6. Oktober 2020

Archiv, Nachrichten

Neues aus Radebeul

Am Samstag, 10. Oktober, findet in Radebeul die nächste zukunftsweisende Sitzung statt. Dann tagt das Kuratorium der Karl-May-Stiftung ein weiteres Mal. Es geht unter andrem darum, das Kuratorium durch die Nachwahl geeigneter Kandidaten neu aufzustellen, um so gut gerüstet die kommenden Aufgaben anzugehen. Der im Juni neugewählte Stiftungsvorstand arbeitet bereits mit Hochdruck daran, die Museumsarbeit weiter zu professionalisieren, das Museum wirtschaftlich zu konsolidieren und strukturelle Veränderungen herbeizuführen.

Florian Schleburg, Vorsitzender der Karl-May-Gesellschaft und Mitglied des Kuratoriums der Karl-May-Stiftung hat mit der Redaktion von Karl May & Co. über die Wichtigkeit der Sitzung am Samstag gesprochen. Es geht um nichts weniger als die Identität von Stiftung und Museum im 21. Jahrhundert:

www.karl-may-magazin.de

Archiv, Neuerscheinungen

Neuerscheinung: Briefwechsel mit seinen ‚Kindern‘ II

gw96Hartmut Vollmer/Hans-Dieter Steinmetz/Florian Schleburg (Hrsg.). Briefwechsel mit seinen ‚Kindern‘ II. Band 96 der Gesammelten Werke. Karl-May-Verlag. Bamberg/Radebeul. 640 Seiten. Hardcover. ISBN 978-3-7802-0096-9. Preis: 25,00€

Verlagstext

Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunderts traten aus dem breiten Lesepublikum Karl Mays vier junge Menschen in Erscheinung, die dem Schriftsteller in besonderer Weise nahestanden und sich in der Zeit der zermürbenden Presse- und Prozesshetze für ihn engagierten: die Geschwister Marie und Ferdinand Hannes, Lu Fritsch, Willy Einsle und der Philologe und Pädagoge Dr. Adolf Droop, der auch bereits eine wissenschaftliche Analyse von Mays Reiseerzählungen veröffentlicht hatte.

Diese fünf Verehrer standen Karl May geistig und seelisch derart nahe, dass seine zweite Ehefrau Klara sie als seine „Kinder“ bezeichnete.

Die umfangreiche Korrespondenz der ‚Kinder‘ mit Karl und Klara May wird in dieser zweibändigen, kritisch kommentierten Edition erstmals – und soweit möglich vollständig – veröffentlicht.

Die vorgestellten Briefe bieten nicht nur wichtige und spannende, sondern auch bewegende, sehr private Einblicke in die Persönlichkeit des populären Schriftstellers; sie dokumentieren überdies das für Mays Biografie sehr bedeutende Engagement der ‚Kinder‘ für den literarischen ‚Outlaw‘ und ihre unermüdlichen, z.T. auch recht abenteuerlichen Bemühungen, den vielfach beschuldigten und geschmähten Autor öffentlich zu rehabilitieren.

erschienen im Karl-May-Verlag

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