Oktober 2015

Archiv, Neuerscheinungen

Jahrbuch der Karl-May-Gesellschaft 2015 erschienen

Jahrbuch der Karl-May-Gesellschaft 2015 Cover Jahrbuch 2015

Herausgegeben von Claus Roxin, Florian Schleburg, Helmut Schmiedt, Hartmut Vollmer und Johannes Zeilinger.

471 Seiten, Frontispiz, zahlr. Faksimiles, Leinen. Format 15 x 22 cm. € 29,–. ISBN 978-3-941629-13-4. Hansa Verlag, Husum

Inhaltsverzeichnis

  • Helmut Schmiedt: Das fünfundvierzigste Jahrbuch (S.7)
  • Jürgen Wehnert: Oeser, Münchmeyer und Radelli. Nachrichten von drei frühen Verlegern Karl Mays (S.11)
  • Hans-Dieter Steinmetz: Ein »Reklamebureau für Karl May«? Richard Wehses Preisaussschreiben 1910 (S.65)
  • Helmut Schmiedt: »Die Liebe kommt dann schon von selbst«. Karl Mays Dorfgeschichte ›Der Giftheiner‹ (S.123)
  • Hartmut Wörner: Gott, König und Vaterland. Wie und warum Karl May in seinem ersten Großroman an den Säulen seines Weltbildes rüttelte (S.141)
  • Martin Roussel: Schiffbruch ohne Zuschauer. Karl Mays Doppelroman ›Scepter und Hammer‹ / ›Die Juweleninsel‹ als Experiment einer politischen Imagologie (S.195)
  • Peter Hofmann: Der geographische Prediger und sein Evangelium. Religionsphilosophische Texte und Subtexte im Werk Karl Mays (S.223)
  • Rudi Schweikert / Florian Schleburg: Die Rose von Schiras. Was Karl May mit Hafis verband (S.257)
  • Christoph F. Lorenz: Wahre Schätze und Abwege. Zur Variation eines Motivs in B. Travens ›Der Schatz der Sierra Madre‹ und Karl Mays ›Der Schatz im Silbersee‹ (S.291)
  • Katharina Maier: Kara Shatterhand und die Westfrau Katniss Everdeen. Ein komparatistischer Versuch über zwei außerordentliche Heldenfiguren (S.305)
  • Joachim Biermann: Zur historisch-kritischen Ausgabe ›Karl Mays Werke‹. Bemerkungen zu Anlage und Gestaltung der HKA – Ein Baustein für den Gesamt-Editionsbericht (I) (S.357)
  • Podiumsdiskussion zum Thema »Karl May nach 100 Jahren – Experten im Gespräch« (S.375)
  • Helmut Schmiedt: Literaturbericht (S.403)
  • Henning Franke: Medienbericht (S.425)
  • Joachim Biermann: Im Dienst der Karl-May-Forschung. Die Karl-May-Gesellschaft im Jahr 2014 (S.463)
  • Die Autoren des Jahrbuchs (S.472)
Archiv, Neuerscheinungen

Materialien zum Werk Karl Mays Band 7 erschienen

Hartmut Wörner: Seelenbrüder. Eine Studie zu Karl May und Hermann Hesse.

Hansa Verlag, Husum 2015. 165 S., broschiert. Format 16cm x 24cm. ISBN 978-3-941629-14-1. Preis im Buchhandel: 12EUR. Preis für Mitglieder der Karl-May-Gesellschaft: 8 Euro zzgl. Versandkosten (in D 1,35, Ausland 3,55) bei Bestellung über vertrieb[at]karl-may-gesellschaft.de.2015_10_25_01

 

Es ist dies die erste vergleichende Untersuchung zu Karl May und Hermann Hesse. Die beiden wohl wirkungsmächtigsten deutschen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts könnten, was die Thematik ihrer Werke oder die Art der poetischen Gestaltung angeht, wohl kaum unterschiedlicher sein. Ansatzpunkte für Hartmut Wörners Analyse sind jedoch das literarische Selbstverständnis der Autoren und der mystisch gefärbte, ethisch-spirituelle Gehalt ihrer Werke – und hier lassen sich in der Tat überraschende Erkenntnisse gewinnen. Ziel Wörners ist es, anhand einer vertieften Analyse wichtiger Aspekte aus Leben und Werk der beiden „Bekenntnisschriftsteller“ zu zeigen, dass May und Hesse Seelenbrüder waren, deren Werke das Anliegen verbindet, die Leser zu einer autonom gestalteten, inneren Reise hin zu einem transzendenten Humanismus anzuregen.

Archiv, Nachrichten

Verschollener Gemälde-Zyklus von Sascha Schneider wiederentdeckt

Nicht lange vor seiner Bekanntschaft mit Karl May hat Sascha Schneider für das Foyer des 1902 eröffneten neobarocken Kölner Opernhauses einen Gemälde-Zyklus geschaffen, der die Menschheitsgeschichte und das Weltschrifttum darstellt. Während der Nazizeit wurden Foyer und Zuschauerraum 1937/38 umgestaltet. Seitdem galten Sascha Schneiders Gemälde als verschollen.

1958 wurde das ganze Gebäude, obwohl es während des Kriegs nur geringen Schaden erlitten hatte, abgerissen, weil es als unzeitgemäß galt und die Stadtplaner die kulturellen Bauten näher zum Dom hin ansiedeln wollten.

koeln_stadttheater_1902 

[Quelle: Deutscher Hausschatz in Wort und Bild. 29. Jahrgang 1902/1903, S.717]

Nun hat Christoph Molitor aus Köln, der seit mehr als 20 Jahren über die alte Oper forscht, herausgefunden, dass Schneiders Gemälde im Depot des Stadtmuseums aufbewahrt werden. Die Instandsetzung würde etwa 70000EUR kosten.

Molitor hofft auch noch die Treppengeländer und die dekorativen Gemälde aus dem Zuschauerraum wiederzufinden. „Zuerst aber muss für die Schneider-Gemälde ein passender Rahmen gefunden werden. Mein Traum wäre es, das ehemalige Foyer als Kammermusiksaal komplett zu rekonstruieren. Die Baupläne habe ich gefunden. Daran kann es nicht scheitern. Es müssen sich eben Sponsoren finden, aber wenn es klappt, dann hätte Köln ein Jugendstiljuwel.“

Archiv, Neuerscheinungen

Sonderheft 153 der Karl-May-Gesellschaft erschienen

Bereits Mitte September erschien das neue Sonderheft Nr.153: Christoph Blau / Axel Delorme: Karl May in Schweden.

Im Zentrum des reich bebilderten Sonderhefts steht die Bibliographie aller schwedischen May-Ausgaben. Christoph Blau und Axel Delorme informieren außerdem über die einzelnen Verlage und ihre Ausgaben, die Stellung Karl Mays in Schweden und vergleichen die schwedischen Übersetzungen mit den deutschen Originalvorlagen.

Das Heft kann über die zentrale Bestelladresse der Karl-May-Gesellschaft zum Preis von 7,50EUR (zzgl. Versand) bezogen werden: vertrieb@karl-may-gesellschaft.de

2015_10_04

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