Archiv

Archiv, Nachrichten

Mitarbeitertagung in Ahrweiler

Neues Corporate Design fand großen Anklang

Am 28. Und 29. März traf sich der Mitarbeiterkreis der Karl-May-Gesellschaft zu seiner diesjährigen Tagung in Ahrweiler. Jürgen Seul, Herausgeber der juristischen Schriftenreihe der KMG, hatte den romantischen Weinort an der Ahr vorgeschlagen.

Die Zusammenkunft diente der Vorbereitung des 20. Kongresses der KMG im Oktober in Marburg. Prof. Helmut Schmiedt und Geschäftsführer Hans Grunert konnten berichten, dass das Programm soweit fortgeschritten sei, so dass es in Kürze auf dieser Seite vorgestellt werden kann. Auf der Mitgliederversammlung müssen einige Satzungsänderungen vorgenommen werden, über die die Mitglieder in den nächsten KMG-Nachrichten informiert werden. Hans Grunert wies noch einmal darauf hin, dass die KMG in Marburg ein Doppeljubiläum feiern kann. Im 40. Jahr ihres Bestehens findet der 20. Kongress statt, ein beeindruckendes Indiz dafür, mit welcher Kontinuität die KMG arbeitet.

Bestes Beispiel dafür ist die historisch-kritische Ausgabe von Karl-Mays-Werken, die seit Kurzem von der Karl-May-Gesellschaft in Zusammenarbeit mit der Karl-May-Stiftung und dem Karl-May-Verlag herausgegeben wird. Drei Bände sind mittlerweile erschienen. Nach dem „Schwarzen Mustang“ und der Neuauflage des bislang vergriffenen ersten Bandes von „Waldröschen“ erschien im März „Der Oelprinz“. Die Bearbeiter und Herausgeber des Bandes stellten sich einem Präsentationsfoto, das Sie hier sehen können.

Die Arbeiten für das Jahrbuch 2009 sind im vollen Gange. Höhepunkt wird ein umfangreicher Aufsatz über Karl Mays Verhältnis zum Spiritismus von Hans-Dieter Steinmetz.

Mit welcher Frische die KMG ihr 40-jähriges Jubiläum feiern kann, bewies der Vorsitzende Dr. Johannes Zeilinger, als er das neue Logo und das neue Layout der „Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft“ präsentieren konnte. Der Grafiker Torsten Greis war beauftragt worden, den Publikationen der Karl-May-Gesellschaft ein neues grafisches Gesicht zu geben und so eine Corporate Identity der Gesellschaft herzustellen. Die Grundfarben sind Silbergrau und Blau. Der Mitarbeiterkreis war einhellig der Meinung, dass die Entwürfe die Seriosität und Wissenschaftlichkeit der KMG unterstreichen, ohne dass der Spaß an der Sache in Vergessenheit gerät. Ab Heft 161 werden die „Mitteilungen“ im neuen Gewand und in einem etwas größeren Format erscheinen. Sonderhefte und KMG-Nachrichten werden angeglichen. Bis spätestens zum Kongress in Marburg wird auch die Internetseite im neuen Corporate Design glänzen. Mittelfristig soll es auch zu einer Überarbeitung des Jahrbuchs kommen.

Das neue Logo können Sie hier sehen, den Titelentwurf für die Mitteilungen hier.

Im Jahr 2012 jährt sich Karl Mays Geburt zum 170. und sein Tod zum 100. Mal. Aus diesem Anlass plant die KMG, eine neue Internetseite einzurichten, die für alle interessierten Institutionen und Privatleute offensteht, über ihre Aktivitäten im „Karl May Jahr 2012“ und darüber hinaus zu berichten. Anfangs eher als eine Art „Clearingstelle“ für die Karl-May-Szene gedacht, damit die Aktiven sich terminlich mit ihren Planungen nicht in die Quere kommen, soll am Ende eine Art gemeinsamer Terminkalender für alle stehen. Sie werden an dieser Stelle informiert, wenn die Seite ins Netz geht.

Fotos von der Mitarbeitertagung in Ahrweiler können Sie hier sehen.

Weitere Fotos von Sigrid Seltmann

Archiv, Neuerscheinungen

HKA-Band »Der Oelprinz« erschienen

Auch „Waldröschen“ wieder komplett

Am 18. März ist der HKA-Band „Der Oelprinz“ erschienen. Damit ist nach „Der schwarze Mustang“ der zweite Band der historisch-kritischen Ausgabe unter der Herausgeberschaft der Karl-May-Gesellschaft in Zusammenarbeit mit dem Karl-May-Verlag und der Karl-May-Stiftung realisiert worden.

Die Produktion wurde genutzt, um eine zweite unveränderte Auflage von „Waldröschen“ Bd. 1 herzustellen, so dass der sechsbändige Fortsetzungsroman auch weiterhin komplett im Rahmen der HKA erhältlich ist.

Zu bestellen sind die Bände hier.

Informationen zur HKA hier.

Foto

Archiv, Nachrichten

KMG-Kongress in Marburg

Zimmerbuchung beginnt

Für den Kongress der Karl-May-Gesellschaft vom 2. bis zum 4. Oktober 2009 in Marburg können über die Marburg Tourismus & Marketing GmbH Übernachtungen gebucht werden. Kontakt hier. Auf dem Kongress feiert die Karl-May-Gesellschaft ihr 40-jähriges Jubiläum.

Archiv, Neuerscheinungen

Neue Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft erschienen

Soeben ist Heft 159 der Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft erschienen. Das Heft bringt zum 80. Geburtstag des langjährigen KMG-Schriftführers Erich Heinemann (+ 2002) den Wiederabdruck seines Aufsatzes „Mystiker der Sprache“. Joachim Biermann gibt einen Einblick in die editorische Arbeit der HKA „“Die Llano estakata“ oder „der Llano estacado“?“. Horst Friedrich untersucht die Mission des Schriftstellers und seiner Helden zwischen religiösem Fundamentalismus und Atheismus. Hans Grunert macht Anmerkungen zu Manfred Raubs Kleiner Waffenkunde. Michael Kranzler setzt seine Anmerkungen zu den Glaubensgemeinschaften der Yezidi und „Lichtverlöscher“ fort. Jules Verne knüpft Verbindungen zwischen Jules Verne und Karl May. Jörg M. Bönisch und Gerd Hardacker stellen den Abdruck von Karl Mays „Der Kaperkapitän“ im Deutschen Lehrer-Blatt vor. Rolf J. G. Stadelmayer unter sucht das Eisenbahn-Motiv in der Verfilmung von „Winnetou I“. Wolf-Gunter Franke stellt den Roman „Comanche Moon“ von Larry McMurtry vor.

Außerdem: Die Fundstelle, Neues um Karl May, Spendendank

Archiv, Nachrichten

HKA-Band „Der Oelprinz“ vor dem Erscheinen

Noch im März erscheint Karl Mays „Der Oelprinz“ im Rahmen der historisch-kritischen Ausgabe als Karl Mays Werke, Abteilung III – Erzählungen für die Jugend, Band 6, erschienen. Textgrundlage ist der Zeitschriften-Erstdruck. Bandbearbeiter ist Dr. Florian Schleburg, Herausgeber Ruprecht Gammler. Der Band kann hier bestellt werden.

Archiv, Neuerscheinungen

Sonderheft Nr. 139/2009 erschienen

 

Das Sonderheft Nr. 139/2009 ist erschienen:

Joachim Biermann, Konkordanz zur Historisch-kritischen Ausgabe (HKA) „Karl Mays Werke“ Abteilung II: Fortsetzungsromane

Die Konkordanz umfasst die Romane:

Scepter und Hammer/Die Juweleninsel (KMG-Reprint) Waldröschen (Edition Leipzig) Liebe des Ulanen (Zeitschriftenfassung; KMV-Reprint) Liebe des Ulanen (Olms-Reprint) Der verlorne Sohn (Olms-Reprint) Deutsche Herzen, deutsche Helden (KMV-Reprint) Weg zum Glück (Olms-Reprint)

Archiv, Nachrichten

Jubiläums-Kongress in Marburg

Vom 2. bis 4. Oktober 2009 veranstaltet die Karl-May-Gesellschaft ihren 20. Kongress im 40. Jahr ihres Bestehens.

Das Vortragsprogramm rundet sich. Auf der Mitgliederversammlung werden einige Satzungsänderungen zu beschließen sein. Sie sind notwendig, um die Satzung steuer- und vereinsrechtlichen Neuerungen anzupassen. Zudem soll dem Wunsch vieler Mitglieder, den Punkt „Öffentlichkeitsarbeit“ in der Satzung zu verankern, in angemessener Form entsprochen werden. Kongress-Programm und Satzungsänderungs-Vorschläge gehen den Mitgliedern rechtzeitig zu.

Archiv, Neuerscheinungen

»Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft« Nr.158 erschienen

Soeben an die Mitglieder der Karl-May-Gesellschaft ausgeliefert wurde die Nummer 158 der „Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft“. Das im 40. Jahrgang vierteljährlich erscheinende literaturwissenschaftliche Periodikum bringt in der neusten Ausgabe unter dem Titel „Meine Sehnsucht ist das Licht“ den ersten Teil der Anmerkungen von Michael Kranzler zu den Glaubensgemeinschaften der Yezidi und der „Lichtverlöscher“, die Karl May in „Durch die Wüste“ und „Durchs wilde Kurdistan“ beschreibt. Rudi Schweikert untersucht, wie weit Friedrich Bodenstedts „Tausend und Ein Tag im Orient“ eine Quelle für Karl Mays Erzählung „Der Brodnik“ ist. Aus dem letzten Heft fortgesetzt werden Manfred Raubs „Kleine Waffenkunde“, Saskia Akkermanns und Dominique Schönsiegels Untersuchung des Films „Winnetou I“ „Von ‚apple Indians‘ und ‚guten Deutschen‘“ und Joachim Biermanns Dokumentation der Leserbriefantworten in der Knabenzeitschrift „Der Gute Kamerad“, die sich auf Mays Erzählung „Der schwarze Mustang“ beziehen. Martin Lowskys Gedanken zu dieser Erzählung als „Ende von Karl Mays Wildem Westen“ reagieren auf die Neuerscheinung des „Mustangs“ im Rahmen der historisch-kritischen Ausgabe. Eine Assoziation über Karl May und D.H. Lawrence, eine Kindheitserinnerung von Walter von Molo und eine Rezension des im Karl-May-Verlag (KMV) erschienenen Briefwechsels zwischen May und seinem Verleger Fehsenfeld ergänzen die längeren Beiträge.

Archiv, Nachrichten

Vorstandssitzung in Göttingen

Am 22. und 23. November 2008 fand in Göttingen eine erweiterte Vorstandssitzung der Karl-May-Gesellschaft statt. Da über eine grafische Überarbeitung der KMG-Medien diskutiert werden sollte, hatte der Vorsitzende Johannes Zeilinger den Redakteur der „KMG-Nachrichten“ Frank Werder und den Beauftragten für Öffentlichkeitsarbeit Peter Krauskopf dazu geladen.

Im Vorfeld der Vorstandssitzung war der Grafiker Torsten Greis beauftragt worden, ein neues Logo für die KMG zu entwickeln. Er hatte zehn verschiedene Vorschläge eingereicht, von denen einer favorisiert wurde, der allerdings noch einmal präzisiert werden muss. Es wurde beschlossen, Torsten Greis zu beauftragen, ein neues Grund-Layout für die „Mitteilungen“ und die „KMG-Nachrichten“ zu entwerfen. Dieser Relaunch soll den Medien der KMG eine moderne Corporate Identity geben, die auf dem aktuellen Stand des Kommunikations-Designs ist und die die wissenschaftliche Arbeit der KMG in ihrer anspruchsvollen Wertigkeit spannend präsentiert.

Dazu gehört auch die Überarbeitung der Internetseite, die der neuen grafischen Corporate Identity angeglichen werden soll. Die umfangreiche und einzigartige Dokumentation von May-Texten und Sekundärliteratur, die von Ralf Schönbach und Frank Starrost geleistet wird, bleibt dabei selbstverständlich unangetastet und wird auch zukünftig regelmäßig ergänzt. Erweitert werden soll die Internetseite um eine zeitgemäße Darstellung der Karl-May-Gesellschaft, die der großen öffentlichen Wirkung, die im Internet erreicht werden kann, gerecht wird. Auf der Vorstandssitzung wurde deutlich, dass die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Karl May so rege ist wie eh und je. Mit der Herausgabe des „Schwarzen Mustangs“ im Rahmen der historisch-kritischen Ausgabe (HKA) ist ein wichtiger Schritt für den Erhalt der Reihe gelungen, als nächster Band wird „Der Oelprinz“ erscheinen, für den die editorischen Arbeiten abgeschlossen sind.

Der geschäftsführende Herausgeber des Jahrbuches 2009 Hartmut Vollmer konnte berichten, dass neben Beiträgen aus den verschiedensten Bereichen auch bisher unbekannte May-Texte veröffentlicht werden können. Auch für die nächsten Ausgaben der „Mitteilungen“ liegen genügend Beiträge vor, so die Redakteure Joachim Biermann und Gudrun Keindorf.

Das Vortragsprogramm für den nächsten KMG-Kongress, der vom 2. bis 4. Oktober 2009 in Marburg sattfinden wird, rundet sich, so Helmut Schmiedt, ebenfalls. Auf der Mitgliederversammlung werden einige Satzungsänderungen zu beschließen sein, so Geschäftsführer Hans Grunert. Sie sind notwendig, um die Satzung steuer- und vereinsrechtlichen Neuerungen anzupassen. Zudem soll dem Wunsch vieler Mitglieder, den Punkt „Öffentlichkeitsarbeit“ in der Satzung zu verankern, in angemessener Form entsprochen werden. Kongress-Programm und Satzungsänderungs-Vorschläge gehen den Mitgliedern rechtzeitig zu.

Als eine Maßnahme der Öffentlichkeitsarbeit wird angestrebt, auf der Leipziger Buchmesse im März 2009 am Stand der „Arbeitsgemeinschaft Literarischer Gesellschaften“ (ALG) die KMG und ihre Publikationen mit einer Presseveranstaltung zu präsentieren. Im Mittelpunkt wird da sicherlich der bis dahin erschienene HKA-Band „Der Oelprinz“ stehen.

Die nächste Vorstandsitzung findet im Rahmen der Tagung des Mitarbeiterkreises Ende März 2009 in Ahrweiler statt.

Archiv, Neuerscheinungen

Jahrbuch der Karl-May-Gesellschaft 2008 erschienen

 

In diesen Tagen wird das neue Jahrbuch der Karl-May-Gesellschaft an die Mitglieder der KMG ausgeliefert. Es dokumentiert sieben Vorträge, die auf dem Berliner KMG-Kongress 2007 gehalten wurden, ergänzt durch drei weitere exklusive Arbeiten. „Auch dieses Jahrbuch der Karl-May-Gesellschaft zeigt, wie viel Bewegung in der analytischen Beschäftigung mit Karl May steckt und dass sie sich in einem kulturell und literarisch sehr offenen Raum vollzieht“, heißt es im Klappentext.

Nichtmitglieder können das Jahrbuch über jede Buchhandlung beziehen.

Jahrbuch der Karl-May-Gesellschaft 2008. Herausgegeben von Claus Roxin, Helmut Schmiedt, Hartmut Vollmer und Johannes Zeilinger. 309 Seiten. Hansa Verlag Husum 2008, ISBN 978-3-920421-97-1

Nach oben scrollen