2020

Archiv, Neuerscheinungen

Neuerscheinung: ‚Die Kinder Manitus‘ von Adalbert Stütz

DieKinderManitusAdalbert Stütz: Die Kinder Manitus. Ein Sang vom Roten Manne. Herausgegeben von Timm Stütz mit Beiträgen von Andreas Brenne und Arnulf Meifert. Engelsdorfer Verlag. 326 Seiten. ISBN 978-3-96940-057-9. Paperback. Preis: 30,00€

Verlagstext:

Die Jahrhundert-Geschichte des Manuskripts »Die Kinder Manitus« hätte beinahe ein tragisches Ende gefunden. Adalbert Stütz schrieb dieses gewaltige Vers-Epos wahrscheinlich zwischen 1928 und 1931 und hoffte bis in seine letzten Tage auf eine Veröffentlichung. Nachdem Euchar Schmid noch 1931 eine Herausgabe im Karl-May-Verlag wie auch im Verlag Haupt&Hammon entschieden ablehnte, unternahm Adalbert Stütz in den 50-er Jahren einen letzten Versuch. Einer der jungen Verlagsleiter, Roland Schmid, versprach sich des Werkes anzunehmen. Doch es kam weder zu einer Ablehnung noch zu einer Veröffentlichung. So schickte er den später mehrmals korrigierten Text von 225 Seiten in seinem letzten Lebensjahr 1957 an Katharina Schmid, die vom Interesse eines Dakota-Clubs gehört hatte. Auch war die Ethnologin Dr. Eva Lips über Fritz Maschke noch ins Gespräch gebracht worden. Als aber dann alle Hoffnung verloren schien, bat der Autor in seinem letzten Brief den Verlag um Rückgabe des Manuskripts und legte es seinen Nachkommen ans Herz. Dass diese bisher verschollen geglaubte Schöpfungsgeschichte der Ureinwohner Amerikas nun doch ans Tageslicht kommt, verdanken wir dem Engelsdorfer Verlag mit der Übernahme der Veröffentlichung, dem Karl May Verlag dank Manuskriptfindung, Christian Wacker und Robin Leipold vom Karl May Museum Radebeul für die Mitarbeit an der Illustration. Vor allem aber ist zu danken Andreas Brenne von der Universität Osnabrück für seine einfühlsame Rezension und dem Essayisten Arnulf Meifert für die Einordnung in die Geschichte des Epos. Wenn »Die Kinder Manitus« auch nur ein begrenztes Publikum finden wird, so sollte dieses Werk von Adalbert Stütz doch sicher eine neuerliche Brücke schlagen zu Karl May und allen Fans der großen und unvergesslichen Welt der Indianer, die wir heute nur noch in Büchern finden.

Erschnen im Engelsdorfer Verlag.

Archiv, Himmelsgedanken

Himmelsgedanke

Warum war deine Kindheit ein irdisches Paradies für dich? Weil du keine Sorge zu haben brauchtest, denn der Vater sorgte für dich. Und doch verzichtest du auf ein viel herrlicheres Paradies, indem du deine Gottesheimath verleugnest und deine irdischen Sorgen höher stellst als die himmlischen des Vaters!

 

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Neuerscheinung: 100 Jahre Karl May im Kino

KMKinoStefan von der Heiden: 100 Jahre Karl May im Kino. Von der Stummfilmzeit bis heute. Karl-May-Verlag Bamberg/Radebeul. 200 Seiten. Hardcover. ISBN 978-3-7802-3089-8. Preis: 29,00€

Verlagstext:

Karl May ist nicht nur der meistgelesene Schriftsteller deutscher Sprache, sondern mit über 25 Kinoverfilmungen auch der erfolgreichste Vorlagengeber in der Geschichte der deutschen Filmindustrie. Beginnend mit dem ersten Stummfilm aus dem Jahr 1920, erscheinen seine Helden seit nunmehr einem Jahrhundert immer wieder auf den Kinoleinwänden. Die allseits bekannten Filme mit Pierre Brice und Lex Barker sind dabei bis heute d i e deutsche Filmserie der Superlative.

Über 200 Fotos und Abbildungen lassen eine außergewöhnliche Erfolgsgeschichte mit ihren vielfältigen Facetten Revue passieren. Teils noch nie veröffentlichte Werbemittel, Dokumente oder Dreharbeitenfotos geben zusammen mit den Filmbildern einen Einblick in die (filmische) Welt Karl Mays.

erschienen im Karl-May-Verlag

 

 

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Neuerscheinung: Vom Leid zum Lied

LeidzumLiedWolfgang Molkow: Vom Leid zum Lied. Friedrich Huch: Enzio, Jakob Wassermann: Das Gänsemännchen und Karl May: Der Weg zum Glück. Wolke Verlag Hofheim am Taunus. 72 Seiten. Paperback. ISBN 978-3-95593-309-8. Preis: 9,00€

Verlagstext: Drei Geschichten um Künstlerschicksale – eine tragische, eine fast tra­gi­sche mit ver­söhn­li­chem Aus­gang und ei­ne un­frei­wil­lig ko­mi­sche mit Hap­py End. Letz­te­re geht den bei­den an­de­ren Jahr­zehn­te vo­raus: 1886, im Ster­be­jahr des Bay­ern­kö­nigs Ludwig II. und des­sen An­den­ken ge­wid­met, ent­steht Karl Mays 2616-?sei­ti­ger Kol­por­ta­ge­ro­man über ei­ne Sen­ne­rin, die auf aben­teu­er­li­chen Um­we­gen zur Sän­ge­rin wird. In Fried­rich Huchs Ro­man En­zio da­ge­gen ist der Held, ob­gleich mit Ta­lent und Schön­heit ge­seg­net, nicht le­bens­fä­hig, weil er nach dem Mo­dell Os­car Wild­es sein Ta­lent an die Kunst, sein Ge­nie an das Le­ben ver­schwen­det. Ähn­lich grau­sam wird dem Mu­si­ker Da­ni­el Not­hafft in Ja­kob Was­ser­manns Nürn­berg-?Ro­man Das Gän­se­männ­chen mit­ge­spielt. „Kunst ist ein Mo­loch; sie frisst See­len“ – sagt der Au­tor an­ge­sichts der Lei­den sei­nes Par­zi­vals der Tö­ne.

erschienen im Wolek Verlag

 

 

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Himmelsgedanke

Es ist selbstverständlich, daß die forschende Wissenschaft Alles zergliedert, was Glieder hat; aber es ist unerfindlich, aus welchem Grunde der Psycholog auch die Seele wie ein Gliederthier behandelt.

 

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Nachtrag zum ‚Roten Baron‘

Vor ein paar Tagen berichtete Heinz Lepper in diesem Blog über einen Lesefund. In dem Buch „Der rote Baron und der Schriftsteller aus Radebeul“ von Tomos Forrest findet eine Begegnung zwischen Karl May und Freiherr Manfred von Richthofen statt. In Anbetracht der historischen Hintergründe und der Biografie von Richthofens weist Klaus Eggers darauf hin, dass ein Zusammentreffen mit von Richthofen für May ein zweifelhaftes Vergnügen gewesen wäre:

Zur Meldung vom 21. Oktober 2020

von Klaus Eggers

Karl May im September 1906 an Sascha Schneider:

Sie sagen, die Menschheit brauche den Krieg, damit wir wieder ein Geschlecht von Männern bekommen? Wo sind die Männer, die durch die letzten Kriege entstanden? Ich sehe sie nicht!!! Ich meine vielmehr, daß wir auf den Krieg eingingen, weil wir Männer hatten, ihn zu führen. Wehe und tausendmal wehe dem Volke, welches das Blut und das Leben von Hunderttausenden vergießt, um anderthalb Schock Ritter des eisernen Kreuzes erster Klasse dekoriren zu können!

Mays Warnung war berechtigt, aber fruchtlos, seine Prophezeiung bewahrheitete sich, wo sie nicht von der Realität noch übertroffen wurde. Zu den anderthalb Schock Dekorierten aber gehörte Manfred von Richthofen. Zu seiner Charakterisierung einige Sätze aus seinem Buch ›Der rote Kampfflieger‹:

„So hatte ich mich mal für eine Weile für dieses Bombenfliegen begeistert. Es machte mir einen unheimlichen Spaß, die Brüder da unten zu bepflastern.

Der Sechzehnte ist gefallen. Ich stand somit an der Spitze sämtlicher Jagdflieger. […]Nach zwei Tagen […] kommt das Telegramm aus dem Hauptquartier, daß Majestät die Gnade hatte, mir den Pour le mérite zu verleihen. Da war die Freude natürlich groß. Es soll immer englisches Pilotenblut regnen.

Pardon kenne ich nicht mehr, deshalb attackierte ich ihn noch ein zweites Mal, worauf das Flugzeug in meiner Geschoßgarbe auseinanderklappte. Die Flächen fielen wie ein Blatt Papier, jede einzeln, und der Rumpf sauste wie ein Stein brennend in die Tiefe. Fünfzig sind abgeschossen. […] Aber so ein halbes [kein ganzes] Hundert macht einem eben doch auch Spaß.“

Ich erspare dem Leser Weiteres. Wer mehr wissen möchte, findet das Buch beim Projekt Gutenberg. Eiserne und Ritterkreuze wurden Richthofen mehrfach verliehen.

Ob es eine Ehre für May sein kann, mit so jemandem im Orientexpress gemeinsam plaudernd in die Schluchten des Balkan gefahren zu werden?

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Wiener Karl-May-Brief 2/2020 erschienen

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Aus dem Inhalt:

– Wilhelm Brauneder: Karl May im Rahmen der Lektüre seiner Leserschaft

– Robert Ciza: Singende Wasser in Texas und Nebraska – Zwei May-Nach­dru­cke aus deutsch-ame­ri­ka­ni­schen Zei­tun­gen

– Hans Langsteiner: Was ist los in Radebeul? – Unruhe um das Karl-May-Mu­se­um

– Jürgen Brake: Das Gold der Schwarzen Berge (II). Karl May und der stei­ri­sche Prä­rie-Poet Ale­xan­der Berg­hold

– Hans Langsteiner: „Er ist so groß und wir sind so klein“ – Karl Mays „Brief­wech­sel mit sei­nen ‚Kin­dern’“

– Jürgen Brake: Karl May – kein Käse!

– Hans Langsteiner: Neuer Karl May-Film kommt ins Kino – „Der junge Häupt­ling Win­ne­tou“

– Mario Espig: Neue Karl-May-Bücher in Rumänien

– Robert Ciza: Sint Franciscus aus Belgien – Eine unbekannte May-Über­set­zung

– Ludwig Stimpfle: Wie kommt Karl May in das Amerikahaus?

– Elisabeth Berger: „Kansas“ und Kansas – Über Deckelbilder

– Wilhelm Brauneder: Karl-May-Rundschreiben (KMRS) von Ludwig Patsch – Zen­sur und Aus­sen­dung

– Reinhard Habeck: Winnetou (Illustration)

Beziehbar über die Wiener Karl-May-Runde

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Himmelsgedanke

Stoff und Kraft sind nicht Zweierlei, sondern er ist ihre Materialisation, welche durch Auflösung wieder zur Kraft wird. Die häßliche Kohle verwandelt sich, indem sie durch das Verbrennen in Kraft übergeht, in helles Licht, wohlthätige Wärme und lebensvolle Bewegung.

 

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Rezension zum Briefwechsel mit seinen ‚Kindern‘ Bd. 1-2 (GW 95-96)

gw96Albrecht Götz von Olenhusen hat eine Rezension zu den beiden Briefbänden Briefwechsel mit seinen ‚Kindern‘ Bd. 1-2 (GW 95-96) verfasst. Die Besprechung ist online frei verfügbar und kann unter https://wiki.koeblergerhard.de/zier/9570 abgerufen werden.

Hartmut Vollmer/Hans-Dieter Steinmetz/Florian Schleburg (Hrsg.). Briefwechsel mit seinen ‚Kindern‘ I-II. Band 95-96 der Gesammelten Werke. Karl-May-Verlag. Bamberg/Radebeul. 608 / 640 Seiten. Hardcover. ISBN 978-3-7802-0095-2 / 978-3-7802-0096-9. Preis: jeweils 25,00€

erschienen im Karl-May-Verlag

 

 

 

 

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