15. Mai 2019

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19.05.2019: Finissage der Fotoausstellung ‚Großmystiker trifft Kunstfotograf‘ in Radebeul

Am kommenden Sonntag, den 19. Mai 2019, endet die Fotoausstellung „Großmystiker trifft Kunstfotograf“. Die Ausstellung verbindet eindrückliche Zitate Karl Mays aus seinem Spätwerk mit bildgewaltigen Fotografien des international bekannten Kunstfotografen Timm Stütz.

Die Fotoausstellung “Großmystiker trifft Kunstfotograf” ist noch bis zum 19. Mai 2019 im Park des Karl May Museums zu sehen. Bei der Finissage zum Internationalen Museumstag wird das Projekt „Großmystiker trifft Kunstfotograf“ vorgestellt, zu dem neben der Ausstellung auch die im Karl-May-Verlag erschienene neue Anthologie “Karl May: Märchen und Visionen” mit Bildern von Timm Stütz gehört.

Von 11:00 bis 13:00 Uhr sind der Fotograf Timm Stütz und der Herausgeber Hartmut Wörner, Geschäftsführer der Karl-May-Gesellschaft, der das Projekt initiiert und die May-Texte ausgewählt hat, anwesend. Es besteht dabei die Gelegenheit, das Buch „Märchen und Visionen” von Stütz und Wörner signieren zu lassen.

Eintritt:

Erwachsene: 9,00 Euro

Ermäßigte: 7,00 Euro

Kinder / Schüler (4 bis 16 Jahre): 3,00 Euro

Archiv, Ausstellungen

Sonderaustellung in Berlin: Theodor Fontane und Karl May

Vom 14. Juni 2019 bis zum 24. November 2019 ist im Stadtgeschichtlichen Museum Spandau (Gotisches Haus) die Sonderausstellung „Theodor Fontane und Karl May“ zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Aus der Ankündigung der Ausstellung:

Theodor Fontane und Karl May, märkische Alleen und Prärie – wie passt das zusammen? Jeder von uns ist mit dem tragischen Schicksal von »Effi Briest« vertraut; ungezählte Tränen vergossen wir bei Winnetous Roman- oder Leinwandtod. Doch was haben beide Autoren außer dem strapaziösen Schriftstellerberuf im 19. Jahrhundert und anhaltendem Bestsellerruhm gemeinsam? Dieser Frage widmet sich nun erstmals eine Ausstellung. Der Preuße Fontane schrieb über die märkischen Quitzows im 15. Jahrhundert, verfasste ein berühmtes Gedicht über Leopold von Anhalt-Dessau, erzählte in »Schach von Wuthenow« und »Vor dem Sturm« über die Napoleonzeit oder in opulenten Sachbüchern über die deutschen Einheitskriege zwischen 1864 und 1870/71. Schließlich lässt er einen seiner Romanhelden sogar ins amerikanische Felsengebirge fliehen. Denn vielseitig waren sie beide: Der Sachse Karl May verfasste nicht nur reißende Wildwestmärchen oder aquarienbunte Orientabenteuer, sondern auch den Ritterroman »Der beiden Quitzows letzte Fahrten« oder Humoresken um den »Alten Dessauer«. In »Die Liebe des Ulanen« verfolgt er auf über 2000 (!) Seiten die Schicksale einer preußischen Offiziersfamilie in Liebe und Krieg zwischen 1814 und 1871. Die Ausstellung vergleicht die Sicht der Autoren auf entscheidende Etappen brandenburgisch-preußischer Historie im Kontext europäischer Kulturgeschichte. Selbst biografische Aspekte wie beider Eheprobleme und deren Reflexion kommen dabei nicht zu kurz.

Eröffnung: Donnerstag 13. Juni, 19 Uhr

Begrüßung: Dr. Urte Evert, Stadtgeschichtliches Museums Spandau;

Dr. Ralf F. Hartmann, Kulturamt Spandau

Einführung und Ausstellungsrundgang mit Dr. Thomas Kramer

Theodor Fontane und Karl May, märkische Alleen und Prärie – passt das zusammen? Kurator Thomas Kramer vergleicht den Blick der Autoren auf brandenburgisch-preußische Historie zwischen 1414 und 1870/71. Neben Erstausgaben werden Dioramen, historische Gemälde, Waffen und Uniformen präsentiert. Lebendige Geschichte lädt so zu einer Reise zwischen Literatur und Realität ein.

Veranstaltungen:

17.8., 14.30 Uhr: Mit der U7 zu Theodor Fontane und Karl May!

Thomas Kramer erzählt von den Autoren und führt am Ziel der Fahrt durch die Ausstellung. Treffpunkt: U-Bahnhof Bayerischer

Platz, Teilnahme kostenlos, BVG-Fahrschein erforderlich.

In Kooperation mit dem „Buchladen Bayerischer Platz“

Begleitprogramm bei der VHS Spandau:

14.9., 11–15 Uhr: Illustrationskurs

Zusammen mit der Illustratorin Mara Burmester setzen sich die Teilnehmer*innen

künstlerisch mit der Ausstellung auseinander.

26.10., 2.11., 9.11., 11–15 Uhr: Kuratorenführung

Dr. Thomas Kramer beleuchtet jeweils verschiedene Aspekte der Ausstellung bei einem gemeinsamen Rundgang mit anschließender Diskussionsrunde.

24.11., 15 Uhr: Was wäre Fontane ohne seine Emilie?

Die Schauspielerin Margrit Straßburger gibt einen authentischen Einblick in das Leben beider Ehepartner.

Weitere Infos und Anmeldung unter www.berlin.de


Stadtgeschichtliches Museum Spandau

Gotisches Haus

Breite Str. 32 13597 Berlin

Tel: 030 354944297

www.gotischeshaus.de

Mo–Sa 10–18 Uhr, So 12–18 Uhr Feiertags geschlossen

weitere Informationen zur Ausstellung unter www.fontane-200.de

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