Mai 2022

Archiv, Neuerscheinungen

Band 2 der Juristischen Schriftenreihe erschienen

Juristische Schriftenreihe Bd. 2In der Juristischen Schriftenreihe ist Band 2 in der überarbeiteten Neuauflage erschienen:

Jürgen Seul: Das Strafverfahren Karl May versus Dr. Alban Frisch & Wilhelm Lippacher. Karl Mays Prozess gegen das ‚Hohenstein-Ernstthaler Tageblatt‘. Juristische Schriftenreihe der Karl-May-Gesellschaft, Band 2., 2. überarbeitete Auflage. Hansa Verlag, Husum. 228 Seiten. Broschiert. ISBN 978-3-941629-30-1

Das Buch kostet im Buchhandel 18,- Eur

Der Preis für KMG-Mitglieder beträgt 12,- Eur (zzgl. Versandkosten (innerhalb D 2,60 als Büchersendung; für Mitglieder aus dem Ausland könnte ggf. ein Kauf im Buchhandel günstiger sein); Bestellungen der KMG-Mitglieder bitte an: vertrieb[AT]karl-may-gesellschaft.de)

Hinweis an alle Abonennten und Vorbesteller: Die Auslieferung ist bereits angelaufen. Wir bitten Sie um etwas Geduld, wenn es etwas länger dauert, da nicht alle Sendungen gleichzeitig verschickt werden können.

Verlagstext

Zu den Großereignissen der Berliner Justizgeschichte gehört die Prozessniederlage von Karl May am 12. April 1910. Der Sensationsjournalist Rudolf Lebius, der den Schriftsteller einen „geborenen Verbrecher“ genannt hatte und deshalb verklagt worden war, wurde an diesem Tag freigesprochen. Kaum jemand – am allerwenigsten Karl May selber – hatte damit gerechnet. Das Presseecho war gewaltig. Die Heimatpresse des Dichters wie das ‚Hohenstein- Ernstthaler Tageblatt‘ sprang auf das Trittbrett des „Sensationsjournalismus“ auf und begab sich dadurch in einen juristischen Konflikt mit May. Zu den interessantesten Aspekten dieses Falles zählt die Entdeckung, dass die Verantwortlichen des ‚Tageblattes‘, Dr. Alban Frisch und Wilhelm Lippacher, während ihrer Auseinandersetzung mit Karl May in brieflichen Kontakt zu Lebius bzw. dessen Rechtsanwalt Paul Bredereck traten und hier sogar eine Zusammenarbeit stattfand.

erschienen im Hansa-Verlag

Archiv, Neuerscheinungen

Neuerscheinung: Reinhard Marheinecke – Gewehre für die Utahs

Gewehre für die UtahsReinhard Marheinecke: Gewehre für die Utahs. Ein neuer Roman mit Winnetou, Old Shatterhand und Sam Hawkens. Karl-May-Verlag Bamberg/Radebeul. 320 Seiten. Hardcover. ISBN 978-3-7802-0147-8. Preis: 24,00€

Verlagstext:

Old Shatterhand wird hinterrücks von einem Utah-Krieger überfallen, den er im Kampf überwindet. Dieser ist eigentlich ein Deutscher, der vor vielen Jahren von den Utahs geraubt worden war. Durch ihn erfährt der Westmann, dass die Rothäute gegen alle Bleichgesichter das Kriegsbeil ausgegraben haben. Durch Will Parker, Dick Stone und Sam Hawkens bekommen die Blutsbrüder mitgeteilt, dass ein Geschäftsmann aus Canon City die Utahs mit neuen Gewehren ausgerüstet hat. Wer spielt da ein falsches Spiel gegen seine eigenen Landsleute? Können die Freunde einen drohenden Indianerkrieg verhindern?

erschienen im Karl-May-Verlag

 

 

Archiv, Neuerscheinungen

Wiener Karl-May-Brief 1-2/2022 erschienen

Wiener Karl-May-Brief

Aus dem Inhalt:

– Robert Ciza: Vaterhaus und Hausfreund. Zur Datierung zweier Un­ter­hal­tungs­zeit­schrif­ten aus dem Hau­se Münch­mey­er Hellseher Karl May?

– Michael Schaden: Blancos, Colorados, … – wer trachtet „Charley“ nach dem Le­ben? (I) – Zu ei­ner Epi­so­de in Karl Mays „Am Rio de la Pla­ta“

– Jürgen Brake: Die Regentrommel der Navajos

– Franz Kotrba: Von Adrianopel nach Antivari (I) – Mit Franz Kandolf, Lud­wig Patsch und Goo­gle Maps auf Ka­ra Ben Nem­sis Spu­ren

– Tanja Trübenbach: „Mit Karl May durch Amerika“ – Klara Mays Reise auf den Spu­ren der Hel­den Karl Mays

– Ludwig Stimpfle: „Der Buchspazierer“ und Karl May

– Robert Ciza: Erzgebirgisches in Werden – Ein unbekannter May-Abdruck

– Andreas Hemberger: Die verbotene Lektüre

– Wilhelm Brauneder: Redakteur in Dresden – Zu Karl Mays Arbeitsweise

– Elisabeth Berger: Geographiestunde „Sudan“

– Lernet-Holenia als May-Kenner

– Ludwig Gurlitt: Dumme Jungen

– Aus der Presse (Unterinntaler Bote 1911)

– Aus der neuen Karl-May-Biographie von Wilhelm Brauneder

– Ueberreuter-Werbung (1948)

Beziehbar über die Wiener Karl-May-Runde

Nachrichten

»Kann man heute noch ›Indianerbücher‹ lesen?«

Die Karl-May-Gesellschaft begrüßt die breite Debatte über die Rechte aller ethnischen und gesellschaftlichen Gruppen und beteiligt sich aktiv an der wissenschaftlichen Aufarbeitung diskriminierender Diskurse. Wir glauben, dass dieser noch lange nicht abgeschlossenen Diskussion durch die kritische Auseinandersetzung mit historischen Texten, einschließlich ihrer zeitbedingten Sprache, besser gedient ist als durch das Vermeiden oder gar Verfälschen problematischen Materials.

Aufgrund ihrer Handlung, ihres weltanschaulichen Gehalts und ihres generationenlangen Einflusses sind die Texte Karl Mays besonders gut dafür geeignet, Leserinnen und Leser des 21. Jahrhunderts für die historische Bedingtheit von ethnischen Stereotypen und Geschlechterrollen zu sensibilisieren. Sie zeigen den Autor als einen Menschen, der in den Denk- und Ausdrucksgewohnheiten seines Umfelds befangen und auf die damals verfügbaren Informationen angewiesen, aber zeit seines Lebens bemüht war, zu einem gerechteren Urteil zu gelangen. Die Verbrechen von Kolonialismus und Sklaverei, die pauschale Geringschätzung anderer Kulturen und die Zerstörung ihrer natürlichen Lebensgrundlagen werden in Mays populären Abenteuererzählungen unmissverständlich verurteilt. Sein Spätwerk ist ein engagiertes Plädoyer für Toleranz und Völkerverständigung.

[Vergleiche auch die Erklärung der AG „Karl May vermitteln“.]

Archiv, Nachrichten

Mitarbeitertagung in Dessau-Roßlau

Vom 30. April bis 1. Mai 2022 traf sich – erstmals seit drei Jahren – der Mitarbeiterkreis der Karl-May-Gesellschaft in Dessau-Roßlau. Am Samstagvormittag tagte der Vorstand der KMG, am Nachmittag tauschten sich Mitarbeiter und Vorstand der KMG mit anderen Karl-May-Institutionen über aktuelle Projekte und Entwicklungen aus. Drei Arbeitsgruppen befassten sich am Sonntagvormittag mit der weiteren Planung der Historisch-kritischen Ausgabe, dem Nachwuchsprojekt ›Karl May in der Schule‹ sowie der Neugestaltung unserer Medienpräsenz.

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