März 2023

Archiv, Neuerscheinungen

Neuerscheinung: Die Kahl-Broschüre

Die Kahl-BroschüreJürgen Seul: Die Kahl-Broschüre. Die Geschichte einer Hetzschrift gegen Karl May. Karl-May-Verlag Bamberg/Radebeul. 180 Seiten. Broschur. ISBN 978-3-7802-0570-4. Preis: 24,00€

Verlagstext:

Der Journalist Rudolf Lebius (1868–1946) griff seit 1904 mit allen denkbaren publizistischen Mitteln den erfolgreichen Schriftsteller Karl May (1842–1912) an. Die Fehden beider Kontrahenten gehörten zum gesellschaftlichen Alltag in der zeitgenössischen Presse. Fast täglich fanden sich von Berlin bis Wien Artikel und Aufsätze über diese Auseinandersetzungen im Feuilleton oder in anderen Zeitungsrubriken – häufig auch von Lebius oder May selbst verfasst.

In die über Jahre ausufernden Konflikte wurden jedoch auch andere Personen mit hineingezogen. Hierzu gehörten Verleger, Kollegen, Familienangehörige und Freunde. In einem der vielen Einzelstreitfälle war dies der junge Redakteur Wilhelm Friedrich Kahl (1887–1963), der sich auf ein Inserat von Lebius hin gemeldet hatte, und der in dessen Auftrag eine Broschüre schreiben sollte. Heraus kam „Karl May, ein Verderber der deutschen Jugend“, eine Mischung aus tatsächlichen Fakten, unsinnigen Behauptungen und Verleumdungen – veröffentlicht am 1. April 1908.

Die kleine Publikation wurde Gegenstand juristischer Auseinandersetzungen. Weit über ein Jahrhundert nach dem ersten Erscheinen des Pamphlets soll der Text, der im Wesentlichen aus der Feder von Lebius stammt, noch einmal – ergänzt mit Erläuterungen, Pressestimmen, Erklärungen und einer Lebius-Zeittafel – in Printform veröffentlicht werden.

erschienen im Karl-May-Verlag

 

 

Archiv, Nachrichten

Zum Fortgang der Historisch-kritischen Ausgabe

HKAvon Joachim Biermann

Der Band Die Rose von Ernstthal (KMW I.5) der Historisch-kritischen Ausgabe ist – mit leichter Verspätung – Anfang Februar ausgeliefert worden. Mit diesem Band sind nun sämtliche May’schen Dorfgeschichten im Rahmen der HKA erschienen. Er enthält daneben noch das Frühwerk, das ihm den Titel gibt, sowie zwei Fragmente, die dem Kontext der erzgebirgischen Dorfgeschichten zugerechnet werden können.

Für das laufende Jahr planen wir, wenn alles wie erhofft klappt, danach die Herausgabe des dritten Bandes des Orientzyklus Von Bagdad nach Stambul (KMW IV.3), Bandbearbeiter Dr. Gunnar Sperveslage, und Im Reiche des silbernen Löwen I (KMW IV.22), den ich als Bandbearbeiter betreue. Weitere Bände sind in Arbeit, ohne dass wir schon genau angeben könnten, in welcher Reihenfolge wir sie herausgeben können. Das hängt ganz wesentlich auch davon ab, wann Bandbearbeiter und Bandherausgeber ihre Arbeit jeweils abgeschlossen haben.

Dem Wunsch der Karl-May-Stiftung folgend, wollen wir versuchen, den Orientzyklus jetzt beschleunigt fertigzustellen. Das heißt grob, dass ein weiterer Band pro Jahr herauskommen soll. Das ist ein ambitioniertes Vorhaben, doch bin ich nicht ganz ohne Hoffnung, dass es auch klappen kann. Immerhin liegen für die Bände 4–6 die Variantenverzeichnisse im Entwurf bereits vor.

Weiterhin ist nicht sicher, ob wir die zukünftigen Bände der HKA zum bekannten Preis noch werden anbieten können; die Kalkulation bleibt schwierig und die Bedingungen ändern sich relativ rasch. Immerhin sieht es im Augenblick so aus, dass wir wohl nicht mit so großen Preissprüngen zu rechnen haben, wie wir ursprünglich befürchtet hatten.

Problematisch ist – nach dem Konkurs des bisherigen Herstellers – auch die Beschaffung des verschiedenfarbigen Leinens für die unterschiedlichen Abteilungen der HKA. Insbesondere das grüne Leinen der Abteilung IV ist in der bisherigen Farbvariante und Beschaffenheit zur Zeit nicht mehr zu bekommen. Der Karl-May-Verlag ist im Augenblick bemüht, einen möglichst angemessenen Ersatz zu finden.

Archiv, Neuerscheinungen

Karl May in Leipzig Nr. 132 erschienen

Karl May in LeipzigAus dem Inhalt:

– Jenny Florstedt: „Damenschreibtisch gesucht“. Klara May möbelt auf

– Martin Schulz: „Jugendarbeiten meines Mannes“. Klara May verschenkt Bü­cher

– Uwe Lehmann: Die schreibende Gräfin. Zum 135. Todestag der Valeska von Gallwitz

– Martin Schulz: Karl May aus Leipzig IX. Die Zeit seit der Wiedervereinigung (III)

– Uwe Lehmann: Ein dreistes Plagiat. Ein schlecht getarntes May-Gedicht

– Volker Krischel: Lebe wohl, lieber Shatterhand ben Nemsi. Zum Tod von Axel Jonas Halbach

– Martin Schulz: Leipziger Korrespondenzen (I). Friedrich Gerstäcker an Hein­rich Hübner

– »Winnetou – Evolution eines Helden«. Ausstellung im Karl-May-Haus in Ho­hen­stein-Ernstthal

– Wolfen rief und alle kamen

– Alexander Krell: Der Landrichter. Eine Geschichte vom Lande. Teil 9

Das Heft ist zu beziehen über: Freundeskreis Karl May Leipzig e.V.

 

Archiv, Nachrichten

Karl-May-Skat

Von der Karl-May-Stiftung gibt es ein exklusives Skat-Spiel als Dankeschön für eine Spende für die Spendenkampagne „Rettet Shatterhand!“. Die Kampagne dient der Sanierung und dem barrierefreien Zugang der historischen Häuser Villa Shatterhand und der Villa Bärenfett. Wer 50,- € oder mehr spendet, erhält das Karl-May-Skat vor Ort im Museum oder auf Wunsch auch per Postsendung zugeschickt (Bitte das Stichwort „Karl-May-Skat“ und ihre Adresse bei der Überweisung unter dem Verwendungszweck angeben!). Gedruckt wurde das Spiel in der Altenburger Spielkartenfabrik und es ist auf 1.000 Exemplare limitiert!

Spendenkonto der Karl-May-Stiftung:

Sparkasse Meißen

IBAN: DE97 8505 5000 3151 1120 12

Weitere Informationen zu unserer Spendenkampagne: www.rettet-shatterhand.de

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Heft Nr. 215 der Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft erschienen

Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft Ausgabe Nr. 215 der Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft ist erschienen!

Inhaltsverzeichnis

– Rainer Jeglin: In eigener Sache

– Gunnar Sperveslage: Des Mirza neue Kleider. Joseph von Hammer-Purgstall als weitere Quelle für Mays Persisch

– Eckehard Koch/Gerd Hardacker: Schiffe namens ›Winnetou‹ und ähnliche Kuriositäten

– Lorenz Hunziker: Kein Sex Mit Old Shatterhand! Kommentar zu Thomas Le Blancs ›Kein Sex mit Old Shatterhand?‹

– Christoph Blau: „Ich denke[,] wir verkaufen […] viele Tausend Exemplare.“ Einige Details zu Varianten und zur Bibliografie von Joseph Kürschners ›China‹

– Frank Werder: Das Buch der Liebe und seine Quellen (Teil 4)

– Stefan Schmatz: Karl May auf dem Lichtpfad Unbekannte Gedichtsabdrucke in der theosophischen Szene

– Joachim Biermann: Zur aktuellen Diskussion um den Begriff ›Indianer‹

– Wilhelm Brauneder: Ganz blasser ›Weißer Vater‹

– Stefan Schmatz: Neugebauers ›Winnetou‹ II und III Neuedition von Karl-May-Comicnostalgie

Archiv, Neuerscheinungen

Neuerscheinung: Wolfgang Berger – Rückkehr zum Silbersee

Rückkehr zum SilberseeWolfgang Berger: Rückkehr zum Silbersee. Ein neues Abenteuer der zwei legendären Blutsbrüder Winnetou und Old Shatterhand mit alten und neuen Freunden. Karl-May-Verlag Bamberg/Radebeul. 320 Seiten. Hardcover. ISBN 978-3-7802-0149-2. Preis: 25,00€

Verlagstext:

Ein weiteres Abenteuer der beiden Blutsbrüder Winnetou und Old Shatterhand – mit dabei auch alte Freunde und neue Verbündete.

Die Gier mexikanischer Menschenhändler und der letzte Wunsch von Kolma Puschi führen die Helden zurück an einen Ort, an den keiner mehr zurückwollte: zum Silbersee. Bevor aber dieses Ziel erreicht werden kann, müssen die Blutsbrüder einige Hürden überwinden.

Der Autor Wolfgang Berger liefert nach „Weißer Vater“ nun in seinem zweiten Roman geballte Frauenpower und zeigt, dass jeder Mensch große Taten vollbringen kann.

erschienen im Karl-May-Verlag

 

 

Archiv, Neuerscheinungen

Neuerscheinung: Karl May Haus Information – Nr. 38

Karl May Haus InformationAus dem Inhalt:

– Kerstin Kreul: Hohenstein-Ernstthal und die Welt [Editorial]

– Hans-Dieter Steinmetz: „Die lateinische Sprache hat der Teufel erfunden.“ Eine kreative Familie aus Bochum

– Hainer Plaul: Zum Lebensgang des Christian Traugott Vogel. Karl Mays ent­rätselter Großvater

– Hainer Plaul: Karl May in Ellersleben, seine Haft in Tetschen und die Waden­bach-Briefe

– Hans-Dieter Steinmetz: Deadly dust in Florenz. Eine verspätete Entdeckung

– Wolfgang Sämmer: „Eine gefallene Größe“

– Florian Schleburg: Nachruf auf einen Räuberhauptmann. Die Národní Politika sieht keinen Anlass zur Berichtigung

– Hans-Dieter Steinmetz: „… wie viel Gleiches haben Sie mit Karl May!“ Klara May schreibt an Bertha von Suttner (1912)

– Hans-Dieter Steinmetz: Wir „haben Sie immer verehrt“. Klara May schreibt an Hermann Sudermann (1927)

– Hartmut Schmidt: Karl Mays „Neffe“ Dr. Fritz Stege

– Hainer Plaul: Münchmeyers Geburtstag

– André Neubert: Rund um das Karl-May-Haus

– Kerstin & Henry Kreul: Lesenswert

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