November 2019

Archiv, Neuerscheinungen

Neuerscheinung: Pierre-Brice-Edition, Band 2

WiederWinnetouHella Brice: Pierre-Brice-Edition, Band 2: „…UND PLÖTZLICH WAR ICH WIEDER WINNETOU“ 1970-80er-Jahre | Karl-May-Festspiele Elspe. Karl-May-Verlag. Bamberg/Radebeul. 224 Seiten. Hardcover. ISBN 978-3-7802-3102-4. Preis: 39,00€ (Sonderausgabe in grünem Leinen: 99,00€)

Verlagstext

Acht Jahre nach dem letzten Winnetou-Film war diese Episode für Pierre Brice beendet – dachte er. Bis der Schauspieler im Jahr 1976 eine Anfrage der Karl-May-Festspiele Elspe erhielt, ob er auf der dortigen Freilichtbühne nicht den Apatschenhäuptling spielen wollte. Die Rolle seines Lebens griff erneut nach ihm – und diesmal für immer.

In „…und plötzlich war ich wieder Winnetou“ zeigt Hella Brice erneut viele unveröffentlichte Dokumente und Aufnahmen ihres Mannes, entstanden in den 1970er- bis Mitte der 1980er-Jahre. Im Fokus stehen dabei seine Auftritte als Winnetou in Elspe, Ratingen und Wien – auf der Bühne, aber auch backstage, wo ihn viele prominente Freunde besuchten.

Zusätzlich zieren viele Privataufnahmen diesen Bildband. Schließlich lernte der bis dahin überzeugte Junggeselle Pierre Brice in diesen Jahren seine Frau Hella kennen – die Liebe seines Lebens wurde auch seine persönliche Fotografin und begleitete ihn bei allen Auftritten und Reisen. Und plötzlich war Winnetou kein Single mehr…

erschienen im Karl-May-Verlag

Archiv, Nachrichten

Radiosendung zu Karl May im BR

Ber Digitalsender BR Heimat hat eine einstündige Sendung über Amerika produziert. Die erste Hälfte handelt – auf gut Bairisch – von Karl May und lässt auch den Vorsitzenden der KMG, Florian Schleburg, ausführlich zu Wort kommen. Die Sendung läuft am Samstag, 16.11., um 13:05 Uhr im Digitalradio und ist ab sofort eine Woche lang in der Mediathek anzuhören.

Die Sendung ist unter dem folgenden Link abrufbar: www.br.de

Archiv, Veranstaltungen

21.11.2019: Veranstaltung des Karl-May-Freundeskreises Freiburg

Am Donnerstag, 21. November 2019, 19 Uhr findet das nächste Treffen des Karl-May-Freundeskreises Freiburg statt.

Der ursprünglich geplante Beitrag zu Karl Mays Bibliothek von Hans Grunert fällt kurzfristig aus. Stattdessen findet eine lockere Gesprächsrunde statt.

Ort: Freiburg i.Br., Restaurant „La Stazione“

Veranstalter: Karl-May-Freundeskreis Freiburg

weitere Informationen unter: karlmay-freiburg.de.tl

mehr Termine und Veranstaltungen rund um Karl May unter: www.karl-may-lebt.de

Archiv, Neuerscheinungen

Neuerscheinung: A. Dana Weber: Blood Brothers and Peace Pipes

bloodBrothersA. Dana Weber: Blood Brothers and Peace Pipes. Performing the Wild West in German Festivals. University of Wisconsin Press, Madison. 416 Seiten. Paperback. ISBN 978-0-299-32350-9. Preis: ca. 85,00€

Verlagstext:

The first academic book-length study devoted to Karl May festivals, a specific type of Wild-West-themed festivals that take place in Germany every summer, Blood Brothers and Peace Pipes introduces readers to a performance world that is popular at home yet virtually unknown elsewhere. Named for Karl May (1842-1912), arguably the most famous German writer of adventure fiction in the nineteenth and twentieth centuries, these thirteen or so festivals dramatize the exploits of May’s most famous Wild West heroes, the Mescalero Apache Winnetou and his blood-brother, the German frontiersman Old Shatterhand, in entertaining theatre plays that use horses, other animals, stunts, and special effects on outdoors stages built specifically for them. Based on ethnographic studies of six of these events, Weber explores the most fundamental features of Karl May festivals: their „Indian“ iconographies, fraternity narratives, hybrid genre form, borrowings from U.S. Wild West shows, and performative diversity. Her narrative accounts of these festivals and their interdisciplinary analysis based on German literature and culture studies, folklore, ethnography, and performance studies, theatre studies, and history guide readers through a specifically German performance world that is not an upshot of the American western, but a homegrown, traditional German version that evolved parallel with it. The composite image of Karl May festivals that emerges in the course of Weber’s analysis is that of a unique type of popular event that expresses a deep yearning in German society, that for egalitarian and respectful cross-cultural interactions.

 

 

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Karl May & Co. Nr. 158 erschienen

kmco158Aus dem Inhalt:

Karl May — Leben und Werk

– Rolf Dernen: Kara und Halef in den Schluchten des Balkan. Historische Be­trach­tung ei­nes Ro­man­schau­plat­zes

– Wolfgang Hermesmeier: „Das Vaterhaus in Wien“. Unbekannte May-Ab­dru­cke ent­deckt (XXVIII)

– Stefan Schmatz: Karl May im Feld. Der Erste Weltkrieg und seine Folgen für die May-Re­zep­tion (V)

– Irmgard Elhachoumi: Mit Reiseführer. Karl Mays „Durchs wilde Kurdistan“ in der His­to­risch-kri­ti­schen Aus­ga­be

– Stefan Schmatz: Die bunte Welt der Karl-May-Taschenbücher. Teil 3: Die Ent­wick­lung von Mit­te der 1980er-Jah­re bis heu­te

– Wolfgang Hermesmeier: Eine Tigerin zwischen Strandräubern und blinden Pas­sa­gie­ren. Un­be­kann­te May-Ab­dru­cke ent­deckt (XXIX)

– Stefan Schmatz: Karl May im Zentralverlag der NSDAP. Seltene Ein­band­va­rian­ten von Karl-May-Bü­chern (1)

Karl May im Film

– Henning Franke: Prädikat: Besonders May-echt. Wie die ZDF-Serie „Kara Ben Nem­si Ef­fen­di“ ent­stand

– Michael Petzel: Der Skandal-Colonel, der durch Schlangenbiss starb. Die Ge­schich­te von Jim Burke, der ein Por­no­film-Re­gis­seur ge­we­sen sein soll

– Stefan von der Heiden: Winne … who? Die internationale Vermarktung der Karl-May-Fil­me (Teil 11) – Schweiz

– Karl-Heinz Becker: Old Firehand unter Feuer. Der Westernheld mit Zigarillo – Vie­le sel­te­ne Farb­fo­tos im Band zu Rial­tos letz­tem May-Film

Bühne

– Henning Franke: „Feuer und Flamme“. Im Gespräch mit Alexander Klaws, dem neu­en Hel­den am Kalk­berg

– Michael Kunz: Scharlih, Ellen und der Schatz der kleinen Farm. Winzendorfs „Sil­ber­see“ trug zu Recht nicht das La­bel „Karl-May-Fest­spie­le“

– Michael Kunz: Wagram findet zu May. Neues Blutsbrüderpaar in einem ge­lun­ge­nen May-na­hen Stück

– Henning Franke: Zwei glorreiche Halunken. In Dasing profitierte „Old Su­re­hand“ nicht zu­letzt von der Be­set­zung der Schur­ken­rol­len

– Michael Kunz: Mit Rekordergebnis in die Umbauphase. Auf der Felsenbühne Ra­then gab’s noch ein­mal „Win­ne­tou I“. Jetzt wird zwei Jah­re pau­siert.

– Michael Kunz: Epischer Geburtstags-Ölprinz. 30 Jahre Freilichtwestern in Mör­schied

– Henning Franke: Ein Greenhorn bleibt ein Greenhorn. „Im Tal des Todes“ auf der Burg­rie­de­ner Büh­ne be­nahm sich Old Shat­ter­hand reich­lich na­iv

– Michael Kunz: Erstmals mehr als 2.000 Zuschauer in Twisteden. Auch Regen kann den Spaß an „Im Tal des To­des“ an Fron­leich­nam nicht stö­ren.

– Michael Kunz: Experiment Engelberg vorerst gescheitert. Betreiber insolvent, Zu­spruch trotz ge­lun­ge­ner „Öl­prinz“-In­sze­nie­rung im drit­ten Jahr der Fest­spie­le noch ein­mal ein­ge­bro­chen

– Stephan Schönauer: Ein wirklich schöner Tod. „Winnetou III“ in Pluwig

Szene & Co.

– Reinhard Marheinecke: Dreizehn ist keine Unglückszahl · Karl-May-Fest 2019 in Bad Se­ge­berg

– Henning Franke: »Karl May ist für mich ein skurriler Typ, kein Standbild auf ei­nem So­ckel!«. La­ger­feu­er­ge­sprä­che (37): Chri­stian Wa­cker

– Christoph Alexander Schmidberger: Marheinecke in Grün-Gold. Nach 25 Jah­ren er­schien erst­mals ein May-Pa­sti­che des Ham­bur­ger Au­tors im Karl-May-Ver­lag

– Irmgard Elhachoumi: Von Lederhosen und den hölzernen Tipis des Ikea-Stam­mes. Drew Hay­den Tay­lors Do­ku­men­ta­tion „Win­ne­tou – Der deut­sche In­dia­ner“

Das Heft ist zu beziehen über: Mescalero e.V.

Archiv, Veranstaltungen

12.11.2019: Lesung aus dem Briefwechsel Arno Schmidt und Hans Wollschläger

Am Dienstag, 12. November 2019, 20 Uhr, findet in der Buchhandlung Lentner in München eine :

Lesung aus dem Briefwechsel Arno Schmidt und Hans Wollschläger mit Joachim Kersten und Bernd Rauschenbach und einem einführenden Vortrag von Giesbert Damaschke statt.

Ort: Marienpl. 8, 80331 München

Veranstalter: Buchhandlung Lentner

Eintritt: 10 Euro

Um Anmeldung wird gebeten unter: 089/ 227967

weitere Informationen unter: https://buchlentner.buchkatalog.de/

mehr Termine und Veranstaltungen rund um Karl May unter: http://www.karl-may-lebt.de

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Jahrbuch der Karl-May-Gesellschaft 2019 erschienen

jb2019

Das Jahrbuch 2019 ist soeben erschienen und wird an die Mitglieder und Abonnenten ausgeliefert. Der Band enthält wieder vielfältige und vielversprechende Beiträge, darunter Vorträge vom Kongress in Naumburg/Bad Kösen. Leser des Jahrbuches, sind herzlich eingeladen, Bewertungen und Kritiken zum Jahrbuch oder auch zu einzelnen Beiträgen zur Veröffentlichung hier im Blog einzureichen. Senden Sie Ihre Texte bitte an: gunnar.sperveslage[@]karl-may-gesellschaft.de

Ankündigungstext:

Im fünfzigsten Jahr des Bestehens der Karl-May-Gesellschaft erscheint deren neunundvierzigstes Jahrbuch. Als Besonderheit enthält es eine jüngst aufgefundene, seinerzeit anonym veröffentlichte Erzählung mit dem Titel „Zum Schillerfeste“, bei der es sich möglicherweise um ein frühes, bisher unbekanntes Werk Mays handelt; über die Autorschaft wird in zwei Aufsätzen kontrovers diskutiert. In den übrigen Beiträgen des Bandes werden Leben, Werk und Wirkung Karl Mays auf die bewährte Weise unter den verschiedensten Aspekten beleuchtet, vom Verhältnis zwischen May und Theodor Storm über die Analyse komischer Elemente bis hin zum kulturgeschichtlich aufschlussreichen Porträt eines amerikanischen Indianer­darstellers auf einer deutschen Bühne in den 1930er-Jahren. Die obligatorischen Rubriken ­Literaturbericht, Medienbericht und Bericht über die Arbeit der Karl-May-Gesellschaft runden den Band ab.

Inhaltsverzeichnis

– Helmut Schmiedt: Das neunundvierzigste Jahrbuch

– Anonym: Zum Schillerfeste

– Joachim Biermann: Eine May-Erzählung in einem frühen Münchmeyer-Lie­fe­rungs­werk? Über­le­gun­gen auf­grund ei­nes neu­en Fun­des

– Wilhelm Vinzenz/Jürgen Wehnert: ›Zum Schillerfeste‹ – eine Erzählung von Karl May?

– Rudolf Lüthe: Die Komik der Unvollkommenheit und der Fremdheit. Eine idea­lis­ti­sche Be­schrei­bung der Fi­gu­ren Had­schi Ha­lef Omar, ›der blau­ro­te Me­thu­sa­lem‹ und Sam Hawk­ens

– Wynfrid Kriegleder: Das war unerhört! Erzählperspektiven in Karl Mays ›Der Oel­prinz‹

– Willi Vocke: Der Geist der Romantik. Die Erzählung ›Das Geldmännle‹ als Bei­spiel für den ›phan­tas­ti­schen‹ Karl May

– Peter Hofmann: »… aber diese Arbeit bin ich selbst«. Wie sich Karl May mit Theo­dor Storm le­sen lässt

– Alexander Dietz: »Mag man mich immerhin auslachen«. Karl Mays Beitrag zur theo­lo­gi­schen De­bat­te um männ­li­che Fröm­mig­keit im spä­ten 19. Jahr­hun­dert

– Eckehard Koch/Gerd Hardacker: »Wir haben viele tapfere Scheiks?« … »Aber kei­nen Abd el Ka­der …«. Zum ge­schicht­li­chen Hin­ter­grund der Al­ge­ri­en-?Hand­lung in Karl Mays ›Die Lie­be des Ula­nen‹

– Albrecht Götz von Olenhusen: ›Os-ko-mon – Chief der Yakima‹. Zu in­ter­kul­tu­rel­len Be­zie­hun­gen USA – Frank­reich – Deutsch­land 1900–?1960. In­dia­ni­sche Tän­zer und Sän­ger in USA und Eu­ro­pa

– Helmut Schmiedt: Literaturbericht I

– Gunnar Sperveslage: Literaturbericht II

– Henning Franke: Medienbericht

– Joachim Biermann: Die Zukunft im Blick. Die Karl-May-Gesellschaft im Jahr 2018

Erschienen im Hansa Verlag, Husum

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