September 2020

Archiv, Neuerscheinungen

Neuerscheinung: Am Hancockberg

HancockbergKarl May: Am Hancockberg. Fantastische Geschichten mit Winnetou, Old Shatterhand, Kara Ben Nemsi… Mit Textillustrationen aus der Zeit Karl Mays und Bildtafeln von Lars Noah. Hrsg. von Hartmut Wörner. Verlag der Nation Husum. 506 Seiten. Paperback. ISBN 978-3-373-00540-7. Preis: 14,95€

Verlagstext:

Karl May ist einer der begnadedsten fantastischen Erzähler der deutschen Literatur. Er erfand legendäre Helden wie Winnetou, Old Shatterhand, Kara Ben Nemsi und Hadschi Halef Omar. Bei der Lektüre dieser Anthologie taucht man in die spannenden und anrührenden Ereignisse rund um den gewaltsamen Tod des legendären Apachenhäuptlings Winnetou ebenso ein wie in ein Zuchthaus des 19. Jahrhunderts, wo die Häftlinge zur „Nummer“ degradiert sind. Mit Mays Helden strandet man auf einer Südsee-Insel und befreit einige Buchseiten danach eine geheimnisumwitterte spirituelle Meisterin aus einem einsam gelegenen Turm in den kurdischen Bergen. Bei diesen und weiteren Abenteuern rund um den Erdball ist spannende und niveauvolle Unterhaltung garantiert. Dieses mit zahlreichen zeitgenössischen Textillustrationen und Tafeln des Geraer Künstlers Lars Noah reich bebilderte Buch lädt ein zum (Wieder)Entdecken eines unsterblichen Geschichtenerzählers und Fantasten.

erschienen im Verlag der Nation

 

 

Archiv, Himmelsgedanken

Himmelsgedanke

Ohne Tod kein Leben. Das wahre, gesunde Leben ist ein immerwährendes Absterben und Ausscheiden des Unbrauchbaren, um dem Brauchbaren Platz zu machen. Aber ist es erlaubt, dieses Absterben Tod zu nennen?

 

Archiv, Neuerscheinungen

Neuerscheinung: Die Sonne, die mir lacht

BeckerKarl-Heinz Becker: Die Sonne, die mir lacht. tredition Verlag Hamburg. 88 Seiten. ISBN 978-3-347-05832-3. Preis: 14,99€ (Hardcover), 9,99€ (Paperback), 4,99€ (E-Book)

Verlagstext:

In seinen Kurzgeschichten „Die Sonne, die mir lacht“, lässt der Autor Karl-Heinz Becker die Hoffnungsstrahlen des christlichen Glaubens aufleuchten

Häufig schon hat Karl-Heinz Becker in den Kirchen in und rund um Hamburg aus seinen schwungvollen Erzählungen gelesen: in der Zachäus-Kirche, Langenhorn, St. Lukas in Fuhlsbüttel oder in der Kaltenkirchener Michaeliskirche. Nun ist in der Corona-Phase ein neuer Erzählband von ihm erschienen. „Die Sonne, die mir lacht“.

Spannend und humorig erzählen die kurzen Geschichten von Freude und Abenteuern, von Festen und Lachen, von kindlichem Glück und erlösenden Taten. Alle Geschichten haben eines gemeinsam: Sie sind voller Überraschungen und kleinen Wundern und beleben den Alltag. Wer genauer hinschaut, kann zwischen den Zeilen noch viel mehr entdecken, den Trost des Glaubens, dass der Mensch nicht allein ist. Denn sowohl in Zeiten des Lachens als auch in Zeiten des Weinens ist eine Hand über ihm – segnend und haltend.

Der Hamburger Autor Karl-Heinz Becker (73) war viele Jahre als Redakteur für Fernsehzeitschriften tätig und arbeitet heute als freier Publizist. Neben Büchern hat er auch Hörspiele geschrieben. Aktuell widmet er sich vor allem dem Schreiben von Kurzgeschichten, in denen er mal heiter, mal anrührend Glauben und Alltag miteinander verbindet.

Anmerkung: Unter den Erzählungen befindet sich auch eine Liebeserklärung an Karl May. Die Geschichte „Das Mai-Wunder“ spiegelt die glühende Vorstellungs- und Gefühlswelt von jungen May-Lesern (und vielleicht auch von manchen älteren?) wider.

erschienen im tredition Verlag

 

 

Archiv, Neuerscheinungen

Psychoanalyse Karl Mays

Manfred Krill, Facharzt für Neurologie und Psychiatrie, Psychoanalyse, Psychotherapie, hat auf seiner Webseite eine kurze Studie zu einer möglichen psychischen Erkrankung bei Karl May veröffentlicht. Darin diagnostiziert er eine narzisstische Persönlichkeitstörung. Textgrundlage der Untersuchung sind die autobiographischen Schriften Mays im Band „Ich“ in der Bamberger Ausgabe von 1968.

Nachzulesen ist der die Untersuchung unter http://drkrillverlag.de

Archiv, Neuerscheinungen

Neuerscheinung: Reinhard Marheinecke: Die Tramps vom Kansas River

trampsReinhard Marheinecke: Die Tramps vom Kansas River. Ein neuer Roman mit Winnetou und Old Shatterhand. Karl-May-Verlag Bamberg/Radebeul. 320 Seiten. Hardcover. ISBN 978-3-7802-0133-1. Preis: 22,00€

Verlagstext:

Winnetou und Old Shatterhand vereiteln mit Hilfe der beiden „Snuffels“ einen Postkutschenüberfall am Kansas River. In Lawrence erfahren sie, dass eine üble Bande Tramps schon länger die Gegend unsicher macht. In der Postkutsche befanden sich zwei junge englische Ladies, die auf der Suche nach ihrem Bruder sind, der sich in die Hände eines zwielichtigen Burschen begeben hat. Die Blutsbrüder versprechen, den Frauen bei der Suche nach dem jungen Mann zu helfen. Unweigerlich geraten sie so den Tramps in die Quere. Mit Hilfe der Osagen wollen die Freunde den Schurken endgültig das Handwerk legen.

erschienen im Karl-May-Verlag

 

 

Archiv, Nachrichten

Winnetous Erben und die Bearbeitung von Texten

von Rolf Kamradek

Erfreulicherweise hat Herr Klaus Eggers zu meiner Rezension über Winnetous Erben Stellung genommen. So kommt Leben in die KMG-Webseite.

Als Literaturwissenschaftler wünscht Herr Eggers natürlich, dass allen Stellungsnahmen zu Karl May die Historisch-kritische Ausgabe zugrunde liegt. Verständlich, wenn man sein Beispiel der Textverfälschungen in der von ihm angeführten Frühstücksszene in Winnetous Erben sieht.

Aber die grünen Bände sind nun mal da, werden gelesen und wer sie besitzt, wird sich auch ihrer bedienen, wie auch der vielen populären Bücher, die durch Bearbeitungen ihr Jahrhundert überlebt haben: Robinson, Lederstrumpf, Sigismund Rüstig, Die drei Musketiere, Die Schatzinsel, Steubens Tecumseh, Huckleberry Finn, Simplicissimus usw. usw. Auch auf unserer besagten Website wird ein Winnetou für Kinder angeboten und sogar in Herrn Biermanns Leitartikel „In eigener Sache“, in Nr. 205 der letzten Mitteilungen der KMG, wird erwogen die „N-Frage“ in Karl Mays Bänden zu überdenken, ein sehr problematischer Eingriff, da gerade May die Bezeichnung „Neger“ ausdrücklich gegen den negativen „Nigger“ abgrenzt. (Old Surehand I, Bamberger Ausgabe 1949, S. 199/200)

Schlimm sind Bearbeitungen natürlich dann, wenn Inhalt und Aussage des Autors verfälscht werden.

Ich glaube aber, dass auch in der Bamberger Ausgabe von „Winnetous Erben“, der von Karl May geforderte Aufstieg der Indianer zum Edelmenschen nur durch Zusammenschluss aller Völker und Rassen deutlich erkennbar wird. Er wird symbolisiert durch die Beteiligung des Bleichgesichtes Old Shatterhand. Dies kommt auch in meiner Rezension zum Ausdruck.

Im Gegensatz hierzu streben die feindlichen Sioux diesen Aufschwung unter Ausschluss der Weißen und deren Freunde, der Apatschen, an, ganz im Sinne des von Karl May kritisierten und von Herrn Eggers zitierten namhaften Universitätsprofessors, der die Entwicklung rein völkerschaftlicher Individualitäten fordert.

Archiv, Nachrichten

Zum Fortgang der Historisch-kritischen Ausgabe

HKAvon Joachim Biermann

Die Arbeit an dem als nächstes geplanten HKA-Band Himmelsgedanken ist abgeschlossen. Wenn ich jetzt noch nicht davon berichten kann, dass dieser Band im Erscheinen begriffen ist, so liegt das im Wesentlichen an der Corona-Krise, die uns alle ja in vielen Lebensbereichen berührt und betrifft. Das Karl-May-Museum musste, wie alle ähnlichen Institutionen, für eine längere Zeit seine Tore schließen und konnte bis heute nicht vollständig in seinen „Normalbetrieb“ zurückkehren. Das hatte auch gravierende Auswirkungen auf die finanzielle Lage von Museum und Stiftung. Geplante Ausgaben mussten zeitlich gestreckt werden, wovon auch die HKA betroffen ist. So ist der angestrebte Termin für die Himmelsgedanken – Herbst 2020 – leider nicht zu halten gewesen. Wir gehen jetzt davon aus, dass der Band um das Jahresende herum erscheinen kann. Der dann folgende Band, voraussichtlich Band IX.2 (Karl Mays Bibliothek) ist dann wohl für Mitte 2021 zu erwarten.

Auch die Arbeit an weiteren geplanten Bänden schreitet fort. Welcher davon als erstes druckfertig ist, kann allerdings zur Zeit noch nicht gesagt werden. Von Herausgeberseite ist also der Fortgang der HKA gesichert. Wir hoffen aber sehr darauf, dass auch die Abonnentenzahl in Zukunft wieder in die Höhe geht. Der nunmehr doch bereits mehr als eine Generation andauernde Erscheinungszeitraum dieser Ausgabe (der erste Band Scepter und Hammer kann bekanntlich 1987 heraus) erweist sich als wesentlich länger, als Hans Wollschläger und Hermann Wiedenroth sich dies ursprünglich wohl vorgestellt hatten. Vielleicht waren die seinerzeitigen Erwartungen auch ein wenig unrealistisch oder, positiver gesagt, zu idealistisch – die von den beiden Erstherausgebern eingeplanten 99 Bände müssen editorisch ja erst einmal erarbeitet werden, und wir schaffen heute mit wesentlich mehr Manpower als damals gerade ein oder zwei Bände im Jahr. Diese lange Zeit, über die sich die Edition nun erstreckt und noch erstrecken wird, bringt es mit sich, dass von den ursprünglichen Beziehern etliche im Laufe der Jahre leider verstorben sind. Neue Abonnenten sind zwar hinzugekommen, doch sind wir auch auf weitere Neu-Abonnenten angewiesen. Allen an Karl May und seinem Werk Interessierten sollte die Sicherung der Originaltexte Karl Mays ein wesentliches Anliegen sein. Die Reihe ›Karl Mays Werke‹ kann abonniert werden, es ist aber auch der Bezug einzelner Bände möglich. Näheres ist auf der Homepage der HKA zu erfahren: https://www.karl-may-museum.de/de/sammlungen/publikationen/karl-mays-werke/

Archiv, Himmelsgedanken

Himmelsgedanke

Jeder Mensch ist Schöpfer einer eigenen Welt. Seine Thaten sind die festen, seine Worte die flüssigen, seine Gedanken die imponderabilen Bestandteile dieser Welt. Er schafft sie sich nicht bloß für hier, sondern wird sich auch in jenem Leben nicht von ihr lossagen können.

 

Archiv, Neuerscheinungen

Neuerscheinung: Karl Mays Magischer Orient, Band 9

MagOr9Jacqueline Montemurri: Das Geheimnis des Lamassu. Karl Mays Magischer Orient. Band 9. Karl-May-Verlag Bamberg/Radebeul. 480 Seiten. Broschiert. ISBN 978-3-7802-2509-2. Preis: 20,00€

Verlagstext:

Sir David Lindsays Vater wurde unter mysteriösen Umständen ermordet. Während der Trauerfeierlichkeiten auf Lindsay Castle lernen Kara Ben Nemsi und Hadschi Halef Omar Sir Davids Ziehschwester Anahita kennen, die eines Nachts plötzlich verschwindet. Mit Hilfe des analytisch begabten Familienfreundes Arthur Conan Doyle finden sie eine Spur, die in Lindsays Vergangenheit und zudem nach Persien weist. Damit beginnt ein Abenteuer, das in die Wüste mit ihren gefährlichen Geschöpfen führt, in unwegsame Berge zu schattenhaften Kriegern und in den prunkvollen Palast des Schahs von Persien…

Mit einem Epilog von Bestsellerautorin Nina Blazon!

erschienen im Karl-May-Verlag

 

 

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