Dezember 2022

Archiv, Neuerscheinungen

Karl May in Leipzig Nr. 131 erschienen

Karl May in LeipzigAus dem Inhalt:

– Thomas Pramann: Ein „Vogtlandssohn nach Stamm und Art“. Über den Se­mi­nar­leh­rer Louis Edu­ard Loh­se

– Martin Schulz: Ein „aufregender Vorfall“. Zum Tod von Friedrich Louis Münch­mey­er

– Uwe Lehmann: Der Honig der Frau Lippmann – zur Erinnerung an eine pa­läs­ti­na­deut­sche Ko­lo­nis­tin

– Jenny Florstedt: Köchin und Hausmädchen gesucht. Mays Haushalt nach 1900

– René Grießbach: Der falsche May. Nummer 27 – Ein Kaufmann aus Deuben

– Thomas Pramann: Brotsuppe mit Butter und Brot

– Martin Schulz: Münchmeyers Gesetzesbrecher (IV): Albert von Ernst – Der Griff in die Kas­se

– Martin Schulz: Mit Kamera und Feder zu Fuß um die Welt und durch die »Ge­sam­mel­ten Wer­ke«

– Heinz Schäfer: In der Höhle der schwarzen Derwische. Im Wirbelsturm der Step­pe / Ei­ne ge­fahr­vol­le Nacht. Rei­se­er­leb­nis­se

– Martin Schulz: Besuch im Druckereimuseum

– Alexander Krell: Der Landrichter. Eine Geschichte vom Lande. Teil 8

Das Heft ist zu beziehen über: Freundeskreis Karl May Leipzig e.V.

 

Archiv, Nachrichten

Zum Fortgang der Historisch-kritischen Ausgabe

HKAvon Joachim Biermann

Nachdem der aktuelle HKA-Band KMW V.9 Erzgebirgische Dorfgeschichten ausgeliefert wurde, haben wir ihn erstmals bei einem Pressetermin in Radebeul vorgestellt, was, wie die Karl-May-Stiftung berichtet, durchaus von einigem publizistischen und verkaufstechnischen Erfolg gekrönt war. Karl-May-Verlag, Karl-May-Stiftung und Karl-May-Gesellschaft hatten die Fertigstellung und Auslieferung des nächsten Bandes Die Rose von Ernstthal (KMW I.5) für Ende dieses Jahres geplant, doch wird sie sich voraussichtlich in den Januar 2023 verschieben. Die Herausgabe von drei oder, wenn man die beiden Bände von Karl Mays Bibliothek (KMW IX.2) einzeln zählt, sogar vier Bänden in einem Jahr wird sicherlich ein Einzelfall bleiben; regelmäßig ist das für keinen der Beteiligten auf Dauer zu schaffen. Über den Fortgang der HKA im kommenden Jahr, insbesondere über die Auswirkungen der augenblicklichen Teuerungswelle auf den Abonnements- und Verkaufspreis der folgenden HKA-Bände, kann ich im Augenblick leider noch nichts Konkretes berichten. Hier sind ja auch vor allem die beiden mit Produktion und Vertrieb beschäftigten Partner, Karl-May-Verlag und Karl-May-Stiftung, gefordert. Wir werden Sie auf jeden Fall so rasch wie möglich informieren. Es erscheint aber zumindest recht wahrscheinlich, dass der Karl-May-Verlag sich einen gewissen Posten der bisher verwendeten verschiedenfarbigen Leinenbezüge der HKA-Bände vor dem endgültigen Aus der Lieferfirma zum Ende des Jahres 2022 noch wird sichern können.

Einer der für das kommende Jahr geplanten Bände ist die erweiterte und revidierte Zweitauflage von Von Bagdad nach Stambul (KMW IV.3). Zur Komplettierung des Variantenapparats möchte ich mich wieder einmal mit einer Bitte um Mithilfe an alle Besitzer alter Fehsenfeld-Bände wenden:

Laut Aufzeichnungen des Fehsenfeld-Verlags und auch laut der Bibliographie von Hainer Plaul und Gerhard Klußmeier wurden von diesem Band anfangs vier Auflagen relativ geringen Umfangs hergestellt, das 1.–7. Tausend, das 8.–10. Tausend, das 11.–13. Tausend und das 14. u. 15. Tausend. Zwei dieser Kleinstauflagen, die 2. und die 3. Auflage, konnten wir allerdings bisher weder nachweisen noch einsehen, und einige Sammler äußerten sogar den Verdacht, dass sie mit eigenem Titelblatt nie hergestellt worden sind.

Wer also ein Exemplar des 8.–10. Tausend oder des 11.–13. Tausend von Von Bagdad nach Stambul besitzt, ist herzlich gebeten, sich mit dem Bandbearbeiter Dr. Gunnar Sperveslage oder mit mir in Verbindung zu setzen. Es wird nicht notwendig sein, uns Bände dieser beiden Auflagen auszuleihen, da nur wenige Stellen darin zu überprüfen sind, was auch recht gut brieflich oder per E-Mail-Kontakt erledigt werden kann. Nur ist uns sehr daran gelegen, verifizieren zu können, dass es diese beiden Auflagen auch tatsächlich gegeben hat.

Archiv, Neuerscheinungen

Heft Nr. 214 der Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft erschienen

Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft Ausgabe Nr. 214 der Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft ist erschienen!

Inhaltsverzeichnis

– Joachim Biermann: In eigener Sache

– Werner Tiede: Winnetou und Old Shatterhand – die schmächtigen Helden. Zur wiederbelebten Karl-May-Hetze

– Joachim Biermann: Berichtigung: Nicht Bozen, sondern Keilberg

– Joachim Biermann: Karl Mays Arbeit für den Verlag Göltz & Rühling. Ein neuer Fund bestätigt alte Vermutungen

– René Grießbach: »Das halt dera Teuxel aus. Ich habe das ewige Anschleichen satt!«

– Florian Schleburg/Gunnar Sperveslage: Komplimente und Beleidigungen wie aus dem Lehrbuch. Eine ›Grammatik der persischen Sprache‹ als Quelle für Die Todes-Karavane

– Stefan Schmatz: Neugeistige Himmelsgedanken. Unbekannte May-Abdrucke in der Esoterik-Szene

– Eckehard Koch/Gerd Hardacker: Das Thema Blutsbrüderschaft bei Karl May. Weitere Erkenntnisse zu unserem Jahrbuch-Aufsatz von 2016

– Hartmut Wörner: Eine neue Biografie zu Houston Stewart Chamberlain. Eine Rezension mit einem Ausblick auf die weltanschauliche Einordnung von Karl Mays Leben und Werk

– Roy Dieckmann: Mehr Empor statt nur Hinauf. Ein Besuch im erweiterten Karl-May-Haus in Hohenstein-Ernstthal

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