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Herzlich willkommen auf den Seiten der literarischen Karl-May-Gesellschaft e.V.! tagung2019_plakat

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-------> Schülerwettbewerb 'Karl May lebt' <-------


Informationen zum 25. Kongress der Karl-May-Gesellschaft in Mainz (03.-06.10.2019)



Letzte Nachrichten



Rezension: Karl-May-Hörspiel 'Babel und Bibel' von Peter Wayand (Meldung vom 12. September 2018)

Schattenspiel

Die in Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft Nr. 197, S. 62-64 erschienene Rezenion von Andreas Brenne zum Hörspiel "Babel und Bibel" ist nun als Podcast eingesprochen verfügbar:

Sie können sich die Rezension unter Soundcloud.com anhören.

Das Hörspiel ist auf YouTube und auf Soundcloud.com verfügbar.

Weitere Informationen zur Produktion in der Karl-May-Hörspiele-Datenbank.



26.09.2018: Lesung aus dem Briefwechsel zwischen Arno Schmidt und Hans Wollschläger (Meldung vom 11. September 2018)

Am Mittwoch, 26. September 2018, 18 Uhr Bericht und Lesung von Giesbert Damaschke, Bernd Rauschenbach und Joachim Kersten zum:

"Briefwechsel zwischen Arno Schmidt und Hans Wollschläger"

Ort: Dortmund
Veranstalter: Museum für Kunst und Kulturgeschichte

Eine einzigartige Korrespondenz beginnt im September 1957 zwischen Arno Schmidt und dem jungen Mitarbeiter des Karl-May-Verlags, Hans Wollschläger. Zu Beginn kreist der Briefwechsel, noch förmlich, um das Spätwerk Karl Mays und die umstrittenen Bearbeitungen der Texte durch den Verlag. Doch schon bald wird der Kontakt intensiver und persönlicher, der Ton freier. Wollschläger nimmt unter Arno Schmidts Briefpartnern eine Sonderstellung ein: Schmidt akzeptiert ihn als Kollegen und bemüht sich, ihn als Autor und Übersetzer zu fördern. Er vermittelt Aufträge und setzt sich nachdrücklich für seinen Roman Herzgewächse oder der Fall Adams ein. 1964 beginnen sie damit, das Gesamtwerk Edgar Allan Poes ins Deutsche zu übersetzen. Nicht in gemeinsamer Arbeit, aber in regelmäßigem Austausch über Autor und Werk. Erst als Schmidt sich in die Arbeit an Zettel?s Traum zurückzieht, wird der Kontakt spärlicher, bis Schmidt völlig verstummt. Giesbert Damaschke berichtet über seine Edition, Bernd Rauschenbach und Joachim Kersten lesen aus dem Briefwechsel.

Informationen zur Edition: https://www.suhrkamp.de

mehr Termine und Veranstaltungen rund um Karl May unter: http://www.karl-may-lebt.de



Neuerscheinung: Karl-May-Roman von Philipp Schwenke (Meldung vom 11. September 2018)

9783462051070Philipp Schwenke: Das Flimmern der Wahrheit über der Wüste. Ein Karl-May-Roman. Kiepenheuer&Witsch. Köln. 608 Seiten. Hardcover. ISBN 978-3-462-05107-0. Preis: 23,00€

Verlagstext
»Eine wunderbare Idee, ich will diesen Roman unbedingt lesen. Hoffentlich hält der Brexit niemanden ab, ihn ins Englische zu übersetzen.« Nick Hornby.
Jahrelang hat Karl May behauptet, er selbst sei Old Shatterhand: unbesiegbarer Abenteurer, bärenstarker Fährtenleser und Winnetous Blutsbruder. Hunderttausende Leser glauben ihm, obwohl er Sachsen praktisch nie verlassen hat. 1899 aber bricht er zum ersten Mal wirklich in den Orient auf.
Monatelang reist Karl – der angeblich 800 Sprachen spricht, alle Kontinente durchstreift hat und Gegner mit einem Fausthieb niederstreckt – mit dem Reiseführer in der Hand durch den Orient. Doch alles ist ihm eine Enttäuschung. Die Länder, die Sehenswürdigkeiten und am allermeisten der Mann, den auch er für Old Shatterhand gehalten hat: er selbst. Dann aber blasen die Zeitungen daheim zur Jagd auf ihn, und unterwegs muss Karl May plötzlich ein noch größerer Held werden als der, den er immer gegeben hat. Denn vielleicht kann er so noch seinen Ruf retten. Oder zumindest die Welt.
Philipp Schwenkes Roman ist eine irrwitzige Erzählung über Briefe aus dem Jenseits, Sexskandale und die Lügenpresse, über eine Goldader im Dschungel und Winnetous Haare. Die Geschichte von Karl Mays Orientreise 1899 beruht dabei auf Tatsachen. Und auf alternativen Tatsachen. Und auf Tatsachen, die auf jeden Fall wahrer sind als alles, was Karl May selbst je behauptet hat.

erschienen bei Kiepenheuer&Witsch

 

 



Heft Nr. 197 der Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft erschienen (Meldung vom 10. September 2018)

M197Inhaltsverzeichnis
- Helmut Schmiedt: Zum 70. Geburtstag von Johannes Zeilinger (S.1)
- Roy Dieckmann: Wie mit May die Marlitt in die Pampa kam. Über heimelig(e) Räume in Am Rio de la Plata (S.3)
- Rudi Schweikert: Matagorda, der östliche Colorado und sein "Raft". Der Scout und seine Fremdmaterialien (II) (S.14)
- Max Papenhausen: Anton Helmers und Karl Sternau - eine Vermutung (S.22)
- Malte Ristau: Karl der Preuße und Marschall Blücher. Wie der Schriftsteller May den Zeitgeist pflegte (S.25)
- Andreas Brenne: "Karl May als Erzieher". Zum Bildungspotential ›x-beliebiger‹ Topologien (S.40)
- Christoph Blau: Im Lande des "Duce". Ergänzende Feststellungen zu zwei italienischen Karl-May-Ausgaben (S.50)
- Gunnar Sperveslage: Ein Feuerwerk der anderen Art. Rezension zu "Karl Mays Inferno" (S.59)
- Andreas Brenne: Ein Beitrag zur Popkultur? Babel und Bibel in der Hörspiel-Fassung von Peter Wayand (S.62)

 

 



Neuerscheinung: Karl May. Die Orientfilme (Meldung vom 08. September 2018)

03077Michael Petzel: Karl May: Die Orientfilme: Der Schut - Durchs wilde Kurdistan - Im Reiche des silbernen Löwen. Film-Bildbuch. Hardcover. Karl-May-Verlag. 200 Seiten. ISBN: 978-3-7802-3077-5. Preis: 26,00€

Verlagstext
Den ganzen Zauber des Orients fangen die drei Karl-May-Filme "Der Schut", "Durchs wilde Kurdistan" und "Im Reiche des silbernen Löwen" ein. Dabei zeigt sich, dass Karl May durchaus nicht nur 'Winnetou und Old Shatterhand' ist. Viele Karl-May-Freunde schätzen seine Orient-Romane weitaus höher ein, weil die Fabulierkunst des Autors und sein Humor hier noch stärker zum Tragen kommt, ohne dass es auf Kosten der Spannung geht.
Die drei Filme waren in den 1960er Jahren Publikumsrenner in den bundesdeutschen Lichtspieltheatern. Die Hauptrolle in den vom Film-Tycoon Arthur Brauner produzierten Streifen spielte der US-Star Lex Barker, dessen 'Kara Ben Nemsi' gleichberechtigt neben seiner 'Old Shatterhand'-Darstellung steht. Seine Partner sind die kapriziöse Französin Marie Versini, bekannt geworden als Winnetous Schwester 'Nscho-tschi', und Ralf Wolter, der 'Sam Hawkens' der Winnetou-Filme, als Karas treuer Begleiter mit dem Bandwurm-Namen 'Hadschi Halef Omar Ben Hadschi Abul Abbas Ibn Hadschi Dawuhd al Gossarah'.
Für den heutigen Zuschauer ist es spannend zu beobachten, dass trotz der abenteuerlichen Handlung in allen drei Filmen die völkerverbindende und auf Toleranz zielende Gesinnung Karl Mays spürbar bleibt.
Der erste Filmbildband zu den Orientfilmen!
Mit 184 farbigen Abbildungen.

erschienen im Karl-May-Verlag

 



Ilja Richter: Vergesst Winnetou - Termine im Oktober (Meldung vom 01. September 2018)

iljarichterDer bekannte Schauspieler und Autor Ilja Richter tourt mit einem neuen Programm zu Karl Mays Leben: "Vergesst Winnetou"

Aktuelle Termine:
21. Oktober 2018: Berlin, Schlossparktheater
27. Oktober 2018: Basel, Häbse-Theater

Ankündigunsgtext:
Sicher kennen Sie Winnetou! Aber kennen Sie auch Karl May?
Wenn Ilja Richter das schräge Leben eines Karl May erzählt, wird das gerade bei ihm, mit ihm und durch ihn – kein „gerader“ Abend! Aber ein unterhaltsamer!
In 90 Minuten schildert er Mays Schicksalsweg: Vom Kleinkriminellen zum Bestseller-Autor. Hochstapler und Genie! Und mit 200 Millionen Auflage heute noch Deutschlands erfolgreichster Schriftsteller.
Aber: „Vergesst Winnetou“ bedeutet auch: DA WAR SO VIEL MEHR.

Weitere Informationen unter www.iljarichter.de




Informationen zum 25. Kongress der Karl-May-Gesellschaft in Mainz (03.-06.10.2019) (Meldung vom 19. August 2018)

25. Kongress der Karl-May-Gesellschaft tagung2019_plakat
in Mainz a. Rhein
Donnerstag, 03.10.2019 bis Sonntag, 06.10.2019


Tagungsort: Erbacher Hof, Grebenstr. 24-26, 55116 Mainz. Der Erbacher Hof liegt in zentraler Lage unweit des hohen Doms St. Martin zu Mainz, des Markplatzes und des Gutenberg-Museums in der Mainzer Altstadt.

Anmeldungen zum Kongress werden ab Ende Januar 2019 möglich sein.

Ab sofort sind Hotelbuchungen möglich. Informationen zur Hotelbuchung (PDF)



Rezension zu: Märchen und Visionen (Meldung vom 31. Juli 2018)

von Jürgen Seul

03088Im Karl-May-Verlag erschien Ende Juli 2018 eine Anthologie der besonderen Art: »Märchen und Visionen« – eine Zusammenstellung bild- und wortgewaltiger Texte mit gleichnishaften, teils visionären Motiven aus Karl Mays Alterswerk.

Herausgegeben wird die Textsammlung von Hartmut Wörner, der einen klangvollen Namen als Karl-May-Forscher wie auch als verdienstvoller Geschäftsführer der KMG genießt. Bereits im Vorjahr präsentierte Wörner mit »Das Ross der Himmelsphantasie« (Bamberg/Radebeul 2017) eine erste Anthologie aus dem Spätwerk, der nunmehr eine Edition folgt, die die Bedeutung des Märchens für Mays Gesamtwerk, aber vor allem für die symbolistischen Romane und Novellen der späten Jahre hervorhebt. Von der Bedeutung des Märchens zeugen u.a. Mays Ausführungen in seinem Vortrag Sitara, das Land der Menschheitsseele, ein orientalisches Märchen vom 8. Dezember 1909 in Augsburg. Hierauf wird nicht nur einleitend zum besseren Verständnis hingewiesen; vielmehr bildet das im Vortrag erstmals erzählte Märchen von Sitara (in der Fassung von Mein Leben und Streben) den Auftakt der Textsammlung.

Das Besondere an dieser neuen Anthologie nun ist der Dialog der May‘schen Texte mit der moderner Fotokunst à la Henri Cartier-Bresson des Fotografen, Publizisten und Übersetzers Timm Stütz, der mit seinen Aufnahmen die symbolistisch-märchenhaften Texte des Hakawati (Märchenerzählers) Karl May untermalt und auf diese Weise einen ganz neuen Blick auf den »letzten Großmystiker« ermöglicht. Timm Stütz ist der Großneffe von Adalbert Stütz, der seine Kenntnisse von den indianischen Mundarten als Lektor und Autor in der 1910er bis 1930er Jahren im Karl-May-Verlag eingebracht hatte. Timm Stütz trägt mit fast 40 Landschafts- und Personenaufnahmen aus der Zeit zwischen 1981 bis 2016, mit Motiven aus Österreich, Dresden, Peru, Krakau, Polen, Stettin, Südtirol, Vatikan, Katowice u.a. dazu bei, ein ästhetisch anspruchsvolles Märchenbuch für Erwachsene zu schaffen, das Mays Visionen und Weltsicht noch einmal ganz ungewohnt und inspirierend neu präsentiert.

Jedem der elf May’schen Texte sind einzelne Fotografien zugeordnet. So wird zum Beispiel die nächtliche Vision des Münedschi von dem Engel Ben Nur aus Am Jenseits geschildert und erfährt u.a. eine wunderbar-mystische Illustrierung durch eine – wie aus einer anderen Welt stammenden – Aufnahme vom Machu Picchu aus dem Jahr 2008.

Die Fotografien von Stütz stellen jedoch kein simples Beiwerk zu Mays Texten dar, sondern besitzen eine künstlerische Eigenständigkeit, die den Leser auf vielfältige Weise oftmals unerwartete Parallelen und Verbindungen entdecken lassen. Damit unterscheidet sich das Buch auch von der Publikation »Karl May. Die Jagdgründe der Phantasie. Foto-Inszenierungen von Thomas Range und Peter Krauskopf. Kolorierungen von Heike Wahnbeck« (Sonderheft der Karl-May-Gesellschaft Nr. 106/1995). Stütz’s Bilder stellen keine (künstlich) arrangierten Installationen dar. Ihre Querverbindungen zu May ergeben sich durch die Assoziationskraft und Phantasie des Spätwerklesers.

Mit »Märchen und Visionen« erhält der Karl-May-Freund ein empfehlenswertes Buch, das als Geschenk für Freunde und Bekannte geeignet ist, die man für May interessieren möchte.

Karl May: Märchen und Visionen. Mit Fotografien von Timm Stütz. Herausgegeben von Hartmut Wörner. Hardcover. Karl-May-Verlag. 192 Seiten. ISBN: 978-3-7802-3088-1. Preis: 20,00€

erschienen im Karl-May-Verlag

 

 

 



Karl May & Co. Nr. 153 (August 2018) erschienen (Meldung vom 29. Juli 2018)

bfeedeafa7Aus dem Inhalt:

Karl May — Leben und Werk
- Wolfgang Hermesmeier/Stefan Schmatz: „Jenseits der Felsengebirge“. Neu­es zu ei­ner be­kann­ten Buch­aus­ga­be
- Malte Ristau: Nicht einfach nur ein Grobian. Wie Karl der Preuße den „alten Des­sau­er“ zeit­geis­tig ver­klär­te
- Wolfgang Hermesmeier/Stefan Schmatz: Sonnenscheinchen und die christ­li­che Jung­frau. Un­be­kann­te May-Ab­dru­cke ent­deckt (XXVII)
- Stefan Schmatz: Die tschechischen Karl-May-Ausgaben. Teil 3: Die „große Se­rie“ des Ver­lags Tou­žims­ký und Mo­ra­vec (IV)

Karl May im Film
- Stefan von der Heiden: Drehorte, Kostüme, Emotionen … und ein Bär. Fi­na­le der „Gol­de­nen Ju­bi­lä­ums-Win­ne­tou-Fes­te“ in Bio­grad
- Claus Bernhardt: Shatterhand-Sohn auf dem Rio Pecos. Winnetou-Fest in Sta­ri­grad
- Henning Franke: 6 von 100 Jahren. Eine Betrachtung von Artur Brauners Karl-May-Film­pro­duk­tio­nen an­läss­lich sei­nes 100. Ge­burts­tags
- Stefan von der Heiden: Winne … who?. Die internationale Vermarktung der Karl-May-Fil­me (Teil 9) – Bel­gien

Bühne
- Jutta Laroche: Zum Ersten (1979), zum Zweiten (1985) und zum Drit­ten (2018): „Win­ne­tou II“ in Els­pe. Aller guten Dinge sind drei.
- Jutta Laroche: „Progressiv nach vorne sehen“. Premierengespräch mit El­spes In­ten­dant und Re­gis­seur Jo­chen Blu­dau
- Henning Franke: Die große Show am Berg. Effektvoll, aber nicht immer lo­gisch: „Die Fel­sen­burg“ im Bad-Se­ge­berg-Stil
- Michael Kunz: Ilja und der „Sachsen-Karl“. In den 70ern „Disco“, heute Karl May: Der Schau­spie­ler und frü­he­re Mo­de­ra­tor Il­ja Rich­ter tourt der­zeit mit dem Pro­gramm „Ver­gesst Win­ne­tou“ durch die Lan­de.
- Ulrich Neumann: Karl May vom Sockel geholt. Theater im Garten der Vil­la „Shat­ter­hand.“
- Ulrich Neumann: „Karl-May-Spiel als wertvolle Volksunterhaltung“. Teil 2: Karl-May-Spie­le Rat­hen 1939/?1940
- Volker Krischel: „Winnetou II“ ohne Old Shatterhand. Mörschied: Gelungene In­sze­nie­rung trotz er­neu­ten Aus­falls
- Ulrich Neumann: Kein bisschen staubig · „Tödlicher Staub“ in Bischofswer­da als sprit­zi­ges Ver­gnü­gen

Szene & Co.
- Henning Franke: „Man denkt sich immer so verrückte Sachen aus“ · La­ger­feu­er­ge­sprä­che (34): Hai­ner Plaul
- Michael Kunz: Kabinettstücke: Winnetou auf der Felsenbühne. Aus­stel­lun­gen in Ra­de­beul und Rat­hen

Das Heft ist zu beziehen über: Mescalero e.V.



Schülerwettbewerb 'Karl May lebt' (Meldung vom 27. Juli 2018)

Anlässlich ihres fünfzigjährigen Bestehens im Jahre 2019 richtet die Karl-May-Gesellschaft e.V. einen Wettbewerb "Karl May lebt" für Karl-May-Projekte im Schulunterricht aus, um insbesondere junge Leserinnen und Leser mit den Geschichten und Romanen dieses großen Erzählers wieder vertraut zu machen. Noch bis zum 31. Dezember 2018 können Projekte eingereicht werden.

Das Thema des Wettbewerbes stößt auf großes Interesse, wie dieser prominenten Hinweis des Bayerischen Kultusminsteriums zeigt: Schüler begegnen Winnetou und Old Shatterhand.

Weitere Informationen zum Schülerwettbewerb finden Sie hier.



Neuerscheinung: Märchen und Visionen (Meldung vom 26. Juli 2018)

03088Karl May: Märchen und Visionen. Mit Fotografien von Timm Stütz. Herausgegeben von Hartmut Wörner. Hardcover. Karl-May-Verlag. 192 Seiten. ISBN: 978-3-7802-3088-1. Preis: 20,00€

Verlagstext
Karl May, der von Arno Schmidt als "letzter deutscher Großmystiker" charakterisiert wurde, definierte sich in seiner späten, symbolischen Schaffensperiode als 'Märchenerzähler'. So finden sich in seinen weniger bekannten Spätwerken eine Fülle von teils gleichnishaften, teils visionären Geschichten. Eine Auswahl dieser bildhaften, wuchtigen Texte, deren Botschaft immer noch aktuell ist, tritt in "Märchen und Visionen" in einen künstlerischen Dialog mit modernen Fotografien von Timm Stütz.
Ein ungewöhnliches Buch, das Karl May in einem neuen Licht zeigt und bestens als Geschenk geeignet ist.

erschienen im Karl-May-Verlag

 

 



Winnetou. Erster Band, Sonderausgabe in silbernem Leinen (Meldung vom 09. Juli 2018)

60282Karl May: Winnetou. Erster Band. Hardcover. silbernes Ganzleinen, farbiges Deckelbild, Gold-, Schwarz- und Blindprägung, Landkarten auf Vorsatz. Preis: 49,00€

Verlagstext
Sonderausgabe zum Jubiläumsjahr 2018: Wir feiern "125 Jahre Winnetou". 1893 erschien erstmals die Winnetou-Trilogie in der Buchausgabe innerhalb der Gesammelten Reiseerzählungen beim Verlag F. E. Fehsenfeld in Freiburg.

Anmerkung:
In kleiner Auflage; solange Vorrat reicht! Nur über den Karl-May-Shop erhältlich!

erschienen im Karl-May-Verlag

 

 



Karl May & Co. - Sonderausgabe zu den Karl-May-Festspielen Elspe 1976-1986 (Meldung vom 07. Juli 2018)

kmcsoAus dem Inhalt:
- Jutta Laroche: Der französische Apache im Sauerland · Die ersten Pier­re-?Bri­ce-?Jah­re — El­spe 1976—?1980
- Henning Franke: »Ich wollte Western in Cinemascope gestal­ten« [In­ter­view mit Jo­chen Blu­dau]
- Michael Kunz: Das (erste) Loch nach Brice · Elsper Experimente 1981
- Michael Kunz: Kleine Epen · Von Szigeti zu Brice: 1982 ist eines der span­nends­ten Jah­re in der El­sper Fest­spiel­ge­schich­te
- Michael Kunz: »Eine Wahnsinnszeit« · Zu Besuch beim Elsper Urgestein Mei­nolf Pa­pe
- Nicolas Finke: Elspe zu Gast in … Ratingen [und] … Wien
- Jürgen Vad: Vom Ölprinzen bis zu Winnetous Tod · 1983—1986: Weitere Erfolgs­jahre für El­spe und Pier­re Bri­ce
- Elspe in der BRAVO
- Wildwest in Elspe

Aktualisierte und erweiterte Neuauflage, 140 Seiten, 17,95€. Die Sonderausgabe ist in einer regulären und in einer limitierten Sonderausgabe erschienen.

das Heft ist zu beziehen über: Mescalero e.V.



Reprint zum Sonderpreis: Winnetou IV (Meldung vom 06. Juli 2018)

Vom 1. Juli bis 30. September ist folgender Reprint der KMG zum Sonderpreis erhältlich:

Karl May: Winnetou Band IV. Herausgegeben von Dieter Sudhoff im Auftrag der Karl-May-Gesellschaft. 2. veränderte und erweiterte Auflage. Hamburg 1998. 313 Seiten.

Am 6. Oktober 1909 erschien im Unterhaltungsblatt zur »Augsburger Postzeitung« Lueginsland die erste Folge einer neuen Reiseerzählung Mays. 65 Folgen lang, bis zum 27. April 1910, konnten die Leser der Zeitung Winnetou, Band IV, verfolgen. Warum es zu einer Zusammenarbeit mit der Augsburger Postzeitung kam, wo doch die Zeitung 1902 entschieden vor May gewarnt hatte, wer die für die veränderte Stimmungslage verantwortlichen Personen waren, darüber informiert die Einführung von Dieter Sudhoff (wer die dort erwähnten Zeitungsartikel lesen möchte, dem sei das Buch von Jürgen Hillesheim und Ulrich Scheinhammer-Schmid empfohlen: Im Kampf für einen ›Vielgeschmähten‹. Die ›Augsburger Postzeitung‹ und Karl May – Eine Dokumentation. Materialien zum Werk Karl Mays Bd. 5).

Der Reprint enthält aber nicht nur die Erzählung, sondern auch einen Anhang mit Briefen (u. a. Briefwechsel mit Friedrich Ernst Fehsenfeld, Felix Krais und Hans Rost; mit einigen Faksimiles von Mays Briefen), den Anfang von Mays Manuskript, seine handschriftlichen Notizen, Faksimiles und Umschriften aus der im Nachlass aufgefundenen Mappe Winnetou und auf der letzten Seite eine Konkordanz zur Buchausgabe.

Im genannten Zeitraum kostet der Reprint 18,90 Euro (statt 38 Euro), zggl. Versandkosten.

Bestellungen bitte an Reiner Pütz: reprints@karl-may-gesellschaft.de



Karl May & Co. Nr. 152 (Juni 2018) erschienen (Meldung vom 06. Juli 2018)

kmc201802Aus dem Inhalt:

Karl May — Leben und Werk
- Florian Schleburg: Giolgèda padis hanün · Ein Nachahmer zweiter Ord­nung im herz­li­chen fa­den Kur­dis­tan
- Volker Krischel: Erst May machte Krüger zum Bei · Wie ein deutscher Migrant in Nord­af­ri­ka stran­de­te und li­te­ra­risch Kar­rie­re mach­te
- Stefan Schmatz: Die tschechischen Karl-May-Ausgaben · Teil 3: Die „gro­ße Se­rie“ des Ver­lags Tou­žims­ký und Mo­ra­vec
- Stefan Schmatz: Die schönsten Indianergeschichten · Burian-Illustrationen, will­kür­lich plat­ziert

Karl May im Film
- Michael Petzel: Völlig versteckt: Karl-May-Filme auf Westernroman-Covern
- Marc Hairapetian: Es musste nicht immer Old Shatterhand sein · Zum Tod des Schau­spie­lers Sieg­fried Rauch

Karl May auf der Bühne
- Ulrich Neumann: „Karl-May-Spiel als wertvolle Volksunterhaltung“ · Vor 80 Jah­ren: „Win­ne­tous he­ro­isches Le­ben und Ster­ben“ auf der Fel­sen­büh­ne Ra­then zwi­schen Wild-?West-?Ro­man­tik und Na­zi-?Pro­pa­gan­da · Teil 1: Karl-?May-?Spie­le Ra­then 1938
- Festspielsommer 2018
- Christine Hünseler: Mythos Blutsbrüder · Ein fotografischer Rückblick
- Cara Chalk: Vom Frieden der Menschenseelen · Jean-Marc Birkholz las in Ju­gend­hil­fe­ein­rich­tung
- Christine Hünseler/Michael Kunz: „Jetzt erst recht!“ · Matthias M. und Helmut Ur­ban im Ge­spräch

Szene & Sonstiges
- Hartmut Schmidt: Gemeinsamkeiten zwischen Pollmer, Jahrbüchern der KMG und ei­nem Wasch­pul­ver­pa­ket? · Bau­stei­ne zur Karl-?May-?Re­zep­tion in der DDR (VI)
- Petra Dahms: „Damals als ich Old Shatterhand war …“ · Gespräch mit dem Schau­spie­ler Ro­land Wich­mann
- Nicolas Finke: KMG-Akten vor und nach der Wende oder Das große Schwei­gen · Die Karl-?May-?Ge­sell­schaft im Fo­kus der Sta­si / Die Karl-?May-?Sze­ne und die Sta­si, Teil 5
- Rolf Dernen: Lustiges von und zu Karl May · Ausstellung in Ho­hen­stein-?Ernst­thal
- Christph Alexander Schmidberger: „Das Monument musste entmystifiziert wer­den“ · In­ter­view mit Claus Boes­ser-?Fer­ra­ri, der für sein neu­es Al­bum auf Bött­chers Pfa­den wan­del­te

das Heft ist zu beziehen über: Mescalero e.V.



Der Schweizer Karl May Freundeskreis ist online (Meldung vom 04. Juli 2018)

Der Schweizer Karl May Freundeskreis hat eine eigene Website erstellt. Unter karlmayfreundeskreis.ch kann man etwas über die News und Erinnerungen, die Lagerfeuer sowie die Geschichte des Freundeskreises erfahren.

Nach wie vor ist auch Elmar Elbs Homepage, in Erinnerung an seine Karl-May-Freunde Schweiz aktiv: karlmayfreunde-schweiz.eu

Der Sammler Peter Züllig stellt auf sammlerfreak.ch ebenfalls weiterhin News zu und um Karl May zusammen.



Sonderausstellung in Dortmund: 'Cowboy und Indianer – Made in Germany' (Meldung vom 18. Juni 2018)

Vom 25. Juni bis 21. Oktober zeigt das Museum für Kunst und Kulturgeschichte in Dortmund die Ausstellung „Cowboy und Indianer – Made in Germany“

Seit der Deutschland-Tournee von Buffalo Bills Wild West-Show 1890/91 sind die Bilder von Cowboys und Indianern in der Alltagskultur verankert wie in kaum einem anderen Land. Ob Kaiserreich, Weimarer Republik oder Nationalsozialismus – stets boten sie Projektionsfläche. Während in den 1960er Jahren im Westen der Franzose Pierre Brice für das Gute ritt, war es im Osten der Serbe Gojko Mitic, der in den Filmen der DEFA als Häuptling das „Wolfsgesetz des Kapitalismus“ abwehrte. Während im Westen „Western-Clubs“ auch im Zeichen der deutsch-amerikanischen Freundschaft boomten, waren es im Osten Vereine für „Indianistik“, die Flucht aus dem Alltag des SED-Regimes boten. Der gesamtdeutsche Erfolg der Parodie „Der Schuh des Manitu“ im Jahr 2001 war vorgezeichnet.
Die Ausstellung spürt den deutschen Vorstellungen von „Rothäuten“ und „Bleichgesichtern“ nach. Über 300 Objekte, Film- und Audio-Stationen, Prärielandschaft, Tipi-Dorf und Westernstadt-Szenerie richten sich an kleine wie große Wild-West-Fans.

weitere Informationen unter: http://mkk.dortmund.de



Karl May in Leipzig Nr. 113 (Juni 2018) erschienen (Meldung vom 17. Juni 2018)

kml113Aus dem Inhalt:
- Hartmut Schmidt: Karl May und „Der Gute Kamerad“
- Martin Schulz: „Ich bitte dringend, Herr Redacteur, von dieser Rich­tig­stel­lung in Ih­rem Blat­te No­tiz zu neh­men“. Karl May schreibt nach Bo­zen
- Uwe Lehmann: Gemahlin, literarische Figur, Nachlasswaltering: Das Herz­le, eine Frau für al­le Fäl­le
- Klara May: Erinnerung
- Martin Schulz: Ein Tiroler Original
- Tobias Weskamp: Old Sherlock: Mit Deerstalker und Henrystutzen auf Fähr­ten­su­che - Schluss -
- Jenny Florstedt / Martin Schulz: Der falsche May. Nummer Zwölf. Der be­red­te Eng­län­der
- Sven-R. Schulz: Über Alexandre Dumas, Karl May oder andere „bö­se“ Pla­gia­to­ren
- Martin Schulz: Verhexte Ziegen – auch in Hohenstein-Ernstthal
- Joachim Schneider: „Stehaufmännchen Winnetou“. Jenny Florstedt in­for­mier­te im Fe­bru­ar über Fort­set­zer und Fort­set­zun­gen.
- Joachim Schneider: Traditionstreffen. Zur Buchmesse trafen sich Karl-?May-?Haus, Karl-?May-?Ver­lag und Freun­des­kreis
- Joachim Schneider: Robert Kraft und der Münchmeyer-Verlag. Thomas Braatz sprach am 12. April in der Stad­tbi­blio­thek über die Ge­schich­te des Münch­mey­er-?Ver­lags
- Das Geheimniß des Indianers. Nach Mitteilungen eines deutsch-?ame­ri­ka­ni­schen Arz­tes. Teil III

das Heft ist zu beziehen über: Freundeskreis Karl May Leipzig e.V.



Heft Nr. 196 der Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft erschienen (Meldung vom 15. Juni 2018)

M196Inhaltsverzeichnis
- Rainer Jeglin: In eigener Sache
- Rudi Schweikert: May bedient sich bei Meyer (Weltreisender). Der Scout und sei­ne Fremd­ma­te­ria­li­en (I)
- Hartmut Wörner: Die Geschwister von Stauffen oder Der Künstler auf dem Weg zwi­schen Glück und Un­glück
- Karl Ammann: Karl May und die arabische Schrift
- Aufgelesen … - … aus der Zeit­schrift ›Immergrün‹ von 1898
- Laura Thüring: Poetik der Grenzerfahrung. Zum Phantastischen in Karl Mays Ro­man Ar­di­stan und Dschin­ni­stan im Ho­ri­zont des Ex­pres­sio­nis­mus
- Eckehard Koch/Gerd Hardacker: Das Thema Blutsbrüderschaft bei Karl May. Neue Er­kennt­nis­se und Er­gän­zun­gen zu un­se­rem Jahr­buch-Bei­trag 2016
- Gunnar Sperveslage: Im Schatten von Karl May. Eine Rezension zum Be­gleit­band des 1. Ro­bert-Kraft-Sym­po­si­ums

 

 



Der Beobachter an der Elbe Nr. 30 (Meldung vom 18. Mai 2018)

beobachter30

Ausgabe Nr. 30 des Magazins aus dem Karl-May-Museum Radebeul ist erschienen. Themenschwerpunkt ist das 80-jährige Jubiläum der Karl-May-Aufführungen auf der Felsenbühne Rathen

Aus dem Inhalt:
René Grießbach: 80 Jahre ›Karl May‹ auf der Felsenbühne Rathen
Petra Grubitzsch: Interview mit Jürgen Haase
Petra Grubitzsch: Interview mit Herbert Graedtke
Eckehard Koch: Indianer als Freunde und Verbündete der Weißen X!
Wir über uns: Museumsreport
Beate Störzel: Förderverein Karl-May-Museum
Hasso Segschneider: Lukullische Feder – Red Snapper Filet vom Grill
Redaktion: Allerlei

weitere Informationen unter www.karl-may-museum.de

 



Neuer HKA-Band IV.10 'Im Lande des Mahdi II' erschienen (Meldung vom 04. Mai 2018)

mahdi2Als Band IV.10 der Historisch-kritischen Ausgabe der Werke Karl Mays ist "Im Lande des Mahdi II" erschienen.

Mit dem Band „Im Lande des Mahdi II“ (KMW IV.10) wird die Mahdi-Trilogie Karl Mays, deren erster Band (KMW IV.9) 2014 im Rahmen der Historisch-kritischen Ausgabe erschienen ist, fortgesetzt.
Der Band weist sämtliche Varianten zur Zeitschriften-Erstfassung des Werkes, dem ersten Teil der im „Deutschen Hausschatz“ erschienenen Reiseerzählung „Im Sudan“, nach und dokumentiert detailliert den Textbefund aller zu Mays Lebzeiten erschienenen Ausgaben des Werks. Ein Anhang stellt die titelgebende Gestalt des historischen Mahdi und die von ihm begründeten Bewegung vor.

Herausgeber dieses Bandes: Dr. Johannes Zeilinger, Bearbeiter: Dr. Ralf Gehrke

erschienen im Karl-May-Verlag

beziehbar über den Museumsshop des Karl-May-Museums Radebeul



Saisonstart: Erlebnisrundgänge mit Karl-May-Museum in Radebeul (Meldung vom 17. März 2018)

Am Samstag, 7. April und Sonntag, 8. April 2018 ist es wieder so weit. Bis zum 28. Oktober finden im Karl-May-Museum Radebeul jeden Samstag und Sonntag jeweils um 11 Uhr die Erlebnisrundgänge mit Karl May „Damals, als ich Old Shatterhand war …“

Karl May höchstpersönlich führt seine kleinen und großen Gäste in der Kluft von „Old Shatterhand“ durch sein einzigartiges Museum. Freuen Sie sich auf spannende Abenteuergeschichten aus dem Wilden Westen, die drei berühmtesten Gewehre der Welt und eine Kostprobe von Mays „Indianisch“-Kenntnissen.



-------> Schülerwettbewerb 'Karl May lebt' <------- (Meldung vom 04. März 2018)

Aus Anlass ihres fünfzigjährigen Bestehens im Jahre 2019 richtet die Karl-May-Gesellschaft e.V. einen Wettbewerb "Karl May lebt" für Karl-May-Projekte im Schulunterricht aus.

Ziel des Schülerwettbewerbs ist es, gerade heute junge Leserinnen und Leser mit den Geschichten und Romanen dieses großen Erzählers wieder vertraut zu machen, um so das vielschichtige und bedeutende Werk Karl Mays auch bei künftigen Generationen zu verankern.

Download Ausschreibungstext (PDF)

Download Handreichung für Lehrer (PDF)



Jahrbuch der Karl-May-Gesellschaft 2017 erschienen (Meldung vom 23. Oktober 2017)

JbKMG2017

Das Jahrbuch 2017 ist soeben erschienen und wird ab dieser Woche an die Mitglieder und Abonnenten ausgeliefert. Der Band ist 431 Seiten stark und enthält wieder vielfältige und vielversprechende Beiträge. Leser des Jahrbuches, sind herzlich eingeladen, Bewertungen und Kritiken zum Jahrbuch oder auch zu einzelnen Beiträgen zur Veröffentlichung hier auf dem Blog einzureichen. Senden Sie Ihre Texte bitte an: gunnar.sperveslage[@]karl-may-gesellschaft.de

Ankündigungstext:
Das 47. Jahrbuch dokumentiert erneut die überaus produktive wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Leben, Werk und Wirkung Karl Mays. Eröffnet wird der Band von Überlegungen zu einem neu entdeckten Brief Mays an den Historiker Karl Lamprecht. Es folgen u. a. eine biografische Erforschung von Mays rätselhaftem Großvater väterlicherseits und dessen Spuren im Werk des Autors, eine Untersuchung des lange Zeit verschollenen Erzählfragments „Der verlorene Sohn“ sowie eine Quellenstudie zum geografischen Namen „Befour“. Ferner werden Mays Umgang mit authentisch-wissenschaftlichen Quellen in „Waldröschen“ und „Winnetou II“, die dichterische Verarbeitung seiner Orientreise in der Lyrik- und Aphorismensammlung „Himmelsgedanken“ und seine Schrift „Frau Pollmer, eine psychologische Studie“ in den Fokus genommen. Ein Vergleich Mays mit Dante Alighieri zeigt, dass die „Göttliche Komödie“ Details von Mays symbolischem Spätwerk vorwegnimmt. Ein Literatur- und Medienbericht sowie die Aktivitäten der Karl-May-Gesellschaft komplettieren das Jahrbuch.

Inhaltsverzeichnis
- Hartmut Vollmer: Das siebenundvierzigste Jahrbuch
- Hartmut Vollmer: »Ich habe das herzliche Bedürfniß, Ihnen die Hand drü­cken zu dür­fen …«. Über­le­gun­gen zu ei­nem neu ent­deck­ten Brief Karl Mays an den His­to­ri­ker Karl Lamp­recht
- Klaus Eggers: Napoleon und Oberförster. Auf der Spur des bio­lo­gi­schen Groß­va­ters
- Christoph F. Lorenz: Die Rückkehr in die Heimat. Karl Mays frü­hes Ma­nu­skript-?Frag­ment ›Der ver­lo­re­ne Sohn‹ als In­spi­ra­tion und Mo­tiv­quel­le
- Rudi Schweikert: »Da fand ich das Wort Befour«. Zur Herkunft der Na­mens­form ›Be­four‹ für Karl Mays frü­hen Sehn­suchts­ort und ei­ni­ges zu ih­rem Kon­text
- Eckehard Koch / Gerd Hardacker: »Winnetou liebt Juarez …«. Indianer und Deut­sche in Karl Mays Ro­ma­nen um Be­ni­to Juá­rez und Kai­ser Ma­xi­mi­li­an von Me­xi­ko
- Sophia Wege: Der Leser hat immer Recht. Karl Mays Evolutionäre Ästhetik
- Ulf Abraham: Karl May als Erzähler · Semantische Felder und Textmuster in ›»Weih­nacht«!‹
- Hartmut Wörner: Zwischen Depression und Aufbruch. Karl Mays Ori­ent­rei­se und sein Ge­dicht­band ›Him­mels­ge­dan­ken‹
- Stefan Schawe: Frau Pollmer, die Femme fatale. Ein Mythos als Mittel der Ver­gan­gen­heits­be­wäl­ti­gung in Karl Mays ›psy­cho­lo­gi­scher Stu­die‹
- Peter Hofmann: Der Streit um das wahre Bild. Karl Mays ›Winnetou IV‹ als Ido­la­trie­dis­kurs
- Hermann Wohlgschaft: Ein ›undogmatisches Christentum‹ oder Wie ›christ­lich‹ dachte Karl May?
- Karl May: Mein Glaubensbekenntnis
- Florian Schleburg: Ich-Erzähler, Sünder, Visionäre. Karl May und … Dan­te Ali­ghie­ri
- Helmut Schmiedt: Literaturbericht
- Henning Franke: Medienbericht
- Joachim Biermann: Im Banne der 1960er Jahre. Die Karl-May-Ge­sell­schaft 2016

Erschienen im Hansa Verlag, Husum





 

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