2008

Archiv, Neuerscheinungen

»Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft« Nr.158 erschienen

Soeben an die Mitglieder der Karl-May-Gesellschaft ausgeliefert wurde die Nummer 158 der „Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft“. Das im 40. Jahrgang vierteljährlich erscheinende literaturwissenschaftliche Periodikum bringt in der neusten Ausgabe unter dem Titel „Meine Sehnsucht ist das Licht“ den ersten Teil der Anmerkungen von Michael Kranzler zu den Glaubensgemeinschaften der Yezidi und der „Lichtverlöscher“, die Karl May in „Durch die Wüste“ und „Durchs wilde Kurdistan“ beschreibt. Rudi Schweikert untersucht, wie weit Friedrich Bodenstedts „Tausend und Ein Tag im Orient“ eine Quelle für Karl Mays Erzählung „Der Brodnik“ ist. Aus dem letzten Heft fortgesetzt werden Manfred Raubs „Kleine Waffenkunde“, Saskia Akkermanns und Dominique Schönsiegels Untersuchung des Films „Winnetou I“ „Von ‚apple Indians‘ und ‚guten Deutschen‘“ und Joachim Biermanns Dokumentation der Leserbriefantworten in der Knabenzeitschrift „Der Gute Kamerad“, die sich auf Mays Erzählung „Der schwarze Mustang“ beziehen. Martin Lowskys Gedanken zu dieser Erzählung als „Ende von Karl Mays Wildem Westen“ reagieren auf die Neuerscheinung des „Mustangs“ im Rahmen der historisch-kritischen Ausgabe. Eine Assoziation über Karl May und D.H. Lawrence, eine Kindheitserinnerung von Walter von Molo und eine Rezension des im Karl-May-Verlag (KMV) erschienenen Briefwechsels zwischen May und seinem Verleger Fehsenfeld ergänzen die längeren Beiträge.

Archiv, Nachrichten

Vorstandssitzung in Göttingen

Am 22. und 23. November 2008 fand in Göttingen eine erweiterte Vorstandssitzung der Karl-May-Gesellschaft statt. Da über eine grafische Überarbeitung der KMG-Medien diskutiert werden sollte, hatte der Vorsitzende Johannes Zeilinger den Redakteur der „KMG-Nachrichten“ Frank Werder und den Beauftragten für Öffentlichkeitsarbeit Peter Krauskopf dazu geladen.

Im Vorfeld der Vorstandssitzung war der Grafiker Torsten Greis beauftragt worden, ein neues Logo für die KMG zu entwickeln. Er hatte zehn verschiedene Vorschläge eingereicht, von denen einer favorisiert wurde, der allerdings noch einmal präzisiert werden muss. Es wurde beschlossen, Torsten Greis zu beauftragen, ein neues Grund-Layout für die „Mitteilungen“ und die „KMG-Nachrichten“ zu entwerfen. Dieser Relaunch soll den Medien der KMG eine moderne Corporate Identity geben, die auf dem aktuellen Stand des Kommunikations-Designs ist und die die wissenschaftliche Arbeit der KMG in ihrer anspruchsvollen Wertigkeit spannend präsentiert.

Dazu gehört auch die Überarbeitung der Internetseite, die der neuen grafischen Corporate Identity angeglichen werden soll. Die umfangreiche und einzigartige Dokumentation von May-Texten und Sekundärliteratur, die von Ralf Schönbach und Frank Starrost geleistet wird, bleibt dabei selbstverständlich unangetastet und wird auch zukünftig regelmäßig ergänzt. Erweitert werden soll die Internetseite um eine zeitgemäße Darstellung der Karl-May-Gesellschaft, die der großen öffentlichen Wirkung, die im Internet erreicht werden kann, gerecht wird. Auf der Vorstandssitzung wurde deutlich, dass die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Karl May so rege ist wie eh und je. Mit der Herausgabe des „Schwarzen Mustangs“ im Rahmen der historisch-kritischen Ausgabe (HKA) ist ein wichtiger Schritt für den Erhalt der Reihe gelungen, als nächster Band wird „Der Oelprinz“ erscheinen, für den die editorischen Arbeiten abgeschlossen sind.

Der geschäftsführende Herausgeber des Jahrbuches 2009 Hartmut Vollmer konnte berichten, dass neben Beiträgen aus den verschiedensten Bereichen auch bisher unbekannte May-Texte veröffentlicht werden können. Auch für die nächsten Ausgaben der „Mitteilungen“ liegen genügend Beiträge vor, so die Redakteure Joachim Biermann und Gudrun Keindorf.

Das Vortragsprogramm für den nächsten KMG-Kongress, der vom 2. bis 4. Oktober 2009 in Marburg sattfinden wird, rundet sich, so Helmut Schmiedt, ebenfalls. Auf der Mitgliederversammlung werden einige Satzungsänderungen zu beschließen sein, so Geschäftsführer Hans Grunert. Sie sind notwendig, um die Satzung steuer- und vereinsrechtlichen Neuerungen anzupassen. Zudem soll dem Wunsch vieler Mitglieder, den Punkt „Öffentlichkeitsarbeit“ in der Satzung zu verankern, in angemessener Form entsprochen werden. Kongress-Programm und Satzungsänderungs-Vorschläge gehen den Mitgliedern rechtzeitig zu.

Als eine Maßnahme der Öffentlichkeitsarbeit wird angestrebt, auf der Leipziger Buchmesse im März 2009 am Stand der „Arbeitsgemeinschaft Literarischer Gesellschaften“ (ALG) die KMG und ihre Publikationen mit einer Presseveranstaltung zu präsentieren. Im Mittelpunkt wird da sicherlich der bis dahin erschienene HKA-Band „Der Oelprinz“ stehen.

Die nächste Vorstandsitzung findet im Rahmen der Tagung des Mitarbeiterkreises Ende März 2009 in Ahrweiler statt.

Archiv, Neuerscheinungen

Jahrbuch der Karl-May-Gesellschaft 2008 erschienen

 

In diesen Tagen wird das neue Jahrbuch der Karl-May-Gesellschaft an die Mitglieder der KMG ausgeliefert. Es dokumentiert sieben Vorträge, die auf dem Berliner KMG-Kongress 2007 gehalten wurden, ergänzt durch drei weitere exklusive Arbeiten. „Auch dieses Jahrbuch der Karl-May-Gesellschaft zeigt, wie viel Bewegung in der analytischen Beschäftigung mit Karl May steckt und dass sie sich in einem kulturell und literarisch sehr offenen Raum vollzieht“, heißt es im Klappentext.

Nichtmitglieder können das Jahrbuch über jede Buchhandlung beziehen.

Jahrbuch der Karl-May-Gesellschaft 2008. Herausgegeben von Claus Roxin, Helmut Schmiedt, Hartmut Vollmer und Johannes Zeilinger. 309 Seiten. Hansa Verlag Husum 2008, ISBN 978-3-920421-97-1

Archiv, Neuerscheinungen

Neues Sonderheft erschienen

 

Soeben ist erschienen:

Karl May. Imaginäre Reisen.

Die Ausstellung des Deutschen Historischen Museums im Spiegel der Presse.

Hrsg. von Johannes Zeilinger.

Sonderheft der Karl-May-Gesellschaft 138/2008

86 Seiten, 4,- EUR (zzgl. Versandkosten – innerhalb D -0,90 EUR)

Bestellungen (auch von Nichtmitgliedern) über die zentrale Bestelladresse der KMG.

Archiv, Veranstaltungen

Goethe und Karl May

Vortrag des stellv. Vorsitzenden der KMG

Am 22. Oktober 2008 um 20 Uhr hält Prof. Helmut Schmiedt einen Vortrag „Goethe und Karl May“ in der Universität Köln, Hörsaal XII. Veranstalter ist die Kölner Goethe-Gesellschaft.

Archiv, Neuerscheinungen

»Der schwarze Mustang« erschienen

Auslieferung des HKA-Bandes beginnt

Am 1. August kann die Auslieferung von Band III.7 „Der schwarze Mustang“ der historisch-kritischen Ausgabe von Karl Mays Werken beginnen.

„Der schwarze Mustang“ ist das erste Resultat der Zusammenarbeit von Karl-May-Gesellschaft, Karl-May-Verlag und Karl-May-Stiftung zur Fortführung der historisch-kritischen Ausgabe. Herausgegeben wurde der Band von Joachim Biermann und Ruprecht Gammler. Neben der Titelerzählung enthält er noch weitere Beiträge, die Karl May für die Knabenzeitschrift „Der gute Kamerad“ z.T. unter dem Namen seiner komischen Figur Hobble-Frank verfasst hat. Darunter befindet sich u.a. ein neu entdeckter Brief eines Bediensteten des Hobble-Frank mit dem Namen Mardin Appelboom.

„Der schwarze Mustang“ und weitere Bände der historisch-kritischen Ausgabe können auf dieser Seite unter „Einführendes“, Link „Historisch-kritische Ausgabe“, direkt unter www.karl-mays-werke.de oder www.tradingpost.de bestellt werden.

Archiv, Nachrichten

Homepage der Karl-May-Gesellschaft ist umgezogen

Die Homepage der Karl-May-Gesellschaft musste auf einen eigenen Webspace umziehen, der wie gewohnt unter http://www.karl-may-gesellschaft.de zu erreichen ist. Die Sekundär-Adresse karlmay.leo.org für den alten Webspace wird in Kürze nicht mehr erreichbar sein.

Wir glauben, alle Daten überführt zu haben. Sollten dennoch Unregelmäßigkeiten auffallen, bitten wir um eine Mail an webmaster@karl-may-gesellschaft.de.

Ralf Schönbach und Frank Starrost

Archiv, Nachrichten

»Winnetou I« im Schulunterricht

Material für Lehrer zusammengestellt

Auf einer Internetseite der Karl-May-Gesellschaft hat Ralf Schönbach umfangreiches Material zur Behandlung von „Winnetou I“ im Schulunterricht gesammelt. Karl Mays populärste Reiseerzählung in der Schule durchzunehmen wird besonders leicht gemacht, weil eine preiswerte Schulausgabe in einer authentischen Textfassung vorliegt: Karl May: „Winnetou I“. Hamburger Lesehefte Verlag, Husum 2007. [=Hamburger Lesehefte Nr.217. ISBN: 978-3-87291-216-9]

Karl Mays „Winnetou I“ im Schulunterricht

Archiv, Nachrichten

Neuerscheinungen in der HKA

Der neue, überarbeitete Editionsplan der historisch-kritischen Ausgabe von Karl Mays Werken (HKA) ist ab sofort im Rahmen der Internetseite der Karl-May-Stiftung unter http://www.karl-mays-werke.de/ abrufbar.

Nachdem Hermann Wiedenroth im letzten Jahr als Herausgeber der HKA ausgeschieden war, hat die Karl-May-Gesellschaft die editorische Betreuung der Ausgabe übernommen. Für Juli ist das Erscheinen der Jugenderzählung „Der Schwarze Mustang“ angekündigt.

Die Herstellung der aufwendig gestalteten Bücher hat der Karl-May-Verlag übernommen, den Vertrieb die Karl-May-Stiftung.

Archiv, Nachrichten

Mitteilungen 156 erschienen

 

Am Montag, den 2.6.2008, ist Heft 156 der „Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft“ erschienen. Das Titelbild bezieht sich auf einen Beitrag über Karl-May-Erwähnungen in den Leserbriefspalten der Jugendzeitschrift „Der Gute Kamerad“, die Joachim Biermann für die Herausgabe der historisch-kritischen Ausgabe der Erzählung „Der schwarze Mustang“ untersucht hat. Es zeigt ein „Denkmal für Old Shatterhand. Wettbewerbsbeitrag in Gips für die Weihnachts-Preiskonkurrenz im 7. Jahrgang der Zeitschrift ‚Der Gute Kamerad’ (1892/93) von Fritz Behn aus Leipzig“. Zahlreiche weitere Beiträge der Mitteilungen widmen sich verschiedenen Aspekten von Karl Mays Werk und Biographie. Mitglieder der Karl-May-Gesellschaft erhalten das Heft in diesen Tagen mit der Post.

Nach oben scrollen