Der Band IV.5 der Historisch-kritischen Ausgabe Durch das Land der Skipetaren konnte Ende letzten Jahres ausgeliefert werden und ist Januar 2026 in den freien Verkauf gegangen. Mittlerweile ist auch der letzte Band des Orientromans Der Schut (KMW IV.6) so weit gediehen, dass er im April 2026 ausgeliefert werden kann – diesmal wieder an alle Subskribenten, auch diejenigen, die auf die zweiten Auflagen der Bände 1–5 des Orientromans verzichtet haben. Damit liegt nach über 40 Jahren Karl Mays großer Orientroman auch in der HKA vollständig vor.
Für die zweite Jahreshälfte 2026 ist ein weiterer Band der HKA vorgesehen, und auch für die folgenden Jahre gehen wir davon aus, jeweils zwei Bände pro Jahr herausbringen zu können. Die beiden nächsten Bände werden, wenn alles nach Plan verläuft, Im Lande des Mahdi III (KMW IV.11) und Pandur und Grenadier (KMW I.6) sein.
bei der Auslieferung des Jahrbuchs 2025 ist von Verlagsseite ein Fehler unterlaufen, der dazu geführt hat, dass manche Mitglieder gar keines, andere dagegen überzählige Jahrbücher erhalten haben. Sollten Sie davon betroffen sein, finden Sie weitere Informationen und eine E-Mail-Adresse, an die Sie sich wenden können, im Mitgliederportal.
Der neueste HKA-Band Durch das Land der Skipetaren (KMW IV.5) konnte zu unserer großen Zufriedenheit noch 2025 fertiggestellt werden und ist noch im Dezember 2025 an alle Subskribenten ausgeliefert worden. Der allgemeine Verkauf beginnt dann jetzt im Januar 2026 im Online-Shop des Karl-May-Museums.
Auch der nachfolgende und von vielen lang erwartete Abschlussband des Orientzyklus Der Schut (IV.6) ist auf gutem Wege, so dass ich davon ausgehe, dass er noch in der ersten Jahreshälfte 2026 zur Auslieferung kommen wird. Diesen Band werden im Rahmen der Subskription auch wieder alle Abonnenten erhalten, auch diejenigen, die die Zweiauflagen der ersten fünf Bände dieses Zyklus nicht bekommen wollten. Es hat damit ungewöhnlich lange gedauert, bis dieser Orient-Sechsteiler im Rahmen unserer Ausgabe vollständig erschienen ist; viele Widrigkeiten und unerwartete Schwierigkeiten haben dazu beigetragen.
Bezüglich der Trilogie Im Lande des Mahdi (KMW IV.9–11) kann ich hingegen die erfreuliche Mitteilung machen, dass Band III nunmehr dem Abschluss entgegengeht. Wenn nichts dazwischen kommt, sollte der Band Ende 2026 oder spätestens in der ersten Jahreshälfte 2027 ausgeliefert werden können. Des Weiteren ist wieder ein Band aus der Abteilung I geplant, der wohl 2027 den Abonnenten wird zugehen können, nämlich Pandur und Grenadier (KMW I.6), der Band, der Karl Mays Dessauer-Erzählungen enthalten wird. In meinem letzten Bericht hatte ich darauf hingewiesen, dass uns für zwei dieser Erzählungen noch nicht der komplette Originaltext vorlag, und um Mithilfe gebeten. Hinsichtlich einer dieser Geschichten – Pandur und Grenadier – kann ich einen Erfolg dieser Suche vermelden; mithilfe eines KMG-Mitglieds konnten wir, wenn auch auf Umwegen, die fehlenden Textteile jetzt im Original in den Band integrieren. Leider sind wir weiter auf der Suche nach dem vollständigen Abdruck von Ein Fürst-Marschall als Bäcker in der Beilage ›Für den Feierabend‹ der Zeitschrift ›Deutsche Gewerbeschau‹ (4. Jahrgang 1882). Falls die Suche erfolglos bleiben sollte, wird der Dessauer-Band allerdings auch ohne den vollständigen Originaltext dieser Erzählung erscheinen.
Mit dem 5. Band von Karl Mays Orientzyklus ist nunmehr im Rahmen der Historisch-kritischen Ausgabe die Reihe der Zweitauflagen der ersten Bände dieser vor fast 40 Jahren begonnenen Reihe abgeschlossen. Auch in diesem Fall wurde der Text nicht nur noch einmal kritisch durchgesehen, sondern der Band um einen ausführlichen editorischen Bericht erweitert, wobei einige neue Erkenntnisse bezüglich der Entstehung des ursprünglichen Manuskripts der Zeitschriftenfassung mitgeteilt werden können.
Der editorische Bericht enthält neben der Editionsgeschichte des Bandes die Bibliografie aller zu Mays Lebzeiten erschienenen Ausgaben und Auflagen, die Darstellung der Textgeschichte und auch wieder ein detailliertes Variantenverzeichnis. Ein besonderes Augenmerk wurde auf die von May recht häufig verwendete Konstellation gelegt, die den Ich-Erzähler als Angeklagten vor Gericht zeigt.
Herausgeber: Joachim Biermann
Bearbeiter: Gunnar Sperveslage, unter Mitwirkung von Manfred Mertiens
Erscheinungsjahr: 2025
557 Seiten, Halbleinen-Band mit Lesebändchen, Graphitschnitt, Buntpapierbezug und Silberprägung
Florian Schleburg: Rechenschaftsbericht des Vorsitzenden, vorgetragen in der Mitgliederversammlung am 4. Oktober 2025
Hartmut Wörner Karl May und ›Die schöne Literatur‹
Christoph Blau Noch einmal Franz Weigl und Gegen den Schund. Eine Ergänzung zum KMG-Sonderheft Nr. 155
René Grießbach: … aber der Inhalt ist für mich von Wert. Zu Karl Mays Gedichten im Allgemeinen und Heimkehr im Besonderen
Stefan Schmatz: Die Liebe des Ulanen in der ›New-Yorker Staats-Zeitung‹. Ein in mehrfacher Hinsicht besonderer Karl-May-Abdruck während des Ersten Weltkriegs (Teil 1)
Stefan Schmatz: Historisch-kritische Karl-May-Ausgabe im Halbleder? Ein merkwürdiges Fundstück
… Aufgelesen … aus einer amerikanischen Zeitung von 1944
Hans-Ulrich Danner: Clemens Mayers ›Die Projektoren‹ – ein Buch für Karl-May-Fans