Oktober 2020

Archiv, Neuerscheinungen

Wiener Karl-May-Brief 2/2020 erschienen

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Aus dem Inhalt:

– Wilhelm Brauneder: Karl May im Rahmen der Lektüre seiner Leserschaft

– Robert Ciza: Singende Wasser in Texas und Nebraska – Zwei May-Nach­dru­cke aus deutsch-ame­ri­ka­ni­schen Zei­tun­gen

– Hans Langsteiner: Was ist los in Radebeul? – Unruhe um das Karl-May-Mu­se­um

– Jürgen Brake: Das Gold der Schwarzen Berge (II). Karl May und der stei­ri­sche Prä­rie-Poet Ale­xan­der Berg­hold

– Hans Langsteiner: „Er ist so groß und wir sind so klein“ – Karl Mays „Brief­wech­sel mit sei­nen ‚Kin­dern’“

– Jürgen Brake: Karl May – kein Käse!

– Hans Langsteiner: Neuer Karl May-Film kommt ins Kino – „Der junge Häupt­ling Win­ne­tou“

– Mario Espig: Neue Karl-May-Bücher in Rumänien

– Robert Ciza: Sint Franciscus aus Belgien – Eine unbekannte May-Über­set­zung

– Ludwig Stimpfle: Wie kommt Karl May in das Amerikahaus?

– Elisabeth Berger: „Kansas“ und Kansas – Über Deckelbilder

– Wilhelm Brauneder: Karl-May-Rundschreiben (KMRS) von Ludwig Patsch – Zen­sur und Aus­sen­dung

– Reinhard Habeck: Winnetou (Illustration)

Beziehbar über die Wiener Karl-May-Runde

Archiv, Himmelsgedanken

Himmelsgedanke

Stoff und Kraft sind nicht Zweierlei, sondern er ist ihre Materialisation, welche durch Auflösung wieder zur Kraft wird. Die häßliche Kohle verwandelt sich, indem sie durch das Verbrennen in Kraft übergeht, in helles Licht, wohlthätige Wärme und lebensvolle Bewegung.

 

Archiv, Rezensionen

Rezension zum Briefwechsel mit seinen ‚Kindern‘ Bd. 1-2 (GW 95-96)

gw96Albrecht Götz von Olenhusen hat eine Rezension zu den beiden Briefbänden Briefwechsel mit seinen ‚Kindern‘ Bd. 1-2 (GW 95-96) verfasst. Die Besprechung ist online frei verfügbar und kann unter https://wiki.koeblergerhard.de/zier/9570 abgerufen werden.

Hartmut Vollmer/Hans-Dieter Steinmetz/Florian Schleburg (Hrsg.). Briefwechsel mit seinen ‚Kindern‘ I-II. Band 95-96 der Gesammelten Werke. Karl-May-Verlag. Bamberg/Radebeul. 608 / 640 Seiten. Hardcover. ISBN 978-3-7802-0095-2 / 978-3-7802-0096-9. Preis: jeweils 25,00€

erschienen im Karl-May-Verlag

 

 

 

 

Archiv, Nachrichten

Vorankündigung: Die Kinder Manitus von Adalbert Stütz

DieKinderManitusAdalbert Stütz: Die Kinder Manitus. Ein Sang vom Roten Manne. Herausgegeben von Timm Stütz mit Beiträgen von Andreas Brenne und Arnulf Meifert. Engelsdorfer Verlag. 326 Seiten. ISBN 978-3-96940-057-9. Paperback. Preis: 30,00€

Verlagstext:

Die Jahrhundert-Geschichte des Manuskripts »Die Kinder Manitus« hätte beinahe ein tragisches Ende gefunden. Adalbert Stütz schrieb dieses gewaltige Vers-Epos wahrscheinlich zwischen 1928 und 1931 und hoffte bis in seine letzten Tage auf eine Veröffentlichung. Nachdem Euchar Schmid noch 1931 eine Herausgabe im Karl-May-Verlag wie auch im Verlag Haupt&Hammon entschieden ablehnte, unternahm Adalbert Stütz in den 50-er Jahren einen letzten Versuch. Einer der jungen Verlagsleiter, Roland Schmid, versprach sich des Werkes anzunehmen. Doch es kam weder zu einer Ablehnung noch zu einer Veröffentlichung. So schickte er den später mehrmals korrigierten Text von 225 Seiten in seinem letzten Lebensjahr 1957 an Katharina Schmid, die vom Interesse eines Dakota-Clubs gehört hatte. Auch war die Ethnologin Dr. Eva Lips über Fritz Maschke noch ins Gespräch gebracht worden. Als aber dann alle Hoffnung verloren schien, bat der Autor in seinem letzten Brief den Verlag um Rückgabe des Manuskripts und legte es seinen Nachkommen ans Herz. Dass diese bisher verschollen geglaubte Schöpfungsgeschichte der Ureinwohner Amerikas nun doch ans Tageslicht kommt, verdanken wir dem Engelsdorfer Verlag mit der Übernahme der Veröffentlichung, dem Karl May Verlag dank Manuskriptfindung, Christian Wacker und Robin Leipold vom Karl May Museum Radebeul für die Mitarbeit an der Illustration. Vor allem aber ist zu danken Andreas Brenne von der Universität Osnabrück für seine einfühlsame Rezension und dem Essayisten Arnulf Meifert für die Einordnung in die Geschichte des Epos. Wenn »Die Kinder Manitus« auch nur ein begrenztes Publikum finden wird, so sollte dieses Werk von Adalbert Stütz doch sicher eine neuerliche Brücke schlagen zu Karl May und allen Fans der großen und unvergesslichen Welt der Indianer, die wir heute nur noch in Büchern finden.

Das Buch erscheint im November im Engelsdorfer Verlag in einer auf 100 Exemplare limitierten Auflage. Vorbestellungen sind unter info@engelsdorfer-verlag.de möglich.

Archiv, Rezensionen

Der rote Baron und der Schriftsteller aus Radebeul

RoteBaronvon Heinz Lepper

Wer vermutet bei diesem Titel des kleinen Taschenbuchs von Thomos Forrest, dass es etwas mit Karl May zu tun hat. Trotzdem machte mich der Namen Radebeul neugierig. War es doch der letzte Wohnort von Karl May. Überrascht und erfreut war ich, in diesen eher traurigen Zeiten wo etliche Karl-May-Veranstaltungen ausgefallen sind, ihm in diesem Buch zu begegnen. Karl May wird als älterer Herr auf einen Berliner Bahnhof überfallen. Der Dieb wird allerdings gefasst. Dabei begegnet Karl May dem Freiherrn Manfred von Richthofen. Dieser ist hocherfreut den bekannten Schriftsteller aus Radebeul kennen zu lernen. Es stellt sich heraus, beide haben das gleiche Ziel – Siebenbürgen. Gemeinsam starten sie eine Zugfahrt in ein ungewolltes Abenteuer.

Tomos Forrest: Der Rote Baron und der Schriftsteller aus Radebeul. Der Romankiosk München. 108 Seiten. Paperback. ISBN 978-3-7529-7950-3. Preis: 8,99€

Archiv, Neuerscheinungen

Sonderheft der Karl-May-Gesellschaft Nr. 166 erschienen

SH166Julia Heiligensetzer: Karl May in der öffentlichen Kritik. Ein Vergleich der zeitgenössischen Wahrnehmung Mays und seiner Winnetou-Romane um die Trendwende im Jahr 1899 inklusive der Apologien des Autors. Sonderheft der Karl-May-Gesellschaft Nr. 166, 2020. 94 Seiten, 6,20€* / 7,20€ zzgl. Versandkosten.

*Das Sonderheft kostet für die Abonnenten der Reihe 6,20 Euro (zzgl. Versandkosten).

Mitglieder richten ihre Bestellungen bitte an: vertrieb[AT]karl-may-gesellschaft.de

 

 

 

 

Archiv, Nachrichten

Kalender des Karl-May-Verlages

Der Karl-May-Verlag hat drei Kalender entworfen:

1. Schokoladen-Adventskalender „Weihnacht“

Adventskalender mit 24 Türchen, 300 g Karton, Vollmilch-Schokolade, Lagergarantie 6 Monate ab Lieferdatum bei sachgemäßer Lagerung

Lieferbar ab ca. 20. Oktober

Format: 24,0 x 34,3 cm

Preis: € 14,99

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2. „Karl May“ Originalbilder aus den Buchausgaben des Union Verlags. Wandkalender 2021

12 Buchillustrationen aus Karl Mays Jugenderzählungen, erschienen in der Union Deutsche Verlagsgesellschaft in den Jahren 1890-1897. Je zwei Bilder aus:

– Der Sohn des Bärenjägers, Illustrator Konrad Weigand (1890)

– Der blaurote Methusalem, Illustrator Oskar Herrfurth (1892)

– Die Sklavenkarawane, Illustrator Gustav Adolf Closs (1893)

– Der Schatz im Silbersee, Illustrator Ewald Thiel (1894)

– Das Vermächtnis des Inka, Illustrator Ewald Thiel (1895)

– Der Oelprinz, Illustrator Oskar Herrfurth (1897) Anmerkungen:

Lieferbar ab ca. Anfang November

Größe: DIN A3 hoch mit Spiralbindung, mit Kalendarium

Preis: € 19,99 [D]

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3. Das Karl-May-Museum Radebeul in historischen Fotos. Wandkalender 2021

12 Fotos von und aus der Villa Bärenfett, darunter auch zwei Bilder der „Indianerbesuche“ aus den Jahren 1929 und 1937

Lieferbar ab ca. Anfang November

Größe: DIN A4 quer mit Spiralbindung, mit Kalendarium

Preis: € 9,99 [D]

Kalender3 

Archiv, Nachrichten

Neue Vertonung eines frühen Karl-May-Gedichts

von Roy Dieckmann

Die Radebeuler Komponistin und Sängerin Silivana Mehnert hat im Rahmen ihres Soloprojekts Miss Rockester das frühe Karl-May-Gedicht „Ade!“ für ihr eben erschienenes Album „Dieser Moment“ vertont und zusammen mit der Elbland Philharmonie Sachsen eingespielt. In der Pressemitteilung heißt es unter anderem:

„Das übergeordnete Thema der neuen CD heißt Heimat, beschreiben die Songs von MISS ROCKESTER doch innere wie äußere Landschaften, die sie mit Leidenschaft zu Klang werden lässt. … Daneben ist die Literatur eine große Inspirationsquelle für die Sängerin. Nachdem sie auf ihrem Album ‚Songs, Poems & Stars‘ Gedichte von Annette Droste-Hülshoff, John Keats oder William Shakespeare in ihre Klangsprache übersetzte, hat sie ihrer Heimatstadt Radebeul jetzt mit der Vertonung des Naturgedichts ‚Adé‘ von Karl May eine eigene Ode gewidmet.“

Über die Entstehung des Titels schreibt sie dort weiter: „Karl May, einer der berühmtesten deutschsprachigen Dichter weltweit. Er ist vor allem bekannt geworden durch seine Abenteuerromane und damit auch ein fester Bestandteil meiner Kindheit gewesen. Was ich jedoch bis vor ein paar Jahren noch nicht wusste, dass er auch unglaublich viele Gedichte geschrieben hat. Nachdem ich mir einen Gedichtband von Karl May zugelegt hatte, habe ich mich in ein Gedicht ganz besonders verliebt und es gleich mit einer Melodie versehen.“

Der Text (im Original „Ade!“) erschien zuerst im Oktober 1875 in der von May redigierten Zeitschrift „Schacht und Hütte“ in der Rubrik „Allerlei“ (Heft Nr. 5, S. 39) und findet sich auch hier (=“https://www.karl-may-gesellschaft.de/kmg/primlit/redakteur/schacht/zeitung/039.png) als Faksimile.

Homepage von Miss Rockester: https://www.miss-rockester.com

Archiv, Ausstellungen

Sonderausstellung ‚Plakatiert! Reflexionen des indigenen Nordamerika‘ in der galerie KUB (Leipzig)

Vom 31. Oktober 2020 bis 13. Dezember 2020 zeigt die galerie KUB in Leipzig die Sonderausstellung „Plakatiert! Reflexionen des indigenen Nordamerika“.

Mit Unterstützung des Karl May Museums Radebeul und des GRASSI Museums für Völkerkunde zu Leipzig präsentiert die galerie KUB die Ausstellung „Plakatiert! Reflexionen des indigenen Nordamerika“. Sie wurde von Studierenden der Ethnologie und der Museologie an der Goethe-Universität Frankfurt kuratiert. Plakate sind Dokumente materieller Kultur und ein Spiegel der sozialen und politischen Welt, in der sie entstanden sind. Diese historischen “Geschichtenerzähler“ helfen heutigen Betrachter*innen dabei, den Alltag, die kulturellen Ausdrucksformen, die sozialen Probleme und Konflikte der damaligen Gesellschaft in ihrer Vielschichtigkeit besser zu verstehen. Anhand von etwa 100 Plakaten aus den 1970er Jahren bis heute zeigt die Ausstellung ausgewählte Aspekte indigener Lebenswelten zwischen der Arktis und dem US-amerikanischen Süden. Themen sind u.a. die Bedeutung von Abstammung und Identität, Gesundheit und Soziales, die Rolle der Bildung, Kunst und Kultur, militärische Traditionen sowie Probleme häuslicher Gewalt.

Ort: galerie KUB, Kantstr. 18, 04275 Leipzig

Öffnungszeiten: Do-So, 16:00-20:00

Eintritt frei

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