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Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Claus Roxin verstorben

Am 18. Februar ist unser Gründungsmitglied und hochgeschätzter Ehrenvorsitzender Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Claus Roxin im Alter von 93 Jahren verstorben. Welchen Verlust dies für die Karl-May-Gesellschaft, ja für die deutsche Gesellschaft als ganze, bedeutet, wird jeder ermessen, der je das Glück hatte, Prof. Roxin als Redner, Rechtsgelehrten oder Gesprächspartner zu erleben. Wir nehmen mit großer Dankbarkeit und Hochachtung Abschied von einem zutiefst integren Mann, dessen jahrzehntelangem Einsatz zweifellos das Hauptverdienst daran zukommt, dass Karl May und seine Texte zum Gegenstand hochkarätiger, unvoreingenommener Forschung erhoben wurden und zugleich ein Herzensanliegen blieben.

Seiner Gattin, Frau Dr. Imme Roxin, und seiner Familie sprechen wir unsere aufrichtige Anteilnahme aus.

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Zum Fortgang der Historisch-kritischen Ausgabe

von Joachim Biermann

Seit dem letzten Bericht zur HKA gibt es keine besonderen Neuigkeiten zu vermelden. Als nächster Band wird Band IV.4 In den Schluchten des Balkan erscheinen, dessen Herstellung mittlerweile abgeschlossen ist. Die Auslieferung wird Mitte Januar 2025 erfolgen. Es sei noch einmal darauf hingewiesen, dass sich der Bandpreis der HKA mit diesem Band geringfügig erhöht. Diese Erhöhung betrifft nicht die bisher erschienenen Bände.

Danach sind weiterhin die beiden Abschlussbände des Orientzyklus (Durch das Land der Skipetaren und Der Schut) vorgesehen, so dass das Erscheinen der zweiten Auflage der Bände 1–5 des Orientzyklus Ende 2025 abgeschlossen sein sollte. Mit Der Schut wird dann endlich auch der letzte Band dieses sechsbändigen Romans im Rahmen der HKA vorliegen. Da er in der Erstausgabe des Zyklus in der HKA nicht mehr fertiggestellt werden konnte, handelt es sich hier dann um seine HKA-Erstauflage; deshalb wird dieser Band wieder allen Subskribenten der Historisch-kritischen Ausgabe zugehen.

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HKA-Sonderangebot für die Weihnachtszeit

Das Karl-May-Museum bietet vom 01.10.2024 bis 31.12.2024 mehrere Pakete und Restbände aus der Historisch-kritischen Ausgabe Karl Mays Werke zu günstigen Sonderpreisen an!

Hier Angebotsliste finden Sie >>hier<<.

Bestellung über shop@karl-may-museum.de.

Die von der Karl-May-Gesellschaft ehrenamtlich erarbeitete, vom Karl-May-Verlag hergestellte und von der Karl-May-Stiftung vermarktete HKA, begründet von Hans Wollschläger und Hermann Wiedenroth, ist das größte Editionsprojekt in der Geschichte der May-Rezeption. Sie (und nur sie!) präsentiert in hochwertiger Ausstattung wissenschaftlich zitierfähige Originaltexte mit ausführlichen Editionsberichten, Informationen zur Entstehungsgeschichte und die zu Mays Lebzeiten belegten Textvarianten. Die Koordination liegt seit vielen Jahren in den Händen unseres stellvertretenden Vorsitzenden Joachim Biermann.

Wirtschaftlich ist dieses Jahrhundertvorhaben für seine Fortführung und Vollendung entscheidend auf das Interesse von Abonnenten, Sammlern, Lesern und Freunden (und jeweils -innen) Karl Mays angewiesen! Jeder verkaufte Band unterstützt das Karl-May-Museum und trägt zur Finanzierung der Ausgabe bei.

Weitere Informationen zur HKA mit einem Editionsplan, einer Übersicht aller bisher erschienenen Bände und Informationen zum Abschluss eines Abonnements finden Sie unter www.karl-mays-werke.de.

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Zum Fortgang der Historisch-kritischen Ausgabe

von Joachim Biermann

Der neueste Band der Historisch-kritischen Ausgabe Im Reiche des silbernen Löwen I (KMW IV.22) wurde mittlerweile an alle Subskribenten und Erstbesteller ausgeliefert. Auch der zweite Band des ›Silberlöwen‹ ist von Herausgeberseite bereits weitgehend fertiggestellt, doch seine Herstellung und Auslieferung werden voraussichtlich erst 2026 erfolgen, weil zuvor der Abschluss des Orientzyklus im Rahmen der HKA geplant ist.

Noch im laufenden Jahr ist vorgesehen, dass Band IV.4 erscheint, In den Schluchten des Balkan. 2025 sollen dann die beiden restlichen Bände IV.5 Durch das Land der Skipetaren und IV.6 Der Schut folgen. Diese rasche Aufeinanderfolge der drei Bände wird auch dadurch ermöglicht, dass sich ihnen zwei unterschiedliche Bearbeiter widmen: Für den vierten und fünften Band des Orientromans zeichnet Gunnar Sperveslage verantwortlich, für Band 6 Florian Schleburg. So können die letzten beiden Bände praktisch parallel entwickelt werden.

Es sei noch darauf hingewiesen, dass für die Bände 1–5 des Orientromans eine besondere Subskriptionsliste gilt; wer die Erstauflage dieser Bände bezogen hatte und keinen Wert auf die jeweils mit einem editorischen Bericht ausgestatteten Zweitauflagen legte, konnte diese Bände abbestellen. Band 6 Der Schut geht dann wieder allen Abonnenten der „normalen“ Subskription zu, da dieser Band von den Erstherausgebern Wiedenroth und Wollschläger nicht mehr fertiggestellt wurde und insofern eine Erstauflage im Rahmen der HKA darstellt. Bestellungen und Subskriptionen sind über das Karl-May-Museum in Radebeul – https://www.karl-may-museum.de/de/museum/publikationen/karl-mays-werke/ – möglich.

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Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft Nr. 221

Inhaltsverzeichnis

  • Rainer Jeglin: In eigener Sache
  • Joachim Biermann: Ein Dankgedicht Karl Mays von 1902
  • Eckehard Koch/Gerd Hardacker: Noch einmal: Das Thema Blutsbrüderschaft bei Karl May (Teil 2). Erneut weitere Erkenntnisse zu unserem Jahrbuch-Beitrag von 2016
  • Aufgelesen … … aus einem Werk von Walter Kempowski
  • Stefan Schmatz: Der Pflaumendieb im ›Reichsboten‹. Ein in mehrfacher Hin­sicht besonderer Zeitschriftenabdruck
  • Christoph Blau/Wolfgang Hermesmeier: Der Band muß ein hochfeines Ausse­hen haben. Zur buchgestalterischen Ausstattung der Erstausgabe von Karl Mays Himmelsgedanken (Teil 2)
  • Stefan Schmatz: Neue Stollengeheimnisse von Otto Weber. Zur Problematik der Erstausgabe
  • Wolfgang Bickel: Ich gebe zu, daß ich wie jeder Reiseschriftsteller meine Be­richte stilisiere. Überlegungen zum Thema ›Handlungszeit der Erzählungen und historische Fakten bei Karl May‹ (Teil 2)
  • Manfred Moßmann: Karl May als Freund und Helfer an der Front. Anmer­kungen zu einigen Zeitungsartikeln aus der NS-Zeit (1)
  • Malte Ristau: Die Macht der Indianer – Ein anderer Blick auf die Geschichte
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Karl May in Leipzig Nr. 138

Inhaltsverzeichnis

  • Martin Schulz: Fürst Leopold leiert in Gaisburg
  • Volker Krischel: A Legend called Old Shatterhand. Ein kleiner Spaziergang durch die fremdsprachigen May-Pastiches · Teil IV: Deutsche May-Pastiches in fremden Sprachen (I)
  • Stefan Schmatz: Die früheste Werbung für Karl May?
  • Martin Schulz: Als der Krumir in Fürth auf Raubzug ging
  • Uwe Lehmann: Die Priesterin der Güte. Therese Keiter – Konkurrenz für Karl May?
  • Thomas Harbach: Robert Krafts Romane »Das Hohe Lied der Liebe« und »Die Nihilit-Expedition« neu aufgelegt bei Dieter von Reeken (I)
  • Matthias Kenter: Neuer Fund im Archiv: Eine deutsche Jules-Verne-Überset­zung aus dem Jahre 1855/56
  • Michael Bauer und Horst-Joachim Kalbe: Mit dem Karl-May-Stammtisch Hildes­heim-Hannover in Leipzig
  • Jenny Florstedt: Doyle, May und die Geister. Tobias Weskamp sprach im Juli in der Stadtbibliothek über geisterhafte Parallelen und okkulte Umtriebe
  • René Kalka: „Indianer kommen nicht vor“. Ein Meinungsbericht zur Shatter­hand-Premiere auf der Felsenbühne in Rathen
  • Kurz notiert
  • Alexander Krell: Der Landrichter. Eine Geschichte vom Lande. Teil 15
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Winnetou – Ein nie erschienenes Kartenspiel

Rudolf Schweinitzer: Winnetou. Ein nie erschienenes Kartenspiel. Karl-May-Verlag, Bamberg/Radebeul, 2024. 80 Seiten, Hardcover. ISBN: 978-3-7802-3112-3. Preis: 15,00€

Verlagstext:

Spiele rund um Karl May und seine Helden gab es einige im Lauf der Jahre – sowohl Brett- als auch Kartenspiele. Manches erschien in großer Auflage, anderes blieb Plan und Projekt, ohne das Licht der Öffentlichkeit zu erblicken. So gestaltete im Winter 1950/51 der Grafiker Rudolf Schweinitzer (1923–2012) 75 fertige Zeichnungen zu „Winnetou I“ – ein Deckblatt, je ein Porträt von Winnetou, Old Shatterhand und Sam Hawkens, 70 Szenenillustra­tionen und die Kartenrückseite – für ein Spiel, das allerdings nie erschien. Schweinitzers farbenfrohe Originale aber sind über die lange Zeit erhalten geblieben und sollen nun nach mehr als 70 Jahren die Karl-May-Fans erfreuen.

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Zum Fortgang der Historisch-kritischen Ausgabe

von Joachim Biermann

Der neueste Band der HKA, Im Reiche des silbernen Löwen I, ist mittlerweile erschienen. Wir konnten für diesen Band noch einmal den bisherigen Preis halten, doch muss die Karl-May-Stiftung aufgrund der gestiegenen Produktionskosten nun leider ab dem folgenden Band den Preis pro Band um 4 Euro anheben; der Preis für Subskribenten liegt dann bei 50,90 Euro inkl. Porto, der Preis für Einzelbezieher bei 54,90 Euro zzgl. Porto. Diese Preisanhebung gilt nur für zukünftige Bände, für alle bereits erschienenen bleibt der bisherige Preis unverändert.

Solche Preiserhöhungen sind unerfreulich, lassen sich bei einem sich über eine so lange Zeit erstreckenden Unternehmen wie der Historisch-kritischen Ausgabe aber leider kaum vermeiden. Und noch immer, auch dies sei noch einmal betont, ist unsere HKA im Vergleich zu anderen kritischen Ausgaben vergleichsweise preiswert, was nicht zuletzt darauf zurückzuführen ist, dass alle Bandbearbeiter und Herausgeber aus den Reihen unserer Karl-May-Gesellschaft stammen und ehrenamtlich arbeiten.

Eine erfreuliche Mitteilung kann ich all denen machen, die seit vielen Jahren auf den Abschluss des Orientzyklus im Rahmen der HKA warten. Nicht nur wird In den Schluchten des Balkan aller Voraussicht nach noch in diesem Jahr erscheinen, sondern auch die beiden abschließenden Bände Durch das Land der Skipetaren und Der Schut werden sich direkt anschließen und sollen noch 2025 fertiggestellt und ausgeliefert werden.

Die Bände, die für die Zeit danach eingeplant sind, sind schon jetzt weit fortgeschritten: Im Reiche des silbernen Löwen II, Im Lande des Mahdi III und Abdahn Effendi sollen ab 2026 nach jetzigem Planungsstand als nächstes folgen.

Für ein besonderes Projekt innerhalb der HKA haben wir lange nach geeigneten Bandbearbeitern Ausschau gehalten, nämlich den Band VII.3 aus der Abteilung der Nachlass-Schriften (Ave Maria), der Karl Mays Kompositionen enthalten wird. Hier war eine besondere Expertise vonnöten, und wir freuen uns, nunmehr zwei Musikwissenschaftler gefunden zu haben, die diesen Band vorbereiten, dessen Erscheinen allerdings im Augenblick noch nicht genau festzulegen ist.

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Zum Fortgang der Historisch-kritischen Ausgabe

von Joachim Biermann

HKA

Der als nächstes vorgesehene Band der HKA, Im Reiche des silbernen Löwen I, wird aller Voraussicht nach Ende Mai 2024 an die Subskribenten ausgeliefert werden. Für die Zeit danach sind wir zum ersten Mal seit der Übernahme der Herausgeberschaft der HKA durch die Karl-May-Gesellschaft in der Lage, mehrere mehr oder weniger druckfertige HKA-Bände „auf Lager“ zu haben. Damit ist es auch erstmals möglich, konkretere Strategien zur Abfolge der künftigen Bände ins Auge zu fassen. Die Karl-May-Stiftung, für die die HKA ja herausgegeben wird und die sie vorfinanzieren muss, hat den Wunsch ausgesprochen, nach dem Band Im Reiche des silbernen Löwen I zunächst einmal den Orientzyklus möglichst rasch zu Ende zu führen. In der zweiten Jahreshälfte 2024 soll deshalb der Band In den Schluchten des Balkan erscheinen. Durch das Land der Skipetaren ist dann für die erste Jahreshälfte 2025 eingeplant. Danach soll mit Der Schut der Orientzyklus endgültig abgeschlossen werden, und mit den beiden Bänden Im Lande des Mahdi III und Im Reiche des silbernen Löwen II ist auch der Abschluss zweier weiterer Serien vorgesehen. Damit sind wir aber dann auch bereits bei den Planungen für 2026.

Weiterhin möchte ich darauf hinweisen, dass die Lage auf dem Büchermarkt es notwendig macht, für jeden einzelnen Band eine neue Kalkulation vorzunehmen und der augenblickliche Preis pro Band für die Zukunft nicht garantiert werden kann. Auch macht uns die Tatsache zu schaffen, dass aufgrund der langen Editionszeit der HKA nicht wenige der Abonnenten, die von Anfang an die HKA subskribiert haben, ihr Abonnement aus Altersgründen beenden oder versterben und so als Abonnenten ausscheiden. Es würde der Edition wesentlich helfen, wenn neue Abonnenten hinzukämen und so deren Zahl auf einem gewissen Niveau gehalten werden könnte – je weniger feste Abnehmer die Reihe hat, um so schwieriger wird die Preiskalkulation.

Dabei zeigt sich immer mehr, wie wichtig die HKA gerade für die Zukunft Karl Mays wie auch der Karl-May-Forschung ist. Sie sichert die authentischen Texte Mays für eine lange Zukunft, und die Forschungen der Bandbearbeiter zeitigen immer mehr neue Ergebnisse, wie sie in den Mitteilungen und den Jahrbüchern der Karl-May-Gesellschaft nachzulesen sind. Allen Mitgliedern der KMG und allen an einer seriösen May-Forschung Interessierten sollte es deshalb ein Anliegen sein, die Historisch-kritische Ausgabe weiterhin zu fördern.

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Frohe Weihnachten!

„Ich verkünde große Freude,

Die Euch widerfahren ist;

Denn geboren wurde heute

Euer Heiland Jesus Christ!“

Die Karl-May-Gesellschaft wünscht allen ihren Mitgliedern und allen Karl-May-Freunden

frohe Festtage und einen guten Start ins Neue Jahr!

Weihnacht! 

 

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