



Podcastserie von MDR KULTUR: Winnetou ist kein Apache (Meldung vom 19. Juni 2022)

MDR_KAm Montag, 20. Juni 2022 startet eine Podcastserie zum Thema Karl-May-Festspiele. Die gesamte Serie wird in der ARD Audiothek zu finden sein. Bei den anderen Podcast-Anbietern wird ab dem 20. Juni täglich eine Folge veröffentlicht.

Winnetou ist kein Apache
Podcastserie von MDR KULTUR

LINKS

www.ardaudiothek.de
podcasts.apple.com
open.spotify.com

Inhalt

Winnetou ist kein Apache. Ein einfacher Satz. Ein wahrer Satz. Aber dennoch klingt er irgendwie falsch. Ben hat diese Erkenntnis in sein Notizbuch geschrieben. Und sie bringt viele Gewissheiten in seinem Leben ins Wanken. Er steht seit seiner Kindheit auf einer Karl-May-Bühne. Eigentlich würde er nächstes Jahr sein 30. Bühnenjubiläum feiern. Ben liebt die Abenteuergeschichten Karl Mays, die Gemeinschaft im Theater und die kleine Weltflucht während der alljährlichen Spielzeit.
Doch mittlerweile kann er seine Karl-May-Spiele nicht mehr uneingeschränkt genießen. Ist es heutzutage in Ordnung eine andere Kultur so klischeehaft darzustellen, wie es in diesen Geschichten getan wird? Ein völlig verzerrtes Bild von Indigenen zu zeigen? Sich anzumalen, um wie einer auszusehen? Ben hat Angst, dass das, was er da auf der Bühne tut, rassistisch ist – und abgeschafft gehört. So begibt er sich auf seine Reise und trifft Menschen mit ganz unterschiedlichen Perspektiven auf Karl May, Winnetou und das, was auf deutschen Karl-May-Bühnen so gemacht wird...

Idee

Auf zahlreichen Bühnen in Deutschland, Österreich und der Schweiz werden die Winnetou-Geschichten Karl Mays aufgeführt. Die Podcast-Serie reflektiert die moderne Karl-May-Rezeption. Dabei geht es einerseits um die Begeisterung vieler Menschen für die Geschichten auf den Bühnen und die Figur des Winnetou, andererseits auch um Fragen von kultureller Aneignung und Rassismus. Es geht um eine differenzierte und emotionale Auseinandersetzung mit dem Kulturgut Karl May. Es kommen Menschen aus der Karl-May-Szene, Kulturwissenschaftlerinnen und auch Native Americans zu Wort – unter anderem Segeberg-Winnetou Alexander Klaws, die Kulturwissenschaftlerinnen Mithu Sanyal und Dana Weber, Karl-May-Museums-Direktor Robin Leipold und Kendall Old Elk von der Apsaalooke Nation.

Episode 1 von 6: Ben ist kein Apache

Ben zweifelt daran, ob er noch bei seinem Herzensprojekt Karl-May-Spiele mitmachen sollte. Seine Kollegin Linda macht ihm klar, dass vieles, was auf den Karl- May-Bühnen gemacht wird, im Jahr 2022 nicht mehr geht. Eine schmerzhafte Erkenntnis, die Ben persönlich trifft. Er begibt sich mit seinen Mitstreiter*innen bei den Karl-May-Spielen in Dialog – was die Sache nicht gerade einfacher macht...

Episode 2 von 6: Operation Geronimo

Ben und Linda gehen der Frage nach, inwiefern einige Szenen und bestimmte Darstellungen bei Karl-May-Inszenierungen manche Menschen verletzen. Dafür kommen sie unter anderem mit einem indigenen Schauspieler aus den USA ins Gespräch. Sie finden heraus, dass kulturelle Aneignung ein normaler Vorgang ist – der aber problematisch sein kann. Auch bei den Karl-May-Spielen?

Episode 3 von 6: Superhero Winnetou

Eigentlich läuft's auf den Karl-May-Bühnen: Die Zuschauer strömen herbei, die Menschen feiern Winnetou – und doch gibt es immer wieder Kritik: am Redfacing, an den Tänzen oder wenn Rituale auf der Bühne gezeigt werden. Hat die deutsche Karl-May-Szene dafür genug Problembewusstsein?

Episode 4 von 6: Winnetou like Hollywood?

Noch in den sechziger Jahren war die Darstellung von Indigenen in us-amerikanischen Filmen enorm schwierig – und vor allem weiß geprägt. Das ändert sich langsam. Zunehmend erzählen Indigene auch ihre eigenen Geschichten – wie in der hochgelobten Disney-Serie „Reservation Dogs“. Was kann die deutsche Karl- May-Szene davon lernen?

Episode 5 von 6: Karl May – Kultur und Gut

Ben hat sich entschlossen, weiter bei den Karl-May-Spielen Bischofswerda mitzumachen. Sein Vater und Leiter des Projekts ist erleichtert. Aber wie reagiert er darauf, dass Ben sein Lebenswerk verändern will – hin zu kulturell sensiblen Winnetou-Geschichten?

Episode 6 von 6: Shi nok heißt auf Wiedersehen

Ben trifft Kendall Old Elk, einem American Native von der Apsaalooke Nation. Mit ihm schaut er sich Karl-May-Inszenierungen aus Bischofswerda an. Kendall tut sich schwer mit dem, was er in den Winnetou-Geschichten sieht. Können er und Ben sich annähern? Wie kann eine Zukunft von Karl-May-Spielen aussehen?

Credits
Idee und Autor: Ben Hänchen
Co-AutorInnen: Linda Schildbach, Tino Dallmann
Redaktion: Ina Namislo
Regie: Kathrin Aehnlich
Ton: Holger Kliemchen
SprecherInnen: Christian Steyer, Beatrice Hermens
Musik: Robert Amarell gemeinsam mit Michael Büschelmann (Gitarre) und Julius Kraft (Schlagzeug)
Produktion: MDR KULTUR 2022



Karl May & Co. Nr. 168 erschienen (Meldung vom 19. Juni 2022)

Karl May & Co.Aus dem Inhalt:

Karl May – Leben und Werk
- Stefan Schmatz: Radebeuler Tapetenmuseum. Die Vorsätze der „Ge­sam­mel­ten Wer­ke“. Teil 1: Der Ers­te Welt­krieg
- Malte Ristau: „Ein Stück Wunderland … nirgends seinesgleichen“. Vor 150 Jah­ren wur­de der Yel­low­sto­ne Park ge­grün­det
- Stefan Schmatz: „Das Vermächtnis des Inka“ als Zeitungsroman
- Stefan Schmatz: Dietrich Evers und das Berliner Pfeifen-Tipi. Zum Artikel über „Old Su­re­hand“ in der Deut­schen Buch-Ge­mein­schaft aus Heft 167

Karl May im Film
- Karl-Heinz Becker: Vor 60 Jahren: Hamburg wird zum „Tor“ für Winnetous Ki­no­welt. Span­nung und Auf­re­gung um die End­fer­ti­gung des „Schatz im Sil­ber­see“ 1962 in der Han­se­stadt
- Christoph Alexander Schmidberger: „Was, Ihr kennt Franz Bosch nicht?!“. Franz Bosch aus Ulm war für zwei Ri­al­to-Pro­duk­tio­nen Horst Wend­landts Pro­duk­tions­fah­rer und Win­ne­tous Mas­seur
- Aneka Schult-Fietz: Ein Irrer bucht die ganze Höhle

Bühne
- Klassiker und neue Gesichter. Unser Bühnenüberblick für die Spielzeit 2022

Szene & Co.
- Michael Petzel: In der Hauptrolle: Peter Alexander als Winnetou und Old Shat­ter­hand. Von der Ver­ei­ni­gung Öster­reichs mit Karl May
- Jenny Florstedt: Ein Bagger steht in Radebeul
- Festgemauert in der Erden Schneiders „Aufstrebender Winnetou“ als Statue? Eine ak­tu­el­le Dis­kus­sion
- Michael Kunz: Winnetou und Winnetüli. Ein Jugendzirkusprojekt bringt Karl May ins Schwei­zer Be­wusst­sein zu­rück
- Nicolas Finke: Kalte Platte, Bananen vorm Parteitag und Schlaftabletten. Ek­ke­hard Frö­de alias IM „Ha­rald Wur­zig“ über Misch­nick, Bartsch, Pet­zel und Krenz / Die Karl-May-Sze­ne und die Sta­si, Teil 12
- Jenny Florstedt: „Sollten wir also Titel einfach fehlen lassen?“. Nachgefragt bei Bern­hard Schmid
- Stefan Schmatz: Karl Mays Traumwelten im Comic. Teil 17: Das Feuerwerk im Bas­tei-Ver­lag (2): Der Wil­de Wes­ten

Das Heft ist zu beziehen über: Mescalero e.V.



Neuerscheinung: Das Geheimnis des Marabut (Hörbuch) (Meldung vom 14. Juni 2022)

Das Geheimnis des MarabutDas Geheimnis des Marabut, mp3-Hörbuch, Band 57 der Gesammelten Werke, Gelesen von Heiko Grauel, Audio-CD, Karl-May-Verlag. ISBN: 978-3-7802-0757-9. Preis: 19,95€

Verlagsbeschreibung:
Karl May verlässt für einige Zeit die geschichtlichen Ereignisse. In Algerien beginnt die buntbewegte Handlung; auf die Geschicke der Familie Greifenklau wirken dunkle Geschehnisse in der Vergangenheit. Ihre Schatten reichen in die Gegenwart und verdüstern den Weg des unglücklichen Helden.

1 mp3-CD, Digipack mit 8-seitigem Booklet

erschienen im Karl-May-Verlag



Zum Fortgang der Historisch-kritischen Ausgabe (Meldung vom 12. Juni 2022)

HKAvon Joachim Biermann

Für diesen Bericht für Juni 2022 kann ich mich recht kurz fassen; wesentliche Neuigkeiten sind nicht zu besprechen.

Der HKA-Band V.9 Erzgebirgische Dorfgeschichten wurde mittlerweile im Karl-May-Verlag gesetzt. Druck und Bindung werden dann wohl in absehbarer Zeit folgen, so dass mit dem Erscheinen in der zweiten Jahreshälfte 2022 gerechnet werden kann.

Danach sind weiterhin die Bände Die Rose von Ernstthal (I.3), Von Bagdad nach Stambul (IV.3), Ein Fürst des Schwindels (I.7) und Am Jenseits (V.1) vorgesehen.

Bücher sind nur unter recht hohem Energieaufwand zu produzieren. Durch die augenblickliche Teuerung im Energiebereich geraten im gesamten Buchhandel die Preise ins Rutschen, und wir können nicht ausschließen, dass diese Welle auch irgendwann die HKA erreicht. Noch ist eine mögliche Preiserhöhung für die HKA-Bände nicht abzusehen, und wir werden uns auch sehr bemühen, sie zu vermeiden, aber es sei an dieser Stelle doch bereits darauf hingewiesen, dass wir sie nicht ausschließen können.

Zur Homepage der HKA: https://www.karl-may-museum.de/de/museum/publikationen/karl-mays-werke/



Philipp Stölzl wird erster Preisträger der Marah-Durimeh-Medaille (Meldung vom 09. Juni 2022)

Eine Premiere gibt es im Rahmen des 26. Kongresses der Karl-May-Gesellschaft vom 6. bis 9. Oktober 2022. Im Theatersaal des Amerikahauses am Münchner Karolinenplatz wird am 7. Oktober 2022 um 10:00 h durch den Vorsitzenden der Karl-May-Gesellschaft Dr. Florian Schleburg erstmals die 2019 gestiftete Marah-Durimeh-Medaille für überragende Verdienste um das Werk Karl Mays und die darin vertretenen Werte verliehen. Preisträger ist der bekannte Regisseur Philipp Stölzl (Der Phantast, Das Vermächtnis), der aus München stammt.

MDMedaille

Die vollständige Pressemitteilung der Karl-May-Gesellschaft können Sie hier abrufen.



Heft Nr. 212 der Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft erschienen (Meldung vom 08. Juni 2022)

M-KMG 212 Ausgabe Nr. 212 der Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft ist erschienen!

Inhaltsverzeichnis
- Joachim Biermann: In eigener Sache
- Jürgen Wehnert/Wilhelm Vinzenz: Frühe Lebensspuren. Chronologische No­ti­zen zu Au­gust Wal­ther und Hein­rich Gott­hold Münch­mey­er bis En­de des Jah­res 1866 (Teil 2)
- Frank Werder: Das Buch der Liebe und seine Quellen (Teil 3)
- René Grießbach: Das Gedicht Der blinde Bergmann. Eine Themenbetrachtung
- Michael Schaden: Karl May zwischen Rassen-Vorurteil und völ­ker­ver­bin­den­der Bot­schaft. Zu Em­ma­nu­el­le Dol­liés ›Karl May in Frank­reich‹
- Stefan Schmatz: Karl May in der ›Muttersprache‹. Die Entwicklung der May-Re­zep­tion zwi­schen 1931 und 1939 im Spie­gel der Wer­bung des Karl-May-Ver­lags. Teil 2: Die ›neue Zeit‹: Eta­blie­rung im Na­tio­nal­so­zia­lis­mus
- Malte Ristau: Traumwelten besonderer Art. Ein berühmter Zeitgenosse Karl Mays wur­de vor 200 Jah­ren ge­bo­ren.
- Thilo Scholle: Krimineller, Schelm, Poet. Karl May und kein Ende: neue Li­te­ra­tur über ei­nen schil­lern­den Au­tor



Neuerscheinung: Blutsbrüder – Der Mythos Karl May im Diorama (Meldung vom 07. Juni 2022)

BlutsbrüderAndreas Brenne (Hrsg.): Blutsbrüder – Der Mythos Karl May im Diorama. Karl-May-Verlag Bamberg/Radebeul. 320 Seiten. Hardcover. ISBN 978-3-7802-00569-8. Preis: 39,00€

Verlagstext:
Karl May ist präsent! So begeistern die „Winnetou-Filme“ der 1960er Jahre weiterhin Kinder, Jugendliche und Erwachsene; sie sind ein Familienereignis. Auch die Besuchszahlen der im deutschsprachigen Raum aufgeführten „Karl-May-Spiele“ gehen jedes Jahr in die Hunderttausende. Des Weiteren wird das Bild des „Wilden Westens“, des Indianers und der damit verbundenen Begegnung fremder Kulturen vor allem durch die Mayschen Narrationen geprägt – mit allen Ambivalenzen.
Diesem Phänomen ging die Osnabrücker Ausstellung „Blutsbrüder – Der Mythos Karl May in Dioramen“ aus dem Jahre 2019 nach, indem sie an verschiedenen Beispielen die mentalitätsgeschichtliche Genese des „Kosmos Karl May“ in seiner Wirkungsästhetik veranschaulichte. Ausgangspunkt waren historische Dioramen und Figurenwelten, die durch unterschiedliche Formate der Medien- und Alltagskultur bis in die jüngste Zeit ergänzt wurden.
Dem gegenüber standen Dokumente der deutschen Migrationsgeschichte, Artefakte der indigenen Kulturen sowie Informationen über die Kolonialisierung Nordamerikas.
Der vorliegende Band dokumentiert nicht nur bildreich das kulturgeschichtliche Ausstellungsprojekt, sondern publiziert auch die Vorträge einer damit verbundenen interdisziplinäre Ringvorlesung der Universität Osnabrück, in der Expertinnen und Experten der Karl May Forschung, der Amerikanistik, der Literaturwissenschaft, der neuesten Geschichte und der Kunstpädagogik zu Wort kommen.

erschienen im Karl-May-Verlag

 

 



Band 2 der Juristischen Schriftenreihe erschienen (Meldung vom 19. Mai 2022)

Juristische Schriftenreihe Bd. 2In der Juristischen Schriftenreihe ist Band 2 in der überarbeiteten Neuauflage erschienen:

Jürgen Seul: Das Strafverfahren Karl May versus Dr. Alban Frisch & Wilhelm Lippacher. Karl Mays Prozess gegen das ‚Hohenstein-Ernstthaler Tageblatt‘. Juristische Schriftenreihe der Karl-May-Gesellschaft, Band 2., 2. überarbeitete Auflage. Hansa Verlag, Husum. 228 Seiten. Broschiert. ISBN 978-3-941629-30-1

Das Buch kostet im Buchhandel 18,- Eur
Der Preis für KMG-Mitglieder beträgt 12,- Eur (zzgl. Versandkosten (innerhalb D 2,60 als Büchersendung; für Mitglieder aus dem Ausland könnte ggf. ein Kauf im Buchhandel günstiger sein); Bestellungen der KMG-Mitglieder bitte an: vertrieb[AT]karl-may-gesellschaft.de)

Hinweis an alle Abonennten und Vorbesteller: Die Auslieferung ist bereits angelaufen. Wir bitten Sie um etwas Geduld, wenn es etwas länger dauert, da nicht alle Sendungen gleichzeitig verschickt werden können.

Verlagstext
Zu den Großereignissen der Berliner Justizgeschichte gehört die Prozessniederlage von Karl May am 12. April 1910. Der Sensationsjournalist Rudolf Lebius, der den Schriftsteller einen „geborenen Verbrecher“ genannt hatte und deshalb verklagt worden war, wurde an diesem Tag freigesprochen. Kaum jemand – am allerwenigsten Karl May selber – hatte damit gerechnet. Das Presseecho war gewaltig. Die Heimatpresse des Dichters wie das ‚Hohenstein- Ernstthaler Tageblatt‘ sprang auf das Trittbrett des „Sensationsjournalismus“ auf und begab sich dadurch in einen juristischen Konflikt mit May. Zu den interessantesten Aspekten dieses Falles zählt die Entdeckung, dass die Verantwortlichen des ‚Tageblattes‘, Dr. Alban Frisch und Wilhelm Lippacher, während ihrer Auseinandersetzung mit Karl May in brieflichen Kontakt zu Lebius bzw. dessen Rechtsanwalt Paul Bredereck traten und hier sogar eine Zusammenarbeit stattfand.

erschienen im Hansa-Verlag



Neuerscheinung: Reinhard Marheinecke - Gewehre für die Utahs (Meldung vom 18. Mai 2022)

Gewehre für die UtahsReinhard Marheinecke: Gewehre für die Utahs. Ein neuer Roman mit Winnetou, Old Shatterhand und Sam Hawkens. Karl-May-Verlag Bamberg/Radebeul. 320 Seiten. Hardcover. ISBN 978-3-7802-0147-8. Preis: 24,00€

Verlagstext:
Old Shatterhand wird hinterrücks von einem Utah-Krieger überfallen, den er im Kampf überwindet. Dieser ist eigentlich ein Deutscher, der vor vielen Jahren von den Utahs geraubt worden war. Durch ihn erfährt der Westmann, dass die Rothäute gegen alle Bleichgesichter das Kriegsbeil ausgegraben haben. Durch Will Parker, Dick Stone und Sam Hawkens bekommen die Blutsbrüder mitgeteilt, dass ein Geschäftsmann aus Canon City die Utahs mit neuen Gewehren ausgerüstet hat. Wer spielt da ein falsches Spiel gegen seine eigenen Landsleute? Können die Freunde einen drohenden Indianerkrieg verhindern?

erschienen im Karl-May-Verlag

 

 



Wiener Karl-May-Brief 1-2/2022 erschienen (Meldung vom 11. Mai 2022)

Wiener Karl-May-Brief

Aus dem Inhalt:
- Robert Ciza: Vaterhaus und Hausfreund. Zur Datierung zweier Un­ter­hal­tungs­zeit­schrif­ten aus dem Hau­se Münch­mey­er Hellseher Karl May?
- Michael Schaden: Blancos, Colorados, … – wer trachtet „Charley“ nach dem Le­ben? (I) – Zu ei­ner Epi­so­de in Karl Mays „Am Rio de la Pla­ta“
- Jürgen Brake: Die Regentrommel der Navajos
- Franz Kotrba: Von Adrianopel nach Antivari (I) – Mit Franz Kandolf, Lud­wig Patsch und Goo­gle Maps auf Ka­ra Ben Nem­sis Spu­ren
- Tanja Trübenbach: „Mit Karl May durch Amerika“ – Klara Mays Reise auf den Spu­ren der Hel­den Karl Mays
- Ludwig Stimpfle: „Der Buchspazierer“ und Karl May
- Robert Ciza: Erzgebirgisches in Werden – Ein unbekannter May-Abdruck
- Andreas Hemberger: Die verbotene Lektüre
- Wilhelm Brauneder: Redakteur in Dresden – Zu Karl Mays Arbeitsweise
- Elisabeth Berger: Geographiestunde „Sudan“
- Lernet-Holenia als May-Kenner
- Ludwig Gurlitt: Dumme Jungen
- Aus der Presse (Unterinntaler Bote 1911)
- Aus der neuen Karl-May-Biographie von Wilhelm Brauneder
- Ueberreuter-Werbung (1948)

Beziehbar über die Wiener Karl-May-Runde



»Kann man heute noch ›Indianerbücher‹ lesen?« (Meldung vom 03. Mai 2022)

Die Karl-May-Gesellschaft begrüßt die breite Debatte über die Rechte aller ethnischen und gesellschaftlichen Gruppen und beteiligt sich aktiv an der wissenschaftlichen Aufarbeitung diskriminierender Diskurse. Wir glauben, dass dieser noch lange nicht abgeschlossenen Diskussion durch die kritische Auseinandersetzung mit historischen Texten, einschließlich ihrer zeitbedingten Sprache, besser gedient ist als durch das Vermeiden oder gar Verfälschen problematischen Materials.

Aufgrund ihrer Handlung, ihres weltanschaulichen Gehalts und ihres generationenlangen Einflusses sind die Texte Karl Mays besonders gut dafür geeignet, Leserinnen und Leser des 21. Jahrhunderts für die historische Bedingtheit von ethnischen Stereotypen und Geschlechterrollen zu sensibilisieren. Sie zeigen den Autor als einen Menschen, der in den Denk- und Ausdrucksgewohnheiten seines Umfelds befangen und auf die damals verfügbaren Informationen angewiesen, aber zeit seines Lebens bemüht war, zu einem gerechteren Urteil zu gelangen. Die Verbrechen von Kolonialismus und Sklaverei, die pauschale Geringschätzung anderer Kulturen und die Zerstörung ihrer natürlichen Lebensgrundlagen werden in Mays populären Abenteuererzählungen unmissverständlich verurteilt. Sein Spätwerk ist ein engagiertes Plädoyer für Toleranz und Völkerverständigung.



Neuerscheinung: Der Briefwechsel mit Prinzessin Wiltrud von Bayern (Meldung vom 05. April 2022)

Briefwechsel mit Prinzessin Wiltrud von BayernUlrich Scheinhammer-Schmid (Hrsg.): Prinzessin Wiltrud von Bayern, Herzogin von Urach. Der Briefwechsel mit Karl und Klara May. Mit literarischen Werken und Lebenszeugnissen der Prinzessin. Karl-May-Verlag Bamberg/Radebeul. 544 Seiten. Hardcover. ISBN 978-3-7802-0146-1. Preis: 28,00€

Verlagstext:
Der Band stellt den Briefwechsel der bayrischen Prinzessin Wil­trud, der spä­te­ren Her­zo­gin von Urach (1884-1975), mit Karl May und des­sen Frau Kla­ra vor; die­se Kor­res­pon­denz reich­te von Prin­zes­sin Wil­truds Ju­gend­ta­gen bis ins rei­fe­re Al­ter und um­spannt mehr als ein hal­bes Jahr­hun­dert.
Darin entwickelte die Prinzessin als eine von wenigen Leser/innen Karl Mays ein tie­fe­res Ver­ständ­nis für des­sen Spät­werk. Ihr gro­ßes Ziel war, selbst Schrift­stel­le­rin zu wer­den – ein Le­bens­plan, an dem sie mit In­ten­si­tät und Aus­dau­er ar­bei­te­te.
Dokumentiert und kommentiert wird daher hier nicht nur der umfangreiche Brief­wech­sel Prin­zes­sin Wil­truds mit Karl und Kla­ra May; auch das li­te­ra­ri­sche Werk der Prin­zes­sin/Her­zo­gin wird in Aus­zü­gen vor­ge­stellt. So ent­steht aus ih­ren Selbst­zeug­nis­sen und Ta­ge­bü­chern das fas­zi­nie­ren­de Bild ei­ner Ade­li­gen zwi­schen den Epo­chen des 20. Jahr­hun­derts und zwi­schen den Län­dern Bay­ern und Würt­tem­berg.

erschienen im Karl-May-Verlag

 

 



Neuerscheinung: Lese-Launen (Meldung vom 30. März 2022)

Lese-LaunenFriedhelm Munzel, Thomas Nisslmüller: Lese-Launen. Zur Bedeutung von Literatur für unser Leben. LIT-Verlag Münster. 200 Seiten. Broschiert. ISBN 978-3-643-15105-6 . Preis: 24,90€

Verlagstext:
Bert Brecht hat das Lesen als "Lebens-Mittel" bezeichnet. In der Pandemie hat viele Menschen die Lust am Lesen gepackt. So gründen u.a. Prominente digitale Buch-Clubs, tauschen Lesetipps aus. Die Autoren stellen in diesem Buch auf je individuelle Weise vor, was Lesen für sie selbst bedeutet, wie faszinierend manche Bücher sind und wie Lesen unser aller Leben bereichert und vertieft - auch in Auseinandersetzung mit der Digitalisierung. Lesen stärkt das Selbstbewusstsein, fordert heraus und stiftet Heil: Denn im lesenden Lauschen auf Heilsames gewinnt die Seele Kraft und unser Herz Mut, dem Leben standzuhalten.

Das Buch enthält u.a. auch zwei Beiträge zu Karl May von Friedhelm Munzel:
- Meine Erfahrungen als Pubertierender und als Wissenschaftler mit Karl May (S. 77-81)
- Mein liebstes Buch - "Weihnacht!" (S. 82-88)

erschienen im LIT-Verlag



Neuerscheinung: Der Mir von Dschinnistan (Hörbuch) (Meldung vom 27. März 2022)

Der Mir von DschinnistanDer Mir von Dschinnistan, mp3-Hörbuch, Band 32 der Gesammelten Werke, Gelesen von Jean-Marc Birkholz, Audio-CD, Karl-May-Verlag. ISBN: 978-3-7802-0732-6. Preis: 19,95€

Verlagsbeschreibung:
In Ard, der Hauptstadt des Reichs der Machtmenschen, laufen alle Fäden zusammen, die im Band "Ardistan" geknüpft wurden. Nach der Läuterung in der 'Stadt der Toten' fällt in den Vorgebirgen Dschinnistans die Entscheidung, die den Frieden bringen soll und den Weg weist zum Reich der Edelmenschen.

1 mp3-CD, Digipack mit 8-seitigem Booklet

erschienen im Karl-May-Verlag



Sonderheft der Karl-May-Gesellschaft Nr. 168 erschienen (Meldung vom 19. März 2022)

Sonderheft 168Michael Klöters: Gottfried Geist, ein bisher unbekannter Vorläufer Karl Mays. Sonderheft der Karl-May-Gesellschaft Nr. 168, 2022. 68 Seiten. 5,50€* / 6,50€ zzgl. Versandkosten.

Mit dem Buch ›Dr. G. Geist’s Reisen, Abenteuer und Erlebnisse in Asien, Afrika und den indischen Meeren‹ von 1864 stellt der Autor Michel Klöters einen neu aufgefundenen Reisebericht vor, der auf den ersten Blick wie ein frühes Werk Karl Mays anmutet. Bei näherer Betrachtung stellt sich aber schnell heraus, dass dies nicht der Fall ist und wir hier einen Autor vor uns haben, der ganz in May’scher Manier nie erlebte Abenteuer auf der Grundlage diverser Reiseberichte zusammengestellt hat und ihnen damit den Anschein der Authentizität gibt.
Michael Klöters spürt diesen seinen Quellen nach und zeigt Gottfried Geists Arbeitsweise auf, die in vielem derjenigen Karl Mays ähnelt. Auch versucht er Lebensspuren des Autors nachzuzeichnen, soweit dies heute noch möglich ist, und findet nicht zuletzt eine weitere Ähnlichkeit mit dem späteren und weit erfolgreicheren Karl May heraus, nämlich einen vermutlich nicht existierenden Doktortitel, mit dem er sich schmückte.

*Das Sonderheft kostet für die Abonnenten der Reihe 5,50 Euro (zzgl. Versandkosten).

Mitglieder richten ihre Bestellungen bitte an: vertrieb[AT]karl-may-gesellschaft.de

Sie möchten die Sonderhefte abonnieren? Richten Sie ein Abonnement unter vertrieb[AT]karl-may-gesellschaft.de ein und Sie erhalten Ihr Exemplar druckfrisch zugesandt!

 

 

 



Heft Nr. 211 der Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft erschienen (Meldung vom 18. März 2022)

M-KMG 211 Ausgabe Nr. 211 der Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft ist erschienen!

Inhaltsverzeichnis
- Rainer Jeglin: In eigener Sache
- Florian Schleburg: Rechenschaftsbericht des Vorsitzenden, vorgetragen in der di­gi­ta­len Mit­glie­der­ver­samm­lung am 27. No­vem­ber 2021
- Hartmut Schmidt: Ergänzungen zu einem Mitteilungsbeitrag
- Emmanuelle Dollié: Karl May in Frankreich (2). Rezeption und Übersetzungen
- Jürgen Wehnert/Willi Vinzenz: Frühe Lebensspuren. Chronologische No­ti­zen zu Au­gust Wal­ther und Hein­rich Gott­hold Münch­mey­er bis En­de des Jah­res 1866 (Teil 1)
- Ekkehard Koch/Gerd Hardacker: Das Thema Blutsbrüderschaft bei Karl May. Neue Er­kennt­nis­se zu un­se­rem Jahr­buch-Bei­trag von 2016
- Stefan Schmatz: Karl May in der ›Muttersprache‹. Die Entwicklung der May-Re­zep­tion zwi­schen 1931 und 1939 im Spie­gel der Wer­bung des Karl-May-Ver­lags. Teil 1: Das En­de der Wei­ma­rer Re­pu­blik
- Joachim Biermann: Karl May als Komponist der Romantik



Neuerscheinung: 'Mana-Toi' von Adalbert Stütz (Meldung vom 15. März 2022)

Mana-ToiAldalbert Stütz: Mana-Toi. Schicksalsbuch des roten Mannes. Karl-May-Verlag Bamberg/Radebeul. 248 Seiten. Broschur. ISBN 978-3-7802-0571-1. Preis: 20,00€

Verlagstext:
MANA-TOI ist die Vision des Adalbert Stütz über die Besiedlung Nordamerikas durch diejenigen, welche später auf Grund eines Irrtums beinahe Inder, dann aber Indianer genannt wurden. Adalbert Stütz war der Meinung, mit diesem Werk der erste zu sein, der die Herkunft der nordamerikanischen Indianer nachzuweisen imstande ist.
Das Werk schöpft aus den wissenschaftlichen Kenntnissen der damaligen Zeit. Als begeisterter Linguist, der sich in den Sprachen und Dialekten, nicht nur der Indianer, überragend auskannte, gründet der Autor seine Annahmen zur Entwicklung der Völker wesentlich auf der Entwicklung der Sprachen.
Zwischen Karl May und Robert Kraft könnte man Stil und Spannungsfeld dieses Romans einordnen, dem es weder an Wissens- noch an Phantasie-Reichtum mangelt.

erschienen im Karl-May-Verlag

 

 



Neuerscheinung: Der Weg nach Waterloo (Hörbuch) (Meldung vom 14. März 2022)

Der Weg nach WaterlooDer Weg nach Waterloo, mp3-Hörbuch, Band 56 der Gesammelten Werke, Gelesen von Heiko Grauel, Audio-CD, Karl-May-Verlag. ISBN: 978-3-7802-0756-2. Preis: 19,95€

Verlagsbeschreibung:
Im vorliegenden ersten Band des vierteiligen Romans "Die Liebe des Ulanen" geht es um die weitverzweigten Schicksale der Familie von Greifenklau. Die Geschichte der napoleonischen Zeit bildet den fesselnden Hintergrund. Im Mittelpunkt stehen die verwickelten Erlebnisse eines deutschen Offiziers im damaligen Feindesland. Auch historische Figuren wie Napoleon I. und der preußische Generalfeldmarschall Gebhard von Blücher treten auf. Die furchtbare Schlacht von Waterloo steht am Ende des langen Weges.

1 mp3-CD, Digipack mit 8-seitigem Booklet

erschienen im Karl-May-Verlag



Neuerscheinung: Karl May Haus Information - Nr. 37 (Meldung vom 01. März 2022)

Karl May Haus Information Nr. 37Aus dem Inhalt:
- Kerstin Kreul: Editorial: Das grüne Haus
- Florian Schleburg: „Hadschi Halef Omar Sallam“. Ein erfundener Diener grüßt ei­nen er­fun­de­nen Herrn
- Jürgen Seul: Ein Notar a. D. gegen Karl May. Der Jurist Heinrich Medem
- Hans-Dieter Steinmetz: Am Ende des Lebens. Die Sammelakte zum Sterbefall Karl May
- Hainer Plaul: „Der Schwängerer soll ein Unbekannter gewesen seyn“. Über Karl Mays Groß­va­ter vä­ter­li­cher­seits
- Jens Pompe: „bei Dresden is Moreau um seine zwee eenzigen beeden Beene ge­kom­men“. Jean-?Vic­tor Mo­reau und sein Denk­mal in Dres­den
- Hans-Dieter Steinmetz: „Ich habe meinen ersten Besuch … noch in schönster Er­in­ne­rung“. Ei­nem Him­mels­ge­dan­ken-Wid­mungs­ex­em­plar auf der Spur
- Hainer Plaul: Otto Ruppius – kein Landsmann Karl Mays
- Hans-Dieter Steinmetz: Nachtrag zum Nachtrag (KMHI Nr. 36/2021, S. 70 f.)
- Jens Pompe: Zwillingsbilder. Die Karl-May-Gemälde von Max Brösel
- Carsten Alsleben: Klaus von Dohnanyi an Helmut Kohl mit Winnetou-Brief­mar­ke
- André Neubert: Rund um das Karl-May-Haus
- Kerstin & Henry Kreul: Lesenswert



Schülerwettbewerb "Karl May (er)lesen – Auf den Spuren eines phantasiemächtigen Erzählers" (Meldung vom 27. Januar 2022)

Der Schülerwettbewerb Schülerwettbewerb Karl May (er)lesen
»KARL MAY (ER)LESEN – AUF DEN SPUREN
EINES PHANTASIEMÄCHTIGEN ERZÄHLERS«
ist eine Initiative der
Karl-May-Gesellschaft
in Kooperation mit dem
Karl-May-Verlag Bamberg/Radebeul

Downloads/Informationen:

Hinweis: Der Schülerwettbewerb wurde im Hinblick auf den 26. Kongress der KMG vom 6. bis 9. Oktober 2022 in München für Schulen im Raum München konzipiert. Schulen außerhalb dieser Region sind jedoch ebenfalls herzlich zur Teilnahme eingeladen. In diesem Fall sind die Vorgaben für Schularten und Klassenstufen entsprechend auf das Schulsystem des jeweiligen Landes zu übertragen.

Spätester Abgabetermin: 15.08.2022!



Jahrbuch der Karl-May-Gesellschaft 2021 erschienen (Meldung vom 28. November 2021)

Jahrbuch 2021

Das Jahrbuch 2021 ist erschienen und wird an die Mitglieder und Abonnenten ausgeliefert. Der Band enthält wieder vielfältige und vielversprechende Beiträge. Leser des Jahrbuches sind wie immer herzlich eingeladen, Bewertungen und Kritiken zum Jahrbuch oder auch zu einzelnen Beiträgen zur Veröffentlichung hier im Blog einzureichen. Senden Sie Ihre Texte bitte an: gunnar.sperveslage[@]karl-may-gesellschaft.de

Ankündigungstext:
Das 51. Jahrbuch der Karl-May-Gesellschaft bezeugt in bewährter Weise die vielfältigen wissenschaftlichen Arbeiten über das Werk, die Biografie und die Rezeption des Radebeuler Schriftstellers. Hans-Dieter Steinmetz stellt bisher unbekannte Briefe Mays vor. Im Teil der Werkanalysen beschäftigt sich Sebastian Susteck mit Mays frühen ‚Geographischen Predigten‘. Ekkehart Rotter befasst sich mit Mays skurriler Figur Sir David Lindsay. Der späten Schaffensphase widmet sich Martin Lowsky mit der Interpretation der Rede ‚Empor ins Reich der Edelmenschen‘. Hartmut Vollmer verfolgt eine erzähltheoretische Neubetrachtung des ‚Ich‘ in Mays Reiseerzählungen und Spätwerk. Volker Zotz inspiziert Mays Beziehung zum Buddhismus. Der rezeptionsorientierte Teil des Jahrbuchs beginnt mit Stefan Schmatz’ Porträt eines „unbekannten Gegners“ Karl Mays, des Gymnasialprofessors Alfred Kleinberg. Hartmut Wörner greift die May-Rezeption Adolf Hitlers auf und gelangt zu wichtigen neuen Erkenntnissen. Der problematischen Beurteilung Mays im Kontext einer aktuell lebhaft diskutierten ‚Political Correctness‘ nimmt sich Andreas Brenne an.

Inhaltsverzeichnis
- Hartmut Vollmer: Das einundfünfzigste Jahrbuch
- Hans-Dieter Steinmetz: »Ich reise übermorgen nach München …«. Unbekannte Briefe Karl Mays an Carl Muth
- Sebastian Susteck: Die Schönheit der Welt. Volksbildung und Wis­sen­schafts­po­pu­la­ri­sie­rung in Karl Mays ›Geo­gra­phi­schen Pre­dig­ten‹
- Ekkehart Rotter: Die Lindsay und der Lord. Neue Überlegungen zu Karl Mays Sir Lind­say
- Martin Lowsky: Karl Mays Wiener Rede ›Empor ins Reich der Edelmenschen‹ als poe­ti­sches Werk – mit Be­ob­ach­tun­gen zum The­ma »Ex­cel­si­or« in Theo­dor Fon­ta­nes ›Stech­lin‹
- Hartmut Vollmer: Durch das Leben in die Schrift. Karl Mays Entwicklungsreise des er­zäh­len­den Ich
- Volker Zotz: »Indem alles, was auf Erden lebt, in das Nirwana sinkt«. Karl May, der Budd­ha und die La­mas
- Stefan Schmatz: »Ein gerader Mensch, dem es darum zu tun war, eine sittlich ein­wand­freie Welt zu schaf­fen«. Al­fred Klein­berg, der un­be­kann­te Geg­ner Karl Mays
- Hartmut Wörner: Kunst, Politik und Architektur. Verbindungslinien zwischen Adolf Hit­ler und Karl May
- Andreas Brenne: Karl Mays Liebe zu den Indianern – oder: Was ist ›Political Cor­rect­ness‹?
- Helmut Schmiedt: Literaturbericht
- Michael Kunz: Medienbericht
- Gunnar Sperveslage: Allen Krisen zum Trotz. Das 51. Jahr der Karl-May-Ge­sell­schaft

Erschienen im Hansa Verlag, Husum



26. KMG-Kongress in München (Stand: 04.08.2022) (Meldung vom 28. Juli 2021)

Der 26. Kongress der KMG findet vom 06.10. bis 09.10.2022 im Amerikahaus München, Karolinenplatz 3, 80333 München statt.

Informationen zum Kongress:

Kongressprogramm (Stand: 04.08.2022)

Organisatorische Hinweise aus den N-KMG 212

Pressemitteilung zur Verleihung der Marah-Durimeh-Medaille im Rahmen des Kongresses

Zur Online-Anmeldung bzw. Download des Anmeldeformulars

Hotelkontingente

Lagepläne München

Eine Website von Münchner Karl-May-Freunden zum Kongress bietet Informationen zur Tagung und zum Thema »Karl May und München«:

www.karl-may-und-muenchen.de



Service Regional: Bereitstellung von Materialien für Ihre Karl-May-Veranstaltung (Meldung vom 07. Juni 2020)

Die Karl-May-Gesellschaft bietet Ihnen ab sofort einen Service Regional an. Wir untersützen Sie, wenn Sie eine regionale Veranstaltung planen und stellen Ihnen Materialien zur Verfügung. Die Anforderung erfolgt ganz unkompliziert über ein Formuler. Als Koordinator steht Lorenz Hunziker, Vorsitzender des Schweizer Karl May Freundeskreises, zur Verfügung.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.





 

Suche | Sitemap | Gästebuch | Kontakt | Impressum | Datenschutz