2017

Archiv, Neuerscheinungen

Der Beobachter an der Elbe Nr. 28

u1Ausgabe Nr. 28 des Magazins aus dem Karl-May-Museum Radebeul ist erschienen. Themenschwerpunkt ist der Maler und Bildhauer Sascha Schneider, dem das Museum ab 1. Juli 2017 auch eine Sonderausstellung widmen wird.

Aus dem Inhalt:

Hartmut Vollmer: „Beide Künstler sind begeistert für ein und dasselbe hohe Ziel“

Holger Kuße: Winnetous herrliches Haar

Holger Kuße: Fragile Flugobjekte

Eckehard Koch: Indianer als Freunde und Verbündete der Weißen IX

Wir über uns: Museumsreport

Beate Störzel: Förderverein Karl-May-Museum

Hasso Segschneider: Lukullische Feder

Redaktion: Veranstaltungen in der Karl-May-Geburtsstadt

Redaktion: Allerlei

weitere Informationen unter www.karl-may-museum.de

Archiv, Veranstaltungen

Internationaler Museumstag am 21. Mai 2017 (Update)

https://www.museumstag.de/images/museumstag-logo.pngDas Karl-May-Museum in Radebeul beteiligt sich am Internationalen Museumstag (Sonntag, 21. Mai, 10-17 Uhr) mit einem Blick hinter die Kulissen und einem attraktiven Programm:

PROGRAMM:

10:00 bis 14:00 Uhr

Hobbyisten präsentieren indianisches Kunsthandwerk

Am Internationalen Museumstag stellen Indianerfreunde unseren Besuchern ihr spezielles Hobby und die Handwerkskunst der Indianer Nordamerikas vor. Im Mittelpunkt stehen Malerei und Stickerei.

10:30 Uhr & 12:30 Uhr

Kurzführung des Restaurators

Unser Restaurator veranschaulicht an Objekten in der Ausstellung „Indianer Nordamerikas“ die verschiedenen Bereiche seines Tätigkeitsfeldes.

15:00 Uhr

Erste offizielle Führung unserer Kindermuseumsführer

Anlässlich des Internationalen Museumstages zeigen unsere Kindermuseumsführer anderen Kindern, ihren Eltern und Verwandten und allen neugierigen Museumsbesuchern, was sie innerhalb des ersten Projektjahres gelernt, erfahren, ausprobiert und entdeckt haben. Eine absolute Premiere für unsere zukünftigen Kindermuseumsführer!

Preise: Museumseintrittspreis

weitere Informationen auf der Website des Karl-May-Museums

allgemeine Informationen zum Museumstag unter https://www.museumstag.de

Archiv, Rezensionen

Buchvorstellung: Eine Geschichte des Ezidentums

Die Eziden und das Ezidentumvon Gunnar Sperveslage

Bei Karl May treten die Eziden in den ersten beiden Bänden des Orientzyklus, „Durch die Wüste“ und „Durchs wilde Kurdistan“, und später noch einmal in „Im Reiche des Silbernen Löwen II“ auf. May beschreibt den Glauben dieser religiösen Minderheit sehr ausführlich und mit viel Empathie. Er stellt sie durchweg positiv dar und nimmt sie gegen Vorurteile in Schutz.

Lesern von Karl May sind die Eziden deshalb seit jeher ein Begriff. Doch obwohl in Deutschland die weltweit größte ezidische Diaspora beheimatet ist, ist allgemein recht wenig über die Eziden, ihre Geschichte, ihren Glauben und ihre schwierige Lebenssituation bekannt. Dies begann sich erst zu ändern, als der IS 2014 einen systematischen Völkermord unter den Eziden beging und darüber weltweit in den Medien berichtet wurde.

Der Psychologe Sefik Tagay und der Jurist Serhat Ortaç, beide Vorsitzende der „Gesellschaft Ezidischer AkademikerInnen“ (GEA), haben 2016 im Auftrag der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg ein Buch über die Eziden vorgelegt. Darin geben sie einen ausführlichen Überblick über die Geschichte des Ezidentums und die gegenwärtige Situation.

Das Buch ist in drei Hauptkapitel gegliedert: Das erste beschreibt die Geschichte, den Glauben und die Traditionen der Eziden, das zweite die Geschichte der ezidischen Diaspora in Deutschland und das dritte ist dem 2014 durch den IS begangenen Völkermord gewidmet.

Das Buch ist eine Veröffentlichung der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg und steht kostenlos als PDF zur Verfügung.

Sefik Tagay und Serhat Ortaç: Die Eziden und das Ezidentum. Geschichte und Gegenwart einer vom Untergang bedrohten Religion. Hamburg 2016. 217 Seiten. ISBN: 978-3-946246-03-9

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