Oktober 2020

Archiv, Himmelsgedanken

Himmelsgedanke

Sollte es wirklich wahr sein, daß es Menschen giebt, welche sich mit Anstrengung aller ihrer Logik bemühen, den Geist in das Reich der Fabel zu verweisen, und aber doch sich selbst für bedeutende Geister halten?

 

Archiv, Nachrichten

Veränderungen in Vorstand und Kuratorium der Karl-May-Stiftung

Am Samstag, 10. Oktober, fand in Radebeul eine Sitzung des Kuratoriums der Karl-May-Stiftung statt. Zum neuen Stellvertreter des Kuratoriumspräsidenten Dr. Robert Straßer wurde Thomas Grafenberg gewählt. Neue Mitglieder des Kuratoriums sind Dr. Jürgen Wehnert und Tanja Trübenbach. Zudem wurde Daniel Höhn von der Sparkasse Meißen in den Vorstand der Stiftung berufen.

Das Magazin Karl May & Co. berichtet darüber auf seiner Webseite:

www.karl-may-magazin.de

Archiv, Veranstaltungen

Filmvorführungen im Karl May Museum Radebeul

logo_KMMIm Rahmen des Kinderfilmfestes Kinolino zeigt das Karl May Museum den Puppentrickfilm „Die Spur führt zum Silbersee“ (Regie: Günter Rätz, DDR 1990, 84 min, FSK 6) und die Westernkomödie „Der lange Ritt zur Schule“ (Regie: Rolf Losansky, DDR 1982, 82 min, FSK 6).

Anschließend gibt es für alle kleinen Gäste eine „Indianerprüfung“.

Vorstellungstermine:

Die Spur führt zum Silbersee: Di, 20.10., 10 Uhr; Sa, 25.10., 14 Uhr; Do, 29.10., 10 Uhr

Der lange Ritt zur Schule: Do, 22.10., 10 Uhr; Di, 27.10., 10 Uhr; So, 1.11., 14 Uhr

Ort: Radebeul

Veranstalter:  Karl-May-Museum Radebeul

Preis: Kinder 4,50 Euro, Erwachsene 6,00 Euro, Angemeldete Kindergruppen 3,50 € pro Kind

Kartenreservierungen: 0351 8373010 oder info@karl-may-museum.de

weitere Informationen unter: www.karl-may-museum.de

mehr Termine und Veranstaltungen rund um Karl May unter: http://www.karl-may-lebt.de

Archiv, Nachrichten

Neues aus Radebeul

Am Samstag, 10. Oktober, findet in Radebeul die nächste zukunftsweisende Sitzung statt. Dann tagt das Kuratorium der Karl-May-Stiftung ein weiteres Mal. Es geht unter andrem darum, das Kuratorium durch die Nachwahl geeigneter Kandidaten neu aufzustellen, um so gut gerüstet die kommenden Aufgaben anzugehen. Der im Juni neugewählte Stiftungsvorstand arbeitet bereits mit Hochdruck daran, die Museumsarbeit weiter zu professionalisieren, das Museum wirtschaftlich zu konsolidieren und strukturelle Veränderungen herbeizuführen.

Florian Schleburg, Vorsitzender der Karl-May-Gesellschaft und Mitglied des Kuratoriums der Karl-May-Stiftung hat mit der Redaktion von Karl May & Co. über die Wichtigkeit der Sitzung am Samstag gesprochen. Es geht um nichts weniger als die Identität von Stiftung und Museum im 21. Jahrhundert:

www.karl-may-magazin.de

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Neuerscheinung: Briefwechsel mit seinen ‚Kindern‘ II

gw96Hartmut Vollmer/Hans-Dieter Steinmetz/Florian Schleburg (Hrsg.). Briefwechsel mit seinen ‚Kindern‘ II. Band 96 der Gesammelten Werke. Karl-May-Verlag. Bamberg/Radebeul. 640 Seiten. Hardcover. ISBN 978-3-7802-0096-9. Preis: 25,00€

Verlagstext

Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunderts traten aus dem breiten Lesepublikum Karl Mays vier junge Menschen in Erscheinung, die dem Schriftsteller in besonderer Weise nahestanden und sich in der Zeit der zermürbenden Presse- und Prozesshetze für ihn engagierten: die Geschwister Marie und Ferdinand Hannes, Lu Fritsch, Willy Einsle und der Philologe und Pädagoge Dr. Adolf Droop, der auch bereits eine wissenschaftliche Analyse von Mays Reiseerzählungen veröffentlicht hatte.

Diese fünf Verehrer standen Karl May geistig und seelisch derart nahe, dass seine zweite Ehefrau Klara sie als seine „Kinder“ bezeichnete.

Die umfangreiche Korrespondenz der ‚Kinder‘ mit Karl und Klara May wird in dieser zweibändigen, kritisch kommentierten Edition erstmals – und soweit möglich vollständig – veröffentlicht.

Die vorgestellten Briefe bieten nicht nur wichtige und spannende, sondern auch bewegende, sehr private Einblicke in die Persönlichkeit des populären Schriftstellers; sie dokumentieren überdies das für Mays Biografie sehr bedeutende Engagement der ‚Kinder‘ für den literarischen ‚Outlaw‘ und ihre unermüdlichen, z.T. auch recht abenteuerlichen Bemühungen, den vielfach beschuldigten und geschmähten Autor öffentlich zu rehabilitieren.

erschienen im Karl-May-Verlag

Archiv, Veranstaltungen

16.10.2020: Vortrag im Karl-May-Museum Radebeul

logo_KMMAm Freitag, 16. Oktober 2020, 18:30 Uhr hält Ulfrid Kleinert einen Vortrag zum Thema:

„Verschwiegene und beschönigte Jahre – Karl Mays Zeit im Zuchthaus Waldheim 1870-1874 und Strafvollzug heute“

Karl May hat fast sieben Jahre seines Lebens hinter Gittern gelebt: 1861 sechs Wochen im Chemnitzer Gerichtsgefängnis, 1865-1868 im Zwickauer Arbeitshaus und 1870-1874 im Zuchthaus Waldheim. Insbesondere seine Zeit in Waldheim hat er persönlich beschrieben und reflektiert. Ein Vergleich seiner Aufzeichnungen mit dem, was wir heute über Personen, Vorschriften und Zustände Anfang der 1870er Jahre im Zuchthaus Waldheim wissen, lässt uns Widersprüche erkennen. Der Vergleich macht Interessen und Tendenzen seiner Selbst-darstellung deutlich. Zugleich zeigt er ein Beispiel der Verarbeitung von Erfahrungen im ge-schlossenen Gefängnis. Und er fordert uns heraus, nach den Chancen zu fragen, die im Jus-tizvollzug damals bestanden haben und die heute bestehen, dass straffällig gewordene Men-schen lernen, ein Leben „in sozialer Verantwortung ohne Straftaten“ zu führen, wie es heute gesetzlich gefordert wird. Der Vortrag versucht auch zu beantworten, warum Karl May seine Gefängniszeit meist verschwiegen und immer beschönigt hat. Seine Erben und Verehrer ha-ben ihn darin allerdings noch überboten.

Ort: Radebeul

Veranstalter:  Karl-May-Museum Radebeul

Eintritt: frei

weitere Informationen unter: www.karl-may-museum.de

mehr Termine und Veranstaltungen rund um Karl May unter: http://www.karl-may-lebt.de

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